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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich...
... ist dieser Kurzgeschichtenband. Jede Geschichte faszinierend, spannend und amüsant, obwohl die Storys unterschiedlicher nicht sein könnten.
Besonders gut hat mir "Autopsieraum 4" gefallen. Dieses Gefühl der Lähmung überträgt sich auf den Leser, man meint, sich selbst während der Lektüre nicht bewegen zu...
Am 25. August 2005 veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 14 gute und schlechte Geschichten
reihen sich hier nahtlos aneinander an, zum größten Teil begleitet von Kommentaren des Autors. Der Einfachheit halber nehme ich mir hier mal die Freiheit, jede Geschichte einzeln zu bewerten um dann einen Durchschnitt für das ganze Buch zu bilden (vielleicht kann sich jemand mit dieser Art der Bewertung anfreunden):
1. Autopsieraum 4
Der...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2011 von El Barto


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich..., 25. August 2005
Von Ein Kunde
... ist dieser Kurzgeschichtenband. Jede Geschichte faszinierend, spannend und amüsant, obwohl die Storys unterschiedlicher nicht sein könnten.
Besonders gut hat mir "Autopsieraum 4" gefallen. Dieses Gefühl der Lähmung überträgt sich auf den Leser, man meint, sich selbst während der Lektüre nicht bewegen zu können.
Als Fan von "der dunkle Turm" war natürlich "die kleinen Schwestern von Eluria" ein besonderes Highlight für mich: eine Episode aus Rolands Leben, bevor dieser auf den Mann in Schwarz trifft.
Ich habe fast alle Bücher von King gelesen, von Monumenten wie "der dunkle Turm" über Klassiker wie "ES" bis hin zu Kurzgeschichten wie z.B. in "Nachtschicht". Mit "Im Kabinett des Todes" ist King eine wunderbare Sammlung geglückt, die für jeden etwas dabeihat. Wer einmal damit anfängt, legt das Buch nicht mehr aus der Hand.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Kurzgeschichtensammlung, 13. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Die neueste Kurzgeschichtensammlung umfaßt 14 Stories, die die ganze Breite des Könnens von Stephen King zeigen. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und behandeln das Thema Tod aus immer wieder interessanten und neuen Sichtweisen. Schon in der 1. Geschichte ("Autopsieraum 4") verfolgt ein Golfer die Vorbereitungen seiner Autopsie, ohne sich bemerkbar machen zu können, da er gelähmt ist. Durch die Ich-Erzählweise wirkt die Angst und Panik sehr greifbar. Der Schluß ist mit einem Schuß Sex gewürzt, was für Stephen King mittlerweile typisch ist. Besonders hat mir die Geschichte "Der Mann im schwarzen Anzug" gefallen, die auch den "O. Henry Award" für die beste Kurzgeschichte gewonnen hat. Fans werden sich über die längste Geschichte der Sammlung freuen, da hier ein weiteres Erlebnis von Roland von Gilead aus der Saga "Der dunkle Turm" erzählt wird ("Die kleinen Schwestern von Eluria"). Der Beginn von "1408" dürfte einigen bekannt vorkommen. In "Das Leben und das Schreiben" zeigt Stephen King anhand des Anfangs einer Geschichte, wie man einen Entwurf bearbeitet und auf welche Dinge man achten muß. Dieses kurze Stück hat er jetzt zu einer vollständigen Story ausgebaut. Hervorzuheben ist auch noch die Geschichte "Achterbahn", die als erste Kurzgeschichte überhaupt (sehr erfolgreich) über das Internet verkauft wurde. Die Geschichten werden abgerundet durch die kurzen Vor- oder Nachbemerkungen von Stephen King, die ich sehr informativ und amüsant finde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles endültig - oder doch nicht?, 5. September 2012
Von 
Marc Ahlburg (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stephen King hat sich bei mir erst durch seine Reihe Der dunkle Turm so richtig eingebrannt und ich muss dazu sagen, dass ich relativ spät auf die Reihe gestoßen bin (als ich damit angefangen habe, war schon von der Veröffentlichung des 5.Bandes die Rede). Dieser Siebenteiler war somit auch ein Grund, diese Kurzgeschichtensammlung zu kaufen, andernfalls hätte ich sie wahrscheinlich links liegen gelassen. Doch neben den 2 Geschichten, die das Dunkle Turm- Universum streifen sind auch andere kleine Perlen in diesem Band enthalten, die sich entweder durch leises Grauen oder durch den vollen Terror auszeichnen und King bringt das Eine wie das Andere, wie man es von ihm gewohnt ist, in den meisten Fällen großartig zu Papier. Alles endgültig, oder?

Schon der Einstieg gelingt ihm mit "Autopsieraum Nr. 4" dermaßen perfekt, dass es beim lesen kalt über den Rücken runterläuft, so wie er die Situation beschreibt.

Bei "Der Mann im Schwarzen Anzug" zeigt King, dass man den Teufel nicht immer mit Dreizack, Feuerflamme aus dem Mund und Hörnern auf der Stirn darstellen muss. Große Kunst für den leisen Horror, für den er, wie ich finde, nicht umsonst ausgezeichnet wurde.

Die dritte Geschichte "Alles was du liebst wird dir genommen" war für mich persönlich der erste Hänger, zwar nicht bis zum Boden, aber doch abfallend gegenüber dem Anfang. Konnte mit dem Szenario und der Grundidee nix anfangen, aber das ist wie bei allen Geschichten Geschmackssache.

"Der Tod des Jack Hamilton" ist eine klassische Kriminalgeschichte, die von John Dillinger und seiner Bande handelt. Es sind dabei sehr direkte, derbe Beschreibungen dabei, wie man es von King gewohnt ist - mal was anderes. Auch das Setting der 30er Jahre kommt hier sehr glaubhaft rüber.
Die Geschichte "Im Kabinett des Todes", die im deutschen der Sammlung seinen Namen gibt, ist eine klassische Situation der Ausweglosigkeit, die bar jeder Überraschung, aber dafür sehr direkt ist.

Danach wird "Die Kleinen Schwestern von Eluria" präsentiert, welche die erste Geschichte ist, die direkt den Dunklen Turm- Zyklus berührt, indem in ihr ein Abenteuer von Roland, dem Hauptprotagonisten der Romanreihe, beschrieben wird. Anfangs war es schwer, in diese Geschichte reinzukommen, da Roland hier eher noch jugendlich ungestüm als alt und abgeklärt agiert, aber das legt sich mit der Zeit und ich war wieder in diesem DarkTower- Fieber, welches man nicht beschreiben kann. Schöne kleine Geschichte, die aber auf die großen Geschehnisse der 7 Teile keinen Einfluss hat (meines Wissens nach).

Damit das Fieber noch weiter am Leben erhalten wird, präsentiert uns King noch die Vorgeschichte zu Dinky Earnshaw, einem Charakter, der im 7.Teil der Hauptreihe eine Rolle spielt. Nicht ganz so stark wie "Die Kleinen Schwestern von Eluria", ist "Alles endgültig" irgendwie auch fesselnd, präsentiert uns King hier den jungen Earnshaw, der eine besondere Gabe hat, die von Leuten, die im Hintergrund agieren, zu ihren Zwecken gesteuert wird. Diese Geschichte lebt nicht sp vom Spannungsfaktor, sondern eben von der Tatsache, dass eine Figur des Dunklen Turm- Zyklus vorgestellt wird. Interessant wird sie eher wieder durch Kings präzise Charackterbeschreibung. Alle, die den Dunklen Turm nicht kennen oder damit nichts anzufangen wissen, werden dieser Geschichte wahrscheinlich nichts abgewinnen können.

"L.T.s Theorie der Kuscheltiere" ist eigentlich keiner weiteren Erwähnung wert. Der erste richtige Tiefpunkt der Sammlung.

In "Das Straßenvirus zieht nach Norden" wird wieder eine klassische Horrorgeschichte, wie man sie von King kennt, in Kurzgeschichtenformat gegossen. Dabei ist die Hauptfigur ein Schriftsteller von Horrorromanen (oft bemüht von King), der sich bei einer Haushaltsauflösung ein Bild kauft, welches ihn magisch anzieht. Das es dieses Bild aber in sich hat, dürfte jedem klar sein. Diese Geschichte lebt wieder von dem Horror, der erst in leisen und dann in Riesenschritten herankommt.

Das "Lunch im Gotham Cafe" fängt eigentlich ganz harmlos an und steigert sich im weiteren Verlauf zu einer Farce, aus der es kein entrinnen zu geben scheint. Sehr blutig gehalten und durch seine rabiate Art und Weise sehr faszinierend. Gerade der normale Anfang, der völlig konträr zum Rest steht ist typisch King und ebenfalls das er den Horror nicht durch etwas übernatürliches erzeugt, sondern mit dieser Geschichte die Angst schürt, sowas könne jedem passieren.

"Dieses Gefühl, dass man nur auf Französisch ausdrücken kann" war für mich der zweite Tiefpunkt und konnte mich nicht so richtig fesseln.

"1408" ist eine Geschichte über ein Hotelzimmer mit Eigenleben, die vor ein paar Jahren mit John Cusack und Samual L. Jackson verfilmt wurde. Fand ich von der Grundidee ganz stark, der Mittelteil hätte ruhig etwas ausschweifender sein können und mit dem Ende bin ich noch nicht so richtig warm geworden, aber das kann ja noch werden. Nicht die Topstory in dem Band, aber auf jeden Fall im oberen Drittel anzusiedeln.

"Achterbahn" war für mich jetzt auch nicht so der Bringer. Konnte mich nicht richtig in eine bedrückende Stimmung bringen oder gar gruseln. War irgendwie belanglos das Ganze.

"Der Glüggsbringer" ist für mich die dritte schlechte Geschichte in diesem Buch, da für mich nichtssagend und es kam mir so vor, dass auf Teufel komm raus in der letzten Geschichte noch ein feel-good geschaffen werden musste. Konnte bei mir nicht zünden und war für mich vom Schreibstil her untypisch King.

Fazit:
In der Summe lässt sich festhalten, dass King mich mit seinen Kurzgeschichten immer mehr fasziniert. War ich von Sunset noch relativ enttäuscht, traf schon Zwischen Nacht und Dunkel voll ins Schwarze. Und auch hier überwiegen die, in meinen Augen richtig guten Geschichten. Es ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber in der Summe wurde ich gut unterhalten und das ist es was zählt und ich habe auch das bekommen, was ich bei einem King erwarte- wohligen Grusel gepaart mit ein paar fetzigen (Blut-)Einlagen. Werde mir demnächst die anderen Kurzgeschichtensammlungen von King zu Gemüte führen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 14 gute und schlechte Geschichten, 22. Dezember 2011
reihen sich hier nahtlos aneinander an, zum größten Teil begleitet von Kommentaren des Autors. Der Einfachheit halber nehme ich mir hier mal die Freiheit, jede Geschichte einzeln zu bewerten um dann einen Durchschnitt für das ganze Buch zu bilden (vielleicht kann sich jemand mit dieser Art der Bewertung anfreunden):
1. Autopsieraum 4
Der Börsenmakler Howard Cottrell erwacht in einem Autopsieraum, unfähig sich zu rühren oder einen Laut von sich zu geben. Bei vollem Bewusstsein muss er miterleben, wie die Pathologin sich daran macht, ihn aufzuschneiden...
Herrlich makaber, mit einer richtig grotesken Schlußpointe. Schön schwarze Geschichte, die aber nicht richtig mitnimmt. Dafür ****
2. Der Mann im schwarzen Anzug
Ein kleiner Junge macht beim Angeln Bekanntschaft mit dem Leibhaftigen in Gestalt eines dunkel gekleideten Mannes. Er erzählt diese Geschichte als alter Mann von über 90 Jahren.
Ziemlich flache Story, dafür aber interssant verpackt. Spielt ein wenig mit den Urängsten und der Angst vor dem Tod. S.K. hat für diese Geschichte den O`Henry Award für die beste Kurzgeschichte erhalten (1996). Von mir gibts für diese Story ***
3. Alles, was du liebst, wird dir genommen
Der vom Leben angeödete Vertreter Alfie Zimmer beschliesst, seinem Leben ein Ende zu setzen. Allein seine Sammlung von Klosprüchen (!), die er auf seinen Reisen gesammelt hat, scheint ihn davon abzuhalten.
Das Ende ist hier offen, dem Leser bleibt es überlassen sich auszumalen ob Alfie den Stecker zieht oder nicht. Mir war es egal, die Story ist langweilig, der Plot mit den Klosprüchen unsinnig und unrealistisch. Dafür nur **
4. Der Tod des Jack Hamilton
Auf der Flucht mit John Dillinger und dem Erzähler Homer van Meter wird Jack Hamilton schwer verwundet. In der Folge versuchen John und Homer Jack mit kleinen akrobatischen Kunststücken am Leben zu erhalten während das FBI ihnen auf den Fersen ist.
Das ist eine kleine Randgeschichte aus dem Leben des Gangsters John Dillinger und seiner Bande, die wirklich amüsant und bedrückend geschrieben ist. Dillinger wird hier nicht nur als reiner Bandit und Staatsfeind Nr. 1 dargestellt. Die Geschichte ist gehobener Durchschnitt: ***
5. Im Kabinett des Todes
In Südamerika in irgendeiner Bananenrepublik wird der Journalist John Fletcher einem Verhör durch Folter unterzogen...
Oberflächliche Story ohne richtigen Tiefgang, strotzend vor Klischees. Dafür mit ein paar Splatterelementen. Wurde bereits in einem Hörbuch namens "Blood&Smoke" veröffentlicht. Macht **
6. Die kleinen Schwestern von Eluria
Die Schwestern von Eluria sind Krankenschwestern, die ihren Patienten allerdings nach deren Genesung das Blut aus den Adern saugen. Die skurrile Ärzteschaft besteht aus einer Horde schwarzer Käfer. In dieses illustre Krankenhaus wird Held Roland aus der Saga um den dunklen Turm "eingeliefert", nachdem er von grünen Mutanten niedergeknüppelt worden ist....
Zeitlich ist die Story noch vor dem ersten Band "Schwarz" angesiedelt und daher für die Fans dieser Saga ein Muß. Auch ansonsten ist das eine der längeren und besten Geschichten aus dieser Sammlung:****
7. Alles endgültig
Dinky Earnshaw kann mit Hilfe obskurer Symbole, die er per Mail oder Post verschickt, Menschen töten.
Auch so eine ausgeschmückte Randerscheinung aus der "dunkle Turm"-Saga, vom Inhalt aber deutlich schwächer als "die kleinen Schwester von Eluria", daher ***
8. L.T. Theorie der Kuscheltiere
L.T. bekommt von seiner Frau einen Hund geschenkt, beide hassen sich gegenseitig vom ersten Augenblick an. Im Gegenzug schenkt L.T. seiner Frau eine Katze, die Beziehung zwischen Frau/Katze ist dieselbe wie die zwischen Mann/Hund: sie hassen sich. Letztenendes wird L.T. von seiner Frau verlassen, den Hund nimmt sie mit (die Katze natürlich nicht).
Hört sich öde an, ist es auch. Abgesehen vom Ende ist die Story absolut platt. Dafür gibts nur ** (obwohl dies angeblich S.K.`s Lieblingsgeschichte aus diesem Buch ist).
9. Der Straßenvirus zieht nach Norden
Kinnell kauft aus dem Nachlass eines verstorbenen Künstlers ein Bild, dass einen jungen Mann mit Reißzähnen in seinem Auto zeigt. In der nächsten Zeit verändert sich das Bild laufend, in seinem Kielwasser geschehen einige Morde. Irgendwann erreicht der Mann sein Ziel....
Eine Story mit klassischen Horrorelementen, einfach geschrieben aber immer schön spannend. Macht ****
10. Lunch im Gotham Cafe
Steve und Diane lassen sich scheiden. Um die Angelegenheiten angemessen zu erörtern treffen sie sich mit einem Anwalt im Gotham Cafe. Allerdings dreht der Oberkellner namen Guy komplett durch und versucht beide zu töten....
Eine Horrorgeschichte ohne Hintergrund, dafür um so einfacher zu verstehen. Genau der richtige Stoff für eine blutige Kurzgeschichte. ***
11. Dieses Grfühl, dass man nur auf französisch ausdrücken kann
Carol ist mit ihrem Mann in ihren zweiten Flitterwochen. Dabei ist sie in einem dauerhaften Deja-vu gefangen, durchlebt dies Sequenzen immer und immer wieder....
Was bei "Und täglich grüßt das Murmeltier" wenigstens witzig ist, ist hier eigentlich nur unglaublich langweilig. Ich kann noch nicht mal einen tieferen Sinn dahinter erkennen, so muss ich mich mit S.K.`s Erklärung bescheiden: Die Hölle ist ewige Wiederholung. Amen, macht knappe ** für die schlechteste Geschichte dieser Sammlung.
12. 1408
1408 ist die Nummer des Zimmers im Dolphin Hotel, in dem Mike Enslin, ein Autor auf Recherchetour, einen sehr intensiven Horrotrip erlebt. Die Geschichte wurde bereits mit John Cusack verfilmt und wurde bereits in "Blood&Smoke" veröffentlicht. Eine gute Geschichte, nicht richtig spannend und meines Erachtens zu kurz geraten. ***
13. Achterbahn
Als Alans Mutter einen Schlaganfall erleidet, macht er sich per Anhalter auf den Weg ins Krankenhaus. Unterwegs steigt er zu einem Toten ins Auto, der ihn vor die Wahl stellt, ihn oder seine Mutter mitzunehmen....
Kommt Ihnen das bekannt vor? Die Story wurde bereits als e-book und nachfolgend als eigenständiger Roman veröffentlicht. Den Roman "Achterbahn - Riding the bullet" habe ich bereits rezensiert, hier schneidet die langweilige, hintergrundarme und unschlüssige Geschichte auch nicht besser ab: **
14. Der Glüggsbringer
Darlene schlägt sich und ihre beiden Kinder mehr schlecht als recht als Zimmermädchen durch. In einem Zimmer findet sie 25 Cent als Trinkgeld sowie einen Zettel, der diese Münze als "Glüggsbringer" bezeichnet. Erst räumt sie damit beim einarmigen Banditen, später beim Roulette groß ab. Nur um dann festzustellen, dass sie das nur geträumt hat. Den "Quarter" gibt sie ihrem Sohn, der die Münze in einen einarmigen Banditen steckt und.....gewinnt.
Was passiert als nächstes? Das kann sich der geneigte Leser selbst ausmalen. Die Story ist weder Fisch noch Fleisch sondern einfach nur eine mit "open end". Langweilig, wirkt so, als hätte S.K. das Ganze in einer Stunde auf einem Bierdeckel geschrieben. **

Insgesamt kann ich für diese Sammlung (wie oben angekündigt) als Durchschnittswert aufgerundete *** geben. Zu stark ist die Diskrepanz zwischen guten und schlechten Geschichten.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Sammlung von Geschichtenes, 9. Januar 2006
Von 
Spaddl "spaddl" (SH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Dieser fast 600-seiten-starke Schmöker ist ein Stephen King-Buch das sehr fassettenreich daherkommt. Jede Geschichte ist für sich gesehen ein Meisterwerk, wie ich finde!
Ganz besonders möchte ich nun eins, zwei Geschichten hervorheben, die mir außerordentlich gefallen haben: Das wären zum einen "Der Mann im schwarzen Anzug", für die King nicht ohne Grund, wie im Klappentext erwehnt wurde, den O'Henry Award bekam!
Diese Geschichte, die eine Begegnung mit dem Tod/Teufel erzählt, ist virtuos gespinnt, und mitfühlend geschrieben! Die Ängste des Jungen sind kongenial ausgearbeitet und Stephen King konnte an dieser Geschichte zeigen, das er ein Meister seines Faches ist, der es beherrscht in beiden Kategorien der Belletristik, der Romane und Kurzgeschichte, eine ungemeine Spannung aufzubauen.
Die 2. herausragende Kurzgeschichte ist "1408", in der ein Mann, ein Schrifsteller, Horrorromane schreibt und dafür in Bauernhöfe, bei Nacht schläft und sonstige "gruselige" Unterfangen startet.Und nun möchte er in das Zimmer "1408" des Hotels "Dolphin" und dort eine Nacht verbringen. Was sich später, nach Drängen des Hotelchefs, doch noch als Fehler herausstellt!Zu viel sei hier nicht verraten!
Diese Geschichte, die King in seinem Buch "On writing", zu Deutsch "Das Leben und das Schreiben", als Beispiel verwendete um zu zeigen, wie ein Schriftsteller mit einer gerade zu schreibenden Story umzugehen hat.
Diese Geschichte, die die drohende Apokalypse der Psyche eines jungen Schriftstellers beschreibt, ist einer der kurzgeschichtlichen Höhepunkte des gesamten King´schen Lebenswerkes. Eine grandiose Kurzgeschichte, die sich perfekt in eine Kurzgeschichtensammlung einreiht.
"Im Kabinett des Todes" ist eine wundervolle Sammlung von 14 Geschichten, die in dieser Form endlich mal wieder sein gesamtes Können zeigt.
Nach dem Erscheinen von "Nachschicht" die Kurzgeschichtensammlung, die nahezu perfekt ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bunter Reigen unheimlicher und fesselnder Geschichten, 26. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Wieder einmal hat sich Stephen King selbst übertroffen. In diesem Werk verbindet er einige bereits veröffentlichte Geschichten mit unveröffentlichten, im Internet erschienene mit als Hörbuch erschienene, Fantasy- mit Horror-, Gangster-, Alltags- und Kindheitsalbtraumstories. Ob es ein Gangsterkrimi aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise, eine Fantasy Fortsetzung des "Dunklen Turms", eine Gruselgeschichte, die bereits im Internet veröffentlicht wurde, eine Geschichte über den Selbstmordgedanken eines Handlungsreisenden oder die albtraumhaften Erinnerungen eines Alten Mannes an seine Kindheit ist, King zieht alle Register seines Könnens und zeigt ein weiteres Mal die Vielfalt seines Schaffens. Mit einführenden Worten wir die Entstehungsgeschichte der Stories angeführt, was dem Fan einen netten Einblick in Kings Leben gibt. Sämtliche Geschichten sind äußerst packend geschrieben und bleiben dabei so einfühlsam und präzise in der Beschreibung der Figuren, dass man einfach nur fasziniert weiterlesen kann und das Ende viel zu schnell kommt. Ich möchte nicht weiter auf den Inhalt eingehen, um die Spannung nicht zu nehmen, aber es lohnt sich. Besonders allen Kritikern, die in King immernoch nur den Autor von Romanen wie "Es" und "Friedhof der Kuscheltiere" sehen, sei diese Anthologie wärmstens empfohlen.
Noch ein Wort zur Umschlaggestaltung und damit ein großes Lob an die Verantwortlichen bei Ullstein: Mal wieder ist es gelungen Inhalt und Einband in perfektem Einklang zu bringen, so macht sich das Buch auch sehr schön im Regal. Ein Feuerfarbener Einband, der umschlossen ist von einem scheinbar angebrannten Umschlag - klasse!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielseitig und absolut spannend, 23. Juni 2004
"Im Kabinet des Todes" ist die erste Kurzgeschichtensammlung, die ich von Stephen King gelesen habe. Ich bin schon lange Fan von seinen Romanen, aber an die Kurzgeschichten habe ich mich bisher noch nicht so rangetraut, weil sie mich schlicht und einfach nicht sehr interessiert haben.
Nachdem ich nun aber "Im Kabinet des Todes" gekauft und gelesen habe, kann ich behaupten, dass es wohl nicht die letzte Kurzgeschichtensammlung war, die ich mir angeschafft habe. Wie der Autor selbst im Vorwort schon sagt, gibt es manchmal nichts schoeneres, als sich abends in den Sessel zu setzen und eine Geschichte in einem Schwung durchzulesen. Aber nicht nur diese Tatsache macht eine solche Sammlung so interessant. Stephen Kingt hat es geschafft, 14 Geschichten zu schreiben, die eine unglaubliche Vielseitigkeit zeigen und alle auf ihre Art zu beeindrucken und zu unterhalten wissen. Es faellt mir unheimlich schwer, Favoriten zu benennen, da jede Geschichte fuer sich ihr eigenes Highlight hat. Es fing schon mit dem Einleiter "Autopsieraum 4" an, der nicht nur spannend ist, sondern noch dazu witzig und toll erzaehlt. Ueberhaupt zeichnet viele der Geschichten gerade der Humor aus, der so King-typisch ist. Ich moechte jetzt nicht jede einzelne Geschichte bewerten oder Stellung dazu beziehen, weil es auch schon zur Genuege getan wurde.
Ich muss zugeben, dass mir manchmal das Ende von einigen Geschichten nicht so gefallen hat, wie ich es vielleicht erwartet habe. Entweder, weil es zu viele Fragen aufwarf oder ich es einfach zu abrupt fand. Das tut dem Ganzen aber keinerlei Abbruch.
Wie ich schon sagte, faellt es mir schwer, Favoriten zu benennen. Wenn ich es aber muesste, wuerde ich mich wahrscheinlich fuer "Autopsieraum 4", "Der Strassenvirus zieht nach Norden", "Die Schwestern von Eluria" und "Dieses Gefuehl, das man nur auf franzoesisch ausdruecken kann" (letztere aufgrund des absolut unerwarteten Verlaufs) entscheiden.
Ich kann abschliessend nur jedem empfehlen, sich dieses Buch anzueignen. Da normalerweise fuer jeden etwas dabei sein sollte, gibt es fuer mich keinen Grund, jemandem von der Sammlung abzuraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute und schlechte Geschichten reichen sich die Hand!, 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Wie bei den meisten Kurzgeschichtensammlungen konnten mich bei Weiten nicht alle Geschichten überzeugen. So sagen "Alles was du liebst wird dir genommen", "Der Tod des Jack Hamilton", "Der Glüggsbringer", "Alles endgültig" nichtt wahnsinnig viel aus.
Gelungener ist etwa die Geschichte "Achterbahn", mein persönlicher Favourit der Sammlung. Ein junger Mann muss sich entscheiden, ob er stirbt oder seine Mutter. Zum anderen ist dies die grusligste Geschichte. Auch sehr gut ist "Der Mann im schwarzen Anzug", in der ein kleiner Junge dem Teufel begegnet, der ihm sagt, dass seine Mutter gestorben ist. "Dieses Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann" handelt von Kings persönlicher Vorstellung von der Hölle - ewige Wiederholung. Eine Frau erlebt immer wieder dasselbe. In "Autopsieraum 4" soll an einem bewegungsunfähiger, aber alles andere als toter Mann eine Autopsie durchgeführt werden. Verzweifelt versucht er irgendetwas zu bewegen, schafft es aber nicht. Absoluter Horror! In "Die kleinen Schwestern von Eluria" wird Roland (aus der "Dunklen Turm"-Saga) von ebendiesen gefangengehalten und muss um sein Leben fürchten. Dass er überlebt ist klar, spielt die Geschichte doch vor den Ereignissen in "Schwarz". Spannend ist die Geschichte dennoch.
"Zimmer 1408" war eine Enttäuschung, nachdem ich den Film sehr gut fand. Da hat man Stephen King eher eine Ehre erwiesen, dass man den Film eine King-Verfilmung nannte.
Im Großen und Ganzen halten sich bessere und schlechtere Geschichten die Waage - daher die neutrale Bewertung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie gewohnt souverän, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Roman (Taschenbuch)
Immer wieder tut er es. Wendet sich Stephen King neben seinen großen Romanen und epischen „Geschichten der Furcht und des Fürchtens“ auch der „kleinen Gattung“, der Kurzgeschichte zu.

Ein Format, das seine eigenen Regeln durchaus hat, dem sich King seit frühester Schriftstellerzeit verbunden fühlt (immerhin betraf sein erster literarischer Verkauf eine seiner damaligen Kurzgeschichten). In dem sein gewohnter „Roman-Rhythmus“ der oft breiten und langen Einführung in Geschichten, der ebenso oft langen und breiten Einführung in das innere Erleben seiner Protagonisten anders sich darstellt, wesentlich kürzer, was in der Natur der Sache liegt.

Und dennoch kommt immer und immer wieder ein „echter King“ heraus, die Essenz dessen, was ihm liegt, was seine Fantasie umtreibt.

Wie in der Geschichte des durch einen Schlangenbiss scheintoten Mannes, der, offiziell für tot erklärt, in der Autopsie alles mit wachen Sinnen miterlebt. Sich eben nur mit keiner Faser seines Körper rühren kann.
Wie King da die „Brustöffner-Schere“ in den Händen des Nachwuchspathologen immer näher kommen lässt, das ist schon zu Beginn der Geschichtensammlung intensiv und emotional dicht. Wie gewohnt souverän und den Leser mit hineinnehmend verfasst.

Wobei dies in diesem Geschichtenband eben nicht nur auf den bekannten Horrorszenarien, der Furcht, dem Grusel alleine rekurriert, sondern auch ganz einfache, literarische Geschichten, durch Zufälle hier und da auch angeregt, betrifft.

So erzählt King aus der Endzeit des „Staatsfeindes Dillinger“ den (auf Fakten beruhenden) „langsamen Tod des Jack Hamilton“, eines Kumpans Dillingers ebenso mitreißend und dicht, wie er sich in seinem eher gewohnten Horror-Genre auszudrücken versteht, ebenso, wie er eine Foltergeschichte in einem schalldichten Keller mit sehr überraschendem Ausgang zu Gehör bringt.

Immer mit dem Blick auf das, was „dahinter liegt“, was die Dinge vorantreibt, so sehr sich die Beteiligten auch dagegen zu wehren versuchen und was eben nicht immer gut ausgeht.

2001 erschien diese Sammlung erstmals, auch initiiert von dem damaligen großen Erfolg von Kings erster „Internet E-Book“ Erfahrung (diese Geschichte „Achterbahn“ ist ebenfalls im Buch mit aufgenommen) und wird völlig zu Recht nun wieder neu aufgelegt.

Denn, wie King sagt, an manchen Tagen geht nichts darüber, in seinem Lieblingssessel zu sitzen und eine Geschichte zu lesen, mit der man in begrenzter Zeit dann auch fertig werden wird. So diese Geschichten gut geschrieben sind, natürlich. Was für die Erzählungen in diesem Band fast umfassend gilt.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grauen-Voll, 27. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch im englischen Original gelesen und muß sagen, daß es ein absolutes Meisterwerk ist. Es sind zwar zum Teil bereits erschienene Geschichten enthalten (darunter "Achterbahn" bzw. "Riding the Bullet"), aber das schmälert den Lesegenuß in keinster Weise.
Alle Geschichten haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind diesmal nicht übernatürlich, es handelt sich ausschließlich um Geschichten, die tatsächlich so oder ähnlich geschehen könn(t)en.
Und genau das macht das Lesevergnügen unerträglich spannend!
Die Originalausgabe ist übrigens mit einem fantastischen Buchumschlag ausgeliefert worden, die sich auf die Geschichte "Lunch at the Gotham Cafe" (mein absoluter Favorit!)
bezieht. Leider kann man so ein Bild nicht für die deutsche Ausgabe verwenden.
Der englische Titel "Everything's Eventual" trifft als Titel meiner Meinung nach besser zu, als der Deutsche, aber ansonsten kann und muß ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich gerne gruselt und/oder der noch keine Erfahrung mit dem Meister des Horrors gemacht hat.
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Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten
Im Kabinett des Todes: Düstere Geschichten von Stephen King (Gebundene Ausgabe - 1. März 2003)
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