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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2004
Das hervorragend recherchierte Buch von J. Friedrich schildert den Bombenkrieg von 1940 bis 1945 gegen Deutschland.
Die Entwicklung der englischen Strategie von Churchill und seinen Generälen, die deutschen Abwehrmassnahmen und vor allem das Leiden der Zivilbevölkerung, gegen die dieser Krieg erklärtermassen gerichtet ist, werden vom Autor sehr detailliert und faktenreich aufgezeigt.
Das nüchterne Resultat des "moral bombing" ist, dass damit ein Regime nicht gestürzt werden kann. Preis: mehrere 100'000 Tote.
Durch die Zerstörung von jahrhunderte alten Bauwerken durch die englischen Bomben besitzt Deutschland heute keine Verbindung zum Mittelalter mehr (nach E.Jünger, Seite 177). Das Buch liest sich auch als Inventar der unwiederruflich verlorenen Burgen, Kirchen, Paläste etc.: "the bomber's baedeker'.
Obwohl Friedrichs Werk der rechtsradikalen Szene wenig bringt, irritiert in den Literaturangaben der Name des umstrittenen Autors David Irving (Seite 569).
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2010
Mann moechte die Tiefe des Elebnisses dieser Studie hier nicht wiederzugeben versuchen, sondern einfach alle Interesierten das Buch zum Lesen auffordern.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. August 2004
Endlich eine umfassende Darstellung des Bombenkrieges und der Leiden der Bevölkerung. Ich habe damals mit meiner Mutter und meinen Großeltern im Keller in Mannheim gesessen und mich zu Tode gefürchtet. Zum Glück haben wir das nur zwei- dreimal erlebt weil wir eigentlich im Wienerwald wohnten. Von meiner Großmutter besitze ich einen Brief von Ostern 1945. Sie schreibt da " Ich kann nicht mehr in den Garten, sie schießen auf uns wie auf Hasen".
Was ich an dem Buch etwas irritierend finde ist der Rückblick in vorige Jahrhunderte.
Aber alles in allem eine lesenswerte Dokumentation und sehr zu empfehlen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2013
Wer an Geschichte, Zahlen und Fakten interessiert ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Man kann froh sein, nicht dabei gewesen sein zu müssen.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2004
Dieses Buch beschreibt eindringlich und akribisch ein Kapitel des zweiten Weltkrieges über das lange Zeit der Mantel des Schweigens gebreitet wurde, die Bombardierung der Zivilbevölkerung. Noch heute, wie jüngst beim Besuch der englischen Königin in Deutschland zu beobachten, stellt dies eine kaum aufgearbeitete Facette des Krieges dar.
Während mir die grausamen Höhepunkte, wie der Feuersturm in Hamburg, der 1000 Bomberangriff auf Köln oder natürlich die Auslöschung Dresdens, bekannt waren, war ich doch überrascht, dass diese Schicksal nahezu jede größer Stadt im damaligen Reichsgebiet ereilte. Neben den menschlichen Verlusten, beschreibt Friedrich besonders den unermesslichen Verlust einer über jahrhunderte zu Stein gewordenen Kunstgeschichte. Es macht einem betroffen, dass die Leistungen von vielen Generationen, aufgrund des Vernichtungswillen von Bomber Command und dem menschenverachtenden Regime im Land in wenigen Minuten geopfert worden.
Das Buch lässt den Leser im total verwüsteten Deutschland des Jahres 1945 zurück und gibt keine Hoffnung auf den später erfolgten Wiederaufbau. Es würde, der Geschichte einen versöhnlicheren Ausgang geben, wenn der Autor auch manchmal dem Erhaltenen oder später liebevoll Wiederaufgebauten und Restaurierten Platz einräumen würde.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2003
erschütternd und auch für den über die geschichte des 2. weltkrieges und auch speziell des luftkrieges gut informierten leser ungemein informativ.jörg friedrich hat hier ganz offenbar qellenstudien betrieben und eine fülle von schwer erreichbaren einzelinformationen zusammen getragen. das buch stellt eine späte aufarbeitung eines themas dar, das, aus welchen gründen auch immer, bislang nicht historisch in dieser form behandelt wurde.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2003
ein wirklich bemerkenswertes buch. auch für den kenner des luftkrieges im 2.weltkrieg vermittelt es eine neue sicht der schrecklichen geschehnisse, die der betroffenen.
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2003
Das Buch ist wirklich eine Bombe, denn wer bis jetzt noch Amerikafan war, wird nach der Lektüre dieses Buches die aktuelle Politik im Nahen Osten aus einem anderen Blickwinkel sehen. Negativ an diesem Buch sind die Wiederholungen und Auflistungen der immer wieder gleichen Schäden in den verschiedenen Städten. Für einen historisch interessierten Leser, der den Bombenkrieg nicht miterlebt hat, ist das Buch auf jeden Fall lesenswert, ebenso auch für jeden der die aktuellen Kriegspläne der USA für notwendig hält.
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26 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2006
Das Werk beginnt vielversprechend mit Ausflügen in die Militärgeschichte. Doch kaum sind die Einleitungssätze gelesen, treten und inhaltlich und stilistisch Pannen auf. Aussagen werden getroffen und im nächsten Kapitel widerrufen (Aussage 1: Die strategischen Bombardements erzielten kaum Wirkung gegen die Rüstungsindustrie; Aussage 2: Das einzige Verteidigungsmittel gegen die Bomber, der Düsenjäger Me 262, konnte nicht in ausreichender Stückzahl produziert werden: wegen zusammengebrochener Rüstungsindustrie. Ist inhaltlich schon fragwürdig, auch ohne den Widerspruch)
Man trifft häufig auf Zusammenreimungen, die einer Prüfung nicht standhalten. So wird Hugh Trenchard als geistiger Vater strategischer Bombardements genannt. Das war aber Gulio Douhet.
Die Luftwaffen aller Industrienationen haben sich zu jener Zeit daran orientiert.
Bedrückend sicher das Leid der ausgebombten Zivilisten. Daran ist nicht zu rütteln. Doch hat man teilweise den Eindruck, dass der Autor sich nicht entscheiden kann, ob ihm historische Städtewahrzeichen oder der Menschen, die auch unter dem Nazionalsozialismus litten, mehr zu Herzen gehen.
Zwischendurch verliert auch der vorgewarnter Leser mal den Faden, wenn der Autor zu einer Anylyse ansetzt, diese aber nicht zu Ende führt, weil er abrupt das Thema wechselt. Ich sehe das Buch durchaus als Ergänzung zu dem Thema. Keinesfalls ist es umfassend, und teilweise fehlerhaft. Liebe Grüße,
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15 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2003
In diesem ausführlichen Buch vermisse ich einerseits den "roten Faden", der dem Leser in chronologischer Folge die Ereignisse und Fakten an den betreffenden Orten schildert, andererseits stören die ständigen Rückblicke in die deutsche und europäische Geschichte! Sicherlich ist es auch interessant, zu welcher Zeit die bombardierten Gebäude und Kunstwerke entstanden sind, aber z.B. Ausflüge in die Nibelungensage, wenn es um die Zerstörung von Wiesbaden geht, lenken doch sehr vom Thema ab.
Wilfried Eisenbeiß
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