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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen19
4,4 von 5 Sternen
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am 18. September 2010
Schon mal vorneweg: ich bin keine 13 mehr und war nach der Lektüre mehr als erschüttert. Dass das Nazi-Regime unsagbar furchtbar, ja unmenschlich war, ist bekannt. Aber die Gräuel dieser Zeit aus der (naiven) Sicht eines Kindes erzählt, lässt sprachlos zurück. Als Bücherratte habe ich wirklich schon eine Menge Bücher gelesen - und wieder vergessen. Aber dieses werde ich sicherlich nie mehr vergessen. Was, denke ich, eines der größten Komplimente an einen Autoren ist.
Allerdings: der Altersempfehlung ab 13 Jahren kann ich als Mutter einer Tochter nur mit Einschränkung zustimmen: bei sehr zartbesaiteten Gemütern würde ich noch zwei bis drei Jährchen warten.

Ansonsten: uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 24. Januar 2010
Einmal bekam ich ein Buch, über einen Jungen namens Felix.
Einmal verpasste ich meine Haltestelle, weil ich in seiner Geschichte versunken war.
Einmal war ich den Tränen nahe, weil mich die Naivität und zugleich die Stärke eines 9-Jährigen Jungen zutiefst berührten.
Einmal mehr erfuhr ich, dass Geschichten Leben retten können.
Einmal von Morris Gleitzmann sollte jeder - egal welchen Alters - mindestens einmal gelesen haben.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2010
1939 wurde der polnische Junge Felix von seinen Eltern in ein Waisenhaus in den Bergen gebracht -- nur vorübergehend, wie sie ihm versichert haben, bis die Zeiten für Juden sich gebessert haben. 1942 ist Felix immer noch dort. Als er beobachtet, wie auf dem Hof des Waisenhauses von einigen Männern in Uniformen Bücher verbrannt werden, reißt er aus. Er will seine Eltern, die Buchhändler sind, warnen oder jedenfalls ihre Bücher retten. Als er nach einem langen Marsch zu ihrem Laden kommt, muss er jedoch feststellen, dass dort gar keine Bücher mehr verkauft werden und dass jetzt andere Leute in ihrem Haus wohnen. Leute, die ihn als Juden beschimpfen und verscheuchen. Felix hört, dass die Juden in die Stadt gebracht wurden und macht sich auf den Weg ...
Es ist erschütternd zu lesen, wie Felix auf seinem Weg der schrecklichen Wahrheit immer näher kommt. Es geht gar nicht gegen Bücher, sondern gegen die Juden. Er trifft auf immer mehr tote Menschen, beobachtet, wie Menschen erschossen werden, findet in einer Gruppe jüdischer Waisenkinder Unterschlupf, die im Untergrund leben und von denen jeder eine furchtbare Erinnerung mit sich herumträgt. Felix ist sich zwar sehr lange noch sicher, dass das nichts mit ihm zu tun hat, dass er seine Eltern bald wiederfinden wird, aber langsam verliert er seine Naivität. Das spiegelt sich darin wider, dass er, der große Geschichtenerfinder und -erzähler bald keine Geschichten mehr in sich findet. Seine Kindheit wird ihm von der grausamen Realität ausgetrieben. Was dieses Buch aber auszeichnet, ist, dass es trotz eines schlimmen Endes auch einen kleinen Hoffnungsschimmer hinterlässt, der sich gegen das scheinbar unabwindbare Greuel stämmt.
Die Sprache dieses Buches ist sehr einfach, genau in dem Stil geschrieben, in dem Felix denkt. Das passt nicht ganz zum schwierigen Inhalt. Aber das ist nunmal auch, was die Geschehnisse zu der Zeit auszeichnet. Kindliches Denken wird mit Bildern und Erlebnissen konfrontiert, die es eigentlich übersteigen. Deswegen ist es schwer, eine Altersempfehlung abzugeben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. November 2009
Nach "Der Junge im gestreiften Pyjama" war das wieder ein Roman, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich finde ihn sogar noch einen kleinen Deut besser. Der Autor erzählt sehr klar und zum Teil nüchtern die Geschichte des kleinen Felix und nur so macht er sie für den Leser erträglich. Und obwohl ich alles über die Gräuel dieser Zeit weiß und schon viel dazu gelesen habe, bin ich doch immer wieder erschüttert und wenn ein Roman das bewirken kann, dann muss er gut sein.
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am 9. Mai 2011
Ich habe "Einmal" an einem Tag durchgelesen.

Eine packende Geschichte, die von Morris Gleitzmann in tollem Stil aufgeschrieben wurde (jedes Kapitel beginnt mit "Einmal..."). Der kindlich-naive Stil, der manchen Rezessenten hier nicht gefällt, macht meiner Meinung nach das Buch aus. Schließlich ist es aus der Sicht des kleinen Felix geschrieben und wäre viel unglaubwürdiger, wenn dies wegfallen würde.
Es hat mich tief bewegt und getroffen. Die ganzen Schrecken der NS-Zeit werden beschrieben von Felix, der keine Ahnung hat von der Welt und dem Holocaust in Polen, wo er lebt, und man selbst hat im Prinzip Angst FÜR Felix, denn er selbst hat keine - er dreht in seiner naiven Sichtweise alles noch so Schlechte ins Gute.

Habe das Buch gekauft ohne vorher zu lesen, dass der Verlag es für 11-13-Jährige empfiehlt und muss auch jetzt sagen, dass es absolut nicht nur für diese Altersgruppe geeignet ist. Denke sogar eher, dass bei einem 13-Jährigen sehr viele Fragen aufkommen würden, die er sich selbst noch nicht richtig beantworten kann. Das Buch sollte dann also mit Begleitung der Eltern oder großen Geschwister o.Ä. gelesen werden.

Absolut lesenswertes Buch gerade wegen dem kindlich-naiven Erzählstil, auch für Erwachsene!
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am 8. Mai 2010
Schon das Titelbild ist sehr gelungen: ein Junge steht im Schatten, fast nicht sichtbar. Felix ist der 'Unsichtbare', der in Polen 1942 in einem Waisenhaus aufwächst, zunächst ist seine jüdische Herkunft verschwiegen, aber die Nazis finden auch das heraus.
Felix sucht seine Eltern, von denen er zunächst glaubt, sie lebten noch. Auf seinem Weg zurück in seine Heimatstadt sieht er unglaubliches Leid, das er sich nur nach und nach erklären kann. Er rettet die kleine Zelda, deren Eltern erschossen wurden, er muss feststellen, dass seine Wohnung von anderen besetzt ist, er wird gejagt, schließlich muss er sich dem Marsch nach Warschau ins Ghetto anschließen, überall Tod und Elend. In Warschau wird er zunächst von einem Mann gerettet und gelangt mit Zelda in einen Verschlag mit anderen jüdischen Kindern.

Morris Gleitzmann hat in seinem Tagebuchroman das tägliche Grauen aus der Sicht des kleinen Felix in einer kindlich-naiven Sprache eindrucksvoll aufgeschrieben. Die Einleitung jedes Kapitels mit 'Einmal..' erinnert an ein Märchen, in dem Leid und Tod unbeschreiblich sind, aber doch auch Hoffnung auf Menschlichkeit besteht.

Unbedingt empfehlenswert für Kinder ab 12(da muss man aber Gespräche führen)und Erwachsene.
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am 30. November 2011
Ein wirklich großartiges Buch über die Greuel der Nazi-Zeit aus Sicht eines (fiktiven) polnisch-jüdischen Jungen. Wunderbar geschrieben, packend erzählt, tragisch und doch schön. Die Geschichte lässt einen Mitbangen und Aufatmen, Verzweifeln an der Grausamkeit und Unfassbarkeit des Holocausts und gleichzeitig die Hoffnung nie aufgeben, dass es doch bitte, bitte nur dieses einmal für dieses eine Kind gut ausgehen möge. Wohl wissend, dass dies nur für wenige der Fall war und die Geschickte, die Gefühle, das verlorene Leben der meisten Kinder und Erwachsenen wohl nie erzählt wird. Unbedingt Lesen! Nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene ein großartiges, dichtes Buch.
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am 27. Januar 2011
Ausgezeichnet mit dem deutschen Jugendliteraturpreis, ist dies ein Buch, welches ich als Deutsch- und Geschichtelehrer nicht vergessen werde! Erzählt wird hier die Geschichte des 9jährigen kindlich-naiven Erzählers Felix in Erinnerung an die Gräuel der Nazis, des Holocaust und Janusz Korczak.
Der Moment, als die Protagonisten im Waggon Richtung KZ sind, wurde annähernd eindringlich bis jetzt nur von Viktor E. Frankl "... und trotzdem Ja zum Leben sagen" niedergeschrieben.
Es ist ein spannendes Buch, das nicht mehr loslässt und es endet ebenso traurig, wie die Wirklichkeit im Jahre 1945 geendet hatte.
Selten hat mich ein (Jugend-)Buch so tief erschüttert und bewegt!
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am 30. Juni 2014
an den Autor für die besondere Sprache, die Sichtweise, den teilweise feinen Humor.
Das Leid so schwer für diesen Jungen zu erfassen, für mich sowieso unbegreiflich. Und trotzdem gibt es trotz solch schrecklicher Umstände immer wieder aufrechte Menschen, deren Widerstand in der Größe ihres Herzens begründet liegt.
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am 22. Mai 2013
ein sehr wichtiges Buch. Muss man gelesen haben.Im Sinne dieses Buches sollte man mal darüber nachdenken,was für Leid die Menschen immer wieder erleben müssen,nur weil sie zu egoistisch ,zu machtbessenund zu Gierig sind nebeneinander freidlich auf der Erde zu leben.
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