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am 4. Februar 2013
Eine Hagiografie, wie Rezensent Hagen Hoffmann, kann ich nicht erkennen. Wohl beeinflusst durch den Bismarck-kritischen Zeitgeist sucht der Amerikaner Steinberg das Leben Bismarcks gründlich nach Abgründen und Intrigen ab, denn er glaubt nicht wirklich an ein Genie. Die von Bismarck eingeführten und die Welt verändernden Sozialgesetze, Renten-, Kranken-, und Unfallversicherung werden so nur auf zwei Seiten kurz abgehandelt (S. 574 und 575). Die meisten Seiten werden, wie schon der Titel Magier der Macht" verrät, der Suche nach einem anderen Bismarck eingeräumt, einem rachsüchtigen, paranoiden und kriegslüsternen Dämon. Steinberg macht Bismarck zu einem "Teufel, der die Nation überragt" (S. 623), Vorwürfe, die Steinberg besonders von den politischen Gegnern Bismarcks und aus privater Post extrahiert und zusammenreimt. Am Ende gipfeln seine Befunde im Vorwurf politischer Tricksereien und völliger Prinzipienlosigkeit. ABer Mordanschläge auf die Konkurrenz, wie bei den Chicago-Gangstern üblich, finden sich in Bismarcks Deutschland nicht. Den offenen Zorn Bismarcks hält Steinberg für eine Todsünde, bevorzugt da offensichtlich die eiskalt lügenden und betrügenden Pokergesichter und Killermentalitäten seines eigenen Kulturkreises. Auch wenn Steinberg vereinzelt positive Statements über Bismarck wie ein Kontrastelement in sein Werk einfügt, so hätte ich mir doch ein wissenschaftlicheres Vergleichen, Abwägen, Analysieren und Diskutieren der psychometrischen Befunde gewünscht, denn so bleibt Steinberg für mich am Ende nur mit vielen leeren Schimpftiraden auf Bismarck zurück.

Die sehr große Anzahl der von Steinberg herangezogenen Werke, Schriften und Briefe und sein anspruchsvoller Schreibstil lässt die Zeit von Bismarck aber doch in besonderer Weise wieder lebendig werden, einzelne Momente werden wunderbar von verschiedenen Seiten beleuchtet, Steinberg beschreibt die Menschen von damals so, dass sie wieder zum Leben erwachen, und so ist das Lesen ein Genuss, und wenn man zwischen den Zeilen zu lesen vermag, erlangt man doch eine genauere Sicht der Dinge, wenn vielleicht auch anders, als vom Autor intendiert. Zur Emser Depesche beispielsweise: Spanien bietet dem deutschen Fürst Leopold die Krone an. Leopold lehnt ab. Spanien wiederholt die Bitte, Leopold möchte doch die spanische Krone annehmen. Leopold stimmt zu. Frankreich gefällt das nicht und verlangt von Leopold, die Krone nicht anzunehmen. Leopold lehnt die Krone wieder ab. Frankreich verlangt nun von Preußens Wilhelm, dass er garantiere, dass nie wieder ein deutscher Fürst die spanische Krone annimmt. Wilhelm sagt Bismarck, er lehne es ab, diese Garantie zu geben, und Bismarck solle das der Presse mitteilen. Bismarck teilt das der Presse mit. Frankreich erklärt darauf Deutschland den Krieg. Und Bismarck erhält von Steinberg die Schuld am Krieg.

Steinbergs Werk ist umfassend und lesenswert. Wer das Leben Bismarcks und seine Zeit aus noch näherer Sicht erleben möchte, dem empfehle ich zur Ergänzung Hans Strobl: Bismarck, eine biografische Erzählung, der man anmerkt, dass sie fast 100 Jahre näher an Bismarck dran ist. Und wer sich dafür interessiert, was aus Bismarcks Deutschen heute geworden ist, dem empfehle ich von Karlheinz Krass das Kindle-eBook Sklaven ohne Ketten.
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am 20. März 2013
Jeder Politiker, der seine Zeitgenossen überragte, der eine große historische Leistung vorweisen konnte, musste es sich gefallen lassen, dass ein ganzer Schwanz bunter Biografien in allen Farben an ihn geheftet wurde, von denen jede ein anderes Bild der Person erzeugte. "Von der Parteien Gunst und Hass verwirrt, schwankt sein Charakterbild in der Geschichte."
Auch bei Bismarck ergeben die vielen Biografien aus der Feder der Historiker kein klares Gesamtbild, sondern spiegeln nur die Zugehörigkeit der Historiker zu einem politischen Lager und die Konzessionen an den Zeitgeschmack wieder. Nach der nationalistischen Geschichtsschreibung mit der Überhöhung Bismarcks zum nationalen Heros hatten wir die "kritische" Geschichtsschreibung überstanden, in der der "Erzpreuße" und "Sozialistenfresser" in Grund und Boden gestampft wurde. Nun bekommen wir den "Dämon" und den "Magier" passend zum Zeitgeschmack.
Der Leser hat die Wahl: Entweder will er eine spannend und effektvoll geschriebene moderne Biografie von Bismarck lesen, wobei ihm die historische Leistung Bismarcks gleichgültig ist, dann mag er zu der Biografie "Bismarck, Magier der Macht" von Jonathan Steinberg greifen und bekommt dort das was er will. Oder er will sich dem Lebenswerk der historischen Persönlichkeit Bismarck größtmöglich nähern, dann wird er die aus der Feder von Bismarck selbst stammenden autobiographischen "Gedanken und Erinnerungen" lesen müssen. Und da der Leser davon ausgeht, dass jeder Schreiber seinen Lebenslauf beschönigt, wird der Leser sich mit den Gegnern Bismarcks und ihren Äußerungen über Bismarck beschäftigen müssen, um zu einem vollständigen Bild zu gelangen. Das sind vor allem der katholische Zentrumsführer Windthorst, der Sozialist Bebel und der junge Kaiser Wilhelm II. Dann bekommt der Leser ein von Jonathan Steinbergs Buch abweichendes anderes Bild von Bismarck, anstelle eines "Dämons" das Bild eines klug und rationell vorgehenden Politikers, der von Beginn seiner Karriere an klar und für jedermann einsehbar ein Ziel verfolgt hatte, die Schaffung eines deutschen Staats und der sich dabei nicht immer an die Spielregeln des Parlamentarismus hielt. Statt eines dämonischen, innerlich getriebenen Mannes, ersteht dann das Bild eines Politikers der "den Mantel der Geschichte ergreift", ein Mann hinter dem sich eine breite durch alle Lager, auch seiner Gegner, gehende Bewegung gesammelt hatte, die die Schaffung eines deutschen Staats herbei gesehnt hatte und die in Bismarck den einzigen geeigneten Politiker sah, der das Ziel erreichen konnte und die auch bereit war, einzelne Verstöße von Bismarck gegen Demokratie und Parlamentarismus zu tolerieren, wenn sie der Erreichung des großen Ziels gedient hatten.
Der Leser, der die Geschichte moderner Staaten kennt, wird die von vielen Historikern gepflegte und auch von Steinberg übernommene kritische Sicht auf Bismarcks Lebenswerk, die Einigung Deutschlands "von oben" (S.357 ff), als großen Makel, nicht allzu ernst nehmen. Er weiß, dass viele Nationalstaaten "von oben" geeint wurden, so England, die USA, Frankreich, Russland und Italien. Er weiß auch, dass die verantwortlichen Politiker, Cromwell, Lincoln, Henri IV., Iwan IV., Cavour und Garibaldi als Helden verehrt werden, obwohl sie Partikularisten und zerstrittene Parteien mit mehr oder weniger Druck "von oben", bis zum Bürgerkrieg gehend, zusammen getrieben hatten, um einen Staat zu schaffen. Die Spekulation des etwas weltfremden Geschichtsprofessors Jonathan Steinberg, "die Vereinigung Deutschlands wäre höchstwahrscheinlich durch einen freiwilligen Bund souveräner Fürsten erfolgt" (S. 16), an Stelle "von oben" durch Bismarck, wird von jedem belächelt, der den Partikularismus und die Sondersüchteleien der mehrere Dutzend zählenden deutschen Fürsten dieser Zeit kennt.
Breiten Raum hat in Steinbergs Buch die Setzung von Beziehungen von der Anamnese mit dem Lebenswerk Bismarcks, das ist zwar Mode, führt aber mehr von dem Lebenswerk einer historischen Persönlichkeit weg, statt zu ihm hin. Ebenso wie die zahlreichen Krankheitsgeschichten Martin Luthers nicht zum Verständnis der Reformation beitragen, führt auch die zu starke Fixierung auf die Anamnese Bismarcks in Steinbergs Buch nicht zu einem klaren Blick auf Bismarcks historische Leistung. Nach der Lektüre von Steinbergs Buch wird der Leser bei der Beschäftigung mit Bismarck auch weiterhin zu den Schriften Bismarcks und seiner Zeitgenossen greifen müssen, wenn er sich Klarheit verschaffen will. Der Leser wird dann auch die These ablehnen, dass Bismarcks Politik für alle Fehler späterer deutscher Politiker, von Wilhelm II. Großmachtstreben bis zu Hitlers Imperialismus, verantwortlich ist (S.656 ff). Zwei Punkte gibt der Leser für das umfangreiche Quellenverzeichnis Steinbergs.
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am 10. März 2013
Man sollte es kaum für möglich über halten, dass ausgerechnet über Bismarck,
den sicherlich erfolgreichsten deutschen Staatsmann - über den doch alles
schon gesagt schien, doch noch wieder eine neue Biografie erscheint.
Eine nicht nur neue, sonder auch herausragende Biografie!

Ein zwar dicker Wälzer. (660 Seiten)!! Und trotzalledem: zwar komplex beschrieben, trotzdem leicht und verständlich zu lesen!!!Autor ist der US-amerikanische Historiker Professor Jonathan Steinberg.Ein Meister seines Faches! Natürlich wird man aus heutiger - will sagen um ein Jahrhundert demokratischer Entwicklung gewiss doch fortgeschrittener Sicht - kritischer denn je über Bismarck,diesen begnadeten Magier der Macht" urteilen müssen, doch dass der pommersche Junker zu den grössten politischen Genies der Deutschen gehört, ist unbestritten...und dies in vielen Facetten herausgearbeitet zu haben scheint mir das besondere Plus dieser gelungenen Bismarck- Biografie.
Wenn man sich nur einmal überlegt, wie anders die deutsche Geschichte vermutlich verlaufen waere,wenn Deutschland unmittelbar vor 1914-18 einen Politiker vom Bismarckschen Format besessen haette....wird deutlich, welche historische Größe dieser Mann besessen hat. Jedenfalls: Es ist kaum vorstellbar, dass ein Bismarck so in die Falle eines Zweifronten-Kriegs geraten waere wie es dann unter Wilhelm II geschah.
Zu scharfsichtig, zu pessimistisch war Bismarcks Bild vom Menschen und der sie regierenden Persönlichkeiten...Dass andrerseits dieser so klar denkende Mensch gerade im persönlichen Bereich (Desaster mit seinem eigenen Sohn und dessen Hochzeitsabsichten) sich eben nicht nur auszeichnete, beweist wiedermal, dass auch so ein Großer nur ein fehlerhafter Mensch ist...Bei aller hinreißender politischer Begabung.
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am 5. Januar 2013
Steinbergs Bismarck-Biografie ist in ihrer Konzeption überzeugend. Nicht die betrachtende Warte eines wissenschaftlichen Historikers, sondern die empathische Schilderung eines begabten Erzählers wird kombiniert mit Zeitzeugnissen in Form von Tagebüchern und anderen Dokumenten. Bismarcks charismatische Ausstrahlung wird so besonders intensiv erlebbar, da sich die unterschiedlichsten Zeugnisse von Bismarcks Zeitgenossen in wichtigen Punkten gleichen.

Mich hat vor allem verblüfft, wie der begabte Politiker immer wieder Widerstände nicht nur vorgefunden und dann bewältigt hat, sondern solche bewusst aufbaute, um an Ihnen wie an einem Gerüst politische Konstrukte hochzuziehen. In Königgrätz wurde Österreich auf den Zuschauerplatz bei dem Ringen um eine deutsche Nationalsstaatlichkeit verwiesen, in Sedan erlebten die Franzosen, wie Ihre Niederlage der Reichsgründung in Versailles den Boden bereitete.

Bismarcks skrupelose Machtpolitik stand oft im Gegensatz zu einer persönlich charmanten, verbindlichen Ausstrahlung. Seine gewinnende Art nahm Politiker und Militärs zahlreicher Länder für sich ein. Dreisprachig pflegte Bismarck Konversation auf Englisch, Französisch und Deutsch, sein bester Freund war ein Amerikaner, den er in Göttinger Studententagen kennengelernt hatte. Der brutale Machtmensch als Tierfreund: Über den Tod seines Hundes kam der Kanzler lange Zeit nicht hinweg.

Bismarcks hypochondrische Neigungen, seine Larmoyanz und sein im Alter grenzenloses Misstrauen bis zum ungerichteten Menschenhass haben laut Steinberg vor allem eine Wurzel: die gefühlskalte Mutter, die sich selbst in ihren Leiden und Krankheiten verlor und wie ihr Sohn Otto später von einem Kurort zum anderen zog. Bismarck lebte Politik als Ganzes und als ganzer Mensch, Konflikte verarbeitete er gradezu körperlich als Krankheiten und Phasen der Schlaflosigkeit.

In Zeiten eines meist technokratischen Politikverständnisses erscheint Bismarck als Exemplar einer ausgestorbenen Spezies. Für Charaktere seines Zuschnitts fehlt heute ein Publikum, dass seine Persönlichkeitsmerkmale zu schätzen wüsste. Und auch Bismarck hatte Zeit seines Lebens immer viele Bewunderer, aber wenige echte Anhänger und Wähler. Allerdings einen König, der ihn 28 Jahre hielt und -zig Rücktrittsgesuche ablehnte.
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am 17. Dezember 2012
Die Figur Bismarck hat seit jeher Historiker beschäftigt, gerade auch in den USA. Doch welche Akzente kann nun Steinberg mit seiner Biographie setzen, die sich immerhin mit einflussreichen Publikationen wie Nobert Galls "Der weiße Revolutionär" oder eben Otto Pflanzes zweibändiges Werk "Bismarck" (deutsch erschienen bei C.H. Beck) messen muss. Steinbergs Ziel ist es nicht, ein ausgewogenes Bild des Machtpolitikers Bismarck zu zeichnen; er möchte eine neue Erzählung wagen, jene des Charismatikers Bismarck, dessen außergewöhnliche Persönlichkeit ihn zu außergewöhnlichen Taten beflügelte.
Dabei bemüht Steinberg - akribisch wie kaum einer der genannten Historiker vor ihm - eine Unzahl an Qullen: persönlichen Aufzeichnungen und Tagebucheintragungen von Personen aus dem engsten Umfeld des Reichskanzlers, Berichten seiner Freunde, Mitarbeiter, Konkurrenten und Feinden, oft auch von Diplomaten, die den Kanzler hautnah, jedoch von einer Außenperspektive aus gesehen erlebten. Anhand dieser Quellen, die Steinberg deutet und in den Kontext einordnet, verfolgt er Bismarcks Leben, von seinen familiären Wurzeln in der preußischen Junkerschaft über die Bürgerliche Revolution von 1848, die für Bismarck zur Initialzündung seiner politischen Überzeugungen wurde, bis hin zu seinem rasanten Aufstieg zum eigentlichen Staatslenker, der die gesamte europäische Geschichte bis heute geprägt und verändert hat.
Das alles ist hochspannend geschrieben und erlaubt es, dem Menschen Bismarck so nah zu kommen, wie es nur möglich ist. Dennoch beschleicht den Leser das Gefühl, dass Steinberg sich von dem Charisma seines Titelhelden ebenso hat blenden lassen wie viele der Zeitgenossen Bismarcks. Trotz kritischer Töne gerät das Werk in manchen Passagen zur Hagiographie, die dem Reichskanzler nahezu übermenschliche Weitsicht, Klugheit und Überzeugungskraft zuschreibt, ihn eben zum "Magier der Macht" erklärt. Inwieweit Bismarcks Selbststilisierung als außergewöhnliche Persönlichkeit auch Inszenierung war, bleibt ungeklärt; ja, Steinbergs These zeugt eher von den anhaltenden Bewunderung, die Bismarck im Ausland, auch und gerade in den Vereinigten Staaten, entgegengebracht wird.

Sieht man darüber hinweg, kann man sich als Leser an Steinbergs klugem, scharfen Stil und an seiner bildhaften Sprache erfreuen, mit der er ein exaktes Bild von Bismarcks Zeit entwirft und die Kämpfe des Reichskanzlers gegen den Katholizismus, die Sozialdemokratie, den störrischen Wilhelm II. und seine zahlreichen Kontrahenten nachzeichnet. Ergänzt wird der voluminöse Text - knapp 750 Seiten umfasst das Werk mitsamt Quellenangaben - durch einige Bildtafeln im Innenschnitt, die Fotografien von Bismarck und seinem Umfeld aus verschiedenen Zeitabschnitten zeigen.

Fazit: Ein erstaunlich emphatischer Blick auf den "Eisernen Kanzler" legt der amerikanische Historiker Jonathan Steinberg hier vor und schrammt dabei knapp an einer Hagiographie Bismarcks vorbei. In Ergänzung zu dem deutlich kritischeren Werk von Norbert Gall überzeugt diese aktuelle Biographie jedoch durch ihre mutige, lebendige Darstellung, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln weiß.
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am 25. Juli 2013
Die Biografie bekommt 2 Gnadensterne für die hervorragenden Recherchen und Quellen. Allerdings ist der Autor stark negativ wertend und das auch zu unrecht. Zum Beispiel an der Stelle, in der er behauptet, dass der Erste Weltkrieg eine der Folgen von Bismarcks Handeln und Paranoia gewesen sei. Diese vollkommen übertriebene These war für mich der Grund das lesen zu beenden.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. März 2013
Es gibt viele Biographien und den wohl bedeutensten Politiker des 19. Jahrhunderts.
Diese Biographie legt den Schwerpunkt auf den Menschen, weniger auf seine politischen Handlungen. ( natuerlich werden sie auch dargestellt, aber der Schwerpunkt liegt auf dem Menschen)

Ich meine es ist dem Author sehr gut gelungen den Menschen Bismarck darzustellen, mit all seinem Genie und mit all seinen Schwaechen. Das Buch wurde mir nie langweilig, keine Seite davon!
Der Author zitiert haeufig aus Briefen und Tagebuechern von Zeitgenossen, aber er macht es so gut, dass es immer interessant bleibt!

Als 'erste Begegnung mit Bismarck' wuerde ich das Buch allerdings nicht empfehlen, da gibt es handlicheres.
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am 13. März 2013
Der Leser erfährt, warum Bismarck das größte politische Genie des 19. Jahrhunderts war. Ein Muss für jeden, der sich mit neuerer deutscher Geschichte beschäftigt und der auch der Meinung ist, dass nicht alles schlecht gewesen sein kann, was im durch Preußen geprägten Deutschland entstanden ist. Dieses Buch sollte jeder heutige politsch-korrekte Politiker und Journalist lesen, damit er erfährt, dass es auch anders - und ausgesprochen erfolgreich - gehen kann.
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am 20. Juli 2013
Ebenfalls ein Geschenk zu einem Geburtstag
Die Beschenkte ist fasziniert vom Schreibstil, der umfangreichen und
fundierten Ausführungen - wird bestens weiterempfohlen
Absolut lesenswert !!
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am 30. Dezember 2012
Das Buch ist etwas langatmig geschrieben, einige Unterteilungen und neue Kapitel wären hilfreich. Die Bewertungen und Schlußfolgerungen am Ende habe ich so in anderen Bismarck-Büchern noch nicht gelesen, das war erhellend. Mehr Fotos wären auch nicht schlecht gewesen.
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