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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2007
Mila Lippkes "Puppensammler" ist ein hervorragend recherchierter historischer Kriminalroman: Sehr beeindruckend ist vor allem, was die Autorin zum Alltagsleben sowohl einer gutbürgerlichen Tochter als auch der Dienstbotinnen und Arbeiterinnenn im Berlin des Jahres 1878 zusammengetragen hat. Gerade mit dem Hintergrund der Bismarckschen Sozialsistengesetze ergibt das ein sehr eindrucksvolles Bild der Zeit. Auch die medizinischen Details sind sehr interessant. Bei all diesen historischen Elementen kommt der Krimiplot nicht zu kurz. Man darf gespannt sein auf die Fortsetzung!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2007
Ich bin ein Fan von Büchern und Filmen, die im Bereich Gerichtsmedizin spielen. Deshalb habe ich zu Mila Lippkes "Der Puppensammler" gegriffen. Ihr spannendes und originelles "CSI im 19. Jahrhundert" hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Die beiden Helden, die eigenwillige Cecilie Blum und der melancholische Gerichtsmediziner Hektor von Thorwald, lassen mitfiebern. Die Sektionsszenen im Leichenkeller sind anschaulich beschrieben und die Serienmorde angemessen gruselig. Darüber hinaus zeichnet Mila Lippke ein lebendiges Bild der preußischen Gesellschaft zur Zeit von Bismarcks Sozialistengesetzgebung. Schön auch, wie die Autorin gekonnt mit Elementen aus zeitgenössischen Kolportageromanen spielt. Ich bin sehr gespannt auf Cecilies und Hektors neuen Fall - und darauf, wie es mit den beiden weitergeht.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2007
Eine unterhaltsame, spannende Lektüre:

In Berlin Ende des 19. Jahrhunderts begehrt eine junge Frau gegen die arrangierte Hochzeit mit einem Baron auf. Cecilie Blum läuft von ihrem behüteten Leben davon - und landet in einem düsteren, stinkenden Leichenkeller. An diesem Ort seziert der Pathologe Dr. Hektor von Thorwald seine Toten. Cecilie assistiert ihm bei den Sektionen von präparierten Frauenleichen. Eine Serie von grauenhaften Verbrechen findet in Berlin statt: Ein Mörder tötet Frauen, stopft sie aus und staffiert sie wie Puppen aus.

Bald präsentiert die Polizei einen Verdächtigen. Doch Cecilie weiß es besser... Es macht großen Spaß, diesen historischen Krimi zu lesen. Mein persönlicher Favorit in diesem Buch: Dr. von Thorwalds Haushälterin Frau Lindemann! Herrlich giftig!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Mai 2007
Diesen historischen Krimi habe ich an einem Wochenende durchgelesen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Er hebt sich aus der Masse an historischen Romanen hervor, die in letzter Zeit den Markt überschwemmen. Schön ist die Beschreibung der Atmosphäre in Berlin in der Bürgerschicht am Anfang. Die Familie der Heldin Cecilie Blum kam mir ein bißchen vor wie die Buddenbrooks. Im Kontrast dazu das Proletarier-Milieu und der Leichenkeller des Gerichtsarzts Hektor von Thorwald. Gerade die medizinischen Vorgänge in der Pathologie sind super recherchiert. Spannend vor allem auch die Morde an Frauen, die wie Puppen zurecht gemacht werden. Ich will auf jeden Fall bald eine Fortsetzung lesen!
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am 24. Mai 2012
Endlich ein historischer Kriminalromans vor der Kulisse Berlins Ende des 19. Jahrhunderts! Als gebürtige Berlinerin und Liebhaberin medizinischer Krimis und Thriller hatte ich mich auf diesen historischen Kriminalroman gefreut. Doch welche Enttäuschung- grobe stilistische Schnitzer (schwülstig-holperiger Erzählstil, wortwörtliche Wiederholungen von Beschreibungen u.ä.) verderben schnell das Lesevergnügen...Scheinbar verfügt die Autorin nicht über qualifizierte Rezensionisten, um derartige Patzer vor Veröffentlichung auszumerzen. Story und Spannungsbogen sind gelungen, die Protagonisten leicht überzeichnet und z.T. wenig authentisch. Irritierend erscheint auch die ausführliche Rückblende aus Sicht des Täters zur Darstellung von Motiv und Tathergang unmittelbar vor dessen Tod, um das Rätsel vollständig aufzulösen. Die Situation hierfür ist unglücklich gewählt. Schade!
Wer ebenso ein Fan historischer Medizinkrimis ist, dem sei
- "Anatomie der Täuschung" von Lawrence Goldstone
- "Im Schatten der Gerechtigkeit" von Anne Perry
- "Der Teufel vom Ryck" von Emma Wittenstein
- "Morddeutung" von Jed Rubenfeld
- "Die Totensammler" von James MCGee

empfohlen...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2007
Wenn ich historische Romane lese, dann nur solche wie "Der Puppensammler". Ich hasse es, wenn Figuren aus der Jetzt-Zeit reflektiert und therapeutisch geschult wie im 21. Jahrhundert in der Vergangenheit rumspringen. Die Charaktere müssen authentisch sein. Dazu ist die Mordgeschichte auch noch sehr spannend. Der Roman liest sich toll und fesselt!
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am 23. Mai 2012
Eine junge Frau, die gerne Ärztin werden möchte, Ende des 19. Jahrhunderts noch schier undenkbar, findet einen unkonventionellen Weg in den Leichenkeller eines Gerichtsarztes. Dort wird sie unweigerlich, getrieben durch ihren Wissensdurst und ihre Neugier, in die Aufklärung eines Serienverbrechens mit hineingezogen.
Gut recherchiert. Aber gerade zu Beginn des Buches, das leider nur sehr langsam Fahrt aufnimmt, sind mir die vielen medizinischen Ausdrücke zuviel. Auch scheint mir die Schilderung der zeitgemäßen Sitten, den Text zu betulich werden zu lassen.
Aber in der zweiten Hälfte gewinnt der Krimi, wird spannender und der Plot ist solide.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts: Cecilie, Tochter aus gutem Haus, sollte sich eigentlich nicht mit Leichen beschäftigen sondern sich auf ihre Hochzeit mit einem Adligen vorbereiten. Doch das eigensinnige Mädchen hat sich in den Kopf gesetzt, Medizin zu studieren - leider ein aussichtsloser Traum!
Um möglichst viel über Anatomie zu lernen, besorgt sie sich heimlich eine Arbeit als Leichenwäscherin in der Berliner Morgue. Schon bald wird sie dort mit den Opfern eines Serienmörders konfrontiert. Neugierig begibt sich Cecilie auf die Suche nach dem Täter, der seine Opfer wie Puppen zurechtmacht...

Ein interessanter Debütroman um ein allzu neugieriges Mädchen aus gutbürgerlicher Familie. Nicht immer ganz stimmig, aber sehr spannend. Den nächsten Roman von Mila Lippke werde ich mir gewiss ebenfalls zulegen.
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am 16. Juni 2009
Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin las und ich war gleich gefesselt von dem spannenden Erzählstil der Autorin, sowie der Heldin dieses Buches, die sich ihr Ziel, Medizin zu studieren, mehr als schwer erkämpfen muss.
Zudem wird sie unfreiwillig in einen Serienmord verwickelt.
Ich werde gewiß auch die weiteren Bände der Reihe um Cäcilie , der Gehilfin des Berliner Gerichtsarztes lesen!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2007
Die junge Bürgerliche Cecilie Blum will sich einfach nicht mit dem typischen Schicksal der Frauen ihrer Gesellschaftsschicht im Berlin des 19. Jahrhunderts abfinden. Sie entflieht der arrangierten Ehe mit einem Baron, um ihrer kranken Schwester zu helfen und Medizin studieren zu können. Dabei gerät sie in den Leichenkeller des Gerichtsarztes Dr. Hektor von Thorwald und ehe sie sich versieht, wird sie mit einer Mordserie konfrontiert.
Ein dichtes, schön erzähltes Buch, dessen Krimiplot fesselt. Und die Pathologie-Szenen sind glücklicherweise nicht ganz so blutig wie vorab von mir befürchtet. Es entsteht ein historisch genaues, sinnliches Bild des vergangenen Berlins mit lauter Gerüchen und Geräuschen. Und die Liebesgeschichte zwischen der Proletarierin Pia und dem Polizisten Carl fasziniert.
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