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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Total verrücktes Buch - wunderbar geschrieben
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

Jonas Familienleben ist wirklich verrückt: sein Vater ist in einer Irrenanstalt, seine Mutter ist eine Zeitungspsychologin namens Dr. Linda und seine Schwester Sarah hat eine riesengroße Vorfreude auf ihren Geburtstag. Sein Leben wird noch verrückter, als er eines Morgens seine Mutter tot in ihrem Bett findet...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von S. Leo

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ernstes Thema, zu oberflächlich behandelt
Inhalt:
Jonas Leben ist nicht einfach ' der Vater in der Irrenanstalt, die kleine Schwester voller Vorfreude auf ihren Geburtstag und dann ist da noch die Sache mit seiner Mutter. Die findet er eines Tages tot im Schlafzimmer auf und aus der Not heraus, entscheidet er sich dazu, sie ins Kühlhaus der Familie zu verfrachten. Schnell ist im klar, dass wenn die...
Veröffentlicht am 7. August 2012 von Sarlascht


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4.0 von 5 Sternen Überraschend vielseitig, 26. März 2012
Ich hatte mir dieses Hörbuch nicht so vielseitig vorgestellt. In erster Linie hatte ich mir hinter dem Titel eine witzige Geschichte mit Krimieinschlag vorgestellt. Witzig stimmt auch. Ich habe so manches mal geschmunzelt, ab und zu sogar gelacht. Der Tod der Mutter sorgt für so einige amüsante Vorfälle und eine Menge Chaos. Das ist durchaus erheiternd anzuhören. Allerdings muss man sich natürlich vor Augen halten, dass diese ganze Komik einen bitterernsten Hintergrund hat. Immerhin ist die Mutter von Jonas und seiner Schwester Sarah gestorben, der Vater sitzt wegen psychischer Probleme in einer Anstalt, und Helens Einstellung zur Liebe und Gefühlen generell ist ebenfalls nicht ohne. Das regt trotz aller Komik auch zum Nachdenken an. Und im Grunde ist es natürlich an sich undenkbar, angesichts dieser Probleme überhaupt zu lachen. Trotzdem, es funktioniert! Meinen Krimi habe ich zwar nicht vorgefunden, aber selbstverständlich ist die Geschichte auch spannend. Vornehmlich deshalb, weil es bis zum Ende hin nicht absehbar ist, ob Jonas mit seinen Aktionen durchkommen wird. Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass das an sich undenkbar ist. Andererseits sieht es nicht danach aus als würde er auffliegen...

Den Löwenanteil der Geschichte liest Alexander Khuon, den ich hier zum ersten Mal gehört habe. Seine Stimme hat mir für Jonas sehr gut gefallen. Zudem liest er sehr eindringlich und glänzt besonders, wenn er in Dialog mit dem Hörer tritt. So etwas hatte ich bisher auch noch nicht gehört. Dieser Story steht es aber wirklich gut. Kleinere Parts übernehmen Adam Nümm und Nina Petri, die ebenfalls einen tollen Job machen. Zudem lockert dieser gelegentliche Wechsel zwischen den Sprechern das Gehörte auch auf. So werden auch mehr als zwei Stunden Hörbuch niemals ermüdend.

Das Covermotiv begreift man nur, wenn man das Hörbuch gehört hat. Es passt prima zur Geschichte und ist auch recht augenfällig. Im Booklet finden sich kurze Biographien des Autors und der Sprecher.

Fazit: Eine vielseitige und überraschende Geschichte. Erstaunlich, dass man sich vor diesem an sich so ernsten Hintergrund doch so sehr amüsieren kann. Spaßig, aber auch mit Tiefgang.
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5.0 von 5 Sternen eine wunderbare kleine Geschichte, 23. November 2011
Von 
Chaostante - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
"Nun, weißt du, dein Vater hat nicht einfach so von einem Tag zum anderen eine Abneigung gegen Fleisch entwickelt."
"Doch, so war es!", sagte Jonas.
"Am Morgen befand er sich noch bis zu den Ellbogen im Hackfleisch und zwei Stunden später ist er wie ein Rasender mit seinem Beil hinter Frau Ernestine hergelaufen. Niemand konnte das verstehen! Sie war eine gute Kundin."
"Und du hast dich nie gefragt, weshalb er diese Frau durch die Straßen verfolgt hat?"

Im Laufe des Buches wird klar, dass Ernestine mehr wusste als Jonas und sein Vater. Und leider hat sie es nicht für sich behalten, noch dazu schnüffelt sie gerne in anderer Leute Leben herum.

Jonas Vater ist in der Psychiatrie, die Mutter findet er an einem Morgen tot im Schlafzimmer. Neben ihr liegt ein leeres Tablettenröhrchen und ein Brief. Und unten in der Küche wartet seine 7jährige Schwester Sarah. Was also tun?
Erst mal Ruhe bewahren. Nachdem Sarah in der Schule ist, hängt der 17 Jährige Jonas seine Mutter ins Kühlhaus der hauseigenen Metzgerei. Allen anderen erzählt er, sie wäre bei den Eltern, da es dem Großvater nicht gut gehe. Aber wie lange kann er diese Lüge aufrechterhalten?

Denn da ist noch der Job der Mutter: als Dr. Linda - die Kummerkastentante arbeitete sie bei einer Zeitung. Also setzt sich Jonas an den PC und beantwortet die ersten Fragen der Leser mit vorgefertigten Standartantworten. Nur Heleen B. nicht. Sie möchte wissen warum sie nichts fühlt und Jonas antwortet ihr: Sei froh, du bist eine der wenigen Glücklichen".
Ich habe Jan de Leeuw als einen sehr talentierter Erzähler für mich entdeckt, auch wenn er den Roman mit einer nicht gerade neugierig machenden Leseransprache eröffnet. Aber wenn man die zwei Seiten des Prologs übersteht, erwartet einem eine wunderbare, wahnwitzige und etwas traurige Geschichte mit Bezügen zur Quantenphysik.

Der Autor spielt geschickt mit Realität, Wahrheit, Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit. Wer aber denkt, hier wird mit Begriffen aus der Quantenphysik nur um sich geworfen, der irrt sich. Für das Verständnis von Kindern und Jugendlichen hat de Leeuw wunderbare Worte und Erklärungen gefunden.
Und so wissen wir beim Lesen selbst nicht mehr, was gerade wahr ist. So verrückt die Geschichte auch klingen mag, den Bezug zur Realität verliert sie niemals.

Sicher keine Geschichte für alle Jugendlichen, ein gewissen Interesse (nicht Wissen) für die Wissenschaft sollte vorhanden sein, damit man die Geschichte in all ihren Facetten versteht.

Ich für meinen Teil werde den Autor im Auge behalten.
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Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus
Schrödinger, Dr. Linda und eine Leiche im Kühlhaus von Jan de Leeuw (Taschenbuch - Juli 2012)
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