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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
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am 13. September 2009
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und ich kann es wärmstens weiterempfehlen.

Der Roman ist eine wundervolle Geschichte über eine Mutter-Tochter-Beziehung als auch über ein Leben zwischen zwei Kulturen.
Maryam verbrachte ihre prägenden Anfangsjahre im Iran; als sie sich mit den strengen dort herrschenden Zwängen nicht mehr arrangieren kann, geht sie nach England.
Sie heiratet und bekommt eine Tochter, und nach außen hin sieht es so aus, als hätte sie sich in England etabliert. Die Familie wohnt in einem schmucken Eigenheim, die Tochter ist Lehrerin.
Als der Sohn ihrer verstorbenen jüngeren Schwester zu ihr nach England kommt und versucht, sich das Leben zu nehmen, weil er sich in England nicht zurechtfindet, kommt es zur Eskalation. Und Maryam bleibt letztendlich nichts anderes übrig, als in das Land ihrer Wurzeln zu reisen, um vieles aufzuarbeiten.

Wen diese Thematik interessiert, der ist bei diesem Roman goldrichtig.
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am 1. April 2007
Äußerst dramatisch und tragisch beginnt der Debütroman von Yasmin Crowther "Die Farbe von Safran", im englischen Original mit dem Titel "The Saffron Kitchen" erschienen. Ein kleiner iranischer Waisenjunge versucht sich in London das Leben zu nehmen, weil er sich in der westlichen Kultur noch nicht eingefunden hat und seine iranische Tante Maryam Mazar in ihrer Erziehung nicht auf seine Probleme eingeht, sondern Strenge und Härte zeigt. Im Versuch ihn zu retten, verliert seine Kusine Sara Dean ihr ungeborenes Baby. Maryam muß in dieser Situation erkennen, dass es nicht möglich ist, in zwei strikt voneinander getrennten Welten zu leben und macht sich nach vierzig Jahren auf die Reise in den Iran, um ihre Wurzeln und ihre verbotene Jugendliebe zu suchen. Derweil versucht Sara mit ihrem Vater über alte Fotos, Briefe und Erinnerungen mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter zu lernen und herauszufinden, wie es soweit kommen konnte.

Yasmin Crowther erzählt in ihrem Roman die Geschichte einer Frau, die zu modern ist für ihre islamische Umwelt in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die ihre Modernität aufs Grausamste bestraft. Eine Frau, die einen hohen Preis für die Freiheit, eine Ausbildung zu machen und in den Westen zu gehen, bezahlen muss, und in der Freiheit erkennt, wie gefangen sie ist. Gefangen in den Wurzeln ihrer iranischen Traditionen, die es ihr unmöglich machen, ihr stabiles Leben mit ihrem Ehemann Edward und Tochter Sara glücklich, bewusst und in Frieden zu leben. Der Versuch ihre islamischen Wurzeln und ihre westliche Umwelt strikt voneinander getrennt zu halten, ist zum Scheitern verurteilt. Als Maryam sich aufmacht, ihre Wurzeln zu finden, ist eine Entscheidung erforderlich, die nicht nur ihr Leben betrifft sondern auch das ihrer Familie. Parallel dazu erzählt die Autorin die Geschichte von Sara, Maryams in England geborene Tochter, die nur einen Bruchteil ihrer Herkunft kennt und erst in dieser kritischen familiären Situation beginnt, ihre Eltern kennen und verstehen zu lernen.

Yasmin Crowther gibt ihren Lesern Einblick in das Leben im Iran in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts und zur heutigen Zeit, sie vermittelt iranische und islamische Traditionen und zeigt wie schwierig es ist, solche Traditionen in der westlichen Welt zu leben und seinen Kindern zu vermitteln. Dabei gelingt es der Autorin Klischees zu vermeiden und nicht ins Sentimentale abzurutschen. Ihre Sprache ist fließend, häufig poetisch und verleiht ihrer Geschichte die Grazie und Würde ihrer einfühlsam ausgearbeiteten Figuren. Kulturelle Unterschiede werden von der Autorin aufgezeigt, ohne zu werten.

Die Autorin wechselt im Laufe des Romans mehrfach die Erzählperspektiven, um die in zwei Zeitebenen spielende Handlung um Maryam und Sara zu erzählen. Gelegentlich sind diese Übergänge für den Leser etwas schwierig zu erkennen. Die Wechsel in der Erzählperspektive sind nicht ausgewogen, Maryams Geschichte steht eindeutig im Mittelpunkt, während Sara oftmals die Rolle hat, die Geschichte ihrer Mutter voranzutreiben, statt ihre eigene Geschichte zu transportieren.

"Die Farbe von Safran" ist ein sensibel und poetisch geschriebener, melancholischer Roman, bei dem die bewegende Mutter-Tochter-Beziehung einer iranischen Frau und ihrer in England geborenen und aufgewachsenen Tochter mit dem Spannungsfeld Kultur, Tradition, Generation und Freiheit im Vordergrund steht, aber auch Kränkungen und Verrat innerhalb von Familien thematisiert. Ein berührender Roman, der dem Leser Einblick in eine fremde Kultur gibt und zum Nachdenken und Recherchieren anregt.
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am 4. Februar 2014
Das Buch liest sich schnell und ist auch realativ kurzweilig abgesehen von den schnörkelhaften Beschreibungen der Persischen Erde etc.
Mir waren einige Dinge einfach zu konstruiert wie bspw. der Egoismus der Mutter trotz ihrem traumatischen Kindheits-/ Jugenderlebnis und die viel zu verständnisvolle Reaktion der Familie v.a. dem Ehemann. Dazu gesellt sich dann gegen Ende auch noch absolute Unvernunft, die fast im Kältetod endet.
Wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt ist es jedoch wie schon gesagt ein kurzweiliges Leseerblebnis.
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am 11. Oktober 2013
Ein sehr bewegendes Buch, das verschiedene Schicksale eindrucksvoll darstellt und das man beim Lesen nicht mehr aus der Hand legen möchte! Kann ich absolut allen empfehlen, die sich für Frauenschicksale und Traditionen und Kulturen anderer Länder (in diesem Fall Iran) interessieren.
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am 13. Februar 2014
Dieses Buch ist wunderschön! Es erzählt eine einfühlsame Mutter und Tochter Beziehung. Ich liebe Bücher, die mich zum Nachdenken bringen und mir womöglich etwas für meinen persönlichen Lebensweg mitgeben. Dieses Buch ist genau eines von denen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Im Anschluss daran hat meine Mutter es gelesen und ihr ging es genauso. Wirklich ein tolles Buch, dass einen in eine fremde Welt entführt.
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am 19. Mai 2014
Erstaunlich, in wievielen Büchern immer wieder das Thema Liebesheirat/Geldheirat beschrieben wird. Auch in diesem Roman ist die Sechzehnjährige in einen armen Mann verliebt, soll aber einen reichen Grundbesitzer heiraten. Da der Konflikt sich im Iran abspielt, erhält er natürlich eine besondere Dynamik.
Im Großen und Ganzen habe ich das Buch jedoch sehr gern gelesen. Nichtzuletzt verleiht der Einblick in die persische Kultur dem Roman seine Faszination.
Leider hat mich bei der Lektüre die Kausalität im Handlungsstrang nicht immer überzeugt. Wichtige Dinge schienen mehr dem Effekt als der Logik zu dienen. Auf den letzten Seiten bekommt der Leser jedoch eine Erklärung präsentiert, mit der er sich zufrieden geben kann/muss.
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am 19. November 2014
Habe es meiner 16 jährigen Tochter geschenkt, sie war begeistert und hat es in wenigen Tagen durchgelesen. Sie hat auch mir vom Inhalt berichtet und ich werde es sobald ich dafpür Zeit finde auch lesen.
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am 18. November 2013
Das Schicksal der Mutter ist doch sehr bewegend.
Schwere Themen werden nachvollziehbar aufgeschlüsselt. Ich als Leser kann das Verhalten der Hauptfigur gut nachvollziehen.
Die andere Kultur macht das Lesen sehr interessant.
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am 11. Juli 2014
Nicht unbedingt ein leichtes Thema, worum es in diesem Buch geht.
Aber die Sprache ist sehr gut, daher lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht...
Habe sowieso ein Faible für Romane aus diesem Teil der Welt.
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am 10. August 2013
Eine ganz andere Welt, in die man sich jetzt hineinversetzen kann
die Art, Land und Leute zu beschreiben ist fantastisch
allen zu empfehlen, die z.B. einen Soldaten in der Familie haben, der schon einmal dort war
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