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5.0 von 5 Sternen amüsant und lehrreich
Als Kostolany dieses Buch schrieb bzw. seinem Freund Stefan Riße in die Feder diktierte war er bereits deutlich über 90 Jahre alt. Seinem Charme, seiner Originalität, seiner geistigen Frische konnte das hohe Alter offensichtlich nichts anhaben. Kostolany bezeichnet sich selbst zu Recht als Spekulant, nicht als Investor. Tatsächlich begreift er...
Veröffentlicht am 29. Januar 2004 von Henning Kolf

versus
41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur ein Aufguss aller erschienenen Taschenbücher
Im Grunde ist das Buch nur ein Aufguss der alten Bücher. Zum Teil kann man auch einige neue Sachen lesen, doch dann wirklich rund um das Thema "über Gald nachzudenken" Diese neuen Teile bieten jedoch nichts elemantar wichtiges für Spekulanten, sondern Kosto will die richtige Einstellung zum Geld vermitteln. Natürlich, wie immer, mit...
Am 23. Mai 2000 veröffentlicht


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65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen amüsant und lehrreich, 29. Januar 2004
Von 
Henning Kolf (Mecklenburg-Vorpommern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst über Geld nachzudenken (Taschenbuch)
Als Kostolany dieses Buch schrieb bzw. seinem Freund Stefan Riße in die Feder diktierte war er bereits deutlich über 90 Jahre alt. Seinem Charme, seiner Originalität, seiner geistigen Frische konnte das hohe Alter offensichtlich nichts anhaben. Kostolany bezeichnet sich selbst zu Recht als Spekulant, nicht als Investor. Tatsächlich begreift er Börse zuallererst als Psychologie und Spekulation als intellektuelle Tätigkeit, bei der es vornehmlich darum geht Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber eben auch massenpsychologische Phänomene richtig zu prognostizieren. Das ist weit weg von zahlenorientierten, analytischen Ansätzen à la Buffett, aber genau so weit weg vom puren Glücksspiel, welches manch sogenannter Guru oder auch manch Fondsmanager betreibt bzw. betrieben hat. Wie kein anderer Börsianer versteht es Kostolany seine Erkenntnisse mit witzigen Anekdoten, lustigen Metaphern und ironischen Lebensweisheiten zu verbinden. Wer Kostolany gelesen hat weiß nach der Lektüre zwar noch immer nicht, welche konkrete Aktie im Moment kaufenswert ist, aber er weiß eine Menge darüber wie die Börse und diejenigen, die an der Börse als Marktteilnehmer auftreten, funktionieren. Auch diese Erkenntnis ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
Eins wußte Kostolany aber auch: wie man mit möglichst vielen Büchern möglichst viel Geld verdient. Mehr als ein oder zwei Bücher des Altmeisters braucht man nicht im Bücherschrank, da es innerhalb der verschiedenen Bücher zahlreiche Überschneidungen und Wiederholungen gibt. Als Ergänzung zu diesem hier scheint mir noch am ehesten Kostolanys Börsenseminar aus dem Jahre 1986, neu aufgelegt 2000 geeignet (Überschneidungen gibt es aber auch hier).
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlose Weisheiten, 25. Juni 2010
'Denken Sie mal über Aluminium nach'. Diesen inzwischen legendären Satz in einer Werbekampagne eines großen deutschen Automobilherstellers Ende der 90er Jahre formulierte kein geringerer als der Grandseigneur der Börse schlechthin, André Kostolany. Mit einfachen Worten brachte er Dinge auf den Punkt, kaum jemand konnte sich seiner bestechenden Logik entziehen. Inzwischen ist Kostolany von dieser Welt gegangen, aber sein Vermächtnis um die Börse ist unermesslich groß.

In seinem Buch 'Die Kunst über Geld nachzudenken' griff er nochmals tief in die Trickkiste und vermittelte Grundsätzliches, beispielsweise über das Verhältnis zum Geld. Es ist Kostolanys große Stärke gewesen, in kleinen Anekdoten den Kern einer Sache ein wenig zuzuspitzen und damit jedem verständlich zu machen. Geld macht in Kostolanys Augen einen Menschen vor allem unabhängig, nur darf er sich selbst nicht abhängig vom Geld machen. Auch wenn er ironisch drei Wege beschreibt, reich zu werden ' durch Heirat, eine gute Geschäftsidee oder eben Spekulation ' dann beginnt der Leser zu schmunzeln. Jedoch ist für 'Kosto' Spekulation immer auch gefährliche Seefahrt zwischen Vermögen und Pleite, weshalb nicht automatisch jeder Anleger auch zum Spekulanten geeignet sei. Der gebürtige Ungar nimmt hier jeden Investor in die Pflicht, sich kritisch zu hinterfragen, welcher Anlegertyp er ist und mit welchen Mitteln er zu hantieren gedenkt. Kostolany argumentiert dabei nicht oberlehrerhaft, sondern im Stile eines Börsianers, der nun wirklich alles gesehen hat.

Wo Kostolany geirrt haben könnte, ist der Zusammenhang zwischen Inflation und Deflation. Inflation sei nichts per se schlechtes, Deflation dagegen schon. Es gab aber Phasen in der Entwicklung der industrialisierten Welt, in denen Deflation herrschte und sich die Börsen dennoch nach oben entwickelten. Kostolany wich an Stellen wie diesen von seinem anekdoten-haften Schreibstil ab und bastelte sich einige Allgemeinplätze zurecht, die so recht zum Buch nicht passen wollen. Griffig wird das Buch erst dann wieder, wenn er zum Thema Psychologie gelangt. Die Psychologie der Börse ist so etwas wie das Lieblingsthema von Kostolany gewesen, denn wie sehr die Börse vom Verhalten der Akteuere abhängt, kann Kostolany sehr schön beschreiben. Hier können junge Anleger viel lernen, sich den Erfahrungsschatzes des Autors bedienen. Erst recht die Aufarbeitung der Börsenkräche, denn diese waren und sind die Regel, und eben nicht die Ausnahme.

Viele Anleger werden sich bei der Lektüre denken, man möchte Kostolany doch noch einmal live erleben, so wie einstmals in einer Talk-Show während der Hausse am Neuen Markt. Kostolany redete sich in Rage, prophezeite den IT- und Mobilfunk-Neureichen tiefe Abstürze. Wie so oft glaubte ihm niemand ' aber letztlich behielt Kostolany Recht. Vieles im Buch dürfte ebenfalls zeitlose Gültigkeit haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Memoiren eines Missverstandenen, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst über Geld nachzudenken (Taschenbuch)
Ich habe lange überlegt, welchen Titel ich für diese Rezession vergeben soll. Meiner Meinung nach sind zwei Dinge über dieses Buch am aussagekräftigsten: die Memoiren und das Missverständnis.
Dies ist das letzte Buch von Kostolany und erfreulicherweise von ihm auch in Deutsch abgefasst, so dass sprachliche Unschärfen und Übersetzungsfehler minimal sein dürften. Das Buch selbst beinhaltet viele kleinere Erzählungen, die eher grob einen großen Rahmen ausfüllen. Wer also ein geschlossenes kompaktes Lehrbuch zum Broken erwartet, liegt hier falsch. Nichts desto trotz handelt es sich bei dem Buch um einen "typischen Kostolany", geschrieben mit viel Humor und Augenzwinkern. Auch wenn sich einige Textstellen in Buch wiederholen, inhaltlich dennoch gelungen.
Und warum ein Missverstandener?!? Nun ja, wie bei vielen Prominenten neigen auch bei Kostolany viele Leser dazu, den "Meister" zu zitieren. Aber das meistens nur halb-wahr oder sogar falsch. Und wenn es dabei noch um's Geld geht, sind die Leute doppelt empfindlich. Darum halte ich ihn für einen häufig Missverstandenen. Trotzdem können besonnene Leser von rund 80 Jahren Börsenerfahrung nur profitieren. Darum gibt's auch 4 Sterne.
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41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nur ein Aufguss aller erschienenen Taschenbücher, 23. Mai 2000
Von Ein Kunde
Im Grunde ist das Buch nur ein Aufguss der alten Bücher. Zum Teil kann man auch einige neue Sachen lesen, doch dann wirklich rund um das Thema "über Gald nachzudenken" Diese neuen Teile bieten jedoch nichts elemantar wichtiges für Spekulanten, sondern Kosto will die richtige Einstellung zum Geld vermitteln. Natürlich, wie immer, mit lustigen Geschichten.
Wer bisher keinen Kostolany im Bücherregal hat, sollte sich dieses Buch kaufen, denn dann hat man einfach alle Kostolanys im Regal. Wer jedoch schon die meisten Taschenbücher besitzt, der kann getrost darauf verzichten ohne etwas zu verpassen.
Wie üblich, ist das Buch mit sehr viel Witz abgefasst, kann aber nichts neues vermitteln. Am Ende werden gar die bisherigen, elemantaren Grundweisheiten, die Kosto immer nannte, nämlich Wertpapiere lange zu halten und auch mögliche Verluste auszusitzen, revidiert.
Insgesamt für mich eher ein mäßiges Ergebnis, das nicht so überzeugen kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 28. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein überaus interessantes Buch des Börsen-Gurus Kostolany. Ich als Volkswirt war über seine Äußerungen bzgl. der Volkswirtschaftslehre natürlich "not amused". ABER er konnte mich im Laufe des Buchs beruhigen, denn Kostolany beschreibt in bester volkswirtschaftlicher Manier den Verlauf von Aktienkursen. Zudem konstruiert er, wie jeder VWLer, eigens Modelle, mit denen er versucht die Realität zu erklären. Wüsste Kostolany etwas über die VWL, so hätte er sie nicht so dargestellt. Denn das was er tut, hat mehr mit Volkswirtschaftslehre zu tun, als ihm anscheinend Lieb war.

Interessant ist auch sein beschriebener Wahn, kurzzeitig nur noch an Geld zu denken. Gespeist mit Lebenserfahrung ein unvergessliches Buch für jeden ökonomisch Interessierten und natürlich, für unsere Börsianer.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen viele Börsenweisheiten - viele Wiederholungen, 27. September 2010
Von 
Kostolany teilt sehr viele tolle Börsenweisheiten mit, die schon vor einem Jahrhundert und teils weit davor galten. Herr Kostolany hatte dazu auch noch eine unnachahmliche Art und Weise die Erlebnisse zu beschreiben, sodass es nicht langweilig wird. Man wird also unterhaltsam schlauer ;)

!!!Anmerkung: Es gibt verdammt viele Bücher von Kostolany, die zwar alle mehr oder weniger unterhaltsam sein dürften (habe insgesamt 3 gelesen), sich aber teilweise stark wiederholen was einzelne Geschichten anbelangt. Sprich seine Erlebnisse wurden von Verlagen und Co. bis auf das letzte ausgepresst um möglichst viel Profit zu machen. Mir kommt es daher vor, dass ich Geschichten lese, die schon kenne.
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49 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsante Selbstdarstellung, 12. September 2006
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst über Geld nachzudenken (Taschenbuch)
Kostolany war ein Liebling der Medien, ein Unikum, das man gerne zeigt. Und die Leute lieben solche Typen. Wenn er bei n-tv auftrat und seine Weisheiten zum Besten gab, dann war das amüsant. Mehr aber auch nicht. Und so wie er sich selber in der Öffentlichkeit zelebrierte, so ist auch sein letztes Buch: Am Ende weiß man nicht so recht, wozu es eigentlich nützt, aber es liest sich dafür gut. Kostolany erklärt uns wie volkswirtschaftliche Parameter und die psychologische Verfassung der Massen die Finanzmärkte beeinflussen. Der Leser soll lernen, was die Märkte so machen werden, wenn diese oder jene Situation eintritt. Aber lernt er das wirklich? Wenn ich einem hinreichend intelligenten Menschen einen Aktienchart zeige und ihm erkläre, daß man an den Wendpunkten short oder long gehen soll, kann er das dann auch tatsächlich, wenn er nicht in die Vergangenheit sieht, sondern in die Zukunft? Wird er die Situation dann überhaupt erfassen, und falls er es tut, wird er dann auch folgerichtig handeln? Und wenn er gehandelt hat, wird er mit seiner Position danach richtig umgehen? Ich wage das zu bezweifeln. Man lernt aus den gleichen Gründen auch das Spekulieren eines Kostolany nicht durch einen gelehrten, aber gerade deswegen oberflächlichen Blick in die Vergangenheit. Eines der großen Rätsel dieses Universums wird für mich immer die Frage bleiben, wie Leute, die vorgeblich Amateure oder gar Neulinge an den Finanzmärkten sind, nach dem Lesen eines oder gar dieses Buches der Meinung sein können, sie hätten nun verstanden, wie die Börse läuft.

Kostolany hat sich selbst stolz den Titel Spekulant verliehen. Und die Spekulanten sind die Guten, die wahren Künstler eben. Neben ihnen gibt es in seiner etwas vereinfachten Börsenwelt noch die Fondmanager und die Spieler. Fondmanager sind seiner Meinung nach die ewigen Verlierer, weil sie so selten die Indizes schlagen. Die Spieler hingegen sind die Bösewichte an der Börse. Sie haben keine Ahnung vom richtigen Spekulieren und handeln nach Techniken, die Kostolany für schrecklichen Unsinn hält. Nun arbeiten aber die wenigen Menschen, die dauerhaft Gewinn an den Finanzmärkten machen, heute fast ausschließlich mit solchen Techniken. Diesen kleinen Irrtum kann man ihm aber nicht ernsthaft vorwerfen. Das war einfach nicht mehr seine Zeit, und er hat diese Techniken, die weit weg von irgendeiner primitiven Chartanalyse angesiedelt sind, auch nie wirklich verstanden oder verstehen wollen. Im Gegensatz zu diesen erfolgreichen Leuten, die meist nur Insidern bekannt sind und aus gutem Grund die Öffentlichkeit scheuen, gibt es in unserer Zeit nur noch einige wenige ernsthafte Spekulanten vom Kostolany-Typ. Sie versuchen zu erkennen, was die ökonomische Zukunft bringen wird und positionieren sich vorher entsprechend. Sie handeln auf lange Sicht und brauchen, wenn sie davon leben wollen, viel Geld. Ansonsten müssen sie Vorträge halten und Bücher schreiben. Dem Leser dieses Buches wird nach seiner Lektüre das Spekulieren kaum dauerhaft gelingen, denn Kostolany hat seine Kunst nicht dadurch gelernt, daß er das Buch eines anderen Spekulanten gelesen hat, sondern durch eine harte Ausbildung und zahlreiche Erfahrungen in seinem langen Leben. Schließlich war er wie jeder tolle Spekulant wenigstens zweimal pleite. Viel Spaß also beim Spekulieren lieber Leser. Und beachten Sie Kostos Gebote Nummer 2 und 4: Genügend Geld haben, um nicht unter Druck zu kommen und hart und zäh bleiben, wenn man überzeugt ist. Besonders Gebot 4 führt in der Regel schneller in die erste Pleite als man denkt. Und dann Gebot Nummer 3 verinnerlichen: Geduld haben, denn erstens kommt alles immer anders und zweitens anders, als man denkt. Schließlich zum Trost auch noch Gebot Nummer 5: Elastisch sein und immer damit rechnen, daß in der Vorstellung ein Irrtum vorlag. Na, wenn das nichts ist .
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die (Un-)Logik der Börse vom Altmeister persönlich., 30. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst über Geld nachzudenken (Taschenbuch)
Natürlich folgen Aktien und Märkte hin und wieder auch der Logik, dennoch ist man am besten bedient wenn man nicht davon ausgeht. Kaufen auf ein Gerücht des steigenden Kurses hin und verkaufen wenn es sich materialisiert hat. Mit dem richtigen Riecher für die richtigen Trends kann man schnell reich werden und war er selbst zweimal pleite. Bescheidenheit ist eine Tugend, die man sich zu eigen machen sollte.

Warren Buffet hingegen zieht es vor nur dort zu investieren wo er sich auskennt. Auch ein Weg.

Kostolany ist auf jeden Fall lesenswert und vieles mag nutzbar sein, auch wenn sich manches nur im Kontext ergibt und sich nicht immer reprodizieren lässt. Seine Techniken sind auf jeden Fall genial. Und mit 93 Jahren ist er reich gestorben ohne sich zu stressen. Besonders letzteres zu lernen fällt schwer, zumindest wenn es das eigene Geld ist was man investiert.

Lesenswert, lesenswert und nochmal zum Mitschreiben: Sehr lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsant, lehrreich, kurzweilig, 11. Februar 2010
Von 
Wunderbares Buch voller Esprit und Witz. Die Geschichte des letzten Jahrhunderts wird aufgeblättert. Ja und etwas über unseren Umgang mit Geld und über Geldanlage lernt man auch.

Kostolany ist ein sehr selbständiger Kopf, steht auf Werte und nicht überraschend auf antizyklische Investitionen.

Dieses Buch ist nicht nur sehr unterhaltend, es hilft auch gegen die Dämonen des Geldes: Gier, Angst, Geiz, ...

Rundum empfehlenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Börsenguru gibt Ratschläge und erzählt aus seinem Leben, 24. Februar 2001
Von Ein Kunde
In seinem letzten Buch „Die Kunst über Geld nachzudenken" beschreibt André Kostolany die Aktien- und Finanzmärkte auf der ganzen Welt. Er versucht anhand von Anekdoten und zum Teil amüsanten Vergleichen dem Leihen einen Überblick über die komplizierten Zusammenhänge der Finanzmärkte zu geben. Grundstein hierfür ist Kostolanys, er verstarb 1999 im Alter von 93 Jahren, fast 80-jährige Börsenerfahrung, die der studierte Philosoph in relativ einfacher und überschaubarer Art wiedergibt. Kostolany, der in Ungarn geboren ist, gilt als unbestrittener Meister der Börsenspekulation. Nach eigenen Aussagen machte er seinen ersten großen Börsendeal während seiner Lehrzeit Anfang der zwanziger Jahre an der Pariser Börse. Genauso so sagt er gehört es zu dem Leben eines guten Spekulanten dazu mindestens zweimal im Leben völlig pleite gewesen zu sein. („Ein Börsenspekulant der in seinem Leben nicht mindestens zweimal pleite war, ist dieser Bezeichnung nicht würdig.") Das Buch „Die Kunst über Geld nachzudenken" versucht die scheinbar unüberschaubare und unberechenbare Börsenwelt zu ordnen. Neben ganz normalen Erklärungen, zum Beispiel „Was ist Inflation?" und Ratschlägen an den mehr oder weniger professionellen Börsenanleger gelingt es Kostolany vor allem dem Leser die Eigenarten der Börse zu erläutern. Hierbei spielt seiner Meinung nach die Psychologie eine bedeutende Rolle. Wirtschaftliche Abläufe lassen sich relativ gut voraussagen. Das Handeln des Menschen aber nicht. Diese Abhängigkeiten der Börsenkurse von dem menschlichem Handeln, ob es nun das einer Staatsregierung, einer großen Bank oder auch dem einfachem Anleger ist, sind es die es dem Spekulanten so schwer machen. („Meine Überlegungen trafen zu 51% zu und zu 49% nicht zu. Von den zwei Prozent Unterschied konnte ich wunderbar leben") Dieses Buch gibt nicht wie viele andere die versprechen „In drei Jahren die erste Million" Tips wie „Kaufen sie Technologiewerte vom Neuen Markt" sondern erläutert nur das Prinzip der Börsenspekulation mit all ihren Höhen und Abgründen. Und wenn man sich darüber im klaren ist, so Kostolany, dann darf man es gerne selber versuchen. Zur Hilfe stellt er am Ende seines Buches noch zehn Gebote und zehn Verbote für einen Spekulanten auf. Wie zum Beispiel die Gebote „Ideen haben und mit Überlegung handeln." und „Genügend Geld haben um nicht unter Druck zu geraten." oder Verbote wie „Tips nachzulaufen, Geheiminformationen ablauschen zu wollen." und „Verluste zurückgewinnen zu wollen." „Die Kunst über Geld nachzudenken" ist jedem der sich für Finanzen und Börsengeschäfte interessiert zu empfehlen.
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Die Kunst über Geld nachzudenken
Die Kunst über Geld nachzudenken von André Kostolany (Taschenbuch - 2001)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,98
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