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98 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche Lebensgeschichte, die man nicht mehr vergisst...
Ich habe mir das Buch "Wolfskind" letzte Woche erst gekauft und da es recht dick ist, war ich mir sicher, eine ganze Weile dafür zu brauchen. Falsch gedacht! Binnen 3 Tagen hatte ich es durchgelesen, so spannend und ergreifend ist es, und so flüssig liest es sich.

Es handelt vom Schicksal einer Frau, die gegen Ende des 2. Weltkrieges aus ihrer Heimat...
Veröffentlicht am 4. September 2010 von MXXX

versus
1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine starke Frau
Diese Biographie ist wirklich erstaunlich. Eine Frau die sich von Kindesbeinen an alleine durchschlägt und auch durch Aufenthalte in Heimen und Straflagern nicht unterkriegen läßt. Sie fängt immer wieder bei null an und verzweifelt auch in den schwersten Situationen nicht.
Veröffentlicht am 10. Dezember 2012 von Christine Buß


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98 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche Lebensgeschichte, die man nicht mehr vergisst..., 4. September 2010
Ich habe mir das Buch "Wolfskind" letzte Woche erst gekauft und da es recht dick ist, war ich mir sicher, eine ganze Weile dafür zu brauchen. Falsch gedacht! Binnen 3 Tagen hatte ich es durchgelesen, so spannend und ergreifend ist es, und so flüssig liest es sich.

Es handelt vom Schicksal einer Frau, die gegen Ende des 2. Weltkrieges aus ihrer Heimat Ostpreußen flüchten muss -sie ist damals noch ein Kind. Der Vater ist fort im Krieg, die Mutter verhungert, ebenso die Schwester. Auch den Bruder verliert sie aus den Augen und muss mit 7 Jahren alleine (!!) durch das Land ziehen. Sie erbettelt sich Lebensmittel und Schlafplätze. Diebstähle bringen sie in verschiedene Gefängnisse bzw. Straflager. Es passiert noch allerlei mehr Unglaubliches und Schreckliches in ihrem Leben, zB mehrere Vergewaltigungen, Mordversuche, Verrat, der Verlust und Tod von Kindern, bis sie in den 70er Jahren endlich ihren Vater und Bruder in Deutschland wiederfindet. Aber auch hier hat die Geschichte noch lange kein Happy End.
Und doch ist das Buch keineswegs nur deprimierend- denn Liesabeth Otto hat einen unglaublichen Überlebenswillen. Ein Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist, lautet: "Ich erinnere mich vor allem an das Gute, das Schlechte wollte ich immer schnell vergessen." Das kleine Mädchen und später die Frau hat einen unglaublichen Überlebenswillen, einen tiefverwurzelten Glauben und eine grenzenlose Zuversicht. Auch wenn es schlecht läuft, sie macht weiter und hält den Kopf hoch erhoben, denn sie weiss, dass sie es schafft und dass es etwas gibt, das sie beschützt.
Zudem erlebt sie auch immer wieder Gutes, sie wird unverhofft beschützt und erlebt auch viel Menschlichkeit.

Das Buch ist wirklich sehr ergreifend und vor allem ein wahrer Augenöffner. Wer dieses Buch liest, während er im sicheren Deutschland auf der Couch sitzt, der Kühlschrank ist voll und das Auto parkt vor der Tür, die Kinder schlafen friedlich, der wird aufhören zu meckern und seine Einstellung zu unserer Zeit und unserem Staat ändern.
Denn eigentlich haben wir es sehr gut, dass wir hier und heute leben dürfen!

Das Buch ist wirklich sehr gut. Ich lese sehr viel, doch selten werde ich so ergriffen wie hier. Ich kann es restlos empfehlen. Auch, dass in der Mitte einige Fotos angehängt sind, finde ich sehr interessant.

100 Prozent empfehlenswert.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der schriftlichen Form für mich noch beeindruckender als der Film, 29. März 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Wer den bewegenden und erschütternden Dokumentarfilm der Journalistin Ingeborg Jacobs auf ARTE oder im ZDF gesehen hat über das Schicksal der heute 72- jährigen Liesabeth Otto, dem "Wolfskind", das in den Nachkriegswirren in Ostpreußen seine Eltern verlor und in einer unglaublichen Odyssee durch Lager und Gefängnisse bis nach Sibirien kommt, bevor sie 1976 (!) wieder nach Deutschland zurückkehren kann, der kann jetzt in einem über 300 - seitigen Buch bei Propyläen diese unglaubliche Geschichte noch einmal nachlesen.

Nachdem sie Anfang 1945 ihre Eltern in den Fluchtwirren in Ostpreußen verloren hat, kann die kleine Liesabeth zunächst noch einmal in ihren Heimatort Wehlau zurückkehren, bevor sie sich mutterseelenallein auf den Weg ostwärts nach Litauen macht. Sie übernachtet unter Brücken und in Scheunen, doch niemand will sie haben und kümmert sich um sie. Hunde werden auf sie gehetzt, als achtjährige wird sie vergewaltigt. Als sie mit fünfzehn Jahren beim Stehlen ertappt wird ( es ist ein Wunder, das sie so lange überlebt), landet sie in den Lagern des Gulag. Als sie endlich nach langer Zeit entlassen wird, streift sie durch die Sowjetunion, lässt sich hier nieder und dort, und gibt aber niemals die Hoffnung auf, irgendwann ihre Familie wieder zu finden,
1976 wird der Traum wahr und sie kehrt mit dem Zug nach Deutschland zurück.

Sehr sensibel hat Ingeborg Jacobs das "Wolfskind" seine Geschichte erzählen lassen, die in der schriftlichen Form für mich noch beeindruckender war als der Film.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirkt nach..., 28. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
...und mach fassungslos, was ein Mensch überstehen kann.

Es ist schon etwas her, daß ich dieses Buch gelesen habe, aber es hat mich noch nicht losgelassen. Das mag zum Einen daran liegen, daß ich selbst mit diesen Kriegserzählungen meiner Eltern (Vater auch aus Ostpreußen) groß geworden bin und daher viele Parallelen ziehen konnte. Das Szenario war mir insofern nicht ganz fremd. Zum Anderen hat es mich fasziniert, wie einfach diese Frau all die Umstände und Erlebnisse beschreibt, durch die sie, größtenteils alleine, gegangen ist. Einfach, so sagt sie, weil es keine Wahl gab - was hätte man denn sonst tun sollen. Und in der Tat: Es gab wohl vermutlich keine Wahl. Aber so einfach sich das sagt, so vollkommen fremd und weit weg ist das für unser heutiges Leben, in dem für alles gesorgt ist, man in den Laden um die Ecke geht, die Kinder sich streiten, ob sie zwei oder drei Bonbons kriegen.

Ich bewundere diese Menschen, die diese Zeiten überlebt haben. Denn ich wüßte nicht, ob ich es geschafft hätte. Und von daher mögen solche Erzählungen nie vergessen werden.

Ein einfaches, aber umso beeindruckenderes Buch, das seinen Platz in der Ostpreußen-Literatur verdient.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Würde des Menschen ist unantastbar, 7. Mai 2012
Von 
M. Wolf (Stechlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
1937 wird Liesabeth Otto in Ostpreußen geboren.
Der Vater taucht in ihrer Kindheit kaum auf, die Mutter verhungert 1945, wie so viele Ostpreußen, denen jegliche Nahrungszuteilung verweigert wurde. Das Kind zieht jahrelang bettelnd und als Tagelöhnerin durch Litauen, wird später in ein Kinderstraflager eingewiesen, muss mehrere Male ins Gefängnis und wechselt immer wieder ihre Arbeits- und Wohnorte.
Die ganze Geschichte ist ergreifend, besonders nachdenklich aber hat mich gemacht, dass es nicht die materielle Not war, die dem Mädchen am meisten zugesetzt hat.
Sie ist fast verhungert und erfroren, doch ihre schlimmsten Erinnerungen sind nicht diese existentiellen Notlagen, sondern die Demütigungen, die sie ein Leben lang als Deutsche, als Wolfskind, als alleinstehende Frau erfahren musste.
Ganz deutlich ist das Fazit ihrer Lebensgeschichte: Menschen leiden stärker unter Demütigungen als unter materieller Not. Wer anderen helfen will, sollte das beherzigen.
Und so wundert es nicht, dass die Sehnsüchte dieser tapferen Frau nicht materieller Art waren sondern geistiger und geistlicher: Liebe, Anerkennung, Respekt. Deswegen hat sie sich auch einen Glauben an das Gute und an einen Gott bewahren können.
Als sie in den siebziger Jahren endlich zu ihrem Bruder und Vater nach Deutschland ausreisen kann, ist ihre materielle Not zwar vorbei, aber erneut müssen sie und ihre Tochter Demütigungen erfahren. Deswegen reist sie wieder zurück, bleibt bis zur letzten Zeile des Buches ein Wolfskind auf der Suche nach Heimat, wo die Würde des Menschen unantastbar ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindrucksvoller als der Film ..., 26. April 2012
Von 
HEIDIZ "Bücherfreak" (Heyerode) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
Unser Wolfskind heißt Liesabeth Otto und war ein ostpreußisches Mädchen. Ihre Lebensgeschichte wurde von Ingeborg Jacobs nieder geschrieben und ist im List-Verlag erschienen.

Die Autorin:

Ingeborg Jacobs wurde 1957 in Solingen geboren und ist seit 1995 als freie Autorin beim ZDF tätig.

Inhalt:

Einführend erzählt die Autorin, wie sie dazu kam, dieses Buch zu schreiben, wie sie Liesabeth kennen lernte und feststellte, dass sie einen Film und letztlich auch ein Buch verdient hat mit ihrer Lebensgeschichte, dass nicht in Vergessenheit geraten darf, was sie erleben musste.

Das Buch beginnt in den letzten Monaten des Jahres 1945 in Ostpreußen. Das Buch ist in der Ich-Schreibweise geschrieben, so, als würde das Wolfskind sich erinnern, was ja auch der Fall ist.

Die nächsten Kapitel beschäftigen sich mit den Jahren 1945 ' 1953 (Überleben in Litauen), 1953 ' 1959 (Im Gulag), Kreuz und Quer durch die Sowjetunion, Tochter Elena, Im Westen, Zwischen zwei Welten, Epilog, Literatur.

Schön ist es, dass man einführend auf der inneren Umschlagseite doppelseitig die Karte sehen kann mit den Stationen im Leben von Liesabeth Ottos Leben.

Gemeinsam mit der Mutter waren 1945 Liesabeth und ihre Geschwister auf der Flucht vor der Roten Armee. Ostpreußen ist Schauplatz. Damals war die kleine Liesabeth gerade mal 7 Jahre alt. Mutter und Schwester sind verhungert und den Bruder verlor sie aus den Augen. Sie ist allein und mittellos in den Wäldern Ostpreußens unterwegs und muss sich irgendwie durchschlagen, sie hat nichts und lebt von einer Stunde zur anderen. Irgendwie ist sie auf einmal im Baltikum gelandet. Jahrelang schlägt sie sich irgendwie durch. Eine entbehrungsreiche Zeit liegt hinter ihr. Immer muss sie damit rechnen von Sowjets entdeckt zu werden.

Hier wird Nachkriegsgeschichte real !!!

Was Liesabeth alles während ihrer Odyssee erlebt, dass erzählt sie uns, sie, die jetzt mittlerweile 73jährige Frau, die der Journalistin und Autorin des Buches ihr Leben darlegt.

Sehr einfühlsam geschrieben ist es, was ihr passierte, Gänsehautfeeling, da man weiß, es ist nicht fiktiv, es ist alles real passiert, einem so kleinen Mädchen passiert: Vergewaltigung und Demütigungen, Hunger und Angst vor den Häschern, und nie zu wissen, wo man übernachten kann.

Es ist ein Zeitdokument, wie man seinesgleichen sucht, intensiv und bildhaft, ehrlich und authentisch, besonders, da in der Ich-Schreibweise geschrieben, zu Herzen gehend und aufrüttelnd.

Sie muss stehlen, um durchzukommen ' dann wird sie dabei erwischt und landet in einem Gulag, eine noch schrecklichere Zeit beginnt '

Die Gefühle eines Kindes, welches solche Strapazen und Entbehrungen auf sich nehmen muss, welches aber nicht den Mut verliert und an eine Zukunft glaubt, auch glaubt, seine Familie irgendwann wieder zu finden, was ihr sicher auch geholfen hat, überhaupt diese schreckliche Zeit zu überleben ' all das und viel mehr wird im Buch beschrieben ' detailliert und real beschrieben.

Auch Bilder sind im Buch vorhanden und die Kapitel sind nicht zu lang, sodass man auch mal lesen kann, wenn man weniger Zeit zur Verfügung hat, wobei das schwierig ist, weil man immer von einem Kapitel zum nächsten fiebert und das Buch kaum aus der Hand legen kann.

Wirklich faszinierend, wie gefühlvoll die Begebenheiten und doch auch sachlich wieder gegeben werden. Die Texte lesen sich sehr flüssig und das Geschriebene ist ergreifend.

EIN BUCH, DAS MAN GELESEN HABEN SOLLTE !!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich unglaublich!, 4. Juni 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
Es ist kaum zu glauben, zu was Menschen in der Lage sind und welche Strapazen sie meistern. Mich hat berührt, dass keinerlei Ressentiments gegen die Menschen, die das "Wolfskind" von der Tür gewiesen hatten, zu bestehen scheinen. Das Buch ist spannend und erschütternd zugleich.
Die Erlebnisse der Kinder, die sie während und nach dem 2. Weltkrieg gehabt haben, dürfen nicht in Vergessenheit geraten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man sicher zu Ende liest, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
„Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto“
- wie es im Untertitel heißt – wird zurecht als „unglaublich“ bezeichnet. Schon
nach den ersten 100 Seiten stellt man sich unwillkürlich die Frage: Wie kann
ein Mensch so viel aushalten? Woher nimmt und nahm dieses Mädchen, diese Frau
ihren Lebensmut?

Als Wolfskind – Kind von Volksdeutschen in der ehemaligen Sowjetunion, die sich
nach dem Krieg der Vertreibung entzogen und irgendwie überleben musste – muss
sie sich unter zahlreichen Entbehrungen durchschlagen. Ihr Schicksal in
verschiedenen Straflagern und Gefängnissen zeigt nicht nur die Erbarmungslosigkeit
der stalinistischen Lager, sondern auch und vor allem die Beharrlichkeit von
Liesabeth Otto. Dass sie nach Ihrer Lager- und Gefängniszeit dennoch ein Leben
führen konnte, in dem sie sich trotz vieler neuer negativer Ereignisse zurechtfand,
zeugt von Ihrem Lebensmut.

Ohne die Autorin des Buches wüssten wir vermutlich nichts von dem Schicksal dieser
tapferen Frau. Es ist in Ich-Form geschrieben und Ingeborg Jacobs hat es über weite
Strecken geschafft, die Interview- und Gesprächssituationen nicht durchscheinen zu
lassen, aus denen ihr Material für dieses Buch stammt.

Das Literaturverzeichnis im Anhang gibt Hinweise für die weitere Lektüre in den
Themenkreisen „Wolfskinder“, „Gulag“, „Ostpreußen“.

Noch ein Wort zum Schluss: Auch wenn hier von der Verfolgung der Deutschen in Ostpreußen
gesprochen wird, dient das Schicksal von Liesabeth Otto nicht zu ideologischen
Auseinandersetzungen, etwa um das Feindbild vom bösen Russen zu bedienen. Sie selbst
hat dies trotz ihrer Verfolgungssituation so gesehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Buch, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
Dies ist ein erschütternder Bericht über Kinder und Zivilpersonen, wie diese im Krieg und auch noch danach leiden mussten und für die Gräuel der Militärs.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr ergreifend und spannend!, 9. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Wolfskind: Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto (Taschenbuch)
Ein Buch, das "Ostpreußen- Interessierte" unbedingt lesen sollten. Insbesondere die Beschreibung der unterschiedlichen Lebensabschnitte war sehr ergreifend und aufschlussreich.
Unbedingt lesen!!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, 23. Juni 2012
Als Drehbuch wäre es glatt durchgefallen: zu dick aufgetragen.

Was dieses kleine Mädchen, die heranwachsende Frau erlebt hat geht unter die Haut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen gesäubert, es gab keine Hilfsprogramme, ihre Mutter verhungerte 1948.

Es fing damit an, dass sie auf dem Nachhauseweg ein Päckchen Butter aufgeschleckt hat. Sie versucht an Geld zu kommen um den Schaden wieder gut zu machen, steigt in einen Zug und findet sich alleine in Litauen wieder.

Es sind harte Zeiten, Deutschen zu helfen ist untersagt. Wir erleben aus der Perspektive des Mädchens, was der Mensch dem Menschen sein kann: Helfer in der Not, (meist kurzfristig) Obdach Gewährender, aber auch Vergewaltiger und Totschläger. Es dreht sich einem der Magen um wenn sie sagt, dass es im Wald, allein, eigentlich am erträglichsten war.

Etwas lang geraten über das halbe Buch sind wechselnde Gefängnisaufenthalte. Aber so war es eben.

Wie kraftvoll sie körperlich (und geistig) ist, das durchzustehen. Die Existenz außerhalb des Gefängnisses gelingt jedoch aufgrund der Bürde der Vergangenheit nur teilweise. Rührend, aber auch sehr traurig die Wiederbegegnung mit Vater und Bruder nach sechzig Jahren - sie hatte ihren Namen nie vergessen.
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