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TOP 500 REZENSENTam 16. Oktober 2012
Der ehemalige Sträfling Duncan und die junge Irin Moira leben nun zusammen in einer einfachen Hütte und bekommen einen kleinen Sohn. Aber das junge Glück währt nicht lange und Moira muss wieder kämpfen.

Ich hatte mich gefreut, dass die Geschichte um Moira und Duncan weiter erzählt wird. Das erste Buch „Das Lied der roten Erde“ hatte mir damals gefallen. Aber hier ging es mir leider so wie bei vielen Filmen, der zweite Teil kann einfach nicht halten, was der erste Teil versprochen hat.

Der Schreibstil ist zwar auch in diesem Buch lebendig und gut lesbar, aber die Geschichte an sich fand ich nicht so fesselnd. Vieles war vorhersehbar und Moiras Exmann war der böse Bube, der dann auch nur noch als „alter Sack“ bezeichnet wurde. Das hat mich wirklich sehr gestört, zumal das auch noch ständig wiederholt wurde. Er war zwar nicht meine Lieblingsfigur, aber das war mir einfach zu viel „schwarz / weiß“.

Im ersten Teil hat mir die Aufmüpfigkeit von Moira noch gefallen, aber jetzt fand ich sie teilweise unpassend und „abgenutzt“. Auch das Prickeln zwischen Moira und Duncan kam bei mir nicht mehr an. Ich fand die ganze Geschichte etwas oberflächlich erzählt, ich hatte das Gefühl, dass hier einfach die Luft raus war. Selbst der charismatische Duncan blieb in diesem Teil ziemlich blass. Einzig die Einblicke in das Leben der Aborigines und die Auftritte der historischen Persönlichkeiten habe ich als sehr positiv empfunden.
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am 16. September 2012
Sagas sind in meinem Bücherbeuteschema ziemlich weit oben angesiedelt - vor allen Dingen wenn es sich, wie in diesem Fall, um eine Australien-Saga handelt. Ich hatte zwar noch nie das Vergnügen, Australien kennenlernen zu dürfen, dafür lese ich umso lieber Romane, die diesen traumhaften Kontinent behandeln. Bei Im Tal des wilden Eukalyptus" handelt es sich bereits um den zweiten Band. Er setzt dort an, wo Das Lied der der roten Erde" endete.

Nachdem Moira vor ihrem ungeliebten Ehemann Dr. McIntyre geflohen ist, beginnt sie ein neues Leben mit ihrer großen Liebe dem Ex-Sträfling Duncan. Die neue Situation fordert für Moira viele Entbehrungen. Da sie ihr kleines Stückchen Land gerade erst bewirtschaften, fallen die gemeinsamen Mahlzeiten nicht sehr üppig aus und auch an die Tatsache, dass keine Angestellte sich um das Essen kümmert, muss sich die eigenwillige Moira erst gewöhnen. Ihre Kochkünste lassen eher zu wünschen übrig. Doch Duncan ist glücklich und hat nur Augen für Moira und ihr ungeborenes Kind, welches sie unter ihrem Herzen trägt. Nach einer vorangegangenen Fehlgeburt achtet er streng darauf, dass Moira sich schont.

Bereits kurz nach der Geburt des kleinen Joeys bekommen die beiden Besuch von Moiras Noch-Ehemann, der ungefragt beginnt, den Kleinen zu untersuchen. Da er sich jedoch auch um Moira zu sorgen scheint und ihr ein paar Tipps gibt, bevor er geht, denken die beiden nicht weiter über das plötzliche Interesse McIntyres nach. Kurze Zeit später setzt ein Aborigine-Häuptling, der weiße Siedler überfällt, das Maisfeld von Duncans Nachbarn in Brand. Als Duncan dem Mann helfen will, seine Existenzgrundlage zu retten, nähert sich ein Trupp Soldaten, um gegen die kriegerischen Aborigines vorzugehen. In einem Offizier der englischen Krone erkennt Duncan den ehemaligen Major Captain Penrith und er muss wieder einmal fliehen.

Währenddessen bekommt Moira unerwarteten Besuch. Die Kutsche ihres Mannes fährt vor und zusammen mit Dr. Alistair McIntyre steigt Reverend Marsden aus. Moira erfährt, dass er nicht in seiner Funktion als Kirchenmann, sondern als Magistrat anwesend ist. Er teilt ihr mit, dass nach britischem Recht ein Kind, welches während einer Ehe geboren wird, als Nachkomme beider Eheleute anzusehen ist. Somit ist der gesetzliche Vater des Kindes ihr Ehemann Dr. McIntyre und er setzt nun seinen Anspruch auf das Kind durch. Moira ist entsetzt und kann nur hilflos mit ansehen, wie die beiden Männer sich mit ihrem Sohn auf den Weg machen.

Für Moira bricht eine harte Zeit an. Ihr Geliebter ist verschwunden und es gibt kein Lebenszeichen von ihm. Ganz allein muss sie die Ernte durchbringen und die Sorge um ihren Sohn lässt Moira einen gefährlichen Entschluss fassen - sie entführt den kleinen Joey aus dem Haus ihres Ehemannes ...

Vielleicht mag jetzt der Gedanke aufkommen, ich hätte mit meiner Inhaltsangabe schon zu viel verraten. Aber keine Angst - dem ist nicht so. Alles, was ihr bis jetzt gelesen habt, ist auch in der Buchbeschreibung auf der Innenseite des Buches zu lesen. Dieses Buch bietet inhaltlich aber noch sehr viel mehr.

Wer den ersten Band bereits gelesen hat, wird den meisten Charakteren hier wieder begegnen. Einige sind einem sympathisch, die anderen eher weniger. Aber sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind authentisch. Inez Corbi hat wieder ganze Arbeit geleistet und ihren Figuren Leben eingehaucht und so überzeugend dargestellt, dass es mir sehr leicht fiel, die Charaktere zu entweder zu lieben oder zu hassen.

Mit Moira hat sie einen sehr eigenwilligen Charakter geschaffen, der für die Zeit im Jahr 1801 doch eher untypisch war. Eine Frau, die sich nach einer Zwangsheirat gegen ihren Ehemann auflehnt und mit einem Sträfling durchbrennt, ist nun wirklich ungewöhnlich. Dass sie in Sorge um ihr Kind über sich hinauswächst und es sogar entführt, ist etwas, was auch Frauen nachvollziehen können, die keine Kinder haben. Ihr Mut, alles völlig allein zu bewältigen, ist bewundernswert.

Wer für mich in diesem Roman besonders hervorsticht, ist jedoch Alistair McIntyre - eine in meinen Augen schillernde Persönlichkeit, mit den meisten charakterlichen Eigenschaften. Er ist auf Anhieb unsympathisch, der Autorin, wie ich persönlich finde, aber am besten gelungen. Der erfolgreiche Arzt birgt ein dunkles Geheimnis, welches seinen Ruin bedeuten könnte, würde es ans Tageslicht kommen. Aber er ist ein so hervorragender Schauspieler, dass nicht einmal Moira etwas aufgefallen ist. Überall tritt er selbstsicher in Erscheinung, aber in Wirklichkeit ist ein bedauernswerter Jammerlappen. Er nimmt Moira ohne mit der Wimper zu zucken das Kind weg, ist aber auf der anderen Seite wieder sehr emotional, wenn es darum geht, Menschen zu helfen. Auch Moira unterstützt er mit Geld. Ja, dieser Charakter hat mich von allen am meisten fasziniert.

Die Frage, ob man den zweiten Band auch lesen kann, wenn man den Ersten nicht kennt, würde ich mit einem klaren Ja beantworten. Wie immer gilt auch hier: Es ist besser, die Figuren von Anfang an zu kennen, um zu sehen, wie sie sich entwickelt haben. Aber notwendig ist der Vorgängerband nicht, um Diesen verstehen zu können. Mir ist allerdings beim Lesen aufgefallen, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich an einige Dinge aus dem ersten Band zu erinnern. Aber es ist fast zwei Jahre her, dass ich Das Lied der roten Erde" gelesen habe und ich denke, da darf man wohl Einiges vergessen. Ich habe mich trotzdem wieder gut zurechtgefunden. Der Schreibstil der Autorin hat es mir aber auch sehr leicht gemacht, mich in die Geschichte einzufinden und ich konnte mich sehr schnell fallen lassen. Inez Corbi schreibt sehr vielfältig und das hat mir besonders gut gefallen. In den Liebesszenen ist sie genauso so überzeugend, wie in den spannungsgeladenen Abschnitten und auch die emotionalen Passagen gingen ans Herz. Es gab einige Stellen, an denen ich mehrmals kräftig schlucken musste. Dieser Roman bietet eine sehr breit gefächerte Palette an Gefühlen und Handlungen, sodass es schwierig ist, ihn in eine Schublade zu stecken.

Das Cover dieses Romans ist traumhaft schön, obwohl meiner Meinung nach das Liebespärchen etwas von der schönen Landschaft ablenkt. Passender zum Thema war jedoch eher das Cover des Vorgängerbandes. Bei diesem lässt sich irgendwie kein Bezug zum Thema Australien herstellen. Apropos Australien: Hier hat es die Autorin wieder versäumt, dem Leser das Land angemessen nahe zu bringen. Natürlich gibt es ein paar Landschaftsbeschreibungen, aber die stehen weit unter den Möglichkeiten, die so eine Australien-Saga bietet. Karten zur Orientierung finde ich in Büchern immer sehr hilfreich, deswegen freue ich mich, dass es in diesem Roman wieder eine Karte gibt. Im Anhang befindet sich auch eine Zeittafel und erwähnt werden sollte auf jeden Fall, dass Inez Corbi neben den fiktiven Charakteren auch wieder einiges an wahren Fakten in ihrer Geschichte untergebracht hat.

Ob es einen dritten Band geben wird, kann ich nicht sagen, aber möglich wäre es, weil das Ende der Geschichte eine Fortsetzung nicht zwangsläufig ausschließt. Wenn die Geschichte hier endet, ist es ein würdiger Abschluss. Aber ich würde mich sehr über einen weiteren Band freuen.

Wenn ich nun abschließend die beiden Bände miteinander vergleiche, gefällt mir der erste Teil ein kleines Stückchen besser. Aus diesem Grund würde ich einen halben Stern abziehen. Da das leider nicht geht, vergebe ich für Im Tal des wilden Eukalyptus" vier Sterne und spreche natürlich eine Empfehlung aus.
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am 25. Juli 2014
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den ersten Band dieser Geschichte nicht gelesen habe. Dort wurde scheinbar die Irin Moira gegen ihren Willen mit dem angesehenen Arzt Alistair verheiratet und muss mit ihm nach Australien. Sie verliebt sich aber in den begnadeten Sträfling Duncan und flüchtet mit ihm. Hier beginnt dann das vorliegende Buch "Im Tal des wilden Eukalyptus". Moira wird von Duncan schwanger und obwohl sie nicht viel Geld haben, ist sie sehr glücklich mit ihrer kleinen Familie. Leider hält das Glück nicht lange an, denn eines Tages verschwindet Duncan spurlos und am selben Tag kommt ihr Exmann Alistair zu ihr und verlangt den kleinen Jungen Joey. Da sie noch mit Alistair verheiratet ist, ist er vor dem Gesetz der Vater und somit auch ein Recht auf das Kind. Sie kann es nicht glauben und beginnt einen harten Kampf um ihren Sohn. Die Sorge um Duncan erschwert die ganze Sitatation natürlich noch...

Leider wurde ich mit dem Buch nicht wirklich warm, genausowenig wie mit den Protagonisten. Vermutlich hätte ich zuvor einfach auch den ersten Band vorher lesen sollen um einen Bezug zu den Personen aufzubauen. Das Buch an sich war nicht schlecht, teilweise auch spannend, aber ich konnte mich nicht damit identifizieren, was mir die Lesefreude etwas getrübt hat. Ich wußte im voraus allerdings auch gar nicht, dass es sich um einen Mehrteiler handelt, habe mir erst während der Lektüre des Buches die Vorgeschichte zusammengereimt bzw. auch teilweise im Internet nachgelesen.

Dazu kommt, dass ich eigentlich kein ganz so großer Freund von solch typischen Frauenbüchern bin. Aber ich möchte es hier nicht so schlecht darstellen, vermutlich war ich einfach nicht die richtige Zielperson. Dass ich das Buch aber trotzdem relativ schnell zu Ende gelesen hatte, beweist, dass die Handlung trotzdem interessant war. Ob ich es weiterempfehlen würde? Das kommt ganz darauf an, wem... Jemand, der an Büchern über Frauenschicksale interessiert ist, auf jeden Fall, allerdings sollte dieser zuvor den ersten Band lesen!
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am 4. Oktober 2012
Inhalt:
Die junge Irin Moira lebt mittlerweile mit ihrem Geliebten, dem ehemaligen Sträfling Duncan, in einer kleinen Hütte, mitten in der Wildnis von Neuholland. Leider ist sie weiterhin noch verheiratet mit dem wesentlich älterem Arzt, Dr. McIntyre.
Das einfache Leben ist Moira noch nicht gewohnt. Sie muss alleine kochen, die Hütte in Stand halten und auch bei Feldarbeiten behilflich sein.
Ihr Glück scheint ungetrübt, kann sie doch mit Duncan zusammen leben. Außerdem erwartet sie ein Kind von Duncan und der Gedanke an eine eigene, kleine Familie ist für sie großartig.
Leider wird das Leben von Moira getrübt, nachdem Dr. McIntyre kurz nach der Geburt ihren Sohn einfordert, da er rechtlich ihm zusteht. Im Sinne des Gesetzes sei er der Vater. Zu allem Übel muss sich Moira durch diese harte Phase ihres Lebens alleine durchschlagen, da Duncan von einem auf den anderen Tag verschwunden bleibt.

Beurteilung:
Die Autorin, Inez Corbi, schreibt wirklich wahnsinnig authentisch und bildhaft. Der Leser befindet sich von der ersten Zeile des Buches an, in Australien im Jahr 1801 und fiebert mit den sehr sympathisch gezeichneten Protagonisten mit.
Die Autorin stellt als Hauptfiguren vor allem Moira McIntyre, ehemalige Gattin von Dr. Alistair McIntyre, ihren „Noch“-Ehemann, Dr. McIntyre und den ehemaligen Sträfling Duncan O`Sullivan in den Vordergrund. Die Haupthandlung spielt sich um diese drei Personen ab. Je nach aktuellem Geschehen, gesellen sich weitere Personen, die als Widersacher oder Gönner auftreten gönnen, um dieses Dreier-Pärchen.
Die Handlung wird stets aus der dritten Person wiedergegeben, wobei die Erzählperspektiven stets wechseln. Die Autorin beschreibt das Geschehene aus verschiedenen Blickwinkeln, was dem Leser nähere und tiefere Einblicke in das Empfinden der verschiedensten Handlungspersonen ermöglicht. Dabei werden auch nicht die vom Leser identifizierten „Schurken“ ausgelassen.
Der Leser sympathisiert sehr schnell mit dem jungen Paar, Moira und Duncan, und versucht selbst die Widersachen von diesen Beiden fernzuhalten. Besonders gefallen hat mir die mutige Art der Protagonistin Moira. Sie schreckt vor nichts zurück, nimmt jeden Kampf auf, auch wenn er noch so hoffnungslos ist. Und zu guter Letzt verliert sie nie die Hoffnung. Aber auch die Gegenseite ist von der Autorin detailliert dargestellt und rundet die Handlung ab, bzw. ist erforderlich um den gesamten Blick haben zu können.
Gelungen erscheint mir ebenso die Darstellung der verschiedenen Lebensweisen der Eingeborenen und der Siedler aus England und Irland. Die Autorin arbeitet sehr schön die damit einhergehenden Problematiken heraus. Zudem beschreibt sie die stete Entwicklung des damaligen Neuhollands hin zum jetzigen Australien.
Die Schreibweise der Autorin ist nicht hochgestochen, sondern sehr gut und leicht lesbar. Der Leser kann das Buch flüssig lesen. Die Autorin verwendet kaum schwierige Fachbegriffe oder anderweitige störende Stilmittel.
Die Handlung ist chronologisch aufgebaut und spielt in der Gegenwart. Zeitliche Sprünge sind nicht enthalten.
Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass auch der Leser, der den ersten Band nicht gelesen hat – wie es bei mir der Fall war – leicht in die Handlung einsteigen konnte. Die Autorin hat alle, für das Verstehen notwendige, Informationen in diesem zweiten Band geschickt in die Handlung mit eingebaut.
Das Buch erscheint sehr gut recherchiert, was von der Autorin zusätzlich am Ende des Buches durch eine Zeittafel und weitere abschließende Informationen bestätigt wurde.
Während der Handlung kommt es häufiger zu überraschenden Wendungen, die nicht alle vorhersehbar sind für den Leser. Damit hält die Autorin die Spannung für den Leser stets aufrecht.
Die Handlung, die in diesem Roman von Bedeutung war, ist am Ende des Buches abgeschlossen. Für den Leser bleiben aktuell keine Fragen offen. Natürlich bleibt es der Autorin aber auch offen, eine Fortsetzung, mit einer erneuten Handlung zu schreiben, was ich auch sehr hoffe.
Ich denke, dass dieser Roman eher etwas für Frauen ist. Er ist sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Meiner Meinung zählt er eher zur leichteren Unterhaltsliteratur.

Fazit:
„Im Tal des wilden Eukalyptus“ von Inez Corbi hat mich wirklich überzeugt. Der Roman hat mich während des Lesens stets in das Australien im Jahr 1801 entführt und mich die Handlung hautnah miterleben lassen. Das Lesen hat mir wahnsinnig viel Freude bereitet und der Roman hat mich wirklich gefesselt.
Von mir erhält das Buch somit eine absolute Leseempfehlung!
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am 28. September 2012
Die Saga um Moira und Duncan geht weiter, endlich gibt es eine Fortsetzung von "Das Lied der roten Erde".
Ich kann es sehr empfehlen, den Vorgängerband zu lesen, den ich schon klasse fand. Doch man kommt ll auch schnell in die Geschichte, ohne Band 1 gelesen zu haben.
Moira und Duncan können nach einigen Irrungen und Wirrungen endlich zusammen leben. Obwohl sie nur in einer einfachen Hütte mit vielen Entbehrungen wohnen, sind sie glücklich. Ein Traum geht in Erfüllung, als ihr erstes Kind zur Welt kommt ( In Band 1 hatte Moira eine Fehlgeburt erlitten). Alles könnte so schön sein, wenn da nicht Moiras Noch-Ehemann sowie der böse Major Penrith wären. Die Beiden neiden dem Paar das Glück und versuchen immer wieder, ihnen Steine in den Weg zu leben. Als der Noch-Ehemann Moira den Sohn nimmt und auch Duncan verschwindet, scheint alles verloren zu sein. Doch Moira gibt nicht auf und kämpft...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach steht es dem "Lied der roten Erde" in nichts nach.
Inez Corbi hat einen angenehmen Schreibstil, ich wurde von Anfang an in der Geschichte gefangen genommen. Der Roman hat alles, was ich von einer guten Familiensaga erwarte: Liebe, Spannung, Glück & Leid und das alles vor der exotischen Kulisse Australiens. Ich habe richtig mitgelitten, bei dem, was Duncan und vor allem Moira im Laufe der Geschichte ertragen mußten. Wie schrecklich muß es für eine Mutter sein, wenn man ihr ihr Kind wegnimmt und das Gesetz auch noch gegen sie spricht.. Und dann ringt später auch noch ihr Geliebter mit dem Tod. Ein schöner Schmöker für einen kalt-nassen Herbsttag auf dem Sofa. Ich kann das Buch nur empfehlen. Einziger Wermutstropfen: Das Buch hat mit 320 Seiten einen schon deutlich geringeren Umfang als der Vorgänger (464 Seiten).
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am 27. September 2012
Im Tal des wilden Eukalyptus handelt von der Liebe zwischen Moira und Duncan, die versuchen, sich in Australien ein neues Leben aufzubauen. Doch dabei werden ihnen immer wieder Steine in den Weg geworfen. Sei es von dem bösartigem Major Penrith oder dem Noch-Ehemann von Moira, Alistair McIntyre. Die beiden schaffen es schlussendlich doch, allem zu trotzen und ihren Weg zu gehen.
Dies ist in wenigen Sätzen zusammengefasst, von was dieses doch recht kurze Buch handelt. Inez Corbi hat es jedoch geschafft, mit ihrer wunderschönen Erzählweise und den vielen doch sehr unterschiedlich Charakteren den Leser immer wieder bei der Stange zu halten, und ihn so zu ermuntern weiterzulesen.
Vor allem Moira mochte ich während des Lesens immer mehr. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich auch von noch so herben Rückschlägen nicht unterkriegen lässt, und für die Menschen kämpft, die sie liebt, komme was wolle. Dabei ist eine gewisse Sturheit und Trotzigkeit durchaus nicht von Nachteil. Man merkt, dass sie Duncan wirklich und ehrlich liebt, und auch immer wieder Wege findet, sich und ihn aus den Problemen rauszuhauen.
Der ganze Plot, den sich um sie und Duncan spinnt, hat mir sehr gefallen und Spaß gemacht zu lesen. Ich musste oft richtig mit ihnen mitleiden und mir blieb des Öfteren die Spucke weg, wenn ich las, was sie durchmachen mussten… Die australische Kulisse ist sehr schön gewählt worden von der Autorin, vor allem, da man noch ein wenig Geschichte mitbekommt, spielt das Buch doch Anfang des 19. Jahrhunderts. Australien war gerade mal entdeckt worden und die Engländer fingen an mit der Besiedlung der Insel. Viele Widerstandskämpfer wurden so mit dem Schiff nach Neuholland gebracht, wo sie in Straflagern jahrelang Sklavenarbeit machen mussten. Mit Bestrafungen wie zum Beispiel Peitschhieben wurde nicht gespart, und auch Duncan war einer der Notleidigen…
Der Zwist zwischen den Eingeborenen und den neuen Siedlern wird von der Autorin sehr bildhaft und nachvollziehbar beschrieben. Irgendwie kann man beide Seiten ein wenig verstehen. Nunja, dass gerade Duncans Vater bei den Eingeborenen Zuflucht gefunden haben soll, finde ich zwar ein bisschen weit hergeholt, dieser Fakt tut dem roten Faden der Geschichte jedoch keinen Abbruch.
Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, noch besser als das erste. Auch wenn man das erste Buch nicht unbedingt gelesen haben MUSS, empfehle ich es trotzdem. Dadurch, dass man die Personen schon kennt, ist es sehr viel einfacher in diesen Band hineinzufinden. Im Tal des Eukalyptus ist ein sehr gelungener zweiter Teil, der den Leser mitreißt und mit fiebern lässt bis zur letzten Seite. Am besten gefallen haben mir auf jeden Fall die Charaktere, die so super gut ausgearbeitet sind, dass man manchmal glaubt, in deren Haut zu stecken und die Geschehnisse selbst zu erleben. Ich empfehle dieses Buch jedem, der schöne (aber nicht zu romantische) Liebesgeschichten mag, und gerne in die Welt des frühen Australien eintauchen möchte.
Ich vergebe sehr gute 4 Sterne!
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am 23. September 2012
Zusammenfassung:
Australien 1801. Moira hat sich von ihrem Mann getrannt und lebt nun mit dem ehemaligen Sträfling Duncan zusammen. Nachdem sie sich in ärmliche Verhältnisse in einer Hütte zurückgezogen haben, erwarten sie nun auch schon ihr erstes Kind. Doch das Glück sollte ihnen nicht gegeben sein. Schon kurz nach der Geburt verschwindet Duncan plötzlich und ihr neugeborener Sohn wird von ihrem Nochehemann mitgenommen. Doch so leicht will die alleingelassen Moira nicht aufgeben. Sie schwört sich, dass sie Duncan finden und ihren Sohn wiederholen wird!

Über den Autor:
Inez Corbi, geboren 1968, studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main. Sie lebt im Taunus und widmet sich inzwischen vollständig dem Schreiben.

Eigene Meinung:
Es ist eine fantastische Liebesgeschichte und Lebensgeschichte zugleich. Die Geschichte spielt im Jahr 1801. Die perfekten Jahre für eine schöne Liebes- und Lebensgeschichte. Die Spannung ist durchgängig gegeben und es wurde nie langweilig. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Personen werden gut beschrieben und Landschaften sind gut vorstellbar. Die Protogonistin wird einem schnell sympatisch. Ihr Leid geht einem ziemlich schnell unter die Haut und ihre Handlungen regen den Leser stark zum Nachdenken an. Hätte man nicht vielleicht genauso in der Situation gehandelt.
Durch verschiedene etwas jugenfreie Beschreibungen ist das Buch von meiner Seite aus hauptsächlich für Erwachsene bestimmt.
Am Preis ist auch nichts auszusetzen. Für 8.90 € kann man es mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Den ersten Teil des Buches hatte ich jetzt nicht gelesen und muss sagen, dass ich jetzt nicht unbedingt das Gefühl hatte, irgendwelche Lücken in der Geschichte zu haben. Also Fazit: Den ersten Teil muss man nicht unbedingt lesen.

Fazit: Wirklich sehr empfehlenswert, für jedermann, der gute Schnulzen mit einem tragischen Verlauf mag =)
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. September 2012
Moira und ihr Partner Duncan haben es geschafft und sind endlich glücklich zusammen. Sie hat alles dafür aufgegeben und muss nun in einer einfachen Hütte leben. Moira ist glücklich und nimmt alles so wie es ist nur um zu Duncan stehen zu können. Die beiden freuen sich auf ihr gemeinsames Kind. Doch die Angst steckt deinen im Nacken, denn vor knapp einem Jahr hat Moira ihr erstes Kind verloren als sie auf der Flucht vor ihrem Mann mit Duncan in den Dschungel geflohen ist.
Alistair McIntyre ist immer noch Moiras Mann ist auch noch in ihrer Nähe als Arzt in Neuholland tätig. Duncan ist zwar inzwischen kein Sträfling mehr, doch das ihm zugewiesene Land gibt noch nicht genug her als das sie davon leben könnten. Deshalb nimmt Duncan arbeiten an, auch Dr. McIntyre gehört zu den Auftraggebern. Alistair bezahlt an Moira monatlich einen Betrag, auf das Geld können sie leider nicht verzichten, Duncan wäre froh wenn es anders wäre.
Als der kleine Joey geboren wird, sind beide sehr glücklich und freuen sich. Allerdings hält die Freude der beiden nicht lange an.
Zuerst hilft Duncan einem Nachbarn dessen Felder von Einheimischen angezündet wurden. Der Soldat der dann kommt, ist ihm gut bekannt und er schließt sich den Einheimischen an, bei denen auch sein Vater lebt. Dann wird er auch noch verwundet und kann nicht zu seiner kleinen Familie zurück. Alistair wollte schon immer einen Sohn als Erben und genau aus diesem Grund hatte er auch damals Moira geheiratet. Nun nutzt er sein Recht als noch Ehemann von Moira aus, den n er gilt als Vater des Kindes und nimmt den Jungen Moira weg.
Moira weiß zuerst nicht was sie tun soll und versinkt erstmal in Trauer, dazu kommt auch noch die Angst um Duncan. Doch Moira rafft sich auf und beginnt um ihr Kind zukämpfen.

Die Autorin Inez Corbi hat nun den 2. Band um die junge Moira geschrieben. Sie kommt nach Australien und beginnt dort ihr Leben selbst in die Hand zunehmen und um ihre Liebe zukämpfen. Das Buch ist auch sehr gut recherchiert was man schon bemerkt wenn man alleine hinten das Nachwort liest oder die Zeittafel anschaut.. Es wurden sehr viele reale Personen die zu der Zeit in der Kolonie gelebt haben in die fiktive Geschichte eingewebt. Das wenige was nicht belegbar war, wurde sehr gut gelöst. Die Handlung ist auch sehr gut beschrieben, so das man der Geschichte auch sehr gut folgen kann ohne das erste Buch gelesen zu haben.

Da ich das erste Buch nicht gelesen habe, hatte ich etwas Sorge wie ich mich mit der Geschichte zurecht finde. Aber die Sorge war unbegründet. Denn die Vorgeschichte wurde immer wieder aufgegriffen, so das man immer gut bescheid wusste. Alles war auch stimmig, so das während des Lesens keine Fragen aufkamen. Was etwas verwirrend zu beginn des Buches war, ist das es einige Personen sind durch deren Sicht man verschiedene Eindrücke vermittelt bekommt. Negatives konnte ich wirklich nicht entdecken.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich sehr gerne lesen und kann es wirklich nur weiterempfehlen.
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am 22. September 2012
Das Glück von Moira und ihrem Geliebten Duncan scheint vollkommen. Die beiden leben zwar in sehr ärmlichen Verhältnissen in einer kleinen Hütte, doch Moira erwartet nach einer Fehlgeburt wieder ein Kind und dies alleine und die Liebe zueinander zählt. Moira war zuvor mit einem Arzt, Alistair Mc Intyre verheiratet und hat dort in reichen Verhältnissen gelebt. Dies stört Moira überhaupt nicht, dass sie jetzt viel mehr Liebe erfährt und alleine deshalb glücklich ist. Moira und Duncan haben sich in der Praxis von Mc Intyre kennengelernt, denn diese hat Duncan als Sträfling besucht. Mc Intyre hat Duncan danach angestellt und so haben Moira und Duncan sich immer wieder getroffen und sind irgendwann gemeinsam geflüchtet.
Als der kleine Joey zur Welt kommt, ist alles Glück vollkommen, doch leider nicht lange, denn da Moira und der Arzt noch verheiratet sind, ist laut Gesetz der kleine Junge sein Sohn und diesen will er sich holen. Eines Tages als Duncan gerade einem Nachbarn hilft, dessen Feld angezündet wurde ist Moira alleine und Mc Intyre holt sich seinen Sohn. Sie kann sich nicht wehren und ist sehr unglücklich. Zudem taucht Duncan längere Zeit nicht auf, der er sich den Einheimischen angeschlossen hat, zu denen auch sein Vater gehört. Er wird zudem noch verwundet und kann deshalb nicht zu Moira zurückkehren und ihr auch keine Info zukommen lassen. Moira ist zunächst frustriert, doch dann packt sie allen Mut zusammen und kämt für und um ihren Sohn.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Ich finde das Buch sehr abwechslungsreich, da es sowohl gefühlvolle und geschichtliche Inhalte hat aber auch sehr viel Spannung erzeugt wird. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, auch wenn man den 1. Teil des Buches nicht gelesen hat. Denn dies hatte ich auch nicht.
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am 21. September 2012
Duncan und Moira leben arm, aber glücklich in Parramatta. Sie bekommen ihr erstes Kind .Die Geburt verläuft gut und eigentlich sollte dem Glück nun nichts mehr im Wege stehen. Duncan muss bei einem Feuerlöscheinsatz bei seinen Nachbarn mit den Eingeborenen flüchten, da ein alter Feind dort auftaucht, der ihn dort nicht sehen soll. Moira wird in seiner Abwesenheit ihr Kind weggenommen und sie hat keine Chance es zurückzubekommen, da das Recht auf der Seite ihres Noch-Ehemannes steht. Duncan wurde im Urwald schwer verletzt und wird erst zu ihr zurückgebracht, als er kurz vorm Sterben ist. Moiras verlassener Ehemann rettet ihm sein Leben.

Das Cover ist schön anzusehen - es zeigt ein Liebespaar unter Bäumen an einem Fluss sitzend....nur für mich ist das kein Liebespaar, das um 1800 lebt.... Die Karte am Buchanfang hat mir gut gefallen, so wusste ich gleich in welcher Ecke Australiens die Geschichte spielt. Das Buch war leicht und schnell zu lesen, durch den flüssigen unkomplizierten Schreibstil der Autorin.
Obwohl ich den Vorgängerroman nicht kannte, hatte ich kein Problem in die Geschichte einzutauchen, es gab genügend Querverweise, um die Verhältnisse der einzelnen Personen zueinander zu verstehen.
Die einzelnen Personen sind sehr gut herausgearbeitet...auch die zur dieser Zeit herausragenden Außergewöhnlichkeiten einzelner Personen:
-von Moira, die ihren Mann verlassen hat und nun mit einem begnadigten Sträfling zusammenlebt und somit ein uneheliches Kind haben......
-vonDuncans Vater, der bei und mit den Ureinwohnern lebt etc....nur um zwei Beispiele zu nennen.
Auch die Beschreibung vom Land und dem Leben der Ureinwohnern fand ich z.T. sehr bildhaft und schön beschrieben. Es kam andererseits aber auch sehr gut rüber ,wie unzumutbar die Kolonialisierung auch in Australien für die Ureinwohner abgelaufen ist, aber wie schwer auch das Leben für viele der Ausgewanderten war. Gut fand ich die Auflistung der reellen Ereignisse, um die die Geschichte herum geschrieben wurde. Es war also nicht alles Fiktion.....
Insgesamt ein schöner Roman, ohne große Höhen und Tiefen, der angenehm und leicht zu lesen ist. Das Buch hat mir einige schöne Lesestunden beschert. Wenn jemand gerne Liebesromane, die in fremden Welten und Zeiten spielen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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