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67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachruf auf eine gescheiterte Illusion
Schon der Buchtitel lässt keinen Zweifel, worum es geht: um eine Währung, die immer tiefer in die Krise schlittert. Griechenland, Portugal, jetzt sogar Italien - mit immer mehr Milliarden werden immer kürzere Verschnaufpausen erkauft. Der Sinn der meisten Rettungsaktionen geht verloren in einem Dickicht sich oft widerstrebender Expertenmeinungen. Doch der...
Veröffentlicht am 11. August 2011 von Falk Müller

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Treffende und gut lesbare Kritik des Finanz(un)wesens - Therapie greift aber zu kurz
In dem Buch werden das schädliche Treiben der "Finanzoligarchie" sehr anschaulich beschrieben und etliche Hintergründe aufgedeckt. Das ist eine klare Stärke. Eine Schwäche ist, dass sich die Kritik und auch die Therapievorschläge (Finanztransaktionssteuer etc.) nur auf den Finanzsektor beschränken. Das greift meiner Meinung nach zu...
Vor 20 Monaten von Thomas Wiedemann veröffentlicht


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67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachruf auf eine gescheiterte Illusion, 11. August 2011
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Schon der Buchtitel lässt keinen Zweifel, worum es geht: um eine Währung, die immer tiefer in die Krise schlittert. Griechenland, Portugal, jetzt sogar Italien - mit immer mehr Milliarden werden immer kürzere Verschnaufpausen erkauft. Der Sinn der meisten Rettungsaktionen geht verloren in einem Dickicht sich oft widerstrebender Expertenmeinungen. Doch der normale Steuerbürger ahnt, dass die Banken gerettet werden und er am Ende der Dumme ist, der ohne Schuld die Rechnung bezahlen muss. Zurück bleiben Wut und Resignation.

Aber Widerstand beginnt mit Wissen. Deshalb also diese Streitschrift, die es dem Leser ermöglicht, wichtige Zusammenhänge zu erkennen, und sich zu wehren gegen vorgeblich alternativlose Entscheidungen.

Ottes Kernthese ist, dass der Euro in dieser Form von Anfang an nicht lebensfähig war. Weil eine Währung über völlig verschiedene Wirtschaftssysteme gestülpt wurde. Aber man kann eben nicht über Jahrhunderte gewachsene nationale Unterschiede hinsichtlich Wirtschaftskraft, politischen Interessen aber auch Mentalitäten durch eine gemeinsame Währung einebnen wollen. Einheitswährung und Einheitszins haben die wirtschaftlichen Unterschiede nicht etwa verringert, sondern verstärkt. So hat der Euro Europa nicht zusammengebracht, sondern gespalten.

Deshalb so Otte, wird der Euro in seiner jetzigen Form scheitern. Doch was ist die Alternative? Neben den bekannten Ansätzen wie Euro-Austritt, Schuldenschnitt oder Transferunion kommt im Buch auch ein ganz neuer Vorschlag zur Sprache, der im Gegensatz zu allen anderen Lösungen sogar praxisbewährt ist: Die Rückkehr zum EWS-System, welches wir bis 1998, also bis zur Einführung des Euro hatten.

Damals ging es Deutschland UND Europa besser. Die Wechselkursfixierung sorgte einerseits für Stabilität, andererseits konnten Länder auch ihre Währung auf- oder abwerten, wenn sich gravierende Verschiebungen abzeichneten. Dieses System war für Europa die beste Mischung aus Stabilität und Flexibilität. Noch heute verzichten viele EU - Mitglieder, wie Schweden oder Dänemark auf den Euro. Sie fahren gut damit.

Fazit: Max Otte nennt sein Buch nicht ohne Grund Streitschrift. Er will die aufrütteln, die die Zeche für eine verfehlte Finanzpolitik bezahlen sollen: die Steuerbürger, also wir alle. Mit der vorliegenden Schrift leistet er für dieses Ziel einen wertvollen Beitrag.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Rufer in der Euro-Wüste, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Jeder, der mit der Struktur unseres Finanzwesens vertraut ist, weiß um dessen Komplexität. Aber nicht jeder davon weiß, wieviel Schindluder mit eben dieser Komplexität getrieben wird. Frei nach dem Motto: Das versteht der kleine Mann von der Straße sowieso nicht. Der soll nicht lange fragen, sondern einfach nur dafür zahlen.

Genau hier schafft Max Otte Abhilfe. Seine "Streitschrift" mit dem Titel "Stoppt das Euro-Desaster" dürfte so manchem die Augen öffnen.

Im wesentlichen belegt Otte, dass es bei der Rettung des Euro keineswegs um die Rettung Europas oder auch nur der EU geht, sondern einzig um die Rettung privaten Vermögens derjenigen Akteure des internationalen Finanzzirkus, die mit den gravierenden Mängeln des Euro ein Jahrzehnt lang beste Geschäfte gemacht haben. Und die nun lauthals jammern, auf staatliche Hilfen angewiesen zu sein, weil sonst die Weltwirtschaft unweigerlich zusammenbrechen werde.

Wer diese Akteure sind und wie sie von den Schwächen der europäischen Gemeinschaftswährung profitiert haben, legt der Autor ebenso kompetent wie überzeugend dar. Er tut dies zudem in einer Sprache, die für Erika Mustermann und Otto Normalverbraucher gleichermaßen verständlich ist, was ihn von anderen Autoren dieses Themenkreises vorteilhaft unterscheidet.

Gerade durch seine verständliche Sprache vermag der Autor zu zeigen, dass es mit der angesprochenen Komplexität des Finanzwesens gar nicht so weit her ist. Auch Normalbürger können verstehen, dass niemand auf Dauer mehr Geld ausgeben kann, als zur Verfügung steht. Auch ein Staat nicht. So, wie das Haushaltsgeld im eigenen Haushalt eben reichen muss - auch wenn es eigentlich immer viel zu wenig ist -, so muss auch das Geld im staatlichen Haushalt reichen. Auch wenn es ebenfalls zu wenig ist. Ganz gleich, ob es um den Staatshaushalt Griechenlands, Portugals, Deutschlands oder irgend eines anderen Landes geht.

Die Fakten, die Otte dazu aneinanderreiht und überwiegend bestens belegt, haben es in sich. Hier ein Auszug:

- Rechnerisch trägt schon jetzt (!) jeder Bundesbürger 2500 Euro zum Finanzmarktstabilisierungsfonds, also zur "Rettung des Euro" bei; wer selbst arbeitet, muss den entsprechenden Anteil nichtarbeitender Mitbürger zusätzlich übernehmen.
- Ein Land, das so hoffnungslos überschuldet ist wie etwa Griechenland, wird Hilfszahlungen niemals zurückerstatten können, ganz gleich, ob sie als Darlehen, als Bürgschaft oder von vornherein als verlorener Zuschuss deklariert werden.
- Was beispielsweise als Hilfe für Griechenland etikettiert wird, bekommt der Normalgrieche nie zu Gesicht; es fließt an diejenigen, die unverantwortlich hohe Kredite an das wirtschaftsschwache Griechenland gegeben und dafür jahrelang ordentlich Zinsen kassiert haben, darauf spekulierend, die EU werde das Land am Ende schon freikaufen.
- Länder wie Griechenland, Irland, Portugal oder Italien hätten unter den gegebenen Umständen erst gar nicht in die Eurozone aufgenommen werden dürfen.
- Die beträchtlichen Gewinne aus Finanzgeschäften mit diesen Hochrisikoländern gelten "selbstverständlich" als Privatsache, die nun anstehenden Verluste aus denselben Geschäften jedoch hat die Allgemeinheit zu tragen.
- Geld, das gerade von angesehenen Bankhäusern massenhaft in dubiose Spekulationsgeschäfte gesteckt wurde, fehlte gleichzeitig in der Realwirtschaft, also dort, wo arbeitende Menschen wirkliche Werte zu schaffen versuchten.
- Die bereits beschlossenen Hilfen an Griechenland und andere stellen einen klaren Bruch des geltenden EU-Vertrages dar, der ein "Freikaufen" einzelner Mitgliedsstaaten aus guten Gründen ausdrücklich untersagt.
- Die personellen Verflechtungen zwischen Finanzbranche und Politik sind immens und in der Öffentlichkeit dennoch weitgehend unbekannt; hier nennt der Autor mehrfach Ross und Reiter, nicht ohne auch gleich die politischen Folgen solcher Verflechtungen anschaulich vor Augen zu führen.

Dass es sich dabei weder um Stammtischparolen noch um das marktschreierische Geplärre eines notorischen Schwarzmalers handelt, wird jeder angemessen informierte Beobachter bestätigen können. Vorausgesetzt er ist sowohl sachkundig als auch unabhängig. Otte legt dar, dass viele Beteiligte der Finanzmaschinerie zumindest eines von beiden nicht sind. Wenn nicht sogar beides.

Wer das Buch gelesen hat, wird sich mehr denn je nicht nur für unser Land eine wirkliche Regierung wünschen, eine, deren Mitglieder ihrem Amtseid gerecht werden. Weil darin unter anderem die Rede davon ist, Schaden vom eigenen Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren. Ob dem durch endloses Überweisen von Steuermilliarden an unkontrollierbare Schuldenstaaten Genüge getan werden kann, möge jeder Leser für sich entscheiden.

Angesichts der überragenden Bedeutung des Themas hätte ich die Klarheit der Ausführungen des Autors zu gerne mit fünf Sternen belohnt. Da ich hier jedoch nur eine Gesamtnote für alle Aspekte des Buches abgeben kann, muss ich auch andere Gesichtspunkte in die Wertung einfließen lassen. Hier sind es vor allem deren drei, die zur Abwertung führen - allesamt solche, die wohl eher der Verlag zu verantworten hat. Erstens meine ich bei einem so schmalen Büchlein, das in fünfstelliger Auflage auf den Markt kommt, etwas weniger handwerkliche, hier vorwiegend grammatikalische Fehler erwarten zu dürfen; zweitens befasst sich der Text zu großen Teilen weniger mit dem Euro und eher mit der Struktur unseres Finanzwesens, so dass der reißerische Titel einer Themaverfehlung nahe kommt; drittens schließlich sind vier Euro (exakt: € 3,99) ein stolzer Preis für gerade mal 35 Seiten reinen Text (ohne technische Seiten), wie inhaltsschwer derselbe auch immer sein mag.

Somit ergeben sich unterm Strich nur knappe vier Sterne, was ich angesichts der verdienstvollen Leistung des Autors durchaus bedauerlich finde. Immerhin kann ich "Stoppt das Euro-Desaster" dennoch jedem empfehlen, der sich in aller Kürze und trotzdem fundiert über die bedrohliche Krise unseres Finanzsystems und das verstörende Versagen führender Politiker informieren will. Nach der Lektüre dieses kleinen Buches wird er jedenfalls zu diesem Thema weit über Stammtischniveau mitreden können.
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Otte spricht Klartext, 13. August 2011
Von 
Raumzeitreisender (Atlantis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Keine fünfzig Seiten umfasst das Büchlein von Max Otte zur Euro-Krise, aber der Inhalt ist prägnant und besteht aus Klartext. Otte spricht die Bürger direkt an und ruft zum Widerstand auf. "Lassen Sie nicht zu, dass man uns zu verwirrten, resignierten Subjekten macht und wir ein ums andere Mal für Krisen geradestehen, die wir nicht verursacht haben. Es reicht - wehren Sie sich!"

Er spricht von einer "Herrschaft der Finanzoligarchie" und meint damit die Machtstrukturen und Verquickungen der "Investmentbanken, Hedgefonds, Schattenbanken, Ratingagenturen und weiteren Akteuren". Diese bilden die derzeit dominierende zivile Weltmacht. Wie kann es sein, dass diese Gruppen auf Kosten der Staaten leben, ohne sich angemessen an der Wertschöpfung in der Wirtschaft zu beteiligen?

Viele Investmentgesellschaften arbeiten extrem spekulativ, wohl wissend, dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Franz Müntefering prägte 2005 den Begriff "Heuschrecken" und wurde dafür massiv kritisiert. Die Dummen sind die Steuerzahler, die immer wieder zur Kasse gebeten werden.

Otte hinterfragt, warum Griechenland zur Schicksalsfrage für Europa hochstilisiert wird. Warum kann Griechenland nicht in die Staatsinsolvenz gehen? Die Gläubiger müssten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Diese Gläubiger sind nicht nur, aber primär griechische Milliardäre und Oligarchen.

Wie kann es sein, dass in den letzten Jahrzehnten einerseits die Vermögen der Reichen um Billionen gestiegen sind und andererseits die Staaten sich horrend verschuldet haben? Otte schlägt einen Schuldenschnitt vor und favorisiert klare Regeln und Gesetze, die auch eingehalten werden müssen, zwecks Beschneidung der Macht der Finanzoligarchie.

Reformen wurden bereits 2008 angedacht, aber nicht umgesetzt. Otte schlägt Reformen vor, die das Finanzsystem deutlich gerechter und stabiler gestalten würden. Er hatte 2006 den Crash vorhergesagt und gilt als unabhängiger Aufklärer. Auch dieses Werk wird sich zu einem Bestseller entwickeln, wenngleich ich hoffe, dass eine ausführliche Variante folgen wird.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steuerzahler aller Länder vereinigt Euch!, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Der Sozialismus ist doch gescheitert.
Wieso lassen wir dann einen für Banken zu?
Max Otte klärt uns auf. Ich hoffe diese kleine
Streitschrift trägt zu allgemeinen, (friedlichen)
Mobilmachung bei.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Widerstand beginnt mit Wissen", 20. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Dieses Büchlein ist das Dritte aus der Ullsteinreihe über die neuen Freiheitskämpfer und Wutbürger. Nach "Empört Euch" und "Vernetzt Euch" nun Max Otte.

Otte schließt damit eine Verständnislücke bei uns fassungslosen Steuerzahlern. Täglich lesen wir, es sei "alternativlos" Banken und "den EURO" zu retten - damit es keinen Krieg in Europa gibt. Otte sagt: Wir retten nicht den EURO, wir retten die Finanzoligarchie und ihre Vermögen. Er bringt Struktur in unserer diffuses Wissen und Ahnen. Leistet, was eigentlich unsere Qualitätsmedien leisten sollten. Aber die verwirren und erregen uns nur täglich. Aufklären tun sie uns nicht. Wer weiß warum.

Laut Otte sind Begriffsverwirrungen wie "Investmentbanken", die eigentlich "Maklerbanken" sind, oder "die Märkte", die eigentlich für die Finanzoligarchie stehen, Mittel zu dem Zweck, uns dumm zu halten. Auch die nationalistischen Zwischenrufe gegen "die Griechen" sind fehl am Platze, schreibt er. Denn wir retten nicht "die Griechen", sondern die, deren Anleihen an ihren heimischen Staat im Feuer stehen. Und das ist -wie woanders auch- die Oberschicht.

Otte zitiert Henry Ford, der fürchtete, dass "wir schon morgen früh eine Revolution hätten, wenn die Leute verstünden, wie unser Finanzsystem funktioniert." Doch Otte will keine Revolution, sondern Widerstand gegen die größte Umverteilungsaktion aller Zeiten, gegen die jeder Sozialstaat ein Klacks war..

Wer sich kurz und knapp informieren will, der lese diese 43 Seiten.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompliment für den Mut und die klare Darstellung, 21. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
In mehrfacher Hinsicht ein Kompliment an Max Ottes Buch "Stoppt das Euro Desaster. Für den Mut, die klare Darstellung sowie den leicht verständlichen, flüsssigen Schreibstil. Es hat die volle Punktzahl verdient. Das ca. 42 Seiten umfassende Buch habe ich in ca. 1 Stunde durchgelesen. Die aufgeführten Zitate fühlen sich aktuell an, sie sind aber zum Teil hundert Jahre alt. Ein Muss für jeden, der die akutell auflodernde Finanzkrise verstehen will. Für alle, die genug haben von ratlosen Börsengesichtern und monotonen Erklärungen, die alleine auf die Unentschlossenheit der Politik abzielen. Das Buch zeigt wie die Finanzoligarchie es geschafft hat Politik und Gesellschaft zu perfortieren und zu korrumpieren. Ottes Aufruf sich zu wehren, wird nach meiner Auffassung leider noch nicht auf einen ausreichend starken Nährboden stossen. Erst wenn die breite Masse es bemerkt, dass ihre Privatealtersvorsorge von der Finanzoligarchie verzockt wurde, wird die Bevölkerung in Bewegung geraten, hoffentlich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stoppt das Eurodesaster, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
- Gefällt mir recht gut. Was könnte besser sein? - die klare Unterscheidung wer verschuldete was.
Wer schaffte die "Rahmenbedingungen" und wer nutzt diese "im Streben nach Maximalprofit" aus?
Wer "machte" die Staatsverschuldung?
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit über die Euro-Krise, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Harte Worte gegen Politiker, Banken, Finanzdienstleister. Max Otte nimmt kein Blatt vor den Mund. In seiner Streitschrift macht er einmal mehr deutlich wie geschickt das Zusammenspiel zwischen Hochfinanz und Politik funktioniert und der Bürger auch beim derzeitigen Euro-Desaster erneut für dumm verkauft wird. Seine Forderung: klare Finanzregeln und dass endlich die wahren Verursacher der Misere zur Verantwortung gezogen werden. Ein Muss für jeden EU-Bürger, der die wahren Hintergründe verstehen will!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensivstation Europa, 20. November 2011
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Die vom Autor geübte Kritik ist berechtigt - zahlreiche Punkte nicht wirklich neu - wer in den letzten Wochen und Monaten die Wirtschaftspresse verfolgt hat, wird mehr "erinnert" denn aufgerüttelt - vorliegendes Buch darf als Zusammenfassung der Zustände - Stand August 2011 - betrachtet werden.

Eine Streitschrift zeichnet sich nicht zuletzt durch (konstruktive) Kritik an vorherrschenden Positionen aus - Max Otte beleuchtet hier die Hintergründe der
"Feierlichkeiten", welche die aktuell auf der Anklagebank sitzenden berühmten 1% (immer noch!) abhalten und deren Kosten am Ende, wohl wieder einmal mehr, zum Großteil von den 99% bezahlt werden dürften.

Otte beschränkt seine Kritik nicht alleine auf die Eurozone - er bringt, fern von Verschwörungstheorien, auf den Punkt, in welcher Richtung die Finanzmärkte -rund um den Globus- laufen - wer letztlich in welcher Weise von den herrschenden Verhältnissen profitiert(e), welche Verknüpfungen zwischen Politik und Wirtschaft bestehen.

Das Lob für Genossenschaftsbanken und Sparkassen, welches der Autor wiederholt verteilt - ist übrigens berechtigt - auf diesen Modellen ist nämlich nachhaltiger Wohlstand begründet, nicht auf den Casinos des Raubtierkapitalismus - so ist der Aufruf des Autors, sich über die Auswirkungen der getroffenen eigenen Anlageentscheidungen Gedanken zu machen, ein vernünftiger Lösungsansatz!

Wenn Steuergelder zur wiederholten Stabilisierung gieriger Investmentbanken, oder maroder Staaten direkt eingesetzt, oder verpfändet werden, wird das UNSER Leben verändern, indirekt und direkt wird in unseren Alltag eingegriffen werden - Europa liegt auf der Intensivstation - welchen Weg wird der Patient nehmen? Siechtum, Amputation - Wunderheilung?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte jeder lesen!, 21. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Stoppt das Euro-Desaster! (Gebundene Ausgabe)
Dieses schmale, kleine Buechlein sollte jeder lesen, es erfuellt ganz klar seinen Zweck: die 'Krise' zu erklaeren, zu sagen wo was schief geht, in wenigen, simplen Worten. Ein jeder kann es verstehen, ein richtiger 'eye opener'. Da nennt einer die Dinge beim Namen, ruft in Erinnerung, wie es vielleicht besser geht, oder wie es eigentlich haette sein sollen. Man koennte fast versucht sein von 'Zivilcourage' zu sprechen, wenn man sieht wie, in all dem Wust der verwirrenden Berichterstattung, sich da einer hinstellt bzw. sich in Erinnerung ruft und Klartext redet. Man sollte es in Fussgaengerzonen verteilen und die Politik um Ehrlichkeit bitten, und nicht muede werden sich dafuer zu interessieren, wie wir diese Situation zu meistern haben, um da wieder rauskommen, durchaus und auf jeden Fall im positiven Sinne fuer alle Beteiligten. Vom Verlag als 'Streitschrift' tituliert, passt finde ich. Ich will es unbedingt weiterempfehlen.
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Stoppt das Euro-Desaster!
Stoppt das Euro-Desaster! von Max Otte (Gebundene Ausgabe - 12. August 2011)
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