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TOP 1000 REZENSENTam 29. November 2007
Jörg Friedrich hat mit seinem Buch "Der Brand" die Diskussion um die mortalische Wertung der alliierten Bombenangriffe auf Deutschland nue entfacht. Während "Der Brand" als großen Schwachpunkt die Emotionalisierung des Themas zeigt ist dieser Bildband das Gegenteil: Er braucht gar nicht einseitig zu emotionalisieren, denn die Bilder der zerfetzten und verkohlten Leichen und der Trümmerberge ist schon anklagend genug. Die kurzen Begleittexte braucht man nicht dazu. Allerdings muss ich sagen, dass der Bildband teilweise unverständlich ist, wenn man das Buch "Der Brand" nicht gelesen hat.

Als Ergänzuung aufrührend furchbar. Die Schilderungen aus dem Buch bekommen hier Gesichter.
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HALL OF FAMEam 15. Januar 2004
ich weiß nicht, warum mich der traurige blick der elefantenmutter im bombardierten berliner zoo auf ihr totes kind so besonders rührte - vielleicht, weil ich immer im kopf mit mir herumtrage die bemerkung gorkis: "nach manchem gespräch mit einem menschen hat man das verlangen, einen hund zu streicheln, einem affen zuzunicken oder vor einem elefanten den hut zu ziehen." nach dem anblick dieser fotodokumentation hat man den wunsch, das gedächtnis von goldfischen (3 sekunden) oder maulwürfen zu haben, nicht aber das eines elefanten. im klappentext des buches findet man unter anderem die passage: gezeigt wird "... die infame regie der NSDAP, die den entronnenen gulaschkanonen, den toten staatsbegräbnisse und den kapitulanten das schafott bereitete." den sehr aufschlussreichen fotos (als später geborenem war mir unvertraut das bild von runenflaggen bei totenfeiern, von bunker-ordnungen etc.) sind in diesem sinne gleichermaßen nachdenklich machende text-fragmente beigegeben: "...gespräche, die störend wirken, d. h. miesmachereien, meckereien u.s.w. werden nicht geduldet, sonst wird die karte entzogen..." [sie berechtigte zur bunkerbenutzung]; oder aus den "zehn grundgedanken über die aufgaben der stadtverwaltung im großschadensfall" [stuttgart]: "ausgabe von nummern zur geordneten abwicklung der geschäfte (z.b. feststellungsverfahren für mobiliarschäden); mit schreiern möglichst in nebenräumen verhandeln..." etc. auch aufschlussreiches text-material der nicht-deutschen seite ist zu finden: "untersuchungen legen nahe, dass die zerstörung des hauses die schädlichste moralische wirkung zeitigt. den leuten geht das näher als die tötung ihrer freunde, ja selbst der verwandten." [aus dem papier des wissenschaftsberaters churchills, lord cherwell, zur taktik des DE-HOUSING, 1942]. die betrachtung der bilder legt nahe, dass cherwell wohl leider recht gehabt hat, aber ob das moralisch war? den hebel bei der zivilbevölkerung anzusetzen? "teuer sind grabstein, gitter und grund / und die toten würden noch fluchen / füllte nicht erde den zahnlosen mund" - zitiert jörg friedrich und sein team den lyriker peter huchel. die bilder überlassen dem betrachter, was er am meisten verflucht: die prächtigen vorkriegs-aufmärsche der nazis, die in penibelster ordnung befindlichen deutschen bombendepots zu kriegsbeginn, die bald herandröhnenden B 24-LIBERATOR-bomberflotten, die leichenberge in dresden gegen kriegsende - oder die öden wiederaufbauten im nachkriegsdeutschland in sorgsam gegenübergestellten gestern-heute-fotos; eigentlich sollte solch ein buch in keinem haushalt fehlen - als kleines gegenmittel gegen die schiere spaßgesellschaft, - und als hilfreiche verständigungsbrücke zwischen den generationen...
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am 15. Juli 2014
Ein notwendiges Werk, weil es die Schrecken des Bombenkriegs ungeschminkt darstellt. Dieses Buch sollten vor allem diejenigen lesen, die nie in einem Luftschutzkeller saßen, in Frieden und Wohlstand aufwachsen und dann in Dresden mit einer Losung "Harris do it again!" auftreten. Als "Zugabe" sollten sie sich noch das Buch "Deutschland zur Stunde Null" ansehen, um zu kennen zu lernen, wie es in Deutschland 1945 aussah und Hochachtung vor dem Aufbauleistungen ihrer Eltern und Großeltern zu bekommen.
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am 28. Januar 2007
Der Bombenkrieg gegen Deutschland richtete sich gegen die Zivilbevölkerung. Früher wurde dies von sehr vielen Menschen vollkommen verneint. Unter dem Mäntelchen der allgegenwärtigen" Befreiung" wurde der Bombenkrieg verniedlicht ,nach der Devise: Der Krieg kehrt zu seinem Entstehungsland zurück. nach den Tausenden Opfern wurde wenig gefragt, der Sieger hat Recht, die Mittel die zum siege führten waren sekundär- entschuldbar.

Durch die Bücher von Friedrich wird endlich eine längst fällige Diskussion angestoßen, wer ist verantwortlich für dieses Kriegsverbrechen gegen die deutsche Zivilbevölkerung. wer hat diesen Horror zu verantworten, wer will ihn auch heute noch schönreden und minimieren.

Um politisch korrekt zu bleiben muss ich natürlich die Opfer des deutschen Bombenkrieges z.b. in England würdigen. aber diese Dimension des Terrors ist doch wohl eine andere.Wer erinnert und gedenkt heute eigentlich noch den verbrannten, erstickten und zerrissenen Opfer dieser Heldentaten britischer und amerikanischer Bomberflotten.
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am 11. November 2009
ein buch,dass nur zu empfehlen ist,zeigt es doch auszüge der kalten grausamkeit eines bombardements,welches bis heute nichts von seiner menschlichen und politischen auseinandersetzung verloren hat.ein ewiges tabuthema einer "political correctness".wer sich dazu noch "der brand" des gleichen autors gönnt,hat das umfangreiche begleitmaterial dazu.
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am 1. November 2003
Vorab: wer den "Brand" gelesen hat oder Zeitzeuge ist, braucht diesen Band nicht. Ein Grund, weshalb es nicht die volle Punktzahl gab.
Jörg Friedrich hat Bilder aus Städten der heutigen Bundesrepublik zusammengetragen, die nach dem Motto "vorher/dabei/später" das Ausmaß der Zerstörung und das Leiden der betroffenen Menschen deutlich werden lassen. Wurden Breslau, Königsberg, Wien oder andere Städte nicht bombadiert? Der zweite Grund, nicht die volle Punktzahl zu geben.
Friedrich kam es nicht auf die lückenlose Dokumentation des Bombenkrieges an, sondern er wollte durch die Bild-Text Montage das Leiden der Menschen in dieser Zeit und auch das Verhalten der NSDAP-Oberen deutlich werden lassen. Das ist ihm zu einem guten Teil auch gelungen.
Wer sich zu diesem Thema mit Bildmaterial beschäftigen will, dem kann zum Kauf dieses Bandes geraten werden. Es mag sein, daß diese Photos bis jetzt unveröffentlicht waren. Wirklich neu sind derartige Bilder aus deutschen Städten aber nicht. Ein dritter Grund, nicht die volle Punktzahl zu geben.
Für Leute, die sich erstmals mit dem Thema befassung und die nicht unbedingt auf Bildmaterial angewiesen sind, finde ich das Vorläuferbuch "Der Brand" geeigneter. Etwas drängt sich der Verdacht auf, daß der Verlag an dessen wirtschaftlichen Erfolg anknüpfen wollte.
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am 27. September 2006
Ausgesuchtes und auch hervorragendes Bildmaterial ermöglichen das Grauen eines modernen Luftkrieges gut nachzuempfinden. Nahezu unvorstellbar ist die Vernichtungskraft moderner Kampfmittel, denen die Menschen in der Zeit des 2.Weltkriegs ausgesetzt waren. Der begleitende Text zu den einzelnen Kapiteln und vielfältigen Bildern auf 240 Seiten ist rundweg überzeugend.
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am 27. Oktober 2003
Jörg Friedrich gebührt das Verdienst, mit seinem Buch "Der Brand" die Diskussion über den Bombenkrieg neu eröffnet zu haben, vor allem indem er erzählte, mit welchen Zielsetzungen und Methoden dieser Krieg geführt wurde. Es war gut, daß jenes Buch auf Bilder verzichtete. Der nun vorliegende Bildband kann dazu dienen, das dort Gesagte zu illustrieren. Zur Information über den Bombenkrieg taugt er weniger, zumal die Texte sehr spärlich und teilweise noch verquaster sind als in "Der Brand". Das Buch beginnt mit Bildern aus den noch unzerstörten Städten und endet mit Beispielen für den Wiederaufbau, dazwischen Bilder aus der Kriegszeit, nach sachlichen Aspekten geordnet. Darunter sind auch Bilder der Opfer, die wirklich gräßlich sind. Hier waren sich offenbar auch Autor und Verlag nicht einig, ob sie alle abgedruckt werden mußten. Für mich bewegender waren eigentlich Aufnahmen aus dem zerstörten Pforzheim, wo man Ruinen mit Kreuzen oder Tafeln als Grabstätten der darunter liegenden Menschen gekennzeichnet hat... Die Anordnung der Bilder ist manchmal eigenwillig: Was haben Fotos von Luftangriffen auf London im Abschnitt "Bergung" zu suchen? Man hat den Eindruck, Friedrich hat die Bilder ausgesucht und angeordnet, weil er etwas Bestimmtes damit sagen will - nur steht dieser Text nicht oder nur auszugsweise da. Deshalb macht dieser Band nur Sinn, wenn man das andere Buch vorher gelesen hat.
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am 22. Juni 2013
Bin sehr zufrieden Danke.
Es sah fürchterlich aus was die Bomben angerichtet hatten. Der Wideraufbau Deutschlands erfolgte fast ausschlislich nur durch Deutsche Frauen, ohne Ausländeranteil, die sich heute im gemachten Nest setzen und bestimmen was für den Deutschen Bürger übrich zu bleiben hat, dank idiotoscher Polirtiker die ein Verbrechen am eigenem Volk verüben.
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