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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, engagiert, hochspannend
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein...
Vor 5 Monaten von Krimi-Fee veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Leider diesmal nur Mittelmaß
„Deiner Seele Grab“ ist bereits der 6.Band der Krimireihe um Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe im Laufe der Zeit alle Bände gelesen, dieser liefert im Gegensatz zu einigen Vorgängerbänden leider nur Mittelmaß.
Die Geschichte an sich ist komplex, der Fall verzwickt, dennoch will nicht wirklich Stimmung aufkommen. Der Einstieg ist...
Vor 1 Monat von mrs-lucky veröffentlicht


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, engagiert, hochspannend, 14. März 2014
Von 
Krimi-Fee - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Ein tolles Buch! Für mich neben „Friedhofskind“ und „Küstenmorde“ eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen dieser Wochen.

Die Geschichte ist sehr berührend: Alte Menschen werden ermordet aufgefunden, mit einem Apfel und Trauben in den Händen, Symbole für die Erlösung des Menschen. Ist der Mörder ein barmherziger Samariter, der sie in einen sanften Tod geschickt hat? Zumindest soll es so aussehen.

Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt – Dühnfort und Clara – und zwei Nebensträngen, Elena und Kirsten. Alle sind sie hochspannend und komplex. Einfühlsam werden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten erzählt, man kann sich bestens in ihre Situation hineinversetzen, nichts ist übertrieben oder unrealistisch, dennoch äußerst fesselnd. Zudem sind eigentlich alle Personen sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen.

Die Geschichte selbst ist ein verzwicktes, vielschichtiges Rätsel, in dem scheinbar nichts zusammenpasst. Doch alle Erzählstränge werden souverän zu Ende geführt, nichts wird übersehen, und ganz langsam schält sich die Wahrheit heraus. Das ist raffiniert gemacht, und bis Seite 400 ungefähr finde ich den Roman äußerst gelungen – dann aber hätte ich mir eine etwas subtilere Auflösung gewünscht, die doch noch irgendwie zu dem Leitmotiv des Romans gehört hätte. (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern.)
Die Auflösung ist gut, psychologisch auch interessant, aber sie gibt es schon, seit es Kriminalromane gibt, mit anderen Worten, sie ist nicht besonders originell und auch wenig spektakulär.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. :-)

Mein Fazit:
Der Roman ist hochspannend, engagiert geschrieben, er macht nachdenklich, er enthält ein erfreuliches Maß an Sozialkritik, und was mir am besten gefällt, ist die Menschendarstellung, die sehr einfühlsam und empathisch gelungen ist.
Für mich ist es eins der besten Bücher des jungen Jahres, besonders, wenn man an die vielen, schnell heruntergeschriebenen Thriller nach dem Baukastenprinzip denkt, die es immer häufiger gibt.
Unbedingt kaufen!
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Kunstwerk, 12. März 2014
Von 
Hannibal (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Ich kann mich den treffenden Worten meines Vorredners nur anschließen. Dieses Buch war Balsam für meine Seele, die in letzter Zeit von zu viel mittelmäßigen Romanen strapaziert wurde.
Dabei war ich zunächst skeptisch, klingt doch "Kommissar Dühnforts sechster Fall" erst einmal nach dem sechsten und damit lauwarmen Aufguss.
Weit gefehlt.
"Deiner Seele Grab" ist ein grandioses Kunstwerk.
So zeichnet die Autorin Figuren absolut authentisch, interessant und absolut nicht künstlich. Dadurch kann man sich in jeden einzelnen Protagonisten hineinversetzen, mit ihm leiden oder ihn ob seiner Taten verabscheuen.
Ich bitte um Verzeihung, dass ich mich hier sehr neutral ausdrücke, aber auch nur einen Fakt aus dem Buch zu verraten, wäre eine Sünde.
Die Autorin legt viele Handlungsstränge, ohne anzustrengen. Sie legt falsche Fährten, ohne den Leser über zu strapazieren oder zu nerven.
Sie baut Wendungen ein die, dem Buch eine besondere Würze geben und durchweg ein hohes Spannungsniveau erhalten.
Inge Löhning erhebt den mahnenden Zeigefinger und legt ihn in die Wunde der Verantwortlichen.
Ja im Bereich der Altenpflege liegt so einiges im Argen. In dem Zusammenhang sei jedoch klar gestellt, dass dies auch nur eine geschickte Zutat für das Gesamtwerk ist. Wie oft hat man Bücher in der Hand, in jenen krampfhaft eine sozialkritische Note "verwurstet" wird, um dem Buch eine intellektuelle Note zu geben oder die Daseinsberechtigung damit zu erlangen. Fürchterliche und peinliche Beispiele hätte ich hier und erwähne es nur deshalb, weil es eben hier wohl dosiert und gut recherchiert in den Plot eingewoben wurde.
Als quasi Münchner kann ich auch sagen, dass die Stimmung der Stadt wunderbar eingefangen wurde. Auch nicht überzeichnet, wie ein Tatort vom Bodensee, in dem es außer Wasserleichen keine Alternative gibt, um den Lokalkolorit irgendwie reinzutünchen.
Zu guter letzt sei noch der sehr angenehme Schreibstil genannt, der ohne Effekthascherei wie Schachtelsätze oder zwei-Wort-Sätze auskommt und die Spannung und die Handlung wunderbar transportiert.

Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.
Lesen Sie am besten nicht den Klappentext, denn das Lesevergnügen wird am besten, wenn man ganz blauäugig in die Geschichte einsteigt.
So wie ich es tat und deshalb auch hier, wie bei guten Büchern immer, nichts von dem Inhalt preisgebe.

Selten war ich so überzeugt, 5 Sterne zu vergeben!!!
Großartig.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sie hat es wieder getan......, 8. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
.....einen Roman geschrieben, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Der 6. Fall des uns schon aus den Vorgängerbänden bekannten Kommissar Dünfort ist spannend, unterhaltsam und hat ein sehr interessantes Thema als Grundlage.

Kommissar Dünfort hat es in diesem Buch nicht nur mit einem sehr schweren und undurchsichtigen Fall zu tun, sondern muss sich noch einer internen Untersuchung stellen. Er soll angeblich eine Zeugin brutal angegangen sein und diese wird bei ihrer Aussage durch einen intriganten Kollegen Dünforts unterstützt. Dünfort wird von dem aktuellen Fall abgezogen und mit einem neuen Mordfall betraut. Eine wohlhabende Rentnerin ist in ihrer Wohnung ermordet und auf ihrem Bett aufgebahrt worden. In den Händen hält sie einen Apfel und Trauben. Beides Sinnbilder der Erlösung. Mit was für einem perfiden Mörder, den man den Samariter tauft, haben es die Kollegen der Münchner Mordkommission hier zu tun, oder war es die moldavische Putzfrau der Ermordeten, denn sie ist plötzlich verschwunden und mit ihr auch reichlich Geld der Ermordeten? Als dann allerdings noch weitere Morde an Rentnern geschehen, die alle nach dem selben Muster ablaufen und jedes Mal die Trauben und den Apfel zeigen, vermuten Dünfort und seine Kollegin, es mit Jemandem zu tun zu haben, der die Missstände in der Altenpflege und den Umgang mit alten Menschen allgemein anprangern will. Nur der letzte Mord unterscheidet sich von den anderen, der Mord an dem Rentner Kubisch, denn hier wird auch die Tochter ermordet aufgefunden, die den an Alzheimer Erkrankten an diesem Abend betreute. Derselbe Mörder oder ein Trittbrettfahrer ?

Wieder lässt Frau Löhning verschiedene Handlungsstränge nebeneinander laufen und führt sie am Ende zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Wie sie dies allerdings gestaltet, ist einfach super. Immer wieder führt sie den Leser auf falsche Fährten und lässt erst zum Schluss eine Ahnung aufkommen, wer der Mörder sein könnte. Ihre Figuren sind ihr wieder fantastisch gelungen. Sympathieträger ist ,wie in allen Büchern dieser Reihe, natürlich Dühnfort, aber auch seine Kollegin Kirsten und auch Clara Lenz haben mir gut gefallen. Die sozialkritischen Themen dieses Romans fand ich sehr gelungen und auch überfällig. Endlich mal jemand ,der eine Lanze für die alten Menschen bricht und auch nicht davor zurückscheut Missstände aufzuzeigen und anzuprangern. Wie in jedem Roman von Löhning, wird auch wieder viel über das Privatleben der Kommissare erzählt, was ich für eine Fortsetzungsreihe immer sehr gelungen finde. Für mich war dieser Roman wieder ganz großes Kino und Inge Löhning hat mir wieder gezeigt, warum ihre Bücher so eine große Fangemeinde haben. SUPER, SUPER, SUPER !!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tino Dühnfort noch besser!, 23. März 2014
Nachdem ich alle bisherigen Fälle von Tino Dühnfort gelesen habe, war dieser 6. Fall ein MUSS und ich wurde nicht enttäuscht. Für mich ist der vorliegende Fall eine Steigerung!

Kurz zum Inhalt:
Die Story beginnt gleich mit einem Paukenschlag. Tino Dühnfort und seine neue Assistentin, Kirsten Tessmann vernehmen eine Mordverdächtige. Bei einer kurzen Kaffeepause ist Tino mit ihr alleine im Zimmer und es kommt zu einer Provokation mit einem Gerangel. Dabei stürzt sie unglücklich. Es wird ein internes Ermittlungsverfahren eingeleitet, Tino wird von diesem Fall abgezogen und seine Assistentin übernimmt die weiteren Ermittlungen alleine.

Tino Dühnfort muß nun verschiedene Mordfälle an pflegebedürftigen, alten Menschen klären. Sie wurden umgebracht und auf ihr Bett drapiert wie in einem Bild. In eine Hand wurde ihnen ein Apfel und in die andere Trauben gelegt. Er bekommt in einer mail Hinweise von einem „Samariter“, der sich als Beschützer der Alten empfindet und sie angeblich erlöst. Sie kommen ihm auf die Spur und bei einer Wohnungsdurchsuchung wird klar, daß der Tod sein Thema ist. Aber ist er auch wirklich der Täter?

In diesem Band erfährt der Leser auch sehr viel über das Privatleben von Tino. Gina ist von der Mitarbeiterin zu seiner Lebensgefährtin geworden. Mit ihrer unkonventionellen Art unterstützt sie ihn bezüglich der internen Ermittlungen. Kirsten Tessmann, die neue Assistentin von Tino, ist sehr sympathisch. Sie hat derzeit vor allem Sorgen mit ihrer pubertierenden Tochter und den Schwiegereltern.

Meine Meinung:
Es ist ein wirklich facettenreicher Krimi mit etlichen Handlungssträngen, die am Ende schlüssig zusammenführen und aufgelöst werden. Der Täter war mir von Beginn an suspekt und ich lag hier mit meiner Vermutung richtig. Auf dem Weg zur endgültigen Lösung hat uns die Autorin immer wieder neuen Spuren folgen lassen und sich des sehr aktuellen Themas der Pflegebedürftigkeit von alten Menschen angenommen. Sie beleuchtet das Verhalten der Angehörigen, die sehr unterschiedlich agieren. Teílweise sind sie durch ihre Kindheit geprägt oder Geldgier steht im Vordergrund. Die Arbeit der legalen und illegalen osteuropäischen Hilfskräfte fließt am Rande mit ein. Die Figuren und ihr Verhalten sind authentisch, sensibel und feinfühlig beschrieben. Durch die ständigen Perspektivenwechsel bleibt das Spannungsniveau bis zum Ende hoch.

Fazit:
Es ist ein spannender Krimi, der auf verschiedenen Gebieten zum Nachdenken anregt und Tino Dühnfort hat für mich auch in seinem 6. Fall keinerlei Abnutzungserscheinungen, deshalb meine unbedingte Leseempfehlung. Für mich heißt es jetzt wieder warten!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger, spannender, gut erzählter Kriminalroman. Bitte mehr davon!, 26. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
"Deiner Seele Grab" greift ein aktuelles Thema auf: Die Betreuung von alten Menschen. Inge Löhnig ist eine großartige Erzählerin, bei ihr passt jedes Wort; jeder Ausdruck stimmt einfach. Dieser Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und kommt zudem ohne unnötige Brutalität aus. Der Leser taucht direkt ins Geschehen ein, rät mit und wird doch aufs Glatteis geführt. Alle Personen sind authentisch und eine sich zart anbahnende Liaison passt perfekt in die Story. In diesem Krimi steht nicht die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, vielmehr wird sehr viel Wert auf Leben und Umfeld der handelnden Personen gelegt. Ich kann abschließend nur sagen, dass ich mich bereits auf den nächsten Fall des sympathischen Ermittlers Konstantin Dühnfort freue. Dieser Reihe geht auf keinen Fall die Luft aus, ganz im Gegenteil. Klare Leseempfehlung.
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4.0 von 5 Sternen Samariter, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Im aktuellen Fall ermittelt Kommissar Dühnfort an einem sehr aktuellen Thema: Jemand, der sich „der Samariter“ nennt, möchte die Missstände von alten Menschen in Pflegeheimen aufklären, aber ist diese Person zugleich auch der Mörder von mehreren alten Personen? Zusätzlich gerät die nach den Mordfällen verschwundene Elena, die sich illegal als Putzhilfe in Deutschland aufhält, in Verdacht beteiligt zu sein, sie bleibt aber vorerst unauffindbar. Und auch Kommissar Dühnfort gerät nach der Anschuldigung des tätlichen Angriffs selbst ins Visier der internen Ermittler und erfährt, dass er nicht nur Freunde bei seinen Kollegen hat.

Meine Meinung zum Buch:
Der 6. Kriminalfall mit Kommissar Dühnfort ist aufgrund des Themas, das die Pflege von älteren Menschen in Pflegeheimen betrifft, sehr aktuell und tiefgreifend. Zusätzlich zu den Ermittlungen bekommen die LeserInnen auch einen guten Einblick in das Privatleben von Kommissar Dühnfort und seiner Beziehung zu Gina. Aktuell versuchen die beiden ein gemeinsames Kind zu bekommen, was aber bis jetzt noch nicht geklappt hat und vor allem Gina sehr traurig macht.
Eine weitere bedeutende Charakterin in diesem Buch ist Clara, eine Lektorin, die sich rührend um ihren dementen Vater kümmert und gleichzeitig versucht, die Schulden, die sie für ihren Exmann gemacht hat, abzuarbeiten. Clara scheint bisher wenig Glück in ihrem Leben gehabt zu haben, bis sie den bekannten Schriftsteller Thore kennenlernt und sich zwischen den beiden eine Beziehung anbahnt. Doch für einen glücklichen Abend mit Thore muss sie ein sehr großes Opfer bringen und es werden sie lebenslange Schuldgefühle plagen.
Die Charaktere waren in diesem Fall allesamt sehr beeindruckend beschrieben und auch die Thematik war so spannend, sodass der Krimi wirklich sehr kurzweilig und ein Genuss zu lesen war.

Titel und Cover:
Der Titel und das Cover passen meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches, vor allem die Farbgestaltung und der Schriftzug haben Wiedererkennungswert mit den Vorgänger-Krimis der Autorin.

Mein Fazit:
Der 6. Fall mit Kommissar Dühnfort ist mindestens genauso spannend, wie die fünf Vorgänger-Krimis und ich warte schon voller Vorfreude auf den nächsten Fall. Ich hoffe, die Autorin lässt uns nicht allzu lange warten!
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3.0 von 5 Sternen Leider diesmal nur Mittelmaß, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
„Deiner Seele Grab“ ist bereits der 6.Band der Krimireihe um Kommissar Tino Dühnfort. Ich habe im Laufe der Zeit alle Bände gelesen, dieser liefert im Gegensatz zu einigen Vorgängerbänden leider nur Mittelmaß.
Die Geschichte an sich ist komplex, der Fall verzwickt, dennoch will nicht wirklich Stimmung aufkommen. Der Einstieg ist noch turbulent, in einem kurz vor dem Abschluss stehenden Fall wird Dühnfort von der Verdächtigen in Misskredit gezogen. Dann folgen langatmige Einführungen weiterer Beteiligter bevor der erste Mord geschieht; eine alte Frau wird in ihrer Wohnung erschlagen, der Täter inszeniert den Tod und outet sich als „Samariter“, der alte Menschen von ihrem Leiden erlösen und vor dem Dahinsiechen in Pflegeheimen bewahren will. Auch als ein zweiter Mord geschieht, tappt die Polizei lange im Dunkeln.
Die Geschichte ist einerseits komplex aufgebaut, die Auflösung gegen Ende kommt durchaus überraschend, dennoch konnte mich dieser Band nicht begeistern. Es werden viele heikle Themen angerissen wie Pflegenotstand, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Ausbeutung illegaler Arbeitskräfte oder Gewalt innerhalb der Familie. Diese Themen werden allerdings nur sehr oberflächlich abgehandelt und ziehen dabei die Geschichte so auseinander, dass kein konstanter Spannungsbogen aufkommt. Außerdem hat es mich gestört, dass die Auflösung des Falls am Ende kein Ermittlungserfolg ist, sondern durch Zufälle und Geistesblitze des Kommissars zustande kommen. Das nimmt dem Krimi die Glaubwürdigkeit.
Wie alle Folgen ist auch dieser Band in sich abgeschlossen, es ist allerdings durchaus hilfreich die Vorgeschichten zu kennen, um Dühnforts Handlungs- und Denkweise zu verstehen. In diesem Band kommt sein Privatleben sehr kurz, ein Neueinsteiger wird sich kein deutliches Bild von seinem Charakter machen können.
Da Inge Löhnig in den ersten Bänden gezeigt hat, dass sie bessere Krimis schreiben kann, werde ich Tino Dühnfort noch eine Chance geben und hoffe auf eine spannendere nächste Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen Spannend und am Puls der Zeit, 25. Mai 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Ich liebe die Serie um Kommissar Dühnfort. Der sechste Fall stand schon etwas länger bei mir im Bücherregal, aber aufgrund von Krankheit habe ich nun endlich wieder Zeit zum Lesen. Leider nur ein Vergnügen von einem Tag, denn ich habe "Deiner Seele Grab" regelrecht verschlungen.

Schon ab dem ersten Kapitel versteht Frau Löhning es, zu fesseln. Tino Dühnfort muss sich einer internen Ermittlung stellen, da er angeblich eine Tatverdächtige krankenhausreif geprügelt hat. Hinzu kommt ein Mord an einer alten Dame, deren Leiche mit Trauben in der einen und einem Apfel in der anderen Hand drappiert, aufgebahrt gefunden wird. Schnell wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der sich als "Samariter" bezeichnet. So wirklich voran kommt das Team um Dühnfort nicht, doch nach langer disziplinierter Ermittlungsarbeit sind sie endlich am Ziel.

Der Leser wird in dem Buch mit vielen aktuellen Themen der Gegenwart, wenn auch nur ansatzweise, konfrontiert: Familienkonflikte, Pflege der Eltern durch die Familie, Demenz, Erbstreitigkeiten, Streitigkeiten ums Geld, prügelnde Ehemänner, pubertierende Teenager, Kinderwunsch/Kinderlosigkeit, Krankheit, Sterbehilfe, Zwangsprostitution, illegale Einwanderer, Mobbing, Missbrauch.... Während des Lesens habe ich mich gefragt, ob es nicht vielleicht zu viel des Guten ist, manche dieser Themen nur anzureißen. Ich bin jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass es mich nicht stört, denn dem Plot und der Spannung tut es keinen Abbruch. Außerdem sind die Themen, die Frau Löhning anreißt, allesamt interessant und aktuell. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass manch ein Leser dieses Buch deshalb für überfrachtet hält.

Von mir bekommt Frau Löhning uneingeschränkt 5 Sterne. Sie hat mit Kommissar Dühnfort eine Figur geschaffen, die nicht mehr aus meiner Krimilandschaft wegzudenken ist. Außerdem schreibt sie schnörkellos und packend. Danke, Frau Löhning!
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5.0 von 5 Sternen Top Dühnfort-Krimi, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Das ist vielleicht bisher der beste Dühnfort-Krimi. Schon früh spannend, mit nicht-vorhersehbarer Handlung und guter Story. Hoffentlich gibt es bald einen 7. Band!
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5.0 von 5 Sternen Deiner Seele Grab, 25. April 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6) (Taschenbuch)
Die betagte Seniorin Emily Dreher wird tot in ihrer Münchner Wohnung aufgefunden. Das es Mord war steht durch die Inzenierung des Leichnams als Stillleben mit Trauben und Apfel in beiden Händen schnell fest.
Der Samariter, wie er sich selbst in einer Email nennt, will auf Pflegemissstände bei Senioren aufmerksam machen. Doch Frau Dreher braucht nur Hilfe im Haushalt durch ihre moldawische Putzfrau Elena, sonst war sie rüstig. Doch Elena ist spurlos verschwunden.
Die Suche nach ihr und ein weiterer „Seniorenmord“ lenken Kommissar Dühnfort von der internen Ermittlung gegen ihn wegen Körperverletzung im Amt die er von einer Beschuldigten in einem anderen Fall angehängt bekommen hat etwas ab.
Als noch ein Mord diesmal an einem vermögenden Senior geschieht, der so gar nicht in das Schema des bisherigen Mordmotives passen will, kommt Kommissar Dühnfort und sein Team dem Mörder langsam auf die Spur.

Die Autorin wirft den Leser schnörkellos und mit stimmig gezeichneten Szenenbeschreibungen und Emotionen der Protagonisten in ruhiger Sprache und modernem Schreibstil direkt in die Geschichte hinein. Und wie die scheinbar unzusammenhängenden losen Handlungsstränge am Ende zu einem überraschendem Ende zusammengewebt werden, gelingt der Autorin wieder ein kriminalistisch kluges Lesevergnügen.
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Deiner Seele Grab: Kommissar Dühnforts sechster Fall (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi, Band 6)
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