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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So machen wissenschaftliche Bücher Spaß
In Deutschland ist es Sitte, zu bestimmten Jahrestagen den Markt mit Darstellungen über eben diese Zeit zu überschwemmen. Hätten alle Bücher jedoch die Qualität dieser Biographie über den großen Karl, wäre dies sicherlich kein Manko.

Genau 1200 Jahre nach der Kaiserkrönung des Frankenkönigs in Rom erschien dieses Werk...

Veröffentlicht am 14. März 2005 von Michael Dienstbier

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein Fehlgriff...
Ich weiß nicht, was die 5 Sterne-Vergeber von der Monografie erwartet haben, aber auch mit anderer Erwartung ist das Buch keine 5 Sterne wert!

Obwohl ich die Monografien aus dieser Reihe immer ohne Bedenken kaufte (22 Stück), da ich von deren Qualität überzeugt war, muß ich nun auch mal einen Fehlgriff aufzeigen.

Leider ist...
Vor 20 Monaten von Tommy veröffentlicht


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So machen wissenschaftliche Bücher Spaß, 14. März 2005
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
In Deutschland ist es Sitte, zu bestimmten Jahrestagen den Markt mit Darstellungen über eben diese Zeit zu überschwemmen. Hätten alle Bücher jedoch die Qualität dieser Biographie über den großen Karl, wäre dies sicherlich kein Manko.

Genau 1200 Jahre nach der Kaiserkrönung des Frankenkönigs in Rom erschien dieses Werk auf dem deutschen Buchmarkt, was wohl noch für etliche Jahre das Standardwerk Nummer 1 bleiben wird.

Auf über 700 Seiten liefert Hägermann eine Darstellung des Lebens Karls des Großen ab, die exellent geschrieben, niemals langweilig und (müßig zu erwähnen) höchst informativ ist. Sinnloses Geschwafel findet sich in diesem Werk nicht. Eine sehr gute Inhaltsangabe erleichert zudem das Auffinden nahezu sämtlicher Themenschwerpunkte.

Wo andere, kürzere Darstellungen, Abstriche machen müssen, liefert Hägermann einen detailierten Bericht. So wird unter anderem die Vorgeschichte Karls bis hin zur Thronbesteigung, die Expansion des Frankenreiches unter Karl, wie auch die "kulturelle Revolution" oder auch "karolingische Renaissance" eingehend besprochen. Abgerundet wird das Buch mit dem Versuch einer Bewertung, ob Karl wirklich als "pater europae", als Vater des modernen Europas, anzusehen ist.

Zusätzlicher Pluspunkt: der niedrige Taschenbuchpreis von nur 12 Euro.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartig, 7. März 2003
Von Ein Kunde
Dies ist das Standardwerk zu Karl dem Großen. Hägermann beschreibt sehr detailliert, jedoch nie in unnötige Aufzählungen sich verlierend, das Leben des großen Imperator augustus, wie er seit seiner weltgeschichtlich bedeutenden Kaiserkrönung 800 genannt wurde. Hägermann brilliert mit seinem ausgewogenen, gut geschriebenen Text, der vom Leser Konzentration verlangt, diese jedoch alsbald mit unheimlich interessanten Informationen belohnt. Dieses Werk ist Pflicht für jeden der sich mit dem Frühmittelalter und der Entstehung Europas beschäftigen möchte.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein Fehlgriff..., 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Karl der Große (Taschenbuch)
Ich weiß nicht, was die 5 Sterne-Vergeber von der Monografie erwartet haben, aber auch mit anderer Erwartung ist das Buch keine 5 Sterne wert!

Obwohl ich die Monografien aus dieser Reihe immer ohne Bedenken kaufte (22 Stück), da ich von deren Qualität überzeugt war, muß ich nun auch mal einen Fehlgriff aufzeigen.

Leider ist diese Monografie alles andere als gut.

Der Autor hat es geschafft das Leben KdG in nur einigen Seiten (Seite 7 - 19) zu umreißen. Der Rest des Buchs (ca. weitere 120 Seiten) handelt eher von den historischen Gegebenheiten aus der Zeit Karls.
Der Autor wirft mit mit Begriffen von damaligen Ländern, Bevölkerungsgruppen und Namen von Persönlichkeiten um sich und benutzt diese, als ob das Allgemeinwissen der 4. Klasse ist. Man hat keine Karte zur Orientierung, wo, welches Volk und welches Land war.
Der Autor versuchte ausserdem das gesamte Buch in so wenig Sätzen wie möglich zu schreiben. Der längste Satz bestand aus 92 Wörten.
Und dann auch noch ein Schachtelsatz in einem anderen verschachtelt.

Da gleicht Hegels Phänomenologie des Geistes fast einem Kinderbuch.

Ich dachte, dass der Autor später von der allumfassenden Geschichte Mitteleuropas wieder zurück zu der eigentlichen Biografie schwenkt.
Aber leider nein.
Der Autor verliert sich immer mehr in den politischen und geschichtlichen Wirren der Zeit und zieht den Leser mit hinein, anstatt Klarheit zu schaffen.

Eines der negativsten Konzepte, die ich je in einer Biografie/Monografie gesehen und gelesen habe.
In dem Buch Antarctica von Steve Berry kann man viel mehr über das Leben KdG lesen als in dem vorliegenen Buch.

Deshalb (k)einen Stern, da ich auch vielmehr Fragen zu Karls Leben hatte, als vorher.
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5.0 von 5 Sternen Eine Biografie so faszinierend wie der Mensch darin ...., 27. April 2013
Von 
Heidi Zengerling "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Für die Thematik dieses Buches muss man sich interessieren, aber wenn dies der Fall ist, dann ist es einfach genial, ich möchte meinen fast besser als die Doku im TV, die ich vor einer Woche auf ARTE geschaut hatte, weil man sich mit dem Buch irgendwie noch intensiver mit der Person und seiner Zeit auseinander setzt - wie der Autor spannungsgeladen, bildhaft und doch sachlich einen perfekten Schwenk schafft zwischen einem Sachbuch und einer romanhaften Biografie zu Karl dem Großen, seiner Zeit und seinem Wirken.

Gliederung:
========

Einleitung

Die Geschichte Karls des Großen ist die Geschichte Europas
Der Leitfaden: Die Vita Karls aus der Feder Einharts

Prolog
Vom alten Königsgeschlecht zur neuen Dynastie
Von den Anfängen bis 768

Das Dunkel um die Geburt Karls und seine Herkunft
Der Aufstieg der Hausmaier im Schatten der Könige
Pippins Alleinherrschaft und der Gewinn der Königswürde

Teil 1
Der König – 768 bis 800
Untergliedert

Teil 2
Der Kaiser – 800 bis 814
Untergliedert

Epilog – Karl der Große und seine Welt

Generalogische Tafel
Zeittafel
Literatur
Danksagung
Personenregister
Karten

Inhalt:
=====

Einführend werden die Biografie – also das Leben Karls des Großen und sein Wirken in den Zusammenhang mit der Historie Europas gebracht. Schon allein diese Einführungskapitel sind es wert, das Buch zu lesen ….

Das Buch beschreibt dann den König in seiner Kindheit mit all den Schwierigkeiten schon damals, mit dem Zwist mit seinem Bruder, den historischen und politischen Gegebenheiten (Bündnis zwischen König und Papst, den ersten Reformversuchen, der Unterwerfung der Sachsen usw.) Dieses Kapitel streift die Kindheit und geht dann gleich über in seine Herrscherphase mit der Krönung und Salbung durch den Papst und erzählt und berichtet von den vielen Höhen und Tiefen. Die Kapitel sind dabei recht übersichtlich gehalten und jedes neue Kapitel wird übertitelt. Schon am Titel kann man genau erkennen, was im Kapitel „besprochen“ wird.

Sehr nachvollziehbar und verständlich – topp recherchiert – werden die Zusammenhänge jeweils dargestellt, die mit der Herrschaft Karls, seiner familiären Besonderheiten und der politischen Betrachtungen einhergehen.

Verschwörungen, Machtspielchen, aber auch Versuche von Regelungen, Grenzsicherungen, Feldzüge, Zusammentreffen mit anderen Mächtigen usw. – all das wird in den Zusammenhang gestellt und verständlich erklärt, so dass es auch der jenige Leser versteht, der nicht Geschichte studiert hat. Einiges an Vorwissen – sagen wir – wenigstens Interesse und allgemeine Bildung sollte man schon haben, wenn man dieses Buch verstehen möchte.

In jedem Fall ist es topp gegliedert, chronologisch aufgebaut und flüssig lesbar – überhaupt nicht trocken – mehr wie ein Krimi – geschrieben und doch auch sachlich, also ein perfekter Spagat, so dass es eine große Maße ist, die man für das Buch begeistern kann und nicht nur historisch Bewanderte.

Außerdem positiv zu erwähnen sind die zahlreichen interessanten Aufnahmen, die über das Buch verteilt innerhalb von drei Bildeinschüben mit jeweils 4 Seiten zu betrachten sind. Sie untermalen die Texte bildhaft und sind von hoher fotografischer Qualität. Ich hätte in einem solchen Taschenbuch so hochwertige (auf Glanzpapier gedruckte) Bildeinschübe ehrlich gesagt nicht erwartet, war umso mehr überrascht und positiv beeindruckt.

Überhaupt hat mich das gesamte Buch extrem beeindruckt, weil es so viel – eigentlich alles – an Wissen rund um Karl den Großen vermittelt und doch über die gesamten über 700 Seiten fesselnd zu lesen ist und an keiner Stelle langatmig wirkt.

Ich finde, dass man die Biografie eines so vielseitigen und faszinierenden Menschen nicht besser zusammenfassen kann.

Empfehlung !!!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spanned und informativ, 23. Januar 2010
Mit Karl dem Großen hatte ich vorher nicht viel am Hut. Da Karl's Reich von so manchem Wissenschaftler jedoch als Vorzeit-EU bezeichnet wird, begann mich dieses Thema nun doch zu interessieren.

Gut, Hägermanns Buch hat rd. 700 Seiten und ist eher eine wissenschaftliche Abhandlung über Karls König- und Kaisertum. Da kämpft man schon ein wenig mit sich. Trotzdem, das Buch ist interessant, spanned und lehrreich. Und mit ein wenig Abstand ist es lustig zu bemerken, dass die Herausforderungen eine große Organisation zu managen im achten Jahrhundert die selben waren wie heute. Kurz gesagt: möglichst viel zu dokumentieren, schriftliche Anweisungen zu geben, die zweite Linie mit, nennen wir's Bonifikationen, zu verpflichten u.v.m.

D.h. Hägermann's Biographie des "Karl der Große" kann auch als aktuelles Management-Lehrbuch dienen.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für Otto-Normal Bürger nicht lesbar, 28. März 2012
Ich suchte nach einem locker leicht lesbaren Buch über Karl den Großen. Eine Biographie die wirklich jeder versteht, bei der man nicht ständig in Lexika nachschlagen muss was denn nun wo ist oder was heißt denn nun schon wieder das, also quasi für Dummies bzw Otto-Normalos. Dieses Buch jedoch ist wohl eher für Historiker und studierte Fachleute geeignet. Die Geburt wird nur ganz kurz angekratzt -nicht einmal eine Seite- und dann geht es los mit Politik der heftigsten Art.
Hier hilft nicht einmal Wikipedia, hier bedarf es fundiertem Fachwissen. Für Einsteiger wie mich, ist das Buch absolut nicht zu empfehlen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ganz ohne Fußnoten..., 7. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ohne Zweifel zeugt das Werk von großer Kenntnis und erfreut durch eine angenehme Sprache. Als literarisches Werk und Einstieg in die Materie ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen. Der wissenschaftliche Wert der Darstellung ist allerdings begrenzt. Denn Hägermann folgt in seiner Erzählung den Quellen, weitgehend ohne deren Quellenwert kritisch zu erörtern. Der Autor vertritt die Auffassung, der Streit, inwieweit die Quellen einer wissenschaftlichen Darstellung mit Phantasie ausgeschmückt werden dürfen, sei müßig, denn letztlich schaffe der Historiker die Geschichte nach; ein Zeitalter, eine Biographie entstehe im Kopf des Autors, der mit mehr oder weniger Phantasie und Kombinationsvermögen die Daten, Fakten, Strukturen und zahllosen Unwägbarkeiten zu einem möglichst konstistenten Bild zusammenfüge (Seite 19 der Taschenbuchausgabe). Freilich müsse die Interpretation der Quellen einer streng wissenschaftlichen Methodik unterliegen, der Leser müsse zwischen gesicherter Erkenntnis und freier Spekulation unterscheiden können (Seite 20).

Gerade diese kritische Aufarbeitung der Quellen und eine Erläuterung, was als wissenschaftliche Erkenntnis und was als Legende zu gelten hat, läßt die Darstellung jedoch an vielen Stellen vermissen. Das rund 700 Seiten starke Werk glaubt ohne eine einzige Fußnote auskommen zu können. Nur ein Beispiel sei hier angeführt: Hägermann skizziert kurz den Sommerfeldzug des Jahres 772 gegen die sächsische Eresburg und erwähnt die Zerstörung der Irminsul. Soweit mögen die Ereignisse als wissenschaftlich abgesichert gelten, wenngleich Hägermann sich an keiner Stelle kritisch mit dem Umstand auseinandersetzt, daß die "fränkischen Reichsannalen", auf deren Berichten seine Darstellung fußt, eine regierungsamtliche Geschichtsschreibung waren und zur Aufgabe hatten, den König in einem möglichst günstigen Licht darzustellen. Es findet auch keine Erwähnung, daß northumbrische Annalen, die eher als unabhängig vom fränkischen Hofe, möglicherweise sogar als den Sachsen freundlich gesonnen anzusehen sind, von einer Niederlage Karls berichten. Jedenfalls macht Hägermann an dieer Stelle nicht halt, sondern fügt seiner Darstellung den allgemein eher als legendenhaft angesehenen Bericht der Reichsannalen hinzu, wonach Karls Heer einen Gold- und Silberschatz gefunden und dank eines göttlichen Quellwunders vor dem Verdursten gerettet worden seien (Seiten 105-106).

Die Darstellung der sächsischen Frühgeschichte und der innersächsischen Verhältnisse vor den Sachsenfeldzügen greift auf wissenschaftlich überholte oder höchst zweifelhafte Folgerungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zurück (Seiten 97-101) und muß bei dem unbefangenen Leser den Eindruck erwecken, dies entspräche noch immer dem aktuellen Stand der Forschung, sei weiterhin gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.

Ob eine differenzierte wissenschaftliche Darstellung in einer "nur" 700 Seiten starken Biographie überhaupt zu leisten ist, ob man angesichts der Fülle der Forschungsergebnisse über Karl den Großen, seine Zeit und die geschichtlichen Quellen überhaupt noch ein solches Gesamtwerk schaffen kann, ob jeder wissenschaftliche Streitpunkt in einer Biographie dargestellt oder zumindest angedeutet werden muß, ist eine andere Frage. Hägermann hat diese Frage für sich offenbar verneint (s.o.).
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der erste grosse Europäer, 16. Juli 2007
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Karl der Grosse: Herrscher des Abendlandes. Biographie (Gebundene Ausgabe)
Der Autor geht anfangs auf die Übernahme der Herrschaft der Karolinger von den Merowingern ein. Die Merowinger werden als verblödet dargestellt um diesen Schritt zu legitimieren. Des weiteren holt man sich Rückendeckeung durch die Kirche, was dann 800 seinen Gipfel in der Kaiserkrönung Karls findet. Die Karolinger und die Kirche (das Papsttum) bilden so eine Zweckgemeinschaft. Der Papst legitimiert die Herrschaft der Karolinger, letztere treten für den Schutz des Papstes ein, der von den Langobarden, Ostrom, sowie den umliegenden Fürsten bedroht wird.

Karls Herrschaft ist geprägt durch Kriegszüge gegen die Langobarden, Sachsen und Awaren. Es gelingt ihm aber auch eine Herrschaft aufzubauen, gestützt auf seine Familienmitglieder (seine Söhne wurden als Unterkönige erhoben), sowie auf die Reichsaristokratie einflussreicher Familien. Dadurch kommt es zur Ausbildung der Herrenvasallität, die prägend für das spätere Mittelalter wird.

Auf juristischer Ebene hält Karl die mündlichen Rechte schriftlich in einem programmatischen Kapitular fest, und gibt hierdurch seinem Reich den Ansatz eines modernen Rechtsstaats. Ausserdem ist Karl in den Bereichen von Erziehung, Kultur und Wirtschaft aktiv.

Dadurch zeigt sich dass das Frankenreich unter Karls Herrschaft nicht ins Steinzeitalter zurückgefallen war, sondern sich auf allen Ebenen auf einem respektablen Niveau befand.

Allerdings ist das Reich zusehr von seinem Herrscher abhängig, was dazu führt dass nach Karls Herrschaft das Reich sich wieder nach und nach in Regionalismus auflöst.

Die Kaiserehebung Karls ist wegweisend für das ganze Mittelalter, wo die Verbindung zwischen Kaisertum und Papsttum bestimmend wird.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragend geschriebenp.gierthmühlen, 3. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Karl der Grosse: Herrscher des Abendlandes. Biographie (Gebundene Ausgabe)
Aufbau , Stil und Gewichtung des Themas fesselt, so dass der geschichtsinteressierte Laie einen hevorragenden Eindruck von der Bedeutung und der Zeit Karls bekommt, insbesondere in Hinblick auf die Gemeinsamkeiten von Frankreich und Deutschland.
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Karl der Grosse: Herrscher des Abendlandes. Biographie
Karl der Grosse: Herrscher des Abendlandes. Biographie von Dieter Hägermann (Gebundene Ausgabe - 1. Februar 2000)
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