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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das verbotene Zimmer
Dies ist die Geschichte von Ava, die nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater sich im Alkohol verliert als Kind in ein Kinderheim kommt. In dem Kinderheim gehen unter den Kindern Gerüchte um von Monstern und Kobolden, die nachts zu den Kindern kommen und sie holen. Des Öfteren verschwinden Kinder in der Nacht. Mache kommen nie wieder, andere schon, aber...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von MsBookeria

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geheimnisvolle Verwirrung bis fast zum Schluss
Kurz zum Inhalt: Zum Inhalt mag ich gar nicht so viel sagen, um nicht etwas vorweg zu nehmen. Deshalb nur soviel:
Im Prolog stürzt sich eine verzweifelte, junge Frau eine Brücke hinunter.
Im ersten Kapitel erfahren wir etwas über Nina, und ihr wunderbares Familienleben mit Mick und ihrer Tochter Josie.
Im zweiten Kapitel steht die...
Veröffentlicht am 9. Mai 2011 von C. Wolf


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das verbotene Zimmer, 20. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Dies ist die Geschichte von Ava, die nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater sich im Alkohol verliert als Kind in ein Kinderheim kommt. In dem Kinderheim gehen unter den Kindern Gerüchte um von Monstern und Kobolden, die nachts zu den Kindern kommen und sie holen. Des Öfteren verschwinden Kinder in der Nacht. Mache kommen nie wieder, andere schon, aber immer ohne zu erzählen, was ihnen erfahren ist. Die Betreuerinnen halten sich bedeckt und tun alle Anfragen als Hirngespinste ab. Sie verbringt einige Jahre in dem Heim bis ein kleines Mädchen mit dem Namen Betsy kommt. Sie nimmt sich ihrer an und sie werden Freundinnen und passen auf sich gegenseitig auf. Irgendwann nach einiger Zeit wird auch Ava geholt'
Dies Buch ist ebenfalls die Geschichte von Nina, die als Maskenbildnerin arbeitet, verheiratet mit dem Künstler namens Mick. Sie haben auch eine 15jährige Tochter namens Josie und ihr Leben scheint perfekt bis sie eines Tages ein Kuvert im Briefkasten findet mit einer Haarspange, denn Nina hat ein großes Geheimnis von dem sie noch nicht einmal ihrem Mann erzählt hat.
Der dritte Handlungsstrang befasst sich mit Frankie. Sie hat gerade eine Zusage von einem Internat als Lehrerin bekommen und tritt nun ihr erstes Jahr in der neuen Schule an. Sie schottet sich von allen anderen ab und versucht einen näheren Kontakt zu meiden. Dennoch lernt sie dort einen anderen Lehrer kennen. Adam und sie beginnen sich besser kennenzulernen und sie erfährt, dass er mal eine Schwester hatte, von der er getrennt wurde und die an diesem Ort in einem Kinderheim lebte. Aus dem damaligen Kinderheim wurde später das heutige Internat. Zusammen beginnen sie die Geheimnisse, die hier vor langer Zeit ereignet hatten aufzudecken, wie es dazu kam, dass das Kinderhiem geschlossen wurde. Adam wird noch herausfinden, dass Frankie mehr weiß, als er sich je vorgestellt hätte.
Das Buch ist in drei Handlungsstränge aufgeteilt, die abwechselnd erzählt werden. Dabei liegen zwei der Stränge von Ava und Nina in der Vergangenheit und der Erzählstang von Frankie in der Gegenwart. Umso mehr das Buch voranschreitet, desto mehr fügen sich die Puzzleteile zusammen die Stränge beginnen sich zu verbinden und werden entwirrt.
Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und es wird von Anfang an Spannung aufgebaut, die das gesamte Buch über weitergeführt wird und schließlich in einen für mich teils unerwarteten Plot endet. Jedoch fiel es mir etwas schwer der Handlung zu folgen bzw. sie einzuordnen, denn anfangs scheinen die drei Protagonistinnen nichts gemeinsam zu haben, erst mit der Zeit bekommt man immer mehr Hinweise und das Bild fügt sich immer weiter zusammen.
Es ist eine traurige Geschichte, die ein Ende hat, welches den Leser mit gemischten Gefühlen zurücklässt, wenn man das Buch zugeschlagen hat. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und erschüttern, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Zum Inhalt dieses Buches möchte ich nicht allzuviel sagen, um nicht zuviel zu verraten und die Spannung vorwegzunehmen. Nur soviel, dass hier die Geschichte von Nina Kennedy erzählt wird, die als Ava in einem Kinderheim aufwächst, in dem schreckliche Dinge geschehen. Nina lebt scheinbar glücklich zusammen mit ihrem Mann Mick und ihrer Tochter Josie, bis die Vergangenheit sie einholt und sie etwas Unfassbares erkennen muss.

Die Geschichte wird in mehreren Erzählsträngen erzählt, die anfangs etwas verwirrend erscheinen können, da der Zusammenhang nicht ganz klar ist. Aber nach und nach setzt sich das Bild wie bei einem Puzzle zusammen und es entwickelt sich eine äußerst spannende, aber auch unglaublich erschütternde Geschichte. Die Autorin versteht es mit ihrem gut lesbaren Schreibstil, die Spannung bis zum Schluß immer weiter aufzubauen und zu steigern. Auch wenn man - allerdings erst ziemlich am Ende - ahnt wohin das Ganze führt, liest man das Buch vollkommen gefesselt weiter und kann es kaum aus der Hand legen. Es ist einfach unvorstellbar grausam und traurig, um so mehr , da das Thema leider immer wieder aktuell ist. Die Autorin geht mit diesem schwierigen Thema meines Erachtens sehr einfühlsam um, sie beschönigt nichts, greift aber auch nicht zu allzu drastischen Mitteln. Auch die Charaktere haben mich überzeugt . Insbesondere konnte ich mich gut in die Situation von Nina hineindenken.

Das Buch ist sicher keine "leichte" Lektüre, da das Thema recht brisant ist und einen doch ziemlich erschüttert. Aber es ist auf jeden Fall lesenswert für jeden , der es spannend mag und sich nicht scheut , sich mit dem Thema " Kindesmissbrauch " auseinanderzusetzen .
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5.0 von 5 Sternen Das verbotene Zimmer, 21. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens.

Die Autorin Sam Hayes hat mit ihrem Buch "Das verbotene Zimmer" eine äußerst spannungsgeladene Geschichte niedergeschrieben. Alleine der Buchrücken-Text und das traurige Mädchen auf dem Cover sprechen schon für sich, das es sich um ein spannendes sowie trauriges "Thema" handelt.

Zum einen geht es um Ava, ein kleines Mädchen das nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem alkoholkranken Vater in ein Kinderheim gesteckt wird. Dort gehen grausame Dinge vor sich.
Dann geht es um Nina Kennedy, die eine erfolgreiche Make-up-Spezialistin für Film und Fernsehen ist. Sie ist verheiratet mit ihrem Mann Mick und lebt mit ihm und ihrer Tochter Josie glücklich zusammen in einem Häuschen.
Zuletzt gibt es auch noch Frankie, die gerade einen Job in dem Internat bekommen hat. Sie ist eine geheimnisvolle und zugleich verschlossene Frau, wobei man als Leser aber sofort merkt, das dort mehr dahintersteckt.

3 verschiedene Handlungsstränge - eine Geschichte - ein gemeinsames Schicksal ...

Man fragt sich als Leser immer wieder, warum oder wieso auf einmal davon erzählt wird, wobei diese drei verschiedenen Handlungsstränge ja scheinbar nichts miteinander zu tun haben, aber die Autorin verbindet die drei Handlungsstränge gekonnt im letzten Drittel des Buches zu einem zusammen. Der Leser erfährt dabei Dinge, die man nicht wirklich für möglich gehalten hätte. Gerade deswegen wäre dieses Buch auch nicht wirklich etwas für zart besaitete Menschen.

Die Geschichte spielt sich in drei unterschiedlichen Zeiten ab. Aus der Ich-Perspektive erzählen uns Ava und Frankie ihre Geschichte, und Ninas Part wird in der dritten Person beschrieben. Was allerdings am Anfang zu leichten Verwirrungen beim Leser sorgt, dass Frankies Part noch in der Gegenheitsform beschrieben ist.

Was der Autorin meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, ist die Ausarbeitung ihrer Charaktere und dessen Schicksale. Sie lässt jedem ihrer drei Haupt-Charaktere viel Platz um sich zu entfalten. Der Leser erfährt anhand diesem sehr viel von ihrem Schicksal, besonders weil sich die Sicht aus der Perspektive der drei Frauen in jedem Kapitel ändert.

Zitat - Seite 128
Sie fühlte sich nicht mehr so allein, so verlassen und unerwünscht, obwohl sie sich eingestehen musste, dass jemanden kennenzulernen ebenso beängstigend war, wie mit verbundenen Augen eine Straße zu überqueren.

Sam Hayes Schreibstil ist sehr packend und flüssig zu lesen. Bei der Spannung die sie mir ihrem Schreibstil erzeugt, wird der Leser in einen Sog gezogen, wo man bis zum Ende des Buches nicht mehr heraus kommt. Denn man möchte ja z.B. gerne wissen, was wirklich passiert in dem verbotenen Zimmer, oder was die drei Frauen gemeinsam haben.
Es gab viele offene Fragen, wobei die Autorin sie aber sehr gut durch das zusammenfügen der drei Handlungsstränge gut beantwortet hat.

Ein sehr bewegendes und packendes Buch, wobei die Autorin es versteht den Leser zu überraschen ...

Fazit
5 von 5 Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vogel mit gebrochenem Flügel, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Inhalt:
Das Buch ist in drei Handlungssträngen unterteilt. Der Leser erfährt die Geschichte eines Kindes, welches in einem Heim aufwuchs, nachdem die Mutter starb und der Vater unter Alkoholsucht litt. Im Heim waren Misshandlungen und Kindesmissbrauch ein Thema, über das Mitwisser schwiegen. Eine andere Erzählebene berichtet von einer nach außen intakten Familie, deren Tochter sich und ihre Mutter durch ein mysteriöses Internetspiel in Gefahr bringt. Und dann gibt es noch Frankie, die in einem Internat eine neue Stelle bekommt, aber gegenüber ihren Kollegen nicht viel über sich selbst preis gibt. Dem Leser scheint, als gebe es zwischen den drei Handlungssträngen keinen Zusammenhang. Am Ende des Buches wird er jedoch überrascht.

Meine Meinung:
Wenn man Anfangs den Freundinnentratsch zwischen Nina und Laura liest, hält man das Buch für ein Frauenbuch. Je weiter man liest, desto interessanter wird es. Aber das Buch wirft auch eine Menge Fragen auf. Vieles blieb mir bis fast zum Schluss ein Rätsel.
Rückblenden sind teilweise an Stellen, an denen man nicht damit rechnet, dies bringt manchmal Verwirrung. Oft 'versteckt' sich der Erzähler hinter 'mir' oder 'ich' und der Leser erfährt erst nach 1-2 Seiten, um wen es sich handelt. Der zusätzliche Wechsel zwischen drei Handlungssträngen ist zwar üblich und Vorteilhaft aber erschwert, zusätzlich zum Erzählerwechsel und den Rückblenden, die Orientierung im Buch. Ich dachte Anfangs, dass das Kinderheim und das Internat gleichzeitig existieren. Dadurch entstanden Unklarheiten, die sich erst später auflösten.

Im ersten Drittel des Buches werden Hinweise zum Kindesmissbrauch öfter kurz angedeutet. Dadurch steigt der Spannungsbogen. Später erfährt der Leser, worum es tatsächlich geht. Die Autorin erspart dem Leser grausige Tatbeschreibungen. Diese sind auf ein Minimum reduziert.
Erst wenn man mehr über Ninas Vergangenheit und die der anderen Protagonisten erfährt, versteht man auch deren Handlungen. Dennoch tauchen immer wieder Rätsel auf die erst zum Schluss gelöst werden.

Mir gefällt die Charakterzeichnung von Betsy und Ava. Das gleiche Schicksal läßt sie zu verbündeten werden. Als Leser kann man ein Stück in ihre Seele blicken. Von den anderen
Kindern/Opfern erfährt man nur am Rande etwas. Über die Täter und deren Motive hätte ich gern mehr erfahren. Im allgemeinen Überblick hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Zurück bleibt Ava das 'Vögelchen', dessen Flügel allmählich zu heilen beginnt.

Meine Lieblingstextstelle:
'Manchmal müssen Menschen mit der Vergangenheit ins Reine kommen, um weiterleben zu können.' (S. 413)

Fazit:
Das Buch behandelt das heikle Thema Kindesmissbrauch. Es geh nicht in erster Linie um obszöne Details und langatmige Ermittlungen, sondern das Thema ist geschickt in eine 'Zeitreise' zwischen Generationen und ein Familiendrama verwoben. Ein empfehlenswertes Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein grandioser Pageturner, 24. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Nina ist glücklich verheiratet mit dem Künstler Mick. Sie haben eine gemeinsame 15jährige Tochter Josie. Doch es gibt eine Vergangenheit, die Nina nicht mit ihrem Mann geteilt hat.
Die kleine Ava wird vom Jugendamt in ein Kinderheim gegeben, nachdem ihre Mutter gestorben und ihr Vater mit dem Alltag überfordert ist.
Frankie (Francesca) tritt eine neue Stelle als Assistentin in einer Schule an. Hier trifft sie den Lehrer Adam.

Sam Hayes hat mich zuvor bereits mit ihrem Buch "Stumm" überzeugt. Doch "Das verbotene Zimmer" übertrifft meiner Meinung nach noch den Vorgänger. Ich konnte es kaum erwarten weiter zu lesen und zu erfahren wie es mit Nina, Ava und Frankie weiter geht. Die drei Handlungsstränge wechseln sich hier ab und so erfährt der Leser nach und nach wie sich die Geschichten entwickeln.
Nicht so angenehm ist, dass die Autorin hier das Thema Kindesmissbrauch aufgegriffen hat und sehr eindringlich beschreibt. Besonders die Täterseite hat mich hier beeindruckt und nachdenklich gestimmt. Mehr möchte ich auch nicht verraten, sondern jedem Leser die Chance geben selber das großartige Talent von Sam Hayes zu entdecken. Empfehlen kann ich "Das verbotene Zimmer" allen Lesern die gut konstruierte Thriller mögen, die auch ohne viel Blut auskommen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geheimnisvolle Verwirrung bis fast zum Schluss, 9. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Kurz zum Inhalt: Zum Inhalt mag ich gar nicht so viel sagen, um nicht etwas vorweg zu nehmen. Deshalb nur soviel:
Im Prolog stürzt sich eine verzweifelte, junge Frau eine Brücke hinunter.
Im ersten Kapitel erfahren wir etwas über Nina, und ihr wunderbares Familienleben mit Mick und ihrer Tochter Josie.
Im zweiten Kapitel steht die geheimnisvolle Frankie vor einem beruflichen Neuanfang in der Internatsschule Roecliffe.
Und im dritten Kapitel erfahren wir schließlich etwas über Ava, ein junges Mädchen, dass von ihrem alkoholsüchtigen Vater völlig vernachlässigt wird und schließlich in ein Heim gebracht wird.

Diese drei Handlungsstränge werden im Verlauf des Buches immer weiter getrieben, dazu kommt noch ein weiterer Handlungsstrang, und zwar aus der Vergangenheit Ninas, und wie sie ihren Mann Mick kennengelernt hat.
Wie man sich schon denken kann, ist das Lesen zum Teil anstrengend und etwas verwirrend. Der Schreibstil ist zwar gut und klar, aber die viele Zeit- und Personensprünge sind doch etwas anstrengend. Jeder Part ist spannend und auch geheimnisvoll erzählt.
Allerdings fällt es mir, wie auch schon bei dem Buch "Stumm" von Sam Hayes, schwer, mich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen. Manche Handlungen sind einfach nicht nachvollziehbar und erscheinen sehr konstruiert und unnatürlich, jedenfalls für mich.
Sieht man darüber hinweg lässt sich "Das verbotene Zimmer" aber sehr gut lesen, und bleibt bis zum letzten Drittel auch konstant spannend. Ab da lässt sich einiges erahnen, allerdings kam das Ende doch noch relativ überraschend, allerdings für meinen Geschmack auch wieder etwas zu unrealistisch und konstruiert.
Die Handlung an sich ist nichts für Zartbesaitete, wie sich durch den Klappentext und den Titel schon erahnen lässt geht es um Misshandlungen von Kindern, und die Schilderungen hiervon sind nicht zimperlich erzählt, mir persönlich hätten da Andeutungen völlig gereicht, und ich mochte es dann irgendwann auch nicht mehr gerne lesen.

Fazit: Alles, was ich an "Stumm" bemängelt habe, findet sich hier auch wieder. Mangelnde Identifikation mit den Charakteren, was in diesem Fall die Lesequalität schmälert, hinzu kommt die sehr detaillierte Darstellung der Kindesmisshandlungen.
Die ansonsten stimmige Handlung erscheint am Schluss arg konstruiert und fällt auch nochmal negativ zu Buche.
Ich kann deshalb insgesamt nur drei Sterne geben, obwohl das Buch wirklich gut geschrieben ist, eine tolle Spannung aufbaut und mit vielen Wendungen und Überraschungen aufwarten kann.
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5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert, aber keine leichte Kost, 26. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
"Ein faszinierender Roman über das abgrundtief Böse". The Globe and Mail
Man sollte sich auf alle Fälle Zeit nehmen um das Buch zu lesen,da es anfangs etwas schwierig zu verstehen scheint. Es ist unglaublich gut geschrieben,denn man spürt die Traurigkeit und den Schmerz, den die Kinder ertragen müssen. Das Ende hätte man nicht erwartet, denn es geht nicht wie in einem 0 8 15 Roman zu.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrend, verstörend und absolut mitreißend!, 4. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Allein der Titel und das Coverbild, ein kleines Mädchen mit roten Haaren und Sommersprossen, den Kopf auf den Händen stützend, mit traurigem, gesenktem Blick, lässt dem Leser das Thema des Buches bereits erahnen. Der Klappentext bestätigt die Vermutung endgültig.

Im Prolog sehen wir einem Mädchen oder einen jungen Frau zu, wie sie von einer Brücke in den Fluss springt. Ist der Selbstmord vielleicht inszeniert? Wird sie diesen Sprung überhaupt überleben? Das wird nicht verraten...

Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von drei verschiedenen Personen. Von zweien in der Vergangenheitsform und die dritte in der Gegenwart.

Da ist zum einen Nina, die scheinbar ein Bilderbuchleben führt. Erfolg im Job, nach über 20 Jahren immer noch glücklich mit Mick verheiratet, ein eigenes kleines Häuschen mit Garten und ihr ganzer Stolz ist die gemeinsame, 15-jährige Tochter Josie. Nina könnte nicht glücklicher sein, doch dann häufen sich merkwürdige Geschehnisse und ein Mann taucht plötzlich auf und ihre Vergangenheit, die Nina schon fast vergessen hat, holt sie wieder ein...

Wir lernen Ava kennen, deren überforderter, alkoholabhängiger Vater sie nach dem Tod der Mutter in ein Kinderheim steckt. Dort gehen merkwürdige Dinge vor sich, Kinder verschwinden mitten in der Nacht und tauchen meistens nie mehr auf. Auch Ava wird eines Tages in das verbotene Zimmer verschleppt - und kehrt zurück, doch ihr Leben ist zerstört, bis die kleine Betsy in ihr Leben tritt. Ava schöpft neuen Lebensmut und kümmert sich wie eine Mutter um das Kleinkind. Trotzdem kann sie nicht verhindern, dass Betsy immer öfter nachts fortgebracht wird. Als sie am Tag ihrer Volljährigkeit mit Betsy fliehen will, muss die junge Frau Schreckliches mitansehen und endlich bricht sie ihr Schweigen...

Die dritte und zugleich geheimnisvollste Person im Buch ist Frankie, die gerade ihren Dienst als Assistentin der Hausmutter in einem Internat antritt. Was erhofft sie sich während ihres Aufenthalts? Das möchte auch Adam, einer der Lehrer herausfinden, was aber gar nicht so einfach ist, weil Frankie mehr als verschlossen ist. Adam legt seine Karten offen auf den Tisch, denn auch er verbirgt ein Geheimnis und die Frau muss bald erkennen, dass eine Verbindung zwischen ihnen beiden besteht. Nach langem Zögern vertraut sich Frankie dem Geschichtslehrer an...

Ganz klar, dieses Buch handelt von Kindesmissbrauch. Ich war positiv überrascht, wie behutsam sich die Autorin an dieses Thema heranwagt. Bis ungefähr zur Hälfte, könnte man die Andeutungen auch zweideutig verstehen und doch ist dem Leser von vornherein das Thema unmissverständlich klar. Der Schreibstil ist flüssig, detailreich und bildhaft. Doch keine Angst, bei Geschehnissen im verbotenen Zimmer und ähnlichem, verzichtet Sam Hayes komplett auf Details, beschränkt sich auf Gefühle und beschreibt nur das Wesentliche. An diesen Stellen überlässt sie es dem Leser selbst, wie weit er mit seinen Gedanken gehen möchte, was ich wirklich fair finde. Trotzdem wird man auf erschreckende Weise mit dem Thema konfrontiert. Die Autorin schafft eine Atmosphäre, eine Spannung, wie sie nervenzerreißender nicht sein könnte. Mir krampften sich während des Lesens die Eingeweide regelrecht zusammen! Wie können manche Menschen - nein, herz- und seelenlose Monster trifft es wohl besser - Kindern oder überhaupt anderen Menschen solches Leid zufügen? Das wird man wohl nie auch nur ansatzweise verstehen können... Manchmal wollte ich gar nicht mehr weiterlesen, doch irgendwie konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da immer ein noch so kleiner Funken Hoffnung bestand, es könnte sich alles noch zum Guten wenden, vor allem in Hinsicht auf Betsy und Ava.

Etwas gestört bei "Das verbotene Zimmer" haben mich die schnell hintereinander folgenden Zeitsprünge. Jedes Kapitel handelt abwechselnd von Nina, Ava oder Frankie. Obwohl die Kapitel manchmal sehr kurz gehalten sind, kommt man noch recht gut damit klar, da eine ersichtliche Abtrennung besteht. Aber im letzten Viertel des Buches machte die Autorin Zeitsprünge innerhalb eines Kapitels hin und her, was manchmal Verwirrung hervorruft, da teilweise sogar auf Absätze verzichtet wurde. Eine Szene zum Schluss hin, wirkte auf mit zu konstruiert und überladen. Es erinnerte eher an einen Ausschnitt aus einem Actionfilm und Rechtschreibfehler hab ich auch zwei bis drei entdeckt, das aber nur am Rande bemerkt.

Ständig fragte ich mich, was Sam Hayes mit diesem Buch bezwecken will, weil es sich eigentlich wie ein Unterhaltungsroman liest, was ich hinsichtlich des Themas aber etwas makaber gefunden hätte. Im letzten Kapitel wird der Apell doch deutlich hervorgehoben. Niemand, wirklich absolut niemand, weder Opfer noch Außenstehender bzw. Zeuge, darf in solchen Situationen wegschauen und sich in Schweigen hüllen!!! Man muss diese Ungerechtigkeit in die Welt hinausschreien und darauf aufmerksam machen! Die Täter dürfen nicht ungestraft davon kommen! Es mag sehr, sehr viel Mut kosten über Dinge wie Missbrauch zu reden, aber es gibt immer jemanden, den man sich anvertrauen kann, der einem hilft und so noch mehr Leid verhindern kann!!!
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5.0 von 5 Sternen Das verbotene Zimmer, 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Drei scheinbar verschiedene Personen, doch nur eine Lebensgeschichte. Frankie Gerrad nimmt eine Stelle in einem Internat an. Dort holt ihre Vergangenheit sie dann wieder ein. hmmm, was soll ich hier schreiben, ohne zuviel zu verraten, was nicht schon im Klappentext steht. Es fällt mir schwer, zudem bin ich noch etwas ergriffen. Denn leider ist soetwas auch in der Realität vorhanden. Ich fand die Geschichte sehr packend. Sie war flüssig geschrieben und man konnte das Buch nicht einfach beiseite legen. In der zweiten Hälftefügten sich dann auch alle einzelnen Geschichten zusammen. obwohl man sich schon das eine oder andere Denken kann, ist man doch erschrocken über die Geschehen. Auch wenn meines Erachtens, das Buch zu den Pageturner zählt, musste ich kurze Lesepausen einlegen, um erst mal alles sacken zu lassen. Das Ende hatte dann noch einmal Überraschungen für mich parat. Ein absolut lesenswertes Buch, aber ich gestehe mich hat die Thematik schon sehr ergriffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vertrauter Feind, 12. Mai 2011
Von 
S. Hennig "Bücherfan" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verbotene Zimmer (Taschenbuch)
Sam Hayes hat wieder einen gelungenen Thriller abgeliefert. "Das verbotene Zimmer" ist wirklich spannend und mit überraschenden Wendungen. Seit "Stumm" bin ich ein Sam Hayes-Fan. Dieses Buch bestätigt mich darin. Meisterhaft erschafft die Autorin mehrere Handlungsstränge, die auch vom Schreibstil her unterschiedlich sind. Nach und nach laufen dann alle Stränge zusammen, um in einem großen Finale ihren Abschluß zu finden. Ein Handlungsstrang spielt in der Kindheit der Hauptperson, einer in der näheren Vergangenheit und einer in der Jetztzeit. Keine der drei Ebenen würde ohne die anderen Sinn machen. Die Charaktere sind ausgefeilt und prägnant dargestellt. Alles ist flüssig und spannend zu lesen. Nach und nach entwirrt sich, was vorher unklar und verborgen war.

Zur Handlung:

Ein Frau springt in den scheinbar sicheren Tod. Damit will sie ihre Familie schützen. Was treibt sie dazu?

Ava wird in einem Kinderheim eingewiesen, weil ihr Vater nicht für sie sorgt. Ihre Mutter ist tot. In dem Heim passieren viele schreckliche Dinge. Kinder werden vergewaltigt oder verschwinden spurlos. Auch Ava bleibt nicht verschont.

Nina lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter glücklich zusammen. Sie hat einen tollen Vertragsabschluß in ihrem Job als Maskenbildnerin. Doch gerade, als alles am Schönsten ist, holen die Schatten der Vergangenheit sie ein.

Frankie nimmt eine Job in dem Kinderheim an, wo sie als Kind Schreckliches erlebt hat. Sie lernt einen Kollegen kennen, der die Vergangenheit des Heimes genau erforscht.

Mehr möchte ich nicht verraten.

Bei diese Buch handelt es sich um einen Thriller, der eine Frau bis an ihre Grenzen und weit darüber hinaus führt. "Trauen Sie niemandem" war lange ihr Leitsatz. Es war fesselnd, wenn auch furchtbar an einigen Stellen. Manche Dinge sind einfach unfassbar böse. Für einen Thriller-Fan ist das Buch auf jeden Fall lesenswert.
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Das verbotene Zimmer
Das verbotene Zimmer von Sam Hayes (Taschenbuch - 15. April 2011)
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