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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Even better than reading it by yourself
I read the book a few weeks ago and found it quite entertaining but it isn't one of my favourites.
But last week a friend gave me the audiobook and I must say that I enjoyed it much more.
The speaker is really great, he constantly changes his voice, screams, whispers, becomes an ork, a sprite and changes back into the storyteller...
... he simply knows how...
Veröffentlicht am 17. März 2003 von reading_rules

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolles Buch, schlechte Übersetzung
Was das Buch betrifft, schließe ich mich allen 5-Sterne-Bewertungen an. Es ist fantasievoll, spannend und ... witzig. Letzteres werden die Leser der deuschen Fassung möglicherweise nicht bemerkt haben. Ich habe zeitgleich mit meiner Tochter, die die deutsche Fassung gelesen hatte, die englische gelesen und daher die Gelegenheit zum Vergleich gehabt. In der...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Amazon Customer


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Even better than reading it by yourself, 17. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl (Audio CD)
I read the book a few weeks ago and found it quite entertaining but it isn't one of my favourites.
But last week a friend gave me the audiobook and I must say that I enjoyed it much more.
The speaker is really great, he constantly changes his voice, screams, whispers, becomes an ork, a sprite and changes back into the storyteller...
... he simply knows how to make the listener feel like really being there and experiencing the whole adventure side by side with Artemis, Holly and all the others.
I had a really great Sunday afternoon and Monday morning I went and bought the audiobook "Artemis Fowl - The arctic incident" because I didn't want to stop listening to this great story read by such an excellent speaker!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Held, wie er nicht im Märchenbuch steht..., 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl (Gebundene Ausgabe)
Eoin Colfer ist mit diesem Buch ein Volltreffer gelungen - witzig, spannend, immer wieder überraschend und durchaus phantasievoll. Sein Held, oder besser Anti-Held, ist ein zwölfjähriger irischer Junge aus reichem Hause, das stolz auf eine Reihe krimineller Ahnen zurückblicken kann. Geldverdienen auf ehrenhafte Weise ist schliesslich langweilig. Wunderkind Artemis schafft, was noch keinem vor ihm gelungen ist: er entführt ein Elfenwesen um eine riesige Menge Geld zu erpressen. Liebenswert-verschlagener Genius der er mit seinen zwölf Jahren ist, klappt alles wunderbar bis die aufgescheuchten Zauberwesen aufhören, sich an die in ihrem grossen Buch festgeschriebenen Regeln zu halten. Ach ja,die Zauberwesen sind technisch und technologisch unwahrscheinlich gut ausgerüstet und den Menschen um einiges voraus. Satelliten anzuzapfen um an Nachrichten zu kommen gehört zur Routine. Die folgenden Verhandlungen und Befreiungsversuche der Elfenwesen sind nicht von schlechten Eltern und gipfeln darin, dass die Zeit angehalten wird um...äh...Zeit zu gewinnen. Ausserdem gibte es da noch so eine Art Atombombe nach Elfenart, mit der die erschreckend militanten Zauberwesen alles wieder ins rechte Lot rücken wollen. Eoin Colfer fährt mit gängigen Vorstellungen über niedliche kleine grüne Kobolde in Schnallenschuhen, die alle einen Topf Gold zu bewachen haben, gründlich Schlitten. Es mag ein Schock sein und bedarf etwas der Gewöhnung aber Ausdauer beim Lesen lohnt sich. Dieses Buch in einem Stück durchzulesen ist wahrlich keine Kunst sondern unvermeidlich. Schon allein die Aufmachung dieser Ausgabe ist eine unwahrscheinliche Augenweide und ein Rätsel gibt's auch noch dazu. Da fällt mir ein, ich habe noch was zu lösen.
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Geniestreich!, 7. Juni 2002
Hat Eoin Colfer mit dem ersten Band einen Überraschungserfolg gelandet, so ist der Erfolg des zweiten Buches kein Wunder. Es setzt den ersten Band logisch fort, ohne sich in Wiederholungen zu verlieren.
Kurz zur Geschichte: Artemis ist inzwischen 13 Jahre alt. Sein Vater ist immer noch verschwunden. Bis auf diese Tatsache könnte alles so friedlich sein, wenn ihn nicht die Unterirdischen hinter den bewaffneten Koboldattacken vermuten würden. Nachdem seine Unschuld geklärt ist, versuchen er, sein Butler „Butler", Commander Root und Holly Short, seinen Vater aus der russischen Arktis zu retten. Derweil drehen die Kobolde in Erdland völlig durch und lassen die ZUP ganz schön alt aussehen. Doch wer alles dahinter steckt und wie es ausgeht, will ich natürlich nicht verraten.
In diesem Band wird, stärker als im ersten, deutlich, dass Artemis' Charakter sich einer Wandlung unterzieht. Und zudem schlägt natürlich auch bei einem Supergenie die Pubertät irgendwann mal voll zu. Man darf also gespannt sein! In jedem Fall würde ich aber empfehlen, sich auch den ersten Band zuzulegen!
Also: 5 Sterne für ein Buch, das jeden Cent wert ist!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter zweiter Teil, 30. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Verschwörung (Taschenbuch)
Dies ist eine wirklich witzige Mischung. Man weiß eigentlich gar nicht so richtig, in was für eine Schublade man dieses Buch einordnen soll. Ist es ein Kinder- oder Jugendbuch? Oder ist es ein Agententhriller oder ein Krimi? Wirklich schwierig. Genauso ist es mit Artemis Fowl. Normalerweise ist die Hauptperson eines Romans der Gute und daneben gibt es den bösen Widersacher. Hier ist auch wieder alles anders. Artemis Fowl, gerade einmal 12, entstammt einer irischen Gangsterdynastie, ist hochintelligent und will mit Gaunereien an viel Geld kommen. Die andere Seite von Artemis, ist wieder völlig anders. Er ist ein Junge dem sein Vater fehlt, der seit eines Schiffsunglücks als verschollen gilt. Bis dahin hört sich ja alles noch recht konventionell an. Wäre da nicht das Volk der Elfen, das unter der Erde lebt und von dem die Menschen eigentlich nichts wissen. Da wo es Elfen gibt, sind natürlich Trolle und Kobolde auch nicht weit... Besonders lustig ist es, wenn diese Elfen genauso, wie Menschen mit einem Palm (Organizer) und mit anderen eher menschlichen Dingen herumspielen, die man eigentlich nicht unter der Erde erwarten würde.
Dieser zweiten Teil führt Artemis Fowl nach Rußland. Informationen zu Folge soll sich sein Vater in Murmansk aufhalten und von skrupellosen Entführern festgehalten werden. Nach dem Untergang seines Schiffes, daß mit Cola-Dosen beladen war, soll er sich schwerverletzt, an die Küste gerettet haben. Mit Hilfe der Elfe Holly Short versucht Artemis seinen Vater zu finden und zu befreien. Schafft es Artemis Fowl mit seiner überragenden Intelligenz seinen Vater zu finden?
Auch in diesem zweiten Teil ist besonders die Kombination aus Thriller, Kinderbuch, Actionroman und Komödie wieder besonders gelungen. Von der ersten bis zur letzten Seite ist es unheimlich spannend und man weiß nie so wirklich, wie die Geschichte weitergeht.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein diebisches Vergnügen!, 7. März 2006
Ein diebisches Vergnügen für alle, die mit dem Gedanken klarkommen, dass ein Titelheld nicht zwangsweise konventionell sympathisch sein oder dem Gut-Mensch Harry Potter entsprechen muss. Besonders wer die Weiterentwicklung der Charaktere kenn weiß, dass grade diese Aspekte den Reiz der Geschichten um Artemis und Holly ausmachen und wer seinen Kindern nicht moralische Differenzierung und das Verständnis, dass Artemis so wie er ist natürlich auch nicht ganz glücklich ist zutraut, der tut seinen Sprösslingen Unrecht. Der Erfolg bei Groß und Klein spricht Bände. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher, grade weil es etwas anders ist und Kindern keine moralisch vorgekaute Kost serviert!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen jugendlicher Antiheld nimmt es mit den Unterirdischen auf, 23. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Artemis Fowl (Taschenbuch)
Colfers Buch stellt eine köstliche Mischung zwischen Harry Potter, Science Fiction und klassischen Kriminalromanen dar. Die einzige Ausnahme ist das der Held der Geschichte wohl kaum den Anforderungen eines Helden entspricht, da er aus einem jahrhundertealten Ge-schlecht von Berufskriminellen stammend sich mehr für die Planung ehrgeiziger und durchtriebener Raubzüge interessiert, als für altersgemäße Beschäftigungen. Auch die Schule zählt hier dazu. Dabei entwickelt das Buch eine phantasievolle Welt von im modernen Alltag gefangenen und von der Arbeit gelangweilten Elfen und Kobolden, die weder an technischen Entwicklungen noch an moralischer und mentaler Trivialität den Menschen in nichts nachsteht. Tja, auch die mit Zauberkraft ausgestatteten Wesen der von den Menschen vergessenen Unterwelt schlagen sich mit höchtst menschlichen Problemem herum. Artemis Fowl fordert durch einen genial geplanten Coup die Welt der Unterirdischen heraus und ahnt doch nicht so ganz, auf was er sich da einlässt...
Mit sehr viel Witz und Geist entwickelt Colfer die Persönlichkeiten seiner Protagonisten, so dass man feststellen muss, dass auch ein technisch versierter und anarchisch veranlagter Zentauer am Ende auch nur ein Mensch ist...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brandaktuell, 29. Januar 2010
Von 
Roman Nies (Helibrunna) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neunzehnhundertvierundachtzig (Broschiert)
Es ist nun schon über ein halbes Jahrhundert her, seit George Orwell in "1984" ein Schreckensgemälde eines totalitären Regimes der Unterdrückung aller menschlichen Individualität und Freiheit und der vollständigen Überwachung aufgezeichnet hat. Im Grunde hat er nur abgeschrieben, denn diese Diktaturen des Schreckens gab es schon, Nazi-Deutschland, Sowjetunion, Mao-China, DDR , Nordkorea u.a. Eine bessere Zustandsbeschreibung in literarischer Form lässt sich nicht denken. Alles kalter Kaffee? Mit Nichten!
Orwell geht es nämlich darum vor den Mechanismen zu warnen, die zu solcher Versklavung des Menschen führen. Und diese Mechanismen sind immer noch im Gange, auch bei uns. Er möchte, dass jedermann ein Gespür dafür entwickelt, um Fehlentwicklungen rechtzeitig Einhalt gebieten zu können. Kein Wunder, dass dieses Buch in Diktaturen auf der Verbotsliste stand. Warum nur? Ein getroffener Hund bellt! Aber betroffen sind wir alle, denn gerade im fortschreitenden Medienzeitalter sind ja erst die idealen Voraussetzungen gegeben die vollkommene Einflussnahme und Kontrolle auf Menschen auszuüben. In heutigen totalitären Regimen ist es z.B. üblich bestimmte Websites zu sperren, so dass hier auch wieder nur bestimmte Informationsflüsse zugelassen sind. So bildet man Meinung. D.h. die Vorzüge der heutigen Vernetzungen der Informationswege, können auch jederzeit ins Negative umgekehrt werden. Man glaubt, das was die Mehrheit für richtig hält, weil es bequem ist.
Als Orwell 1984" schrieb, dachte er zwar an die Sowjetunion, jedoch haben seine Beobachtungen zur menschlichen Psyche universelle Gültigkeit. Was er beschreibt ist der Idealtypus einer totalitären Diktatur wie sie sich folgerichtig aus der Verirrung des menschlichen Selbstverwirklichungswillens, der oft genug Wunschdenken ist, das Paradies, könne auf Erden verordnet werden, von Gnaden menschlichen Vermögens zwangsläufig ergibt. Mit Prophetie hat das nichts zu tun, wenn man es so wie Orwell erkennt und beschreibt. Es entspricht der Selbsterkenntnis zu der jeder vernünftige Mensch kommen muss.
In 1984" herrscht wie in der Sowjetunion oder der DDR oder Kuba eine frappierende Mangelwirtschaft, die aber mit Hilfe der Macht der Propaganda geleugnet wird. Bei Orwell heißt das Wirtschaftsministerium daher auch Ministerium der Fülle". Das ist ein Kennzeichen totalitärer Systeme, dass sie auch Missbrauch der Sprache treiben, alles verdrehen, Regimegegner verleumden und wenn sie sie zu fassen kriegen, verschwinden lassen. Das alles zum angeblichen Wohl der Allgemeinheit. Jeder erkennt eigentlich den Irrsinn, aber alle ergeben sich in die Zwänge und machen das Spiel mit. Der Realitätssinn wird nicht mehr benötigt, er verkümmert immer mehr und die Umkehr zur Vernunft und zu tragfähigen Wertevorstellungen immer schwieriger. Warum wirft man mir vor, dass ich die Tür nicht aufgeschlossen habe?" fragt sich die KZ-Aufseherin, die vor Gericht steht, weil in dem verschlossenen Gebäude Häftlinge verbrannt sind. Ich habe doch keinen Befehl dazu gehabt!"
Zunächst unterwirft man sich der Lüge, bis man gewohnheitsmäßig mit ihr lebt. Wer erinnert sich nicht an die Propaganda der Nazis, die von unwertem Leben", Volksschädlingen" usw. sprach und einerseits die Vergötzung des Menschen durch das Herrenmenschentum und zugleich die Entwertung des Menschen durch die Rassenlehre auf die Spitze trieb. So ist das immer, Selbsterhöhung führt zum Fall und Untergang. Das ist immer das Gleiche, bei Ideologien, wonach der Mensch selbst vorgibt was gut und recht ist. Insoweit zieht Orwell nicht die letztlich notwendigen Schlussfolgerungen. Der Mensch findet eben nicht zur Wahrheit" in sich selbst. Kaum meint er sie gefunden zu haben, schon richtet sie sich wieder zerstörerisch gegen sich wie gerade in seinem Animal Farm" deutlich wird.
Orwell sagt in 1984" deutlich, was unrecht ist. Jedoch, woher sich die individuelle Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen herleiten soll, wenn sie nicht natürlich gegeben sein können, dazu hat er nichts zu sagen. Es verliert sich irgendwo im Nebel humanistischer Weisheiten, die unter dem Verdacht stehen auch nur wieder als Reithelfer missbraucht werden zu können. Schon die Bibel warnte: Wehe denen, die Böses gut und Gutes bös nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen." Gut, aber wie lässt sich das Böse vermeiden?
Es wäre falsch mit dem Finger auf totalitäre Systeme zu zeigen und zu denken, dass das eines demokratischen Rechtsstaates alles nicht passieren kann. Orwell wusste um die Zerbrechlichkeit und Empfindlichkeit aller von Menschen angelegten Herrschaftsformen und Ordnungen, die ein oben und ein unten haben müssen. Er wusste, der so genannte freie Westen kann schnell in den Totalitarismus abgleiten. In Deutschland ging das ganz schnell und es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass das anderswo anders wäre. Dass eine hoch stehende Kultur nicht davor schützt hat man am Beispiel der Deutschen gesehen. Und heute? Skeptiker entdecken auch in unserer Gesellschaft Ansätze zur Einschränkung von Freiheiten und des Informationsmissbrauchs, auch wenn dies meistens noch auf einer unterschwelligen Ebene abläuft. Wer sich etwa zu "christlich" äußert, wird neuerdings schnell als Fundamentalist gebrandmarkt oder sogar schon mit den Islamisten in einen Topf geworfen. Wegen dem heute geltenden Relativismus, der als einzige Wahrheit gelten lässt, dass es keine Verbindliche Wahrheit gibt, übersieht man, dass gerade Christen den Begriff der Wahrheit eng mit dem der individuellen Freiheit verknüpfen, während das im Islam, nicht der Fall ist, weil der Islam einen politischen Herrschaftsanspruch hat.
Jedenfalls macht Orwell klart, dass die Umkehrung der Werte mit der Umdrehung der Begriffe einhergeht. "Krieg ist Frieden" oder "gerechter Krieg" sind austauschbar. Und dieser Prozess fängt im Kleinen an, mit verbaler Hetze und endet im Holocaust im schlimmsten Fall. Zuerst wird man verbal ins Abseits gestellt, dann in aller Konsequenz. Der Marxismus-Leninismus besaß die Unverfrorenheit sich sogar als wissenschaftliche Erkenntnis zu bezeichnen. Wir lachen darüber. Aber wie sieht es bei uns aus? Bei uns gibt es eine weitgehend unkritische Wissenschaftsgläubigkeit. Heute wissen sogar die früheren Marxisten, dass die Marxisten sich irrten. Wir haben schon hundertfach gesehen, was geschieht, wenn der Mensch sich zum letzten Maßstab nimmt. Seine Selbsterlösungsprogramme sind zum Scheitern verurteilt. Irgendwann ist es auch mit der persönlichen Freiheit vorbei. Orwells Buch sollte uns eine Warnung sein. "1984" ist eines jener wenigen Bücher, dies jeder einmal gelesen haben sollte. Und es bewahrt seine Aktualität.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A grim warning, 23. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: 1984 (Taschenbuch)
This is a story that, unfortunately, seems to be slowly coming true. Many science fiction titles are escapist literature that either imagine a very different world(s) from our own, or at the very least, hold out some hopeful message - in other words, the good guys usually manage to win. This is neither kind of book. And it is science fiction because the sinister use of technology is what allows Big Brother to invade everyone's privacy and dictate what the characters can do or say, with severe, nightmarish punishment for "disobedience." There have other novels that have seized upon this idea of an anti-utopia, but Orwell was one of the first to place it in a realistic future, and in a chilling this-is-all-too-possible way.

And the parallels with our modern world are especially profound, parallels that are obvious all around us. The growing number of surveillance cameras on street corners, the ironic (but deliberately) named Patriot Act in the U.S., the rise of political and religious intolerance in the world...all of it does not bode well for the future of our basic liberties. Orwell got in right back in 1948, and although he was primarily referring to the "red menace" of his era, the tactics used by suppressive governments are tempting for any government because of the control such tactics provide, liberties be damned. Your agenda- whatever it is- can more easily be achieved if you can identify your enemies early on and thwart their every move. The problem is, when your enemies are law-abiding citizens whose political (or religious) views don't match your own- and that's the only "crime"- you've stepped over the boundary of national security and entered the realm of repression. And to stop open criticism of these tactics, these governments (including the repressive one in 1984) invariable claim that the critics are "unpatriotic," "traitors," maybe even "terrorists." Sound familiar? Repressive governments have been using these tactics for centuries; only now, modern technology makes it a whole lot easier- and yes, unfortunately, a lot more tempting.

Of course we don't want real terrorists. The problem is, a "quick fix" of sweeping powers put into the hands of a relatively few like-minded individuals- with checks and balances muted if not totally brushed aside- can, will, and has lead to abuse of those powers, primarily for political and personal gains. That was the real message of 1984, and it's one we should never forget. And if the citizens of a repressive government either don't recognize the danger- or worse yet, vigorously defend it under some mistaken notion of being "patriotic" themselves, surrendering their own liberties in the process- that just makes it all the easier for the incumbents to remain in power, with little chance for genuine reform or change.

It's all there in this great book, 1984, which deserves to be widely read forever and amen.

-Mark Wakely, author of An Audience for Einstein
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fortsetzung von Band 1, 28. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Ich habe den 2. Band voller Spannung erwartet und bin nicht enttäuscht worden.
Artemis Fowl ist menschlicher bzw. aufgeschlossener geworden, was im 1. Band nicht der Fall war.
Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Geschichte von Artemis Fowl
und kann nur jedem diese Bücher empfehlen !!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Not just for children - adults will like this too, 28. September 2006
Artemis Fowl was written with children in mind but I think, after reading it, that if you are an adult and you like to read childrens stories then you will also like Artemis Fowl. Just look at the Harry Potter books - they were originally written for children and look how many adults are reading them! So Artemis Fowl isn't really any different.

This is the kind of book you would keep on your shelf and go back to re-read in the future. It's good old-fashioned escapism fantasy. Full of a boy trying to be older (how many kids want to be older than they are?) and full of fairies and leprechauns.

The story is really straight-forward. 12 year old Artemis Fowl is determined to restore the family fortune after his father spent the bulk of the family money on a shipping scheme in Russia which left him dead and Artemis's mother half-crazy. Fowl Junior discovers that fairies really do exist and he comes into possession of their "operating rules" which shows him how to be in control of them. So he kidnaps one of the fairies and holds her to ransom. The fairy's Retrieval Squad move in to rescue her and all kinds of chaos and mayhem ensue.

The book has some really great funny characters and I guarantee you will be laughing. Commander Root reminded me of the actor J K Simmons (the guy who plays the Daily Planet editor in the Spiderman movies). I hope when the planned Artemis Fowl movie comes out that Simmons gets a call. The Root character seems to have been written just for him.
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Die Verschwörung
Die Verschwörung von Eoin Colfer (Taschenbuch - 2005)
EUR 8,99
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