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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin ich wenn ich schraube?
Teilweise nicht ganz einfach zu lesen, auch aufgrund der vielen Quellenverzeichnisse.
Dennoch unterhaltsam und vor allem anregend um über (globale) wirtschaftliche Zusammenhänge nachzudenken; nicht einfach nur das ,Hohe Lied' des schraubens.
Fazit: empfehlenswert.
Veröffentlicht am 13. September 2010 von Klaus Baumann

versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu trocken
Eigentlich finde ich das Thema, um das es in diesem Buch geht, sehr spannend und ich habe auch so ziemlich alles gelesen, was in dieser Sparte erhältlich ist.
"Ich schraube, also bin ich" ist aber mit Abstand das trockenste und langweiligste von allen. M Crawford bewegt sich fast ausschließlich auf der Metaebene und referiert über theoretische...
Veröffentlicht am 15. August 2010 von bernie_r


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin ich wenn ich schraube?, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
Teilweise nicht ganz einfach zu lesen, auch aufgrund der vielen Quellenverzeichnisse.
Dennoch unterhaltsam und vor allem anregend um über (globale) wirtschaftliche Zusammenhänge nachzudenken; nicht einfach nur das ,Hohe Lied' des schraubens.
Fazit: empfehlenswert.
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47 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Plädoyer für nützliche Fertigkeiten, 9. April 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
So unterschiedlich die Biographien und Werke der beiden Autoren auch sind, erinnert mich das Buch von Matthew B. Crawford an "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten", das Robert Maynard Pirsig 121 Verlagen vergeblich anbot und 1974 trotzdem zum Weltbestseller wurde. Da der promovierte Philosoph und gelernte Crawford erst 1965 geboren wurde, ist kaum anzunehmen, dass ihn der Roman von Pirsig so beeindruckte wie mich. Wenn Crawford dann von der Entwertung der Arbeit und der unbeabsichtigten moralischen Umerziehung spricht, wird klar, wie wenig sein Denken mit dem von Pirsig zu hat. Bleiben wir also bei Crawfords Buch.

In seiner Einleitung stellt er nüchtern fest, dass die Werkzeuge aus dem Schulunterricht verschwunden sind, womit der erste Schritt auf dem Weg zur Unkenntnis der gegenständlichen Welt bereits vollzogen wurde. Und tatsächlich wollen heutige Ingenieure die Mechanik so gut wie möglich verstecken, was auch ein Blick unter die Motorhaube eines neuen Autos belegt. Eine solche Kultur hat natürlich ihren Preis, zu dem auch Abhängigkeit und Passivität gehören. Crawford gibt denn auch gleich das Ideal bekannt, für das er werben möchte. Er plädiert für ein handwerkliches Können und stellt den Wissensarbeiter der postindustriellen Gesellschaft in Frage. Aber um nicht in die Ecke des weltfremden Idealisten gedrängt zu werden, geht er früh auf die ökonomischen Begleiterscheinungen ein. Nicht als Erster stellt er fest, dass wir einen Mangel an guten Handwerkern haben und die Chinesen keine große Hilfe sind, wenn es um die Reparatur einer Veranda oder eines Motorrads geht. Im Zentrum von Crawfords Ausführungen stehen jedoch Erfahrungen und die Frage, wie weit wir uns von Bedürfnissen entfernen können, die wohl in der menschlichen Natur verankert sind. Dabei greift er immer wieder auf seine eigenen Erfahrungen als Motorradmechaniker zurück, was seine Ausführungen authentisch und lebendig machen. Dennoch möchte er nicht der Mystifizierung einer Handwerkskunst Vorschub leisten, an der manche Intellektuelle Gefallen finden, weil sie den Bezug zur Arbeiterklasse verloren haben. Crawford will Argumente für eine Art von Arbeit vortragen, die deshalb sinnvoll ist, weil sie eine Ethik des Bewahrens und der Instandsetzung vertritt. Er glaubt, dass wir die Dinge der Welt im buchstäblichen Sinn aktiv angreifen müssen, um sie richtig begreifen zu können.

Der Autor geht zudem der Frage nach, woher unsere ausgeprägte Sehnsucht nach Eigenverantwortung kommt, die viele Menschen in ihrem Privatleben empfinden. Dabei stellt er ebenso überraschende wie spannende Thesen zur modernen Teamarbeit und einem von Psychologen geprägtem Führungsverständnis auf. Und auf brillante Art entzaubert er moderne Mythen der Arbeitswelt. Das halte ich deshalb für wichtig, weil bei der Aufarbeitung der Finanz- und Wirtschaftskrise kaum auf Gründe eingegangen wurde, die mit dem Gebaren der Abzocker nichts zu tun haben. Es gibt auch eine Vertrauenskrise zu angesehenen Berufen und zur Wissensarbeit. Und da Crawford eben auch promovierter Philosoph ist, geraten viele Entwicklungen in sein Blickfeld, die von verschiedenen Geisteswissenschaften untersucht werden. Der Leser darf also damit rechnen, intellektuell gefordert zu werden, ohne dass der unterhaltsame Teil zu kurz kommt. Wem "Handwerk" von Richard Sennett zu anspruchsvoll war, wird sich bei Crawford eher finden.

Mein Fazit: Das Buch von Matthew B. Crawford kommt zur richtigen Zeit. Denn weil das Unbehagen an der heutigen Arbeitswelt wächst, braucht es wieder Denker, die Grundsätzlichem auf die Spur kommen wollen und allzu akademischen Diskussionen ausweichen, weil sie den Bezug zum Handwerk noch nicht verloren haben. Mich haben Crawfords Ausführungen und Argumente jedenfalls so überzeugt, dass ich gewisse Entwicklungen noch stärker als bisher bekämpfen werde. Zudem schreibt er in einer Sprache, die auch interessierte, nicht bildungsfeindliche Handwerker verstehen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Grenzgänger, 7. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
Ein wundervolles Buch für alle Grenzgänger, die überwiegend mit abstrakter, geistiger Tätigkeit beschäftigt sind und sich nach Kontakt mit der realen, physischen Welt sehnen. Keine Romantik, keine Idealisierungen, sondern wunderbar ehrlich und klar. Ein Buch für Reisende...
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu trocken, 15. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
Eigentlich finde ich das Thema, um das es in diesem Buch geht, sehr spannend und ich habe auch so ziemlich alles gelesen, was in dieser Sparte erhältlich ist.
"Ich schraube, also bin ich" ist aber mit Abstand das trockenste und langweiligste von allen. M Crawford bewegt sich fast ausschließlich auf der Metaebene und referiert über theoretische Zusammenhänge. Bei mir sprang hier nie ein Funke über. Ich war froh, als ich durch war.

Da lob ich mir doch meinen guten, alten (unübertroffenen) Pirsig.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Aspekte, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
Sehr interessante Aspekte welche in diesem Buch beschrieben werden. Die Erkenntnisse sind für mich nicht überraschend. Ich habe vor vielen Jahren selber mal einen Schrauberberuf gelernt und mich via zweiten Bildungsweg in eine Tätigkeit manövriert, welche mich schon lange nicht mehr zufrieden stellt oder glücklich macht. Ist es aber in der heutigen Zeit noch möglich einen solchen Beruf unter solch sinnvollen Bedingungen auszuüben? Es stellt sich auch die Frage, wie man sich dabei auch noch den Lebensunterhalt erwirtschaften kann.
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14 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nix fuer Schrauber, 24. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen (Taschenbuch)
Wer bei diesem Buch glaubt, es wurde fuer Schrauber geschrieben, wird masslos enttaeuscht. Dieses Buch ist etwas fuer Laienphilosophen. In epischer Breite versucht der Autor, den Unterschied zwischen geistiger und geistloser Arbeit in den Bueros in America und seiner praktischen Arbeit als Elektriker und Motorradschrauber zu vergleichen. In allen nur denkbaren Auspraegungen und Schattierungen. Nach 40 Seiten oedete mich dieses Buch so an, dass ich mir noch ein paar Textstellen in der Mitte des Buches und am Ende vornahm, aber konnte keine Besserung finden.

Wer selber Schrauber ist, ist weit entfernt von dieser geistigen Onanie, ist eher pragmatisch und redet lieber ueber Technik, oder haelt den Mund. Restauriert ein altes Motorrad und freut sich, wenn er mit Gleichgesinnten zusammen ist. Fuer diese Leute wuerde ich "Fyksens Tankstelle" empfehlen.
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Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen
Ich schraube, also bin ich: Vom Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen von Matthew B. Crawford (Taschenbuch - 12. März 2010)
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