Kundenrezensionen


31 Rezensionen
5 Sterne:
 (24)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir sind eigentlich Schimpansen, die nie erwachsen geworden sind
Am 12. Februar 2009 wird der 200. Geburtstag eines Mannes gefeiert, der mit seinen Erkenntnissen und der Veröffentlichung seines Hauptwerkes "Über die Entstehung der Arten" (1859) das Verständnis über unsere Herkunft revolutionierte: sein Name Charles Darwin. Der Brite Richard Dawkins - einer der führenden Evolutionsforscher der Gegenwart und ein...
Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von Heike G.

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das richtige für Biologen, das falsche für Romanfreunde.
Sehr informativ geschriebenes Werk. Für mich als Biologe ein muss. Interessante herangehensweiße um Nichtbiologen biologisch komplexe Prozesse verständlich zu machen. Man erlangt einen guten Einblick über bologisch Interessante Arten.
Es ist jedoch schwierig bei der Stange zu bleiben, da einem Nicht alle Spezies gleichermaßen interessieren,...
Vor 14 Monaten von Beate veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir sind eigentlich Schimpansen, die nie erwachsen geworden sind, 3. Februar 2009
Von 
Heike G. (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren (Gebundene Ausgabe)
Am 12. Februar 2009 wird der 200. Geburtstag eines Mannes gefeiert, der mit seinen Erkenntnissen und der Veröffentlichung seines Hauptwerkes "Über die Entstehung der Arten" (1859) das Verständnis über unsere Herkunft revolutionierte: sein Name Charles Darwin. Der Brite Richard Dawkins - einer der führenden Evolutionsforscher der Gegenwart und ein großer Verehrer des 1809 geborenen Naturwissenschaftlers - veröffentlichte bereits im Jahr 2004 in Zusammenarbeit mit seinem Forschungsassistenten Yan Wong ein sensationelles Buch ("The Ancestor's Tale"), das an die Lehre Darwins anknüpft und die Entwicklung unserer Spezies - des Menschen - auf beeindruckende Art und Weise und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufrollt.
Nun endlich liegt die von Sebastian Vogel verständlich und flüssig aus dem Englischen übertragene Version auch im Deutschen vor.

Dawkins hat trotz der Kompaktheit des Buches (über 900 eng bedruckte Seiten) und der beinahe erschlagenden Fülle an vermittelnden Informationen ein überaus lesenswertes Werk geschaffen. "Geschichten vom Ursprung des Lebens" - wie es der Titel bereits vermuten lässt - erzählt Geschichten über die Evolution. Aber keineswegs "eine blöde Geschichte nach der anderen" wie der Autor schmunzelnd einwirft und auch nicht in der Art, als welche man den Ablauf der Evolution mit etwas Humor durchaus beschreiben könnte, nämlich als "eine blöde Spezies nach der anderen", sondern der britische Evolutionsbiologe hat ein unglaublich spannendes, unterhaltsames, hochinformatives und wissenschaftlich fundiertes Sachbuch geschrieben, das sich beinahe wie ein Roman liest. Fasziniert verfolgt der Leser wie sich beginnend vor ca. 3,5 Milliarden Jahren das Leben nahezu aus dem Nichts mit einfachen Einzellern und Bakterien zu entwickeln begann und letztendlich zu "Produkten" führte, "die nicht nur ihren Ablauf begreifen sondern auch den Prozess, mit dem sie ihn begreifen" - den Menschen.

Eines raffinierten Weges bzw. einer durchdachten Vorgehensweise hat sich Richard Dawkins dabei bedient. Er verfolgt auf einer Pilgerreise die Entwicklung des Lebens rückwärts - von der Gegenwart in die ferne Vergangenheit, zum Ursprung. Der Leser wird ihm bereitwillig und vor allem interessiert folgen. "Aber da wir Menschen sind, werden wir von all diesen Wegen den unserer Vorfahren einschlagen. Es wird eine Pilgerreise von Menschen zu den Vorfahren der Menschen."

Die ersten Mitpilger - die Schimpansen - begrüßen wir vor fünf Millionen Jahren. Und nach jedem erneuten Zusammentreffen von Vorfahren, mit denen wir einen gemeinsamen Vorfahren haben, wird die Pilgerschar - unsere "Verwandtschaft" - immer größer und weitläufiger. Doch erstaunlicherweise hält sich, trotz der unermesslichen Zeitspanne, die Zahl der "Meetingpoints" oder Sammelplätze sehr stark in Grenzen. "Als menschliche Pilger kommen wir insgesamt nur an vierzig Treffpunkten vorüber, dann sind wir beim Ursprung des Lebens angekommen.", erklärt Dawkins.

Den Ursprung nennt der Autor "unser Canterbury", eine literarische Anspielung auf Geoffrey Chaucers "Canterbury Tales" (dt. "Die Canterbury-Erzählungen") aus dem 14. Jahrhundert. "Auch meine Pilger", so Dawkins, "die verschiedenen Arten der Lebewesen, werden nach dem Vorbild Chaucers die Gelegenheit erhalten, auf dem Weg nach ihrem Canterbury [...] Geschichten zu erzählen. Diese Geschichten bilden den Hauptteil des vorliegenden Buches." Da kommen zum Beispiel der Neandertaler zu Wort, der Gibbon, der Biber oder die Maus, der Beutelmaulwurf, der Dodo, die Heuschrecke, der Schwamm oder ein Blumenkohl, um nur einige zu nennen, bis wir letztendlich bei den letzten Pilgern, den Eubakterien und dessen ausgewählten Vertretern wie dem Rhizobium oder dem Taq ankommen.

"Das Gerüst der Erzählungen [wiederum] bilden die nummerierten Meilensteine an den Treffpunkten und zwischendurch einige Orientierungsmarken, die unbedingt notwendig sind, damit wir die Chronologie festklopfen können.", erläutert Dawkins. Dabei kann der Leser in beinahe jeder der Begegnungen eine evolutionäre Botschaft entdecken, in der wir Menschen leider nicht immer die beste Rolle spielen.

Von Zeit zu Zeit integriert der Autor anschaulichen wissenschaftlichen Nachhilfeunterricht. Dawkins erläutert verständlich und kompetent den DNA-Aufbau und Gensequenzanalysen, erklärt die Modellierung von Stammbäumen mit Hilfe von Computerprogrammen oder aber das Periodensystem der chemischen Elemente und die Bildung von Isotopen. Sogar einen Abstecher in die Astrophysik und die Quantenmechanik unternimmt er.

Ergänzt wird das Buch durch viele grafische Erläuterungen, über fünfzig zum Teil spektakuläre Farbaufnahmen und einen ausführlichen Anhang, der unter anderem Anmerkungen zu Stammbäumen und Rekonstruktion sowie ein umfassendes Quellenverzeichnis und Register enthält.

"Wenn ich als heimkehrender Wirt die ganze Pilgerreise Revue passieren lasse, an der ich teilnehmen durfte", sinniert Richard Dawkins in seinem Schlussplädoyer, "überfällt mich vor allem ein Gefühl des Staunens. Ich staune nicht nur über die Fülle ungewöhnlicher Einzelheiten, die uns begegnet sind, sondern auch darüber, dass solche Einzelheiten überhaupt auf einem x-beliebigen Planeten vorhanden sind. Das Universum hätte ohne weiteres leblos und einfach bleiben können - nur mit Physik und Chemie, nur mit dem fein verteilten Staub der kosmischen Explosion, die Raum und Zeit hervorbrachte. Die Tatsache, dass das nicht geschah [...], ist so atemberaubend, das jeder Versuch, ihr mit Worten Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, töricht wäre."

Fazit:
Richard Dawkins ist es gelungen, mit seinem wundervollen Buch eben jenes von ihm angesprochene Staunen beim Leser neu zu aktivieren und auf unnachahmliche Weise das populäre Verständnis der Evolution von einigen hartnäckigen Vorurteilen zu befreien. Ein äußerst lesens- und nachdenkenswertes Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser gegenwärtiges Wissen bezüglich der Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde, 26. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das im Jahr 2004 geschriebene Buch legt den aktuellen Wissensstand hinsichtlich der Entwicklung und auch Entstehung des Lebens auf der Erde in recht allgemeinverständlicher Form dar. Wer den Mut findet, dieses 900-Seiten-Buch in Angriff zu nehmen, wird mit einer grandiosen Übersicht über die Evolution (einschließlich ihrer prä-biotischen Phase), zahlreichen faszinierenden Erkenntnissen und unterhaltsamen Anekdoten belohnt. Dawkins präsentiert nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern legt auch anschaulich dar, nach welchen überprüfbaren und nachvollziebaren Methoden diese Erkenntnisse erhalten wurden. Dem Autor ist sehr daran gelegen, zu vermitteln, dass die im Buch präsentierten Erkenntnisse nicht einfach geglaubt werden müssen, sondern prinzipiell jederzeit von jedermann überprüft und nachvollzogen werden können. Nach Dawkins sollten wir uns viel häufiger mit der Frage auseinandersetzten,woher wir wissen, was wir wissen. Und wenn wir etwas nicht wissen, sollten wir uns nach meiner Meinung auch fragen, warum wir glauben, was wir glauben, aber nun zurück zum Buch.
Aus meiner Sicht handelt es sich um ein sehr wichtiges Buch, denn scheinbar bestehen im Hinblick auf die Buch-Thematik in breiten Teilen der Bevölkerung massive Wissensdefizite. So hört man immer wieder Aussagen, wie: "Die Wissenschaft liefert zwar eine plausible Erklärung für die Entwicklung des Lebens, kann aber die Entstehung des Lebens nicht erklären." Dies war die Situation zur Darwins Zeiten vor etwa 150 Jahren. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es plausible und immer weiter verfeinerte Theorien und Modelle zur sogenannten prä-biotischen Phase der Evolution, die eine allmähliche Entstehung des Lebens ohne jeden überirdischen Eingriff sehr wahrscheinlich erscheinen lassen. Wesentliche Beiträge hat hier u.a. der berühmte deutsche Nobelpreisträger Manfred Eigen geleistet.
All dies kann im hier rezensierten Buch nachgelesen werden und ist auch aus zahlreichen anderen Quellen verfügbares Wissen, für Leute, die es wissen möchten...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dawkins - Ein Biologe mit Herz und Geist, 19. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren (Gebundene Ausgabe)
Ich hätte nicht gedacht, daß Richard Dawkins nach "Das egoistische Gen" und seiner ausgezeichneten Verteidigung des Darwinismus gegen zeitgenössische Angriffe in "Der blinde Uhrmacher" noch zu einer Steigerung fähig sein könnte. Aber dieses Buch schafft dies! Es ist eine wundervoll leicht geschriebene, rückwärtige Reise durch die Evolution, und an jeder Verzweigungsstelle (im Buch ein Treffpunkt verschiedener Evolutions"pilger", in Anlehnung an Chaucer's "Canterbury Tales") behandelt Dawkins einen oder mehrere interessante Aspekte aus der Evolutionsforschung. Das Buch wurde dadurch auch für mich als Biologen zur Zeitreise. Denn Fragen wie z. B. die nach den ersten Lungen, der ungewöhnlichen Verbreitung der Beuteltiere, der Entstehung flugunfähiger Vögel, oder des Fluges überhaupt, waren Fragen, die mich während des Studiums faszinierten und beschäftigten, dann jedoch leider viel zu früh einer notwendigen Spezialisierung zum Opfer fielen. Dawkins greift diese (und viele andere) Fragen in seinem Buch auf, diskutiert sie ungemein kenntnisreich, und dennoch mit viel Phantasie und Humor.

Neben dieser persönlichen Reminiszenz verdanke ich dem Buch jedoch auch noch etwas anderes, und Wichtigeres. Denn Dawkins scheut sich auch nicht, einige bei Evolutionsgegnern sehr beliebte, angebliche "Erklärungslücken" der Evolution aufzugreifen. Dawkins zeigt beispielsweise überzeugend und mit Leichtigkeit auf, daß hinter der bemerkenswerten Artenvielfalt der Buntbarsche im Viktoriasee überhaupt nichts Mysteriöses steckt, sondern daß sie ganz verständlich wird, wenn man die besonderen geographischen Gegebenheiten des Victoriasees (z. B. viele Riffe, die für Fischpopulationen wie Inseln wirken) berücksichtigt. Er bringt auch Arbeiten in Erinnerung, wie die der Grants auf Galapagos und anderer Forscher (beschrieben z.B. in Jonathan Weiners "Der Schnabel des Finken"), die nahelegen, daß Artbildung unter den Bedingungen der natürlichen Selektion beileibe kein langwieriger Prozeß ist, sondern sehr schnell - innerhalb weniger Generationen - vonstatten gehen kann. Und in Dawkins' Buch habe ich nun auch zum ersten Mal eine Entgegnung auf das Lieblingsargument der "Intelligent Design"-Leute (z.B. Michael Behe) gelesen, der Flagellenmotor der Bakterien sei eine Struktur mit "nichtreduzierbarer Komplexität" (d.h. nicht über nützliche Zwischenstufen entsteh- und damit erklärbar). Diese Zwischenstufen gibt es eben doch! Das weiß ich nun dank Dawkins, und dafür bin ich ihm dankbar. Ohne ihn hätten die "Verwirrer" (heute ja oft in modernem Kleide erscheinend) zumindest bei mir wesentlich leichteres Spiel.

Alles in allem also ein ungemein lohnenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begegnungen - eine originelle und lebendige Darstellung der Evolution., 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren (Gebundene Ausgabe)
Ist doch cool. Neugierig schauen wir auf unseren eigenen Familienstammbaum zurück. An jeder Abzweigung begegnen wir neuen Verwandten. Sie werden uns immer wieder andere und interessante Geschichten erzählen können. Was ist aus diesem Zweig der Verwandtschaft geworden, was aus jenem? Wer von Ihnen lebt noch? Haben wir uns weiter entwickelt als unsere Vorfahren, oder gab es da nicht schon einen Urgroßvater, eine Urgroßmutter, auf die wir ganz besonders stolz sind?

Fühlen wir uns gar als Höhepunkt dieser Abstammung? War unsere Verwandtschaft dazu da, gerade uns hervorzubringen? Ich glaube, dass kaum jemand so denkt. Aber innerhalb der Evolution der Lebewesen dieser Erde heben wir den Stellenwert des Menschen schon gerne hervor. Zu recht? Richard Dawkins wählte das Stilmittel der Zeitreise in die Vergangenheit ganz bewusst. Er konnte damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich meine, im übertragenen Sinn natürlich (ein Biologe würde höchstens zwei Fliegen im selben Formalingläschen bestatten). Aber zurück zu Dawkins. Er umgeht auf diese Weise eine Gefahr. Er möchte nämlich vermeiden, dass allein durch die Form der Erzählung - vom Anfang bis zum Heute - ungewollt der Eindruck erweckt würde, die Evolution sei zielgerichtet und entwickle sich hin zum Höheren. Man spürt die Erfahrung und das außerordentliche Hintergrundwissen des (nicht unumstrittenen) Evolutionsbiologen. Ein opulentes, in bekannter Manier locker geschriebenes Werk, das er da vorgelegt hat.

* Geschichten, die die Evolution geschrieben hat *
Richard Dawkins erklärt Grundzüge der Evolution an Hand von Geschichten. Es treten Brüllaffen auf, Biber, Pfauen, Flunder Ringelwürmer, Parasiten, Blumenkohl, Bakterien und viele andere. Er deutet evolutionäre Phänomene wie Egoismus und Kooperation. Oder, dass Unvollkommenheiten im Körperbau und im Aufbau von Organen verständlich werden, wenn man ihre evolutionäre Entstehung kennt. Methodiken kommen zur Sprache, wie die verschiedenen Möglichkeiten von Datierungen; und der Blumenkohl erzählt, warum die Stoffwechselrate in seinen Zellen höher sein muss als in einer Zelle eines Mammutbaums.

Beispiel Schnabeltiere. Jene eierlegenden australischen Säugetiere, die zuerst für einen Zoologenwitz gehalten wurden und als urtümliche 'lebende Fossilien' gelten, sind alles andere als primitiv. Ihr Schnabel ist ein mit hunderttausend elektrischen Sensoren bestücktes Aufklärungsinstrument, vergleichbar mit militärischen AWACS Systemen. Schnabeltiere bilden mit diesem Instrument die Wirklichkeit ab, so wie wir die Wirklichkeit mit unseren Augen aufnehmen. Richard Dawkins legt großen Wert darauf, dass wir uns bemühen die Natur zu verstehen. Nur auf diese Weise, so sagt er, können wir sie angemessen schätzen und bewundern.

Was würde passieren, wenn die Evolution noch einmal mit der ersten eukaryotischen Zelle beginnen würde? Kann man Vorhersagen treffen, in welche Richtung die Evolution geht? Ähnliche Probleme erfordern ähnliche Lösungen, beispielsweise die Notwendigkeit der Entwicklung von Augen zur Orientierung im Licht. Die Evolution schreitet nicht immer mit gleichem Tempo voran. Sie verläuft auch nicht rein zufällig; allein Embyonalentwicklung und Körperbau lassen nur ein beschränktes Spektrum von Lösungen zu. Und selbst die Evolution entwickelt ihre Mechanismen weiter: "Die Evolution der Evolutionsfähigkeit" (in diesem Zusammenhang werden von Molekularbiologen übrigens Genduplikationen, Gentransfers, mobile genetische Elemente diskutiert; Dawkins deutet hier lediglich Arbeiten anderer Autoren an).

* Ein opulentes Werk zur Evolution *
Ein ausführliches Werk, über 900 Seiten. Es ist kein Lehrbuch, sondern ein lebendig geschriebenes Lesebuch, eine Fundgrube immer wieder überraschender Geschichten und Querverweise. Es zeigt auch den nachdenklichen Dawkins, der im Gegensatz zu seinem Image als der Leibhaftige ("Der Gotteswahn") verschiedene Interpretationen gegenüberstellt, abwägt, sich von Argumentationen beeindrucken lässt und schon auch mal vorsichtig von der ein oder anderen früher vertretenen Position abrückt. Dies zeichnet einen selbstbewussten und aufrichtigen Wissenschaftler aus.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evolution großartig erklärt, 29. Dezember 2009
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich ist dieses hervorragende Buch, dessen englische Erstausgabe bereits 2004 erschien, auch als deutschsprachiges Taschenbuch erhältlich. (Hoffentlich müssen wir auf die Übersetzung von Dawkins neustem Werk nicht ebenso lange warten.)

Auf unterhaltsame und mitreißende Art und Weise, fast schon im Plauderton, führt Richard Dawkins in die Evolution ein. Selbst komplizierte Themen werden für Laien verständlich erklärt.

Er nimmt den Leser mit auf eine Pilgerreise zum Beginn des Lebens. Dass ein bekannter Atheist wie Dawkins gerade eine Pilgerreise als Leitfaden seines Buches wählt, mag zwar überraschend sein und für deutschsprachige Leser sind die Anspielungen auf Chaucers "Canterbury Tales" nicht immer verständlich. Schon bald bemerkt man aber, dass diese Art der Präsentation den Leser von Beginn an in ihren Bann zieht und es ihm ermöglicht, tief in die Materie einzutauchen und ein wirkliches Verständnis der Zusammenhänge zu entwickeln.
Auf den verschiedenen Etappen der Pilgerfahrt begegnet der Leser jeweils dem letzten gemeinsamen Vorfahren, der uns Menschen mit einer bestimmten Gruppe von Lebewesen verbindet. So bekommt man ein gutes Gefühl für die Verwandtschaftsverhältnisse und für die Stellung des Menschen in der Welt des Lebendigen.
Dazwischen werden immer "Geschichten" eingeschoben, in denen an Hand eines bestimmten Lebewesens Grundlagen, interessante Aspekte oder auch kontroverse Diskussionen der Evolutionslehre dargestellt werden.

Die Erklärungen sind dabei immer spannend, unterhaltsam und lebensnah, sodass das Buch trotz seiner fast 900 Seiten nie langweilig wird.

Alles in allem also ein wirklich großartiges Buch, für das 5 Sterne eigentlich viel zu wenig sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen musste ich zweimal lesen..., 7. März 2012
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
in diesem buch macht sich dawkins auf die suche nach unseren vorfahren, d.h. er verfolgt die entwicklung des homo sapiens bis zu den ursprüngen zurück, eine zeitreise sozusagen. so treffen wir etwa vor 8 millionen jahren auf den ersten gemeinsamen vorfahren, aus dem sich der schimpanse (der sich kurz danach noch in den nebenzweig der bonobos geteilt hat) und eben der mensch entwickelt hat. interessant, dass der genetische unterschied zwischen mensch und schimpanse kleiner ist, als der des schimpansen zu den anderen menschenaffen, auch der orangutan steht uns näher als dem schimpansen.

so geht die reise immer weiter in die vergangenheit und wird auch zwangsläufig immer spekulativer, auch wenn der wissenschaft heute das instrument der genanalyse zur verfügung steht.

durch fossilien und funde entsteht das verzerrte bild, dass es sprungartig verschiedene arten gibt. dawkins erläutert aber anschaulich, dass die entwicklung jeder spezies (und auch innerhalb derselben) ein ununterbrochener analoger prozess ist, bei dem selbst die ganz seltenen sprunghaften mutationen mehrere generationen brauchen um sich etablieren zu können oder eben nicht.

mehr als 95% aller arten sind ja auch schon längst wieder ausgestorben.

insgesamt treffen wir auf der reise zu den ursprüngen des lebens auf über 40 vorfahren (nach den schimpansen kommen andere affen, dann die lemuren...) und dabei wird klar, wie lächerlich die argumente der kreationisten in wahrheit sind, alleine augen haben sich über 40 mal unter verschiedenen ausgangssituationen auf verschiedenste art entwickelt, die gliedertiere weisen die vorstufen aller organe auf...

das kapitel der saurier und deren aussterben wird nur am rande gestreift, da diese nicht zu unseren vorfahren zählen. ihr aussterben hat erst die weitere evolution der säugetiere (die damals zahlreich aber sehr klein und mausartig waren) und somit unsere existenz ermöglicht.

auch wird klar, dass die evolution eigentlich erstaunlich langsam ist, wenn man sieht, wie der evolutionsdruck oft millionen jahre benötigt um eine neue art entstehen zu lassen, man bedenke nur, dass der wolf erst vor rd 10.000 jahren domestiziert wurde und wieviele hunderassen in dieser vergleichsweisen ultrakurzen zeit entstanden sind.

dawkins vergleicht die evolution sehr schön mit einem korken, den man in den atlantik wirft (der beginn) und der irgendwann in amerika landet (jetziger entwicklungsstand) und dafür viele jahre braucht, weil er immer hin- und her schaukelt, mal vor, mal zurück, mal links, mal rechts aber doch irgendwo anlangt. der hundekorken ist hingegen vom homo sapiens sapiens in wenigen stunden dorthin mitgenommen worden...

ein hochinteressantes buch, das sich angenehm und leicht lesen läßt, ja oft sogar richtig spannend ist.

den sterneabzug gibt's für mitunter zu ausschweifende abschweifungen und für die vielen hinweise auf andere werke des autors, mitunter an stellen, wo man sich im gegensatz zu den vorher erwähnten eine ausführlichere befassung wünschen würde.

trotzdem: hochinteressante lektüre, die uns vor augen führt, wie sich das leben auf diesem planeten entwickelt hat/haben könnte, wie wir entstanden sind, unterhaltsam und spannend erzählt.
empfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evolution großartig erklärt, 27. August 2009
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren (Gebundene Ausgabe)
Aus Anlass des Darwin-Jahres 2009 ist ja eine Vielzahl von Büchern zur Evolution erschienen. Dieses ist aber sicherlich das mit Abstand beste!!!

Auf unterhaltsame und mitreißende Art und Weise, fast schon im Plauderton, führt Richard Dawkins in die Evolution ein. Selbst komplizierte Themen werden für Laien verständlich erklärt.

Er nimmt den Leser mit auf eine Pilgerreise zum Beginn des Lebens. Dass ein bekannter Atheist wie Dawkins gerade eine Pilgerreise als Leitfaden seines Buches wählt, mag zwar überraschend sein und für deutschsprachige Leser sind die Anspielungen auf Chaucers "Canterbury Tales" nicht immer verständlich. Schon bald bemerkt man aber, dass diese Art der Präsentation den Leser von Beginn an in ihren Bann zieht und es ihm ermöglicht, tief in die Materie einzutauchen und ein wirkliches Verständnis der Zusammenhänge zu entwickeln.

Auf den verschiedenen Etappen der Pilgerfahrt begegnet der Leser jeweils dem letzten gemeinsamen Vorfahren, der uns Menschen mit einer bestimmten Gruppe von Lebewesen verbindet. So bekommt man ein gutes Gefühl für die Verwandtschaftsverhältnisse und für die Stellung des Menschen in der Welt des Lebendigen.
Dazwischen werden immer "Geschichten" eingeschoben, in denen an Hand eines bestimmten Lebewesens Grundlagen, interessante Aspekte oder auch kontroverse Diskussionen der Evolutionslehre dargestellt werden.
Die Erklärungen sind dabei immer spannend, unterhaltsam und lebensnah, sodass das Buch trotz seiner fast 900 Seiten nie langweilig wird.

Alles in allem also ein wirklich großartiges Buch, für das 5 Sterne eigentlich viel zu wenig sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Überblick über die Geschichte des Lebens, 21. Oktober 2008
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren (Gebundene Ausgabe)
Dies ist mal ein Buch von Richard Dawkins, was mir uneingeschränkt gefällt. Im Vordergrund steht die Evolution und Geschichte des Lebens (und weniger die Evolutionstheorie). Und in der Hinsicht habe ich bislang kaum ein ähnlich informatives und vor allem auch gut lesbares Buch in der Hand gehabt. Man erhält einen hervorragenden Überblick über die gesamte Geschichte des Lebens, so wie sich die Evolutionsbiologie dies aktuell vorstellt. Im Grunde ist das Buch so etwas wie Bill Brysons Eine kurze Geschichte von fast allem, jedoch eingeschränkt auf die Geschichte des Lebens. Es eignet sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk für biologisch interessierte Schüler und Schülerinnen.

Im Rahmen des Buches begibt sich Dawkins - in Anlehnung an Geoffrey Chaucers mittelalterliche Erzählungen The Canterbury Tales - auf eine zeitlich rückwärts gerichtete Pilgerreise durch die Geschichte des Lebens, angefangen von heute bis zu seiner Entstehung, wobei man sehr viel über verschiedene Arten, historische Epochen und Katastrophen erfährt. All diese ist äußert lesenswert, ja manchmal sogar ein Genuss.

Eingehend widmet sich Dawkins der Frage, wie im Laufe der Evolution bestimmte Strukturen (zum Beispiel Augen) mehrfach entwickelt werden konnten. In der Natur scheint sich nicht nur alles rein zufällig immer wieder neu zu entwickeln, sondern es gab eine ganze Reihe Entwicklungswiederholungen.

Anders als Darwin, dessen Evolutionstheorie sich ausdrücklich auf den Ursprung beziehungsweise die Entstehung der Arten und damit letztlich auf Mehrzeller beschränkt (was zunächst einmal Sinn macht, denn mit den Mehrzellern begann eine ganz neue Entwicklungsstufe beziehungsweise Systemebene des Lebens), geht Dawkins bis an den Ursprung des Lebens zurück und stellt die Frage, was dessen Charakteristika sind. Bei der Beantwortung nimmt er im Grunde eine reduktionistische Haltung ein: Die strukturelle Gemeinsamkeit des Lebens ist die Vererbung. Leben lässt sich für ihn nicht eindeutig definieren, Vererbung dagegen schon. Systemtheoretiker, die die entscheidenden Merkmale des Lebens üblicherweise als emergente (nichtreduzierbare) Eigenschaften auffassen, würden ihm in diesem Punkt wohl energisch widersprechen (siehe etwa Die egoistische Information: Eine neue Sicht der Evolution).

Unabhängig davon weist Joachim Bauer in Das kooperative Gen (andere Autoren ebenso) darauf hin, dass neue Lebensformen im Laufe der Evolution keineswegs nur durch Vererbung, sondern unter anderem auch durch Vereinigung (Endosymbiose, Gentransfer, ...) entstanden sind. Auch könnte man sich rein theoretisch Lebensformen vorstellen, die prinzipiell beliebig lange fortbestehen können, ohne sich dabei ständig fortpflanzen zu müssen. Im Prinzip könnte man sogar moderne Unternehmen, die jederzeit in der Lage sind, ihre vorhandenen biologischen "Zellen" (Mitarbeiter) gegen ganz andere zu ersetzen, als eine solche Lebensform auffassen.

Doch diese möglichen Einwände sind für die Einschätzung des Gesamtwerks, dessen Lektüre sich allein schon aufgrund der großartigen Zeitreise lohnt, insgesamt nur von geringer Bedeutung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evolution leicht gemacht! Unglaubliche Phänomene ..., 28. Februar 2010
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... werden von Richard Dawkins sehr interessant dargestellt.
Er begibt sich vom Heute zurück in die Vergangenheit und trifft unsere sog. Mitfahren, d.h. Tiere und andere Weltbewohner, die noch heute parallel zu uns auf der Welt leben und mit denen wir über einen gemeinsamen Vorfahren verbunden sind. So trifft er den Mitfahren Schimpanse in seiner 1. Begegnung, den Gorilla in der 2. Begegnung, ... die Haie in Begegnung 21 , die Pilze (Begegnung 34) bis hin zu den Eubakterien (Begegnung 39). Es wird nur wenig über ausgestorbene Arten etc. berichtet, sondern das Jetzt und die biologische Erklärung dessen bleibt stets im Mittelpunkt. Hr. Dawkins erklärt unsere Mitbewohner und berichtet von unheimlich vielen teilweise unglaublichen Phänomenen.
Darwins Evolutionstheorie wurde selten so fesselnd beschrieben und zugänglich gemacht.
Das Buch ist interessant geschrieben und verlässt nie die wissenschaftliche Basis. Niemals fand ich es zu trocken und gar langatmig. Durch die Aufteilung in die verschiedenen Kapitel unserer Mitfahren kann man auch mal ein bisschen querlesen, wenn ein bestimmtes Kapitel im ersten Moment eher uninteressant erscheint. Aber glauben Sie mir, man liest am Ende doch alle Kapitel, da man immer glaubt, man würde etwas verpassen. Oder wer möchte schon "Die Geschichte des Blumenkohls" missen? Was hat der wohl in einem solchen Buch verloren?
Fazit: 5 Sterne plus für ein großartiges und interessantes Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 900 unterhaltsame Seiten, 15. September 2011
An den Kreatinismus glauben ja sowieso wohl nur mehr ungebildete Fundamentalisten.

Dieses Buch ist ein Paradebeispiel dafür, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und Beweisführungen leicht, ja sogar spannend lesbar gemacht werden können.

Selbst wenn Dawkins hier zum Teil über Dinge spricht, die nicht in sein Fachgebiet fallen, auch wenn man über Manches eine andere Meinung hat: Dawkins Argumentation ist immer brillant und vor allem vernünftig. Nebulose, nicht zu Ende gedachte Gedanken wie sie für Glaubenskonstrukte unabdingbar sind, sind hier nicht zu finden.

Sind wir uns ehrlich: die Vorstellung einer zielgerichteten Evolution, die als Höhepunkt ausgerechnet den Homo sapiens hervorgebracht hat, ist ja nun wirklich absurd.

Nebenbei zeigt der Autor auch auf, wie der seltsame Glaube an das Übernatürliche die Sicht auf die großartige Natur und die faszinierende Leistungsfähigkeit der selektiven Evolution verstellt.

Klar, ein populärwissenschaftliches Werk, dafür spannend, informativ und absolut lesenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren
Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine Zeitreise auf Darwins Spuren von Richard Dawkins (Gebundene Ausgabe - 9. Oktober 2008)
EUR 29,90
Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen