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Métronom: Die Geschichte Frankreichs im Takt der Pariser Métro
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am 16. Januar 2015
Lorànt Deutsch wurde in einem Dorf am Ufer der Sarthe geboren. Doch seine Liebe gehört Paris und das schon von Kindesbeinen an. Die Metrostationen, so erzählt er im Vorwort zu seinem spannenden Buch „Métronom – Die Geschichte Frankreichs im Takt der Pariser Métro“ , führten den kleinen „Provinzler“ in die Geschichte der Metropole hinein.
Wie schön, dass der Schauspieler die Leser mitnimmt in diese Geschichte, die er so lebendig erzählt, als wäre er bei all diesen blutigen, schrecklichen, geschichtsträchtigen, prunkvollen Ereignissen dabei gewesen. Von Metrostation zu Metrostation arbeitet, besser fabuliert, sich Deutsch durch die Geschichte, die mit dem kleinen Örtchen Lutetia auf einer Seine-Insel beginnt. Und er hat viel zu berichten. Wer denkt schon an der Station Champ de Mars daran, dass der Name der Station auf eine legendäre Schlacht zwischen Galliern und Römern verweist, die da stattfand, wo heute der Eiffelturm steht? Oder wer denkt bei Montmartre an den Mont-des-Martyrs, von dem der Name stammt, den Berg also, wo der heilige Dionysius hingerichtet wurde? Wer weiß schon, dass die adligen Gefangenen in der Bastille Diners gaben und wie Uli Hoeness auch Freigang hatten?
Und vieles, was der Autor ausgegraben hat, ist zwar lange her, wiederholt sich aber offensichtlich immer wieder. Die grausamen Wikinger-Raubzüge erinnern an die Überfälle von Boko Haram und den Vormarsch des IS. Erpressung, Geiselnahme, Antisemitismus – auch das gab es alles schon, unter Philipp II. im 12. Jahrhundert. Staunend liest man sich durch diese so fesselnd erzählte Geschichte, lässt die von Lorànt Deutsch entworfenen Bilder an sich vorüberziehen wie einen der historischen Filme und ist dankbar dafür, dass den Autor immer wieder die Schwäche packt, „überall herumzustöbern, wo es nach altem Stein riecht“.
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Einen etwas anderen Stadtführer von Paris möchte ich euch heute vorstellen. Wer diese Stadt mag, sie vielleicht schon einmal besucht hat oder vorhat sie zu besuchen, der sollte sich unbedingt diesem Buch widmen.

Paris kennen lernen – die Geschichte der Stadt atemberaubend real werden lassen und eintauchen – kurzweilig, spannend und amüsant bildhaft – das kann man mit dieser Geschichte von Paris, die von Lorant Deutsch zusammengestellt und verfasst wurde.

Unter dem Eiffelturm liegen noch Gebeine, aber von wem sind sie? Diese Frage wird beantwortet. Wo befinden sich die Überreste der ältesten Kathedrale von Paris? Auch auf diese Frage gibt es eine Antwort. Dieses Buch ist eine kurzweilig informative Zeitreise, die – so sagt es das Buch „Im Takt der Métro, von ihrer ältesten bis zur jüngsten Station“ eintaucht. Es sind nicht nur die geschichtshistorischen Belange in Bezug auf bestimmte Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichte, sondern die Geschichte der Stadt überhaupt und somit auch ein Stück weit die Geschichte Frankreichs. Als Leser werden wir sozusagen zu Zeugen der Geschichte. In Gallien beispielsweise, wo die Invasoren abgewehrt wurden, sind wir ebenso dabei wie bei der Entdeckung ägyptischer Mumien. Natürlich wird auch der Sturm auf die Bastille nicht ausgespart. Und alles, was der Autor beschreibt, liest der Leser mit überraschend tiefsinnigen Seitenblicken charmant und äußerst flüssig und bildhaft zu lesen. Dieses Porträg von Paris ist für mich sehr eindrucksvoll, sehr vielschichtig und absolut spannend. Es ist mal etwas ganz anderes und ich bin extrem froh, dieses Buch entdeckt zu haben. So wie mit diesem kurzweiligen Buch tauche ich gern in die Geschichte einer Stadt ein.

Einführend auf der aufklappbaren vorderen und hinteren Innenseite sieht man den Innenstadt- und Metrobahn von Paris mit der dazu gehörigen Legende.

Leseprobe:
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Julian, der Soldat, weiß auch die Kriegsflottille zu schätzen, die vor der Ile de la Cite ankert, und die Truppen, die am rechten Seineufer in Quartier liegen. Die stets gefechtsbereite Streitkraft beruhigt ihn: Er fühlt sich beschützt, weitab vom Getöse der Welt, herrlich geborgen in seiner kleinen Heimat, die er sich errichtet hat, im Mittelpunkt des Routennetzes, an dem sich zu Lande und zu Wasser die Wege kreuzen. …

Gliederung:
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Einleitung

21 Kapitel: 1. – 21. Jahrhundert bzw. 1. – 21. Metrostation - jeweils mit Titel versehen.

Dieses Buch erzählt von bekannten Ereignissen, aber auch von solchen, die Paris wirklich darstellen, wie es geschichtlich einzuordnen ist, was man aber während einer Stadtrundfahrt nie kennen lernen wird. Man schaut sozusagen hinter die historischen Kulissen und kommt in Gegenden, von denen man nie etwas gehört hat. Es ist abenteuerliches Lesevergnügen, das kann man wirklich sagen.

Wir steigen in das Buch – in die Geschichte der Stadt zur Antike ein.

Das Buch ist einfach genial, mehr kann man echt nicht dazu sagen. Die Geschichten, die der Autor zu erzählen weiß, sind absolut spannend und bildhaft, sie sind authentisch formuliert, mit zahlreichen Adjektiven versehen und schauen tiefgründig hinter den geschichtlichen Vorhang der Stadt, es wird verglichen, es wird erläutert, es wird dargestellt und erzählt …
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2014
Ein endlich mal unterhaltsames Buch über die französische und Pariser Geschichte. Amüsant geschrieben, gar nicht trocken. Auch der Jahreszahlen-Phobiker kann dieses Werk lesen, denn es beschränkt sich auf die wesentlichsten Zahlen. Interessant, das der Autor aus eigener Erfahrung noch heute vorhandenen steinerne Zeitzeugen in Paris entdeckt hat und beschreibt. Diese Teile der Geschichte findet man normalerweise in keinem noch so guten Reiseführer oder einem reinem Geschichtswerk.
Alles in allem: Sehr lesenswert.
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