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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profunde und ernstzunehmende Wachstumskritik
Damals in Babylon hielten die Menschen sich für Gott, wollten dies zeigen, fingen an, den „Turm der Türme“ zu bauen…… und jeder weiß, wie die Legende sich weiter entsponnen hat. Als „Ur-erfahrene“ menschliche Allgemeinerfahrung, wo jede grandiose Überheblichkeit zwanghaft hinsteuert, wo die...
Vor 3 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum es so ist ...
wie es ist schreibt Miegel nicht. Hybris, was hätte man unter diesem Titel für ein epochemachendes und evtl. -veränderndes Buch schreiben können. Allein es bleibt bei einer Stoffsammlung, die man auch noch hätte kürzen können. Häufige, relativierte und unpräzise Argumente stören den Lesefluß: "nicht wenige...
Vor 2 Monaten von Dr. Gerhard Schöttl veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profunde und ernstzunehmende Wachstumskritik, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Damals in Babylon hielten die Menschen sich für Gott, wollten dies zeigen, fingen an, den „Turm der Türme“ zu bauen…… und jeder weiß, wie die Legende sich weiter entsponnen hat. Als „Ur-erfahrene“ menschliche Allgemeinerfahrung, wo jede grandiose Überheblichkeit zwanghaft hinsteuert, wo die „Maßlosigkeit“ zum „Verlust“ folgerichtig führt.

Meinhard Miegel legt sachlich, nüchtern, argumentativ überzeugend, selten polemisch und durchweg hoch lesenswert den Finger auf genau jene Wunde.

Auf die „modernen Türme von Babel“, symbolisiert durch einen Flughafen, der nicht funktioniert, eine Philharmonie, deren Kosten alle Grenzen sprengen, Dutzende, vom Leser in Hundertschaften weiterzudenkende Beispiele, die aber immer nur äußerer Ausdruck dessen sind, was der Mensch in seiner Überheblichkeit (aber auch nur) meint, zu sein.

Mit einem vielleicht klein wirkenden, aber mit weitreichenden Folgen versehenen anderem Ende zur alten Erzählung.

Hat die Legende des Turmbaus zu Babel eindringlich vor Augen halten wollen, dass Überheblichkeit zum Sturz und daher eine gewisse Demut dem Menschen gut zu Gesichte steht, weist Miegel mit Wucht nach, wie in der Gegenwart genau jene Eigenschaften, vor denen solche Erfahrungsschätze der Menschheit warnen, „en vogue“ sind.

Erfolgsfaktoren, die es zu Kultivieren gilt in der Moderne.

Ohne „mehr Schein als Sein“, ohne eine durch keine Selbstzweifel bedrückte Form der „Eigenverehrung“ (und Eigenwerbung) sind Karrieren, Reichtümer, scheinbar kaum zu erreichen.

Ohne Sinn und Verstand, ohne Maß und Weitsicht wird gelebt. Vor allem konsumiert. Die Wirtschaft geschmiert. Von Oben, unten, rechts und links. Das goldene Kalb wird umtanzt.
„Höher, weiter, schneller“ ist das alleinige Gesetz der Zeit.

Interessanterweise aber in einem „Lebensrausch“, der weder Glück noch Zufriedenheit befördert, noch nicht einmal wirklich sicher fühlt sich ein hoher Teil der Menschheit, trotz vielfach doch wesentlich gesicherterer Verhältnisse als noch vor hundert Jahren.

„Bestens unterhalten somit in innerer Leere die Tage abhetzend“, das könnte ein Bild des modernen Menschen sein, wie Miegel ihn vor Augen führt. Mit vielfachen praktischen Beispielen, mit teils spitzer Zunge und dennoch, wenn man ehrlich ist, sehr, sehr zutreffend in der Charakterisierung dieses modernen Lebens.

Wobei eine „entfesselte Technik“, die Miegel breit aufführt, letztendlich nur das äußere Spiegelbild des „entfesselten“ Menschen ist.

Die „Freiheit der Aufklärung“ hat ihr Werk übererfüllt. Die „Freiheit von“ überwertig in den Raum gesetzt unter Lösung der Bindung an moralische und ethische Überzeugungen, die einer „Freiheit zu etwas“ (zumindest zu einer persönlichen Verantwortung) über lange Zeiten der Geschichte hin zumindest eine gewisse Rahmung gegeben haben.

Soweit die schonungslose Analyse des Buches.

Wobei Miegel beim „Aufdecken der Hybris“ nicht stehen bleibt, sondern dem Leser konstruktive Gedanken durchaus mit auf den Weg gibt. Gedanken, die in dieser Form nicht einzigartig sind, sondern breiter um sich greifen in einem „Weniger ist Mehr Denken“. In einem „Zurückfahren“ all dessen, was den Menschen nicht glücklicher, die Welt in der Breite aber deutlich ärmer macht (nicht nur innerlich).

Ein verantwortlicher und gemäßigter Hedonismus ist für Miegel der Schüssel zu dem, was Menschen im Eigentlichen zu einem zufriedenen und, auch mit sich selbst, befriedeten Leben führen kann.

Was eine Abkehr von ständiger Optimierung, Effizienz, von einem durchgehenden „in Zahlen fassen“ des Lebens natürlich bedeutet. Wobei Miegel bei all dem nicht doktrinär seine Gedanken mitteilt, sondern eher schlicht seine Überzeugung darlegt.

Ein fertiges Programm allerdings kann der Leser ehrlicherweise nicht erwarten.

Anstöße liefert Miegel, Assoziationen, was „gut“ gehen könnte, aber keine Dogmen oder Anweisungen nun in eine „verzichtende“ Richtung statt einer „vermehrenden“ Haltung. Das eigene Denken und die Überlegung für eigene Wege zu echtem Wohlbefinden mit Augenmaß und Verantwortung für das „große Ganze“ nimmt Miegel dem Leser nicht ab.

Ein intensives und wichtiges Buch.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum mehr Wohlstand nicht mehr Zufriedenheit bedeutet, 17. März 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Hybris bedeutet ja so viel wie Größenwahn und Selbstüberschätzung. Und genau an dem leidet unsere Gesellschaft in zunehmenden Maße, meint der Autor. Wir frönen also einem Lebensstil, der nicht mehr unserer Wirtschaftskraft entspricht. Das Ergebnis sind Schulden, für die keiner mehr haften kann. Es fehlt die Erkenntnis, dass "gesundes" Wachstum schlicht nicht mehr möglich ist.

Doch woher kommt dieser kollektive Realitätsverlust? Für Miegel ist es vor allem die "Verwirtschaftung aller Lebensbereiche", wie er es nennt. In der Arbeitswelt erleben wir einen nie enden wollenden Optimierungswahn, in der Bildung eine ständige Lehrstoffverdichtung und Akademisierung, ja selbst in der Freizeit gibt es eine Qualitätskontrolle. Tausende Ratgeber stehen bereit, den Müßiggang so lange zu optimieren, bis er keiner mehr ist. Alles ist auf Exzess ausgelegt: Bauten, Sport, Arbeit, Vergnügen, Technik, Schulden. Das Ergebnis ist eine allgemeine Erschöpfung, meint der Autor. Und diese wirkt sich nicht nur negativ auf das kollektive Wohlbefinden aus, sondern bedroht die Gesellschaft als Ganzes. Miegel bringt hier das Beispiel der Geburtenrate. Wenige Länder gaben und geben so viel Geld für Kinder und Familien aus. Trotzdem sinkt die Geburtenrate. Warum? Weil sich viele junge Menschen auch ohne Kinder schon oft in ihrem Alltag überlastet sehen, und nicht mehr in der Lage oder willens sind, die zusätzlichen Lasten durch Kinder zu schuldern. So kann aber auf Dauer kein Volk existieren.

Miegel mahnt also ein Umsteuern an: weg von der ideologisch gesteuerten Maßlosigkeit, vom maßlosen Konsum, der maßlosen Produktion, der Maßlosigkeit um der Maßlosigkeit willen. Für ihn steht fest, dass nur Beschränkung zu einem schönen Leben führt und er setzt dabei auch auf "fernöstliches Denken und Versenken". Danach bedeutet es keinen Verlust, wenn man das, was man nicht mehr braucht, in gewonnener Lebensqualität umrechnet. Miegel bringt hier eine interessante Statistik, nach dem die Kurven für die Zunahme des Bruttosozialproduktes seit 1980 und für die in Umfragen ermittelte subjektive Zufriedenheit, immer weiter auseinandergehen. Die erste schnellt hoch, die Zufriedenheit nimmt immer weiter ab. Was zeigt, dass ein mehr an Produktion und Konsumtion nicht zu mehr Lebensqualität führt, sondern zu weniger.

FAZIT
Natürlich ist nicht alles neu was Miegel schreibt. Das Thema "Work-Life-Balance" ist eigentlich auch schon ziemlich "abgegrast". Aber der Autor kann doch unterhaltsam schreiben, liebt die Provokoation, spitzt gern zu (der Buchtitel verrät es ja schon ein wenig) Und so ist es doch eine interessante Lektüre, die sich von ähnlichen Sachbüchern zum Thema positiv abhebt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Radikal sind Antworten, die auch das Unbewusste versteht, 6. Mai 2014
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Wenn Hybris schon früh zu einem meiner Lieblingswörter wurde, lag dies vor allem an einem Lateinlehrer, den ich eigentlich gar nicht mochte. Aber wenn er gut drauf war, vergass er den Lehrplan und erzählte uns die griechischen Sagen. Und die Geschichte von Ikarus vermittelte er so spannend, dass mir bis heute blieb, wozu menschliche Selbstüberschätzung führen kann. Und um diese Hybris geht es auch in diesem Buch.

Meinhard Miegel beginnt mit der alttestamentarischen Geschichte vom Turmbau zu Babylon, die ja das gleiche Thema behandelt. Und der erste Satz lautet: „Wäre es nicht zum Weinen, wäre es zum Lachen.“ Gemeint ist damit der Bau des neuen Berliner Vorzeigeflughafens. Aber was er mit diesem Projekt, Stuttgart 21 und weiteren Fehlplanungen demonstrieren will, ist nur Teil des Problems. Denn es geht bei solch komplexen Projekten nicht nur um Hochmut, Realitätsverlust und Selbstüberschätzung. Dass dies auch dem Autor bewusst ist, zeigen die Überschriften der folgenden Unterkapitel. Sie lauten: Mobilität, Schulen, Bildung, Sport, Arbeit, Bevölkerung, Schulden, Sozialstaat, Technischer Fortschritt, Europa und Globalisierung.

Bis Seite 150 zeigt Meinhard Miegel, was alles falsch läuft und die Menschen des 21. Jahrhunderts überfordert. Wie man sich leicht vorstellen kann, ist eine solche Analyse keine erbauliche Lektüre. Daher braucht es Durchhaltewillen und die Hoffnung, der unerbittliche Kritiker werde irgendwann auch mögliche Lösungen präsentieren. Die kommen dann im Teil „Die Kunst der Beschränkung“, sind jedoch vom Glauben geprägt, der Mensch würde seine Verhaltensweisen durch Einsicht in die Notwendigkeit ändern.

Auf diesen Glauben bereitet der vorangehende Teil „Himmel auf Erden“ vor, in dem Meinhard Miegel über die „Natur des Menschen“ spricht. Dies macht er allerdings in einem Ton, der von einer pessimistischen Sichtweise geprägt ist und mich wenig ansprach. Denn obwohl ich den Schlachtrufen der Motivationstrainer ebenfalls wenig abgewinnen kann, gibt es ja auch einen Mittelweg. Ein Kapitel „Sinnfragen“ mit dem Satz „Im Grunde genommen sind alle Menschen tragische Wesen“ einzuleiten, trägt nicht viel zur Lösung bei. Da hilft es auch wenig, über die Transformation des Christentums, Paradoxien und die Suche nach dem Glück zu reden.

Die Hoffnung der Autors, dass die Krise gemeistert werden kann, beruht vor allem auf den Menschen, die nicht mehr alles glauben, was ihnen Wirtschaft, Politik und Medien erzählen. Allerdings bleibt Meinrad Miegel seinem Konzept weiterhin treu, positive Nachrichten in ein Umfeld zu stellen, das negativ gefärbt ist. Das ist umso erstaunlicher, als der ehemalige Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft seit 2007 Vorstandsvorsitzender des „Denkwerk Zukunft“ ist und in zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen als Berater wirkt. Offenbar ist ihm entgangen, dass es Wissenschaftsdisziplinen gibt, die sich gezielt mit der Veränderungen menschlicher Verhaltensmuster beschäftigen und erstaunliche Erfolge vorweisen können. Aber über Verhaltensökonomie, Priming, Framing und Entscheidungsfindung erfährt man in diesem Buch kaum etwas, das nennenswert wäre.

Mein Fazit: „Miegels Antworten sind radikal und äußerst bedenkenswert“. Diese Einschätzung eines Kritikers steht auf der Rückseite des Buchumschlags. Doch obwohl sich viele Leser dieser Meinung anschließen werden, kann ich das Buch nur bedingt empfehlen. Denn an Analysen, weshalb Menschen überfordert sind und so vieles aus dem Ruder läuft, fehlt es nicht. Solange die Kritiker am Status quo den Modus des Beschreibens nicht verlassen, wird sich nicht viel ändern. Zur Natur des Menschen gehört eben auch das, was der Nobelpreisträger Daniel Kahneman „System 1“ nennt, also das Unbewusste. Und weil menschliches Verhalten nicht primär von der Vernunft gesteuert wird, hilft Denken nur wenig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warum es so ist ..., 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
wie es ist schreibt Miegel nicht. Hybris, was hätte man unter diesem Titel für ein epochemachendes und evtl. -veränderndes Buch schreiben können. Allein es bleibt bei einer Stoffsammlung, die man auch noch hätte kürzen können. Häufige, relativierte und unpräzise Argumente stören den Lesefluß: "nicht wenige glauben..." oder "reichlich 90% ..." ? Warum der angekündigte Paradigmenwechsel - wenn überhaupt möglich - ausschließlich generationsübergreifend zustandekommen kann schreibt erheblich stilsicherer H. J. Maaz in seinem Buch "die narzisstische Gesellschaft".
Für Veränderungen ist das Verstehen der Ursachen Voraussetzung.
Pflichtlektüre sollte das Buch dennoch sein, es trägt zur Schärfung des Problembewußtseins bei, ohne den ein Paradigmenwechsel ohnehin undenkbar ist.
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5.0 von 5 Sternen www.lesemehrwert.de, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Nicht von ungefähr ist die uralte biblische Geschichte vom "Turmbau zu Babel" das bekannteste Symbol für menschlichen Größenwahn und Selbstüberschätzung.

Können, allen voran die westlichen (früh)industrialisierten Länder, in denen derzeit immer (noch) eine relativ große Mehrheit materiell besser gestellt ist, bzw. besser versorgt wird als anderswo, der globalen Wachstumsideologie, dem ständigen Streben nach Superlativen, - frei nach dem Motto "immer höher, immer schneller, immer mehr" - auf Dauer folgen? Oder ist der Tanz um das goldene Kalb schon längst ein Tanz auf dem Vulkan? Ist überhaupt noch rationales (Um)Denken, gar ein Paradigmenwechsel möglich, oder ist die Apokalypse, der Untergang der Menschheit und ihrer kulturellen Errungenschaften bereits vorprogrammiert?

In seinem jüngsten gesellschaftskritischen Werk HYBRIS prangert der bekannte Sozialwissenschaftler, Publizist und Bestsellerautor Meinhard Miegel immer krankhafter wuchernde globale Wirtschaftsaktivitäten, zunehmende Naturzerstörung, entfesselte Finanzmärkte, unkontrollierte Datenströme, Habsucht, Gier, Maßlosigkeit, Ausbeutung und elitäres Allmachtdenken an. Dieses in seiner unheilvollen Gesamtheit völlig aus dem Ruder laufende kommerzielle nimmersatte Verhalten, das systematische Zusammenbrüche von sozialen Strukturen vieler Volkswirtschaften billigend in Kauf nimmt, führt weltweit zu immer größeren Missständen, Ungerechtigkeiten sowie Benachteiligungen und beschwört Szenarien herauf, dass letztendlich alles zu Fall zu bringen ist.

Ist der Zug der Lemminge noch aufzuhalten? Das Rad des Fortschritts, verbunden mit vielen positiven Errungenschaften, will und kann letztendlich niemand zurückdrehen, aber liegt nicht vielleicht doch - so paradox es auch klingen mag - im Rückschritt zu einem maßvollen Gleichgewicht der Fortschritt?

Immer mehr Menschen möchten sich nicht länger auf morgen oder übermorgen vertrösten lassen, sondern hier und heute am Wohlstand teilhaben. Wie aber kann sich die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Zukunft einer konkurrierenden Weltbevölkerung sowie aller Europäer inklusive uns Deutschen - angesichts immer schwerer friedlich lösbarer Interessenskonflikte - gestalten? Hat die Vernunft noch eine Chance?

Meinhard Miegel bespricht in seiner aufrüttelnden und nachdenklich stimmenden Publikation HYBRIS viele, vielen am Herzen liegende brisante Themen.
[...]
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5.0 von 5 Sternen sehr gut, sollte man lesen, 24. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
wer sich mit der Thematik beschäftigt kommt um das Buch nicht herum. Seltsam ,dass es nicht in mehr Köpfen hängen bleibt.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut analysiert - wenig Wegweisung, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Analyse ist umfassend und sehr gut aufbereitet. Der Autor liefert eine umfangreiche und mit zahlreichen Quellen belegte Diagnose zum Chaos unserer Epoche. Von den griechischen Philosophen wissen wir, dass sich aus dem Chaos im Lauf der Zeit wieder ein neuer Kosmos entwickelt. Aber wie kann dieser Wandel gestaltet werden? Hierzu erfahren wir leider nicht viel Wegweisendes, außer dass wir alle unserer Hybris abschwören müssen.
Letztlich kommt der Verfasser zum Ergebnis, dass jetzt ein Paradigmenwechsel vonnöten sei. Nicht schlecht – und wie ist dieser zu bewerkstelligen? Ergebnis: Das Terrain, in dem sich Paradigmenwechsel ereignen, sei unübersichtlich, denn jeder Tag bringe Unvorhergesehenes. Auf jeden Fall solle der Staat nicht auf alles einwirken, sondern allen Akteuren größtmöglichen Freiraum eröffnen. Aha! Um mit Beckenbauer zu reden: Schau mer mal!
Hans Dieter Köder
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Idee, schwache Ausführung, 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
one trick pony: hier wird eine gute Idee beschrieben, aber leider keine gurndsätzliche Lösung angeboten. Das ist bedauerlich, zumal leicht mE interessante Ansatzpunkte aus dem BEreich der Institutionenökonomik hätten einfließen können .... und sollen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die überforderte Gesellschaft, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hybris: Die überforderte Gesellschaft (Gebundene Ausgabe)
Ich denke, unsere Gesellschaft ist schon lange überfordert.
Die Menschen kommen bei den Anforderungen nicht zur Ruhe.
Sie sind nicht ausgegeglichen, leben ihr Leben nicht und funktionieren nur.
Das fängt leider schon bei den Kindern an,
Meinhard Miegel hat das fachlich und verständlich dargestellt in seinem Buch.
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Hybris: Die überforderte Gesellschaft
Hybris: Die überforderte Gesellschaft von Meinhard Miegel (Gebundene Ausgabe - 10. März 2014)
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