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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher Edwardsons bester Roman
Ich habe "Der Himmel auf Erden" - wie übrigens Edwardsons Erstling Tanz mit dem Engel - in einem Stück durchgelesen. Das will was heißen, für andere Bücher brauche ich Wochen. Aber Edwardson hat einen unglaublich süchtig machenden Stil. Kurze Kapitel, treffende Sätze. Perspektivwechsel. Der Wissensvorsprung des Lesers. Nervenkitzel,...
Veröffentlicht am 17. Mai 2003 von kamajakka

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr skandinavisch
Eins vorneweg: Ich bin kein Freund von Baller-oder Actionstoffen - wie in einer anderen Bewertung geschrieben - und trotzdem werde ich mit dem Werk nicht recht warm. Ich besitze es seit mehreren Monaten und bin gerade erst bei CD3 angekommen. Irgendwie habe ich keinen Bedarf zu wissen, wie es weitergeht (auch wenn ich es bis zum Ende anhören werde). Es zieht sich, es...
Veröffentlicht am 24. November 2010 von Django Reinhard


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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher Edwardsons bester Roman, 17. Mai 2003
Ich habe "Der Himmel auf Erden" - wie übrigens Edwardsons Erstling Tanz mit dem Engel - in einem Stück durchgelesen. Das will was heißen, für andere Bücher brauche ich Wochen. Aber Edwardson hat einen unglaublich süchtig machenden Stil. Kurze Kapitel, treffende Sätze. Perspektivwechsel. Der Wissensvorsprung des Lesers. Nervenkitzel, der ohne bluttriefende Sätze auskommt. Und dazu ein Spannungsbogen, der es unmöglich macht, sich um irgendetwas anderes zu kümmern, als dieses Buch zu lesen. Zu verschlingen. Die Atmosphäre aufzunehmen. Und zu verstehen.
Denn: Nichts, aber auch gar nichts in "Der Himmel auf Erden" wirkt geschustert, erzwungen, aufgedrängt. Im Gegenteil: Der Titel hängt zusammen mit den im Buch oft zitierten U2-Songs (heaven is a place on earth ), die ihrerseits mit der Hoffnung der Ermittler auf eine bessere Welt, die der Mörder wiederum nur im Himmel zu finden glaubt und wo er schlussendlich auch landet - gar nicht mal ausschließlich symbolisch gemeint.
Sogar die beiden Handlungsstränge der Verbrechen an den Studenten und der Kidnappings, so unterschiedlich und unzusammenhängend sie anfangs auch wirken, verknüpft Edwards zu einem logischen wie tiefdunklen Netz, das kleine Einblicke in die abgrundtiefe Psyche der Menschen bietet.
Natürlich darf in einem skandinavischen Krimi dabei eine gewisse Portion Gesellschaftskritik nicht fehlen. Tatsächlich entdeckt der aufmerksame Leser, dass sich ein Thema parallel zur eigentlichen Handlung über alle gut 460 Seiten erstreckt: Die Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern. Erkennt man dies, bekommt jede Bemerkung Erik Winters, die Randepisode um seinen Kollegen Bertil Ringmar, den sein Sohn jahrelang nicht sprechen wollte, ja sogar die Motive hinter den Verbrechen einen zusätzlichen, nachdenklich stimmenden Sinn.
Dazu gelingt es Edwardson glücklicherweise, seinen in den ersten Romanen noch recht trockenen, fast eindimensional geschilderten Figuren, Leben einzuhauchen. Vom streng analytischen Snob Erik Winter sind nur seine gute Kleidung und die Zigarillos übrig geblieben. Er ist ein sympatischer Familienmensch geworden, der Gefühle zeigt. Der weint. Wenn auch nur mit ordentlich Whisky und hinter der Sonnenbrille. Sein grimmiger Kollege Halders wirkt trotz seiner großen Schnauze verletztlich und dadurch insgesamt schon beinahe liebenswert. Der ansonsten blasse Kollege Bertil Ringmar wird zu Winters bestem Freund. Es menschelt endlich auch bei Edwardson.
Fasst man diese Punkte zusammen, muss man konstatieren, dass es Ake Edwardson geschafft hat, aus dem Schatten Henning Mankells heraus zu treten. Alle Wallander-Fans, die ihren Kommissar vermissen, dürfen aufatmen. Erik Winter ist nun nach seinem 5. Fall ein mehr als würdiger Nachfolger. Keine Frage: "Der Himmel auf Erden" ist Edwardsons bisher bester Roman. Ganz starke Kriminalliteratur.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig und sehr, sehr gut, 14. Dezember 2003
Dies ist ohne Frage ein schwermuetiges Buch, was man bei dem Thema aber auch nicht anders erwarten kann. Ake Edwardsons Schreibstil ist knapp und praezise und gefaellt mir persoenlich sehr gut. Die beiden Faelle, die am Anfang so wenig miteinander zu tun zu haben scheinen, werden auf ganz logische Weise miteinander verquickt. Ich habe dieses Buch bereits zweimal gelesen und werde es bald wieder tun. Erik Winter gehoert mittlerweile zu meinen liebsten Hauptfiguren in der Literatur.
Dies ist meiner Meinung nach der beste Roman der Reihe um Erik Winter und da ich bereits den anderen 5 Sterne gegeben habe, haette dieser an sich noch einen mehr verdient. Ein sehr gutes Buch, das einem lange Zeit nicht aus dem Sinn geht.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Möchtest Du Geschwister haben?", 2. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn Matthias Brandt diese Frage des psychisch kranken Mats ins Mikrofon spricht, können wir uns ein Bild von der Erzählkunst des Berliners machen. Nicht nur als Sohn von Willy und Rut Brandt ist Matthias Brandt bekannt, zudem macht er auch im Schauspiel- und Hörbuchbereich von sich reden. Mit Ake Edwardsons Roman -Der Himmel auf Erden- darf er in der Brigitte Krimi Edition einen gewohnt sachlich, starken Roman aus Skandinavien vortragen.

Kommissar Erik Winter ermittelt in Göteborg. Junge Studenten wurden von einem unbekannten Täter angegriffen. Es gibt schwere Verletzungen im Kopfbereich und Winter ermittelt, dass es sich beim Tatwerkzeug vermutlich um ein Brandeisen handelt. Noch hat es keine Toten gegeben, aber wird der Täter wieder zuschlagen? Gleichzeitig macht sich ein psychisch Kranker an kleine Kinder heran. Er spioniert Kindergärten aus, nimmt Kinder mit in seinen Wagen und lässt sie wieder laufen. Aber er steigert sich und nimmt den Kindern Spielzeuge und Gegenstände ab. Als dann ein Kleinkeind in Göteborg verschwindet, klingeln bei den Ermittlern die Alarmglocken.
Als beide Ermittlungen auf Hochtouren laufen, muss Erik Winter erkennen, dass es zwischen den Taten eine Verbindung gibt...

Ake Edwardson hat mit -Der Himmel auf Erden- einen realitätsnahen Krimi geschafffen. Auch ohne spektakuläre Leichen und Gräueltaten produziert Edwardson einen spannenden Stoff, dessen Ende man unbedingt erfahren will. Ganz stark sind die Charaktere herausgearbeitet. Egal, ob es der ruhige Erik Winter oder der verwirrte Mats ist. Mit Matthias Brandt ist dann noch ein Vorleser zur Hand, der diesen Charakteren eine Menge Leben einhaucht.

Mein Fazit: -Der Himmel auf Erden- ist für Freunde skandinavischer Krimis ein Leckerbissen. Wer mehr auf Baller- und Actionstoffe steht, wird vielleicht nicht ganz so glücklich mit der Geschichte werden. Mich persönlich hat das Hörbuch sehr gut unterhalten und ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen düster und bedrückend, 25. Oktober 2002
Mit diesem Roman ist Ake Edwardson ein ganz großer Wurf gelungen.
Zwei scheinbar getrennte Fälle, nächtliche Überfälle auf junge Studenten und ein Kindesentführer, weisen immer mehr Verbindungslinien auf. Was diesen Fall so düster und bedrückend macht ist, dass wir den Tätern und Opfern so nahe kommen. Der ge- und verstörte Kindesentführer lässt einem ebenso erschaudern wie die Gründe, die zu seinem Verhalten geführt haben. Sehr überzeugend ist auch Kommissar Winter, der hier nicht den glatten, immer überlegenen Yuppie abgibt, sondern den besorgten und hilflosen Vater, was ihn menschlicher macht.
Die letzten hundert Seiten habe ich mit einer Atemlosigkeit gelesen wie schon lange nichts mehr. Ein Buch, das einem traurig und nachdenklich stimmt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Krimilesung, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel auf Erden. 5 CDs. (Audio CD)
In Göteborg werden kurz vor Weihnachten mehrere junge Männer mit einer unbekannten Tatwaffe von hinten niedergeschlagen und verletzt, aber nicht tödlich.

Ungefähr zur gleichen Zeit häufen sich bei der Polizei die Anrufe besorgter Eltern, die von einem Unbekannten berichten, der auf Spielplätzen und im Umfeld von Kindergärten Kinder anspricht, sie mit ins Auto nimmt und dann wieder laufen lässt. Hinterher fehlen Spielsachen oder Schmuckstücke, die die Kinder stets bei sich hatten.

Kommissar Erik Winter ermittelt zunächst im Fall der Attacken auf die Studenten, seine Recherchen führen ihn hinaus aufs Land zu zwei alten Männern, doch als immer mehr Eltern sich melden und eines Tages ein kleiner Junge schwer verletzt wird, übernimmt er auch die Kinderfälle. Und das kurz vor Weihnachten, wo er doch eigentlich mit seiner Familie in den Süden fliegen wollte.

Ein etwas düsterer Schwedenkrimi, routiniert spannend, ein sympathischer Ermittler, der ausnahmsweise mal keine privaten Probleme und Traumata zu haben scheint, mit einem recht gelungenen Ende. Ein paar Motive waren allerdings für erfahrene Krimileser ein wenig abgedroschen.

Manfred Zapatka liest recht flüssig und hat eine angenehme Stimme, seine Betonung driftet aber gelegentlich ins "Märchenonkelhafte" ab und wirkt hin und wieder aufgesetzt. Da mich der Kriminalfall bei der Stange gehalten hat, gibt's dafür aber keinen größeren Abzug.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hat mich nicht überzeugt, 3. März 2011
Die Geschichte fand ich, im Gegensatz zu anderen Skandinavien-Krimis, langweilig, das Thema abgegriffen, oder lag es nur an der Erzählweise Edvardsons, dass es mir so unspannend schien? Und leider ist es meiner Einschätzung nach auch nicht gut gelesen, vor allem die Dialoge mit ständigen Pausen an Stellen, wo sie kein Mensch beim Sprechen machen würde. Einzig die Monologe eines psychisch kranken Charakters in dem Roman waren überzeugend gesprochen, dafür den Stern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr skandinavisch, 24. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorneweg: Ich bin kein Freund von Baller-oder Actionstoffen - wie in einer anderen Bewertung geschrieben - und trotzdem werde ich mit dem Werk nicht recht warm. Ich besitze es seit mehreren Monaten und bin gerade erst bei CD3 angekommen. Irgendwie habe ich keinen Bedarf zu wissen, wie es weitergeht (auch wenn ich es bis zum Ende anhören werde). Es zieht sich, es ist düster und schwer. Ich bin kein Freund von Skandinavien-Romanen.Jedesmal wenn ich einen anschaue oder lese, muß ich das feststellen und bald gebe ich es ganz auf. Ich habe mir das Hörbuch gekauft auch weil Mathias Brand es lies. Er macht das sehr gut - aber indem er es sehr gut macht, lakonisch, wie nebenher gesprochen, holt er das aus dem Buch raus, was drin ist - und das ist eben nicht Meins.
Also wer Skandinavien-Romane gerne hat, der ist hier gut bedient. Wer nicht, sollte sich anderswo bedienen z.B. Dr Siri mit Jan Josef Liefers: Völlig andere Kultur, humorig, launig - eben ganz anders...
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nix Halbes und nix Ganzes, 9. September 2002
Von Ein Kunde
Ein weiterer Roman aus der Reihe um den Göteborger Kommisar Erik Winter und diesmal leider nur Mittelmaß. Im Vergleich z.B. zur "Schattenfrau" habe ich hier keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden. Oder besser gesagt: zu den beiden Geschichten, die sich dann in der Auflösung auf etwas konstruierte Art und Weise miteinander verbinden. Denn da gibt es einen Handlungsstrang, in dem junge männliche Studenten nachts überfallen und mit Schlägen auf den Kopf vom Angreifer "gekennzeichnet" werden und da gibt es die parallel laufende Geschichte von dem merkwürdigen Mann, der mit auffälligem Interesse Kindergärten beobachtet und Kinder anspricht, die ihm vertrauensvoll folgen.
Vielleicht lag's an der kühlen Jahreszeit, in der der Roman spielt, dass ich beim Lesen immer "kühle Distanz" bewahrt habe. Außerdem gab's zu viele Passagen, in denen die Rauchgewohnheiten von Winter oder englische Songtexte und Redewendungen im Mittelpunkt standen und zu viele Absätze, von denen aus ich noch mal zurückblättern mußte, um festzustellen, dass der "er" im letzten Satz von eben, nun ein anderer "er" ist. Das ist weniger ein literarisches Stil-Element, als ärgerlich, weil es den Lesefluss hemmt.
Dass trotzdem "3 Sterne" in der Bewertung dabei raus springen, liegt daran, dass Ake Edwardson sich immer noch wohltuend vom Durchschnitt abhebt. Und beim nächsten Buch kriegt er wieder eine Chance.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwankt zwischen Langeweile und Verwirrung, 13. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel auf Erden (MP3-Download)
Angetan von den positiven Bewertungen der Buchversion kaufte ich mir "Der Himmel auf Erden". Leider entpuppt sich das Hörspiel für mich als vollkommener Flop. Dies liegt nicht am Sprecher, Matthias Brandt, sondern an der unübersichtlichen Erzählweise Edwardsons. Die Handlung aus Tätersicht wird fast ausschließlich in Form einer Selbstreflexion und Tätigkeitsbeschreibung dargestellt. Was am Anfang noch originell wirkt, nervt und langweilt über mehrere Stunden einfach nur. Wenn man nicht etwas verpassen würde, möchte man am liebsten vorspulen.
Auch wer die zentrale Figur auf Ermittlerseite ist, war meiner Begleiterin und mir nach zwei Stunden immer noch nicht klar. Edwardson beginnt zahlreiche Handlungsstränge, die sich schlussendlich auch zusammenfügen, auf dem Weg dahin fällt es dem Hörer aber schwer, dem unübersichtlichen Geschehen zu folgen. Als Buchversion sicher anders zu beurteilen, als Hörbuch aber für mich sehr unübersichtlich und durch die Erzählweise Edwardsons beim Tätergeschehen hart an der Grenze zum Abschalten.
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3.0 von 5 Sternen Sehr ambivalent, 13. August 2014
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel auf Erden (Hörbuch-Download)
So wie die Bewertungen zu diesem Hörbuch ist auch das Hörbuch selbst: Sehr durchwachsen. In Göteborg werden junge Männer angegriffen und niedergeschlagen. Die Tatwaffe, so stellt sich heraus, ist ein Brandeisen, dessen Verwendung in Schweden verboten ist. Die teilweise lebensgefährlich verletzten Studenten sind nicht unbedingt auskunftsfreudig. Die Verhöre gestalten sich mühsam, und das findet auch in den Dialogen Ausdruck: Sie sind unglaublich öde, fast sinnlos, und bringen die Geschichte nicht vorwärts. An mehreren Stellen dachte ich daran, das Buch aufzugeben.

Dann rufen besorgte Eltern bei der Polizei an, die berichten, ihre Kinder seien zu einem fremden "Onkel" ins Auto gestiegen. Er habe ihnen nichts getan, ihnen aber ein Spielzeug oder einen anderen persönlichen Gegenstand abgenommen. Immer abwechselnd wird aus der Sicht der Ermittelnden und des "Onkels" berichtet, bis irgendwann klar wird, dass der "Onkel" der wesentlich schlimmere Täter ist - und doch beide Fälle zusammenhängen.

Gelegentlich waren die Rückschlüsse der Polizisten nicht unbedingt nachvollziehbar und erhellend. Manchmal zog sich die Geschichte in die Länge. Die Figuren blieben blass und die ZUsammenführung der beiden Fälle war auch nicht sonderlich gut gemacht. Dennoch wollte ich wissen, wie es ausgeht. Und den Schluss hätte ich der Geschichte nicht zugetraut.

Matthias Brandt macht seine Sache sehr gut - er liest nicht einfach, er schauspielert.

Kurz: Hat mich nicht überzeugt.
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Der Himmel auf Erden: Der fünfte Fall für Erik Winter (Ein Erik-Winter-Krimi, Band 5)
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