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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Reise :) Danke!
Das Land ist in sieben Königreiche geteilt und in einem von ihnen lebt Katsa. Katsa ist eine von vielen Beschenkten. Jene sind an ihren verschiedenfarbigen Augen zu erkennen und besitzen individuelle Gaben. Doch Katsa hat die mächtigste von allen, die Gabe des Tötens.
Doch als sie verbotener Weise einen alten Lienid aus der Gefangenschaft befreit,...
Veröffentlicht am 28. Januar 2011 von Caröchen

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles und doch ... nichts!
Wirklich gute Fantasy-Bücher sind leider rar gesät. Und diejenigen, die das Potential dazu hätten, haben es mit der Konkurrenz von Herr Der Ringe, Game Of Thrones, Harry Potter & Co auch nicht gerade einfach. Trotzdem finde ich, dass jedes Fanasy-Buch seine Chance verdient hat.

In der Buchhandlung dann bin ich auf die Reihe con Cashore gestossen...
Vor 5 Monaten von Domnec Êlle veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Reise :) Danke!, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Das Land ist in sieben Königreiche geteilt und in einem von ihnen lebt Katsa. Katsa ist eine von vielen Beschenkten. Jene sind an ihren verschiedenfarbigen Augen zu erkennen und besitzen individuelle Gaben. Doch Katsa hat die mächtigste von allen, die Gabe des Tötens.
Doch als sie verbotener Weise einen alten Lienid aus der Gefangenschaft befreit, nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Ich muss zugeben, dass mir die Figur von Katsa am Anfang nicht gefallen hat, zu schlecht gelaunt und eingenbrötlerisch. Auch ihre Ansichten zur Ehe konnte ich nicht teilen.
Mit der Zeit wuchs sie mir aber immer mehr ans Herz. Vor allem als Bo hinzukommt merkt man, wie sich in Katsa etwas verändert.
Bo hingegen war mir von Anfang an sympathisch und ich habe mich gefreut, dass Cashore ein Liebespaar geschaffen hat, bei dem einfach alles stimmt. Das Kennenlernen geht nicht zu schnell und ist durch Katsas anfängliches Misstrauen sehr interessant. Bis die beiden ein Paar werden dauert es allerdings eine Weile, doch selbst hier war der Zeitpunkt perfekt. Ich war beim Lesen ständig auf Wolke 7, so toll fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden und sie war zu keiner Zeit kitschig, im Gegenteil total natürlich und zauberte mir immer wieder ein kleines Lächeln auf die Lippen.

Cashore packt viel Geschehen auf die fast 500 Seiten, jedoch so, dass man super mitkommt und sich keine plötzlichen Ereignissprünge ergeben. An keiner Stelle zog sich das Buch und die Spannung wurde von Anfang bis Ende aufrechterhalten.
Die Welt die hier erschaffen wurde, ist großartig. Das ganze erinnert an das Mittelalter und die Beschenkten mit ihren Gaben geben den letzten Schliff.
Ebenso sind die Figuren lebendig und haben Tiefgang, keine bleibt flach und viele wachsen einem sehr ans Herz.

Die Beschenkte hinterließ mich mit Leere... so gern hätte ich noch mehr von Katsa und Bo gelesen, denn es ist eine der besten Fantasy-Liebesgeschichten, die ich seit Ewigkeiten gelesen habe!
Lange wurde ich nichtmehr in eine so schöne und gut durchdachte Fantasywelt entführt, Kristin Cashore hat mir wieder gezeigt, warum ich Fantasybücher so liebe.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sie war nicht normal. Ein Mädchen beschenkt mit der Gabe des Tötens, eine königliche Schlägerin?", 18. Januar 2013
Von 
Asaviel (Baden-Württemberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Reiheninfo
1. Die Beschenkte
2. Die Flammende
3. Die Köngliche
(unabhängig voneinander lesbar)

Meine Meinung:
High Fantasy-Romane zählen seit jeher zu meinem Lieblingsgenre. Trotzdem gibt es immer wieder Zeiten, in denen ich Abstand dazu nehme. Das sind die Zeiten, in denen Lektüre nicht anstrengend und nicht kompliziert sein darf. Denn oft sind diese fantastischen Bücher dies. Man muss sich in eine fremde Welt eindenken, meist lernt man ein neuartiges Magiesystem kennen und oft spielt Politik, mitsamt Intrigen und komplizierten Machenschaften eine Rolle. Das ist nichts für gemütlich Lesestunden, in denen man nur abschalten möchte und Erholung sucht. Das fordert den Leser.
Trotzdem habe ich mich nun an "Die Beschenkte" gewagt, denn es wurde mir vermehrt von verschiedener Seite aus empfohlen. Ja, auch hier gibt es eine fremde Welt zu erkunden und auch hier gibt es eine gewisse Form von Magie. Es ist aber eine Magie, die ohne Zauberkraft auskommt. Es sind vielmehr die Gaben, die einige Menschen bekommen. Das können Dinge sein, wie besonders gut schwimmen, besonders gut tanzen oder ähnliches. Wobei besonders gut in diesem Falle heißt besser als jeder andere. Aber es gibt eben auch Gaben, die mehr können. Es gibt Gedankenleser oder jemanden wie Katsa, die mit der Gabe des Tötens beschenkt - sie würde er sagen, verflucht - wurde.
Sehr gut gelöst ist es, dass der Anfang der Geschichte sofort ein wirklicher Einstieg ins Geschehen ist, denn dadurch kommt das Buch weitesgehend ohne ermüdende und komplizierte Erklärungen aus. Der Leser bekommt gezeigt, was es für Gaben gibt, was man damit machen kann und insbesondere, wie es dabei um Katsa bestellt ist.
Somit kann man sich auch von Beginn an sofort in die Protagonistin Katsa hineinfühlen, obwohl sie anders ist als jeder gewöhnliche Mensch. Gleichzeitig ist sie keineswegs perfekt und hadert über weite Teile der Handlung mit sich selbst. Das macht sie sehr menschlich, denn der Leser hat direkt Teil an ihren Selbstzweifeln, die sie manchmal beinahe dazu bringen aufzugeben. Ihr gesamter Charakter ist sehr fein herausgearbeitet und lässt ihre Handlungen verständlich und schlüssig erscheinen.
Die ersten 150 Seiten der Geschichte kann man lapidar als normales gutes Buch bezeichnen, das sich flüssig lesen lässt, aber kaum aus der Maße hinaussticht. Danach kann man das Buch dann kaum noch zur Seite legen und man will unbedingt wissen, wie es mit Katsa, mit Bo und mit den anderen Charakteren weitergeht.
Der Autorin gelingt es eine gelungene Mischung aus Spannung und Gefühl zu erzeugen. Der Klappentext erzeugt vielleicht den Eindruck, dass die Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin und Bo im Mittelpunkt steht, aber sie teilt sich diesen Platz ganz klar mit spannugsgeladenen Elemente. Dass dies gelingt, ist beinahe erstaunlich. Da Katsa eine sehr machtvolle Gabe hat und man als erfahrener Leser fast sicher sein kann, dass die Protagonistin das Buch überlebt, hatte ich große Bedenken, ob Spannung aufkommen kann. Es kann. Kristin Cashore gelingt es immer wieder Szenen einzuflechten, in denen der Leser sich wirklich Sogen machen muss. Nicht nur um liebgewonnene Nebencharaktere, auch um Katsa selbst.
An dieser Stelle ist gut zu erwähnen, dass der Titel und das Cover so harmlos aussehen, aber mit einem Mädchen als Heldin, die die Gabe des Tötens beherrscht, sollte klar sein, dass es hier diverse Kämpfe auszutragen gibt, die auch beschrieben werden und in denen Blut fließt.
Was diesen Roman trotz des High-Fantasy-Grundbildes auch von anderen Vertretern dieses Genres abhebt, ist das Fehlen einer übergroßen Charakterfülle. In vielen Romanen dieser Art treten sehr viele Personen auf, sodass man oft kaum den Überblick behalten kann und der Leser schon durch Charakterübersichten unterstützt wird. Hier beschränkt man sich aber auf eine überschaubare Anzahl. Außerdem kann die Politik zwar bei einer Geschichte, in der es um Königreiche geht nicht völlig vernachlässigt werden, aber dieser Handlungsstrang ist ebenfalls nicht so komplex, dass es einem entspannten Lesevergnügen im Wege stehen würde.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber uns wird die Gelegenheit gegeben in die Sieben Königreiche zurück zukehren, denn "Die Flammende" ist der zweite Band der Reihe und macht uns mit neuen Charakteren in einem der anderen Königreiche bekannt.

Zitat:
"Helda seufzte und trug das Kleid hinaus. "Es würde aufregend aussehen, My Lady", rief sie, "zu Ihrem dunklen Haar und Ihren Augen."
Katsa riss an einem hartnäckigen Knoten in ihrem Haar und sprach zu den Schaumblasen auf der Wasseroberfläche: "Wenn ich beim Dinner jemanden aufregen will, dann gebe ich ihm eine Ohrfeige!"

Fazit: Eine fantastische Geschichte, die keine Wünsche übrig lässt. Spannung und Gefühl in einer uns fremden Welt und innerhalb einer Handlung, die zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar ist, machen die Geschichte zu einem Page-Turner und lassen den Leser das Buch kaum zur Seite legen. Außerdem kann man dieses Buch bei Bedarf gut als Einzelband und in sich abgeschlossen lesen. Aber sicher werden die meisten in die Sieben Königreiche zurückkehren wollen, wenn sie sie einmal besucht haben.
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120 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gibt es das perfekte Buch?, 27. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Dieses könnte es sein! Dieses Buch ist großartig, es hat alles, was man möchte: es ist spannend, fantastisch, einfallsreich, rasant, es hat keine Längen, lässt gleichzeitig aber auch keine Details vermissen, es ist schlüssig, mitreißend und in einem guten Stil geschrieben. Und es hast wunderbare Charaktere!

Ich fand es (noch) besser als Bis(s)! Den ersten Twilight-Teil habe ich verschlungen, wie so viele andere Leser auch, und ich habe ihn geliebt. Was mir an "Die Beschenkte" noch besser gefällt ist, dass es romantisch und schön, aber eben nicht kitschig ist. Außerdem muss ich gestehen, und der ein oder andere mag mir eventuell zustimmen, dass mir Bella und Edward teilweise etwas zu, ich drück es mal so aus, weinerlich waren; Katsa und Bo dagegen sind wunderbar starke, aber auch feinfühlige und herrlich gezeichnete Charaktere!

Des weiteren ist mir positiv aufgefallen, dass die Geschichte stets rasant fortschreitet, ohne dass der Leser das Gefühl hat, Dinge zu verpassen. In vielen Büchern, vor allem im Fantasy-Bereich, gibt es lang ausgeschmückte Kampfszenen, die über Seiten beschrieben werden. Mir persönlich sind diese Beschreibungen häufig zu lang und ich möchte lieber wissen, wie die eigentliche Handlung weitergeht. In diesem Buch gibt es auch eine Reihe von Kampfszenen, aber diese sind nie zu lang! Trotzdem sind sie glaubwürdig dargestellt.

Eigentlich kann man sich den Text sparen und es kurz machen: unbedingt lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles und doch ... nichts!, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Wirklich gute Fantasy-Bücher sind leider rar gesät. Und diejenigen, die das Potential dazu hätten, haben es mit der Konkurrenz von Herr Der Ringe, Game Of Thrones, Harry Potter & Co auch nicht gerade einfach. Trotzdem finde ich, dass jedes Fanasy-Buch seine Chance verdient hat.

In der Buchhandlung dann bin ich auf die Reihe con Cashore gestossen. Die Bücher sind, zugegeben, ein Blickfang, wie sie da in einer Reihe stehen. Ich habe mich daraufhin kurz eingelesen und den ersten Band eingepackt.
Die anfängliche Begeisterung währte allerdings nicht sehr lange. Ich hatte "Die Beschenkte" zwar trotz der 480 Seiten in knapp 5 Tagen durch. Danach blieb die grosse Leere um die Frage: Warum eigentlich? Denn unglaublich gut fand ich es nicht.

Das Abenteuer um Katsa beginnt mit einer netten Idee. Und zwar handelt sie von so genannten "Beschenkten." Also von Leuten, die eine besondere Gabe haben. Man erkennt diese Beschenkten an der leuchtend auffälligen Augenfarbe. Jeder "Beschenkte" hat eine andere Gabe. Von Klettern über Bogenschiessen bis hin zu Jagen und Nähen ist alles dabei. Katsa hat die Gabe zu töten. Das Land, in dem Katsa lebt, wird dominiert durch verschiedene Herrscher und Königreiche, die sich untereinander nicht sehr wohlgesinnt sind. Und so kommt es, dass es Katsa auf eigene Faust gelingt, hinter feindlichen Linien einen Verbündeten ihrerseits zu befreien. Und somit beginnt die Hetzjagt auf Katsa!

Diese an sich gute Idee und der packende Anfang entpuppen sich leider schon bald als Strohfeuer. Bereits nach wenigen Seiten beginnt das Abenteuer so vor sich hin zu plätschern. Sprachlich macht die Story leider recht wenig her und den Beschreibungen von Tier, Haus und Hof des Mittelalters fehlt die Würze, die Liebe zum Detail und der Autorin vielleicht auch die Erfahrung auf diesem Gebiet. Die Ideen an sich wären gut, aber es fehlen insgesamt die Rätsel, die spannenden Wendungen, die Höhepunkte und das Unvorhersehbare.
"Die Beschenkte" nimmt mit einer etwas überzeichneten Heldin Vorliebe, die einem als Leser irgendwie nicht so richtig gefallen will und die auf einen Gegenspieler trifft, in den sie sich schlussendlich (wer hätte es nicht kommen sehen) verliebt. Hinzu kommt eine etwas unpässliche, saloppe und teilweise viel zu moderne Sprache.

Als positiv empfunden habe ich die relativ kompakte Erzählweise, die grosse Ausschweifungen und ausladende Erzählungen aussen vor lässt. So kommt es, dass ganze Tagesreisen oder eine komplette Segelfahrt auf einer halben Seite dahingerafft werden. Gleichzeitig tritt sich die "Beschenkte" damit aber gewissermassen auf den eigenen Schwanz: Denn wo Langatmiges kurzatmig wird, bleibt wenig Raum für Details, Ausschmückungen und grosse Erlebnisse. Die Fantasy wirkt dadurch insgesamt etwas flach und farblos. Oder anders ausgedrückt: Sie zieht irgendwie an einem vorbei. Und leider weiss man nach bereits 100 Seiten, wie die Geschichte zu Ende gehen wird.

Insgesamt ein leicht verdaulicher Roman mit guten Ideen und einem riesen Potential, dem es allerdings an Finesse und Geduld fehlt. Schade um das verschenkte Potential!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll geschriebene Story für Leser jeden Alters, 29. Dezember 2011
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die "Beschenkte" ist ein Fantasy-Jugendbuch, aber ich kann es guten Gewissens auch älteren Lesern empfehlen, denn es hat auch mich sehr gut unterhalten!
Auf den Inhalt sind meine Mitrezensenten schon ausführlich eingegangen, deshalb lasse ich das.

Besonders gefallen hat mir die erfundene Fantasywelt, die eine stimmungsvolle Athmosphäre geschaffen hat und im Mittelalter angesiedelt ist.
Die beiden Protagonisten Katsa und Bo fand ich ganz schnell sympathisch und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinfühlen. Ihre sensible Liebesgeschichte gibt dem Roman eine romantische Zutat, die die spannende Geschichte wunderbar abrundet. Vor allem Katsa ist eine starke junge Frau, die sehr viel riskiert und sich dessen auch immer bewusst ist.

Die Handlung ist gut durchdacht und sehr spannend. Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, so sehr hat mich der fließende Schreibstil der Autorin an die Handlung gefesselt.

Ich fand das Ende dieses Romanes deshalb sehr gelungen, weil es ohne jeglichen Kitsch auskommt und trotz der Tragik der Situation lässt einen dieser Schluss nicht unglücklich zurück.

Alles in allem eine tolle neue Idee und zwei interessante Helden!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein überraschend schönes Jugendbuch, 16. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch taucht man in eine faszinierende Fantasywelt, die vor allem weibliche Leser ansprechen ansprichen dürfte. Mir hat besonders die Idee der Beschenkten gefallen, die auf Grund ihrer besonderen Fähigkeiten bzw. vielmehr wegen ihrer Andersartigkeit vom Großteil der Mitmenschen gemeidet werden. Dies ist ein Thema, welches seine Aktualität nie verlieren wird. Darüber hinaus ist die Story actionreich aufgebaut, wobei aber romantische Szenen auch nicht zu kurz kommen. Insgesamt ein gelungener Roman. Ich ziehe lediglich einen Punkt ab, da mir der Schlussteil ein wenig unausgereift scheint. Diesen hätte man noch durchaus ausarbeiten müssen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katsa und der Prinz von Lienid, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Am Anfang (ca. die ersten 10-20 Seiten) hatte ich den Eindruck, dass das Buch ein Fehlkauf war. Die Handlung und der Hintergrund - das alles wirkte ziemlich eigenartig und schien erst gar nicht so richtig zusammen zu passen. Aber dann merkte ich, dass das Buch gar nicht schlecht war.

Katsa und der Prinz von Lienid begegneten sich zum ersten Mal an dem Hof eines Königs. Katsa, die die Gabe des Tötens besaß (glaubte sie zumindestens), schlug ihn dort nieder, da sie die Rettungsmission des Vaters des Königs von Lienid um keinen Preis gefährden wollte und da sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste wer der Prinz war. Doch während der Heimkehr merkte sie, dass ihr der junge Mann aus dem Schlossgarten nicht mehr aus dem Kopf ging. Als sie schließlich wieder zuhause in ihrem Schloss - sie ist die Nichte des Königs - war, begegnete sie wieder dem Fremden, der in dem Schloss einen Zwischenstop auf der Suche nach seinem Großvater machte. Hier erfährt Katsa, wen sie zusammengeschlagen hatte. Doch der nimmt ihr das anscheinend nicht übel.

Das ist "nur" der Anfang der Geschichte. Die Roman ist wirklich sehr schön und mitreißend und am Ende ist man traurig, weil die Geschichte zu Ende gegangen ist. Zudem spielt sich nicht die ganze Zeit alles um die Liebe von Katsa und dem Prinzen, sondern auch um viele andere, wie z.B. der Cousine von dem Prinzen. Doch über die verrate ich nichts, weil ich sonst zu viel erzählen würde ;).
Für mich ist das Buch zu einem meiner Lieblingsbücher geworden, dass ich gerne zwischendurch noch einmal lese.
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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eins war silbern, das andere golden., 13. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Ich muss Faye recht geben: das Buch hat alles was man sich nur wünschen kann. Eine tolle Story. Interessante Chrakere.

Es gibt 7 Königreiche. Die meisten werden von grausamen Menschen regiert. Und in einem dieser Königreiche lebt Katsa das Mädchen das beschenkt ist, mit der Gabe des Tötens. Ihr Onkel Randa, der König der Middluns nutzt sie aus. Wenn Leuet ihm nicht gehorchen schickt er seine schrecklichste Waffe: Katsa. Sie muss die Leute bestrafen. Niemand schaut Katsa lange ins Geschicht, denn sie hat ein blaues und ein grünes Auge. Alle "Beschenkten" haben 2 verschiedene Augenfarben. Doch Katsa will nicht mehr, auf den Befehl ihres Onkels und Königs, Menschen verletzen. So gründet sie einen geheimen Rat. Der sich schon weit in die anderen Königreiche erstreckt. Dieser Rat hilft den Menschen und versucht sie zu beschützen. Doch wenn König Randa dies erfährt, wäre Katsa zum Tode verurteilt. In einer Nacht hilft Katsa einen Unschuldigen Mann aus dem Verlies von König Murgon zu befreien. In dieser nacht trifft sie zum ersten mal Bo. Den Prinzen der Lienid. Sie schlägt in bewusstlos und flüchtet, aber sie soll in bald wieder sehen. Auch Bo ist ein Beschenkter, beschenkt mit der Gabe des Kämpfens. Katsa kann ihm nicht laneg in die Augen schauen. Immer wenn sie in seine silbern und goldenen Augen sieht, hat sie das Gefühl als würde er in ihre Seele schauen.
Der Mann den sie gerettet hat ist der Großvater von Bo.
Doch wer hat ihn entführt und warum?
Dieser Frage gehen Katsa und Bo gemeinsam nach.
Auf ihrer Reise werden sie zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
Doch hat Bo wirklich nru die Gabe des Kämpfens?
War Katsa bisher die die sie gegelaubt hat?
Und werden Bo und Katsa den Kampf gegen den schrecklichsten aller Könige gewinnen?

Das Buch ist eines der schönsten in diesem Jahr!
Kristin Cashore hat eine neue Welt erschaffen.
Eine Welt in der sich Katsa und Bo durchkämpfen müssen.
Kristin Cashore beschriebt die Welt die sie erschaffen hat sehr schön. Es ist interessant zu lesen, wie sie sich diese Welt vorstellt. Natürlich sidn auch die Chraktere toll. Keienr der Protagonisten ist nur oberflächlich beschrieben. Aber am interessantesten sind die beiden Hauptpersonen: Katsa und Bo.
Sie sind ein tolles Liebespaar, aber trotzdem strahlen beide eine Stärke aus die sie zu soviel mehr machen als nru Verliebte.
Das Buch hatte ich nach 2 Tagen ausgelesen.
Jetzt fragt irh euch: Wieso gibt sie dann nur 4 Sterne?
Ich will nicht zuviel verraten, aber mir persönlich ha tdas Ende nicht gut gefallen. Dies mach das Buch nicht schlechter nru ich finde es ebend schade. Ansonsten kann ich nru empfhelen dieses Buch zu lesen. Wer einmal in die Welt von Katsa und Bo abgetaucht ist, kommt so schnell nicht mehr da raus!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All Age Fantasy mit Herz und Verstand, 13. Januar 2010
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Beschenkte (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Menschen, deren Augen haben verschiedene Farben, diese Menschen nennt man Beschenkte. Beschenkt mit einer besonderen Gabe, sei es besonders gut schwimmen zu können, wunderbare Geschichten erzählen zu können oder besonders gut Kämpfen zu können. Katsa ist auch eine Beschenkte, aber ihre Gabe ist dunkler: Sie kann besonders gut töten und steht seit ihren sechsten Lebensjahr bei ihrem Onkel dem König als Auftragsmörderin in Diensten. Aber Katsa will mehr sein. Je älter sie wird umso klarer wird ihr, dass das, was ihr Onkel von ihr verlangt falsch und ungerecht ist. Sie beginnt sich erst heimlich und dann immer vehementer sich seinen Befehlen zu widersetzen. Eine große Hilfe ist ihr dabei Bo, der Sohn des Königs von Lienid, der sie mit seinem golden und seinem silbernen Auge gefangen nimmt, aber Katsa hat sich geschworen nie zu heiraten.

Katsa ist eine junge Frau, die sich als Kämpferin in einer Männerdomäne behaupten muss. Ihre Gabe macht sie den Männern überlegen aber dennoch ist etwas in ihn, dass nach einem ebenbürtigen Partner sucht. Jemand, dessen Fähigkeiten die ihren ergänzen, jemand an den sie sich binden kann ohne ihre Freiheit einzubüßen.
Dieser Wunsch, dieses Streben Katsas spiegelt den emotionalen Zustand vieler Frauen und Mädchen wieder. Einerseits müssen sie sich im täglichen Leben immer noch gegen die Männer behaupten und das doppelte leisten und die gleiche Annerkennung wie eine Mann zu erhalten, andererseits sucht die moderne (junge) Frau, nach einem Partner, der sie ergänzt und der ihr ebenbürtig ist ohne sie einzuschränken. Katsa findet diesen Mann in Bo. Bo ist durch seine Gabe ein echter Frauenversteher. Der sanfte Krieger, der in der Seele einer Frau lesen kann, der Traum fast jeder modernen Frau.
Ohne Kitschig oder zu emotional zu werden, wird in diesem Buch eine Abenteuergeschichte erzählt in der Art von Die schwarze Stadt. Alanna von Trebonds Abenteuer 01. von Tamora Pierce. Eine Junge Frau geht ihren Weg in einer Männergesellschaft und findet doch ihr Glück ohne sich verbiegen zu müssen.

Ich habe das Buch verschlungen und sehr genossen, vor allem weil ich auch als Teenager die Tamora Pierce Bücher um Alana von Trebond heiß und innig geliebt habe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 'Sie täuschte eine Rechte vor und er wich mühelos aus. (...) Er war sehr gut. Aber sie war Katsa.' (S.21), 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die sieben Königreiche, Band 1: Die Beschenkte (Taschenbuch)
Katsa. Das Mädchen, beschenkt mit der Gabe des Tötens. Jeder kennt die Geschichten von dem Mädchen, das im Namen des Königs jene bestraft, die gegen seine Gesetze verstoßen. Jeder fürchtet sie. Doch als sie dem unbeschwerten, beschenkten Prinzen Bo aus dem Königreich Lienid begegnet, spürt sie sofort dass er anders ist und verliebt sich in ihn.
Die Geschichte spielt in einer Welt, die dem Mittelalter ' wie wir es uns vorstellen ' sehr ähnlich ist. Sieben Königreiche mit sieben Königen, von denen die meisten alles andere als aufrichtig und wohlwollend gegenüber ihres Volkes handeln. Unter den gewöhnlichen Menschen leben die Beschenkten. Menschen, die mit einer besonderen Gabe versehen sind. Diese Gaben können alles sein, so gibt es Kämpfer, Gedankenleser, Überlebenskünstler, Bogenschützen und vieles mehr. Was sie äußerlich von den gewöhnlichen Menschen unterscheidet sind ihre Augen, die immer zwei verschiedene Farben haben. Doch sie sind Außenseiter in ihrer Welt, die Menschen fürchten und meiden sie, anstatt sie zu respektieren wie jeden anderen.
So ergeht es auch Katsa, die am Hofe ihres Onkels ' König Randa ' lebt und nach seinen Anweisungen Menschen bestraft. Mit diesem Leben ist sie alles andere als glücklich, deshalb gründet sie einen Rat, welcher Menschen, die sich in Schwierigkeiten befinden, Hilfe und Schutz bietet. Katsas Geschichte beginnt mit einer Rettungsaktion des Rates, bei der ein entführter Lienid zurückgeholt werden soll. Während der Durchführung ihres Plans begegnet Katsa jedoch einem anderen Lienid ' offenbar mit der Gabe des Kämpfens beschenkt, welche den Sieg in jedem Nahkampf garantiert. Doch Katsa ist mächtiger und schlägt in kurzer Hand nieder. Zurück in ihrem Königreich trifft sie ihn wieder. Er stellt sich als der Enkel des entführten Lienid heraus ' Prinz Bo. In ihm findet Katsa einen gleichgesinnten. Er hat keine Angst vor ihr und beeindruckt sie vom ersten Moment an. Nun gilt es jedoch herauszufinden, wieso Bos Großvater entführt wurde und so begeben sich Katsa und Bo auf eine gemeinsame, lange Reise, während der sie dem Geheimnis langsam auf die Spur kommen und dabei grausame Tatsachen aufdecken und sich so einen mächtigen König mit einer gefährlichen Gabe zum Feind machen. Doch auch Bo trägt ein Geheimnis mit sich, dem Katsa nur langsam auf die Schliche kommt.

Die Geschichte, die Kristin Cashore mit 'Die Beschenkte' geschaffen hat ist mit keiner anderen zu vergleichen. Durch ihre unbeschreibbar mächtige Gabe ist Katsa auch eine Protagonistin wie keine andere. Sie ist nicht verletzlich, hilflos oder sogar weinerlich, wie es oft der Fall ist. Stattdessen ist sie stark und unabhängig und gerät selbst hier und da in die Rolle des Beschützers. Doch ihre Unabhängigkeit und ihre Macht muss Katsa zunächst erkennen. Von klein auf lebt sie unter der Herrschaft von Randa, der sie für seine Zwecke missbraucht und ihr jegliche Freiheit nimmt. Erst durch Bo gelingt es ihr, sich diese Freiheit zurückzuholen und sich von Randa abzuwenden. Doch sie ist weder in der Lage ihre Kraft und ihre aufgestauten Emotionen zu kontrollieren, noch weiß sie wirklich was sie will und wer sie ist. Auf diesem Prozess der Selbstfindung den Katsa durchlebt steht Bo ihr immer zur Seite.

Auch Bo und Katsa als Liebespaar sind wie kein zweites. Während ihre Beziehung anfangs noch von Misstrauen geplagt ist, kann Katsa die Anziehung die Bo trotzdem auf sie ausübt nicht leugnen. Doch während andere Paare eine Spaziergang durch die Hofgärten machen, trainieren Bo und Katsa ihre Fähigkeiten und treten Tag für Tag im Nahkampf gegeneinander an, in dem es nicht zimperlich zugeht. Was Katsa jedoch nicht will ist sich zu binden, sei es durch eine Heirat oder später durch gemeinsame Kinder, denn ihre kürzlich neugewonnene Freiheit will sie nicht wieder aufgeben. So streifen diese beiden sonderlichen aber unendlich symphatischen Charaktere umher auf der Suche nach Antworten. Prinzipiell sind Cashores Charaktere hauptsächlich frei von Klischees und sehr interessant zu entdecken. Ich persönlich hätte nur gerne ein wenig mehr über den 'Bösewicht' dieser Geschichte erfahren. Über seine Beweggründe und Vorgehensweisen.

Auf diesen 500 Seiten kommt es nur selten zu einem Moment in dem die Spannung nicht stetig erhalten bleibt. Nur zu Beginn ist es etwas schwer sich in die Geschichte hineinzudenken, was allerdings schon nach ein paar weiteren Seiten kein Problem mehr darstellen dürfte.
Alles in allem bin ich begeistert. Ich hatte bereits viel gutes über dieses Buch gehört und hatte dementsprechend hohe Ansprüche, die alle erfüllt wurden. Cashore versteht es im Laufe der Geschichte immer wieder eine Überraschung einzubauen, die den Lauf der Dinge noch einmal vollkommen neu beeinflusst. Mit ihren aufregenden und außergewöhnlichen Charakteren und einer tollen Idee gelingt es ihr ein ' für meine Maßstäbe ' fasst perfektes Buch zu schreiben.
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Die sieben Königreiche, Band 1: Die Beschenkte
Die sieben Königreiche, Band 1: Die Beschenkte von Kristin Cashore (Taschenbuch - Februar 2011)
EUR 9,99
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