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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegenstimme
Ich finde, das Beigbeders Roman durchaus streitbar ist, was ich aber eher als Gewinn sehen möchte.
Sein Roman über den 11.9.2001 ist nicht NUR ein Buch über den 11.9.2001, sondern auch darüber, wie man ein Buch über den 11.9.2001 überhaupt schreiben und ihn als Nichtbeteiligter begreifen kann. Damit ist sein Roman also auch ein Buch...
Veröffentlicht am 11. November 2004 von funk_dogg

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch nicht klüger
Das Problem mit Beigbeder ist, dass er eigentlich nur über sich selbst schreiben kann. Dies ist das dritte Buch, das ich von ihm gelesen habe, nach "39,90" und "Die Liebe währt drei Jahre", und man kann als Leser kaum an der Tatsache vorbei, dass in allen drei Büchern die Leben identischer Protagonisten beschrieben werden. Das hat Vor- und Nachteile. Der...
Veröffentlicht am 26. Juli 2007 von Niclas Grabowski


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch nicht klüger, 26. Juli 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows on the world: Roman (Taschenbuch)
Das Problem mit Beigbeder ist, dass er eigentlich nur über sich selbst schreiben kann. Dies ist das dritte Buch, das ich von ihm gelesen habe, nach "39,90" und "Die Liebe währt drei Jahre", und man kann als Leser kaum an der Tatsache vorbei, dass in allen drei Büchern die Leben identischer Protagonisten beschrieben werden. Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Fans immer wissen, was sie mit jedem neuen Buch bekommen. Denn schließlich ist Beigbeder als Mensch schon recht spannend, er kann gut über seine Beziehungsprobleme und seine sinnlosen Jobs schreiben, und er kokettiert auch sehr unterhaltsam mit seinem eigenem Erfolg, dank dessen er es immerhin zu ausreichend viel Berühmtheit gebracht hat, um uns auch einen Blick auf die in unser Gesellschaft so ersehnte Prominenz der A- und B-Sternchen werfen zu lassen. All das ist gut beschrieben und mit etwas Sex, schwarzem Humor und Lebensschmerz gewürzt. Es liest sich gut, auch in diesem Buch.

Der Nachteil dieser Art von Literatur ist jedoch auch, dass sich die Dinge in den Büchern wiederholen. Und ein weiterer Nachteil ist, dass alle Themen, die nicht unmittelbar mit dem Autor selbst zu tun haben, irgendwie den Bach heruntergehen. Und das passiert auch in diesem Roman, in "Windows on the World". Und, um ehrlich zu sein, der Autor versucht noch nicht einmal zu verstecken, das es hier um ihn selbst geht, nicht um die Anschläge.

Der Roman ist in viele kleine Kapitel gegliedert, die jeweils eine Minute zwischen dem Einschlag des Flugzeuges in den Nordturm des World Trade Centers am 11. September und dessen Einsturz umfassen. Etwa die Hälfte dieser "Minutenkapitel" erzählt die Geschichte eines von seiner Frau getrennt lebenden Vaters, der mit seinen zwei Söhnen zum falschen Zeitpunkt in das Restaurant im Turm zum Frühstücken gegangen ist. Natürlich ist der Vater ein Alter Ego des Autors, und natürlich teilt er die Erfahrungen mit den Beziehungen des Protagonisten aus "Die Liebe währt drei Jahre". Und da es nicht wirklich einen Weg gibt, sich irgendwie zu retten, bleibt dem Vater auch nichts anderes übrig, als ein bisschen seine Kinder zu trösten und über die Welt zu raisonnieren. Fast die interessanteste Stelle ist der Einblick in die Gedankenwelt eines der beiden Kinder in dieser Situation. Die Spannung leidet aber darunter, dass alle Leser das Ende ja bereits kennen.

In den restlichen Kapiteln schreibt der Autor über sich selbst, über seine Gedanken in einem entsprechenden Hochhaus in Paris und über seine Erlebnisse bei einer Reise nach New York etwa ein Jahr nach den Anschlägen. Die Abschnitte bilden eigentlich nicht eine Geschichte. Es ist eigentlich eher eine Reflektion über die Gesellschaft, in der ein solcher Anschlag passieren kann. Eine wirkliche Erklärung liefert Beigbeder aber nicht. Letztendlich steht er genauso fassungslos vor den Ereignissen wie der Rest der Welt auch.

Am Ende des Buches muss man nicht bereuen, es gelesen zu haben. Aber man hat auch das Gefühl, dass eine wirklich literarische Bearbeitung des Themas anders aussehen muss.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegenstimme, 11. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Windows on the World: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde, das Beigbeders Roman durchaus streitbar ist, was ich aber eher als Gewinn sehen möchte.
Sein Roman über den 11.9.2001 ist nicht NUR ein Buch über den 11.9.2001, sondern auch darüber, wie man ein Buch über den 11.9.2001 überhaupt schreiben und ihn als Nichtbeteiligter begreifen kann. Damit ist sein Roman also auch ein Buch über die Zukunft der Literatur nach dem 11.9.
Das, was viele als die Selbstverliebtheit Beigbeders identifiziert haben wollen - damit lyrisches Ich und Autor durcheinanderschmeißend - , ist also durch das Thema begründet, ebenso wie auch die formelhaften Vergleiche nicht von Beigbeders Inkompetenz zeugen, sondern von der Hilflosigkeit, den schrecklichen Geschehnissen sprachlich gerecht zu werden. Sein sprachliches Scheitern zeugt im Grunde von seinem Erfolg.
Ich empfand "Windows on the world" als anregende Lektüre. Auch den Vorwurf, Beigbeder bringe zu wenig Empathie für die Opfer auf, kann ich nicht teilen. Ich habe den Schrecken über manche Passagen hindurch nahezu körperlich spüren können.
Auch der Verzicht auf eine klassische Dramaturgie mit "sympathischen" Hauptfiguren, einem flotten Spannungsbogen etc. ist für mich Beleg dafür, dass hier nicht jemand versuchte den "Reißer zur Katastrophe" auf den Markt zu schmeißen, sondern sich der Aufgabe gestellt hat, die richtige Sprache für ein sprachlos machendes Ereignis zu finden.
Ich hätte jede andere Herangehensweise an dieses Thema wesentlich respektloser, anmaßender und heuchlerischer gefunden, als diesen Blick aus der Distanz, den Beigbeder vermittelt. Mit Schrecken denke ich an an die TV-Dramen und Fernseh-Mehrteiler zu diesem Thema, die bestimmt irgendwann auf uns zukommen werden. Dann doch lieber 100 mal Beigbeder.
Streitbar sind mit Sicherheit die etwas gewollt platzierten Sex- und Gewaltszenen, die nicht so recht zum Rest passen wollen und deutlich machen, was Beigbeder von Vorbildern wie Bret Easton Ellis oder Michel Houellebecq noch trennt.
Diese Stellen verleihen dem Leser das Gefühl, das Beigbeder seiner sprachlichen Sensibilität selber nicht so ganz zugetraut hat, ein Buch allein zu tragen.
Fazit: Wer das gemütliche Buch für den Abend sucht, die "ganze Wahrheit über 9/11" oder einen spannenden Katastrophenreißer lesen will, sollte definitiv die Finger weglassen. Wer aber über den Tellerrand hinausschauen möchte und wissen will, welche Folgen 9/11 auch auf einen unbeteiligten Franzosen in Paris haben kann -und somit auch auf ihn selber- dem sei dieses Buch empfohlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierend, abstossend, hassenswert - einbrennend..., 9. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Windows on the world: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch zu bewerten ist schwer - äusserst schwer. Auf der einen Seite fühlt man sich mit jeder Seite die man liest ein bisschen schuldiger, gleichzeitig fesselt dieses Buch einen so sehr, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Es ist schwierig, die Wirkung des Buches zu beschreiben, die wahrscheinlich auf jeden absolut anders ausfallen, was man alleine schon bei den vorangehenden Rezessionen überdeutlich sehen kann.
Die Eindrücke während des lesen sind - irgendwo zwischen Abscheu, blanker Wut und Ohnmacht. Abscheu vor den Bildern, die der Autor furcheinflössend plastisch entstehen lässt, wenn er die Todesqualen der Eingeschlossenen schildert. Wut, auf mehrere Personen. Auf sich selbst, denn man gibt sich mit jeder weiteren Seite hemmungsloser dem Voyorismus hin, den Beigbeder in seinem Werk so verteufelt. Aber auch Wut auf den Autor selbst, der immer wieder die Handlung unterbricht. Die Banalität seiner Handlungen, die immer wieder die grauenhaften, verstörrenden Kapitel unterrbricht, ist fast noch schwerer zu ertragen, als die Vorstellungen die er im Kopf des Lesers erzeugt. Daraus resultiert dann auch die Ohnmacht. Man spürt eine Hilflosigkeit, die einem noch lange anhaftet.
Dieses Buch zu lesen ist schwierig. Vielleicht wird es einige geben, die es als langweilig verteufeln und in die Ecke werfen. Ich gehöre nicht dazu. Ich habe sehr lange gebraucht, um dieses Buch fertig zu lesen, denn ich konnte lange Zeit einfach nicht mehr weiterlesen. Ich hatte Angst, vor dem was noch kommt, vor den Abgründen die sich in diesem Buch weiter auftun würden, die mir Beigbeder mit einer brutalen, schmerzhaften Direktheit aufgezeigt hatte.
Es ist wohl nicht das erste Buch über den 11.9. Aber ich bin mir sicher, besser kann man diese Katastrophe erklären - eindringlicher kann man sie nicht nachvollziehen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2000 Menschen sterben. Einer findet sein Leben., 24. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Windows on the World: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer in Büchern das Blut spritzen "sehen" will und Leichen brennen, der sollte sich lieber an andere Schocker halten, als an Frederic Beigbeders "Windows on the World". Von diesen Lesern verabschiede ich mich also an dieser Stelle. Wer allerdings den tiefen Schmerz nachempfinden und verstehen will, den Menschen in den letzten eineinhalb Stunden ihres vergehenden Lebens spüren, der ist hier gut aufgehoben. Wer wissen möchte, wie es sein muss, seinen eigenen Kindern das nahende Ende zu erklären, der sollte dieses Buch nicht scheuen. Wer wissen möchte, warum sich ein bekannter Franzose sich im Datum des 9. Septembers 2001 selbst wiederfinden kann, der sollte "Windows on the World" sofort bestellen.
Dieses Buch hat viele Seiten.
Und jede ist irgendwie gut.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schockierend-langweilig, 21. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Windows on the world: Roman (Taschenbuch)
Ich hatte im Vorfeld einiges über Autor und Buch gelesen, mich jedoch bemüht, neutral an sein Werk heranzugehen. Das Buch las sich recht zügig. Allerdings finde ich die Unterbrechungen Beigbeders ziemlich mißglückt, weil sie einfach nicht in die Handlung passen. An manchen Stellen muten seine Erlebnisse in Paris und NY etwas selbst-beweihräuchernd an. Wie gesagt, mich haben sie im Lesefluß gestört.
Die Story an sich ist schon genial durchdacht. Man leidet mit den Figuren, spürt ihre Angst und Verzweiflung. Die Kritiker hängen sich natürlich an dieser einen, kurzen "Popp-Szene" auf. Aber was geht in Menschen vor, die wissen, dass sie recht bald sterben? Natürlich ist Beigbeders Schreibstil in dieser Szene ziemlich krass. So what?! Der gesamte Inhalt ist krass.
Das Buch erhält von mir 3 Sterne, weil ich finde, dass die Idee gut in eine Story umgesetzt wurde. Besser wäre es gewesen, diese Story "am Stück" zu schreiben.
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3.0 von 5 Sternen Falling, I'm falling..., 3. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Windows on the World: Roman (Gebundene Ausgabe)
Have you ever walked through a room
But it was more like the room passed around you
Like there was a leash around your neck that pulled you through
Have you ever been at someplace
Recognizing everybody's face
Until you realized that there was no one there you knew
(The Offspring)

Tja. Beigbeders Buch lernte ich erst heute richtig zu schätzen.
Da lus ich nämlich "Falling Man" von DeLillo, der sicher als
der bessere Literat gilt. Und sich als Schlaftablette erwies
(höfliche **).
All der Zynismus, die Selbstverliebtheit, die tun Beigbeders
Buch nur gut, denn 11/9 spricht uns nur ganz persönlich an...
oder gar nicht.
Natürlich immer noch nicht das definitive Buch zu 11/9 (vielleicht
benötigt es einen Comic? Spiegelman?), aber satte ***.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Versuch, 14. März 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows on the World: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich finde "Windows on the World" den bis jetzt gelungensten Versuch über

9/11 zu schreiben. Natürlich schwelgt Beigbeder in Selbstbeweihräucherung,

aber das ist 1. amüsant und 2. interessant. Die Story ist gut konstruiert

und stark und stimmt nachdenklich. Auch hat Beigbeder einige fantastische und schöne Einfälle und regt zum Nachdenken über die damalige Vorfälle an.

Mehr kann man von einem Buch nicht wünschen. Daher 5 Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Buch über die Katastrophe, 16. August 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Windows on the world: Roman (Taschenbuch)
Wer einen Tatsachenbericht über die Anschläge vom 11. September lesen möchte, liegt hier natürlich falsch. Es ist auch kein Roman der mit dem Katastrophenfilmen der 70er Jahre vergleichbar wäre, in dem erst die Personen vorgestellt werden und schließlich das Augenmerk auf das Ereignis geworfen wird. Vielmehr nimmt Beigbeder die Ereignisse als Aufhänger für teils eher essayistische Betrachtungen. Sehr interessant in etwa seine Ausführungen zu der in Europa herrschenden Abneigung gegen die USA. Dass er ein sehr unterhaltsamer Erzähler und Plauderer ist, hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt. Wer seinen feinen Humor mag, dem sei auch "Die letzte Inventur vor dem Ausverkauf" empfohlen.

Mit Windows on the world hat Beigbeder nicht nur gezeigt, dass er ein scharfsinniger Beobachter mit interessanten Gedankengängen ist, er hat sich auch von seinen (unverkennbaren) literarischen Vorbildern Brett Easton Ellis und Houllebecq emanzipiert und einen ganz eigenen Stil entwickelt. Die Provokation durch Sex und Gewalt, die zum Teil ins Surreale geht, wirkte in 39,90 aufgesetzt und hat das ganze Buch verdorben, zumal sie nur dem Ziel zu dienen schien, American Psycho von Ellis zu huldigen. In Windows on the world begeht er diesen Fehler nicht, weshalb ich dieses Buch erheblich lesenswerter finde. Meiner Meinung nach das beste neben "Die Liebe währt drei Jahre".
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Durchschaubare Provokation, 24. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Windows on the World: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wer es liebt, Sätze wie "sein einer Arm hing herab" und grammatikalisch ähnlich Erbärmliches zu lesen, wird seine Freude an "Windows on the world" haben. Darüber hinaus ist das Buch gespickt mit pseudointellektuellem Geschwurbel, Beigbeder schreckt noch nicht einmal davor zurück, sich selbst zu zitieren. Das Buch ist ein Ärgernis - nicht aufgrund der Tatsache, dass es sich eines schwierigen Themas annimmt, sondern weil es gerade dies verspricht aber nicht tut, sondern nur der eitlen Selbstbespiegelung eines mittelmäßig begabten Populisten dient.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kleine Vorwarnung, 12. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Windows on the world: Roman (Taschenbuch)
Ursprünglich bin ich auf dieses Buch gestoßen, weil es in einem Nebensatz Erwähnung in einem Essay fand, das vom Sterben handelte.
Neugierig geworden, habe ich ohne langes Zögern dieses Buch bestellt und natürlich nicht eine Kundenrezension gelesen. Und da mir bis dahin dieser Autor auch nicht bekannt war, hatte ich keinen blassen Schimmer, was mir bevor stand.
Ob dieses Buch nun gefällt oder nicht, wichtig VOR dem Kauf ist es zu wissen, dass dieser Roman den 11.September und das Thema Sterben, wenn überhaupt, nur streift. Eigentlich ist es mehr eine verkappte Autobiographie unter fadenscheinigem Vorwand. Zudem erinnern die Texte und ihre Struktur und Inhalte eher an verwirrte Tagebucheinträge pubertierender 13Jähriger, die gerade ganz schwer mit ihrer Umwelt hadern.
(Und bei einem kleinen Seitenblick auf die Titel von Beigbeders anderen Romanen, glaube ich, ahnen zu können, worüber diese handeln werden).
Also wer sich mit paranoiden Gefühlen von Gefahr, Globalisierungswahn und wilden Theorien von sich gegenseitig erdrückenden Generationen nicht identifizieren kann, der spart besser die 9€ für ein Buch, das seinen wahren Inhalt nicht durch interessante, themenferne Titel tarnen muss.
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Windows on the World: Roman
Windows on the World: Roman von Frédéric Beigbeder (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2004)
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