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54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wunderschön erzählte traurige Geschichte
'Die Mansarde' ist eine wunderschöne, aber auch sehr traurige Geschichte! Es geht um eine Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in einem Haus lebt. Doch trotzdem ist sie immer alleine, denn niemand versteht sie wirklich.
Sie hat ein scheinbar ganz normales Leben, kümmert sich um den Haushalt, besucht alte Bekannte im Krankenhaus, zeichnet...
Veröffentlicht am 25. Juni 2004 von Mareike

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, aber deprimierend
Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage, aber ich hatte wohl erwartet, dass "Die Mansarde" nicht nur der Hauptfigur des Buches, sondern auch dem Leser eine angenehme Rückzugsmöglichkeit aus dem Alltag bietet. Stattdessen taucht man zusammen mit ihr in die Trostlosigkeit längst vergangener Tage ein.

Ihre Unfähigkeit, Tier-Zeichnungen den...
Veröffentlicht am 18. November 2011 von h_hoernchen


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54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine wunderschön erzählte traurige Geschichte, 25. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde (Taschenbuch)
'Die Mansarde' ist eine wunderschöne, aber auch sehr traurige Geschichte! Es geht um eine Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in einem Haus lebt. Doch trotzdem ist sie immer alleine, denn niemand versteht sie wirklich.
Sie hat ein scheinbar ganz normales Leben, kümmert sich um den Haushalt, besucht alte Bekannte im Krankenhaus, zeichnet und liest.
Doch die Frau hat gleichzeitig auch eine Art Doppelleben: nur in der Mansarde des Hauses kann sie sein, wie sie ist. Dort zeichnet sie und vergisst den Alltag. Und dort liest sie auch die alten Tagebucheinträge, die sie von einem längst vergessenen Menschen aus ihrem Leben zugeschickt bekommt.
Die Zeit, in der sie das Tagebuch geführt hat, liegt lange zurück. Zu dieser Zeit war die Frau taub und lebte bei Bekannten in den Bergen. Die Erfahrungen, die sie dort machte, und die bitteren Gefühle, die sie durchlebte, schienen so weit weg und kommen nun alle zurück, so dass Gegenwart und Vergangenheit zu einem untrennbaren Netz werden.
Ein schön erzähltes Buch über innere Einsamkeit und Möglichkeiten, damit umzugehen.
Sehr empfehlenswert!
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, besser, Haushofer, 5. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde (Taschenbuch)
Nach der Wand und der Tapetentür ein weiteres Highlight der Literatur. Marlen Haushofer beherrscht es wie kein anderer, mit klarer emotionsloser Sprache ein Übermaß an Gefühlen beim Leser auszulösen. Es gibt keine bessere Art, sich mit dem Thema Einsamkeit zu beschäftigen. Sitzen sie nicht hier herum, gehen sie dieses Buch kaufen!
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ruhiges gedankenvolles Buch, 24. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das ist das erste, aber bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Marlen Haushofer gelesen habe. Das Buch beschreibt während einer Woche den Alltag einer trotz Familie einsamen Frau. Nur die Mansarde bietet ihr Rückzug zu den Bildern, die sie malt. Während dieser Woche, die aus Putzen, Kochen, Einkaufen, Krankenbesuchen usw. besteht, bekommt sie jeden Tage die Tagebuchblätter zugeschickt, die sie während der Zeit in den Bergen geschrieben hat. Sie denkt zurück an diese Zeit, holt sich aber immer wieder in die Realität. Mir hat die Sprache von Marlen Haushofer sehr gut gefallen.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langsam, aber wunderschön, 30. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist neben einigen anderen (zum Bsp. "Die Wand" oder "Wir töten Stella") eines der bedeutensten und autobiographischsten Werke von Marlen Haushofer.
Sie hat es erst kurz vor ihrem Tod vollendet, was wirklich bewundernswert ist, so war sie doch an Knochenkrebs erkrankt.
Das Buch ist "langsam", aber das heißt nicht, dass es nicht gut ist, es ist sogar sehr gut.
Mir hat es deswegen so gefallen, da es mir vor kam, als würde ich mich selbst lesen. Es war so, als wäre die Autorin ein Teil von mir, so wie ich, irgendwie. - Das finde ich wirklich meisterhaft!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr berührend, viel Tiefgang, 27. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Taschenbuch)
Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk. In sehr zurückhaltender, dabei subtil humorvoller, kunstvoller und dennoch völlig unpretentiöser Sprache erzählt Haushofer die Geschichte einer eigentlich durchschnittlichen Frau, die sich äußerlich zwar in ihre traditionelle Rolle fügt, sich gleichzeitig aber ständig innerlich auflehnt. Wirklich ein Lesegenuss!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, aber deprimierend, 18. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage, aber ich hatte wohl erwartet, dass "Die Mansarde" nicht nur der Hauptfigur des Buches, sondern auch dem Leser eine angenehme Rückzugsmöglichkeit aus dem Alltag bietet. Stattdessen taucht man zusammen mit ihr in die Trostlosigkeit längst vergangener Tage ein.

Ihre Unfähigkeit, Tier-Zeichnungen den von ihr gewünschten Ausdruck zu verleihen, spiegelt die große innere Einsamkeit wider, von der die Protagonistin des Romans selbst umfangen ist. Kein Ort, keine Zeit, kein Mensch kann ihr das Gefühl von Zugehörigkeit oder gar Glück vermitteln.

Die Kapitel über ihr gegenwärtiges Leben lösen, im Vergleich zu denen die ihre Vergangenheit beschreiben, beinahe ein Gefühl der Erleichterung aus. Ein beabsichtigter Effekt?

Nach "Die Wand" von Marlen Haushofer enttäuschend traurig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Roman mit sehr viel Tiefgang, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Taschenbuch)
Endlich habe ich mal ein Buch gefunden, das in schmerzlicher , traurige Weise eine Alltagssituation beleuchtet, die so oft verdrängt, ja gamz oft totgeschwiegen wird. Kann ich nur allen Erwachsenen empfehlen, um ein bisschen in ihrem Leben "aufräumen" müssten
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4.0 von 5 Sternen Ein depressives Meisterwerk, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Gebundene Ausgabe)
Im letzten Roman Marlen Haushofers vor ihrem frühen Tode kommt die extrem pessimistische Weltsicht der Autorin deutlich zum Ausdruck (beim Schreiben der letzten Fassung stand ihr schon der eigene Tod vor Augen). Wie schon in der 'Tapetentür' vermag man die depressive Sicht der Hauptfigur (die hier wie dort auch die Erzählerin ist) kaum auszuhalten. Während aber das frühere Werk noch nicht zu den reifen zählt, liegt dieses hier in einer vollendeten Form vor - es ist durchgängig auf höchstem Niveau geschrieben. Also eigentlich 5 Sterne - aber ich vermag ein Werk nicht zu empfehlen, das den Leser mit in einen depressiven Strudel hineinreisst. Die Erzählerin ist eine Graphikerin, die Tierbilder zeichnet und dem Leben nicht wirklich gewachsen ist - sie steht für die Haushofer selbst; die Tiere stehen symbolisch für die Menschen, die die Haushofer in ihrem Werk gezeichnet hat. Die Illustratorin richtet sich ein in ihrer Resignation, flüchtet früh in ihrem Leben in eine vorübergehende Taubheit. Sie sagt: "Es ist mein Ziel, einen Vogel zu zeichnen, der nicht der einzige Vogel auf der Welt ist" (nicht einsam ist), stellt dann resigniert bei sich fest: "ich wollte offenbar nur einsame Vögel zeichnen", obwohl es ihr eigentlicher Wunsch ist, dass sich die 'Vögel' eins mit anderen fühlen. Sie erreicht ihr Ziel nicht, schafft es nur, einen Drachen darzustellen und tröstet sich damit: "Ein Drache ist ein Wesen, das einsam aussehen darf".
Das Buch enthält die typischen Widersprüche der Autorin. Zum einen gibt es da ein wirklich bitterböses Portrait einer männerhassenden Feministin (der Baronin): "Sei tapfer, mein unglückliches Kind. An allem sind die Männer schuld, ich hoffe, Du siehst das endlich ein." Zum anderen steht dann da der männerfeindliche Satz: "Er hätte gut für mich gesorgt und mich fleißig betrogen, wie sich eben ein normaler Mann in einem solchen Fall benimmt". Die Erzählerin selbst ist eine Person, die sich zwischen ihren männlichen und weiblichen Eigenschaften nicht entscheiden mag; eine duldende Hausfrau, die nicht einmal weinen kann. - Als allgemeine Gesellschaftskritik könnte der folgende Satz gemeint sein: "Er sah aus wie ein guter Onkel Doktor und gleichzeitig wie ein Mann, der über Leichen geht, aber das ist ja eine sehr verbreitete Mischung". Aber auch Mitgefühl mit der Kriegsgeneration scheint hier durch: "Die Verrücktheit, die meine ganze Generation befallen hat, ist die Folge von Ereignissen, denen wir nicht gewachsen waren". Es folgt: "Er hat mir nie über gewisse Zeiten seines Lebens erzählt, Zeiten, die ich im Luftschutzkeller verbrachte und er im Schützengraben. Lebenslang arbeitet er daran, diese Dinge zu vergessen; wenn er dabei ein bißchen seltsam wird, wer könnte es besser verstehen als ich?" Männer wie Frauen in diesem Roman sind nicht fähig, ihre Lebensereignisse zu verarbeiten. Am Ende bleibt nur die Resignation.
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4.0 von 5 Sternen Die Mansarde, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde: Roman (Kindle Edition)
Mir gefaellt die einfache Sprache und die gute Beobachtung von Menschen, deren Reaktionen und Gefuehle. Das Buch reicht zwar nicht an "Die Wand" heran, ist aber trotzdem lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Wieder ein wundervolles Buch von Marlen Haushofer!, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mansarde (Broschiert)
Nach dem Lesen von "Die Wand" war ich neugierig geworden auf ein weiteres Werk von Marlen Haushofer. Und auch von
diesem Buch bin ich begeistert. Und auch nach dem Lesen von der "Mansarde" habe ich mich erneut gefragt, wie es sein kann, dass eine so begnadete Schriftstellerin mit so viel Sinn für die leisen Töne so viele Jahre auf Ihren Ruhm hat warten müssen.
Marlen Haushofer versteht es meisterhaft, "hinter die Fassade" des Alltags zu blicken und menschliche Dramen an's Licht zu bringen.
Ich habe oft das Buch weg gelegt, um wieder eine ihrer punktgenauen Analysen der menschlichen Psyche zu "verdauen".
Chapeau, Frau Haushofer!
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Die Mansarde: Roman
Die Mansarde: Roman von Marlen Haushofer (Taschenbuch - 12. April 2005)
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