Kundenrezensionen


771 Rezensionen
5 Sterne:
 (487)
4 Sterne:
 (135)
3 Sterne:
 (59)
2 Sterne:
 (43)
1 Sterne:
 (47)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


961 von 999 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich mein Krimihighlight des Jahres!
Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine Mutter hat sich...
Veröffentlicht am 9. Juni 2010 von goat

versus
107 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend mit klischeehaftem Ende
Thomas Satorius wird nach zehn Jahren wegen eines Doppelmordes an zwei jungen Mädchen aus der Haft entlassen. Er hat die Morde nie zugegeben, kann sich aber an den Abend auch nicht erinnern. Er kehrt zurück in das kleine Dorf in dem sein Vater lebt und wieder verschwindet ein Mädchen, das einem der Opfer zum Verwechseln ähnlich sieht. Pia Kirchhof und...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2010 von Gerda


‹ Zurück | 1 277 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

961 von 999 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich mein Krimihighlight des Jahres!, 9. Juni 2010
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine Mutter hat sich schon vor Jahren von seinem Vater getrennt. Da seine Eltern ihm bei den Besuchen im Gefängnis immer eine heile Welt vorgespielt haben, ist der Schock umso größer als er feststellen muss, dass auch das Leben seiner Eltern in Scherben liegt. Dabei weiß Tobias selbst nicht so genau, was vor 11 Jahren eigentlich passiert ist, als zwei siebzehnjährige Mädchen einfach spurlos verschwanden. Doch die Beweise sprachen gegen ihn.

Jetzt hat er die Strafe abgesessen und ist zurück. Eine Welle des Hasses schlägt ihm entgegen und zu seinem Entsetzen scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen, denn schon wieder ist ein Mädchen verschwunden ...

Dies ist bereits der vierte Band aus der Bodenstein / Kirchhoff-Reihe und zugleich mein Einstieg in ebendiese. Gut fand ich, dass ich beim Lesen nie den Eindruck hatte, dass mir aus den früheren Bänden etwas an Informationen fehlt.
Nele Neuhaus hat einen sehr flüssigen Schreibstil und genau der hat mich richtig gefesselt. Nach und nach lernt der Leser die Bewohner des Dorfes kennen und kann ungefähr nachempfinden, wie Tobias sich fühlen muss, diese eingeschworene Gemeinschaft gegen sich zu haben. Die Autorin hat es geschafft, ihre Charaktere so zu stricken, dass ich nicht mehr wusste, wem man noch trauen kann und wem nicht.

Die auf Amazon angegebene Seitenzahl von 400 Seiten stimmt nicht. Es sind 537 Seiten Spannung pur. Dieser Roman gehört für mich eindeutig zu den Krimi-Highlights in diesem Jahr. Die anderen Bücher aus der Reihe werde ich ganz bestimmt auch lesen.

Hier die Reihenfolge der Bände:

1. Eine unbeliebte Frau
2. Mordsfreunde
3. Tiefe Wunden
4. Schneewittchen muss sterben
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


241 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diesesmal würde ich gerne 10 ********** vergeben, 9. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Wow - die Leseprobe zu dem Taunus-Krimi Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gefiel mir schon sehr gut, aber ich hätte trotzdem nicht so ein spannendes und tolles Buch erwartet!

Ich habe das 537 Seiten dicke Buch verschlungen und war begeistert von dem flüssigen Schreibstil, den gut durchdachten Handlungssträngen und den zahlreichen Wendungen, die voller Hochspannung waren. Zu dem auch ein Lob an die visuelle Aufbereitung: Das Cover ist sehr gut gelungen - es wirkt interessant und auch etwas gruselig, da es so düster ist und dazu noch die rot leuchtenden Blutstropfen als Kontrast aufweist: auf einen Blick sieht man, das einen kein schönes Märchen erwarten wird...

Die Autorin selbst wohnt auch im Taunus, so dass man sicher genaue und sehr naturgenaue Ortsbeschreibungen erwarten kann, was für mich auch ein Pluspunkt ist. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn ich weiß, dass der Schriftsteller die Handlungsorte persönlich gut kennt. Diese Buch ist ein weiteres Band um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In diesem Fall geht es um eine Frau, auf die ein brutaler Anschlag verübt wurde und deren Sohn vor über 10 Jahren am verschwinden zweier junger Mädchen Schuld gewesen sein soll. Warum wurde die Frau so hinterhältig bedrängt? war Ihr Sohn damals wirklich schuldig? Was geht in dem kleinen Dorf wirklich vor und warum verschwinden plötzlich wieder Mädchen? Nach und nach werden diese Fragen im Buch beantwortet und es gibt immer wieder überraschende Wendungen und eine viel zahl an Charakteren, die diese Geschichte nicht leichter machen zu durchschauen. Ein sehr aufwühlendes Buch, das einem auch vorführt, wie eine enge Dorfgemeinschaft auseinander bricht.

Da ich bisher noch kein Buch aus dieser Reihe kannte, habe ich gehofft, das man auch ohne Vorkenntnisse dieser Buchserie dem Krimi problemlos folgen kann. Nach dem beenden dieses Werkes ist meine Hoffnung voll und ganz bestätigt. Nichts desto trotz werde ich nun die komplette Krimireihe lesen, da mich Frau Neuhaus mit dieser Neuerscheinung komplett überzeugt hat und es für mich das beste Buch ist, dass ich in den letzten Monaten gelesen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


92 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts ist wie es scheint, 22. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Tobias Sartorius ist frei... nach 10 Jahren Knast wegen eines Doppelmordes an Laura und Stephanie. Doch zuhause ist nichts mehr wie es war. Und auch nicht, wie es jetzt zu sein scheint. Der Gasthof seiner Eltern ist den Bach runter, seine Eltern sind getrennt. Obwohl Tobias seine Strafe abgesessen hat, verfolgt ihn das ganze Dorf. Lauras Leiche wird gefunden, doch Stephanie... Schneewittchen... bleibt verschwunden. Und dann verschwindet wieder ein Mädchen, Amelie.

Was ist nur los in diesem Kaff, in dem jeder den anderen schützt. Obwohl ziemlich bald klar ist, dass Tobias wohl einfach nur der Lückenbüsser für andere Mistsäcke war, ist die ganze Angelegenheit ziemlich verstrickt.

Und das ist das, was mir bei diesem Krimi gefallen hat- die Spannung wird über lange Strecken gehalten, die Verwirrungen sind kaum durchschaubar, aber trotzdem nicht so verwirrend, dass man garnichts mehr begreift. Und so entwickelt sich ein Krimi von der allerfeinsten Sorte. Das Auf und Ab der sich zuspitzenden Situationen fesselt, die einzelnen Charakteren sind gut beschrieben, sodass man sich schnell in das Geschehen einfindet. Und plötzlich gehts unerwartet in eine andere Richtung, ohne dass der rote Faden abreisst.

Dies ist bereits der 4. Taunus-Krimi von Nele Neuhaus, in dem Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff tätig sind, und ich hoffe, es wird nicht der letzte sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


107 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend mit klischeehaftem Ende, 15. Oktober 2010
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Thomas Satorius wird nach zehn Jahren wegen eines Doppelmordes an zwei jungen Mädchen aus der Haft entlassen. Er hat die Morde nie zugegeben, kann sich aber an den Abend auch nicht erinnern. Er kehrt zurück in das kleine Dorf in dem sein Vater lebt und wieder verschwindet ein Mädchen, das einem der Opfer zum Verwechseln ähnlich sieht. Pia Kirchhof und Oliver von Bodenstein ermitteln zunächst im Falle des vermissten Mädchens, bald aber auch bezüglich des bereits scheinbar aufgeklärten Doppelmordes.
Anfangs habe ich dieses Buch sozusagen inhaliert. So viele unterschiedliche Personen, tragische Geschichten, Handlungsstränge, Verdächtige, zu verfolgende persönliche Dramen; ich war begeistert. Als das Ganze in einem Knäuel zusammenhängender Verschwörung endet, ( ohne zuviel verraten zu wollen) war ich doch sehr enttäuscht. Toller Anfang, aber zu klischeehaftes Ende. Ich würde jedoch noch ein Buch von Nele Neuheus testen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nervenzerreißend aber dennoch spannend bis zum Schluss, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Zum Inhalt des Buches ist hier schon so viel geschrieben worden, dass eigentlich nichts hinzuzufügen ist, wenn man nicht Gefahr laufen will zu spoilern. Deshalb will ich nicht lange schwadronieren. Mein Fazit lautet: Kaufen! Wenn man einen spannenden, bis zum Schluss durchdachten Krimi lesen möchte, dessen verschiedene Handlungsstränge am Ende wieder alle zusammenlaufen. Der flüssige Schreibstil der Autorin ermöglicht ein vergnügliches und fesselndes Lesen, wobei ich mit fesselnd nicht meine, dass einem der Atem stockt. Wer einen Schocker zum Lesen sucht ist mit diesem Buch schlecht beraten. Vielmehr versteht es die Autorin fabelhaft, trotz zahlreich auftretender, immer mehr werdender Personen und Motive sowie verschiedenen Wendungen innerhalb der Geschichte alle Handlungsfäden zusammenzuhalten bzw. -zuführen. Ferner vermag die Autorin mit detaillierterem Wissen über die Polizeiarbeit und über die Örtlichkeiten zu glänzen, so dass dem Leser kaum Zweifel an der Authentizität der fiktiven Geschichte aufkommen.

Gleichwohl hätten weniger Personen, und damit einhergehend weniger Motive, der Geschichte keinen Abbruch getan. Denn bedingt durch die vielen Beteiligten musste man bei deren jeweiligem Auftritt öfters überlegen: Wer war das jetzt noch mal? ... ach ja... Zudem war das Ende des Krimis für mich nahe am Overkill und passte nicht recht ins Gesamtbild. Auf Teufel komm raus musste noch schnell dramatisiert und in verschiedenen Szenarien innerhalb kürzester Zeit gelyncht, gekämpft und geschossen werden, so dass das Ende eher was von einem Actionfilm hatte und die relative Glauwürdigkeit (ja, es ist nur ein fiktiver Roman) innerhalb der letzten Seiten verlustig geht. Trotzdem ist das Buch durchaus lesens- und empfehlenswert.

Außerhalb dieser Kritik möchte ich noch folgendes anmerken, wobei ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass ein derartiger Fehler im Buch unterlaufen ist, den niemand bemerkt haben will. Deshalb rufe ich gerne auf, mir Kommentare zu hinterlassen und mich aufzuklären, falls mir beim Lesen irgendwas entgangen ist oder ich was falsch verstanden habe. Zur Sache: Am Sonntag, 09.11.2008 (Seite 90, 8. Zeile von unten) ist Gregor Lauterbach - zusammen mit Claudius Terlinden - zum Frühschoppen nach der Kirche im Schwarzen Ross. Am Montag, 10.11.2008 (Seite 111 gleich oben) wird Gregor Lauterbach von seinem Chauffeur nach Hause gebracht und zwar von einer Dienstreise. Im Buch heißt es: "Drei Tage war er (Gregor Lauterbach) nicht zu Hause gewesen, erst hatte er Termine in Berlin, dann die Kultusministerkonferenz in Stralsund..." Ich will nicht kleinkariert wirken, aber ich kann mir eben nicht vorstellen, dass das beim Korrekturlesen usw. nicht aufgefallen ist. Für hilfreiche Kommentare schon jetzt vielen Dank.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneewittchen, 8. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Die Dorfidylle im Taunus trügt. Ein verurteilter Strafgefangener wird aus der Haft entlassen und kehrt in sein Heimatdorf und damit an den Ort des Geschehens zurück. Für die Dorfbewohner ein gefundenes Fressen, denn kaum ist Tobias zurück, verschwinden erneut junge Mädchen im Dorf. Auch seine Mutter ist Tod. Doch der Selbstmord erweist sich als Mord. Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln. Sie kommen einem Spiel aus Intrigen, Manipulationen und Hasstiraden auf die Spur. Auch das Privatleben der beiden Kommissar kommt nicht zu kurz. Doch im Vordergrund stehen die Ermittlungen in diesem Fall. Aber mehr möchte ich hier zum Inhalt gar nicht verraten.
Nele Neuhaus gelingt es mit diesem Buch den Leser wieder in ihren Bann zu ziehen. Denn wenn man schon die ersten Teile gelesen ha, kann man es gar nicht abwarten, wieder neues von dem sympathischen Ermittlerteam zu hören, die neben ihren spannenden Fällen auch noch ein sehr interessantes Privatleben besitzen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Mein Fazit: Ein absolutes Muss für Fans von Krimireihen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Spannungslevel, 6. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Dieser Krimi ist komplex, gut durchdacht und spannend bis zum Schluss. Die Autorin hält sich nicht mit allzu detaillierten Landschaftsbeschreibungen auf. Ihre Protagonisten sind facettenreich und man lernt sie im Laufe der Geschichte immer besser kennen. Nachdem Tobias Sartorius in sein Heimatdorf zurückkehrt kochen die Gemüter hoch. 10 Jahre saß er im Gefängnis, wegen Mordes an zwei jungen Mädchen, doch schnell keimt in Kriminaloberkommissarin Pia Kirchhoff der Verdacht, dass mehr hinter der Sache steckt. Immer tiefer dringen die Ermittler in das feine Netz aus Lügen, Verrat und Intrigen, welches sich durch die Dorfgemeinschaft zieht und entdecken dabei unfassbares. Die privaten Probleme der Kriminalbeamten lassen sie dabei menschlicher wirken, bleiben aber dezente Randhandlung.
Nele Neuhaus schreibt flüssig und eingängig, findet Zusammenhänge und schafft immer neue, unerwartete Wendungen. Bis zur letzten Seite kommt nie Langeweile auf und immer wenn man dachte der Lösung nahe zu sein, wendet sich das Blatt abermals. Sie legt die Messlatte hoch und schafft es das Niveau zu halten. Ein wirklich gelungener 4. Fall für ihr Ermittlerduo.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber zu viele Handlungstränge, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Das Buch ist an sich spannend und hat man einmal angefangen, dann will man auch schnellstens wissen, wer - was - wie - warum... schnell wird man dies jedoch nicht wissen. Das Buch neigt etwas zum "künstlich in die Länge gezogenen" ... Ausserdem ist es ein bisschenn schwierig anfangs überhaupt den Faden zu finden - besonders, wenn man sich nicht so gut Namen merken kann - von wem genau gerade überhaupt die Rede ist und wenn man es dann weiss, fragt man sich teilweise, wieso jetzt so ausführlich über die Gefühle und das Leben dieser Person berichtet wird: Wird sie noch wichtig? Hat sie was mit dem Fall zu tun? Man wird in dieser Hinsicht nicht enttäuscht, denn irgendwie hat am Ende jeder im Dorf mit dem Fall was zu tun und hat zu den Geschehnissen massgeblich beigetragen. Und hier ist genau die Kritik, denn die verwirrende und schnelle Hin- und Her- Hüpferei der Autorin zwischen den einzelnen Personen, ist mit der Zeit ermüdend, will man doch endlich in der Geschichte voran kommen und nicht in das Privatleben der Ermittler eingeweiht werden. Ich habe teilweise bis zum nächsten Wechsel die Seiten übersprungen. Grundsätzlich hat die eigentliche Geschichte gutes Potenzial, könnte aber gekürzt werden und die "überraschenden" Wendungen des Endes sind dann doch ein bisschen viel. Ein schlichtes, kurzes und kompaktes Ende wäre für mich befriedigender gewesen, als die vielen krampfhaft gesuchten Zusammenhänge, die dann immer und immer weiterführen, bis schlussendlich jeder Teilschuld trägt... Mein Urteil ist durchwachsen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein unfassbar schlechtes Buch !!, 17. Oktober 2011
Von 
Krimi-Fee - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Obwohl ich von vorneherein den Verdacht hatte, dass mir dieses Buch nicht gefallen würde, habe ich es gelesen - einfach um herauszufinden, warum ein solches Buch ein Bestseller werden konnte.

Was lässt sich an Positivem sagen?

Schwer, etwas zu finden, aber für mich war der Schreibstil ganz okay, lesbar, da habe ich schon Schlechteres gelesen. Natürlich voller Klischees (Haut wie Milch und Honig - der Schatten einer Erinnerung - Mund war staubtrocken) und viele, viele andere ... und voller Sprachkapriolen: "Der Hund, von verfressener Hoffnung getrieben, sprang vom Sofa". Oder: "Keine zwanzig Meter von ihm entfernt saß seine Frau mit dem Mann, auf dessen Gesellschaft sie sich mit drei Ausrufezeichen freute."
Darüber konnte ich aber wenigstens noch schmunzeln.

Positiv war auch noch, dass stellenweise so was wie Spannung aufkam.

Einige Rezensenten haben hier geschrieben, dass ihnen die Sprache vorkam wie in einem Aufsatz eines talentierten Schülers.
Ähnliche Empfindungen hatte ich auch, aber ich glaube, das liegt nicht am Stil, sondern am Plot und an der Komposition.

Krimi-Plot + Komposition (ein Beispiel):

Die Geschichte, die Figuren, die Sprache, die Erzählweise ... das alles kommt sehr plakativ daher, simpel aneinandergereiht, holzschnittartig. So, wie klein Moritz sich eben einen Krimi vorstellt.
Beispiele: auf Seite 169 erhält Amelie brisantes Beweismaterial für die Mädchenmorde, das ihr die Augen öffnet und sie in Gefahr bringt ... erstes "Peng".
4 Seiten später erhält jemand einen Erpresserbrief ... nächstes "Peng"!
Seite 177: Die Kommissarin Pia stellt fest, dass ein wichtiger Bericht aus einer Polizeiakte entfernt wurde. Fazit: Ein Kollege muss korrupt und erpressbar sein ... wieder "Peng"!
Seite 181: Tobias wird überfallen und soll offenbar getötet werden.

Man beachte: ein rätselhaftes, brisantes Beweisstück, ein Verräter in den eigenen Reihen, Erpressung, Mordversuch - und das alles auf nur 13 aufeinander folgenden Seiten! So was nenne ich Holzhammermethode!

Aber es geht ja noch viel, viel schlimmer!

Folgende Vergehen, Delikte, Geschehnisse kommen in diesem Buch vor:
Ehebruch (bei fast allen Hauptfiguren!), mehrfacher Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Verführung Minderjähriger, Anstiftung zum Mord, zweifache Entführung, etliche Mordversuche, zwei Selbstmorde, ein tödlicher Unfall, Erpressung, Denunziation, Bestechung, falsche Polizistin, Unterschlagung eines Testaments, eine fast tödliche Prügelei, üble Nachrede, Komplizenschaft, Vertuschung von Straftaten, Beihilfe zum Mord ...
Eigentlich so ziemlich alles, was Menschen sich überhaupt antun können, kommt in diesem Krimi vor.

Auf den Seiten wimmelt es von Lügnern, Betrügern, Mördern, Denunzianten, Vergewaltigern, Erpressern, Psychopathen, Soziopathen, kriminellen Mitläufern und was noch alles. Im Grunde wusste ich schließlich nicht mehr, ob ich weinen oder lachen sollte ... war dies vielleicht eine Satire, und ich habe es nicht begriffen?

Nein, Spannung geht anders, Spannung geht subtiler. Spannung entsteht nicht, weil dauernd was passiert. Spannung entsteht durch vielschichtige, leidende, authentische Charaktere, die überraschen, die nicht vorhersehbar sind, durch Charaktere, die leben.
Diese hier haben ein Herz und ein Gemüt aus Papier und handeln vorhersehbar, nach dem Klischee eben.

Und dann dieser Zug ins Gigantöse:

Die Figuren sind nicht einfach irgendwelche normalen Menschen. Wenn doch, sind sie zumindest adlig. Da gibt es den windelweichen Politiker, die berühmte, bestbezahlte Schauspielerin, den berühmten Polarforscher, den Inhaber eines börsennotierten Unternehmens, der der Gottvater von Altenhain ist und seinen Sohn, einen Banker, der 350 Millionen in den Sand gesetzt hat.

Teenager erfinden solche Geschichten - in denen auf jeder dritten Seite ein kleines Erdbeben passiert - und solch eine Fülle an völlig übertriebenen Figuren. Solch einen hanebüchenen Unsinn erwarte ich aber nicht in einem Krimi von einer Erwachsenen für Erwachsene.
Immerhin weiß ich jetzt, warum das Buch ein Bestseller wurde. Bücher wie diese haben eben auch ihre Klientel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


47 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Muss man nicht gelesen haben, 16. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4) (Taschenbuch)
Aufgrund der guten Kritiken, der spannenden Leseprobe und des eigentlich vielversprechenden Titels habe ich das Buch "Schneewittchen muss sterben" gekauft - in der Hoffnung, einen schönen Krimi in den Händen zu halten.
Um so größer war meine Enttäuschung. Während die ersten Seiten noch recht interessant waren, wurde die Story rasch durchschaubar und dadurch zunehmend langweilig. Zum Ende hin waren Teile der Geschichte zwar überraschend, jedoch keineswegs spannend. Es entstand für mich der Eindruck, als hätte Nele Neuhaus einfach noch viele Wendungen und Nebenstories in das Ende des Buches quetschen wollen. Hier wäre vielleicht weniger dann doch mehr gewesen, denn die Grundidee ist eigentlich gar nicht schlecht.

Stilistisch ist das Buch ebenfalls kein Meisterwerk - aber eigentlich erwarte ich das von einem Krimi auch nicht unbedingt, dieser soll mich in erster Linie unterhalten. Diese Erwartung hat dieses Buch aber ziemlich verfehlt.

Zwei Sterne gibt es für die gute Idee und den interessanten Anfang, trotzdem fällt dieses Buch unter die Kategorie "Muss man nicht gelesen haben".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 277 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 4)
EUR 9,95
Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 10 Tagen.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen