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am 30. August 2004
Was fällt mir ein, wenn ich den Namen Manfred Krug höre? Auf Anhieb fallen mir mindestens 4 Filme, nämlich "Fünf Patronenhülsen", "Mir nach, Canaillen", "Hauptmann Florian von der Mühle" und "Wege übers Land" ein. Manfred Krug war zu meiner Kinderzeit mein Lieblingsschauspieler in der DDR.
Alle erwähnten Filme sind unterschiedlichen Genres und in der DDR gedreht. Den Film "Spur der Steine" hab ich leider erst nach der "Wende" sehen können, aber dann gleich mehrmals.
Ich bin im Besitz des Buches "Abgehauen" und konnte mir bildlich sehr gut vorstellen, wie diese Szenerie mit der "Stasi" ablief. Im Westen war Werner Lamberz ja eine große Hoffnung, und man glaubte, er wäre der Reformer in der DDR gewesen. Abgesehen davon, dass er später unter myteriösen Umständen ums Leben kam, die bis heute noch nicht aufgeklärt sind, gibt Manfred Krug in seinem Buch ein Porträt eines Mannes, der nicht besser war als alle anderen Politiker der DDR.
Ich war gerade bei der NVA, als die Meldung durch die Ostpresse ging, dass Manfred Krug die DDR verlassen möchte. Der Kommentar meines damaligen Zugführers: "Der hat zuviel Geld gehabt".
Die Verfilmung des Buches hat mich sehr enttäuscht, sie entsprach nicht dem, was ich selbst an Erfahrungen in der DDR sammeln konnte. Das Buch ist nach meinem Dafürhalten auf jeden Fall spannender und interessanter als der Film.
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am 22. September 2013
Ich erinnere mich noch gut, als in der Zeitung stand - Krug in den Westen ausgereist. Ich und meine Bekannten sagten: Krug - ein Schauspieler von Format - hat unser Land verraten und sein Publikum in Stich gelassen. Krug hatte viele Arbeiter gespielt, auch überzeugte Kommunisten. Tatsächlich war er selbst ein Burgeois. So schätzten ihn die ein, die ihn privat kannten. Er selbst meint, das er "nicht so bratwurstmäßig war, wie andere Schauspieler" und die Fans ihn deshalb liebten.
Das Buch ist deshalb interessant, weil es den Grundkonflikt der DDR widerspiegelt. Krug bestätigt, daß um ihn seitens des Politbüros und des MfS bis zum Letzten gekämpft wurde, um ihn für die DDR, für "uns" zu erhalten. Politbüromitglied Werner Lamberz - Krugs Freund - sagte zu ihm: "Ich habe angewiesen, das um Manfred Krug bis zum letzten Moment gekämpft wird. Er gehört in die DDR, in den Sozialismus. Wir wollen ihn nicht verlieren." Und Krug antwortete: "Siehst Du, Werner, das ist es, was ich Euch Kommunisten vorwerfe: Ihr fragt mich gar nicht , nach meiner Meinung".
Durch Krugs Buch bin ich zu einigen neuen Einsichten gekommen. Unbedingt lesen!
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am 19. September 2014
Interessant zu erfahren, wie das wirklich gelaufen ist. Lustig zu lesen, obwohl das bestimmt damals nicht lustig war. Und die Konsequenz, mit der beschrieben wird, dass man ja wirklich nicht bleiben konnte, denn die Karrieren war nach dieser Unterschrift ja doch im Osten im Eimer. Es konnte ja nur noch besser werden, wie man im Nachhinein ja weiss.
Ich hab es genossen.
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am 30. April 2003
Dieses Buch sollte einen Jeden interessieren! Ein tolles Werk mit Zeit-und Namensvermerken zu anderen interessanten Zeitgenossen, noch dazu spannend geschrieben. Wird vielleicht in vielen Jahren für den einen oder anderen interessierten Enkel zur Empfehlung. "Abgehauen" sollte in den Familien-Bücherschrank. Daneben gleich noch die alten Krug Jazz-Platten aus den Jahren 1975-78! Absolut hörenswert, dazu die Lektüre, ein Glas Rotwein und eine Zigarre...
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