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4.0 von 5 Sternen Verrückte Gangstergeschichte mit jeder Menge bitterböser Kommentare
Im Grunde genommen ist es eine typische Hardboiled-Ganovengeschichte, wie wir sie auch aus Guy Ritchies ersten Filmen ("Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch") kennen. Wohin man schaut, überall gibt es Halunken, die es aufeinander abgesehen haben oder sich über Ohr zu hauen versuchen. Der irische Ex-Soldat Dan, der inzwischen als Türsteher arbeitet,...
Vor 20 Monaten von fictionmaster veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja...
Als Eoin-Colfer-Fan, der die berühmten Romane um den Meisterdieb Artemis Fowl verschlungen hat, habe ich mich erwartungsfroh auf dieses Buch gestürzt.

Atmosphärisch ist das Umfeld gut konstruiert, der Held ist gerade wegen seiner Spleens, Marotten und Unvollkommenheit durchaus sympathisch. Die Sprache ist kodderig und entspricht dem Gangster Stil...
Veröffentlicht am 24. Mai 2012 von Hedgehog


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja..., 24. Mai 2012
Als Eoin-Colfer-Fan, der die berühmten Romane um den Meisterdieb Artemis Fowl verschlungen hat, habe ich mich erwartungsfroh auf dieses Buch gestürzt.

Atmosphärisch ist das Umfeld gut konstruiert, der Held ist gerade wegen seiner Spleens, Marotten und Unvollkommenheit durchaus sympathisch. Die Sprache ist kodderig und entspricht dem Gangster Stil und dem etwas abgehalftertem Umfeld in dem sich McEnvoy bewegt. Aber ganz ehrlich: Lachen musste ich nur ein-zweimal.

Generell ist der Plott völlig irre, die Wendungen geschehen plötzlich und in atemberaubender Geschwindigkeit. Stellenweise bin ich nicht mehr wirklich hinterhergekommen. Wären auf dem Garagendach noch kleine grüne Männchen gelandet und hätten den Held mit Wunderwaffen versorgt, es hätte mich nicht wirklich überrascht.

Ab der zweiten Hälfte wird das Buch besser, vielleicht, weil man sich an den aberwitzigen Schreibstil und die überraschenden Wendungen gewöhnt hat.

Bleibt festzuhalten: Man kann es lesen, muss es aber nicht!

Mathias
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verrückte Gangstergeschichte mit jeder Menge bitterböser Kommentare, 17. November 2012
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Im Grunde genommen ist es eine typische Hardboiled-Ganovengeschichte, wie wir sie auch aus Guy Ritchies ersten Filmen ("Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch") kennen. Wohin man schaut, überall gibt es Halunken, die es aufeinander abgesehen haben oder sich über Ohr zu hauen versuchen. Der irische Ex-Soldat Dan, der inzwischen als Türsteher arbeitet, passt perfekt in dieses Umfeld. Ganz in Chandlerscher Tradition ist er trotz seines rabiaten Äußeren ein Gutmensch, der es sich nach dem Tod einer Freundin und Kollegin nicht nehmen lässt, persönlich Nachforschungen anzustellen. So bekommt er es mit verrückten Polizistinnen und einem verschwundenen Schönheitschirurgen zu tun und verwickelt sich in Drogengeschäfte und Mord.
Die meiste Zeit über liest sich das Buch ziemlich flott, die vielen bitterbösen Zwischenkommentare passen perfekt und lockern die ohnehin kuriose Handlung noch weiter auf. Das einzige, was im ersten Romandrittel stört, sind Dans viele Rückblicke auf seine Militärzeit. Aber sind die überwunden, entfaltet die Räuberpistole seine ganze Kraft und beschert einem etliche kurzweilige Stunden.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardboiled Krimi mit viel Witz, ein bisschen Schlag und wenig Inhalt, 29. März 2012
Von 
Buchkolumne.de (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
"Die Grundausbildung bei der Armee ist ein bisschen wie Schule. Man lernt einen Haufen Schrott, den man nie wieder braucht, nur nicht das, was einem das Leben retten könnte. Fünfundzwanzig Jahre lang schlage ich jetzt schon Leuten die Schädel ein, und nicht ein einziges Mal haben mir picobello polierte Schuhe oder ein einwandfrei aufgeräumter Spind was gebracht."
Daniel McEvoy haut so schnell nichts um. Nach zwölf Jahren bei der Armee und vielen weiteren Jahren im gesellschaftlichen Untergrund in Cloisters - einem eher unansehnlichen Ort in New Jersey - weiß er genau, dass er mit dem Großteil der Menschheit eigentlich lieber nichts zu tun haben möchte. Aber es kommt eben stets anders, als man so denkt. Gerade, als er sich ein ruhiges Leben mit Hostess Connie vorstellen könnte und eigentlich nur noch seine Ruhe will, gerät er plötzlich in Schwierigkeiten. Innerhalb von wenigen Stunden tötet er den Handlanger eines stadtbekannten Gangsterbosses, schlägt sich mit einem Anwalt und Connie wird ermordet vor ihrem Club aufgefunden. Bevor Dan von der Polizei erwischt wird, wird er lieber selbst aktiv und hinterlässt eine blutige Fährte, bei dem ihm sein verschwundener Schönheitschirurg Zeb mentale Hilfe leistet ....

Mit "Der Tod ist ein bleibender Schaden" startet Bestsellerautor Eoin Colfer eine neue Reihe und hat sich als Hauptperson den sowohl sympathischen als auch leicht durchgedrehten Iren Daniel McEvoy ausgesucht. Dieser ist ein typischer Held der hardboiled-Krimis: aussen hart und innen zart. Er schlägt sich ohne weiteres Zucken mit der halben Mafia und wird beim Anblick von schönen Frauen butterweich, um dann trotzdem nach verschwitzten Nächten wieder einsam weiterzuziehen. Es gibt viel zu lachen in diesem Krimi und keine Leiche bleibt ungesühnt, dennoch war mir die Handlung selbst zu flach. Innerhalb von wenigen Tagen stolpert die Hauptperson über einen kriminellen Höhepunkt nach dem nächsten und dennoch mag keine richtige Spannung aufkommen. Selbst Dan mag man trotz Flashbacks aus seiner Armeezeit den harten Typen nicht so richtig abnehmen, die ständigen Sorgen um seine letzten Haartransplantation tun da ihr Übriges. Und obwohl man manchen Lesern wohl mit der Ankündigung, dass dieses Buch allerhöchstens erst ab 16 Jahren verkauft werden darf, locken will, so geht es im Roman dann weder kriminell noch sexuell dementsprechend zur Sache. Schade, denn Eoin Colfer hätte hier wesentlich mehr draus machen können - sollte aber in Zukunft vielleicht doch wieder bei den Jugendbüchern bleiben. Der Titel verspricht viel - hält aber wenig und so sollte man, wenn man bei hardboiled-Krimis mehr als nette Unterhaltung erwartet, dann doch lieber z.B. Josh Bazell lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine dicke Empfehlung für alle, die auf handfeste Gangsterkomödien und irische Antihelden stehen!, 4. Mai 2012
Eoin Colfer hat mit seiner Artemis-Fowl-Serie riesige Berühmtheit erlangt, auch seine anderen Kinder- beziehungsweise All-Age-Fantasybücher wie zum Beispiel "Cosmo Hill" und "Half Moon Investigations" haben sich extrem gut verkauft und weltweit viele Fans gefunden.
Mit "Der Tod ist ein bleibender Schaden" wechselt Colfer ohne Umstände in völlig anderes, beinhartes Terrain und hat mit diesem Abstecher in ein gänzlich anderes Genre eine geniale, augenzwinkernde Gangster-Komödie geschaffen, die vor Blut, Flüchen und irren Gestalten nur so strotzt. Garantiert also kein neues Lesefutter für die junge Artemis-Fowl-Gemeinde!
Es geht wirklich zur Sache in diesem oft grotesken Thriller und bereits nach dem zweiten Kapitel hat der Protagonist einen Mann getötet, seine Ex-Freundin verloren, über die Gespräche mit seinem Psychotherapeuten sinniert und seine Haartransplantation - auch ein harter Ex-Soldat hat seine Eitelkeit - thematisiert. Gerade die frisch implantierten und jetzt teuflisch juckenden Haare spielen eine entscheidende Rolle im Roman, aber mehr soll nicht verraten werden.

Eoin Colfers Stil, seine Einfälle und Wendungen sind einfach unwiderstehlich, und überall blitzt der großartige Einfallsreichtum durch, den man aus den Artemis-Fowl-Büchern kennt. Bis zum Ende sind sich tatsächlich weder der Leser noch Dan sicher, wer denn nun Schuld ist am Tod von Connie - und bis dahin wird das beschauliche Cloisters gehörig aufgemischt. Es passiert so viel in der 280 Seiten umfassenden Erzählung, dass man sich am Ende verwundert und atemlos die vom Turbo-Lesen müden Augen reibt, sind doch in Dans Welt gerade mal zwei turbulent-tödliche Tage vergangen.
Als Widmung schrieb Colfer übrigens bezeichnenderweise "Für Ken Bruen, der mich dazu gebracht hat" (der irische Autor Ken Bruen ist unter anderem der Schöpfer der genialen Jack-Taylor-Krimis), und tatsächlich: Wer Ken Bruen liebt, wird auch Eoin Colfers neuen Roman lieben!

Brachial, humorvoll, blutig und skurril: "Der Tod ist ein bleibender Schaden" ist eine dicke Empfehlung und allerbeste Unterhaltung für alle, die auf handfeste Gangsterkomödien und irische Antihelden stehen!
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3.0 von 5 Sternen Ging so..., 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den Autor kenne ich von "Artemis Fowl" und da ich diese Reihe sehr mag, dachte ich: Warum nicht?

Die Story und er Erzählstil erinnert an Mafiosigeschichten...muss man mögen.
Ist nicht so meins, dennoch habe ich die Geschichte zuende gehört und fand sie okay.

Peter Lohmeyer näselt sehr oft...Polypen? Verstopfte Nase?
Das war jetzt nicht sooo störend, es fiel aber auf ... schön war es nicht ;o)
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5.0 von 5 Sternen Ein komplexer Haufen S****** (Zitat aus dem Buch), 24. Februar 2014
Von 
Mark (Nachrodt-Wiblingwerde, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alles beginnt in einer kleinen Stadt irgendwo in den USA. Danny McEvoy arbeitet als Türsteher in einem heruntergekommenen Kasino. Sein Chef ist ein Arschloch, die Angestellten wenig motiviert oder so geil, dass sie für ein paar Dollar mit Gästen im Hinterzimmer verschwinden. Wenn ein Mädchen das nicht will - es wird getan, was der Chef will. Conni ist anders, und als ein Gast seine Zunge über ihren Hintern gleiten lässt, beginnen für Dan zwei hammerharte Tage ...

Ich habe das Hörspiel zu diesem Roman von Eoin Coifer gelesen. Zunächst brauchte ich eine halbe CD, um mich an die doch sehr rotzige Stimme von Peter Lohmeyer zzu gewöhnen. Ich habe noch nie einen Menschen das Wort »Sööööhhhrrr« so ausspucken hören. Aber die Stimme passt zum Inhalt des Romans.

Das ist der Stichpunkt. Inhalt des Romans. Wie soll ich den nur erklären? Vielleicht angelehnt an Danny McEvoys Worte: Es ist ein komplexer Haufen Scheiße.

Die Geschehnisse sind logisch miteinander verknüpft. Nach dem Mord an Conni wird natürlich Dan verdächtigt. Dieser führt die Polizei jedoch auf die Spur des Typen, der ihren Arsch geleckt hat - und damit watet Dan immer tiefer in die Kacka.

Das Buch ist sehr locker geschrieben und lebt auch von immer mal wieder eingestreuten Rückblenden von Dans Soldatenzeit. An manchen Stellen musste ich einfach lachen, weil die Dialoge meines Erachtens wirklich großartig sind (und auch von Herrn Lohmeyer sprachlich richtig, richtig gut vorgetragen wurden).

Ich empfinde Coifers Roman eher als eine gute Aneinanderreihung verschiedener Kurzgeschichten, die durch den Mord an Dans Freundin miteinander verbunden sind. Ein echtes Krimigefühl kommt mir bei diesem Roman nicht - aber ich denke auch, dass dies nicht die Absicht des Autors gewesen ist.

Ich weiß nicht, ob mir das Buch gefallen hätte.
Aber das Hörbuch war der Hammer. Ehrlich.
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4.0 von 5 Sternen Schaden tuts nicht, 6. November 2013
Ehrlich, ich habe nur wg. "Colfer" zugegriffen, und wen wunderts, der "Snark" wird mit dem Schaufelbagger ausgeteilt - wenn Worte töten könnten, wäre der Roman deutlich früher zuende :-)
Ansonsten, hard-boiled, wie man es kennt (und, wenn man einmal dem unübertrefflichen Laszlo Woodbine begegnet ist, nie wieder braucht).
Lacher (leider eher schadenfrohe der Kategorie Amboss-trifft-Coyote)
sind garantiert, aber irmpwie fehlt die letzte Originalität.
Ein striktes "Kann, muß aber nicht"; ein sinnfreier Kim-Wilde-Shoutout
gibt Sonderpünktchen und hebt es auf 4 Sterne.

P.S. Und den Mörder wußte ich wie immer 100 Seiten vorher,
ich sollte mich echt bei der Polizei bewerben :-)
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3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Tod ist ein bleibender Schaden: Roman (Taschenbuch)
Da ich die beiden Krimis von Josh Bazell mit großer Begeisterung gelesen habe, hatte ich mir von "Der Tod ist ein bleibender Schaden" ähnliches erhofft. Meine Erwartungen blieben jedoch ein bisschen zurück, obwohl "Der Tod ist ein bleibender Schaden" kein schlechtes Buch ist.

Was mir gefallen hat: Die Hauptfigur mit ihrem militärischen Hintergrund und dem durchaus liebenswerten Charakter und der Schlagfertigkeit, das Setting und Rahmen und Ende der Story.

Was mir nicht gefallen hat: Die Handlungsstränge vermischen sich nicht, sondern werden hintereinander erzählt, wodurch der Spannungsbogen etwas leidet. Die dramatischen Szenen werden entweder so langatmig erzählt, dass die Spannung abhanden kommt, oder so schnell und lapidar gelöst, dass auch keine richtige Spannung aufkommt. Und die Sache mit der Haartransplantation hat mir auch nicht gefallen, weil das einfach echt unsexy ist im Vergleich zu kahlköpfigen Männern.

Anonsten: Ganz okay. Auch eines der Bücher, die man lesen kann, aber nicht muss!
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5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 31. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr gutes Buch, es hat spaß gemacht es zu lesen. Es ist den Preis wirklich wert. Humorvoll und traurig zugleich.
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5.0 von 5 Sternen Schönes Buch, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schönes Buch. Gekauft, weil es von Colfer ist, für gut befunden, weil es flüssig zu lesen und spannend ist, wie immer.
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Der Tod ist ein bleibender Schaden: Roman
Der Tod ist ein bleibender Schaden: Roman von Eoin Colfer (Taschenbuch - 8. März 2013)
EUR 9,99
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