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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 27. Mai 2015
Die Wand. Ein Buch was man lesen sollte!

Was würdest du tun, wenn du plötzlich in den Bergen aufwachst, und alles um dich herum stillsteht. Du merkst du bist alleine. Du hast nichts....

Ein toller Bericht, bei dem ich mich immer wieder frage: Was würdest du tun? könntest du das? Könntest du so überleben?

Auch eines der Bücher die immer wieder von mir gelesen werden! Ich habe es geliebt!
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am 15. Juni 2005
Ich habe mir das Buch auf Anraten von Elke Heidenreich in der Sendung "Lesen" zu Gemüte geführt und kam nicht mehr davon los. Zunächst ist die Story einfach abgefahren und extrem spannend, später treten die psychischen Prozesse bei der Protagonistin in den Vordergrund, die völlig auf sich allein gestellt ist und um ihr Überleben kämpft. Die Autorin versteht es ausgezeichnet, die brutale Realität der Natur sprachlich darzustellen, indem sie die Protagonistin völlig "entmenschlicht" werden lässt.

Ein Buch, bei dem ich häufiger beim Lesen wegen des unverfälschten, realistischen Sprachstils einen Kloß im Hals hatte.... sehr empfehlenswert!
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am 18. Januar 2005
Ein absolut empfehlenswertes Buch. Selten lese ich ein Buch zweimal, dieses Buch habe ich bisher viermal gelesen!
Es ist ein Buch der Gegensätze: Die Kulisse ist surreal, der tägliche Überlebenskampf ist mit fotorealistischer Präzision beschrieben. Die Protagonistin und der Leser haben keine Perspektive, und dennoch macht das Buch Mut zum Leben. Das Buch ist alles andere als abstrakt, und bietet doch Möglichkeiten für Deutungen und Interpretationen in alle Richtungen.
Die namenlose Protagonistin schätzt die ihr verbleibende Lebensspanne anhand der Zahl der verbleibenden Streichhölzer ab. Sie weiß, daß das nur eine Schätzung ist - die Natur kann jeden Tag zuschlagen und das Leben, um das sie jeden Tag kämpft, beenden; aber umgekehrt hält sie auch die Möglichkeit für nicht ausgeschlossen, daß, nachdem sie das letzte Streichholz verbraucht hat, eine neue Art des Weiterlebens gefunden werden kann. Auch wenn kaum ein Mensch die Zahl seiner Streichhölzer genau kennt - jeder ist in der gleichen Situation. Wir wissen, wenn wir es uns ehrlich eingestehen, um die Unabwendbarkeit des Todes, und eigentlich macht es gar nicht mehr so viel aus, wie viele Streichhölzer jetzt noch übrig sind. Denn in der Situation der Protagonistin ist keine Möglichkeit da, sich ein 'Nachleben' zu sichern, es fehlt die Bühne, um Ruhm und Ehre zu erlangen und die menschlichen Beziehungen, um in der Erinnerung oder in der Gestalt von Kindern zu 'überdauern'. Allein das Aufschreiben der Erlebnisse bringt ein wenig das Gefühl, etwas für die Ewigkeit zu tun.
Die Protagonistin wird auf sich selbst zurückgeworfen, muß sich und den Sinn des Lebens ständig in Frage stellen. Doch bei allen Zweifeln: Sie bleibt nie im Lamentieren stecken. Dies und die fast schon monastische Strenge der Grundgegebenheiten machen dieses Buch nicht nur lesenswert; es ist vielmehr ein Buch für's Leben.
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am 25. März 2014
Als Buch ein Lebensbegleiter, absolut. Als Hörbuch in dieser Form viel zu sehr gekürzt, zum Teil muss man fast sagen "verstümmelt", da sehr viel innerer Dialog zu Gunsten der reinen Handlung wegfiel. Hier fehlt die Tiefe, die Selbstreflexion der Erzählerin. Es wird auch nicht klar, in welcher verzweifelten Lage sie sich befindet, da alles ausgelassen wurde, was ihre Vergangenheit betrifft: Dass sie aus der Stadt kommt, dass sie keine Ahnung von Landwirtschaft oder Viehzucht hatte, dass sie sich alles erst aus Bauernkalendern oder alten Zeitschriften anlesen musste oder auf den Lerneffekt der vielen Fehlschläge angewiesen war. Auch die Isolation in ihrem Leben VOR der "Wand" bleibt unerwähnt.
Somit bleibt die Lesung weit hinter dem Buch zurück, und die Erzählerin wird nicht lebendig für den Hörer, sondern bleibt "papierern" und fremd.
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am 17. Januar 2005
Dieses Buch avanciert zu einem meiner Lieblingswerke und ich werde es jedem empfehlen, den ich für "geeignet" halte, über den Sinn und Unsinn unseres Daseins nachdenken zu können.
In klaren, mutigen und zugleich tieftraurigen Sequenzen nehmen wir am Leben einer Frau teil, die lernen muß, sich mit der ungewählten Einsamkeit auseinanderzusetzen, die ihr das Leben hinter der Wand aus Glas beschert.
Tief berührt hat mich die große Würde, mit welcher sie den teilweise unerträglichen Alltag bewältigt und sich trotz Entbehrung und Aussichtlosigkeit nicht aufgibt, die Kraft, die sie aus dem Sich-Sorgen und Zusammensein mit ihren Tieren schöpft, welche für sie Lebenselixier und Motivation sind.
Man möchte den Bucheinband streicheln und hofft, daß die Berührung bis zur Protagonistin durchdringt.
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am 25. Februar 2003
Dieses Buch kenne ich aus dem Bücherschrank meiner Mutter seit langem. Ich hatte schon gehört, daß es sehr gut sein soll, doch die Handlung hat mich nicht gerade zum Lesen animiert. Eine Frau ist durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten und lebt in einer Hütte zusammen mit ihren Tieren. Das soll spannend sein? Es ist unglaublich spannend! Die Sprache von Marlen Haushofer wirkt einerseits nüchtern und distanziert, übt auf der anderen Seite gerade dadurch einen Sog auf den Leser aus, denn man merkt, daß gerade diese Distanziertheit es ist, was die Protagonistin am Leben erhält. Sie versucht, die notwendigen Tätigkeiten, wie melken, schlachten, Kartoffeln anpflanzen etc. einfach auszuüben, weil sie weiß, daß ihr keine andere Wahl bleibt. Unweigerlich kommt die Frage auf: wie lange würde ich es wohl aushalten? Die Vorstellung erzeugt eine Gänsehaut bei mir... Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!
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am 20. November 2004
sensationell!!!
eine frau verbringt mit ihrer cousine und deren mann ein paar tage in deren jagdhaus in den bergen..
am abend geht das ehepaar weg; auf einen spaziergang ins dorf..
am nächsten morgen wacht die frau auf und bemerkt, dass sie alleine ist.. die cousine und auch deren mann sind noch nicht zurückgekehrt..
sie - also die frau - macht sich mit dem hund auf und sucht das paar..
doch sie kommt nicht sehr weit: sie stösst auf ein unsichtbares hindernis.. es ist eine riesige gläserne wand, durch die sie vom rest der welt getrennt ist..
zusammen mit dem hund, einer katze und einer trächtigen kuh ist sie eingesperrt.. oder ausgesperrt??
bisher habe ich noch keins meiner vielen bücher ein zweites mal gelesen..
einerseits habe ich noch so viele, die gelesen werden möchte..
und andererseits war da nie ein reiz, auch nur eines ein weiteres mal zu lesen..
aber bei 'die wand' ist das anders.. dieses buch werde ich bestimmt nochmals lesen..
wie sagte eva demski darüber:
"eines der bücher, für deren existenz man ein leben lang dankbar ist."
wie recht sie hat!!!
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am 26. August 2012
Soeben habe ich das Buch beendet und ich muss sagen es ist definitiv eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
Sobald ich es zum Weiterlesen aufgeschlagen habe, hatte ich sofort dieses Einsamkeitsgefühl in mir, das die Protagonistin auch verspürt haben muss. Es gibt wahrcheinlich viele, die sich daran stören, dass das "Wieso, Weshalb, Warum" der Wand nie geklärt wurde, oder dass sie auch diesen Versuch sich darunter durchzugraben nie angegangen ist. Auch stellt sich die Frage, wie groß dieses Areal denn letztendlich war und wie hoch denn diese Wand war, wenn da ja Wolken darüber fliegen können. Aber ich glaube darum geht es nicht. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Leben und vor allem mit dem Tod an sich. Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, dass mir so deutlich klar gemacht hat, dass ich irgendwann sterben muss. Auch geht es um den Sinn des Lebens und vor allem wie man solches wirklich selbst gestaltet und nicht von der Gesellschaft gestalten lässt. Vielleicht muss man selbst auch großer Tierfreund sein, um Gefallen an dem Buch zu finden. Ich habe Tiere, die mir sehr wichtig sind, und empfinde jede Handlung der Protagonistin im Bezug auf die Tiere sehr nachvollziehbar. Das Töten des einzigen Menschen empfinde ich als Kritik an der Menschheit. Die namenlose Protagonistin braucht diesen Menschen nicht. Wozu auch?

Fazit: Wenn man selbst ein bisschen sensibler Mensch und noch dazu Tierfreund ist, ist dieses Buch empfehlenswert. Wer einen Abenteuer-Survival-Roman erwartet, ist hier falsch.
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am 12. Januar 2005
Eine Frau wacht eines Morgens in einer abgelegenen Jagdhütte auf und stellt fest, dass sie von der übrigen Welt durch eine unsichtbare Wand getrennt ist; außerhalb des Areals, das diese Wand begrenzt, gibt es offensichtlich kein Leben mehr. Außer der Frau, deren rückblickende Aufzeichnungen wir nun lesen, scheint es innerhalb dieser "Insel" niemanden mehr zu geben (die Größe des ihr zugewiesenen Areals kann sie aber nicht bestimmen, sondern muss sich außerhalb ihres Wirkungskreises auf Vermutungen verlassen); mit einem Jagdhund, einer Katze und einer zugelaufenen Kuh muss sie sich nun aufs Überleben einrichten.
Was zunächst wie eine moderne Robinsonade klingt und Sujets der Weltliteratur von der Arche Noah über Utopia und Robinson bis zur modernen Science Fiction aufgreift, lässt sich keineswegs ohne weiteres in eines der bekannten Genres einordnen, und gerade das macht seine Stärke aus.
Die Aufzeichnungen der namenlosen Frau (Namen haben im folgenden nur die Kuh, der Hund und zwei junge Katzen - "man (resp. woman) gave names to all the animals") berichten nämlich nicht nur von den kleinen Ereignissen in dieser "Neuen Welt", in der plötzlich alles aufs unmittelbare Überleben ausgerichtet sein muss, sie reflektieren auch ihr bisheriges Leben. Man merkt, es geht hier nicht nur darum, dass die Protagonistin nun, auf sich allein gestellt, irgendwie zurechtkommen muss, sondern es geht auch wortwörtlich um den Rückzug des Einzelnen aus der Welt.
Damit nicht genug: In die einfache, nüchterne Sprache, die sich am Überlebenskampf orientiert und in der die Dinge wieder bei ihren Namen genannt werden (auch dieses biblische Motiv eine Anleihe an die Paradiesgeschichte!), mischt sich von Anfang an eine namenlose und dadurch nicht näher fassbare Bedrohung des "Zwangs-Paradieses" von innen heraus; eine düstere Spannung bildet den Hintergrund für diesen Bericht vom existentiellen Leben.
Der Bericht ist, wie gesagt, aus der Rückschau geschrieben; seine Verfasserin deutet also immer wieder an, dass die diffus erahnte Katastrophe tatsächlich eintreten wird - doch auch danach wird das Leben in dieser "Insel" weitergehen, nun aber jenseits des Niedergeschriebenen und im Bewusstsein jederzeit möglicher konkreter Bedrohung.
Man kann dieses Buch auf viele verschiedene Arten und unter vielen Blickwinkeln lesen, auch das macht seinen Reiz aus: Man kann sich auf die bewusste Eingrenzung der Frau auf ihre eigenen Möglichkeiten, als Reaktion auf die aufgezwungene Ausgrenzung, konzentrieren, als weibliche Gegenutopie, die nicht nur von "außen", sondern auch immanent von (männlicher) Gewalt bedroht ist. Man kann den Bericht auch als eine Reflexion über Wesentliches auffassen, in dem Isolation von der Außenwelt nicht zu Eskapismus oder Wirklichkeitsferne führt; als Kulturkritik, in der das als "normal" Betrachtete in Frage gestellt wird; als Science Fiction; als Reflexion des Themenkomplexes "Paradies und Sündenfall"; als Parabel über die prinzipielle Isolation des Menschen (jeder andere Mensch ist ein potentieller Todfeind!) oder als Anti-Robinsonade...
Wie auch immer, dieses phantastisch geschriebene Buch wird jeden Leser lange in Atem halten: während der Lektüre und auch noch lange danach.
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am 19. September 2013
Eine Frau, deren Namen man weder im Hörbuch noch in der Printausgabe erfährt, will einige Tage mit ihrer Cousine und deren Mann in einer Jagdhütte verbringen. Das Ehepaar geht abends noch in das Dorf, während die Protagonistin in der Hütte bleibt. Am nächsten Morgen wacht sie auf und ist alleine. Sie macht sich auf, die beiden zu suchen, stößt jedoch auf eine gläserne Wand, die sie von der Umgebung abzuschirmen scheint. Doch bei genauerem Betrachten ist alles jenseits der Wand zu Stein erstarrt. Nur sie innerhalb dieser Grenze scheint zu leben. So bleibt ihr nur, sich mit ihrem Hund in der Einsamkeit zu arrangieren. Auf Hilfe hofft sie nicht, doch um nicht verrückt zu werden, schreibt sie ihre Gedanken auf.
Dies ist kein Buch, in dem viel passiert, es lebt eher von der Atmosphäre, die durch die Schilderungen entsteht und die die Sprecherin Elisabeth Schwarz mit ihrer eher melancholischen Stimme sehr gut unterstreicht. Anfangs hatte ich Probleme mit der Geschichte, denn die Protagonistin schien sich gar nicht zu fragen, warum dort eine Wand steht und warum außerhalb der Glaswand niemand mehr zu leben scheint. Genau das waren nämlich die Fragen, die mir als erstes durch den Kopf gingen. Doch schon bald merkte ich, dass es darum gar nicht geht. Die Wand wird als gegeben angenommen, wichtig ist vielmehr der Kampf ums Weiterleben, die Verantwortung für die anderen Lebewesen in der nicht freiwillig gewählten Welt und die Einsamkeit, die sich jeden Tag mehr und mehr breit macht. Es ist eine entbehrungsreiche Zeit, durch die die Protagonistin sich selber neu erlebt: sie wächst über sich hinaus, lernt aber auch ihre Grenze kennen.
Die Sprache ist sehr einfach und eindringlich und schafft dadurch eine bedrückte und melancholische Stimmung. Ich war darin völlig gefangen und noch Tage nach Beenden des Hörbuches war ich in Gedanken bei der Wand. Es gibt sicherlich viele Interpretationsmöglichkeiten, ein Blick in die Biographie der Autorin hat mir dann geholfen, das Thema besser einordnen zu können.
Dies ist kein Buch, das mich gefesselt hat oder durch spannende Aktionen besticht, vielmehr eines, das zum Nachdenken anregt und bei mir noch tagelang nachgewirkt hat. Wer also ruhige Bücher mag und bereit ist, sich auf das Thema einzulassen, dem wird auch diese Geschichte gefallen.
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