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956 von 993 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Für mich mein Krimihighlight des Jahres!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine Mutter hat sich schon vor Jahren von seinem Vater getrennt. Da seine Eltern ihm bei den Besuchen im Gefängnis immer eine heile Welt vorgespielt haben, ist der Schock umso größer als er feststellen muss, dass auch das Leben seiner Eltern in Scherben liegt. Dabei weiß Tobias selbst nicht so genau, was vor 11 Jahren eigentlich passiert ist, als zwei siebzehnjährige Mädchen einfach spurlos verschwanden. Doch die Beweise sprachen gegen ihn.Jetzt hat er die Strafe abgesessen und ist zurück. Eine Welle des Hasses schlägt ihm entgegen und zu seinem Entsetzen scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen, denn schon wieder ist ein Mädchen verschwunden ... Dies ist bereits der vierte Band aus der Bodenstein / Kirchhoff-Reihe und zugleich mein Einstieg in ebendiese. Gut fand ich, dass ich beim Lesen nie den Eindruck hatte, dass mir aus den früheren Bänden etwas an Informationen fehlt. Nele Neuhaus hat einen sehr flüssigen Schreibstil und genau der hat mich richtig gefesselt. Nach und nach lernt der Leser die Bewohner des Dorfes kennen und kann ungefähr nachempfinden, wie Tobias sich fühlen muss, diese eingeschworene Gemeinschaft gegen sich zu haben. Die Autorin hat es geschafft, ihre Charaktere so zu stricken, dass ich nicht mehr wusste, wem man noch trauen kann und wem nicht. Die auf Amazon angegebene Seitenzahl von 400 Seiten stimmt nicht. Es sind 537 Seiten Spannung pur. Dieser Roman gehört für mich eindeutig zu den Krimi-Highlights in diesem Jahr. Die anderen Bücher aus der Reihe werde ich ganz bestimmt auch lesen. Hier die Reihenfolge der Bände: 1. Eine unbeliebte Frau 2. Mordsfreunde 3. Tiefe Wunden 4. Schneewittchen muss sterben Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
236 von 269 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Diesesmal würde ich gerne 10 ********** vergeben,
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Wow - die Leseprobe zu dem Taunus-Krimi Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus gefiel mir schon sehr gut, aber ich hätte trotzdem nicht so ein spannendes und tolles Buch erwartet!Ich habe das 537 Seiten dicke Buch verschlungen und war begeistert von dem flüssigen Schreibstil, den gut durchdachten Handlungssträngen und den zahlreichen Wendungen, die voller Hochspannung waren. Zu dem auch ein Lob an die visuelle Aufbereitung: Das Cover ist sehr gut gelungen - es wirkt interessant und auch etwas gruselig, da es so düster ist und dazu noch die rot leuchtenden Blutstropfen als Kontrast aufweist: auf einen Blick sieht man, das einen kein schönes Märchen erwarten wird... Die Autorin selbst wohnt auch im Taunus, so dass man sicher genaue und sehr naturgenaue Ortsbeschreibungen erwarten kann, was für mich auch ein Pluspunkt ist. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn ich weiß, dass der Schriftsteller die Handlungsorte persönlich gut kennt. Diese Buch ist ein weiteres Band um die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In diesem Fall geht es um eine Frau, auf die ein brutaler Anschlag verübt wurde und deren Sohn vor über 10 Jahren am verschwinden zweier junger Mädchen Schuld gewesen sein soll. Warum wurde die Frau so hinterhältig bedrängt? war Ihr Sohn damals wirklich schuldig? Was geht in dem kleinen Dorf wirklich vor und warum verschwinden plötzlich wieder Mädchen? Nach und nach werden diese Fragen im Buch beantwortet und es gibt immer wieder überraschende Wendungen und eine viel zahl an Charakteren, die diese Geschichte nicht leichter machen zu durchschauen. Ein sehr aufwühlendes Buch, das einem auch vorführt, wie eine enge Dorfgemeinschaft auseinander bricht. Da ich bisher noch kein Buch aus dieser Reihe kannte, habe ich gehofft, das man auch ohne Vorkenntnisse dieser Buchserie dem Krimi problemlos folgen kann. Nach dem beenden dieses Werkes ist meine Hoffnung voll und ganz bestätigt. Nichts desto trotz werde ich nun die komplette Krimireihe lesen, da mich Frau Neuhaus mit dieser Neuerscheinung komplett überzeugt hat und es für mich das beste Buch ist, dass ich in den letzten Monaten gelesen habe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
104 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Spannend mit klischeehaftem Ende,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Thomas Satorius wird nach zehn Jahren wegen eines Doppelmordes an zwei jungen Mädchen aus der Haft entlassen. Er hat die Morde nie zugegeben, kann sich aber an den Abend auch nicht erinnern. Er kehrt zurück in das kleine Dorf in dem sein Vater lebt und wieder verschwindet ein Mädchen, das einem der Opfer zum Verwechseln ähnlich sieht. Pia Kirchhof und Oliver von Bodenstein ermitteln zunächst im Falle des vermissten Mädchens, bald aber auch bezüglich des bereits scheinbar aufgeklärten Doppelmordes.Anfangs habe ich dieses Buch sozusagen inhaliert. So viele unterschiedliche Personen, tragische Geschichten, Handlungsstränge, Verdächtige, zu verfolgende persönliche Dramen; ich war begeistert. Als das Ganze in einem Knäuel zusammenhängender Verschwörung endet, ( ohne zuviel verraten zu wollen) war ich doch sehr enttäuscht. Toller Anfang, aber zu klischeehaftes Ende. Ich würde jedoch noch ein Buch von Nele Neuheus testen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
88 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nichts ist wie es scheint,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Tobias Sartorius ist frei... nach 10 Jahren Knast wegen eines Doppelmordes an Laura und Stephanie. Doch zuhause ist nichts mehr wie es war. Und auch nicht, wie es jetzt zu sein scheint. Der Gasthof seiner Eltern ist den Bach runter, seine Eltern sind getrennt. Obwohl Tobias seine Strafe abgesessen hat, verfolgt ihn das ganze Dorf. Lauras Leiche wird gefunden, doch Stephanie... Schneewittchen... bleibt verschwunden. Und dann verschwindet wieder ein Mädchen, Amelie.Was ist nur los in diesem Kaff, in dem jeder den anderen schützt. Obwohl ziemlich bald klar ist, dass Tobias wohl einfach nur der Lückenbüsser für andere Mistsäcke war, ist die ganze Angelegenheit ziemlich verstrickt. Und das ist das, was mir bei diesem Krimi gefallen hat- die Spannung wird über lange Strecken gehalten, die Verwirrungen sind kaum durchschaubar, aber trotzdem nicht so verwirrend, dass man garnichts mehr begreift. Und so entwickelt sich ein Krimi von der allerfeinsten Sorte. Das Auf und Ab der sich zuspitzenden Situationen fesselt, die einzelnen Charakteren sind gut beschrieben, sodass man sich schnell in das Geschehen einfindet. Und plötzlich gehts unerwartet in eine andere Richtung, ohne dass der rote Faden abreisst. Dies ist bereits der 4. Taunus-Krimi von Nele Neuhaus, in dem Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff tätig sind, und ich hoffe, es wird nicht der letzte sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
40 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Schneewittchen hat mich entäuscht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Tobias, ein angeblicher Mädchenmörder, wird nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und von seiner Vergangenheit eingeholt...Als ich mich für den Kauf dieses Buches entschied, wusste ich nicht, dass es auf den derzeitigen Bestseller-Listen ganz oben steht. Das habe ich erst erfahren, als ich die ersten 200 Seiten gelesen hatte und bereits frustriert aufgeben wollte - ich warf da u.a. einen Blick auf die Rezensionen bei Amazon, weil ich sehen wollte, wie es denn allgemein so bewertet wurde/ wird. Ich muss sagen, ich war ehrlich überrascht, dass dieses Buch so erfolgreich ist. Ich wollte einen spannenden deutschen Krimi lesen, statt dessen wurden mir im ersten Drittel des Romans gefühlte 100 Charaktere präsentiert, und dies sehr detailliert. Schade, dass kein Namenregister vorne im Buch war, anhand dessen ich mir immer wieder ins Gedächtnis hätte rufen können, wer denn gleich wieder wer ist. Ich erfuhr über die Ehe- und Beziehungsprobleme, die verbotenen Nebentätigkeiten und Familienverhältnisse der Kriminalbeamten und wühlte mich so tapfer lesend durch viele Seiten, mich fragend, was das denn nun mit dem eigentlichen Thema - dem Kriminalfall - zu tun hat. Es ist schon gut und nett, wenn der aufklärende Kommissar auch ein Privatleben hat und nicht nur eine gesichtslose Hülle ist, aber diese detailreiche Darstellung war mir persönlich ZUVIEL. Die an sich nicht unspannende Geschichte, die prinzipiell auch gut aufgebaut ist, wäre auf 250 Seiten komprimiert besser erzählt worden als in dieser epischen Länge, durchtränkt mit sinnlosen Szenen wie z.B. einem Hausmeister, der sich er Kriminalbeamtin Pia in den Weg stellt und auch noch einen Dialog mit ihr führt, der ebenfalls nichts aussagt und für die Story komplett irrelevant ist. Die in den Fall verwickelten Kriminalbeamten waren für meinen Geschmack zu zahlreich, auch, wenn wahrscheinlich in der Realität auch ein ganzes Heer von ihnen an einem derartigen Fall recherchiert. Als Leser möchte ich mich aber auf zwei, drei beschränken können. Insgesamt ist es aus meiner Sicht die Grundlage für das Drehbuch zu einem drittklassischen ZDF-Hauptproramm-Krimi ohne besonderen Nachhall. Ein toller Erfolg fur die Autorin, die damit gut ankommt, für mich als Leserin aber eine Enttäuschung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nicht nervenzerreißend aber dennoch spannend bis zum Schluss,
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Zum Inhalt des Buches ist hier schon so viel geschrieben worden, dass eigentlich nichts hinzuzufügen ist, wenn man nicht Gefahr laufen will zu spoilern. Deshalb will ich nicht lange schwadronieren. Mein Fazit lautet: Kaufen! Wenn man einen spannenden, bis zum Schluss durchdachten Krimi lesen möchte, dessen verschiedene Handlungsstränge am Ende wieder alle zusammenlaufen. Der flüssige Schreibstil der Autorin ermöglicht ein vergnügliches und fesselndes Lesen, wobei ich mit fesselnd nicht meine, dass einem der Atem stockt. Wer einen Schocker zum Lesen sucht ist mit diesem Buch schlecht beraten. Vielmehr versteht es die Autorin fabelhaft, trotz zahlreich auftretender, immer mehr werdender Personen und Motive sowie verschiedenen Wendungen innerhalb der Geschichte alle Handlungsfäden zusammenzuhalten bzw. -zuführen. Ferner vermag die Autorin mit detaillierterem Wissen über die Polizeiarbeit und über die Örtlichkeiten zu glänzen, so dass dem Leser kaum Zweifel an der Authentizität der fiktiven Geschichte aufkommen.Gleichwohl hätten weniger Personen, und damit einhergehend weniger Motive, der Geschichte keinen Abbruch getan. Denn bedingt durch die vielen Beteiligten musste man bei deren jeweiligem Auftritt öfters überlegen: Wer war das jetzt noch mal? ... ach ja... Zudem war das Ende des Krimis für mich nahe am Overkill und passte nicht recht ins Gesamtbild. Auf Teufel komm raus musste noch schnell dramatisiert und in verschiedenen Szenarien innerhalb kürzester Zeit gelyncht, gekämpft und geschossen werden, so dass das Ende eher was von einem Actionfilm hatte und die relative Glauwürdigkeit (ja, es ist nur ein fiktiver Roman) innerhalb der letzten Seiten verlustig geht. Trotzdem ist das Buch durchaus lesens- und empfehlenswert. Außerhalb dieser Kritik möchte ich noch folgendes anmerken, wobei ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass ein derartiger Fehler im Buch unterlaufen ist, den niemand bemerkt haben will. Deshalb rufe ich gerne auf, mir Kommentare zu hinterlassen und mich aufzuklären, falls mir beim Lesen irgendwas entgangen ist oder ich was falsch verstanden habe. Zur Sache: Am Sonntag, 09.11.2008 (Seite 90, 8. Zeile von unten) ist Gregor Lauterbach - zusammen mit Claudius Terlinden - zum Frühschoppen nach der Kirche im Schwarzen Ross. Am Montag, 10.11.2008 (Seite 111 gleich oben) wird Gregor Lauterbach von seinem Chauffeur nach Hause gebracht und zwar von einer Dienstreise. Im Buch heißt es: "Drei Tage war er (Gregor Lauterbach) nicht zu Hause gewesen, erst hatte er Termine in Berlin, dann die Kultusministerkonferenz in Stralsund..." Ich will nicht kleinkariert wirken, aber ich kann mir eben nicht vorstellen, dass das beim Korrekturlesen usw. nicht aufgefallen ist. Für hilfreiche Kommentare schon jetzt vielen Dank. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Herbe Enttäuschung,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Alles in diesem Buch ist zuviel.Oder besser gesagt, es gibt fast nichts an menschlichen Dramen, die Frau Neuheus hier nicht reingepackt haette.Das weitet sich so aus, dass man irgendwann wirklich das Gefühl hat, in einem Dreigroschroman gelandet zu sein. Der Kriminalfall ist wenig spannend, da einem bereits nach kurzer Zeit recht klar ist, was sich da abgespielt hat.Ihre ersten drei Buecher haben mir wirklich gut gefallen, obwohl gerade im dritten Buch schon ein recht starker Hang zum Kitsch drin war.Aber in diesem Buch verging mir wirklich schon nach sehr kurzer Zeit die Freude am Weiterlesen und so habe ich mich nach der Hälfte mehr oder minder durchgequält und gehofft, dass es besser werden könnte, aber es wurde noch schlimmer... Weniger wäre in diesem Buch eindeutig mehr gewesen, es muss nicht jedes mögliche private Drama in einem einzigen Buch verarbeitet werden. Schade, sehr schade. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schneewittchen - einer der Besten Nele Neuhaus,
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Vorab, ich bin ein Leser, der alle Nele Neuhaus Krimis verschlingt. In diesem Band kommt Tobias Sartorius nach 10 Jahren Gefängnis wegen eines Doppelmordes an Laura und Stephanie frei. Doch zuhause ist nichts mehr wie es war. Und auch nicht, wie es jetzt zu sein scheint. Der Gasthof seiner Eltern ist ruiniert, seine Eltern sind getrennt. Obwohl Tobias seine Strafe abgesessen hat, verfolgt ihn das ganze Dorf. In die Szenerie um die Bewohner von Altenhain kann sich der Leser richtig hineinversetzen. Es blinzeln Nachbarn hinter Gardinen, schwatzen Hausfrauen im Tante-Emma-Laden und Unbekannte malen hässliche Parolen an Hauswände. Natürlich will wie immer keiner etwas gewusst haben. Lauras Leiche wird gefunden, doch Stephanie (Schneewittchen) bleibt verschwunden. Und dann verschwindet wieder ein Mädchen, Amelie. In Altenhain wird sofort Tobias verdächtigt. Dem Ermittlerduo Kirchhoff und Bodenstein kommen allerdings bald Zweifel an der Schuld von Tobias. Die Verdachtsmomente steigern sich immer mehr. Zuerst wird die Mutter des jungen Mannes tätlich schwer angegriffen, und dann verschwindet ein drittes Mädchen. Es kann doch nicht wieder Tobias gewesen sein? Es will alles nicht so recht zusammenpassen. Der Spannungsbogen wächst in diesem Band beständig an. Aber auch durch ihren flüssigen Schreibstil und den häufigen Perspektivenwechsel gelingt es Nele Neuhaus wie immer die Spannung über alle Seiten stets hoch zu halten. Die Verwirrungen sind kaum durchschaubar, aber trotzdem nicht zu verwirrend. Da ich mich bereits einige Bände vorher schon in das Ermittlerduo verliebt" habe möchte ich Neueinsteigern noch mitgeben, dass die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben sind, sodass man sich schnell in das Geschehen einfindet, man muss also nicht zwingend alle anderen Bände kennen. Ich hatte dieses Jahr das Glück bei der Aktion Ich schenk dir ein Buch" 30 Bände zu erhalten. Von durchwegs allen Beschenkten kamen sehr positive Rückmeldungen, ein Großteil hat sich bereits weitere Bände von Nele Neuhaus zugelegt und ebenso wie ich alle verschlungen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Interessant aufgebaut, aber langatmig geschrieben,
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Der vierte Fall für Pia Kirchhoff und Oliver Bodenstein ist zwar eine ziemliche Steigerung zum ersten Fall (Eine unbeliebte Frau) und interessant aufgebaut, aber so richtig mitziehen tut der Fall trotzdem nicht.Die Intrigen im Dorf sind gut durchdacht, und beim Lesen musste ich häufig an "Twin Peaks" denken, das ziemlich ähnlich aufgebaut ist. Fragen tauchen einige auf, man kann hübsch miträtseln, wer denn wie in die Geschichte verwickelt ist - aber wirkliche Spannung kommt nicht auf. Kaum fragt man sich, was denn nun mit den verschiedenen Opfern ist, wird im folgenden Kapitel umgehend dorthin geschwenkt und jedes mögliche Bangen schon im Keim erstickt. Auch weiß man schon bis Seite 50, wie die Geschichte gestrickt ist, wer in Fallen tappt, wer fälschlich verdächtigt wird und wer da mit wem was anfangen wird. Das ist ein bisschen schade und verschenkte Spannung. Die Autorin verwendet weniger Klischees als im ersten Band, aber immer noch ganz schön viele - aber ich denke, das wird sich noch verbessern. Alles in allem ein nettes Buch, aber kein Pageturner - und ich werde es bei zwei Büchern der Autorin belassen, es gibt viel bessere deutschsprachige Autorinnen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
W O W,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) (Taschenbuch)
Mich hat schon lange kein Buch mehr so gefesselt wie "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus. Jede freie Minute habe ich das Buch zur Hand genommen um endlich weiterlesen zu können.Durch einen Indizienprozess wird der Abiturient Tobias Sartorius schuldig gesprochen. Die Leichen der beiden Mädchen fehlen jedoch. Als er nach zehn Jahren Haft wieder in sein Heimatdorf zurück kehrt und wieder ein Mädchen verschwindet, beginnt erneut eine Hexenjagd. Ich würde gerne noch mehr zum Inhalt schreiben, aber dann müßte ich einiges vorweg nehmen, und das möchte ich nicht. Dieses Buch würde von mir mehr als nur fünf Sterne bekommen, da es einfach genial geschrieben und total spannend und fesselnd ist. Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Schneewittchen muss sterben: Der vierte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-K
rimi) von Nele Neuhaus (Taschenbuch - 11. Juni 2010)
EUR 9,95
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