Kundenrezensionen


266 Rezensionen
5 Sterne:
 (215)
4 Sterne:
 (29)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


351 von 371 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider die schulterzuckende Gleichgültigkeit
Dieses Buch kann eigentlich niemanden kalt lassen. Seine Brisanz ist umso höher zu bewerten, als es - anders als der Sarrazin Bestseller - dem Problem auch noch in lesbarer und verständlicher Form zu Leibe rückt. Wie der Autor sich zudem seinen Humor erhalten hat, auch wenn es manchmal Galgenhumor ist, nötigt mir Respekt ab, genauso wie die Tatsache,...
Vor 23 Monaten von Shiloh veröffentlicht

versus
55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mutig - aber....
Heinz Buschkowsky hat mit diesem Buch dargelegt welchen Schaden die unkontrollierte Armutsmigration von bildungs- und zivilisationsfremden Menschen aus islamischen Ländern verursacht und wie hilflos und ignorant die Politik mit dieser Katastrophe umgeht. Da man inzwischen bereits als rechtsextrem diffamiert wird, wenn man diese Art der Zuwanderung kritisiert,...
Vor 19 Monaten von CyberCynic veröffentlicht


‹ Zurück | 1 227 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

351 von 371 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider die schulterzuckende Gleichgültigkeit, 22. September 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Kindle Edition)
Dieses Buch kann eigentlich niemanden kalt lassen. Seine Brisanz ist umso höher zu bewerten, als es - anders als der Sarrazin Bestseller - dem Problem auch noch in lesbarer und verständlicher Form zu Leibe rückt. Wie der Autor sich zudem seinen Humor erhalten hat, auch wenn es manchmal Galgenhumor ist, nötigt mir Respekt ab, genauso wie die Tatsache, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und wirklich jede beteiligte oder betroffene Bevölkerungsgruppe über die Parteigrenzen hinweg ihr Fett abbekommt.

Der Autor ist nicht nur Bezirksbürgermeister eines der größten Berliner Stadtteile, der immerhin größer ist als die meisten Städte. Er stammt aus Neukölln und kennt seinen Stadtteil von der Pike auf und hat auch noch einen Großteil seines Berufslebens dort verbracht. Diese intensive Kenntnis und durchdachte Darstellung des Grundproblems von Migrationsprozessen macht dieses Buch zur Pflichtlektüre von angehenden Erziehern, Lehrern, Kommunal- und anderen Politikern. Der allseits beliebte Reflex zum Wegducken und Zeitschinden aller politischen Ebenen bei Problemlagen, die sie intellektuell nicht durchdringen, ist wunderschön entlarvt: Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis.

Der Autor nimmt als Tatsache zur Kenntnis, dass alle Menschen grundsätzlich gern unter gleichen leben. Das gilt für die einheimisch deutsche ("bio-deutsche") Bevölkerung genauso wie die eingewanderten Türken, Kurden, Roma und sonstige Nationalitäten. Wenn diese heimelige Wohlfühlklima eines Wohnbezirks kippt, stimmen die Menschen mit dem Möbelwagen ab. Wer es sich leisten kann, sei es die einheimische Bevölkerung oder bereits gut integrierte bildungsaffine Zuwanderer, zieht weg. Dann kommt es zu dem, was der Autor als Ausgangspunkt aller Migrationsprobleme ausgemacht hat: Durch die "Segregation", den Wegfall von durchmischten Wohnbezirken mit Vorbild- und Leitfunktionen, von sozialer Kontrolle und bürgerschaftlichem Engagement entstehen von Einheimischen und integrierten Migranten gleichermaßen abgelehnte Parallelgesellschaften, die sich in den Leistungen des fürsorgenden Staates eingerichtet haben und keinen eigenen Ansatz finden, sich selbst um einen gesellschaftlichen Aufstieg zu bemühen. Nach der Lektüre dieses Buches kann ich nachvollziehen, warum sich gesellschaftlich integrierte Migranten so energisch gegen Verallgemeinerungen wehren. Es sind eben nicht "die Türken" oder "die Muslime", die sich einem gleichberechtigten Zusammenleben verweigern, sondern ein bestimmter, nennen wir es mal harter Kern" von Einwanderern, die den Sprung von vordemokratischen Grundmustern und tradiertem Lebensgefühl in eine moderne demokratische Gesellschaft (noch) nicht nachvollzogen haben. Allerdings stellt der Autor auch klar, dass gerade die in muslimischen Bevölkerungsteilen verbreitete patriarchalische und autoritäre Lebensweise, verbunden mit durch fundamentalistische Überreligiosität und religiöser Selbsterhöhung ("der Muslim als besserer Mensch") sich stark integrationshemmend auswirkt.

In dem detaillierten Bericht über die Erfahrungen mit dem Projekt Intercultural Cities macht der Autor allerdings deutlich, dass es sich hierbei keineswegs um ein deutsches Problem handelt. Gerade aus den Erfahrungen anderer Städte, z. B. Rotterdam, können Rückschlüsse gezogen werden, wie das Problem der Parallelgesellschaften gelöst werden könnte. Allerdings nicht auf die bequeme Weise, in dem man die Betroffenen durch immer mehr Geld zum Stillhalten bewegen will. Für Buschkowsky ist Bildung, Bildung, Bildung ab dem 13. Lebensmonat die Lösung. Sich verweigernde, ablehnende oder einfach resignierte Eltern sollten nach seiner Auffassung durch schnell spürbare finanzielle Sanktionen aus ihrer Lethargie gerissen werden - wenn das Kind nicht zur Schule geht, gibt es kein Kindergeld. Nach Buschkowsky sind Chancengleichheit und gemeinsame Lebensgrundlagen die beste Willkommensstruktur, die zum Wohle der Kinder auch durchgesetzt werden muss.

Den Ausführungen des Autors zum Erziehungsgeld, der "Herdprämie" kann ich als nur zustimmen. Die vom Autor gelobte stufenweise Einführung der Kostenfreiheit der Kitas in Berlin ist allerdings nur mit den Solidarbeiträgen anderer Bundesländer finanzierbar, die im Zwange einer Haushaltsdisziplin, die in Berlin gerade nicht gelebt wird, ihrer eigenen Bevölkerung diese Leistung nicht zukommen lassen können.

Wer sich mit der Sanktionslösung grundsätzlich nicht anfreunden kann oder will, sollte den Kapiteln über Jugendkriminalität, Kindertagesstätten und Schulen in den letzten Kapiteln des Buches seine besondere Aufmerksamkeit schenken (siehe auch Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat - Wie Imame in Deutschland die Scharia anwenden. Herr Buschkowsky lässt keinen Zweifel daran, dass den betroffenen Lehrer-innen, Erzieherinnen, Mitarbeitern von Jobcentern, Verwaltungen und Polizisten die Situation allgemein, aber auch das sich ausbreitende Duckmäusertum der Öffentlichkeit an die Nieren geht. Die Macht der Political Correctness, des öffentlichen Mobbings und Resignation fordert ihren Tribut. Als "Täter" hat Buschkowsky hier die "alten Bekannten" genannt: "Die Schönredner und die Opferrolle".

Sehr bewegt haben mich die häufigen Verweise auf eine langjährige Mitkämpferin, die Jugendrichterin Kerstin Heisig (Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter), deren Freitod eine große Lücke hinterlassen hat.

Insgesamt habe ich seit langem eine so lesbare, nachvollziehbare und schonungslos offene Diskussion dieses Themas vermisst. Bei fünf zu vergebenden Sternen hätte dieses Buch zehn verdient. Es ist für mich uneingeschränkt lesen- und empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 18. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
für alle Spätachtundsechziger und linksliberale Gutmenschen. Wenn jemand weiß wovon er spricht, dann ist es Buschkowsky! Der Mann genießt trotz ... Pardon! ... gerade wegen seiner schonungslosen Kodderschnauze und seines grundehrlichen und humanistischen Naturells bei Deutschen und(!) Ausländern großen Respekt und das mit Recht. Ich selbst bin in Tschechien geboren und kam mit 12 Jahren (im Herbst 1969) nach Berlin. Was meine eigene Integration anbetrifft kann ich durchweg nur Positives vermelden. Wer Deutsche als ausländerfeindlich bzw. ausländerfeindlicher als Andere deklariert, weiß NICHT wovon er redet. Wer willens ist sich anzupassen, um mit dem Rest der Bevölkerung in Eintracht zu leben, bekommt hierzulande jede nur erdenkliche Unterstützung. Sollte sich jetzt der Eine oder Andere an dem Wort "anpassen" stoßen, so sei ihr/ihm versichert, dass damit mitnichten die Aufgabe der eigenen Identität gemeint ist, sondern Respekt vor der Lebensweise und Kultur des Gastlandes. Bevor ich es vergesse: eine, oder besser gesagt die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration schlechthin, ist eine solide Beherrschung der deutschen Sprache. Jemand der nach 30 Jahren Aufenthalt in diesem Lande gerade einmal das berühmte S-c-h-Wort zustande bringt, darf sich nicht wundern, wenn es mit seiner Integration - sofern von ihm selbst überhaupt angestrebt - nicht so recht vorangehen möchte. Einer meiner besten Freunde war ein junger Mann aus der Türkei, der ein fast fehlerloses Deutsch sprach, dessen Frau aber das Dasein vieler türkischer Hausfrauen fristete: einkaufen im türkischen Lebensmittelladen, ausschließlich mit türkischen Frauen verkehren, Hürriet lesen und abends türkische TV-Programme via Satellit konsumieren. Das Resultat nach 16 Jahren Berlin: besagtes S-c-h-Wort und das war's. Nach dem irgendwann das Geld knapp wurde und sie sich eine Anstellung in einer Fabrik suchen musste - in der es keine Landsleute gab - besserte sich ihr Deutsch schlagartig und sie konnte endlich die Ketten ihrer Isolation sprengen. Nicht unbedingt zur großen Freude ihres Mannes, wie ich hinzufügen muss.
Vor einigen Wochen hatte ich in der Hermannstraße in Berlin-Neukölln zu tun. Ich wohne im Norden Berlins und hatte das letzte Mal im Jahre 1986 das Vergnügen dieser Gegend ansichtig werden zu dürfen.
Für die Nicht-Berliner: Neukölln und besonders die Gegend um die Hermannstraße galt schon immer als ärmlich, verkommen und verrufen. Man muss schon sehr viel guten Willen aufbringen, um diesem Stadtteil etwas Schönes abgewinnen zu können. Was sich mir allerdings während meines letzten Aufenthaltes bot, versetzte mir einen Schock! Müll wohin man blickte, an einer einzigen Kreuzung vier(!) Moscheen, Frauen in Burkas und eine Gewerbestruktur, die sich fast nur aus Dönarbuden, Gemüseständen und Spielhallen zusammensetzt. Als besonders schlimm empfand ich jedoch die latente Aggression die wie eine Art unsichtbares und geruchsloses Gas durch die Luft zu wabern schien. Die Krone setzte dem Ganzen jedoch ein farbiger junger Mann auf, vermutlich aus Afrika, der barfuß und betrunken, eine abgebrochene Bierflasche in der Hand, die vorüber eilenden Passanten anpöbelte.
"Und das sollen wir auch noch als Bereicherung empfinden!" war meine Spontanreaktion, sehr zum Unwillen meiner liberalen besseren Hälfte. "Es gibt auch Andere, das ist nicht repräsentativ!", erwiderte sie ruhig.
Sie hat natürlich recht. Alles über einen Kamm scheren ist weder besonders intelligent, noch gerecht. Dennoch liegt gerade da das Hauptproblem, sowohl bei der so genannten Liberalen / Linken, als auch bei den Erzkonservativen bzw. Rechten. Die Einen wollen uns Multikulti (das längst gescheitert ist, wie auch im übrigen Teil der Welt) und Zuwanderung als das große Glück schlechthin verkaufen, während die Anderen am liebsten jeden, der nicht blond, blauäugig und rein arisch ist (was ist das eigentlich?), mit Feuer und Schwert aus dem Land jagen würden.
Die Praxis sieht dagegen oft so aus: während es sich Ethnokriminelle (Paradebeispiel: libanesische Großfamilien) in diesem liberalen Ländle so richtig gemütlich machen, zum Teil mit 60, 80 und mehr Einträgen in der Strafakte, ohne jemals eine Gefängniszelle von innen gesehen zu haben, kämpfen ehrliche, arbeitssame Familien, deren Kinder in Deutschland ein Abitur mit 1,2 hinlegen, verzweifelt um ein Bleiberecht. (Ich weiß, auch das sind wieder Extrembeispiele)
Das Moto muss daher lauten: genau hinsehen, unterscheiden und handeln! Wer sich hier daneben benimmt und für sein Gastland nichts als Spott und Verachtung übrig hat, gehört gnadenlos ausgewiesen!
Die Anderen, die Schutz suchen und sich für ein besseres Leben ins Zeug legen wollen, verdienen jedwede Unterstützung.
Und ob sie nun Jahwe, Allah, oder meinetwegen auch den großen Kürbis anbeten, sollte letztendlich egal sein, solange sie die Menschenrechte und die Gesetzte dieses Landes respektieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mutig - aber...., 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Heinz Buschkowsky hat mit diesem Buch dargelegt welchen Schaden die unkontrollierte Armutsmigration von bildungs- und zivilisationsfremden Menschen aus islamischen Ländern verursacht und wie hilflos und ignorant die Politik mit dieser Katastrophe umgeht. Da man inzwischen bereits als rechtsextrem diffamiert wird, wenn man diese Art der Zuwanderung kritisiert, gebührt Buschkowsky selbsverständlich Respekt für diesen Vorstoß. Allerdings nennt er nicht Ross und Reiter, außer es handelt sich um bereits "vorverurteilte" Zuwanderungskritiker wie Sarrazin, den er dann gleich noch kritisiert und sehr darauf bedacht ist, sich von ihm abzuheben. Nachdem bekannt wurde wie die Qualitätspresse und die Wächter der Political Correctness mit Thilo Sarrazin umgegangen sind, ist das auch nachvollziehbar, letzendlich aber ein wenig enttäuschend.
Enttäuschend emfpand ich auch das Schönreden der Politik seiner Partei, die zwar an den Symptomen herumdockern will, und zwar mit noch mehr Staat und einer aufgeblähten Integrationsindustrie, aber die Ursachen der Misere, wie zum Beispiel die Magnetfunktion sozialer Transfers oder der laxe Umgang mit Wirtschaftsflüchtlingen, der Zuzug ganzer Dörfer unter dem Label "Familienzusammenführung", grundlegend ignoriert.
Ich habe dieses Buch nicht auf einmal gelesen, sondern machte immer wieder Pausen, weil mich die gesamte Thematik, und die Aussichtslosigkeit, die Buschkowskys Schilderungen vermitteln, traurig und wütend macht. Das ist kein Buch, bei dem man ein schönes wohliges Gefühl im Bauch bekommt, sondern eins bei dem man aufschreien will: Was habt ihr nur mit diesem Land gemacht??!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


156 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Rütli" ist längst überall: Überfälliger Brandbrief in Buchform, 29. September 2012
Von 
Ulrich Groh (Mittelhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Auf dünnes, sehr dünnes Eis begibt sich Heinz Buschkowsky mit diesem für mich wichtigsten Buch des Jahres. Er legt den Finger in genau die Wunde, die der Mehrheit unserer Bevölkerung unter den Nägeln brennt, indem er die Missstände ebenso klar wie ungeschönt benennt: Das ständige Anwachsen der Parallelgesellschaften, die zunehmende Kriminalität gewisser Bevölkerungsgruppen, die Hilflosigkeit der Legislative, die längst vor dieser Problematik kapituliert zu haben scheint.
Damit verstößt er bewusst gegen die politische Correctness, verstört die für besagte Missstände Verantwortlichen, deren Aufheulen nach Heisig und Sarrazin noch im Verborgenen stattfindet, die jedoch längst an der Munition basteln dürften, um den ebenso charismatischen wie charakterfesten Berliner kaltzustellen.

"Neukölln ist überall", trotz des erschütternden Inhalts leicht lesbar, gleicht einem "Rütli-Brandbrief" in Buchform. Und genau darin steckt die Zeitzünderbombe. Während es sich in Sachen Rütli "lediglich" um eine Schule handelte, die von der Allgemeinheit gewissermaßen als eine Art "Sonderfall" und zudem regional begrenzt abgetan werden konnte, zeigt das Werk deutlich, dass Rütli längst keinen Einzelfall darstellt, sondern inzwischen flächendeckend anzutreffen ist. Die Explosivität der aufgedeckten Missstände wird die "Political Correctness" keineswegs hinnehmen - zu groß die Gefahr, dass nun auch Lieschen Müller nicht länger schweigend und schicksalsergeben am Küchentisch zu sitzen gedenkt, sondern in hörbare Opposition gehen könnte.
Was aber kann die Gegenseite tun? Heisig hat sich (angeblich) von selbst erledigt, Sarrazin wurde mit der allseits beliebten Rassismus-Keule zur persona non grata erklärt, seine Schrift als "nicht hilfreich" deklariert.
Bei Buschkowsky, dessen Glaubwürdigkeit, Beliebtheit wie auch Authentizität außer jeder Frage steht, ist die Lage aus genannten Gründen schon erheblich diffiziler.

Bleibt zu hoffen, dass dieser tapfere, integre Mann dem zu erwartenden Trommelfeuer der ewigen Schönredner, der ewigen Beschwichtiger, der ewigen Verleugner der immer mehr ausufernden Problematik zu widerstehen imstande ist. Wir können und dürfen nicht länger die Augen verschließen, sondern müssen uns der eigenen Verantwortung für unsere Nachkommen, die in einem friedlichen Land leben wollen und sollen, bewusst sein.
Danke, Herr Buschkowsky, für dieses so mutige und aufrüttelnde Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


168 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit ist eine bittere Pille, für Rechte & Linke gleichermaßen!, 24. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Es fällt nicht schwer den Thesen Heinz Buschkowskys zu folgen! Leider, ja leider, hat der werte Herr mit 90% seiner Aussagen recht. Dennoch sollte man vorsichtig sein, gleich wieder von den Sozialromantikern zu sprechen und pauschal die große Keule zu schwingen. Das Thema muss sehr differenziert und ohne Stammtischgejohle angegangen werden.

Durch meine Adern fliesst sowohl türkisches Blut väterlicherseits, wie auch deutsches Blut mütterlicherseits. Meine Frau stammt "zur Hälfte" aus Südamerika. Somit tue ich mich besonders schwer, gewissen Wahrheiten ins Auge sehen zu müssen. Immer wieder ertappe ich mich, wie eine Art Schutzinstinkt mich ergreift, der alle Befürworter der Aussagen Buschkowskys pauschal für latente Rechte hält. Dem ist aber nicht so! In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Migranten, auch der neuesten Generation, die mehr als froh sind hier in Deutschland eine Chance bekommen zu haben. Sie gehen einer geregelten Arbeit nach und tragen zu unser aller Wohlstand bei. Und diese sind es auch, die oft zetern und verzweilfeln ob der Verhaltensweisen gewisser "Landsleute".

Das Problem ist die Andersartigkeit der gelebten Kulturen. Hier prallen im wahrsten Sinne Welten aufeinander, angeheizt von religiösen Fanatikern und strohdummen Nationalisten vielerlei Lager. Bemerkenswert finde ich auch, dass es im TV Dokumentationen gibt, in denen die "Ghettosprache", welche ja bekanntlich neuerdings ohne ein "der", "die" oder "das" auskommt, als neuer Sprachableger und natürliche Entwicklung abgefeiert wird. So wird der Sprachkultur jeglicher Boden entzogen und fördert die Andersartigkeit nur noch mehr.....

Bildung wird das große Thema bleiben und das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache muss oberste Priorität haben. Wir müssen einen Weg finden mehr miteinander anstatt nebeneinander zu leben. Und das, basierend auf unserer Verfassung, die für alle Bürger bindend ist und ein verantwortungsvolles Verhalten von uns allen einfordert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein toller Bürgermeister, 20. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch hat mir Herr Buschkowsky aus dem Herzen gesprochen und das sage ich als gebürtiger Neuköllner. Ich wohne zwar im schönen Rudow (ein Teil im Süden von Neukölln) kenne die Problematik unseres Bezirkes aber mehr als gut. Es gäbe noch viel mehr darüber zu schreiben. Herr Buschkowsky tut das in seiner eigenen sehr offenen, ist eben ein Berliner, Art. Wobei er trotzdem sachlich bleibt. Ich freue mich über Politiker, die sich noch trauen auch mal gegen den Strom zu schwimmen und das auch laut sagen. Danke für dieses Buch, danke für den Einsatz FÜR unseren Bezirk. Wäre Buschkowsky regierender Bürgermeister hätten wir den Flughafen bestimmt schon fertig und in Betrieb.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


98 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen falsch verstandene Tolereranz, gegen Wegsehen und Leugnen, 20. September 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Das Buch richtet sich nicht pauschal gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen , nicht gegen Muslime oder andere Menschen mit Migrationshintergrund. Das Buch richtet sich gegen Verhaltensweisen, die eine Gesellschaft nicht dauerhaft hinnehmen kann, wenn sie das Vertrauen ihrer Bürger in den Rechtsstaat nicht verlieren, und die Einhaltung verbindlicher Normen und Regeln durch ALLE, nicht untergraben lassen will. Dass manche Arten von Fehlverhalten bei bestimmten Gruppen von Migranten öfter auftreten, als beim Rest der Bevölkerung, ist keine neue Erkenntnis des Buches. Das kann jeder in offiziellen Statistiken nachlesen.

Ist es vielleicht schon zu spät? Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man im Buch liest, was heute in Neukölln und natürlich auch anderswo in Deutschland geduldet wird. Warum wird es geduldet? Aus einer falsch verstanden Toleranz heraus. Buschkowsky schreibt: Solange wir eine Politik des Alles-Verstehens und des Alles-Verzeihens betreiben, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn eine Verwahrlosung der Sitten mit Begriffen wie "Wahrung von kultureller Identität" und "Weltoffenheit" beschönigt wird.

Der Autor spricht sich im Buch ausdrücklich für Toleranz gegenüber jeden aus, der die Werte und Normen in diesem Land respektiert - unabhängig davon, welche Hautfarbe oder Religion er hat. Deutschland braucht jeden, der seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten kann und will - schon allein aus Gründen des Fachkräftemangels und der Überalterung.

Was wir aber nicht brauchen, und auch nicht mehr dulden dürfen ist das, was der Autor jeden Tag als Bürgermeister erlebt und im Buch beschreibt:

- Menschen, die selbstverständlich davon ausgehen, dass die Gemeinschaft sie alimentiert und die ihre Lebens- und Familienplanung danach ausrichten
- Wenn sich Polizeibeamte bei Festnahmen plötzlich einem Rudel gewaltbereiter Landsleute des zu Verhaftenden gegenüber sehen, und sie sich deshalb lieber zurückziehen
- Kinder der dritten oder vierten Einwanderergeneration, die bei der Einschulung der deutschen Sprache nicht mächtig sind

Fazit: Dieses Buch darf nicht zur Steigerung der ohnehin schon vorhandenen Ressentiments gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen führen - und es wird es auch nicht. Denn Buschkowsky betreit keine Propaganda, sondern er beschreibt Fehlentwicklungen, die er jeden Tag als Bürgermeister erlebt. Er will, dass sich das ändert. Ändern kann und wird sich aber nur dann etwas, wenn die Gesellschaft als Ganzes signalisiert, dass sie rücksichtsloses, egoistisches Verhalten Einzelner auf Kosten der Gesellschaft nicht mehr toleriert, und konsequent ahndet. Dann ist eine Verhaltensänderung möglich. Das Beispiel Steuerhinterziehung in der Schweiz zeigt das. Für dieses notwendige Umdenken hat Herr Buschkowsky mit seinem Buch einen wertvollen Beitrag geliefert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


259 von 293 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Alltag Deutschlands - Ein Trauerspiel!, 20. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Heinz Buschkowsky hat sich zwar über einige Äußerungen Thilo Sarrazins muckiert, versuchte damals noch als eher "gemäßigt" zu erscheinen und Hoffnung zu verbreiten, doch zwischenzeitlich scheint bei ihm auch jede Hoffnung der Realität gewichen zu sein. Das einfache rotgrüne Denken von "pack nur mehr Geld auf den Teller und sei Megatolerant, am Besten bis zur Selbstaufgabe und suche die Schuld an allem in der Gesellschaft, fruchtet nicht mehr.
Die Realität schlägt mit aller härte ins Gesicht des friedlichen Biodeutschen. Wer die "Problemkieze" kennt, sei es nun Neukölln in Berlin oder aber Hamburg-Billstedt, dem ist bewußt, dass der Rechtsstaat sich zurückzieht und der Bürger gewaltbefreit und unbewaffnet den eingewanderten Verbrechern gegenübersteht. Richtig sagt Buschkowsky, dass es eben nicht "Fremdenhass" ist, welcher den Migranten vielerorts entgegenschlägt, sondern einschneidende Erfahrungen mit solchen! Die Richter taten sich selbst, der Integration und dem Zusammenleben in Deutschland einen Bärendienst, indem sie Straftäter wegen ihrer Herkunft ständig mit Bewährungsstrafen, Sozialarbeit und "Antiaggressionstraining" davonkommen liessen! Das Resultat ist eine massive Ablehnung bestimmter Ausländergruppen in Deutschland. Und Buschkowsky sagt es auch überdeutlich: Daran wird sich nichts mehr ändern, auch nicht mit noch so viel Volkspädagogik, solange diese Einwanderergruppen sich nicht ändern.
Auch die staatliche Alimentierung dieser Leute muss, so Buschkowsky, aufhören. Ansonsten zündet das Pulverfass Deutschland. Das Buch ist insgesamt ein weiterer Meilenstein in der Analyse einer völlig falschen Integrationspolitik, die anstelle der Leistung die Alimentierung als Antriebsfeder setzt. Würden Buschkowsky, Henkel und Sarrazin eine Partei gründen, in der politischen Landschaft der Bundesrepublik wäre "Land unter". Der Demokratie würde es aber unendlich gut tun. Und dem Lande sowieso!

Dieses Buch wäre eine Pflichtlektüre für alle Sozialromantiker!
Thomas Voß
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


240 von 272 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Westen nichts Neues, 20. September 2012
Von 
Geyer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
"Neukölln ist überall" wurde vor seinem offiziellen Erscheinungstermin bereits in Auszügen veröffentlicht und wer sich der beschriebenen Problematik bewusst ist, wird darin absolut nichts neues finden.

Es gab in der Vergangenheit bereits ähnliche Veröffentlichungen z.B. von Thilo Sarrazin, Kirsten Heisig oder auch Udo Ulfkotte. Sie alle beschreiben was (nicht nur in Deutschland sondern in ganz Westeuropa) passiert wenn zwei Kulturen aufeinander treffen, bei denen eine Seite (nach einem sehr langen, blutigen Lernprozess) Dinge wie Zurückhaltung, Toleranz oder auch schlicht und einfach Friedfertigkeit als positive Tugend ansieht, während die andere Seite genau dies als Schwäche auslegt, die es auszunutzen gilt.

Und auch wie bei früheren Veröffentlichungen wird es interessierte Kreise geben, welche die in dem Buch genannten Fakten verharmlosen, leugnen oder am liebsten verschweigen/unterdrücken würden, so wie dies schon seit Jahren geschieht.
Im vorliegenden Fall dürfte dies etwas schwerer fallen, da Heinz Buschkowsky nicht die Angriffsfläche bietet wie etwa Thilo Sarrazin mit seinen Ausflügen in die Genetik.

Vergleicht man beide Autoren, halte ich Buschkowsky in gewisser Weise sogar für authentischer als Sarrazin, da er als Bezirksbürgermeister die von ihm beschriebenen Zustände nicht nur vom Hörensagen kennt, sondern selbst täglich sieht.

Bringt das Buch etwas neues? Nein
Wird es in diesem Land etwas zum positiven ändern? Nein

Warum ich trotzdem 5 Sterne vergebe? Weil ich hoffe das auch Buschkowsky wieder eine Diskussion auslösen wird, in einem Land über dem linker, politisch korrekter, von oben verordneter Mainstream wie zäher Mehltau liegt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochachtung, 9. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Neukölln ist überall (Gebundene Ausgabe)
Meine Hochachtung für diesen Mann.
Schonungslos stellt er das Geschehen in seinem geliebten Stadtteil Neu Kölln dar.
Klar, dass da die Rassisumus und Ausländerfeindlichkeitskeule nicht lange auf sich warten lässt.
Buschkowsky schafft mit diesem Buch aber genau den Spagat, der so vielen zum Verhängnis wurde. Es geht hier nicht um Etnien oder Hautfarben.
Es geht darum, dass Menschen sich mitten in unserem Land eine Parallelgesellschaft erschaffen haben und unseren Rechtsstaat mit Füßen treten.
Die rot-grünen Gutmenschen lassen uns sehenden Auges in unser Verderben laufen. Den Mund aufzumachen trauen sich die wenigsten.
Zu schnell ist man in der rechten Ecke, mit der man gar nichts zu tun haben will.
Ein Blick nach London,Stockholm oder Paris sollten uns Lehre genug sein.

Integration ist eben keine Einbahnstraße. Es ist ein Geben und Nehmen.
Der deutsche Staat und die Menschen geben sehr viel und es ist unser gutes Recht dafür auch etwas zu verlangen.
Assimlation, wie es Erdogan so gern beschreibt, möchte niemand. Jedoch ist Integration unabdingbar.
Integration bedeutet für mich: Das Erlernen der deutschen Sprache und die Achtung unserer Gesetze und unserer Kultur.
Nur so ist ein friedliches Miteinander möglich.

Herr Buschkowsky vielen Dank für dieses Buch !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 227 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Neukölln ist überall
Neukölln ist überall von Heinz Buschkowsky (Gebundene Ausgabe - 21. September 2012)
EUR 19,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen