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am 23. Februar 2004
Toll, dass es mal einen lesenwertes Buch gibt, in dessen Handlung keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern ein so kompliziertes Problem wie Schizophrenie und eine solch komplexe Beziehung zwischen zwei Männern und ihrer Familie. Ein wunderbarer Roman, der etwas schwach anfängt, sich dann jedoch von Seite zu Seite steigert, bis man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. In authentischer Sprache geschrieben, vermittelt das Buch dem Leser psychologische Feinheiten sowie das Gefühl "mittendrin" zu sein. Die Handlung ist sehr gut durchdacht, alle angefangenen Fäden werden auch "zu Ende gesponnen". Also: Lesen! (Und nicht von der Länge des Buches abschrecken lassen!!)
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am 3. Juli 2003
Ein erstklassiges Buch, welches ich mittlerweile mehmals gelesen habe und mich immer wieder auf`s neue fesselt. Wally Lamb hat nicht nur gut recherchiert in Bezug auf die (oft fehlerhafte) Behandlung psychich Erkrankter. Das in Ich-Form geschriebene Buch beleuchtet alle Facetten des Betroffenen Thomas, insbesondere die Verstrickungen innerhalb des Familienclans. Ein sehr tief gehendes Buch in die emotionale Welt des "gesunden" Zwillings Dominick. Besonders eindrucksvoll sind für mich die Kapitel, in denen der "gesunde" Teil des Zwillingspaares in die Therapie gerät, im Glauben über seinen Bruder zu reden und doch im Grunde über sich selbst und seine tiefsten Verletzungen stolpert. Sein Kampf um Thomas ist auch ein Kampf mit sich selbst und seiner eigenen Tragödie.Ein Buch, das man immer wieder lesen kann!!
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am 23. November 1999
Wally Lamb schreibt die Lebensgeschichte von zwei verschiedenen Menschen, die unweigerlich durch die Familienbande miteinander verbunden sind. Dominic und sein selbstgefälliger Großvater sind sich ähnlicher, als es dem Enkel lieb ist. Versucht man am Anfang noch Erklärungen aus der Kindheit für die Krankheit des Bruders Thomas zu finden, erkennt man doch schnell, daß eigentlich nicht der kranke Zwilling therapiert wird, sondern der gesunde. Durch die Lebensgeschichte seines Großvaters bekommt Dominic einen Spiegel vor die Nase gehalten und erhält die Chance, sein Leben neu zu ordnen. Leider ist der Schluß sehr klischeehaft überladen. Teilweise kam ich mir wie in der Lindenstraße vor: Vergewaltigungen, Hexerei, Aids, Schizophrenie, Amputation, Adoption, Kindstot, Versöhnung, etc. Daher auch nur 4 Sterne: es hat viel von dem guten Buch genommen.
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am 21. November 2011
Tja, wie fange ich an mit meiner Rezension'. Wohl am Besten mit dem Wesentlichen: Mich hat dieses Buch restlos begeistert!! Wally Lamb erzählt eine sehr bewegende Geschichte über Familie, Schiksal, Kraft und Verzweifelung.

Als ich das Buch zur Hand genommen habe (ich habe es für 1,00 € bei einem Trödelmarkt erstanden), war ich ob seines Gewichts und Dicke etwas zögerlich. Aber der Klappentext klang schon mal sehr vielversprechend, der Preis stimmte auch ', also habe ich das Buch mitgenommen ' und wurde nicht enttäuscht.

Der Protagonist Dominick ist Anfang 40 und hat einen Zwillingsbruder. Dieser ist schizophren und glaubt, um den Golfkrieg verhindern zu können (die Gegenwart spielt Anfang der 90er Jahre), muss er sich den Unterarm abschneiden. Dieses Erlebnis führt dazu, dass Dominick sich sein bisheriges Leben ansieht, während er gleichzeitig jedoch versuchen muss, sich um seine eigenen 'Baustellen' und die seines Bruders und Stiefvaters zu kümmern. Mit Hilfe einer Psychologin sieht sich Dominick auch den Werdegang seiner Familie an und kommt so zu Antworten, die ihm bisher verborgen blieben.

Je näher ich zum Ende des Buches kam, desto bedauerlicher fand ich dies, Thomas war mir persönlich sehr vertraut geworden und es war nicht schwer für mich, Anteil an seinem Leben zu nehmen. Eigentlich ein 'ganz normales' Leben, welches Dominick führt, und doch haben die Umstände dazu geführt, dass er irgendwann vor vielen Fragezeichen steht und zu zweifeln beginnt, ob alles einen Sinn macht/gemacht hat, und wenn ja, welchen.

Ein großartiges Buch, ich kann es uneingeschränkt empfehlen für Alle, die verstehen wollen, was Schizophrenie mit den Erkrankten und ihren Angehörigen macht und auch für Alle, die wissen wollen, wie die Generationen vor uns unser Leben beeinflussen können.
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am 28. August 2007
Ganz schön dick das Buch...aber es hat sich letztendlich gelohnt, durchzuhalten. Zugegeben, die erste Hälfte war anstrengend, denn obwohl die Geschichte teilweise spannend geschrieben ist, hat sie doch starke Längen. (Eine Inhaltswiedergabe schenke ich mir, darüber wurde ja schon ausführlich geschrieben). Der Autor hätte sich eine Menge Seiten sparen können und im Nachhinein denke ich, es wäre gar nicht aufgefallen, wenn ich ein paar Seiten einfach übersprungen hätte. Alles wird mehrfach wiederholt, was das Lesen etwas zäh macht. Ab der Mitte des Buches konnte ich es dann allerdings nicht mehr aus der Hand legen. Im Gegensatz zu meiner Vorrednerin, die die Geschichte um den Großvater überflüssig fand, hat mir dieser Teil besonders gut gefallen. Denn hier kommt man ins Grübeln, wie die Familiengeschichte im Zusammenhang zu sehen ist und wer denn nun jetzt der Vater des Protagonisten sein könnte. Die Antwort hierauf erhält der aufmerksame Leser übrigens schon relativ früh in einem Nebensatz...dumm -oder gut-, wenn man ausgerechnet diese Seite übersprungen hat...
Das Ende war mir dann schließlich etwas zu amerikanisch-schnulzig...Wer Hollywood-Schnulzen kennt, kann den Inhalt der letzten 30 Seiten vorhersagen...
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am 11. Mai 2016
Dominick und Thomas sind Zwillinge, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Schon als kleines Kind war Dominick immer derjenige, der Thomas beschützen musste. Nun, als Erwachsene, hat sich daran auch nicht viel geändert. Und sein Bruder benötigt seinen Schutz mehr denn je, seit bei ihm paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde. Nach einem Vorfall, der in der Öffentlichkeit für viel Wirbel sorgt, kommt Thomas in die geschlossene Abteilung einer Klinik, aus der Dominick ihn möglichst schnell herausholen möchte. Jedoch muss er sich währenddessen auch der Vergangenheit stellen, die ihn einholt. Von der Lebensgeschichte seines Großvaters und seiner Mutter über seine eigene Kindheit und Jugend unter der Herrschaft eines despotischen Stiefvaters bis hin zur jüngsten Vergangenheit, der gescheiterten Ehe und der nachfolgenden Beziehung, droht ihm alles zu entgleiten, worauf er sein Leben aufgebaut hatte.

Ich muss zugeben, am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte reinzukommen. Aber das legte sich schnell, und ich tauchte in eine sehr bedrückende und in vielerlei Hinsicht beängstigende Welt ein. Natürlich ist es auch eine spannende Geschichte, die nach einer Lösung in der Gegenwart verlangt, aber zum großen Teil spielt sie in der Vergangenheit. Nach und nach erfahren wir eine ganze Menge über die Kindheit der beiden Zwillinge. Es ist wirklich erschreckend, welche Wucht an negativen Emotionen an Dominick zu fressen scheinen, seit er ganz klein war. Über allem schweben seine sehr ambivalenten Gefühle dem Bruder gegenüber: Liebe und Hass, Freude und Neid, Schuld und Verantwortung. Warum wurde Thomas krank, während er selbst „normal“ blieb? Wie konnte es sein, dass ihrer beider Stiefvater so gemein und rücksichtslos war? Warum hat ihre Mutter sich nie dagegen gewehrt? Noch viele weitere Fragen tauchen im Verlauf der Geschichte immer wieder auf, und man möchte Dominick am liebsten in den Arm nehmen, je verzweifelter er nach etwas sucht, was ihm noch Halt geben kann.
Er muss weit in die Geschichte seiner Familie zurückschauen, bis zur Kindheit seines Großvaters, wo alles seinen Anfang nahm. Auf seinem Weg wird die eine oder andere schmerzhafte Erkenntnis auf ihn warten und ihn verändern. Vielleicht wird er am Ende auch die Menschen um ihn herum mit anderen Augen sehen können. Auch der Buchtitel wird am Ende einen Sinn ergeben, und es ist, als könnte es keinen anderen, treffenderen geben. Und keinen schöneren.

Eine psychologisch sehr feinfühlig geschriebene Familiengeschichte mit unglaublichem Tiefgang. Sie hat mich sehr berührt und bewegt, weil sie auf Gefühlen aufbaut, die von jener unbändigen Kraft beherrscht sind, die alles mit sich reißt. Auch wir als Leser werden mit fortgerissen, an unbekannte Ufer, und lernen doch am Ende genau wie Dominick, zu vertrauen.
Als ich am Schluss des Buches angekommen war, flossen die Tränen, und ich konnte nichts dagegen tun.

Fazit: Dieses Buch wird euch fesseln und nicht mehr loslassen, bis zum bittersüßen Ende. Von mir fünf Sterne für ein Buch, das ihr einfach lesen MÜSST!
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am 11. Juli 2008
Das Buch "Früh am Morgen beginnt die Nacht" von Wally Lamb, kam gerade für mich zu rechten Zeit zu lesen.
Während meines Aufenthalts im Krankenhaus hatte ich mitunter sehr viel Zeit und da mein Leben eben gerade außerhalb der Norm ablief, genoss ich dieses Buch.

Es ist ein sehr anspruchsvolles Buch. Wer meint hier ein Schmöker für den Sonntag zu haben, irrt. 912 Seiten sind nicht mal eben nebenbei zu lesen, von der Geschichte ganz zu schweigen. Der Einstieg ist mühsam und erst zur Mitte des Buches, erkennt man den Sinn dieser Geschichte. Langer Atem ist vorprogrammiert.

Der Autor schafft es Komik, Tragik und Humor in einem Werk zu vereinen. Welches ganz nebenbei ein Gerüst aus mehreren Gängen und Flashbacks ist.
Erzählt wird die Story vom Protagonisten Dominick. Der sein Leben immer an zweiter Stelle führen musste. Im Fokus der Liebe und der Aufmerksamkeit, hinten angestellt seines Bruders Thomas. Thomas leidet an Schizophrenie und kämpft für die Sache Gottes. Der Ungerechtigkeit und dem Tag des jüngsten Gerichts. Dieser Thomas ist es auch, der sich seine Hand abhackt, weil Gott es ihm befahl.
Dieses Ereignis ist einer der Schlüsselpunkte im Roman, zu der sich der Autor immer beruft.

Es ist die Lebensgeschichte von einem Mann, der nicht weiß, wer er ist und was sein Leben für einen Sinn haben soll. Er kennt weder seinen Vater, noch kennt er seinen Großvater.
Durch die schriftliche Biographie seines Großvaters, die Dominick für seine Mutter übersetzen ließ, erkennt er seine eigene Unvollkommenheit.

Dieses Buch ist ein Topf voll Gefühle und Handlungen. Auch wenn es die Meinung gibt, das es zu überfüllt mit Geschichten sind, so zeugt jede Geschichte seinen eigenen Einfluss. Es deklariert die Gründe, warum es so kam, wie es kam. Die komplexe Struktur dieses Romans, lebt alleine durch die Verworrenheit. Denn so ist das Leben von Dominick Birdsey aufgebaut, völlig verwirrt und ahnungslos.

Wer den Mut, die Kraft und den Intellekt besitzt dieses Buch zu lesen, der wird es verstehen und mögen. Jeder der denkt, dieses Buch dient allein der Unterhaltung, hat hier falsch gegriffen.
Denn es ist mehr als das, was wir lesen. Aufheiternd und aufzeigend. Genau, das ist das große Merkmal dieses Buches.

DG
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am 25. August 2001
Für mich war es das erste Buch von W. Lamb, das ich gelesen habe. Wegen der fast 900 Seiten und des eher langweiligen Klappentexts habe ich es 2 Jahre links liegen gelassen. Das Buch hat mich begeistert. Die Geschichte der Zwillinge, einer "normal", einer schizophren, ist sehr einfühlsam geschrieben. Gestört hat mich nur das etwas süßliche Ende.
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am 17. Juni 2003
Es ist schon beeindruckend, wie gut Wally Lamb in Bezug auf schizophrene Persönlichkeiten, deren Behandlung sowie die Nöte der Familienangehörigen recherchiert hat. Zuerst hatte ich den Eindruck, dass die Person des schizophrenen Zwillings im Vordergrund steht und war dann angenehm überrascht, als die seelischen Nöte des gesunden Zwillings beschrieben wurden. Besonders gut fand ich, dass hier die wahren Gefühle und die Zerrissenheit bezügl. der eigenen moralischen Ansprüche und die daraus entstehende Einengung schonungslos offengelgt wurde. Keine Schönfärberei, aber gerade deswegen ansprechend und auch dazu ermutigend, sich für sein eigenes Leben zu entscheiden. Dieses Buch ist noch fesselnder als "Die Musik der Wale", welches mir auch schon sehr gut gefallen hat.
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am 18. Juli 1999
Wally Lamb schreibt hier ein fesselndes Werk, dessen Geschichte einen einfach nicht losläßt. Einmal in die Hand genommen, kann man das Buch kaum mehr zur Seite legen. Das Aufwachsen und Leben der unterschiedlichen Zwillinge Thomas und Dominick ist tragisch und zugleich faszinierend.
Für mich das Buch des Jahres !
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