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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, engagiert, hochspannend
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein...
Vor 9 Monaten von Krimi-Fee veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorhersehbar
Inge Löhnigs Krimi klingt sehr vielversprechend, liest man sich die Beschreibung durch. Auch das Design des Buches verleitet sofort es zu kaufen. Die Idee das Buch aus mehreren Blickwinkeln zu schreiben ist super, die Story vielversprechend. Leider fehlt es diesem Buch an der Ausführung. Der Anfang schleppt sich so dahin, Spannung baut sich erst nach der...
Vor 3 Monaten von Mia veröffentlicht


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, engagiert, hochspannend, 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein barmherziger Samariter, der sie in einen sanften Tod geschickt hat? Zumindest soll es so aussehen.

Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt – Dühnfort und Clara – und zwei Nebensträngen, Elena und Kirsten. Alle sind sie hochspannend und komplex. Einfühlsam werden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten erzählt, man kann sich bestens in ihre Situation hineinversetzen, nichts ist übertrieben oder unrealistisch, dennoch äußerst fesselnd. Zudem sind eigentlich alle Personen sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen.

Die Geschichte selbst ist ein verzwicktes, vielschichtiges Rätsel, in dem scheinbar nichts zusammenpasst. Doch alle Erzählstränge werden souverän zu Ende geführt, nichts wird übersehen, und ganz langsam schält sich die Wahrheit heraus. Das ist raffiniert gemacht, und bis Seite 400 ungefähr finde ich den Roman äußerst gelungen – dann aber hätte ich mir eine etwas subtilere Auflösung gewünscht, die doch noch irgendwie zu dem Leitmotiv des Romans gehört hätte. (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern.)
Die Auflösung ist gut, psychologisch auch interessant, aber sie gibt es schon, seit es Kriminalromane gibt, mit anderen Worten, sie ist nicht besonders originell und auch wenig spektakulär.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. :-)

Mein Fazit:
Der Roman ist hochspannend, engagiert geschrieben, er macht nachdenklich, er enthält ein erfreuliches Maß an Sozialkritik, und was mir am besten gefällt, ist die Menschendarstellung, die sehr einfühlsam und empathisch gelungen ist.
Für mich ist es eins der besten Bücher des jungen Jahres, besonders, wenn man an die vielen, schnell heruntergeschriebenen Thriller nach dem Baukastenprinzip denkt, die es immer häufiger gibt.
Unbedingt kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorhersehbar, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Inge Löhnigs Krimi klingt sehr vielversprechend, liest man sich die Beschreibung durch. Auch das Design des Buches verleitet sofort es zu kaufen. Die Idee das Buch aus mehreren Blickwinkeln zu schreiben ist super, die Story vielversprechend. Leider fehlt es diesem Buch an der Ausführung. Der Anfang schleppt sich so dahin, Spannung baut sich erst nach der Hälfte des Buches auf. Mit steigender Spannung wird dem Leser jedoch auch schnell klar, wer der geheimnissvolle Samariter ist, der alte Menschen ermordet um sie scheinbar zu erlösen. Durch das ständige betonen, dass für die angebliche Handlungsabsicht die falschen Opfer ausgewählt werden, wird dem Leser schon in den Mund gelegt wer es war und die grade erst aufgebaute Spannung sinkt wieder stark ab. Alles in allem eine super Idee, aber wie viele andere Krimis zu schwammig geschrieben und zu vorhersehbar.
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4.0 von 5 Sternen Was ist mit dem Geld passiert?, 17. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Kommissar Dühnfort wurde von den Ermittlungen an einem Fall entbunden, weil er angeblich die Verdächtige geschlagen habe. Sein Kollege Gerstner bestätigte diesen Vorfall. Doch Katja Behringer hatte ihn gelinkt.
Elena war Putzfrau bei Emily Dreher, einer alten, etwas gehbehinderten Dame. Sie war illegal in Deutschland und hasste den, der sie hergebracht hatte. Sie bestahl die alte Dame, denn sie brauchte Geld um sich zu rächen. An diesem Tag wurde Emily Dreher ermordet und vom Mörder in ihrem Bett aufgebahrt: In den Händen Trauben und einen Apfel. Kommissar Dühnfort erinnerte das an einen Samariter und als ein Mann namens Brettschneider genauso starb, dachte er fast schon an einen Serienkiller. An einen Mann, der die alten Menschen von ihrem Leiden erlöste…
Der Vater von Clara Lenz hatte Alzheimer und sie kümmerte sich um eine Vollzeitpflegekraft für ihn. Der Vertrag war bereits unterschrieben als sie bemerkte, dass ihres Vaters Konten leer waren. Wohin war das Geld gegangen? Er hatte nur noch die Münzen in seinem Bankschließfach, die allerdings einiges wert waren. Dann erfuhr sie, dass ihr Bruder Achim ihrem Vater geholfen hatte, das Geld auf ein Onlinekonto zu transferieren. Wieso machte ihr Vater sowas?
Claras Wohnung war durchsucht aber nichts gestohlen worden. Eines Tages bedrängte sie ihr Exmann von den Münzen einen Vorschuss auf ihr Erbe zu nehmen und ihm das Geld zu geben, denn ihm und seiner neuen Familie ging es schlecht. Doch Clara war auch nicht auf Rosen gebettet und ihren Vater würde sie niemals bestehlen. Außerdem wurde das Geld für die Pflege gebraucht. Später erwischte sie Tanja, als sie ihre Tasche durchsuchte.
Clara war Lektorin und hatte ein Date mit einem Autor, um unter anderem auch über das Buch zu sprechen. Da die Pflegekraft frei hatte, bat sie ihre Schwester Franziska sich um den Vater zu kümmern. Franziska sagte zu…
War Elena die Mörderin der alten Emily Dreher? Und nach welchem Muster ging der Mörder vor, wählte er seine Opfer aus? Weder die alte Dame noch Brettschneider waren gebrechlich gewesen. Und was hat es mit dieser Transaktion des Geldes von Claras Vater auf sich? Achim hatte Clara versprochen, es zurück zu holen, aber es tat sich nichts. Was hatte der Einbrecher bei Clara gesucht? All dies erfährt man beim Lesen dieses Buches.
Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Es gab nichts, das den Lesefluss störte. Die Autorin hat es verstanden von Anfang an einen Spannungsbogen aufzubauen und ihn zu halten bis zum Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es ist bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin lese. Eine Kaufempfehlung von mir.
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5.0 von 5 Sternen Der barmherzige Samariter, 11. Oktober 2014
Von 
bonomania "bonomania" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Kommissar Dühnfort und Kirsten, die neue Kollegin, haben den Mord an Manuel Runge aufzuklären. Verdächtigt ist Katja Behringer, dessen Geliebte. Während einer Verhörpause, als Kirsten Kaffee holt, provoziert Katja eine Situation, in der Dühnfort sie in Polizeigriff nehmen muss. Katja windet sich und beide stürzen. Das endet mit einem gebrochenen Arm für Katja, die nun behauptet, Dühnfort habe sie geschlagen. Ein internes Ermittlungsverfahren wird gegen Dühnfort eingeleitet. Doch dieses ist nur ein Nebenschauplatz in diesem Roman. Die Handlung wird in mehreren Erzählstränge gegliedert. Zum einen geht es um Elena, eine Putzfrau. Mit vorgetäuscht wenig Deutschkenntnissen putzt sie bei einer alten Dame. Sie ist illegal in Deutschland und hat vor, die alte Dame zu bestehlen und dann wieder nach Moldawien zurückzukehren. Dann wird die alte Frau ermordet aufgefunden, mit einer sonderbaren Inszenierung: aufgebahrt und mit einem Apfel und Trauben in den Händen. Das ist nicht der einzige Mord, der passiert. Ein barmherziger Samariter, der alte Menschen in den erlösenden Tod schickt? Ein weiterer Handlungsstrang handelt von Clara, ihr Vater hat Alzheimer, Bruder und Schwester unterstützen sie wenig in ihrer Sorge um den Vater. Clara lebt in finanziell engen Verhältnissen, da sie die Schulden ihres Exmannes mit abtragen muss, der mit einer neuen Frau zusammenlebt. Der Exmann spekuliert auf Claras Erbe, dass ihn von seinen finanziellen Sorgen befreien würde. Aber auch der Bruder hat deutlich zu viel Interesse an den Finanzen des Vaters …

Lange tappt Dühnfort mit seinem Team im Dunkeln, immer noch seine eigenen Sorgen im Hinterkopf.
Aber er hat ja auch noch seine Freundin Gina, die inzwischen in einer anderen Abteilung arbeitet. Natürlich laufen alle Handlungsstränge am Ende zusammen. Jeder für sich ist spannend aufgebaut und einfühlsam erzählt. Mich hat die Handlung geradezu gefesselt, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es gab so manchen Aufreger, wo man z.B. Clara am liebsten zugerufen hätte, was sie machen sollte. Die Auflösung war schlüssig, aber nicht so spektakulär, wie sie vielleicht hätte sein können. Dennoch: mich hat der Roman sehr gut unterhalten. Ich fand ihn besser, als den Vorgängerband.
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5.0 von 5 Sternen Verletzte Seelen, 2. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Der Tag fängt nicht gut an für Tino Dühnfort.
Bei der Vernehmung von Katja Behringer, die verdächtigt wird, ihren Liebhaber getötet zu haben, fällt er auf einen alten, aber wirksamen Trick der Beschuldigten herein und gibt dabei auch noch dem Polizeiobermeister Gerstner die Möglichkeit sich an Tino für einen länger zurückliegenden Vorfall zu rächen. Das Ganze zieht interne Ermittlungen nach sich und Tino wird von diesem Fall abgezogen. Kaum dass er sich den Anfeindungen erwehren kann, wird er zu einem höchst seltsamen Mordfall gerufen. Eine ältere Dame wurde erstickt. Ihre Leiche wurde zu einen Kunstwerk stilisiert. Ohne dieser Zurschaustellung wäre der Mord wahrscheinlich als solcher gar nicht registriert worden. Es geschehen weitere Morde. Dühnfort und sein Team sind ziemlich ratlos. Ihnen fehlen die Zusammenhänge und ein Motiv.

Sein sechster Fall offenbart sich als harte Nuss, düster und bedrohlich. Schon der Prolog baut eine düstere, ausweglose Stimmung auf und lässt den Leser einen Täter mit unheilschwangerer und düsterer Vergangenheit erwarten. Zudem sind die Opfer ausschließlich alte, alleinstehende und vermögende Menschen. Aber Frau Löhnig versteht es den Leser in Tinos Ermittlungsarbeit einzubinden und diese durchleben zu lassen. Tino Dühnfort und seine Partnerin Laura wirken sehr lebendig und real. Der Täter, ja der Täter kommt einem irgendwie bekannt vor. Es gibt ihn in vielen Familien und in vielen Variationen auch wenn es selten so ekaliert. Die Ermittlung des Täters finde ich sehr interessant. Dühnfort und sein Team laufen in Sackgassen, orientieren sich neu, ermitteln in immer wieder neue Richtungen und denken an das Unfassbare. Ich, als Leser, hatte den Eindruck, den Täter gleichzeitig mit dem Ermittlerteam zu entlarven. Was kann schöner sein.
Auch die privaten Geschichten um die Ermittler sind realitätsnah und spannend. Sie lassen den Leser auf mehr hoffen.
Also, ich bin noch lange nicht Dühnfort müde. Ich hoffe, dass ihm und Inge Löhnig noch viele Fälle vergönnt sind.
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5.0 von 5 Sternen Voll ins Schwarze getroffen !, 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Inhalt:
Inge Löhnig lässt den Münchner Kommissar Dühnfort bereits in seinem 6. Fall ermitteln. Ein Mörder wird gesucht, dessen Ziel alte Menschen sind. Versteht er sich gar als Samariter der Senioren? Dühnfort hat alle Hände voll zu tun: die Spuren führen in unterschiedliche Richtungen, einerseits ist da besagter Samariter, andererseits fehlt von einer gewissen „Elena“ jede Spur, die immer verdächtiger wird, je länger sie gesucht wird… Und nebenbei hat Dühnfort auch noch ein Privatleben, das zur Zeit mehr als kurz kommt.

Meine Meinung:
Der sechste Fall des Münchner Kommissars Dühnfort hat bei mir wieder voll ins Schwarze getroffen: ein überaus spannender Kriminalfall vor einem stets aktuellen Hintergrund: Wie ergeht es den Senioren in unserer Gesellschaft? Inge Löhnig versteht es m.E. meisterhaft, dieses Thema aufzugreifen, ohne dabei anzuprangern oder gar den mahnenden Finger zu erheben. Tatsachen werden aufgegriffen und geschildert, dem Leser fällt es leicht, sich mit der Situation auseinanderzusetzen, sich seine eigenen Gedanken zu machen, sich in die unterschiedlichen Personen und Protagonisten hineinzuversetzen. Auch psychologisch trifft die Autorin den richtigen Nerv: sie "spielt" mit Begriffen wie "Schuld", "Gewissen", "Verantwortung" und bringt dadurch umsomehr Tiefe und ins Geschehen.

Dieser Krimi ist einerseits sehr flüssig geschrieben, besticht aber gleichzeitig durch Raffinesse und eine Authentizität, die nicht selbstverständlich ist und gerade dadurch auffällt und in Erinnerung bleibt. Er ist natürlich, lebensnah und gleichzeitig abstrus. Die diversen Handlungsstränge bleiben übersichtlich und durchschaubar – und trotzdem wird der Leser geschickt und geradezu unauffällig auf dunkle, verwirrende Pfade und Fährten geschickt, die ihn dazu verleiten, eigene Verdächtige ins Auge zu fassen…

Besonders gelungen empfinde ich außerdem die Kombination des Kriminalfalles und deren Ermittlungen mit dem Privatleben des Kommissars uns seiner Kollegen. Dadurch erstarrt die Institution „Polizei“ und „Kommissar“ nicht, sondern bleibt lebendig und persönlich, ohne jedoch vom eigentlichen Fall abzulenken.

Fazit:
Inge Löhnig hat wieder einmal gezeigt, dass sie es versteht, die Leser in ihren Bann zu ziehen: ein überaus spannender Kriminalroman von der ersten bis zur letzten Seite, äußerst raffiniert, vor einem Hintergrund, mit dem sich wohl fast jeder – früher oder später – einmal auseinandersetzen muss. Dies macht einen lesenswerten Krimi aus – und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Fall von Inspektor Dühnfort !
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4.0 von 5 Sternen 'Man ist kein menschliches Wesen mehr, nur Ballast, der Ärger macht und Arbeit und Zeit und Geld kostet.', 16. März 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Inhalt:
Emily Dreher, eine alte Frau, die allein lebte, aber noch recht rüstig war, wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Täter hat die Leiche regelrecht aufgebahrt und ihr einen Apfel und Trauben in die Hände gelegt. Noch geht die Kripo von einer Einzeltat aus, obwohl das Motiv völlig im Dunkeln liegt. Doch bald gibt es Hinweise auf einen möglichen Serientäter, und kurz darauf wird tatsächlich ein zweites Opfer gefunden.

Mein Eindruck:
'Deiner Seele Grab' ist der sechste Dühnfort-Krimi. Ich habe die ganze Reihe gelesen, kenne somit bereits die Hauptprotagonisten, und der Einstieg ins Buch fiel mir dementsprechend leicht.

Wie von Inge Löhnig gewohnt, liest sich 'Deiner Seele Grab' sehr unterhaltsam und fesselt sehr. Mir haben die vielen verschiedenen Handlungsstränge, die am Ende (zum größten Teil) zusammenlaufen sehr gut gefallen, und sie machen das Buch sehr abwechslungsreich und spannend.

Die angesprochenen Themen (Altern in Würde versus Altern in Einsamkeit, Verwahrlosung, Hilflosigkeit und Vernachlässigung) sind ebenso aktuell wie erschütternd. Da ich vor meinem Studium selbst in der Pflege gearbeitet habe, kann ich sagen, dass die beschriebenen Missstände leider Realität sind, dass Inge Löhnig authentisch und wahrheitsgetreu schildert, was in deutschen Krankenhäusern, Altenheimen und Haushalten passiert.

Leider war für mich sehr früh klar, wer der Täter sein muss und was der Beweggrund für die Taten ist. Dennoch hat mir das Katz-und-Maus-Spiel der Autorin sehr gut gefallen, und ich freue mich auf den siebten Band der Reihe.

Mein Resümee:
Hochaktuelles Thema, spannende Geschichte, unterhaltsam geschrieben. Empfehlenswert.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Kunstwerk, 12. März 2014
Von 
Big Daddy (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Ich kann mich den treffenden Worten meines Vorredners nur anschließen. Dieses Buch war Balsam für meine Seele, die in letzter Zeit von zu viel mittelmäßigen Romanen strapaziert wurde.
Dabei war ich zunächst skeptisch, klingt doch "Kommissar Dühnforts sechster Fall" erst einmal nach dem sechsten und damit lauwarmen Aufguss.
Weit gefehlt.
"Deiner Seele Grab" ist ein grandioses Kunstwerk.
So zeichnet die Autorin Figuren absolut authentisch, interessant und absolut nicht künstlich. Dadurch kann man sich in jeden einzelnen Protagonisten hineinversetzen, mit ihm leiden oder ihn ob seiner Taten verabscheuen.
Ich bitte um Verzeihung, dass ich mich hier sehr neutral ausdrücke, aber auch nur einen Fakt aus dem Buch zu verraten, wäre eine Sünde.
Die Autorin legt viele Handlungsstränge, ohne anzustrengen. Sie legt falsche Fährten, ohne den Leser über zu strapazieren oder zu nerven.
Sie baut Wendungen ein die, dem Buch eine besondere Würze geben und durchweg ein hohes Spannungsniveau erhalten.
Inge Löhning erhebt den mahnenden Zeigefinger und legt ihn in die Wunde der Verantwortlichen.
Ja im Bereich der Altenpflege liegt so einiges im Argen. In dem Zusammenhang sei jedoch klar gestellt, dass dies auch nur eine geschickte Zutat für das Gesamtwerk ist. Wie oft hat man Bücher in der Hand, in jenen krampfhaft eine sozialkritische Note "verwurstet" wird, um dem Buch eine intellektuelle Note zu geben oder die Daseinsberechtigung damit zu erlangen. Fürchterliche und peinliche Beispiele hätte ich hier und erwähne es nur deshalb, weil es eben hier wohl dosiert und gut recherchiert in den Plot eingewoben wurde.
Als quasi Münchner kann ich auch sagen, dass die Stimmung der Stadt wunderbar eingefangen wurde. Auch nicht überzeichnet, wie ein Tatort vom Bodensee, in dem es außer Wasserleichen keine Alternative gibt, um den Lokalkolorit irgendwie reinzutünchen.
Zu guter letzt sei noch der sehr angenehme Schreibstil genannt, der ohne Effekthascherei wie Schachtelsätze oder zwei-Wort-Sätze auskommt und die Spannung und die Handlung wunderbar transportiert.

Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.
Lesen Sie am besten nicht den Klappentext, denn das Lesevergnügen wird am besten, wenn man ganz blauäugig in die Geschichte einsteigt.
So wie ich es tat und deshalb auch hier, wie bei guten Büchern immer, nichts von dem Inhalt preisgebe.

Selten war ich so überzeugt, 5 Sterne zu vergeben!!!
Großartig.
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5.0 von 5 Sternen Auch der sechste Fall, ein Knaller, 9. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Auch mit dem 6. Fall um den Münchener Kommissar Timo Dühnfort hat Inge Löhnig es wieder geschafft mich in den Bann zu ziehen. Spätestens wenn Dühnfort ,wie schon in den vorherigen Fällen, über den alten Südfriedhof, am Grab des Musiker mit dem über hundert Jahre alten Marmorengel vorbei nach Hause geht, ist man wieder in seinem Leben angekommen. Man muss die Vorgängerbände aber nicht gelesen haben, um dem Geschehen folgen zu können. Jeder Band ist in sich geschlossen.
Der 6. Fall ist in mehreren Handlungssträngen geschrieben. Dühnfort muss sich einer internen Untersuchung stellen, weil ihm unterstellt wird eine Verdächtige tätlich angegriffen zu haben. Eine Rentnerin wird in ihrer Wohnung ermordet und ihre schlecht deutsch sprechende, moldawische Putzfrau verschwindet. Es geschehen zwei weitere Morde an pflegebedürftigen Rentnern. Ein Sohn scheint sich mehr um sein Erbe zu Sorgen ,als um den Tod des Vater. Jeder Handlungsstrang für sich ist interessant und spannend. Zum Schluss fügt sich dann alles zu einem gelungenen Gesamtbild zusammen.
Auch das Privatleben des Kommissar und seiner Kollegen kommt in diesem Band wieder nicht zu kurz und wie auch schon bei den Vorgängern schafft es Inge Löhnig auch dieses Mal, dass ich einer Fortsetzung schon jetzt entgegen fiebere.
Fazit: Wie immer flüssiger und gutlesbarer Schreibstil. Ein Buch das man nicht aus der Hand legen mag und Traurigkeit wenn es zu Ende ist, weil man jetzt wieder längere Zeit auf einen neuen Dühnfort warten muss.
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass ich nirgendwo einen Bezug auf den Buchtitel gefunden habe.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sie hat es wieder getan......, 8. März 2014
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
.....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage.

Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall zu tun, sondern muss sich noch einer internen Untersuchung stellen. Er soll angeblich eine Zeugin brutal angegangen sein und diese wird bei ihrer Aussage durch einen intriganten Kollegen Dünforts unterstützt. Dünfort wird von dem aktuellen Fall abgezogen und mit einem neuen Mordfall betraut. Eine wohlhabende Rentnerin ist in ihrer Wohnung ermordet und auf ihrem Bett aufgebahrt worden. In den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Beides Sinnbilder der Erlösung. Mit was für einem perfiden Mörder, den man den Samariter tauft, haben es die Kollegen der Münchner Mordkommission hier zu tun, oder war es die moldavische Putzfrau der Ermordeten, denn sie ist plötzlich verschwunden und mit ihr auch reichlich Geld der Ermordeten? Als dann allerdings noch weitere Morde an Rentnern geschehen, die alle nach dem selben Muster ablaufen und jedes Mal die Trauben und den Apfel zeigen, vermuten Dünfort und seine Kollegin, es mit Jemandem zu tun zu haben, der die Missstände in der Altenpflege und den Umgang mit alten Menschen allgemein anprangern will. Nur der letzte Mord unterscheidet sich von den anderen, der Mord an dem Rentner Kubisch, denn hier wird auch die Tochter ermordet aufgefunden, die den an Alzheimer Erkrankten an diesem Abend betreute. Derselbe Mörder oder ein Trittbrettfahrer ?

Wieder lässt Frau Löhning verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen und führt sie am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Wie sie dies allerdings gestaltet, ist einfach super. Immer wieder führt sie den Leser auf falsche Fährten und lässt erst zum Schluss eine Ahnung aufkommen, wer der Mörder sein könnte. Ihre Figuren sind ihr wieder fantastisch gelungen. Sympathieträger ist ,wie in allen Büchern dieser Reihe, natürlich Dühnfort, aber auch seine Kollegin Kirsten und auch Clara Lenz haben mir gut gefallen. Die sozialkritischen Themen dieses Romans fand ich sehr gelungen und auch überfällig. Endlich mal jemand ,der eine Lanze für die alten Menschen bricht und auch nicht davor zurückscheut Missstände aufzuzeigen und anzuprangern. Wie in jedem Roman von Löhning, wird auch wieder viel über das Privatleben der Kommissare erzählt, was ich für eine Fortsetzungsreihe immer sehr gelungen finde. Für mich war dieser Roman wieder ganz großes Kino und Inge Löhning hat mir wieder gezeigt, warum ihre Bücher so eine große Fangemeinde haben. SUPER, SUPER, SUPER !!!!!
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