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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen große südamerikanische Erzähltradition
"Der Tag, an dem die Männer verschwanden, begann, wie ein typischer Sonntagmorgen in Mariquita..." So beginnt der großartige Roman von James Canón, der uns nach Kolumbien führt. Wir erfahren zuerst, wie so ein typischer idyllischer Sonntagmorgen in Mariquita aussieht, und erleben dann mit Schrecken, wie Guerrilleros in den Ort marschieren, um um...
Veröffentlicht am 16. April 2008 von Birgit Zorn

versus
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2.0 von 5 Sternen eine witzige Story aber kein roter Faden
anfangs hab ich oft geschmunzelt und fand das Buch witzig. Habs dann aber nicht fertig gelesen, weil irgendwie der rote Faden fehlt. Mal geht's um diese Frau, mal um eine andre, mal um's ganze Dorf....irgendwie sehr sprunghaft
Veröffentlicht am 10. Juni 2012 von petra


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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen große südamerikanische Erzähltradition, 16. April 2008
Von 
Birgit Zorn "birgit-zorn" (Kupfer, Baden Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Männer verschwanden (Gebundene Ausgabe)
"Der Tag, an dem die Männer verschwanden, begann, wie ein typischer Sonntagmorgen in Mariquita..." So beginnt der großartige Roman von James Canón, der uns nach Kolumbien führt. Wir erfahren zuerst, wie so ein typischer idyllischer Sonntagmorgen in Mariquita aussieht, und erleben dann mit Schrecken, wie Guerrilleros in den Ort marschieren, um um Unterstützung zu bitten. Diese Unterstützung, in Form von Lebensmitteln und Geld, fällt aber so mager aus, dass die Guerrilleros vor lauter Wut, kurzerhand, alle männlichen Einwohner des Dorfes über 15 Jahre zwangsrekrutieren und in die Berge mitnehmen.
Das Dorf verwandelt sich in einen Ort der Witwen und in ein Tal der Tränen.
Ein Jahr später - der Wasserlauf ist eingetrocknet, die meisten Ernten verdorben und die Frauen und Kinder Hunger und Dürre ausgeliefert - nimmt Rosalba viuda (Witwe) de Patino das Heft in die Hand und erklärt sich zur Bürgermeisterin. Trotz ihrer Inkompetenz und größtenteils grotesken Verfügungen entwickelt sich Mariquita im Laufe der Jahre zu einer neuen blühenden Gemeinde.
All dies schildert uns James Canón mit einer Art von Humor und Herzenswärme, die seinesgleichen sucht. Er erzählt viele Geschichten, in denen immer wieder eine andere Dorfbewohnerin vorgestellt wird, so dass man am Ende des Romanes das Gefühl hat, man hätte selbst schon immer in Mariquita gelebt.
Allerdings will uns Canón auch nicht vergessen lassen, dass dieser Roman in Kolumbien spielt, in einem Land, in dem ein grausamer Bürgerkrieg geführt wird und so streut er zwischen den Kapiteln immer wieder kurze Berichte von Guerrilleros und Regierungssoldaten ein, die uns die grausame Realität Kolumbiens vor Augen führen.
Man kann den Namen von James Canón zu Recht in einem Atemzug mit Gabriel García Márquez, Isabel Allende und Giaconda Belli nennen. Er hat einen Roman in großer südamerikanischer Erzähltradition geschrieben, dem ich sehr viele Leser wünsche.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf die Perspektive kommt es an, 17. Juli 2010
Der Roman "Der Tag, an dem die Männer verschwanden" ist eine gleichermaßen zu Tränen rührende, skurrile, humorvolle, schonungslose und wunderschöne Geschichte über einen aus der Not geborenen (und im Roman gelungenen) Versuch, ein Leben jenseits herkömmlicher Denk- und Verhaltensmuster völlig neu aufzubauen: eine andere Welt, von Frauen erdacht.
In diesem Sinne hält der Roman, was der Klappentext zu versprechen scheint: "Eine hinreißende Homage an die Weiblichkeit" (Freundin) zu sein.
In Wirklichkeit wird der PROZESS der Abnabelung von scheinbar hergebrachten (patriarchalischen) Prinzipien mit all seinen Hindernissen beschrieben, und erst am Ende wird die Vision von einer anderen Welt eröffnet. Daher liest sich der Roman am Anfang auch recht zäh, die eigentlichen Intentionen des Autors erschließen sich erst nach und nach.
Die Ausgangssituation und das sich daraus ergebende Problem: Wie soll die Gemeinde Mariquita, bisher ausschließlich von Männern geleitet, ohne Männer überleben? Denn an einem ganz gewöhnlichen! (Wahnsinn Bürgerkrieg) Tag, dem 15. November 1992, werden alle Männer entweder verschleppt oder, weil sie der Rekrutierung durch Guerilla-Truppen entfliehen wollen, getötet.
"Frau" versucht zuerst in die Fußstapfen "des Mannes" zu treten. So ernennt sich Rosalbe, die Witwe des örtlichen Polizeisergeanten, kurzerhand zur Bürgermeisterin und versucht durch Erlasse und Gesetze das Leben der Dorfgemeinschaft zu regeln. Aber alle Versuche, auf diese Weise das Dorf zu "retten" scheitern, so zum Beispiel auch die reglementierten Versuche den Nachwuchs zu sichern: Der Padre (einziger "richtiger", erwachsener und zeugungsfähiger Mann im Dorf) soll planstabsmäßig die gebärfähigen Frauen des Dorfes schwängern, was er trotz seines Hinweises auf das "Opfer", das er als Kirchenmann bringt, durchaus voller Lüsternheit und ganz und gar nicht zartfühlend "erledigt". Aber niemand wird von ihm schwanger. Auch ein von Rosalba initiierter Wettbewerb unter den noch nicht volljährigen vier Jugendlichen Che, Vietnam, Trotsky und Hochiminh um die Gunst, für männlichen Nachwuchs sorgen zu dürfen, wird auf wundersame und ziemlich groteske Weise (Lassen Sie sich überraschen!) vereitelt.
Die Witwen des Dorfes, allen voran Rosalba, müssen sich also etwas Neues einfallen lassen, wenn sie überleben wollen...

Dieser Roman ist unglaublich komplex, fast schon eine Parabel auf die schrecklichen Folgen verkrusteten, eingefahrenen Denkens, das sich vor allem auf die Eckpfeiler Macht/Unterdrückung und Kampf stützt. So wird in ausdrucksvoller, schonungsloser, ja sogar grausam-lakonischer Weise der Krieg, durch welches "Deckmäntelchen" auch immer legitimiert, ad absurdum geführt (Guerillas, Paramilitärs und Regierungstruppen eint in ihrem Tun nur eins: sinnlose Grausamkeit, die nur Opfer kennt, keine Sieger) ebenso wie die Jahrhunderte lang und durchaus auch von Frauengeneration zu Frauengeneration weiter gereichte und dadurch scheinbar legitimierte Rolle der Frau gegenüber dem Mann: "Virgilina war als Kind in die Obhut ihrer Großmutter gegeben worden, die ihr alles beigebracht hatte, was für ein künftiges Leben als Hausfrau, Dienstmädchen und Sklavin von Bedeutung war." (S. 182) Canón lässt es sich in seinem Roman nicht nehmen, fast jede eingefahrene und scheinbar als richtig oder rechtens anerkannte Meinung zu zerstören: neben der Legitimierung des Krieges und des tradierten Rollenverständnisses von Mann und Frau z.B. auch die Rolle der Religion und die scheinbare Überlegenheit heterosexueller Liebe gegenüber der gleichgeschlechtlichen. Die anrührendste Liebesgeschichte ist die zwischen zwei jungen Männern: Santiago und Pablo. Er zwingt den Leser regelrecht, die eigene Perspektive zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern. Dies gelingt ihm sowohl durch das Aufzeigen von Absurditäten und Alternativen als auch, und vor allem, durch die wechselnden Perspektiven, aus denen erzählt wird. Auch ohne ausdrückliche Kommentare des Erzählers/der Erzähler zum Geschehen wird so die Sinnlosigkeit so mancher scheinbar unangreifbaren Überzeugung regelrecht entlarvt. Täte es nicht auch "unserer" Welt, in der die Ideen von freiheitlicher Demokratie und Pluralismus immer mehr zu Floskeln zu verkommen drohen, die sich mehr und mehr hierarchischer Strukturen bedient, gut, einfach einmal die Perspektiven zu ändern und scheinbar manifestierte Positionen zu hinterfragen - so wie Canòn und "seine" Frauen im Roman es praktizieren?
Fazit: Ein Roman, der zum Nachdenken anregt, erschreckende Einblicke in eine vom Bürgerkrieg und von Vorurteilen geprägte hierarchische Gesellschaft gewährt, eine auf jeden Fall bessere Alternative bietet (die aber auch Canón selbst nicht als Allheilmittel und einzige Möglichkeit darstellt) und darüber hinaus im wörtlichen Sinne wunderbar erzählt ist.
Ein Lesevergnügen!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weibliches Utopia - eine Lobeshymne an die Frauen, 22. Juli 2009
Von 
½ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Männer verschwanden (Gebundene Ausgabe)
Mariquita, Kolumbien, 15. November 1992: eine Gruppe von Guerillakämpfern stürmt ein abgelegenes Dorf. Als die eingeforderte Unterstützung zu gering ausfällt, verschleppen sie kurzerhand alle männlichen Bewohner über 12 Jahren. Nur der Priester darf bleiben. Da die Unterstützung durch die Regierung respektive das Militär ausbleibt, müssen sich die Frauen selber helfen.Der Leser erfährt wie sich die resolute Witwe des Dorfpolizisten zur Bürgermeisterin ernennt und wie die Eigentümerin des Bordells verzweifelt versucht, ihre Mädchen in einem Dorf voller Witwen zu halten. Er erfährt von der Zeugungskampagne des Priesters und von den letzten getöteten Buben. Er erfährt von der Lehrerin, die Geschichte nicht mehr unterrichten will, und von der anderen, männlichen Witwe.

Eines Tages wird die Zufahrt durch ein Unwetter zerstört, Mariquita komplett von der Außenwelt abgeschnitten. An dem Tag als die Zeit stehenbleibt beginnt der Wandel in ein weibliches Utopia. Ein neues weibliches Zeitsystem wird eingeführt, basierend auf Perioden, und endlich beginnt die Gemeinde aufzublühen.

Für jedes Jahr enthält das Buch einen Bericht, der einer speziellen Bewohnerin gewidmet ist und das dörfliche Geschehen beschreibt. Zwischen den einzelnen Berichten sind kurze Erzählungen und Reportagen aus dem Leben von Männern enthalten, von Guerillakämpfern, von Soldaten, von Indios. Sie erzählen von Tötungen, Hinrichtungen, vom grausamen Alltag dieser Männer, teilweise auch von deren Verzweiflung.

Canon entwickelt eine dörfliche Gemeinschaft, die von der sozialen Gleichstellung ihrer Mitglieder geprägt ist und funktioniert. Aber ist dieses neugeschaffene weibliche Utopia wirklich realistisch? Eine Welt, in der Entscheidungen nur durch Konsens getroffen werden? Ist der Wandel der energischen Bürgermeisterin, die zunächst noch daran denkt, Versammlungen von mehr als 2 Leuten zu verbieten, das Wörtchen Hilfe verbieten und eine Polizistin ernennen will (alles S. 58), in eine gemeinschaftsorientierte Person glaubhaft? Können Frauen überhaupt so neidlos, so freundschaftlich, so friedlich und liebevoll mit einander umgehen?

Nun, zumindest in der von Canon geschaffenen Welt scheint es möglich zu sein, so lebensecht, so greifbar beschreibt er diese Gemeinschaft von Frauen. Canon ist in meinen Augen ein begnadeter Geschichtenerzähler. Freilich zweifle ich, ob diese Lobeshymne an die weiblichen Fähigkeiten jemals wahr werden kann. Aber schön zu lesen ist es allemal und wenn ein Buch zum Träumen verleitet und Ablenkung zur realen Welt bietet, so ist es meiner Meinung nach auf jeden Fall sein Geld wert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Literatur für Männer, 17. Dezember 2010
Bürgerkrieg in Kolumbien, das ist weit weg von uns. Durch dieses Buch wird uns aber häppchenweise die Grausamkeit und der Wahnsinn eines Bürgerkriegs serviert. Dazwischen entwirft der Autor die utopische Welt einer männerlosen Gesellschaft. Könnte das wirklich funktionieren? Darüber brauchen wir uns in diesem Buch aber keine Gedanken zu machen, sondern staunen über die Entwicklungen nachdem die Männer verschwunden sind, manchmal schmunzeln, ab und zu berührt sein, selten etwas nicht verstehen ( der neue Kalender, den die Frauen einführen). Ich fand es spannend zu sehen, wie die Frauen die Herausforderungen meistern, nachdem sie Jahre vergebens auf die Rückkehr der Männer gewartet haben. Auch die Sprache und die Schilderungen der Dorfbewohner(innen) haben mich angesprochen. Männer haben vermutlich ihr Problem mit diesem Buch (obwohl der Autor selbst ein Mann ist!), da sie in diesem Buch nicht gut weg- bzw. überhaupt nicht vorkommen.
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4.0 von 5 Sternen Frauen unter sich, 18. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein schönes Buch, es macht Spaß es zu lesen. Teilweise ist es doch sehr fiktiv, aber abgesehen davon kann ich es weiter empfehlen. Die Isolation von allem was außerhalb des Dorfes liegt verändert das Dorf und die dort lebenden Menschen sehr. Teilweise scheint es mir eben einfach zu unrealistisch.

Ich wollte ein bisschen Kolumbien kennen lernen. Das ist mit diesem Buch nur bedingt möglich. Aber es ist ja auch kein Reiseführer und das habe ich auch gar nicht erwartet. Eine Einführung in die kolumbianische Denkweise gab es aber trotzdem. Und der geschichtliche Hintergrund ist auch sehr spannend.

Eine kleine Sache die mich gestört hat, waren die eine etwas zu detailierte Sex Szene. Das kam etwas überraschend und passte nicht so Recht zum Rest des Buches. Aber darüber kann man ja schnell hinweg lesen.
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4.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman ist gut zu Lesen, die Geschichte ist originell.
Der Autor befasst sich mit einigen kolumbianischen Tabu-Themen, wie Homosexualität und Kritik an der kath. Kirche. Die Sinnlosigkeit des Bürgerkriegs wurde sehr sensibel dargestellt. Besonders gut haben mir aber die Kleinigkeiten gefallen, mit denen das Dorfleben beschrieben wird und die manchmal absurden Reaktionen der Dorfbewohnerinnen.
Highlight ist dann die Gedankenanregung, wie eine weiblich gestaltete Welt ausschauen würde.
Der Teil, an dem der Pfarrer durchdreht, passt meiner Meinung nicht ganz hinein, wird aber benötigt für das Umdenken der Frauen.
Alles in allem, eine sehr anregende Lektüre und ich freue mich auf den nächsten Roman von diesem Autor.

Ich denke, dieses Buch ist sehr frauenlastig - wird aber durch den Titel ja schon suggeriert - und wird wohl nicht viele Männer ansprechen.
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5.0 von 5 Sternen Faszinierende Gegenüberstellung, 13. März 2012
Eines der besten Bücher seit Langem! Ist mir die zweifelhafte Einstellung Varga Llosas gegenüber Frauen noch sauer aufgestoßen ("In jeder Vagina liegt ein Künstler begraben", aus 'Tante Julia und der Kunstschreiber') habe ich mich umso mehr über Canóns Zugang gefreut. Die Frauen werden bei ihm wunderbar lebendig porträtiert (am Anfang vielleicht ein wenig umbarmherzig), mit all ihren Stärken und Schwächen, Freuden und Nöten.

Durch den immer wiederkehrenden Einschub von Guerilla/Bürgerkriegsberichten gewinnt man zum einen ein nahe gehendes Bild der politischen Situation Kolumbiens, zum anderen ensteht eine faszinierende Gegenüberstellung des weiblichen, zum Frieden tendierenden Systems und des vorherrschenden männlichen Kriegs-Eifers.
Unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen Am Anfang etwas traurig, aber dann kann man sich garnicht mehr lösen!, 17. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Männer verschwanden (Gebundene Ausgabe)
Plötzlich muss ein Dorf ohne Männer zurecht kommen. Für die zurückgebliebenen Frauen ist es ein langer und mitunter sehr schwerer Weg in die absolute Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu gelangen. Aber nach und nach kristallisiert sich heraus, dass es ja eigentlich auch ganz gut ohne Männer funktioniert. Manche der Frauen erfinden sich ganz neu und blühen regelrecht auf. Männer??? - Werden nicht mehr benötigt - geht ja auch ohne viel besser!

Fast unvorstellbar, dass das in Südamerika wirklich passiert ist.

Ein absolut lesenswertes Buch mit ganz neuen Perspektiven. Hätte gerne gehabt, dass die Geschichte nicht irgendwann endet, sondern noch ein bißchen weitergeht, um die einzelnen Charaktere noch weiter begleiten zu können.
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5.0 von 5 Sternen Eine Welt ohne Männer, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Buch verdient es gelesen zu werden. Was wir sonst nur aus den männlich besetzten Chefetagen kennen, dreht sich hier wunderschön ausgedacht ins Gegenteil um. Natürlich mit happy end.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine witzige Story aber kein roter Faden, 10. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tag, an dem die Männer verschwanden (Gebundene Ausgabe)
anfangs hab ich oft geschmunzelt und fand das Buch witzig. Habs dann aber nicht fertig gelesen, weil irgendwie der rote Faden fehlt. Mal geht's um diese Frau, mal um eine andre, mal um's ganze Dorf....irgendwie sehr sprunghaft
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Der Tag, an dem die Männer verschwanden
Der Tag, an dem die Männer verschwanden von James Canón (Gebundene Ausgabe - 1. März 2008)
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