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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschenwürde als Schlüsselwort, 20. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Kann ein einzelner die Welt verändern? Oder steht er ohnmächtig der unheimlichen Macht

des Negativen in der Menschheit gegenüber?

Bereits im Priesterseminar wird dem jungen Pedro klar, dass die Probleme der anderen seine eigenen sind, dass es heute nicht länger möglich ist, in der Bequemlichkeit des Privilegierten zu leben. -Nicht die Hand rühren für die Menschen in höchster Not - oder von Christus lassen und sich für die Gerechtigkeit einsetzen? -Die Alternative zerrte und riss an ihm.

Niemals Christus ohne die Menschen! Niemals Menschen ohne Christus!- Dieses doppelte Niemals ist der Schlüssel zu dem im Buch hervorragend beschriebenen Tor, das Pedro Opeka und seinen Menschen die Zukunft weist.

Als Apostel der Müllmenschen ist er heute weltweit berühmt, rückt staatlichen Stellen und

und Politikern auf den Pelz, errichtet Schulen, Krankenhäuser und Sportplätze, verzichtet auf ein erfolgreiches Leben als Kleriker und tauscht sein sicheres Quartier im sauberen Pfarrhaus gegen die Nachbarschaft einer Müllhalde. Schulter an Schulter mit Tausenden von Unterprivilegierten sucht er nach Auswegen aus der stinkenden Hölle. Ihm geht es nicht um Spenden, Arbeitslosengeld und Hilflosenzuschüsse. Es kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein, Menschen mit Hilfsgeldern alimentiert im Pappkarton sitzen zu lassen. Mit oft zerstörtem Selbstwertgefühl. Opeka sagt, dass die Menschen, die einst auf der Strasse lebten, nur dann eine Chance für ein neues Leben erhalten, wenn man ihnen die Menschenwürde zurückgebe. Für ihn besteht Chancengleichheit darin, dass der Arme eine Arbeit bekommt.

Pedro Opeka hat nicht die Welt als Ganzes verändert, jedoch ein nicht kleines Stück von ihr. Anders, aber ähnlich wie Mutter Teresa.

Ein berührendes Buch über pere Pedros Straßenkampf, über einen bärtigen Kleiderschrank, der einem Roman Jack Londons entsprungen sein könnte, über die Menschenwürde, über den Nobel-Preis-Kandidaten, der einer unmenschlichen Sozialordnung die Stirn bietet, und die Kinder inmitten der Müllhalden wieder lächeln lässt.

Ein berührendes Buch über echte Liebe.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliche Reality-Geschichte unserer Zeit!, 28. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Nach der Lektüre legt man dieses Buch sicher mit Tränen in den Augen weg! Ungläubig, tief berührt und vor allem: man stellt sich selbst in Frage! Denn was dieser einzelne Mann in einigen Jahren sozusagen mit links aufgebaut hat, wäre für einen James Bond oder einigen Rambos ein Ding der Unmöglichkeit: ohne Mittel eine Stadt für 40.000 Einwohner aufzubauen, den Einwohnern Arbeit geben, sie ernähren, sie medizinisch versorgen und ihnen eine angenehme, fast schon luxuriöse Umgegung zu geben!

So stellt man sich in Märchenbüchern einen Heiligen vor, vielleicht sogar Jesus auf Erden! Was Pater Pedro Opeka hier inmitten uns Menschen vollbringt, sind Wunder! Wunder zum Anfassen, denn diesen Menschen kann man erreichen, seine Messe besuchen, ihn besuchen. Er stellt mit seiner Gemeinde Akamasoa allerdings alle Entwicklungshilfeprojekte in Frage! Wie kann ein einziger Mann hunderte von Experten ersetzen, die korrupten Regierungsmitglieder an die Wand spielen und alle Grossen dieser Welt für sich begeistern? Päpste empfangen ihn in aller Bescheidenheit, der Fürst von Monaco pilgert zu ihm und doch erträgt er es, tagtäglich inmitten von Verbrechern zu leben, sich jeden Tag angreifen zu lassen, sich nach der Messe im Messgewand mit verrohten Familienvätern handgreiflich zu werden!

Das Buch erstaunt, ist gewandt geschrieben, liest sich wie ein spannender Roman! Doch es bedrückt auch ein bisschen, denn man fühlt sich klein mit seinen Alltagssorgen und sieht, dass ein Mensch buchstäblich Berge versetzen kann! Jeder kann es, nur wenige in jedem Jahrhundert können das aber auch umsetzen. Pater Pedro Opeka ist zweifelsohne einer der grossen Figuren der Zeitgeschichte, so wie Mutter Theresa oder Albert Schweitzer. So wie die Geschichte in Madagaskar mit den Menschen spielt, wird er sicher als Märtyrer in die Geschichte eingehen! Grund genug, ihn jetzt zu erleben, zu wissen, wie hoch unsere menschlichen Limits gesteckt sind!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Je mehr du gibst, desto mehr empfängst du. Und: Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten ( Mutter Theresa),,, 13. April 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Nicht grundlos stelle ich dieses Zitat vor meine heutige Rezension. Ich wünsche mir, dass die Leser sich zunächst in diese Sätze vertiefen, weil sie umschreiben, was das Wesen dieses wundervollen Menschen ausmacht, für dessen Buch ich durch meine Rezension nachhaltig werben möchte.

Dieser Mensch, der Missionar Pater Pedro ist ein großer Liebender. Er liebt die Ärmsten der Armen und engagiert sich für sie in Madagaskar mit ganzer Kraft, indem er auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt.

Pater Pedro hat Menschen, die auf Müllhalden lebten, eine Existenz gegeben, weil er an diese Menschen glaubte und glaubt. Im vorliegenden Buch berichtet er über sein Tun und die vielen Steine, die man ihm in den Weg legte.

Im Laufe von 15 Jahren hat dieser Priester, der die Association "Akamasoa" gegründet hat, folgende Billanz zu verzeichnen. Seitdem sind vor den Toren der madagassischen Hauptstadt Antananarivo in Akamasoa 250 000 Menschen aufgenommen worden. 17 Dörfer wurden erbaut, 200 feste Häuser aus Ziegeln und 320 Häuser aus Holz wurden errichtet, die heute mehr als 15 000 Bewohner beherbergen. 3000 Menschen sind mittlerweile fest angestellt aufgrund von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die durch die Association ins Leben berufen wurden. 8500 Menschen, die zuvor auf Müllhalden lebten, besuchen jetzt Schulen.

Wirtschaftliche Grundlage von allem ist ein Steinbruch, in welchem 750 Personen arbeiten. Geld- und Sachspenden sind allerdings nach wie vor in großem Maße notwendig, weil das Projekt noch weit von der finanziellen Autonomie entfernt ist. Ein großer Unterstützer von Akamasoa ist ein Verein namens "Appo" aus Monaco, der viel für den Bau von Schulen in Akamasoa und im Landesinneren beigetragen hat.

Der argentinische Pater slowenischer Herkunft, dem die Linderung menschlichen Leidens und die konkrete Umsetzung von Projekten wichtiger sind als religiöser Eifer, politische Ziele oder Selbstprofilierungsprojekte, berichtet ausführlich von seinem Werdegang. Er studierte einst in Paris an der Sorbonne und wurde in seinem Gedankengut von Thomas von Aquin, Erasmus von Rotterdam, Decartes und Spinoza beeinflusst. Des Weiteren vertiefte es sich in die Werke Karl Jaspers, Husserls, Heideggers und Sartres und begeisterte sich für die Idee, dass es aus unserer Endlichkeit ein herrliches Versprechen gibt, nämlich, dass jedes Leben neu zu erfinden ist.

Vielleicht war es dieser Gedanke, der ihm die Kraft verlieh in Madagaskar den Armen zu helfen ihr Leben neu zu erfinden. Er war immer skeptisch gegenüber großen Entwicklungshilfeorganisationen, weil er weiß, dass die Bürokratie zu schwerfällig und teuer und am Ende nicht effektiv genug ist. Sie erreicht die Menschen nur bedingt.

Pater Pedro analysiert in diesem Buch zwar auch die Gründe für die Armut, aber er hält sich nicht lange damit auf. Sein Blick gilt der Veränderung der Lebensverhältnisse und nicht der Analyse. Er ist ein Praktiker.

Seine Vorbilder sind große Persönlichkeiten, wie der hl. Franz von Assisi, der hl. Vinzenz und die hl. Theresia von Jesus.
Pater Pedro möchte in Madagaskar, dem Land, in dem es keine Sozialversicherung gibt und in dem sich alte Menschen, weil sie extrem arm sind, nicht behandeln lassen können, neue Bedingungen herbeiführen, weil er die Menschen liebt.

Er fragt sich immer wieder, ob unsere moderne Gesellschaft den Sinn des Wortes Humanität völlig vergessen hat. Aber er weiß auch:" Einem Verzweifelten kann man nur dann wieder Hoffnung geben, sich aus seinem Elend zu erheben, wenn er es auch wirklich selbst will." Dazu ist es notwendig dessen Glauben an sich selbst zu stärken und ihn in seinen Fähigkeiten zu fördern.

Ein Lese-Muss.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Spannendes Buch !, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbares Buch über das Leben und die Motivation eines großen Missionars. Spannend zu lesen und sehr anregend zu vielerlei Gedanken über Wichtiges im Leben. Vor allem für Jugendliche sehr zu empfehlen als Lektüre und Diskussionsgrundlage eventuell auch im Unterricht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kämpfer der Hoffnung, 16. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das das eigene Leben, Denken und Handeln verändern wird...Kämpfer der Hoffnung. Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab
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5.0 von 5 Sternen Pater Pedro, seit 25 Jahren auf der Seite der vergessenen Müllmenschen, 25. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab (Gebundene Ausgabe)
Bevor ich Pater Pedro kennenlernte habe ich von einem Freund das Buch bekommen. Sein Lebenswerk hat mich überzeugt, die Klarheit seiner Ziele und Taten! Eine wirklich schillernde Figur unseres Zeitalters!

Inzwischnen bin ich im Verein Madagaskar und Wir e.V. aktiv, der ausschließlich Pater Pedro und seinen Verein Akamasoa unterstützt.
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Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab
Kämpfer der Hoffnung: Wie ich den Kindern Madagaskars eine Zukunft gab von Pedro Opeka (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,89
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