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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschütternde 530 Seiten
Im Gegensatz zu vielen anderen historischen Büchern mußte ich dieses immer wieder weglegen, bevor ich es weiter lesen konnte. Viele Berichte erschüttern, erschrecken auch nach so vielen Jahren noch immer. Das Einflechten persönlicher Schicksale reißt die Opfer aus der Anonymität ohne dabei in den Kitsch abzugleiten.
Die eigentliche...
Veröffentlicht am 17. Februar 2003 von Hauke Stammer

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unübersichtlich
Also die Intention des Buches ist eine Gute. Dem Autor gelingt es, mit seiner Sprache die im wahrsten Sinne des Wortes erschütternden Folgen des Bombenkriegs dem Leser zu vermitteln.

Ich hätte mir aber eine chronologisch geordnete Abhandlung der einzelnen Angriffe auf die deutschen Städte gewünscht. So ist das Buch meiner Ansich nach sehr...
Veröffentlicht am 12. Juni 2011 von Herbert Sowa


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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, 2. Dezember 2002
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (Gebundene Ausgabe)
Die Zerstörung der deutschen Städte durch Fliegerbomben ist oft geschildert worden, in Romanen, Erinnerungen und in den Erzählungen von Eltern und Großeltern - aber in der Regel wie ein Naturereignis. Friedrich schildert, welche - immer weiter verfeinerte - Technik, welche - grausame - Logik und welche Strategie dahinter standen. Man erfährt, daß nicht Sprengbomben, sondern gezielt entfachte, alles verheerende Feuerstürme die größte Zerstörungskraft hatten und daß es kein Zufall war, daß historische Stadtkerne und nicht Industrieanlagen, Mittelstädte und nicht die Metropolen am stärksten zerstört wurden. Friedrich will nicht aufrechnen, weder in die eine noch in die andere Richtung, nur etwas darstellen, was man zu oft übergangen hat. Das Buch enthält keine Bilder, was vielleicht kein Fehler ist. Wünschenswert wäre aber ein statistischer Anhang gewesen, statt der Menge von Opfer- und Bombenzahlen, die im Text verstreut sind, so daß man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Schade auch, daß nur eine einzige - noch dazu mangelhafte - Karte beigefügt ist. Zu kritisieren wäre auch sein Stil, der gelegentlich abenteuerliche Satzkonstruktionen enthält. Hier hätte das Lektorat besser arbeiten sollen. Trotzdem: ein wichtiges Buch.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stooping to Hitler's level, 9. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (Gebundene Ausgabe)
May I address my review particularly to fellow American readers?
Read page 222 first. A member of an American bomber crew recalls how he went to his superior officer with moral reservations about that nightï¿s mission:
The fire-bombing of a particular city, which dated from the middle agesï¿as most did. His superior replied that the Germans started it, so bombing the hell out of them served them right. To this day, most Americans interested in World War 2 would agree, although Dresden is not mentioned among the heroic deeds of our greatest generation. And there were many Dresdens.
Der Brand is a 500+ page meticulous description of what that eye-for-an-eye justice meant in practice. With thoroughness and dispassion, it tells of the deliberate and systematic incineration of every major German city, and the intentional slaughter of hundreds of thousands of civilians. Nearly 1000 years of culture literally gone in a puff of smoke. But, as youï¿ll learn, Germans have had several centuriesï¿ experience in being devastated by various foreign military forces. So maybe they take it all in stride. Maybe not.

You canï¿t help reading Der Brand with an eye on todayï¿s news. Youï¿ll think of the ï¿Shock and Aweï¿ air campaign in Iraq, and maybe take some consolation that this time we removed (mostly) the government and (mostly) spared the nation. (Does anybody know whether the author has commented on this?)
Frequently, youï¿ll encounter the phrase ï¿moral bombingï¿, always typeset in English. It would be interesting to know its exact origin. At first I thought it might have been a misprint for ï¿morale bombingï¿. That was certainly the stated objective: to terrorize the German civilian population into ending the war by overthrowing Hitler. (Ha!) But ï¿moral bombingï¿ was also used to describe what you might call a righteous chastisement of the wicked, wicked, militaristic German people, raining down from the very heavens. So maybe the spelling is correct.
Well, today, most of the world believes America is the Nazi Germany of the 21st century, and President Bush, the Hitler. As I write this, we are bracing ourselves for another attack from Ben Laden & Co, who also believe in terror, slaughter, and destruction in a good cause. Two can play at ï¿moral bombingï¿.
I have given the book 4 stars because of the lack of photos; before/after pictures would have helped the reader to understand the extent of the devastation. Also the lack of footnoted substantiation is a weakness, and undercuts some very disturbing assertions. For example, during the Battle of Britain when the beleaguered RAF heroically stood up to Hitlerï¿s mighty luftwaffe, (blah, blah, blah), long range heavy British bombers were trying their hardest to destroy the entire Black Forest with incendiary bombs. Nazi trees! This is spiteful enough to be true, but Iï¿d like to see the proof. To my knowledge, the last lunatic to declare war on nature was Caligula.
The author also states that Churchill planned to use what we now call WMDs (chemical and biological) against German cities. The only reason he didnï¿t was that his own generals pointed out that the contamination would make the country too dangerous to invade. This one is a reputation- buster indeed, but whereï¿s the evidence?
The German is difficult but not impossible, although sometimes the author expresses himself somewhat abstractly. But it may just be my poor German. On the other hand, when reading about the destruction of a German city takes as long as the attack itself, you can approximately follow the air war in ï¿real timeï¿. Fluent readers might miss out on this. Also, you appreciate how the allies had plenty of time to stop and think about what they were doing.
In short, a horrifying and disgusting chapter in modern history, which is far from closed
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch war überfällig, 21. März 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (Gebundene Ausgabe)
zumindest kann ich jetzt ein bischen verstehen, warum ich den Weg zum Bunker in Duisburg-Hochfeld so genau kenne, obwohl ich nur einmal in Duisburg war (Gräber haben mich nie interressiert). Meine Mutter (Jahrgang 36) hat ihn mir hunderte Male beschrieben.
Mit dem Terroranschlag vom 11.09.2001 hat bei mir das Nachdenken eingesetzt. Warum wird über diesen Terroranschlag bis ins letzte Datail berichtet, aber ich weiß nicht einmal, wieviele Opfer es bei den Terrorangriffen auf meine Heimatstadt (Stuttgart) gab. Und vor allem kann ich es nirgends nachlesen, im ganzen Internet nicht. Die Alliierten haben Ihre Angriffe bis ins Detail beschrieben und ins Internet gestellt.
Herr Friedrich hat mit diesem Mißstand zumindest teilweise aufgeräumt. Das Buch kann nur einen Aufriss geben, aber auf mich hat es befreiend gewirkt.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk und Pflichtlektüre, 2. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (Gebundene Ausgabe)
Erschütternd zusätzlich durch den gewählten, allein passenden Schreibstil, ungeheuer faktenreich, werden Zusammenhänge deutlich gemacht, ebenso technische Details des Bombenkriegs allgemeinverständlich dargelegt.

So kurz nach dem Krieg geboren, daß ich mich noch an unsere "Abenteuerspielplätze" in Ruinen erinnern kann

und auch an genügend Berichte aus Luftschutzkellern, habe ich mich bereits als Kind gewundert über die Diskrepanz zwischen der "offiziellen Darstellung des Bombenkriegs" und dem, was ich sah. Die Kasernen sind meist stehengeblieben; die waffenlosen Menschen in den Städten und unsere Kultur, die historischen Innenstädte sind verbrannt worden. Nur weil sie so gut brennen oder weil man Geschichtslosigkeit erreichen wollte (und auch sehr erfolgreich damit war)?

Empfehlung: unbedingt lesen, wenn es auch Mühe bereiten wird.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opfer und Täter, Schuld und Verantwortung - oder: Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich (Sartre)., 21. Februar 2007
Jörg Friedrichs Buch über den Bombenkrieg der Allierten auf deutsche Städte ließ in Großbritannien die Emotionen hoch gehen. Darf man ein Land, das sich ja nur verteidigt hat, so an den Pranger stellen? Zum Schuldigen machen? Müssen sich die Alliierten von damals an den Pranger gestellt sehen - durch dieses Buch? Ich habe Jörg Friedrichs Buch als Dokumentation gelesen, als eine in seiner sachlichen und ernsten Darstellung an die Nieren gehende Beschreibung, klare und unvoreingenommene Aufzählung der Folgen dieses Bombenkriegs und eine, die zeigt, was Krieg wirklich bedeutet. Dass Krieg nicht sein muss, niemals sein sollte - und dass Opfer, gleichgültig auf welcher Seite sie geschehen, immer als einzelne uns beschämen müssen. Solche, richtig verstandene Humanitas fragt nicht nach Schuld, sondern nach Verantwortung - von uns allen, zu allen Zeiten. Und dann wird ein solches Buch zur Ermahnung, zum Wachmacher, durch den Emotionen hoch gehen sollten. Dann hat dieses Buch sein gutes Ziel erreicht. Also lest es. Es hilft, klarer zu sehen. Auch heute und in heutigen Dingen. Gut, dass Jörg Friedrich den Mut zu diesem Buch fand.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gelungene Aufarbeitung der Historie, 24. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 (Gebundene Ausgabe)
Jörg Friedrich gehört höchstes Lob und Anerkennung dafür das er es gewagt hat diese Buch zuschreiben.
Dieses Buch ist in einer Zeit, in der es sehr leicht fällt das gewesene zu vergessen, sehr heilsam.
Herr Friedrich beschreibt aus meiner sicht sehr anschaulich wie die Handlungen der Deutschen, Britten und Amerikaner zu Gegenmaßnahmen gezwungen haben, vergisst aber nicht zu erwähnen das diese Gegenmaßnahmen vor allem in den Jahren '44 und '45 weit über das eigentlich Ziel hinausgeschossen sind. Er vergisst auch nicht zu erwähnen das es ohne Skrupel in Kauf genommen wurde Kulturgut und Menschenleben einem vermeindlich wichtigem Ziel, der Zerstörung der Rüstungsindustrie, unter zuordnen
Wer diese Buch liest sollte jedoch schon über eine fundierte historische Kenntniss der NS-Zeit und der Weltpolitischen Zusammenhänge dieser Zeit haben, denn sonst könnte man einiges anders verstehen als der Autor es sich gedacht hatte.
Das ist auch der Grund warum ich nicht die höchsate Punktzahl vergebe
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wichtiger Band ..., 1. Oktober 2007
So eine Zusammenstellung hat ihre inhaltlichen Grenzen und muß sie mehr oder weniger haben. Dennoch ist eine Lücke in der deutschsprachigen historischen Literatur erfolgreich geschlossen worden ...

Und zur ethischen Seite: Verbrechen bleiben Verbrechen, egal auf welcher Seite sie begangen wurden.

Die Verhinderung von Kriegen bleibt oberstes Gebot für alle Menschen ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 24. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jörg Friedrich ist es gelungen ein Buch über einen Teil der Geschichte des Weltkriegs II zu schreiben ohne sich der überall präsenten und unumgänglichen Political Correctness zu beugen, sondern einfach die Fakten und Absichten dieses Bombenkriegs (Moral Bombing mit 100 tausenden zivilen Opfern) auf zu zeigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine traumatische Leseerfahrung, 30. November 2010
Ein ausgesprochen wichtiges und auch richtiges Buch. In gewisser Weise ist es natürlich revisionistisch, ohne dabei aber im Enferntesten auch revanchistisch zu sein.

Es ist ganz erstaunlich mit welcher Akribie und welchem Kenntnisreichtum Friedrich das Thema aufarbeitet und dabei den schieren Wahnsinn sowie die perfide Entwicklung des Bombenkriegs eindringlich darstellt. Auch orientiert er sich dabei immer wieder an persönlichen Schicksalen und verleiht damit dem sperrigen und teilweise sehr anstrengenden Thema erschreckende Lebendigkeit und Nähe. Das Buch ist schwere Kost, vor allem für jene, die bis heute nicht begriffen haben oder nicht begreifen wollen, welch' unwiederbringlichen Verlust an Kunstschätzen, historischen Gebäuden, ja ganzen Stadtkernen, die über die Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsen sind, durch das intensive Bombardement der Alliierten im zweiten Weltkrieg verloren gingen. Vor allem mit welch' kalter, nüchterner Präzision und Planung die Bombardierungen durchgeführt wurden, ist im nachhinein erschreckend zu lesen. Es wird durch Friedrichs Beschreibungen auch klar, dass der deutschen Bevölkerung nicht zuletzt auch ein Stück Heimat und Identität durch diesen massiven Bombenkrieg verloren ging. Nach der Lektüre dieses Buchs sehe ich meine Heimatstadt München bespielsweise mit anderen Augen und denke mir oft, um wie viel schöner und identitätsstiftender diese Stadt doch sein könnte, wenn es diesen verdammten, mörderischen und wahnsinnigen Krieg nicht gegeben hätte.

Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich dieses Buch wirklich guten Gewissens empfehlen kann. Es ist verstörend, es schmerzt bisweilen sehr, es zu lesen und es macht in gewisser Weise auch wütend. 'Der Brand' ist ein Buch, dass es eigentlich nicht geben dürfte. Doch da der gesunde Menschenverstand über diese unseligen Jahre des zweiten Weltkriegs komplett aussetzte, und dies wohlgemerkt nicht nur in Deutschland, muss es dieses Buch geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das hervorragende Buch erprobt mit erschuetternder Genauigkeit das beiderseitige Wesen des Krieges., 8. Juni 2010
Von 
Paul Maine (Buffalo, N.Y., USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mann moechte die Tiefe des Elebnisses dieser Studie hier nicht wiederzugeben versuchen, sondern einfach alle Interesierten das Buch zum Lesen auffordern.
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Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945
Der Brand: Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 von Jörg Friedrich (Gebundene Ausgabe - 1. November 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,53
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