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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bachs werden wieder lebendig ...
Johann Sebastian Bach – man kennt ihn – aber wer kennt seine Familie – eine deutsche Familie ???

Im 16. Jahrhundert emigrierte Veit Bach von Ungarn nach Thüringen. Es war die Zeit der religiösen Wirren. Die Dynastie der Bachs nimmt ihren Lauf. Viele Generationen und noch immer auch heute, ist Musikgeschehen in ganz Europa und...
Vor 12 Monaten von HEIDIZ veröffentlicht

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Bach-Niveau gibt es schon noch Reserven
Mein Sohn schenkte mir das nicht gerade billige Buch zu Weihnachten, weil er meine Meinung zu Bach und mein Musizieren in der Kirche kennt und schätzt. Ich war dankbar und gespannt.
Eine Familie zu schildern ist nicht einfach, sondern anspruchsvoll. M.E. ist es leider nur in Ansätzen gelungen, die Familie Bach mit ihren über 50 Mitgliedern anschaulich...
Vor 11 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bachs werden wieder lebendig ..., 20. Dezember 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Johann Sebastian Bach – man kennt ihn – aber wer kennt seine Familie – eine deutsche Familie ???

Im 16. Jahrhundert emigrierte Veit Bach von Ungarn nach Thüringen. Es war die Zeit der religiösen Wirren. Die Dynastie der Bachs nimmt ihren Lauf. Viele Generationen und noch immer auch heute, ist Musikgeschehen in ganz Europa und darüber hinaus mit den Bachs in Verbindung zu bringen.

Wie es dazu kam und was genau dahinter steckt – man kann es eindrucksvoll, spannend im Buch nachlesen.

Klaus-Rüdiger Mai ist der Autor der Biografie dieser Familie. Er wurde 1963 in Staßfurt geboren und ist promovierter Germanist. Er war als Regisseur, Dramaturg, Drehbuchautor und Filmproduzent tätig und widmet er sich seit dem Jahr 2005 dem Schreiben von historischen Sachbüchern und Biographien.

Sehr angenehm in vielerlei Hinsicht ist es, dass man nicht nur die Biografie dieser Familie lesen, sondern gleichzeitig ihre Zeit erleben kann. Man wird mitgenommen zum aufstrebenden Bürgertum Thüringens und Sachsens. Das geistige Zentrum, wie man so schön sagt, hatten sie in diesen beiden Gebieten. Die Vorfahren von Johann Sebastian, aber auch seine Geschwister und seine Nachkommen werden „unter die Lupe“ genommen. Wir bleiben aber nicht nur in Deutschland, sondern verfolgen auch die Wege der Bachs in Europa. (London, Venedig, Mailand, Stockholm) Auch hier verbreiteten sie sich mit ihrer musikalischen Raffinesse.

Die Aufklärung und die Reformation – also Luther – waren prägend für die Zeit, die wir im Buch erleben. Und so kann man sich vorstellen, dass das Buch äußerst spannend ist auch bezogen auf die Zeitgeschichte, in die die Bachgeschichte eingebettet ist. Die Bachs waren nicht nur eine aufstrebende Musikerfamilie, sie brachten sich auch modern in ihre Zeit ein. Sie waren selbstbewusst und unabhängig und verliehen ihrer Meinung unumwunden Ausdruck.

Das 16. bis 18. Jahrhundert lebt mit diesem Buch auf, und man erhält einen interessanten Über- und Einblick in die Musikgeschichte, die von den Bachs maßgeblich mitgeprägt wurde.

Gliederung:
========

Sechs Generationen

… dieses ist gleichsam der Anfang zur Music
weiter untergliedert

Unser Leben ist ein Schatten
weiter untergliedert

Die Zeit des Meisters
weiter untergliedert

Die Zeit der Söhne
weiter untergliedert

Epilog

Leseprobe aus dem Beginn:
====================

Die nasse Kälte drang durch alle Ritzen. Vom Klassenzimmer aus, in dem Johann Sebastian Bach gerade den Unterricht in der Sekunda beendet hatte, betrat er die Musikbibliothek, in der zwei Kopisten für ihn arbeiteten. In den Regalen lagerten Schätze, über 4500 Stimmbücher, 500 Bände vor allem theologischer, musikalischer und philosophischer Literatur und Noten unbestimmter zahl. Der Anblick, der ihn sonst mit Stolz und Freude erfüllte, konnte ihn an diesem grauen Februartag nicht aus seinen düsteren Gedanken reißen. Das Jahr 1735 hatte ihn ganz und gar unerwartet in eine Krise gestürzt. Zum ersten Mal in seinem Leben empfand er das Gefühl von Unsicherheit, einer Ahnung, kommenden Ereignissen wehrlos ausgeliefert zu sein. …

Am Ende des Buches ist ein doppelseitiger Stammbaum der Familie Bach zu sehen.

Meine zusammenfassende Meinung:
==========================

Ich finde, dass diese Biografie – die Familiengeschichte der Familie Bach sehr umfassend und komplex – aber unbedingt auch kompetent geschrieben und zusammengefasst ist.

Sie liest sich spannend und faszinierend. Man wird hinein gezogen in das Leben und die damalige Zeit, in die Musik-, Kultur- und Zeitgeschichte.

Auch sind Ausstattung und Design des Buches sehr edel und ansprechend gewählt. Das Buch ist zusätzlich mit einem transparenten Folienumschlag versehen, auf dem Titel, Autor und Untertitel sowie Verlagsname zu lesen sind. Darunter sieht man die eigentliche Coverabbildung. Der Buchumschlag an sich ist in Leinen gehalten.

Das Buch hat bei mir im Bücherregal einen besonderen Platz, es ist inhaltlich besonders hervorzuheben und auch bezüglich der Ausstattung. Ich bin mit diesem Buch mehr als zufrieden und sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe, es zu erwerben und zu lesen.

Der Autor hat einen Schreibstil, der mich gefangen genommen hat. Er schreibt für das Genre Biografie passend und nimmt den Leser mit zu seinen Figuren. Ich muss noch einmal erwähnen, dass es der Autor perfekt inszeniert, die politischen Begebenheiten in die Familiengeschichte einzubinden, die unmittelbar zusammen hängen.

Das gesamte Buch liest sich sehr spannend, ist überhaupt nicht trocken, sondern als Romanbiografie zu bezeichnen, die mitreißend geschrieben ist und fesselnd.

Absolute Empfehlung für Biografie-Fans und Musikfans.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen !, 16. November 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Dass viele Jahrzehnte lang die Begriffe Musiker und Bach synonym gebraucht wurden, war mir so nicht bewusst. Aber um die Größe bachscher Musik heute zu erfassen, muss dem Leser klar werden, es war ein ganzer Clan der zwei Jahrhunderte lang am Imperium Bach gewirkt hat. Viele der Bachs sind heute nur noch einem sehr kleinen Kreis bekannt, aber ohne sie wäre der große Johann Sebastian vielleicht nie zu solchen Ehren aufgestiegen.

Neu war mir auch, dass Bach so ein leidenschaftlicher Verfechter lutherischer Ideen war. Gut, "Ein feste Burg ist unser Gott" von Martin Luther hat er zur Kantate vertont, aber dass er auch als Privatmann Lutherfan war, habe ich gern gelesen. Selbst sein Urahn Veit oder Vitus, der Ende des 16. Jahrhunderts Ungarn seines lutherischen Glaubens wegen verlassen musste, war für Johann Sebastian Bach wichtig in Ehren gehalten zu werden. Mit Musik hatte dieser Veit noch nichts zu tun, aber Johann Sebastian war auch auf diesen Vorfahren stolz.

Autor Klaus Rüdiger Mai behauptet in seinem Buch sogar: "Ohne Luthers Reformation hätte es die bachsche Musikerdynastie wohl kaum gegeben."

Auch wenn ich mir zeitweise wie in einem Geschichtsbuch über Martin Luther vorkam, so habe ich doch nun erkannt, dass die Geschichte der Bachs nur im Zusammenhang mit Martin Luther und seinen neuen Ideen gesehen werden kann. Der Schreibstil des Germanisten Mai kommt mir beim Lesen sehr entgegen.

Zusammenhängend, lediglich in vier große Kapitel unterteilt, erzählt er die Geschichte von sechs Generationen Bach. Völlig normal, dass dabei deutsche Geschichte zu Wort kommen muss.

Der vorzüglichen Schreibe des Autors ist es zu verdanken, dass in diesem, auch von der äußeren Aufmachung her, sehr künstlerischen Buch, die bachsche Zeit lebendig wird und ich als Leser viel Neues entdecken konnte!

Sehr zu empfehlen!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für Bach-Niveau gibt es schon noch Reserven, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Mein Sohn schenkte mir das nicht gerade billige Buch zu Weihnachten, weil er meine Meinung zu Bach und mein Musizieren in der Kirche kennt und schätzt. Ich war dankbar und gespannt.
Eine Familie zu schildern ist nicht einfach, sondern anspruchsvoll. M.E. ist es leider nur in Ansätzen gelungen, die Familie Bach mit ihren über 50 Mitgliedern anschaulich und gewinnend dem Leser nahe zu bringen. Dazu wurden m.E. zu viele Namen eingeführt und der Leser viel zu wenig geführt. Eine Reihe von Fragen bleiben: So wird dem Glaubensflüchtling aus Ungarn doch ein Vorfahre in Wechmar als Reformationszeuge vorangestellt (S. 24), sodass sich die Flüchtlingssaga relativiert. Auf Seite 170 und 171 wechselte der Autor von Luther zu Bach und zurück zu Luther, was vom Ansatz her sicher geboten erscheint, jedoch vom Leser - ohne jeden Hinweis - als verwirrend und zu sprunghaft aufgenommen werden dürfte. In einem Film ist dies augenscheinlich, "sieht man das", beim Lesen ohne Führung stutzt man. Denn es wird doziert, ohne Positionen abzuwägen und es bleibt völlig offen, welchen Erkenntniszuwachs der Autor selbst erbringt und was er stillschweigend von anderen (von wem?) übernimmt. Dies ist umso problematischer, weil die erste Familienchronik ja von der Familie selbst stammt, daher eine entsprechende nicht unbedingt objektive Perspektive einnimmt. Es wäre interessant gewesen, hier Differenzierungen in den Beurteilungen zu erfahren statt quellenlos monologisch "So isses" mitgeteilt zu bekommen.
Auch sprachlich stutzte ich: Eine Rochade (S. 95) ist ein einmalig zulässiger Zug beim Schachspiel. Bevor er hier unzutreffend zu "typisch Bach" für den Wiederholungsfall uminterpretiert wird, (was mühselig in Belegarbeiten wieder gerade gerückt werden muss ...), wäre der Begriff der Seilschaft - der beim Bergsteigen ja doch positiv besetzt ist - treffsicherer gewählt worden. Von einer "altlutherischen Position" zu schreiben (S. 154), ist m.E. problematisch, da die altlutherische Kirche ja erst viel später entstand, hier könnte klarer formuliert worden sein. Auf Seite 190 wird eine originäre Beurteilung des Urheberrechts geboten, das liest man gern. Ein Druckfehler bei der Jahreszahl zu Beginn des neuen Kapitels auf Seite 192 sei verziehen. Einem Menschen die Frage der Wahrheit abzusprechen (S. 198) scheint mir aber gewagt. Der erste Satz im Kapitel auf Seite 209 ist recht missverständlich. Warum ist es tragisch, dass Wilhelm Friedemann Deutschlands erster Romantiker wurde (S. 345), obwohl es die Romantik später (S. 353) noch gar nicht gab? Und auf Seite 345 sind Vater und Sohn dieser anbrechenden Zeit wirklich voraus, obwohl sie selbst "aus der Mode kamen"? -

Ich denke, weniger "Namens-Diktate" und etwas mehr Führung für den Leser, die didaktisch mit nicht nur mit einem Stammbaum, sondern evtl. mit "Familienübersichten" oder Karten der Orte und Reisen hätte geboten werden können, würde dem Anspruch, "die Bachs" dem Leser verständlicher zu machen, besser genügen. Eigentlich ist diese Maxime für eine Publikation, zum "Druck also für jedermann" ... "weniger künstlich und geben mehr Zucker" bei Carl Philipp Emanuel auf Seite 369 original zu finden.
Ich habe die Bachs übrigens als Beispiel für einen erfolgreichen Familienbetrieb in Sozialwissenschaften in der Lehre angeführt. Unabhängig von diesen Bemerkungen ist und bleibt J. S. Bach eine faszinierende Persönlichkeit mit seinem Leben und Werk, was auch für seine Familie gilt und ich bleibe meinem Sohn für das Buch sehr dankbar.

Dr. Dr. Markus Vette
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher musikwissenschaftliche Abhandlung, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Da ich großer Bachfan bin, habe ich mir das Buch, auch aufgrund der positiven Rezensionen, gekauft. Ich bin schon ein wenig enttäuscht. Vieles wird doch eher musikwissenschaftlich abgehandelt. Der Autor springt zwischen den Generationen, Cousins etc in der weitverzweigten Familie Bach hin und her und man verliert schon auf den ersten 50 Seiten den Überblick. Zumal alle Männer der Familie Bach mit erstem Vornamen Johann heissen. Musikstücke werden so besprochen, dass sie als bekannt vorausgesetzt werden, was das Ganze doch zum Überblättern verleitet. Zu bemerken ist, dass ich regelmäßig Bachkantaten singe und nicht komplett "ahnungslos" bin; wie das bei musikalisch unerfahrenen Lesern ankommt ?
...Anrührend sind die individuellen Schicksale durch zB hohe Kindersterblichkeit und der sehr starke familiäre Zusammenhalt aller Bachs. Ein Buch,dass ich unserem Kantor wärmstens ans Herz legen würde. Für interessierte Laien zu sperrig,
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eintausend Namen, 1. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Etwa eintausend Namen sind im Personenregister dieses Werkes von Klaus-Rüdiger Mai aufgelistet.
Daraus lässt sich sowohl schließen, dass der Autor eine bewundernswerte Fleißarbeit vollbracht hat,
als auch, dass man sich in einen Dschungel begibt, der sich kaum bewältigen lässt.
Doch der ergreifende Erzählstil und die spannenden Fakten der vielen Lebensläufe lassen es nicht zu,
dass man das Buch weglegt. Davon abgesehen ist es auch gut möglich, bei jedem Kapitel einzusteigen,
also zum Beispiel erst mal das Leben des Meisters zu studieren, oder seine 4 berühmten Söhne besser kennen zu lernen.
Weiterhin räumt der Autor überzeugend bezüglich falscher Meinungen auf, die nicht zuletzt durch Unterhaltungsfilme verbreitet sind.
So wird die Köthener Zeit nicht ganz so verherrlicht wie in anderen Quellen,
und das Leben der Anna Magdalena nach dem Tod ihres Mannes nicht ganz so armselig dargestellt.
"Die Bachs" ist ein Buch, das im Bücherregal eines Bachliebhabers nicht fehlen sollte.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Buch, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Beeindruckend ist, wie aus einer einfachen Handwerkerfamilie eine Dynastie von Musikern wurde. Klaus-Rüdiger Mai beschreibt sehr anschaulich und auch spannend, wie sich auch das Selbstverständnis der Bachs änderte. Sie begannen als Musik-Handwerker wurden Dienstleister und schließlich gefeierte Künstler. Schön ist auch, dass die Betrachtung einiger Werke in den jeweiligen biographischen Kontext eingebunden wird. Ein guter Überblick über das Wirken der Familie Bach.
Wer vor oder nach der Lektüre des Buches Bach hören will, hat im Jubiläumsjahr 2014 (300. Geburtsjahr von Carl Philipp Emanuel Bach) viele Möglichkeiten. Die Bach-Städte Hamburg, Berlin, Frankfurt/Oder, Leipzig, Potsdam und Weimar bieten u. a. zahlreiche Konzerte an.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unzuverlässig, 3. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Das Projekt, eine Biographie nicht nur des alle überragenden Johann Sebastian Bach zu schreiben, sondern die Biographie der ganzen Musikerfamilie, ist nicht gerade neu („Die Manns“), verdient aber Respekt. Die Bach-Familie war bekanntlich ein Clan, der über lange Zeit in Sachsen-Thüringen – und nicht nur dort! – eine Rolle spielte. So viele Personen mussten bei diesem Werk an- und untergebracht werden! Das ist stellenweise mühsam zu lesen, wird aber wettgemacht durch immer wieder eingebaute erzählerische Passagen. Leider ist für den Leser kaum nachvollziehbar, was von diesen Erzählungen historisch verbürgt ist und was nicht. Die Hochzeitsszene in Dornheim mit dem Quodlibet – in der Biographie von Christoph Wolff (S. 101) ist zu lesen, dass man so gut wie nichts über diese Hochzeit weiß, und ebenso wenig darüber, bei welchem Ereignis das überlieferte Quodlibet BWV 524 gesungen wurde. Hätte es dem Buch geschadet, wenn der Autor ein „So stelle ich es mir vor“ oder „Vorsicht, Fiktion!“hinzugefügt hätte? Oder die Behauptung, der junge J. S. Bach sei immer wieder nach Hamburg gewandert und habe dort die Oper besucht und sei dann sogar in Hamburg und Lüneburg „seiner Bestimmung begegnet“. Wo ist die Quelle dafür? Von einem guten – zumal einem neuen - Sachbuch wäre zu erwarten gewesen, dass es uns darauf aufmerksam macht, wie spärlich die Quellenlage ist. Stattdessen verwirrt uns Klaus-Rüdiger Mai mit seiner Mischung aus Sachbuch und phantasievoller Erzählung, bei der man nicht weiß, auf was man sich verlassen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut auch für Kenner, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Habe es als Weihnachtsgeschänk gekauft, für den VAter der eigentlich viel weis über BAch, aber er war und ist begeistert. Grund es geht auch mal um die Familie. Also von mir 5 Sterne, Geschänk kam sehr gut an.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bemerkenswert, 23. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte den wunderbaren Roman von Jens Johler über „Die Stimmung der Welt“ gelesen und wollte jetzt noch mehr über Bach und seine Familie wissen. Da kam das ein paar Monate später erschienene Buch von Klaus-Rüdiger Mai gerade recht. Es enthält durchaus viele interessante Informationen und ist ansprechend erzählt. Aber:
Merkwürdig irritiert war ich, als ich zum Hauptteil kam, den knapp zweihundert Seiten über Johann Sebastian Bach. Hatte ich nicht ähnliche Dinge gerade in dem Roman von Jens Johler gelesen? Und dann kam dieser Satz, durch den ich richtig stutzig wurde. Von Bach an der Orgel ist die Rede. Da heißt es:
„Spielt man das Instrument oder wird man vom Instrument gespielt? Musiziert man oder musiziert es einen?“ (211)
Ich schlug bei Johler nach und fand: „Wenn er so über die Manuale wirbelte, hatte er manchmal das Gefühl, nicht er spiele die Orgel, sondern die Orgel ihn.“ (102).
Sonderbar. Ich habe die entsprechenden Passagen dann weiter verglichen.
„Die Orgel ist das Instrument, das der Vollkommenheit Gottes am nächsten kommt“, heißt es bei Johler. (102)
„Erlangte er nicht so etwas wie göttliche Allmacht“, bei Klaus-Rüdiger Mai. (210)
„Gott hat uns mit Vernunft begabt, damit wir Ihn erkennen“, heißt es bei Johler. „Damit wir die Harmonie des Himmels auch in unseren Herzen wiederfinden. Ergo müssen wir die Wahrheit der Musik finden, die wahre Musik.“ (104)
Und bei Klaus-Rüdiger Mai: „Drang er nicht im Spiel zu Gottes Harmonie, zur Wahrheit vor?“ (211)
Alles Zufall? Oder war hier eine höhere Macht im Spiel? Bemerkenswert ist es in jedem Fall.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bachs - ein empfehlenswertes Buch, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bachs: Eine deutsche Familie (Gebundene Ausgabe)
Klaus-Rüdiger Mai ist es mit diesem Buch gelungen, dem Leser die Familiengeschichte des großen Musikers Bach nahe zu bringen. Mir hat das Lesen dieses Werkes viel Freude gemacht und bin gespannt auf Weiteres aus seiner Feder.
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Die Bachs: Eine deutsche Familie
Die Bachs: Eine deutsche Familie von Klaus-Rüdiger Mai (Gebundene Ausgabe - 11. November 2013)
EUR 26,99
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