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Das Buch Auschwitz: Geschichte eines Verbrechens von Laurence Rees ist eines der besten Sachbücher über den Holocaust, welches ich je gelesen habe. Vielen Menschen heute ist Auschwitz ein Begriff, der eng mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes verknüpft ist. Aber wie genau Auschwitz zu dem wurde, was es so unrühmlich bekannt gemacht hat, ist vielen Menschen, gerade der jungen Generation nicht bekannt. Dieses Buch von Laurence Rees könnte als Beilektüre für den Geschichtsunterricht vielen Menschen die Augen öffnen. Es könnte auch vielen jungen verblendeten Holocaustleugnern den Grundsatz ihrer infamen Behauptungen nehmen, weil in diesem Buch nicht nur ehemalige Opfer, sondern auch ehemalige Täter in diesem Buch zu Wort kommen.
Auschwitz war eines von mehreren heute bekannten so genannten Vernichtungslager. Wie kann es in der modernen Menschheit des 20. Jahrhunderts zu solch kapitalen Verbrechen kommen? Wie gelingt es den Naziverbrechern Millionen von Juden so zu manipulieren, so dass sie ohne Widerstand in den Tod gehen? Es sind gerade die perfiden Methoden, die in Auschwitz perfektioniert wurden, die das Ganze so unglaublich wirken lassen. Wie sagte ein Angehöriger der jüdischen Brigade, einer der Fänger von Adolf Eichmann: Wie können 150 bewaffnete SS-Soldaten 5-6000 Juden ohne jeden Widerstand in den Tod schicken?
Wer Antworten auf diese Fragen sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Wie es in den anderen Rezensionen auch geschrieben wurde, gehört dieses Buch definitiv in den Geschichtsunterricht als Pflichtlektüre. Dieses Buch klärt auf und gibt Antworten. Ein Buch was mehr als 5 Sterne verdient!!!!Ein klare Kaufempfehlung.
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am 2. Dezember 2008
Noch nie ist mir ein Buch zu diesem Thema unter die Finger gekommen, das

1. so ausgezeichnet recherchiert ist und
2. so deutlich macht, wie die Täter gestrickt sind.

Man kann jedem Leser empfehlen, sich beim Lesen genau zu beobachten. Das ist nicht nur Information, dieses Buch ist auch ein Selbsttest. Auf die eigenen Gedanken achtend, wurde zumindest mir klar, welche Fallstricke in Ideologie und Selbstrettung liegen. Die meisten Menschen die ich kenne, behaupten nur, fassungslos vor dem Geschehen zu stehen. Nach dem Lesen dieses Buches ist aber der aufmerksame Leser keineswegs mehr so fassungslos. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die von Bedeutung sind. Nicht die Stärksten, sondern die Schwächsten leben im Grunde am längsten, wenn politische oder religiöse Ideologie in Wahn umschlägt und sich territorialpolitisch und sozial bemerkbar macht. Wer Charakter hat, kommt um. Wer an mangelndem Selbstbewusstsein leidet, hat die besten Überlebenschancen. So schrecklich und so einfach ist das und erklärt am besten, wie Drittes Reich, Stalinismus, Faschismus und religiöser Fanatismus überhaupt entstehen und sich halten können! Der charakterlich starke Mensch ist sich selbst und seiner Moral etwas schuldig, während derjenige, der an sich selbst leidet, in psychologische und politische Untiefen hineintreiben kann, die das Schlimmste aus ihm und allen, die ihn umgeben, herausholt.
"Auschwitz" ist also ein psychologischer Selbsttest. Wer wirklich ehrlich mit sich ist, kann an diesem Buch ansatzweise erkennen, ob er selbst zu solcher Täterschaft fähig wäre oder nicht. Außerdem zeigt das Buch hervorragend, wie der kulminierende Radikalismus der Nazis aus ihrer eigenen Dummheit resultiert. Das Massenmorden als Folge logistischer Verwirrung, schlechter Organisationsgabe und fatalen Fehleinschätzungen soziologischer Zusammenhänge, ist schon an sich faszinierend. Gott sei Dank, kann man sagen, waren die Nazis nicht nur verwirrt, sondern außerdem auch noch dumm. Wer vermag zu sagen, was sonst aus der Welt geworden wäre?

Dieses Buch gehört in den Kanon aller Schüler der 10. Klasse. Wenn so etwas nicht zur Grundbildung überall auf der Welt gehört, ist die Welt dazu verdammt, dergleichen zu wiederholen. Warum? Weil es für die Täterschaft nichts weiter braucht als Charakterschwäche! Und das ist leider heute ein noch weiter verbreiteteres Phänomen als vor einhundert Jahren.
77 Kommentare40 von 46 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Viel habe ich schon zum Thema gelesen und auch " besichtigt " . Eben auch ein Kz ( Buchenwald ).
Und trotzdem erreicht der Autor in lobenswerter sachlicher differenzierender Art , auch bei einem dem Thema zugewandtem Leser, wie mir, immer noch pures Entsetzen über das Denken und Handeln der Deutschen in jener dunklen Zeit. Mister Rees lässt Fakten sprechen, die so grausam sind, dass man öfters aussetzen muss beim Lesen.
Aber er tut es immer in einer dem Fakt der Sache dienenden Art, nie reißerrisch.
Er schildert auch in beindruckender Weise , wie diese Zeit von Menschen erlebt wurde, die den Nazis lebensunwert erschienen.
Für mich haben gerade diese Schilderungen dazu beigetragen , diese Menschen besser zu verstehen.
Zutiefst bin ich gerührt davon, wie sie trotz unsäglichster Leiden ihre Liebsten versuchten zu schützen oder ihnen zu helfen. Indem Mister Rees dies dokumentiert ,verteidigt er ihre Würde als Menschen.

Wer am Thema interessiert ist, sollte dieses Werk lesen
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TOP 500 REZENSENTam 10. Februar 2014
Darf man an einem Buch über dieses Thema Kritik üben? Vermutlich werde ich es anhand der Bewertungen erfahren. Das Buch ist wirklich sehr gut recherchiert beschrieben und beschreibt die perversen und abstrakten Gedanken der Nazis eben so ausführlich und plastisch, wie es auch die Situation der Opfer darstellt. Es ist immer noch unvorstellbar für mich, was damals passiert ist. Warum ich mit dem Buch nicht vollständig zufrieden bin? Ich hatte mir anhand des Titels ein 100%iges Buch über Auschwitz erhofft. Ein Buch, dass alle Abartigkeiten, Schändlichkeiten und Lebensumstände, oder vielleicht doch eher Todesumstände sowohl der Gefangenen als auch der Nazis abbildet. Gemessen an dieser Erwartungshaltung schweift mir das Buch zu häufig vom gewählten Titel ab. Nicht, dass diese weiteren geschilderten Recherchen nicht eben so unglaublich wären, auch nicht dass diese perfekt recherchiert gewesen wären, aber meine Erwartungshaltung an das Buch war eigentlich: Ein Thema. Auschwitz. Ich denke das würde sogar ganze Bände füllen. Dies ist meine Kritik, die ich an das Buch stelle, auch wenn es bei diesem Thema sicherlich nicht so gut ankommen wird. Bereut habe ich den Kauf dennoch nicht, ich würde es jedem weiterempfehlen, der zu dieser Zeit Informationen sucht.
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am 19. Juli 2006
Diese äußerst faktenreiche und oft erschütternde Dokumentation bringt einem das Grauen von Auschwitz auch nach über 60 Jahren noch sehr nahe. Wer sich mit Auschwitz, seiner Entstehung, seiner Funktion und der Existenz der anderen, oft in Vergessenheit geratenen Todes- und Konzentrationslager beschäftigen will, kommt an diesem Buch nur schwer vorbei. Rees lässt in seiner Dokumentation Täter, Opfer und auch Mitläufer zu Wort kommen und verleiht ihr damit die nötige Objektivität.

Fazit: Absolut empfehlenswert, wer sich mit dieser Thematik näher beschäftigen will!
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am 29. November 2015
Meine Rezension bezieht sich auf die Hardcoverversion vom Verlag Weltbild:
In der Vergangenheit habe ich schon mehrere Bücher über den 2.WK und den Holocaust gelesen sowie mehrere KZ besucht.
Somit wusste ich schon worauf ich mich einlasse, als ich ein Buch über das Arbeits- und spätere Vernichtungslager Auschwitz/-Buchenwald zur Hand nahm. Die Wirkung dieses Buches war jedoch wie ein Faustschlag in die Magengrube.
Schonungslos werden die unvorstellbaren Greueltaten in Auschwitz und des Holocausts geschildert. Über Sonderkommandos, medizinischen Versuche, Foltermethoden, Korruption, Verrat, Leichenschändung, Prostitution, sexueller Missbrauch bis hin zu den Todesmärschen ... die Liste der Verbrechen erscheint endlos...

Die Gliederung des Buches ist sehr schlüssig. Es Beginnt mit einem längeren Vorwort zur Thematik/ Vorgehensweise und gliedert sich in jeweils etwa 60-Seiten lange Kapitel. Das Buch folgt der zeitichen Chronologie von der Entstehung '40 bis zur Befreiung durch die Rote Armee '45 sowie der anschließenden Nachkriegsgeschichte. Es werden immer wieder wohltuende Schwenks zu angesprochenen Nebenthemen vorgenommen. Während andere Leser dieses kritisierten, empfand ich diese Vorgehensweise als sehr positiv! So werden handelde Personen vorgestellt, strategische Kriegsentscheidungen erläutert und der geschichtliche Kontext dargestellt, etwa welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf "die Endlösung" bzw. konkret auf das Lager Auschwitz hatten.
Auch Schlüsselpersonen (Himmler, R.Röß, Eberl, Mengele) werden in Kürze vorgestellt.
Was hatte es in Auschwitz mit den Begriff "Kanada" auf sich? Welche Rolle nahm die Fa. BAYER ein? Gab es Liebe zwischen den Inhaftierten und den Aufsehern? Wie rechtfertigen die Täter in damaligen Handeln? Wann lagen den Allierten erste Informationen über Auschwitz vor? Warum wurde Auschwitz nicht vorher befreit?
Diese sidesteps habe ich als sehr wohltuende Abwechslung empfunden, um sich von den massenhaften Beschreibungen von Gewalttaten zumindest für kurze Zeit "zu erholen". Doch dies war nur ein Nebeneffekt. Diese Informationen waren aus meiner Sicht unerlässlich, um die Entwicklung des Lagers sowie der "Tötungsraten" zu verstehen.

Die Ausführungen des Herrn Rees sind objektiv, zeitgleich wird den betroffenen Zeitzeugen viel Platz eingeräumt.
Die Stärke des Buchs liegt in den Schilderungen diverser Betroffener u. Beteiligter aus unterschiedlichen Perspektiven (z.B.
Überlebende, SS-Angehörige, Kapos) mit entsprechenden Quellenangaben (separate Literaturhinweise oder Auszüge aus den über 100 geführten Interviews). Durch die zahlreichen Schilderungen von Einzelschicksalen bekommen die Opfer eine Geschichte und einen Namen.

Interessant fand ich ebenso die Passagen, in welchen die unterschiedlichen Verhaltensweisen zwischen den besetzen Ländern und Deutschland dargestellt wurden. Wie hat sich das besetzte Frankreich verhalten, als es von Deutschland aufgefordert wurde die ausländischen und französischen Juden zu deportieren? Wie haben sich andere Staaten wie Dänemark oder Slowenien verhalten? Worin waren diese verschiedenen Verhaltensweisen begründet?
Ähnliche Unterschiede werden geschildert, als die befreiten Juden nach '45 in ihre Heimatländer und -dörfer zurückkamen. Auch hier geht Rees sehr behutsam vor: es wird nicht mit dem Finger anklagend die betroffenen Nationen gezeigt, es wird versucht die Umstände zu erklären, wie es zu den Verhaltensweisen in der Bevölkerung kommen konnte. Bezeichnend finde ich die Aussage einer befreiten Judin, dass die schlimmste Erfahrung eigentlich war nach der Zeit in Auschwitz nach Hause zu kommen und festzustellen, dass sie - nach dreijähriger Odyssee ! - eigentlich kein Zuhause mehr hatte. Ihr Haus war von Fremden "besetzt" worden, Bekannte aus dem Dorf wollten nichts mehr mit ihr zu tun haben. Wo sollte Sie nun hin?

Das ganze Buch wimmelt von Einzelschicksalen, die jeweils ein eigenes Buch wert wären. Es besteht die Gefahr hier über diese Einzelschicksale "hinwegzulesen".
Ich habe mich sehr schwer damit getan dieses Buch längere Zeit am Stück zu lesen. Das lag nicht an der Schreibweise des Autors (welche ich als sehr gut empfunden habe), sondern an den Inhalten. Ich musste das Gelesene nach einer gewissen Zeit sacken lassen. Erst beim Weglegen und mit etwas Distanz entfaltete das Buch seine gesamte Wirkung: Fassungslosigkeit, Trauer, Wut, Mitleid...manchmal auch Bewunderung des nackten Überlebenswillen.
Selbst jetz noch, mehrere Tage nach Beendigung des Buches ist das Gelesene noch sehr präsent.

Ob sich das Buch für den Schulunterricht eignen würde, möchte ich hier offen lassen; ich persönlich würde Jugendlichen die Lektüre "Der Holocaust" von Barbara Rogasky mit anschl. Besuch eines KZ empfehlen.

Zwei Kritikpunkte möchte ich hier aber anführen:
1. Der Text enthält auffällig viele Tipp-und Grammatikfehler, hier wäre eine Überarbeitung wünschenswert.
2. Das ausgesuchte Bildmetarial ist ok, aber nicht herausragend. Was mir insbesondere fehlte war ein Lagerplan bzw. eine Übersichtsaufnahme des Lagers

Ich kann mich meinen Vorrednern anschließen: das Buch vermittelt auch tiefe Einblicke in die Psyche des Nationalsozialismus und der "Judenhasser" und stellt unbewusst die Frage an die Leser:
- auf welcher Seite hättest du gestanden?
- hättest du als dt. Soldat die Befehle tatsächlich verweigert?
- hättest du schutzsuchenden Juden Hilfe angeboten?
- hättest du dich als Deportierter zur Wehr gesetzt?
- hättest du deinen Lebensmut im KZ verloren?
- wie hättest du als Überlebender das Geschehene verarbeitet?
- ist derartiges in der heutigen Zeit wiederholbar?

Diese Fragen muss sich jeder bei der Lektüre selber stellen, aber es ist unendlich wichtig, dass es Bücher gibt, die uns diese Fragen an uns richten lassen. Der erste Schritt in die richtige Richtung, damit derartige Geschnisse keine Wiederholung erfahren.
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am 27. April 2013
Seit vielen Jahren verschlinge ich Berichte von Überlebenden, weil man mir in der DDR 20 Jahre lang einen gequirlten Mist über die Nazi-Zeit erzählt hat. Vermutlich kommen daher die meisten Neonazis aus dem Osten, die haben immer noch nicht kapiert, was da eigentlich abging.

Beim Lesen frage ich mich manchmal, wie hätte ich wohl gehandelt? Auf welcher Seite hätte ich wohl gestanden? Bei den Nazis oder den Widerstandskämpfern? Oder bei denen mit Scheuklappen und die von nichts was wissen wollen? Diese Frage kann ich mir im Grunde nicht richtig beantworten, weil ich zu dieser Zeit gelebt haben müsste, in den gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen der meisten Deutschen, kurz nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und den damit verbundenen Repressalien und auch der Schande, die diese Niederlage für viele Deutsche bedeutet haben dürfte. Demokratie wie heute war damals nicht bekannt, es hatte ja bis dahin nur Kaiser, Könige und andere Herrscher gegeben. In dieser Situation also kommt son kleenet Männeke daher mit nem Schnauzer und gibt den Juden die Schuld an allem. Ich kann noch so viele Dokus und Filme darüber sehen, mir vorstellen kann ich es nicht. Hitler konnte gut reden und die Massen mitreißen. Über diese Witzfigur kann ich nur laut lachen aber hätte ich 1933 auch gelacht?

Ich würde mir wünschen, auf der Seite der Guten gestanden zu haben, weil man sich so eben am liebsten sieht.

Oder wäre es nicht besser, bei den Gewitzten und Überlebenskünstlern zu sein, die sich durch so eine schlimme Zeit bringen, ein Tauschgeschäft hier und vielleicht sogar Überlebende in ihrem Windschatten mit sich ziehen? Was nützt es mir, ein Widerstandskämpfer zu sein, den Mund aufzureißen, zu protestieren und gleich anfangs verhaftet zu werden. Dann sterbe ich entweder gleich durch eine Kugel oder ziehe durch Gefängnisse und KZs und niemandem ist damit geholfen. Jeder Deutsche, der nicht in einem KZ saß, könnte z.b. einer verfolgten Person oder gesamte Familie ein Versteck bieten. Ist ja auch passiert, nur zu wenig.

Zumindest hoffe ich, dass ich nicht unter den Ja-Sagern und Mitläufern gewesen wäre, die ihre jüdischen Nachbarn an die Gestapo verraten um deren Haus zu kriegen, die täglich die marschierenden Häftlinge ins oder aus dem KZ gesehen haben und nach dem Krieg haben sie von nichts gewusst. KZ, echt? hier in der Gegend? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Also diese Sorte Mensch ist irgendwie die Schlimmste. Dann sogar lieber ein Herr Himmler, der seiner idiotischen Rassenwahn-Idee nebst Führer bis zum Biss in die Giftkapsel treu geblieben ist. Das hat zumindest noch "Charakter". In meiner Heimatstadt steht übrigens auch ein KZ. Davon wusste fast keiner was, na klar!

Was haben meine Gedanken hier mit der Rezension dieses Buches zu tun? Nun, man stellt sich diese Fragen während man liest, automatisch. Das macht das Buch mit einem und das ist gut. Zum Inhalt wurde ja bereits hier viel geschrieben.
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am 7. Dezember 2009
Kann man bei diesem Buch und diesem Thema spannend sagen ?
Ich sage mal so, ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat.
Viele Sachen kannte ich, aber eine Menge Dinge waren mir bisher unbekannt.
Interessant wie die Geschichte des KZ Auschwitz im Konsens zu den geschichtlichen Tatsachen und Ereignissen gesehen und über sie geschrieben wird. Ausführlich recherchiert, verständlich dargelegt und doch kann man oder will es nicht glauben was vor wenigen Jahrzehnten Menschen Menschen angetan haben. Ein Buch, das Pflichtliteratur werden sollte.
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am 15. September 2014
wenn man sich mit diesem Thema auseinander setzt,der schlimmsten,Menschen unwürdigesten Zeit der Menschheit ist das ein wirklich gutes Buch.ich selbst interessiere mich sehr für den zweiten Weltkrieg,schaue Dokumentationen und auch in der Schule war das alles sehr interessant.das war mein erstes Buch das ich gelesen habe was sich auf dieses Thema bezieht und ich bin absolut gefesselt gewesen.konnte das Buch nicht aus der Hand legen und war einfach so wissbegierig!!das ehemalige ss Leute und Häftlinge zu Wort kommen und den täglichen Alltag im Lager schildern einfach unglaublich.ich habe mir Daten gemerkt die ich so schnell nicht vergessen werde,eine richtig gute Geschichts-Lektüre.
Super interessant geschrieben,werde mir auf jeden Fall wieder ein Buch von ihm kaufen !!
es lohnt sich =)
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am 1. Juni 2013
Ich habe schon viele Bücher zu diesem Thema gelesen. Oft wird ein Einzelschicksal eines Überlebenden geschildert was einen sehr genauen Einblick gibt. Wer allerdings genau wissen will warum Ausschwitz entstanden ist und was es war bevor es zur "Todesfabrik" wurde, dem sei dieses Buch empfohlen.
Es wird beschrieben welche Personen in welchen Ländern eine Rolle bei der Vernichtung der Juden eine Rolle gespielt haben und welches Land sich besonders für die Rettung ihrer Juden eingesetzt hat.
Wer also wirklich Fakten lesen will sollte dieses Buch haben.
Auch manche Holocaust-Leugner würden gut daran tun dieses Buch zu lesen, obwohl diese auch durch Fakten nicht zu bekehren sind.
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