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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der alles verändernde Krieg.., 2. Januar 2014
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
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Der Historiker Ernst Piper betrachtet in seinem Buch zum hundertsten Jahrestags des 1. Weltkrieges die kulturelle Seite, nämlich die geistigen Strömungen, die während dieser Jahre vorherrschten. Es ist eine andere Betrachtungsweise dieses Massenmordkrieges, nämlich die der menschlichen und sozialpolitischen Seite.

Die letzten Jahre vor dem Kriegsausbruch waren eine Zeit des Aufbruchs, aber auch der Veränderungen gewesen. Sie waren gekennzeichnet durch politische Krisen, begrenzte militärische Konflikte in den verschiedensten Regionen der Welt, eine massive koloniale Expansion der europäischen Großmächte. Es gab aber auch eine Vielzahl von Erfindungen, neue wissenschaftliche Theorien und Entdeckungen, den Durchbruch der Moderne in Kunst und Literatur und politische Reformbewegungen wie die Frauenrechtsbewegung. Deutschland hatte den Krieg von 1870 gewonnen und gewaltige "Hightech"-Militärwaffen entwickelt (Gewehr 88, 98, U-Boote, Krupp Geschütze, Maschinenwaffen, Seekriegsschiffe). Deutschland schickte sich ausserdem an, ein industrieller Gigant zu werden, der sogar den britischen Rivalen hinter sich ließ. 1903 erreichte eine Elektrolokomotive der Firma AEG eine Geschwindigkeit von 210 Kilometern in der Stunde. Schneller war noch nie eine von Menschen gebaute Maschine gewesen. Der Wunsch nach der Überwindung von Raum und Zeit gebar neue Helden: Rallyefahrer, Fahrradchampions und Piloten waren die Heroen der Zeit. Die ersten Flugzeuge warfen im italienisch-türkischen Krieg 1912 Bomben auf Tripolis ab, Graf von Zeppelin baute seine ungeheuerlichen Luftschiffe und gerade in Deutschland hatte man den Eindruck, die beste Armee der Welt zu besitzen.

Der italienische Poet und Vertreter des Futurismus Marinetti nahm als Kriegsberichterstatter am Libyen-Krieg teil. Er zog tanzend und singend in den Krieg, wie es in seiner Reportage „La battaglia di Tripoli“ heißt. Die Prosatexte, die in dieser Zeit entstanden, sind Beispiele des von ihm propagierten „telegraphischen Lyrismus“. In der Beschreibung der Schlacht wird zu jedem Begriff eine Metapher assoziiert: „Vorhut: 20 meter bataillone-ameisen reiterei-spinnen straßen-furten general-inselchen meldereiter-heuschrecken sand- revolution haubitzen-volksredner wolken-gitter gewehre-märtyrer schrapnells-heiligenscheine.“ Der Krieg war die Verlängerung der revolutionären Gewalt, die Schlacht die sakralisierte Destruktion. Nach dem Libyenkrieg wurden auch die folgenden Kriege, so zum Beispiel die beiden Balkankriege 1912 und 1913, von den Nationalisten und den Futuristen begrüßt, mit Texten wie Enrico Cardiles „Ode an die Gewalt“, in der die Gewalt aufgefordert wird, das ganze Leben in eine Schlacht zu verwandeln. Der Erste Weltkrieg löste dann eine wahre Flut von „Interventionsliteratur“ aus. Die namenlosen Schrecken und der millionenfache Tod, der auch die Gemeinschaft der Futuristen nicht verschonte, taten der Begeisterung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: Faschisten und Futuristen einte die Überzeugung, dass der Kampf nach dem unvollständigen Sieg von 1918 weitergehen müsse. Als Italien 1935 einen Krieg gegen das damalige Kaiserreich Abessinien begann und dabei mit unglaublicher Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung vorging, war Marinetti wieder zur Stelle und besang erneut die Ästhetik des Krieges: „Der Krieg ist schön, weil er dank der Gasmasken, der schreckenerregenden Megaphone, der Flammenwerfer und der kleinen Tanks die Herrschaft des Menschen über die unterjochte Maschine begründet. Der Krieg ist schön, weil er die erträumte Metallisierung des menschlichen Körpers inauguriert. Der Krieg ist schön, weil er neue Architekturen, wie die der großen Tanks, der geometrischen Fliegergeschwader, der Rauchspiralen aus brennenden Dörfern und vieles andere schafft.“

In Deutschland, wie auch in Italien, wurde der Krieg bejubelt- alles war auf ein paar Wochen Krieg eingestellt und zum Winteranfang, spätestens, wollte man wieder zuhause sein, so wie es in den meisten europäischen Kriegen bislang üblich war. Denn der strenge Frost, die verschneiten Wege und die Stürme erschwerten die Kampfhandlungen ganz ungemein. Kriege wurden üblicherweise im Frühjahr, nach dem Austrocknen der matschigen Heerstrassen und Schlachtfelder, begonnen und zum ersten Schnee wieder eingestellt. Millionen von deutschen Soldaten - darunter Künstler, Poeten, Schriftsteller - zogen mit großer Freude in diesen unverhofften Krieg, galt es doch, die deutsche Übermacht mit allen technischen Errungenschaften unter Beweis zu stellen. Doch schnell stellte es sich heraus, dass dieser Krieg zum Stellungskrieg wurde, der ein furchtbares Gemetzel verursachte. Die deutschen Kolonien - schwach verteidigt von einigen hundert deutschen Soldaten - fielen schon im ersten Jahr in die Hände der Feinde (ausser Deutsch-Ostafrika, das von General von Lettow-Vorbeck verteidigt wurde), und trotz vieler siegreicher Schlachten kam die Front nicht vorwärts.

Anders als Clark, der diesen Krieg als Krieg der Schlafwandler betrachtet, sieht Piper vor allem die tiefen Hintergründe in der rasenden kulturellen Entwicklung der zentraleuropäischen Staaten und liest in den Beschreibungen der damals führenden intellektuellen Köpfen. Wie war das vor 100 Jahren? Was waren die Ingredienzien, die zu diesem Desaster führten? Und wie wirkte sich der Krieg auf die Stimmung der nächsten Jahrzehnte aus? Der 1. Weltkrieg war der Startpunkt der Vormachtstellung der USA, war das schleichende Ende der Kolonialpolitik und bewirkte die tiefgreifenden Veränderungen in Russland mit der Oktoberrevolution. Der Krieg veränderte die deutsche Gesinnung, das "Deutschtum" und implizierte bereits in sich den nächsten Krieg.

Ein spannendes Buch mit einer sehr interessanten Sichtweise auf unsere Wurzeln. Acht Seiten Bilder gehören zu diesem Opus, das ich jedem Geschichtsinteressierten nur ans Herz legen kann!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswertes Buch über kulturelle Aspekte des Ersten Weltkrieges, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Ernst Pipers Buch "Nacht über Europa" ragt tatsächlich, wie es der Verlag verspricht, heraus aus der Flut der derzeitigen Veröffentlichungen über den Ersten Weltkrieg. Nicht nur allein deswegen, weil Piper sich kulturgeschichtlicher Aspekte annimmt, die in dieser Breite in einer Monographie noch nicht behandelt wurden. Das Buch liest sich über weite Strecken einfach spannend.

In dem Werk geht es weniger um die politischen und sozioökonomischen Gründe und Aspekte des Krieges als vielmehr um die kulturellen und ideologischen. Die geistigen Eliten haben sich mitunter vom Nationalismus, von Sozialdarwinismus und von einer Ästhetisierung der Gewalt mitreißen lassen und wiederum mit ihren Werken und Handeln dem Krieg eine Legitimation gegeben, indem sie ihm Sinn verliehen. Dies hatte Auswirkungen noch lange dem Ersten Weltkrieg. Piper beschreibt dies alles anhand vieler verschiedener Gruppen und Personen für Deutschland und Österreich-Ungarn, aber auch für England, Frankreich und Italien.

So stellt "Nacht über Europa" letztlich eine Bestandsaufnahme der geistigen und kulturellen Strömungen vor, während und nach dem Krieg dar und trägt viel zum Verständnis dieser Zeit bei. Zugleich schreibt Piper in einem gut lesbaren und kurzweiligen Stil, die knapp 600 Seiten schrecken daher bei der Lektüre nicht ab.

Wer mehr über die geistigen Strömungen im Ersten Weltkrieg erfahren will, ist mit diesem Buch sehr gut bedient!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend!, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Der Historiker Ernst Piper zeigt in seinem neuen Buch, wie sich der Erste Weltkrieg auf die Kulturlandschaft der vom Krieg betroffenen Länder ausgewirkt hat. Bei der Lektüre wird schnell deutlich, dass Piper ein Kriegsgegner ist. Er zeigt ausführlich, dass bedeutende Schriftsteller wie Thomas Mann, Gerhard Hauptmann oder Herbert G. Wells sich in erschreckender Weise für den Krieg begeisterten. Aber seine Sympathie gehört den Gegnern des Krieges, die für diese Gegnerschaft oftmals das Exil und in einigen Fällen sogar das Gefängnis auf sich nahmen.

Piper schildert das Zerreißen des Netzwerks der Künstler und Wissenschaftler, das sich in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg in Europa gebildet hatte. Ausführlich geht er auch auf das Schicksal der jüdischen Bevölkerungsgruppen in den kriegführenden Ländern ein. Besonders für die größte Gruppe, die polnischen Juden, war die Situation sehr schwierig, weil es damals keinen polnischen Staat gab und sie auf drei Länder (Russland, Deutschland und Österreich) verteilt waren, die gegeneinander Krieg führten.

Die Spaltung der Arbeiterbewegung in reformistische Sozialdemokraten und revolutionäre Kommunisten ist ein anderes wichtiges Thema in Pipers Buch. Sie hatte in Auseinandersetzungen über die Unterstützung des Krieges durch die SPD ihren Ursprung und ist bis heute nicht überwunden. Dies zeigt, wie aktuell die Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg ist.

Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und toll zu lesen. Ich empfehle es jedem, der an Geschichte interessiert ist.

Außerdem ist das Buch spannend geschrieben und toll zu lesen. Ich empfehle es jedem,
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal eine ganz andere Sichtweise auf den Ersten Weltkrieg, 25. Dezember 2013
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch ist nicht einfach nur die Geschichte des Ersten Weltkrieges beschrieben, sondern speziell die Kulturgeschichte …

Ernst Piper als Historiker weiß, wovon und worüber er schreibt, fundiert und sachlich hinterfragt und erläutert er beschreibend und literarisch spannend und flüssig zu lesen die Kulturgeschichte des ersten Weltkrieges.

Es geht nicht um die Kämpfe, sondern um die Kultur dieser Zeit. Wie war die Nation damals geistig drauf ? So einfach könnte man die Frage stellen und so umfassend, komplex und detailliert antwortet Piper in seinem fast 600 Seiten fassenden Buch.

Natürlich ist diese kulturelle Geschichte der Zeit in engem Zusammenhang zu sehen mit der Zeit überhaupt – mit der Entwicklung des Krieges usw. – aber dennoch kann man sie herauslösen und separat betrachten – dennoch immer den Zusammenhang herstellend und sehend.

Krieg hat Auswirkungen natürlich auch auf die Kultur, auf die Literatur oder die Medien überhaupt – so natürlich auch der Erste Weltkrieg. Was machte der Krieg im Lauf der Zeit mit unserer Kultur ??? Dies beschreibt Piper an Hand von Persönlichkeiten und der Kultur allgemein. Das Denken in den Köpfen der Menschen (Künstler, Intellektuelle und Wissenchaftlicher …) veränderte sich – und wie Piper dies erläutert, das fand ich absolut ansprechend, verständlich und spannend.

Diese intensive tiefgründige Annäherung an den Krieg und seine kulturellen Auswirkungen ist mal etwas ganz anderes, als die Kampfdarstellungen und die Erläuterungen der Auswirkungen auf Politik und Wirtschaft. Die geistige Seite – die Anschauungen und deren Veränderungen usw. werden im Buch betrachtet und haben mich tief beeindruckt zurück gelassen.

Leseprobe:
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Kriege wirken in aller Regel als Katalysatoren für den Nationalismus und stärken damit faschistische Bewegungen, die immer auch Träger nationalistischer Ideologeme sind. In keinem Land ist der Aufstieg des Faschismus so eng mit dem Ersten Weltkrieg verbunden wie in Italien. Die Nationalisten, die sich 1910 in der Associazione Nazionalista Italieana organisiert hatten, und die revolutionären Syndikalisten waren die beiden wichtigsten Strömungen, die ab 1914 in der faschistischen Bewegung zusammenfanden. Dabei hatten sie ganz unterschiedliche politische Ausgangspositionen und trafen sich anfangs allein in der Ablehnung des liberalen Systems der Ära Giolitti. …

Nicht zu vergessen, es gibt im Buch 8 Seiten farbiges Bildmaterial.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dieses Buch wohl das erste ist, welches den Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen einmal von einer ganz anderen Seite betrachtet. Ich habe es sehr genossen und war beeindruckt von der Art und Weise, wie der Autor sein gesammeltes Wissen an den Leser weiter gibt. Spannend, eindrucksvoll und tiefgründig erzählt er von den kulturellen Strömungen und Auswirkungen auch nach dem Krieg.

Absolute Empfehlung für Leser, die sich für Geschichte interessieren.
Vor diesem doch recht dicken Wälzer muss man echt keine Angst haben, höchstens Respekt !!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorzuheben, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Unter den Büchern, die zurzeit über das Jahr 1914 erschienen sind, ist dieses von Ernst Piper hervorzuheben. Hier wird zum einen die Vorgeschichte des Großen Krieges (z. B. die vielen 'kleinen' Kriege, die es in den Jahren zuvor gab) verständlicher dargestellt. Zum anderen kommt das zentrale Thema des Buches - die Kultur dieser Zeit, die Aktivitäten der Kulturschaffenden - in anderen Büchern viel zu kurz. Hier wird es in aller faszinierender Breite vorgestellt. Dazu kommt ein großes Bildmaterial, das diesen Hintergrund der politischen und militärischen Ereignisse ideal ergänzt. Das Buch ist nun auch ein Exponat in der Ausstellung "Ein Blick auf das Jahr 1914" im Anderen Museum (Bayreuth).
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und spannend, 30. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Obwohl ich schon einiges über den Ersten Weltkrieg gelesen hatte, habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Es präsentiert eine ganz andere Sicht auf die Dinge und ist auch für denjenigen wirklich spannend, der sich nicht so für Schlachten und Militärgeschichte interessiert. Piper beschreibt vieles, was in anderen Büchern zum Thema nicht zu finden ist, zum Beispiel die schwierige Situation der Juden in den verschiedenen kriegführenden Ländern oder das Leben in der neutralen Schweiz, wohin viele Kriegsgegner geflüchtet waren. Unbedingt empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Zetianalys, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Beklemmende Analyse der Kultur des Ersten Weltkriegs, der Gedankengebäude und Entwicklung,die zum Krieg führte - Parallelen zu heute. Für alle, die aus der Geschichte lernen möchten - solange das noch möglich ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kriege werden nicht an der Front gemacht, sondern durch die Politik und die Gesellschaften im Hinterland, in den Staaten. Viele Namen von Künstlern und anderen Personen, die man schon mal gehört hat, tauchen hier auf, und man versteht, wie diese Menschen gedacht, gefühlt und gelitten haben. Es gibt in dem Buch praktisch keine Schlachten, keine Soldaten und kein Blut. Für mich das beste Buch über diesen Krieg und ich wünschte mir ähnliche Bücher über den 2 Weltkrieg und den Krieg 1870/71.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der anfänglichen Begeisterung blieb nicht viel übrig., 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs (Gebundene Ausgabe)
Ein lesenswertes Buch ,da es besonders die Auswirkungen des ersten Weltkrieges auf die Kunstscene beleuchtet.Viele Künstler haben in den ersten Kriegstagen ihr Leben verloren.Das Buch eröffnet einen neuen Blickwinkel auf diese Künstlergeneration.
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Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs
Nacht über Europa: Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs von Ernst Piper (Gebundene Ausgabe - 2. Dezember 2013)
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