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Kundenrezensionen

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am 15. April 2005
"Antonias Wille" war das erste Buch, das ich von Petra Durst-Benning gelesen habe, aber ich war auf Anhieb total begeistert!
Die zielstrebige junge Julie, Leiterin einer Kunsthochschule in Freiburg, erfährt plötzlich von einer entfernten Verwandten. Antonia Fahrner, eine alte Eigenbrötlerin, will Julie das "Kuckucksnest", einen großen Berghof und ehemals Hotel im Schwarzwald vererben. Allerdings ist daran eine Bedingung geknüpft: Julie soll sich mit Antonias Mutter Simone und deren besten Freundin und ehemaligen Kuckucksnest-Besitzerin Rosanna auseinandersetzen und herausfinden, was damals, in den ersten Jahren des 20.Jh.s den Zauber des Berghotels ausgemacht hat. Keine leichte Aufgabe, da Julie nur Rosannas Tagebücher und ein paar Fotoalben zur Verfügung hat.
Doch sie macht sich trotzdem mutig an die Arbeit und stellt sich dem, vor dem Antonia ein Leben lang Angst hatte: Der Vergangenheit.
Schon bald verfällt Julie dem Zauber der damaligen Zeit und beginnt, die Geschichte zu rekonstruieren...
In dem Roman gibt es zwei sehr starke Charaktere: Julie und Rosanna, beide mutige und selbstbewusste Frauen und beide ihrer Zeit voraus. Rosanna gebiert ein uneheliches Kind und zieht es an der Seite eines Mannes groß, der eigentlich ihr Großvater sein könnte. Doch sie verliert sie beide und der einzige Mensch, der ihr bleibt, ist Simone, eine enge, aber obsessive und fanatische Freundin. Schließlich eröffnet Rosanna ein Hotel, als alleinstehende Frau um 1900 keine leichte Aufgabe. Doch sie meistert auch diese und schenkt den Menschen, die zu ihr kommen, ein wenig von ihrer Lebensfreude und ihrem Glück. Doch dieses Glück soll nicht von Dauer sein...
Auch Julie ist eine selbstständige Frau und auf ihre Art nicht weniger bewundernswert. Doch wird es ihr wirklich gelingen, Antonias Willen zu erfüllen und das Rätsel der Vergangenheit zu lösen?
Der einzige Kritikpunkt: die Liebesgeschichte (die man sich in solchen Romanen immer erwartet) entwickelt sich in der Vergangenheit erst sehr spät und in der Gegenwart gibt es gar keine. Eigentlich schade, das hätte die Geschichte noch so richtig abgerundet! Trotzdem sehr gelungen!
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am 14. März 2005
"Antonias Wille" ist ein historischer Roman, der auf fesselnde Art und Weise die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft.
Julie bekommt von ihrer Tante Antonia einen alten Berghof geschenkt. Allerdings erhält sie diesen unter einer Auflage: Sie muß herausfinden, warum dieses Haus seinen einstigen Zauber verloren hat.
So stöbert Julie in alten Aufzeichnungen und Tagebüchern und nimmt dabei den Leser mit in die Zeit um 1900 in den Schwarzwald. Hierbei wird das Leben von Rosanna sowie der Familie Breuer eindrucksvoll erzählt und die einzelnen Personen nehmen Gestalt an.
Durch die Tagebucheinträge verknüpft sich die Vergangenheit von Rosanna und Simone mit der Gegenwart um Julie und Antonia.
Ein Buch voller Gefühl & Glück aber auch Eifersucht & Leid. Alles Zutaten für einen gelungen Roman; diesen aus der Hand zu legen fällt wirklich schwer.
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am 16. Februar 2005
Die junge Julie Rilling erfährt eines Tages, dass ihre entfernt verwandte Tante Antonia ihr ein wunderschönes Hotel im Schwarzwald vererben möchte. Daran ist allerdings eine Bedingung geknüpft. Im Gegenzug dazu soll sie anhand alter Tagebücher und Fotoalben herausfinden, was vor ca. einhundert Jahren zwischen Antonias Mutter und ihrer Freundin Rosanna vorgefallen ist und warum der Hotelbetrieb nicht auffrecht erhalten werden konnte.
Die Autorin schildert sehr einfühlsam die Geschichte einer jungen Frau, die viele Schicksalsschläge in ihrem Leben hinnehmen mußte und dadurch zu einer starken Persönlichkeit wurde. Auch die übrigen Charaktere sind so gut ausgeleuchtet, dass man das Gefühl bekommt, man wäre selbst mitten im Geschehen. Zudem enthält der Plot all das, was ein guter Roman braucht: Liebe, Leidenschaft, Intrigen und Mord.
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am 21. März 2008
Antonia ist eine alte und sehr kranke Frau. Bevor sie vom Leben Abschied nimmt, möchte sie ihr Vermächtnis regeln und bittet die ihr unbekannte Nichte sie zu besuchen. Julie, die bis dahin noch nicht mal wußte, dass sie eine Tante hat, nimmt nach langen Überlegungen die Einladung der alten Dame an. Antonia möchte ihrer Nichte ein altes großes Hotel überschreiben, mit der Bedingung, dass sie mittels alter Tagebücher die sie von ihrer Mutter noch hat, recherchiert, weshalb das damals florierende Hotel geschlossen wurde.
Julie taucht in die Vergangenheit ein. Die Lebensgeschichte von Rosanna und Simone, zwei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein können, nehmen sie mit in die damalige Zeit und für Julie offenbaren sich Dinge, die sie förmlich fesseln. Die Vergangenheit bietet mehr, als sich auch Antonia ausmalen kann.

Eine ungewöhnliche Geschichte von zwei jungen Frauen ist der Hauptpart in diesem Buch. Keine schnulzige Liebsgeschichte wie man sich vielleicht denkt, sondern eine realistische Darstellung des Lebens um die Jahrhundertwende. Als Rosanna durch Zufall in das Wirtshaus der Familie Breuer kommt, trifft sie dort auf Simone und sie werden Freundinnen.
Einerseits wird die Geschichte vom Stand einer dritten Person erzählt und anderseits darf der Leser Tagebuchaufzeichnungen verfolgen, die eine besonders interessante Variante bieten. Zwar kann man ca nach der Hälfte des Buches erahnen wie es enden wird, doch dies macht die Geschichte nicht weniger spannend oder öde.
Eine einmal wirklich andere Erzählung ohne Kitsch und Liebesschmalz. Realistisch und mit psychologischem Feingefühl versteht es die Autorin den Leser mitzunehmen in das damalige Leben. Die Charaktere der beiden Frauen sind empathisch beschrieben. Auch alle anderen Figuren sind liebevoll gezeichnet, so dass man sie gut vor dem geistigen Auge sehen kann. Ebenso wird einem der Alltag und die damit verbundene schwere Arbeit auf nachvollziehabre Weise näher gebracht. Rosanna als weichherzige, fleißige und immer optimistische junge Frau, steht im starken Gegensatz zu Simone, deren Freundschaft und Aufopferung ganz eigene Züge anzunehmen scheinen...........

Ein absolut gelungenes Buch, dass sich leicht und schnell lesen lässt. Absolut zu empfehlen, wenn einmal eine etwas andere Erzählvariante sucht.
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am 13. August 2004
Julie sowie ihre Geschäftspartnerin Theo und zugleich beste Freundin führen zusammen eine Künstler-Schule der besonderen Art. Eines Tages wird Julie von einem Privat-Detektiv aufgesucht. Er teilt ihr mit, dass eine Anwaltskanzlei in Rombach ihn beauftrag hat, sie ausfindig zu machen. Dies geschah auf Wunsch einer alten Dame namens Antonia Fahrner, die in einer Zeitung über Julie und Ihrer Schule gelesen hat. Sie glaubt, in Julie eine entfernte Verwandte gefunden zu haben. Und so beginnt die Geschichte:
Julie besucht diese alte Dame. Von ihr erfährt sie, wie sie miteinander verwandt sind. Zugleich übergibt sie ihr Tagebücher und Fotoalben, die sie aus dem Nachlass ihrer verstorbenen Mutter gefunden hat. Im weitern teilt sie ihr mit, dass sie Julie als ihre Erbin einsetzen möchte. Daran knöpft sie aber folgende Bedingung; sie muss sich vorher das Anwesen im Schwarzwald, oberhalb Rombach an- sowie die Tagebücher und Alben durchsehen. Zusammen besichtigen sie den stattlichen Berghof, deranfangs 20. Jahrhundert ein blühendes Hotel gewesen ist. Der Charme und die majestätische Zeitlosigkeit, die von dem Hof und der Gegend ausgehen, nehmen Julie total gefangen. Sie liest die Tagebücher, die vor gut hundert Jahren von einer Rosanna geschrieben wurden. In den Alben stösst sie auf Fotos von zwei sehr unterschiedlichen Frauen, die eine schön und strahlend, daneben eine hässliche, aber mit einem Blick voller Liebe. Welches Schicksal verband diese beiden? Wie weiter Julie such durch die Tagebücher durchliest, desto gefangener wird sie von deren Inhalt. Im Geiste kann sie sich gut in den dazumaligen Alltag einleben. Warum die Tagebücher so plötzlich nicht mehr weitergeführt wurden und wie Rosanna ihr Leben verlor, das alles erfährt sie rein zufällig aus den Unterlagen.
Von Petra Durst-Benning habe ich bereits "Die Glasbläserin" gelesen. In fand die Geschichte spannend. Doch "Antonias Wille" hat mich noch mehr in den Bann gezogen, da immer eine gewisse Spannung mitläuft (Krimi-Touch).
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am 16. Oktober 2003
Bevor ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich eine Netzhautentzündung. Deshalb stand es zuerst einmal einige Wochen ungelesen im Regal - sehr unüblich bei einem neuen Durst-Benning!
Nach dem ersten Einlesen dann: Ein Hineinkrallen, in meinem Hirn, meiner Seele, meinem Herz, ausgelesen in nur einem Tag und einer Nacht - danach wieder Augen, die jeder Augenarzt gerne als Plakat zwecks Abschreckung für genau so unvernünftige Patienten verwenden würde ...
Antonias Wille beginnt seltsam nüchtern, doch kaum bist du drin, befindest du dich in einem Labyrinth. Gefesselt, gefoltert vor Spannung und Neugierde, geschockt von Themen wie lesbischer Liebe (in einem historischen Roman?!), die so wunderbar, einfühlsam beschrieben werden, dass der erste Schock schnell überwunden ist. Dann ... bisher ungewohnt bei Durst-Benning: Ein Kriminalfall, phantastisch dargestellt.
Und immer wieder die faszinierenden Wortbilder:
"... Lachen hüllt sie ein wie eine kratzige Decke ..."
"... ein Gesicht, in dem Pickel sprießen wie Pilze nach einer feuchten Herbstnacht ..."
"... sich das Genick brechen wie ein unvorsichtiger Gaul ..."
Augenschmerzen hin oder her - ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, spürte keine Schmerzen mehr, bis ich die letzte Seite verschlungen, ja, in mich hineingezogen hatte.
Kurz und bündig: Ein neues Buch, von einer ganz neuen Petra Durst-Benning
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am 14. März 2005
Ein einfach großartiges Buch! Man kann es einfach in einem Rutsch lesen und genießen: diese Geschichte gibt einfach alles her, was man von einem guten Buch erwartet und vor allem ist es spannend und mitreißend geschrieben!
Julie Rilling wird von ihrer exzentrischen Tante Antonia gebeten, in den alten Tagebüchern der besten Freundin von ihrer Mutter zu lesen und zu rekonstruieren, was etwas hundert Jahre zuvor zwischen Antonias Mutter Simone und der Wirtin Rosanna vorgefallen ist.
Julie ist zunächst skeptisch, doch sie nimmt den Auftrag an und taucht in das Leben Rosannas ein. Sie nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise in den Schwarzwald zu Beginn des 20. Jahrhunderts, eine ganz fremde Welt, in der die schöne und freundliche Rosanna viele Schicksalsschläge ertragen muss. Sie kämpft gegen viele Widerstände an und wird dabei immer begleitet von ihrer hässlichen und unbeliebten Freundin Simone. So unterschiedlich die beiden Frauen auch sind, so tief sind ihre Leben miteinander verbunden.
Doch es gibt schreckliche Geheimnisse in dieser Freundschaft und Risse in der offenbar heilen Welt. Julie verliert sich in der Welt der fremden Frauen und die Rückkehr ins wirkliche Leben fällt ihr zunehmend schwerer.
Genauso ergeht es übrigens dem Leser,der das Buch kaum aus der Hand legen kann! Eine ganz ganz großartige Geschichte! Mehr davon! :-)
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am 6. Februar 2007
Ich kenne etliche von Durst-Bennings Büchern und finde: dies ist das Beste. Eine lebendige, authentische Schilderung des Lebens im Schwarzwald vor gut 100 Jahren, von Sitten, Anschauung und dem Wert des Menschen zur damaligen Zeit.

Und es ist spannend, mit anspruchsvollem, überraschendem Ende. Die Verwobenheit mit der heutigen Zeit, das Interesse heutiger Menschen an früheren Begebenheiten reißen mit und belassen es nicht bei einer "Es-war-einmal-Geschichte".

Sehr bewegend und liebevoll werden die Charaktere vorgestellt, echte Menschen, nicht nur Figuren. Eine weitere wirklich empfehlenswerte Geschichte über Mut und Persönlichkeit starker Frauen!
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am 18. April 2011
Der Inhalt wurde ja schon zu genüge erzählt, deswegen beschränke ich mich auf das wesentliche. Der Roman ist von der ersten Seite ab höchst spannend und farbenfroh erzählt. Diese Bilder bekomme ich nie wieder aus dem Kopf: Ein Berg, ein Haus, eine schöne Frau, eine hässliche Frau, die Luft, der Duft der Bäume.... Selten hab ich mir ein so gut beschriebenes Szenario erlesen dürfen ohne das es langweilig wird. Also, ich finde die Geschichte gut, den Erzählstil toll und die Geschichte bis zur letzten Seite spannend... Ich habe das Buch geradezu verschlungen.
Was mir nicht so gefiel war ,dass ich das Gefühl hatte, dass Julie aufgrund der wirklich knappen Tagebucheintragungen eine Menge "frei" dazu erfunden hatte. Das hat mich etwas enttäuscht, denn wenn ich schon eine fiktionale Geschichte lese, dann sollte die Geschichte in der Geschicht bitte schön "echt" sein... ! ;-) Ich fand auch die Liebesgeschichte fiel ein wenig mau aus... Aber ansonsten ein sehr sehr tolles BUCH!
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am 16. April 2012
Antonias Wille,

da ich viel lese, "gingen schon beachtliche Schriftsteller" durch meine Hände- durch die Gedanken und Gefühle.
Petra-Durst-Bennings Roman habe ich gekauft als das Buch herauskam. Das war im Jahre 2003. Heute schreiben wir 2012 und dies
ist das einzige Werk, von den unzähligen Büchern die ich in meinem Leben gekauft habe, das ich bis jetzt 3 mal aus dem Bücherregal holte-und
mit einem Glücksgefühl der Vertrautheit nochmals in aller Ruhe genoss. Ein Buch wie eine exclusive Praline.

Alle Bücher sind von Petra lesenswert, sind was Besonderes. Aber ich glaube jeder hat so sein Lielbingsbuch.Und meines ist mit Abstand "Antonias Wille".
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