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5.0 von 5 Sternen Ein Schrei nach Leben
Schade! Wirklich schade, dass dieser Roman in China verboten ist, er hätte ein breites Publikum verdient. Er blättert, rundweg spannend und amüsant, in lebendiger Sprache mit prachtvollen Charakteren feine Ironie und plakative Komik auf. Diejenigen, die sie verstehen, werden sich köstlich über die Umdeutung der hehren kulturrevolutionären...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2007 von Dieter Albrecht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der brave Soldat Wu
Der als Ordonnanz und Koch für den Dienst im Hause seines Divisionschefs abgestellte einfache Soldat Wu, der Mao-Aussprüche im Schlaf herunterbeten kann, gerät in ein haarsträubendes erotisches Abenteuer mit der sexuell frustrierten Ehefrau des Kommandeurs, als dieser auf einer längeren Dienstreise ist.

Wu, der über seine...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von film-o-meter


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schrei nach Leben, 2. Dezember 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Gebundene Ausgabe)
Schade! Wirklich schade, dass dieser Roman in China verboten ist, er hätte ein breites Publikum verdient. Er blättert, rundweg spannend und amüsant, in lebendiger Sprache mit prachtvollen Charakteren feine Ironie und plakative Komik auf. Diejenigen, die sie verstehen, werden sich köstlich über die Umdeutung der hehren kulturrevolutionären Sprüche amüsieren, die einmal eine ganze Nation in blinder Begeisterung in Bann geschlagen hatten - und deren ironische Verfremdung von den heute Herrschenden gefürchtet wird. Aber nicht die Ironie ist es, auch nicht der hemmungslose Sex, die dem Roman seine eigentliche Sprengkraft verleihen, sondern die tiefe Sehnsucht nach gelebtem Leben, die die beiden Protagonisten antreibt. ,Nun weiß ich wenigstens, dass ich gelebt habe', sagt Liu Lian nach ihrem ersten Sexrausch mit Wu Dawang, der bei ihr als Ordonanz ihres Gatten, des Batallionskommandeurs, der kein Mann (mehr) ist, ,Dienst am Volke' tut.

Ständig fürchtet man als Leser, dass letztlich doch noch die Katastrophe über die beiden Liebenden hereinbricht, ihr Verhältnis auffliegt, und die Geschichte wie in so vielen rührenden TV-Seifenopern in Tränen und Reue endet. Aber es passiert nichts dergleichen. Die beiden Liebenden trennen sich, weil die Situation es so gebietet und kehren unentdeckt in ihr normales, strikt reguliertes, sozialistisches Alltagsleben zurück. Zurück bleibt die Sehnsucht nach der Utopie von einem Leben ohne Konventionen. Die aber gibt es nicht. Liu Lian spielt weiterhin die Gattin des Bataillonskommandeurs, mit allen Privilegien ausgestattet, von denen normale Chinesen auch heute nur träumen können. Wu Dawang wird auf Führsprache Liu Lians aus dem Militärdienst entlassen und bekommt eine Stellung als Produktionsleiter in der Stadt, wohin er Frau und Sohn aus der ländlichen Einöde nachkommen lässt, und damit deren großen Traum erfüllt, aber nicht seinen eigenen.

Nach fünfzehn Jahren Ehe und Trennung, im Epilog, der laut Autor wie ein ,Hundeschwanz an einem Zobelpelz' ist, - um Wu Dawangs Augen gibt es kleine Fältchen und in seinem Gesicht haben Traurigkeit und Enttäuschung ihre Spuren hinterlassen, verabreden die beiden ein Wiedersehen. Daraufhin verschwindet Liu Lian und wird nie mehr gesehen.

Doch noch ein Happyend? Wir wissen es nicht und der Autor lässt uns bewusst im Unklaren. Eines aber wird deutlich, dass China auf seinem Weg ,reich zu werden' und ,bescheidenen Wohlstand aufzubauen', zumindest in den Städten, offenbar eines vernachlässigt hat, menschliche Werte, individuelle Sehnsüchte und das Aufbrechen von gesellschaftlichen Ritualen. Alles wird im monotonen Alltag unter ,bescheidenem materiellem Wohlstand' zugekleistert. Während der Kulturrevolution wurden die Menschen mit idealistischen Sprüchen vollgestopft, um den Sozialismus aufzubauen, gut gemeint zwar, aber unrealistisch, was folglich in Resignation enden mussten. Heutzutage fehlt der idealistische Antrieb, überhaupt etwas zur Verbesserung der Gesellschaft zu tun, was ebenfalls in Resignation enden muss, weil menschliche Zuwendung, Wärme und Geborgenheit eben nicht zu kaufen sind. Zeitungskommentatoren beklagen denn auch schon den Mangel an moralischen und ethischen Werten bei der Jugend. Aber woher soll sie die bekommen, wenn das Alltagsleben in der Stadt von mörderischer Konkurrenz und jämmerlicher Abgeschiedenheit auf dem Land dominiert wird, Romane wie der hier besprochene verboten werden, ein Roman, in dem der Autor sich mit der Seelenlage seiner Landsleute befasst, ihnen in Komik und Ironie, Sex und Verzicht, Anspruch und Realität den Spiegel vorhält und zeigt, dass das Reich der Mitte seine eigene alte Mitte verloren, aufgegeben, auf jeden Fall keine neue wiedergefunden hat. Das Individuum als Treibgut in der anonymen Masse. Und deswegen ist es schade, dass die breite und offene gesellschaftliche Diskussion über Chinas Entwicklungsweg und seine ihn tragenden Werte durch Verbote zugepflastert wird. Keine gute Aussicht auf die Zukunft.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine hervorragende Übersetzung aus China, 9. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Gebundene Ausgabe)
Die ins Deutsche übersetzte chinesische "Literatur" langweilt nicht selten: Dass es sich dabei durchaus um Texte handeln kann, die für die chinesische Literatur und Gesellschaft wichtig sind, sei unbestritten.

Bei vorliegendem Buch verhält es sich ganz anders - es ist aus mehreren Gründen ein hervorragender Text: Die Geschichte stimmt in sich, ist gut erzählt und auch formal gestaltet (letzteres vermisst man doch häufig bei chinesischen Texten bzw. ihren Übersetzungen); sie ist von einer ironischen Leichtigkeit und erhält dadurch auch ihre politischen Brisanz; und schließlich handelt es sich einfach um eine hervorragende Übersetzung aus der Originalsprache von einem ausgewiesen Übersetzer (Ulrich Kautz).

Nun noch ein Wort zum Inhalt: "Dem Volke dienen" ist eine im China des 20. Jhdts sehr wichtige Vokabel, die hauptsächlich durch Mao Zedong Berühmtheit erlangte. "Dienen", chinesisch "fuwu", bedeutet lexikalisch "für Nutzen der Gesellschaft oder eines Einzelnen etwas tun". Es ist ein Begriff, der so zentral für das gesellschaftliche Zusammenleben ist wie z.B. der der christlichen "Nächstenliebe". Unglaublich ironisch und witzig zeigt der Autor nun, wie ein so zentrales Konzept ideologisch vereinnahmbar ist und letztlich - unter bestimmten historischen Umständen - zur mächtigen, aber leeren Worthülse wird. Das und der respektlose Umgang mit chinesischen Ikonen - allen voran Mao Zedong - wird wohl die Offiziellen zum Verbot dieses Textes veranlasst haben, aus Sorge um das "Wohl des Volkes"?

Ein tolles Buch für alle, die Spaß an Ironie, Witz und einem chinesischen Setting (Kulturrevolution) haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der brave Soldat Wu, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Taschenbuch)
Der als Ordonnanz und Koch für den Dienst im Hause seines Divisionschefs abgestellte einfache Soldat Wu, der Mao-Aussprüche im Schlaf herunterbeten kann, gerät in ein haarsträubendes erotisches Abenteuer mit der sexuell frustrierten Ehefrau des Kommandeurs, als dieser auf einer längeren Dienstreise ist.

Wu, der über seine Verhältnisse geheiratet und Frau und Kind auf dem Dorf zurückgelassen hat, um sich bei der Armee durch gute Führung Beförderungen und Privilegien zu erarbeiten, die seiner Frau hernach ein besseres Leben ermöglichen sollen, wird im Wohnhaus des Kommandeurs mit eindeutigen Verführungsposen der Hausherrin konfrontiert. Ihr Gatte, in einer Schlacht verhängnisvoll getroffen, hat seine Manneskraft nämlich der Revolution geopfert. Dienstbeflissen verweigert der brave Soldat Wu sich anfangs, wird dann jedoch eigens von seinem Instrukteur angewiesen, als guter Kommunist nicht pflichtvergessen zu handeln, indem er sich den Wünschen Liu Lians, der Frau seines höchsten Vorgesetzen, entzieht: "Du musst anderen Menschen zu Diensten sein, als ob es um dich selbst ginge." Solcherart instruiert ist es dem treuen Mao-Jünger natürlich unmöglich, sich dem nachdrücklich vorgetragenen Liebeswerben der äußerst attraktiven Liu Lian länger zu entziehen. Selbstvergessen verrichtet er also seinen Dienst am Volke. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Tafel mit dem Mao-Tse-tung-Zitat "Dem Volke dienen", die die Chefin des Hauses immer dann auf den Küchentisch legt, wenn sie der Liebesdienste ihres Hausdieners bedarf. Die Affäre steigert sich zur grotesken Amour fou, indem die beiden das Haus des Kommandeurs förmlich verrammeln und sich hinter verschlossenen Türen so hingebungsvoll und verzweifelt lieben, dass die Räume schließlich mit Trümmern von Mao-Artefakten übersät ist. Jeder der beiden will nämlich dem jeweils anderen beweisen, dass seine Liebe die Liebe zum großen Vorsitzenden bei weitem übersteigt. Als die Rückkehr des Kommandeurs naht, verfügt Liu Lian, inzwischen von Wu geschwängert, die sofortige Trennung und schickt ihren Geliebten in den Zwangsurlaub. Der kann zu Hause mit seiner Frau nichts mehr anfangen und kehrt schließlich nach einem Monat zurück in die Kaserne. Hier erwartet den Ahnungslosen eine Überraschung: Eigentlich kann es ja von seinen erotischen Exzessen mit Liu Lian keine Zeugen geben, aber irgendwie muss doch etwas durchgesickert sein. Bevor nun aber die endgültige Trennung von seiner großen Liebe droht, muss er sie noch einmal sehen...

In Ton und Thematik an Mongo Betis "Le pauvre Christ de Bomba" erinnernd, wo ebenfalls mit ätzendem Sarkasmus Scheinheiligkeit, Worthülsen und fehlgeleitete Loyalität karikiert werden und sexuelle Entgleisungen diese entlarven, weiß Yan Liankes Roman sprachlich und thematisch zu gefallen; der Stoff, im Kern eine Variation der Geschichte von Josef und der Frau des Potiphar, erweist sich jedoch bei genauerem Hinsehen als nur leidlich originell, als Sex-Kammerspiel, dessen Längen nicht immer von Yans poetischer Strahlkraft in den Schatten gestellt werden. Und auch wenn der Autor in seinem Skandalbuch bisweilen eine mehr als blumige Sprache für sexuelle Vorgänge findet, für deren nicht minder fantasievolle Übersetzung Ulrich Kautz übrigens höchstes Lob gebührt, dürfte der frivole Inhalt nicht nur Mao-Verehrer irritieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillante_Satire, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Taschenbuch)
Ein Meisterstück in der Tradition des 'Ernsthaft-Komischen'.
An Witz, Raffinesse und Vielschichtigkeit kaum zu übertreffen.
Von diesem Autor wünscht man sich noch viele 'Leseerlebnisse'.
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2.0 von 5 Sternen Kritiker, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Gebundene Ausgabe)
Hat die Zensur sich vielleicht geirrt? Wie kann man so etwas Lapidares verbieten?
Es ist noch nicht einmal lustig. Hin und wieder allerdings von unfreiwilliger Komik.
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4.0 von 5 Sternen Interessante Erzählung, 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Gebundene Ausgabe)
Eine sehr nette Geschichte die es lohnt zu lesen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen warum dieses Buch in China nicht erscheinen durfte :-) .... Will aber nicht zuviel verraten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschoene maerchenhafte intelligente erzaehlung, 22. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Taschenbuch)
schade, dass dieses buch in deutschland wohl nur deshalb so populaer ist, weil es in china verboten wurde, und weil vor einiger zeit auf der buchmesse der china-schwerpunkt war. denn: dieses buch hat mehr!

(1) der stil, die sprache, spiegelt das einfache universum seines protagonisten wider, das buch liest sich schnoerkellos, wie klares wasser oder reissuppe/xifan. und, ja: reolutionaerer kommunismus kann eine ordnung sein, in der ein einfach strukturierter geist leben kann - mit dazugehoeriger situationskomik fuer den betrachter.

(2) intelligent geschriebene, inszenierte, in eine umgebung gepflanzte erzaehlung. a) meta-ebene: historischer rahmen kulturrevolution. ueber deren graeuel bekommt man allerdings wenig erzaehlt. im grunde genommen ging es dabei um eine macht- und saeuberungsaktion mao's mittels revoluzzender jugend, sich aeussernd in versuchen des kollektivierten individuums, sich u.a. durch denunzieren auf der richtigen, weil ueberlebenden, seite zu positionieren. tataechlich bleibt die linie so unscharf, wie unscharf hiervon im buch berichtet wird. kampf ohne refugium, aber in der rueckschau linear-historischen gesetzen folgend. b) zwischen-ebene: das setting. dorf-stadt-kaserne-division als teil des oeffentlichen lebens, haus des kommandeurs als sich entwickelndes privatissimum. c) innen-ebene: die entdeckung durch die hauptperson einer innenschau, einer reduzierung auf existenziellen trieb und zusammenfuehrung zweier menschen ohne die struktur des oeffentlichen (revolutionaer-kommunistischen), daher finden und heroisierung einer temporaeren freiheit, sowie finden eigener glasklarer identitaet, gipfelnd in der zerstoerung von symbolen des kommunismus.

(3) sowohl das stelldichein, als auch die division, als auch - wie der leser weiss - im endeffekt der kommunismus - loesen sich auf. vielleicht ist es eine hommage an die vielfaeltigkeit des lebens, an die ausnahme, an diejenigen, die aus dem rahmen fallen (werden?), vielleicht ist es einfach die sanfte hand eines maerchenerzaehlers. sowohl fuer die protagonisten, als auch fuer das land china, fuehrt der lineare faden der geschichte qua natur der sache aus dem dilemma der gegenwart in eine zukunft. was nun dem volke dient, und was dem einzelnen dient, und welche schnittmengen es darin gibt, das moege jeder leser selbst entscheiden ;)
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5.0 von 5 Sternen beißende Ironie, Liebe, Sex und Gesellschaftskritik, 26. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Taschenbuch)
Ein in der Kaserne wenig angesehener Koch verliebt sich in die Ehefrau seines Kommandeurs - alles auf Kasernengelände. Ein Ereignis, das man mit Fingerspitzengefühl erzählen muss. Das tut der Autor auch.

Das Ganze ist eine Explosion an Ironie, Sex und Gesellschaftskritik. Derart gut geschrieben und hintergründig dargestellt, dass es einem die Luft wegnimmt. Dass das Buch in China verbotenn ist, kann man gut nachvollziehen. Die Parteidiktatur wird ja völlig durch den Kakao gezogen und veräppelt, dass nur so die Fetzen fliegen. Andererseits auch wieder so feinfühlig und sensibel erzählt, dass man erstaunt ist, dass das in diesem Zusammenhang möglich ist.

Dieser Roman wird in China noch gelesen werden, wenn die Kommunisten bereits abgesetzt sein werden. Das wird sicherlich ein Jahrhunderttext werden, weil Welten aufeinander prallen und Gegensätze ineinander greifen, die einander rigoros ausschließen. Einer der besten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
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5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, 14. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dem Volke dienen (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Vergnügen. Ein naiver Held, eine verführerische Heldin, und das alles in einem exotischen Umfeld. Die chinesischen Verhältnisse kann sich ja kein Europäer wirklich vorstellen. Auch wenn Menschen mit realexistierenden Sozialismuserfahrungen wahrscheinlich gewisse Parallelen entdecken werden. Da ist alles noch zwanghafter. Dem Autor/Übersetzer gelingt es hervorragend, die chinesische Realität mit einem Augenzwinkern ad absurdum zu führen.
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Dem Volke dienen
Dem Volke dienen von Lianke Yan (Gebundene Ausgabe - 1. August 2007)
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