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5.0 von 5 Sternen Gar nicht starr... sehr lebendig :-)
Winterstarre ist mein erstes Buch dieses Autors. Mit diesem Buch ist es Joachim Rangnick perfekt gelungen, die charakteristischen Eigenheiten der Allgäuer einzufangen. Es hat mich richtig begeistert. Kommissar Brunner und der Journalist Walcher waren für mich nicht unbedingt die Hauptfiguren, besser gesagt nicht die einzigen. Denn jedes Grüppchen, die...
Vor 21 Monaten von gabriele11 veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Regionalkrimi gewöhnungsbedürftiger Machart
"Winterstarre" ist der erste Krimi, welchen ich von Joachim Rangnick gelesen habe. Der Roman zählt knapp 400 Seiten, wurde vom List-Verlag im Dezember 2011 herausgegeben und stellt den neuesten Fall einer Serie um den investigativen Journalisten Robert Walcher dar.

Was den Inhalt anbelangt, handelt es sich um eine äußerst interessante, einen...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2011 von chrissonntag


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Regionalkrimi gewöhnungsbedürftiger Machart, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
"Winterstarre" ist der erste Krimi, welchen ich von Joachim Rangnick gelesen habe. Der Roman zählt knapp 400 Seiten, wurde vom List-Verlag im Dezember 2011 herausgegeben und stellt den neuesten Fall einer Serie um den investigativen Journalisten Robert Walcher dar.

Was den Inhalt anbelangt, handelt es sich um eine äußerst interessante, einen Reginalkrimi überspannende Thematik: In einer Hütte in einem abgelegenen Tal im Allgäu werden im Frühjahr die Leichen illegaler ausländischer Arbeiter gefunden, die einem bisher unbekannten Virus zum Opfer gefallen sind. Der erste Teil des Romans erzählt in einem Rückblick die Geschichte der Einwanderer und wie das Virus auch die Einwohner des Tales dahinrafft. Der zweite Teil des Buches beginnt, als die Polizei über den Leichenfund informiert wird. Es wird eine SoKo gegründet und das Tal wird abgeriegelt. Walcher wird in der Folge Teil der SoKo. Die Ermittlungen fördern schließlich eine Ursache der Ereignisse zu Tage, die skandalöser kaum sein könnte...

Wieso vergebe ich also bei allem Lob nur drei Sterne?
Zum Ersten, weil ich der Meinung bin, dass die Zweiteilung der Handlung nicht optimal ist. Im Prolog wird erklärt wie zwei Wanderer die Leichen finden, dies geschieht im Frühjahr. Dann erzählt der erste Teil rückblickend, die Geschichte der toten Menschen. Am Ende dieser Darstellung beginnt nun erst der eigentliche Krimi. Dieser unkonventionelle Aufbau verhindert leider, dass eine einheitliche Spannung entsteht, wenngleich jeder Teil für sich genommen spannend und gut formuliert daherkommt. Man hat jedoch eher das Gefühl, dass Rangnick zwei Geschichten, anstatt einer erzählen möchte. Das starke Ende, dem ein intelligentes Schreckensszenario zugrunde liegt, wertet den Roman noch einmal auf.

Alles in allem ein wie ich finde schwer zu beurteilendes Buch, an dem sich die Geschmäcker scheiden werden. Es hängt wohl davon ab, wie man mit der beschriebenen Machart zurecht kommt. Meiner Ansicht nach kein Top-Krimi, aber dennoch lesenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Winterstarre, 28. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
So richtig überzeugen konnte mich der Roman nicht, viel zu vorhersehbar war die Handlung und irgendwie erinnerte sie mich an viele Bücher die ich schon gelesen hatte.Walcher mutiert immer mehr zu einem super Journalisten der die Fälle löst für die die Polizei zu doof ist und die Politik zu korrupt, und er ist der Einzige der den Überblick behält und die Zusammenhänge erkennt.
Nichts von dem was im Roman passiert ist auch nur annähernd realistisch, weder das verschleiern der vielen Toten bzw. deren Todesursache noch das Walcher wieder einmal in Todesgefahr gerät und natürlich unbeschadet daraus hervor geht.
Schade aber vielleicht habe ich schon zu viele Walcher Krimis gelesen, vielleicht kann nichts anderes passieren. Nichtsdestotrotz gefällt mir wie der Autor schreibt, nur das was ist nicht mehr meins.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Promise", 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Riesig gefreut hatte ich mich über das Erscheinen des neuen Buches Winterstarre" von Joachim Rangnick, nachdem mich schon ein vorhergegangener Fall von Robert Walcher ziemlich beeindruckt hatte. Leider muss ich nun nach zähen knapp 400 Seiten aber sagen, dass der aktuelle Fall überhaupt nicht meine Erwartungen erfüllen konnte - dabei wirkte das Cover so ansprechend und die Leseprobe so vielversprechend auf mich...

Der Krimi ist in drei Teile gegliedert. Er beginnt mit einem sehr interessanten Prolog, in dem Markus Egger mit seinem Sohn Willi zu seiner Berghütte aufbricht - die erste Wanderung dorthin nach dem strengen Winter - und dort eine grausige Entdeckung macht. Mehrere stark verweste Leichen liegen unter bestialischem Gestank und einer Fliegenschar in der Hütte! Weiter geht es mit Teil eins - Bergwinter, wo man die Brüder Hiemer kennen lernt, die von ihrem Vater den Hof geerbt haben, das Geld längst verprasst ist, sie nur durch die Einnahmen des Milchgeldes nicht leben können und sich schließlich mit der Aufnahme von der IFAM vermittelten Marokkanern als Leiharbeitnehmer ein großes Geschäft erwarten. Nur mit den Marokkanern kommt auch eine schwere Krankheit ins Mägertal, ein sehr bösartiger und unbekannter Virus. Im weiteren Verlauf lernt man die Bewohner des Tals kennen und die weiteren Kreise, die die Ankunft der Leiharbeiter für die Bevölkerung mit sich zieht. Ein Mann nach dem Anderen erkrankt und stirbt, schließlich betrifft es auch die Einheimischen, Tarik, der einzige überlebende unter den Männern, der schnell Verdacht schöpft, dass die benötigte Hilfe nicht angefordert wird, kann fliehen und wird schließlich von der Krankenschwester Sophie aufgenommen und in ihrem Haus versteckt. Im Teil zwei - Frühling, erfährt man dann von den Ermittlungen des Journalisten Robert Walcher, der Gründung der SOKO Winterstarre und vielen Verwicklungen, die eine schreckliche Machenschaft der Pharmaindustrie aufdecken, nachdem Zweifel entstanden sind, warum die Todesfälle nicht in der Presse erwähnt wurden und man auch aus anderen Ländern von gleichen Fällen erfuhr.

Alles in allem klang das Buch nach einem sehr interessanten Thema. Ein abgeschiedenes Tal im Allgäu, illegale Beschäftigung von Leiharbeitern aus dem Ausland, ein unbekannter Virus und viele Leichen, kriminalistische Machenschaften der Pharmaindustrie. Themen, die durchaus realistisch sind, wo man als Leser in mancher Hinsicht fassungslos und voller Wut zurück bleibt, die zum nachdenken anregen und vor allem für die Marokkaner Mitgefühl hervor rufen. Leider wurde der Krimi in meinen Augen aber überhaupt nicht überzeugend und für den Leser ansprechend umgesetzt und auch die Spannung sank schnell von Seite zu Seite, zumal der Fall in Bezug auf die Leichen und deren Todesursache schon früh aufgedeckt wurde und sich die Ermittlungen im Anschluss unendlich langatmig in die Länge zogen. Der Autor hat sehr viele Haupt- und Nebendarsteller in die Geschichte hinein gepackt, viele davon sind immer wieder nur flüchtig erwähnt, was zu Verwirrungen fühlt und man sich mit keiner der Personen so recht anfreunden und diese so richtig zuordnen kann. Einzig Tarik wirkt sehr greifbar und sympathisch. Der Autor hat dazu auch sehr kurze Kapitel gewählt, diese ständig aus den Sichtweisen verschiedener Personen erzählt werden, was für mich die Geschichte zusätzlich schwer lesbar gestaltet hat. Ein Ermittlungsfehler Walchers kurz vor der Lösung des Falles hat mich ebenso irritiert wie generelle Schwächen im ganzen System der Polizeiarbeit.

Ich war mehrmals versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber doch durchgekämpft, um eine abschließende Rezension verfassen zu können, ständig mit der Hoffnung, dass es doch noch interessantere Züge zurück gewinnt, was aber für mich nicht der Fall war. Ich kann deswegen nur zwei von fünf Sternen vergeben und das Buch vom Thema her durchaus empfehlen, sicher gibt es Leser, die dem Verlauf des Falles deutlich mehr Sympathie abgewinnen können...
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5.0 von 5 Sternen Gar nicht starr... sehr lebendig :-), 9. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Winterstarre ist mein erstes Buch dieses Autors. Mit diesem Buch ist es Joachim Rangnick perfekt gelungen, die charakteristischen Eigenheiten der Allgäuer einzufangen. Es hat mich richtig begeistert. Kommissar Brunner und der Journalist Walcher waren für mich nicht unbedingt die Hauptfiguren, besser gesagt nicht die einzigen. Denn jedes Grüppchen, die beiden Brüder mit Tante, Tarik und seine Kollegen, Walcher und Familie + Orakel Mathilde, waren für mich Hauptfiguren und interessant. Ein sehr lebendiges Buch mit durchaus humorvollen Momenten. Z.B. die etwas naiven Gedankengänge und ja, relativ "gscherten" Aussagen der Hofbrüder, das Alltagsleben von Walcher, gegängelt von seinen Damen am eigenen Hof und und und ...
Ich fühlte mich bestens unterhalten beim Lesen dieses Buches, und wie gesagt, als Nichtallgäuerin, aber bekennente Allgäuliebhaberin konnt ich immer nur grinsen und sagen "Ja... ja... ja... und nochmals ja, genauso sind sie die Allgäuer. Dieser etwas plumpe und doch reizende Charme kam genau rüber. Und last but not least, spannend war's auch.
Ganz klare Aussage, das Buch kann man sehr empfehlen und ich freue mich auf den Rest dieser Reihe, den ich jetzt auf der Stelle und sofort bestelle.
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3.0 von 5 Sternen Winterstarre, 27. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Um das Überleben ihres Hofes im Mägertal zu sichern, kommen die Brüder Hiemer durch einen Bekannten, auf die Idee marokkanischen Gastarbeiter aufzunehmen und sie den umliegenden Höfen als billige Arbeitskräfte anzubieten. Alles ganz legal, anscheinend. Die große Organisation IFAM kümmert sich um alles. Gesagt, getan. Kurze Zeit später reisen die Ersten an, unter ihnen Tarik. Ein Marokkaner der kurz vor der Vermählung steht und noch einiges für die Aussteuer verdienen muss, damit er die ihm angedachte Samira auch wirklich ehelichen kann. Und wo lässt es sich leichter Geld verdienen als in Europa. Da er als einer der Einzigen seine Deutschkurse regelmäßig besucht hat, fungiert er bald als Dolmetscher zwischen seinen Landsleuten und den Hiemer-Brüder. Doch nachdem die anfänglichen Hürden wie Sprache, Essen und Unterkunft einigermaßen behoben wurden, wird ein Gastarbeiter krank und verstirbt kurze Zeit später. Die Krankheit ist äußerst ansteckend und weist eine hohe Letalität auf, die nicht nur bei den Gastarbeitern grassiert sondern auch unter den Bewohnern des abgeschiedenen Mägertales für deutliche Verluste sorgt.

Kommissar Brunner bittet Walcher sich den Hiemer-Hof mal genauer anzusehen, nicht wegen der Gastarbeiter, sondern weil ein Nachbar die Brüder verdächtigt, ihren Vater vielleicht ermordet zu haben. Brunner selbst kann nicht, da es nicht sein Einsatzgebiet ist. Na da Walcher dem Kommissar freundschaftlich verbunden ist, schnallt er sich die Ski unter und macht sich auf den beschwerlichen Weg, denn selbst das Allgäu erlebt einen sehr frühen, strengen und schneereichen Winter. Weit kommt er nicht und eh er sich versieht liegt er mit Waden- und Schienbeinbruch im Krankenhaus.

Währenddessen spitzt sich die Lage auf dem Hof zu und auch im Dorf kommt es zu unzähligen Erkrankten. Erst im Frühjahr wird das Ausmaß der Tragödie sichtbar, als in einer alten Berghütte unzählige Leichen gefunden werden. Doch was verbirgt sich dahinter? Brunner und Walcher nehmen die Ermittlungen gemeinsam in der neu gegründeten SOKO 'Winterstarre' auf.

Mein 'dritter' Fall mit Walcher und er wird mir zunehmend sympathischer. Sein Hang zu bizarren Storys, seiner Liebe zu Hof und Getier, Bewohner eingeschlossen, und sein Hang zum guten Tropfen haben einen hohen Wiedererkennungswert. Auch der, ich will meinen, leicht schnoddrige Erzählstil des Autors gefällt mir zunehmend.

Ragnick greift auch in seinem neuesten Walcher-Krimi ein brisantes Thema auf, die Panikmache der Pharma- und Gesundheitsindustrie und deren maßlose Gier nach immer höheren Profiten ausgelöst durch die Angst vor gefährlichen Krankheiten. Man denke da wirklich nur an die letzte Welle ausgelöst durch die Schweinegrippe.Leider muss ich Ragnick, trotz seiner guten Recherche über die sensiblen Bereiche auch ein paar Pünktchen abziehen, da er mir leider nur zu oberflächlich die Details schildert. Warum erkranken nur Männer an Ragnicks Virus. Das ist unlogisch und wird von Autor leider nicht näher erklärt. Auch das ein Infizierter gar keine Symptome zeigt entspricht nicht der Realität. Hervorragend dargestellt finde ich allerdings die Vetternwirtschaft in Politik, Wirtschaft, der Executive wurde infiltriert. Auch seine fulminante Steigerung der Geschichte zum Ende hin ist spannend und sehr unterhaltsam. Also bis auf ein paar kleine Schwächen ein sehr empfehlenswerter Krimi.
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1.0 von 5 Sternen Wertvolle Zeit verschwendet - wie schade!!, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Winterstarre von Joachim Rangnick

Inhalt:

Ein kleiner Ort in den Allgäuer Alpen, mysteriöse Todesfälle unter den Einwohnern und auch unter den zehn marokkanischen Arbeitern, die bei einer Bauernfamilie untergekommen sind - was ist los in der weißen Winterlandschaft?

Schnell wird klar, dass die Ursache der Todesfälle ein bislang unbekanntes Virus ist. Hauptkommissar Brunner ermittelt und findet schließlich mit Hilfe des Journalisten Robert Walcher die ganze Wahrheit heraus.

Kritik:

Der Kriminalroman beginnt vielversprechend und spannend mit dem Fund von Leichenteilen in einer verlassenen Hütte - und mündet in einer sich unendlich hinziehenden und langweiligen, mechanisch wirkenden Aufzählung von aufeinanderfolgenden Vorgängen. Trotz sprachlich zum Teil sehr ansprechender Sequenzen, erinnern die kurzen Kapitel, die dem Leser zunächst die Lesbarkeit erleichtern, an eine Aneinanderreihung von Geschehnissen wie sie in Zeitungsartikeln beschrieben werden. Sachlichkeit, statt Tiefgründigkeit, farblose (dafür aber sehr viele...) Protagonisten mit wenig Identifikationspotential bestimmen das Bild. Sogar der zu Anfang zunächst sympathisch erscheinende Journalist Walcher, der im Übrigen erst ab der Hälfte des Buches überhaupt wirklich agiert, da er zuvor aufgrund eines Schnee-Unfalls ans Bett gefesselt ist, bekommt einfach kein Profil. Auch das eigentliche Thema des Krimis trägt nicht dazu bei, dass es den Leser in seinen Bann zieht. Im Gegenteil verwirrt der Autor hier mit unsinnigen Details und Unmengen an Abkürzungen.

Als optimistische Leserin hoffte ich auf ein wenigstens gut durchdachtes und vielleicht nicht gleich zu Beginn des Buches abzusehendes Ende - leider vergebens!

Fazit und Empfehlung:

Ein weiteres Buch von Rangnick lesen? Nein, danke - nicht mal, wenn ich es wie in diesem Fall umsonst bekomme!! Nach der anstrengenden Lektüre des Buches ärgere ich mich sehr darüber, so viel Zeit verschwendet zu haben. Nur selten habe ich so wenig Zugang zu einer Geschichte und noch weniger zu seinen Hauptfiguren finden können. Ich würde meine Ansprüche an ein nettes Buch als nicht allzu hoch bezeichnen und lese normalerweise alle Bücher zu Ende. Es muss nicht immer der grausame Psychothriller sein, ich gebe mich hin und wieder auch mit einem weniger spannenden Krimi zufrieden. SO sehr habe ich mich allerdings schon lange nicht mehr gelangweilt - wäre ich meinen wiederholten Impulsen, das Buch einfach wegzulegen und ein anderes zu genießen, doch nachgegangen. Für meine Geduld belohnt hat mich das Ende leider nicht! Äußerst schade, denn der Schreibstil des Autors spricht mich insgesamt schon an - leider reicht das bei Weitem nicht aus für ein nur annähernd nettes Buch!

Ich kann dieses Buch niemandem guten Gewissens empfehlen und daher lasse ich dies auch!
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5.0 von 5 Sternen Keineswegs starrer Alpenkrimi, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Der Autor versteht es, schon in den ersten Sätzen des Prologs, den Leser in seiner persönlichen Situation "abzuholen" und somit mitten in das Geschehen einzubinden.

Die verschiedenen Handlungsfäden der Geschichte sind sehr spannend geschrieben. Die Spannung wird zudem dadurch gesteigert, dass im optimalen Spannungsbogen zum nächsten Erzählstrang gewechselt wird. Mit jedem Schritt, mit dem man der Auflösung näherzukommen glaubt, erweitert sich das literarische Wunderland der Möglichkeiten und unerwarteten Wendungen der Geschichte. Keineswegs wirkt die erzählte Geschichte konstruiert oder gar irgendwie "herbeigezogen", sondern - wie man von einem "Alpen-Krimi" erwartet - sehr bodenständig und lebensnah.

Mit wenigen, aber dafür umso treffenderen Worten schafft es Rangnick, äußere und innere Situationen (sowohl der Landschaft als auch der handelnden Personen) und Handlungsabläufe zu beschreiben. Ebenso zieht sich ein feiner Sinn für Humor bis hin zu einem leichten Sarkasmus durch die Beschreibungen, mal diffuser und mal direkter zu erkennen.

Die Gestaltung des Bucheinbandes passt genau - sowohl der alpenländische Baustil des Hauses als auch die Metapher des Nebelwaldes (alle - incl. der Leser - tappen erst einmal im Nebel) ...

Auch wenn dies unser erster "Walcher-Krimi" war, den wir (mein Mann und ich) lasen, hat er uns sehr gefesselt. Wir haben uns nicht nur dieses Buch gekauft, sondern auch noch den "Ahnhof" und den "Bauernfänger" ;-)
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4.0 von 5 Sternen Menschenhandel und biologische Geschäftsführung, 18. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Walchers neuer Fall, natürlich wieder mitten im Allgäu, führt ihn diesmal in die Welt des organisieten Menschenhandels und in die Welt skrupelloser Pharmazieunternehmen.

Die Hiemer-Brüder, beide geistig nicht unbedingt voll entwickelt, erben den Hof ihres Vaters, ihre Tante und ein Sparbuch mittlerer Größe, gerade genug, um mal so richtig über die Stränge zu schlagen, das Geld in der großen, weiten Welt zu verjubeln und Blut zu lecken: Es muss doch mehr Möglichkeiten geben im Leben, als sich auf dem Hof den Buckel krumm zu arbeiten.

Mit Hilfe einer neuen Bekanntschaft steigen sie in das Geschäft mit illegalen Zeitarbeitern aus Marokko ein, richten über dem Kuhstall zwei Zimmer notdürftig her und stellen jeweils 5 Betten hinein. Fertig ist das Arbeiterwohnheim und die Muselmanner, wie die Tante der Hiemer-Brüder sie nennt, können kommen.

Anfangs geht auch alles gut, zwar murren die "Gäste" etwas über die Unterkunfts- und Verpflegungsqualität, aber alle finden Arbeit und so ist fast alles in schönster Ordnung. Aber dann erkrankt erst einer der Marokkaner an einem mysteriösem Fieber und so nach und nach sterben im Mägertal nicht nur die Marokkaner.

Walcher steigt, zusammen mit Kommissar Brunner, in die Ermittlungen ein und findet bald Verbindungen zu einer der weltgrößten Pharma-Unternehmen. Bloß, was haben die mit illegalen Arbeitsmigranten zu tun, und woher kommt das Fieber?

Die Geschichte ist spannend, die Charaktere sind glaubwürdig, auch wenn mir manches etwas überzeichnet scheint. Und man muss diesen bewusst langsamen Rangnick-Stil mögen, um mit dem Buch warm zu werden. Aber dann lässt es einen auch nicht mehr los.
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4.0 von 5 Sternen Winterstarre, düster korrupt, 16. Januar 2012
Ein brisantes und topaktuelles Thema, dessen sich Joachim Rangnick in seinem neuesten Roman "Winterstarre" annimmt. Was haben Pharmariesen unter Umständen mit Killerviren wie SARS, Schweinegrippe etc. zu tun? Wer verdient an Krankheiten? Korruption, Mord, Verschweigen und Lügen quer durch die Bank sind Themen, die jeden Tag in der Zeitung zu lesen sind. Insofern ist dieser Roman vielleicht gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt.
Winterstarre ist jedenfalls nichts für schwache Nerven. Verweste Leichen, viele Kranke, die auf ungeklärte Weise nach kurzer, aber heftiger Krankheit sterben und eine düstere Winterkulisse sind die Themen des ersten Teiles des Buches.
Die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt.Der Leser erfährt relativ rasch, wer die Toten sind, die bereits im Prolog in einer Berghütte verwest im Mägertal gefunden wurden. Auch die Todesursache steht fest. Es handelt sich um einen unbekannten Virus.

Unverständlich fand ich, dass die beiden Besitzer der Berghütte, die im Prolog ausführlich beschrieben wurden, eigentlich in der Handlung nicht mehr vorkommen. Da werden zu Beginn Charaktere aufgebaut auf die man dann bei der Lektüre vergeblich wartet.
Aber gerade diese intensive Beschreibung seiner Charaktere ist ja eine besondere Eigenschaft von Rangnick, die seine Figuren erstaunlich lebendig werden lässt.

Unser Held, der Journalist Walcher wird diesmal erst im 2. Teil des Buches aktuell. Davor ist er eher nur Statist. Zuerst war ich enttäuscht über das Buch, denn ich bin ein Krimifan, der gerne Rätsel löst, aber zu viel Action und Blut, das sind nicht meines. Aber ab der Mitte hat mich das Buch dann doch gefesselt und ich habe es zu Ende gelesen, was ich auch nicht bereut habe.
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1.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) (Taschenbuch)
Inhalt:

Im Mägertal sterben plötzlich marokkanische Leiharbeiter an einem mysteriösem Virus, schon bald darauf sterben auch Einheimische daran. Kommissar Brunner gründet daraufhin die SOKO Winterstarre, bei der auch der Journalist Robert Walcher mitarbeitet.

Meine Meinung:

Nach der Leseprobe war ich wirklich schon sehr gespannt auf das Buch und konnte es kaum erwarten mit dem Lesen zu beginnen.
Umso größer war die Enttäuschung!
Bereits im Vorfeld wird klar wer die Leichen in der Almhütte sind und wie es dazu gekommen ist, jegliche Spannung wird dadurch vorweg genommen und meine Leselust sank ins Unermessliche. Im weiteren Verlauf wird die Fallaufklärung behandelt.

Die Protagonisten des Buches wurden ganz gut dargestellt und auch die Umgebung konnte man sich bildlich vorstellen, der Autor ging wirklich in kleinste Details. Allerding hinderte das kaum den Lesefluss, es ist sehr flüssing und leicht geschrieben, wäre es spannender, könnte ich es kaum weglegen.

Fazit:

Das Buchcover ist schön gelungen, die Beschreibungen sind detailiert, doch das wichtigste fehlt in diesem Krimi - die Spannung!
Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen, ich lese lieber Bücher in denen die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht bleibt. Meiner Meinung ist das Buch zu langweilig und eher etwas für Krimifans mit ganz schwachen Nerven :)
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Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8)
Winterstarre: Ein Allgäu-Krimi (Ein Robert-Walcher-Krimi, Band 8) von Joachim Rangnick (Taschenbuch - 9. Dezember 2011)
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