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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz aber sehr gut, 17. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Yoko Tsuno, Bd.4, Unter Hochspannung (Taschenbuch)
Unter Hochspannung ist Band 4 der Yoko Tsuno Serie und ist eigentlich eher eine Ausnahme, denn anders als bei all den anderen Comics handelt es sich hier nicht um eine einzelne Geschichte die sich in den Rest der Reihe einfügt, sondern ist eine Kollektion von Kurzgeschichten in denen einfache Fälle von Yoko (teilweise mit der Hilfe von Knut, Vic fehlt) schnell gelöst werden. Unter Hochspannung ist das letzte der Bücher in denen Yoko noch typisch japanisch aussieht: also eher klein, mit rundlichem Kopf und hochtoupierten Haaren. In den späteren Büchern der Serie entspricht Yoko viel eher den europäischen Normen, wirkt größer, mit einem viel eher klassischen Gesicht.

Die erste Geschichte heißt „Überfall in Dolby Stereo" und handelt von einem Banküberfall. Yoko wird in die Geschehnisse hereingezogen, weil sie gerade während des Überfalls in der Bank ist und sogar zwei der drei Banditen lahmlegt. Die Polizei allerdings ist nicht rechtzeitig zur Stelle, weil sich diese zu einem zusammengestürzten Hochhaus begeben, von dem sich herausstellt, das es gar nicht zusammengestürzt ist. Und während es schon so scheint, als ob die Täter über alle Berge wären schafft es unsere kluge Japanerin doch noch den Fall zu lösen.
Die zweite Geschichte heißt „Der Weihnachtsengel" und ist gerade mal 2 Seiten lang, aber trotzdem eine meiner Lieblingsstorys, denn dieses Mal schafft es Yoko nicht nur bei einer netten Familie einen Platz am Weihnachtstisch zu ergattern, sondern besorgt sogar einem arbeitslosen Schweißer Arbeit und bereitet einem kleinen Mädchen große Freude.
Darauf folgt „Die Schöne und das Ungeheuer", wieder einmal geht es um einen Einbruch, dieses Mal ist es ein Menschenaffe mit übermenschlichen Kräften der die Übeltat begeht. Alle Spuren führen zum Museum dessen Mitarbeiter ebenfalls überfallen wurde. Aber Yoko spürt, daß hier irgendwas faul ist...
„Kap 351" ist die nächste Geschichte, in der eine internationale Konferenz von einer Bombe gefährdet wird und nur Yokos heldenreiches Auftreten vereitelt den Plan der Bösewichte.
„Der Trick mit den Bienen" ist ebenfalls eine sehr gut gelungene Story. Diesmal handelt es sich um Spionage, wo die Ergebnisse einiger Atomversuche mit Hilfe von Mikrofilm und Bienen aus dem Versuchszentrum geschleust werden. Yoko, und diesmal auch Knut, klären den Fall auf und Knut bekennt am Ende auch noch seine Liebe zu den Japanern :)
Die letzte Story heißt „Das Monster ist in der Stadt". Wieder mal ein Diebstahl. Diesmal war es eine riesige Spinne die dafür verantwortlich war - beobachtet und geknipst von Knut. Bei dem Versuch der Spinne alle Beweise ihrer Existenz zu vernichten nehmen Yoko und Knut die Verfolgung auf und kommen diesmal einem genialen Erfinder und seinen Partnern auf die Spur.

Alles in allem finde ich ist der Comic wirklich gut gelungen, mit viel Witz und Idee erfunden. Die Zeichnungen sind wie immer fabellos und die einzelnen Geschichten, obwohl kurz, lassen keine Fragen offen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yoko Tsuno 4 -Unter Hochspannung [1983/1973-Carlsen Comics], 19. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Yoko Tsuno, Bd.4, Unter Hochspannung (Taschenbuch)
Folge 4 ist bisher der einzigste Band, in welcher 6 Kurzgeschichten auf den Leser warten:
In "Überfall in Dolby-Stero" schlägt sich Yoko mit einigen Bankräubern herum, die sich für ihren Überfall etwas ganz besonderes ausgedacht haben.
"Der Weihnachtsengel" ist ne 2 seitige, unbedeutende Kurzgeschichte, in der unsre japanische Heldin einem kleinen Mädchen und ihrer Familie am Heiligabend viel gutes tut.
In "Die Schöne und das Ungeheuer", verkleidet sich ein Übeltäter als Gorilla, um mit übermenschlichen Kräften Chaos anzurichten. Des Rästels Lösung ist ein Exoskellet (siehe Cover), das seinem Träger teuflische Kräfte verleiht...
In "Kap 351" geht es um eine Pressekonferenz, welche durch eine entführte Rakete sabotiert werden soll. Yoko kann aber noch rechtzeitig einschreiten, um den tödlichen Anschlag zu verhindern.
"Der Trick mit den Bienen" erzählt die Geschichte um ein Atomversuchszentrum, in welcher Vorschungsergebnisse unbemerkt per Bienen mit Mikrofilmen bestückt, hinausgeschmuggelt werden. Yoko und Knut kommen der Sache aber zufällig dahinter...
In "Das Monster in der Stadt" geht es um eine ferngesteurte High Tech Spinne, durch die ihre Herren auf kriminelle Weise zu Reichtum gelangen. Die hübsche Japanerin und ihr Gefährte Knut machen den Ganoven aber einen Strich durch die Rechnung.

Sechs kurze Agenten-Abenteuer mit [leichten Science Fiction Einflüssen und] viel Action auf 46 bunten Seiten.
Der Grafikstil von Rogeer Leloup erinnert in den meisten Episoden hier noch etwas an Comics wie Spiriou und Fantasio. Im letzten Abenteuer hat sich der Grafikstil deutlich verändert, und unsre Heldin sieht wesentlich realistischer aus. Die älteren Zeichnungen aus der Anfangszeit besitzen aber deutlich mehr Charme.

4 Sterne und ein + für diesen Band
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Yoko Tsuno, Bd.4, Unter Hochspannung
Yoko Tsuno, Bd.4, Unter Hochspannung von Roger Leloup (Taschenbuch - 1986)
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