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5.0 von 5 Sternen Raddatz über Benn
„Mein neues Opfer Gottfried Benn“ steht am 29. Oktober in Fitz J. Raddatz’ Tagebuch. Eine weitere Raddatz – Biographie also. Am 29. Juli des Folgejahres bereist er Benn’s Geburtsort Mansfeld. An dem Haus, in dem Gottfried Benn 1884 geboren wurde, erinnert keine Gedenktafel an ihn – „verkommenes kleines DDR – Dorf“...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2012 von Thomas Gebauer

versus
9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Einsteiger
Wer Benn näher kennenlernen möchte, sollte dieses Buch erst einaml zur Seite legen, denn es ist für Einsteiger - die sich über den Dichter Gottfried Benn informieren möchten - nicht geeignet; zu viel setzt Raddatz an biographischen und geschichtlichen Wissen voraus. Wer ungern mit Fremdworten operiert ist auch hier nicht an die "richtige...
Veröffentlicht am 3. Juli 2004 von Peter Buettner


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raddatz über Benn, 27. Dezember 2012
Von 
Thomas Gebauer (Kirchberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie (Taschenbuch)
„Mein neues Opfer Gottfried Benn“ steht am 29. Oktober in Fitz J. Raddatz’ Tagebuch. Eine weitere Raddatz – Biographie also. Am 29. Juli des Folgejahres bereist er Benn’s Geburtsort Mansfeld. An dem Haus, in dem Gottfried Benn 1884 geboren wurde, erinnert keine Gedenktafel an ihn – „verkommenes kleines DDR – Dorf“ eben.

Raddatz über...
Der interessierte Leser muss sich darüber klar sein, dass er hier keine akademische Biographie mit Fußnoten am Seitenende vorfindet. Auf gerade einmal etwas mehr als 250 Seiten werden Leben und Werk von Gottfried Benn behandelt. Das ist die erste Grundentscheidung: Wer eine ausführliche, detailverliebte 1000 – Seiten – Biographie („Er aß am Abend des 12. Dezemeber 1928...“) wünscht, wird mit diesem Buch nicht glücklich. Folglich eignet sich das Buch gerade für Menschen, denen Benn unbekannt ist und/oder die einen Zugang zu diesem Künstler(leben) suchen.
Und eine zweite Grundentscheidung muss getroffen werden: In jeder Biographie spiegelt sich der Autor – jedem muss klar sein, dass der meinungsstarke Raddatz sich hier besonders einbringt. Nicht zuletzt, weil er eben nicht nur der Journalist, Essayist und Biograph ist; Fritz J. Raddatz ist ein Künstler. Hier schreibt also Künstler Raddatz über Künstler Benn. So urteilt er beispielhaft über Brecht und Benn: „Das scharf federnde Seil ihrer Gedichte trägt den Ballast ihrer Ideologie und Philosophie nicht. Wo sie es damit belasten, hängt es durch.“ Gewiss, die 3 – bändigen Biographien haben ihre Berechtigung – aber enthalten sie solche Sätze?

Der Mensch
Gottfried Benn lebt von 1884 – 1954. Zeitlebens arbeitet er als Arzt, sowohl in seiner Praxis für Geschlechts – und Hautkrankheiten als auch (in beiden Weltkriegen) beim Militär. Obschon er früh mit expressionistischen Gedichten eine gewisse Bekanntheit erlangt, gelingt ihm erst in den 1950er Jahren der wirkliche, auch kommerzielle Durchbruch. Bis dahin behauptet der passionierte Raucher mit seiner Lyrik gerade die Streichhölzer bezahlt zu haben. Das Leben von Gottfried Benn ist häufig beschrieben und folglich gut bekannt. Darüber hinaus gilt für ihn „Kunst statt Leben“. „Der Vollender der Poesie des 20. Jahrhunderts“ (Raddatz) führt ein routiniertes, äußerlich fast ereignisloses Leben. Vielleicht ist das der Preis, der für ein titanisches Kunstwerk zu entrichten ist. Kafka sagt: „Weltkrieg ausgebrochen – war im Schwimmbad.“ Realitätsabstinenz eint sehr viele große Künstler. Gottfried Benn aber wird sie zur Philosophie erheben, indem er die Welt des Wirklichen (hässlicher Alltag) in Kontrast zur Welt des Wahren (Kunst) setzt. Wer nicht nur geistreich, sondern genial sein will, der muss in der wahren Welt leben. Mit Haut und Haar.
Ein Gesellschaftsroman also kann aus einer Benn – Biographie nicht werden. Vielmehr strebt auch Raddatz’ Buch den Magneten „Benn und die Frauen“ und „Benn und das Dritte Reich“ entgegen. Wie also geht Fritz J. Raddatz mit diesen unvermeidlichen Themen um? Wo interpretiert er anders als andere Biographen? Was ist sein genuin eigener Beitrag?

Der Mitmensch
Kein Zweifel: Gottfried Benn war kein angenehmer Mensch. Höflich, geradezu galant; immer aber reserviert und häufig gar boshaft. Neben unzähligen Affären und immerhin 3 Ehen gibt es wohl zwei, wie Thomas Bernhard sagen würde, „Lebensmenschen“: Der Briefpartner Friedrich Wilhelm Oelze und die Lyrikerin Else Lasker – Schüler.
Letztgenannte lernt er um 1912 in Berlin kennen. Aus einer gemeinsamen Affäre entwickelt sich ein (öffentliches) Gespräch in Gedichten. Die entscheidenden Zitate werden hier wie überall im Buch elegant in den Fließtext eingebaut. So sehr die illustre Lasker – Schüler Benn auch fasziniert – er entzieht sich ihr wie allen Frauen bald. An ihrem weiteren Lebensweg lässt sich ablesen, wie verstört er sie zurücklässt, die „größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“ zurücklässt. So wird Benn sie 1952 bezeichnen. Raddatz urteilt: „Aufscheint in den Gewitterblitzen dieser gegenseitigen Raserei sofort, was sie zu Asche verbrennen solle: Ebenbürtigkeit.“
Die Gleichberechtigung also, Benn ertrug sie nicht. Frauen sollen da sein, aber nicht nahe sein. Hier liegt kein harmloser Machismo vor. Benn verachtet Frauen. „Leider aber“, sagt er, „sind sie keine Kaninchen, sondern Mensch, wenigstens in Europa und USA.“ Frauen verkörpern Gewöhnlichkeit, stumpfsinnigen Ehe – Alltag. Die wirkliche Welt eben. Frauen können nicht genial sein. Benn interessiert sich für sie eine Nacht, und wenn es gut war, auch zwei. Von seinen Ehefrauen hält er sich so fern wie möglich. Wenn er lobt, dann ihre Zurückhaltung und hauswirtschaftlichen Kompetenzen. Zwei seiner drei Ehefrauen versterben, zwei seiner (unzähligen) Affären bringen sich um. Zuneigung erfahren sie alle erst lange nach ihrem Tod. Dann spricht Benn mit einer Zärtlichkeit, die diese Frauen zu Lebzeiten kummervoll verwehrt blieb.
Unter dem Strich bleibt nur ein lebenslanger Kontakt, Raddatz meint „eine Ehe auf dem Papier“. Es geht um Friedrich Wilhelm Oelze. Der ist promovierter Jurist und reicher Kaufmann in Dresden. Über 700 Briefe wird Benn ihm schicken – und lange vor persönlichen Treffen zurückschrecken. Zunächst ist dieser Briefwechsel eine Fundgrube, Oelze ist eine Art kommunizierendes Archiv für Benn. Raddatz lotet hier (wie schon in Bezug auf Benn’s Verhältnis zu Frauen) eine homoerotische Möglichkeit aus. Nichtsdestotrotz urteilt er hier zum Glück nur vorsichtig in Richtung einer homosexuellen Neigung. Sie sei für Benn allenfalls ein ästhetische Kategorie.
So sieht es aus, wenn der Biograph Raddatz seine Persönlichkeit in die Biographie einbringt. An anderer Stelle mäkelt er deutschlehrerhaft über Benn’s Stilistik. Auch so ein, keineswegs schlimmer, Raddatz - Spleen

Entscheidende Monate
Es sind nur wenige Monate im Jahr 1933, grob gesagt die Zeit von Mai bis Juli, die Benn’s historische Position für immer in Zweifel ziehen. Nach der Machtergreifung wird er kommissarischer Vorsitzender der Sektion Dichtung der preußischen Akademie. Ausgerechnet als Nachfolger des verehrten Heinrich Mann. Bald wird Benn eine ekelhafte Loyalitätsbekundung abgeben, um Mitglied der Akademie zu bleiben. Schon vorher stellt er stolz fest, dass auch Horst Wessel einem Pfarrhaus entstammt. Will der Solitär Benn wirklich in den Gleichschritt? Schon im Juli 1933 wird er beginnen, seine Positionen zu überdenken.
Sein politisches Leben ähnelt einem V – förmigen Flussverlauf. Strömt zunächst alles auf jene Geschehnisse im Frühsommer 1933 zu, strebt alles folgende unweigerlich von ihnen weg. Wie konnte Benn so irren? Warum musste er nach dem Krieg eingestehen, dass der 27 – Jährige Klaus Mann in einem Brief an ihn alles soviel klarer sah?
Benn ist von Nietzsche geprägt. Anti – egalitäre Ideen sind ihm geläufig. Moral leugnet er: „Es gibt innerhalb der geschichtlichen Welt kein Gut und Böse. Es gibt nur das Böse, meine ich.“ Klaus Mann ahnt wie schnell aus der „Gebärde gegen die (demokratische) Zivlisation“ ein „Kultus der Gewalt“ wird und man „beim Adolf Hitler“ landet. Geschichte ist für Benn Zufall; Läppischkeit und Banalität. Ein lineares Geschichtsbild fehlt ihm völlig. Warum sollte er also emigrieren?
Es kommt für ihn nicht in Frage. Gunnar Decker vermutet in seiner Biographie, der Nationalsozialismus entfessle für Benn den ersehnten „Barbaren“. Er verweist auf die Abneigung Benn’s gegen kommunistische (Partei)Dichter. Ihre Verachtung hat ihn den Nazis nähergebracht. Vielleicht sieht sich Benn 1933 auch als möglichen Staatsdichter.
Letzteres lässt sich auch aus Raddatz’ Biographie herauslesen. Jedenfalls glaubt Benn wohl im „Dritten Reich“ einen ähnlich liberalen Umgang mit Dichtern erwarten zu können, wie im Italien des Futuristen Marinetti. Einen elitären Faschismus aber wird es nicht geben. „Die Gulaschkanone dampft“, wie Raddatz unüberbietbar formuliert. Kommunistischer wie faschistischer Proletkult widert Benn an. Den Über – Menschen Nietzsches wird der Nationalsozialismus nicht erzeugen.
Benn’s innere Emigration beginnt. Er tritt wieder in die Armee ein und bewegt sich lustvoll zwischen Aristokraten. Sie werden ihn gegen publizistische Angriffe schützen. Vor dem Publikationsverbot aber kann ihn niemand schützen, er wird 1938 aus der Reichsschriftumskammer ausgeschlossen. So vielschichtig Benn’s Weg in die faschistische Misere war, so klar scheint seine Abkehr: Innere Enttäuschung und äußere Anfeindung entfremden ihn bald von Nazi – Deutschland. Raddatz’ Urteil: Benn war „kein Nazi, aber Faschist“.

Später Ruhm
Den Triumph der Nachkriegszeit mit den „Statischen Gedichten“ arbeitet Raddatz recht unmotiviert ab. Der ruhmreiche Benn, so scheint es, interessiert ihn nicht. Keine Frage, die früheren Brüchigkeiten in Benn’s Biographie sind interessanter als alles andere. Dennoch begreife ich nicht recht, warum der so hellsichtige Raddatz nicht untersucht, warum ausgerechnet Benn – und eben kein Emigrant wie Brecht – solchen Erfolg haben konnte. Waren es wirklich nur die melancholischen Gedichte? Oder identifizierten sich die Deutschen eben doch lieber mit einem Dichter, der „dageblieben“ war? Hier hängt nun das Raddatz’sche Seil durch.

Fazit
Ganz im Sinne von Raddatz also: Meine Damen und Herren, ich stelle Ihnen FJR vor, dessen jüngstens Buch „Gottfried Benn/Leben – niederer Wahn“ ich deswegen mit großem Vergnügen gelesen habe, weil er mir die komplexe Persönlichkeit Gottfried Benn mit künstlerischem Einfühlungsvermögen nahebringt. Seine Betrachtungen über Benn’s Lebensphilosophie sind so pointiert wie fundiert. Sprachlich stellt er die allermeisten Biographen in den Schatten. Urteilt er sonst so unduldsam über die Deutschen im „Dritten Reich“, lässt er Benn viel Gerechtigkeit widerfahren. Er bringt ihm weder Verdammung noch Huldigung entgegen. Wer viel Interesse für Benn und dazu ein klein wenig Interesse für Fritz J. Raddatz wird mit diesem Buch größtes Vergnügen haben.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raddatz contra Benn 1:1, 6. Januar 2003
Man weiß nicht: Ist dies mehr ein Buch über Gottfried Benn oder über Fritz J. Raddatz? Brillante Formulierungen zu Gottfried Benns Persönlichkeit und Werk; aber auch allzu forcierte schneidige Urteile, die eher Selbstbespiegelung und Selbstauskunft sind als Erschließung des "Gegenstands". Ist nicht auch eine Tendenz da, Benn zu dämonisieren und ihn dadurch größer und interessanter zu machen als er wirklich war? Schade, daß Raddatz "Hernach" von U. Ziebarth noch nicht verarbeitet hat. Der Benn, der einem da entgegentritt, ist doch eher kleinbürgerlich-spießig als groß und einsam und ungeheuer. Dennoch: wenn man sich durch den allzu reißerischen Beginn nicht abschrecken läßt, legt man das Buch nicht wieder aus der Hand. Die Darstellung der letzten 10 Jahre fällt allerdings ab im Vergleich zum Nazi-Kapitel und zum Frauen-Kapitel. Manches Rätsel löst auch Raddatz nicht, er formuliert es aber treffend: z.B. Benns Wirkung auf Frauen; z.B. den Grund für Oelzes dauerhafte Hinwendung zu Benn...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im August und unterm Klang der Stiefel - ein stiller Brand, 13. Mai 2011
Meine verehrten Vor-Rezensenten zeigten offenbar eine seltene Abneigung gegen jenes Buch, das sich als Biographie eines der ganz großen Dichter deutscher Sprache, in unsere Bücherschränke und Herzen zu mogeln versucht.
Zu "mogeln" versucht, denn sowohl das Beste als auch Enttäuschendste was man über dieses Buch sagen darf ist: dass es die Studie eines Wortkünstlers über einen anderen Wortkünstler ist.
Wer also zu wissen verlangt welche Farbe Benns Socken hatten, an dem Tag als er, alt und dick geworden, seine berühmte Formulierung von der "aristokratischen Form der Emigration" schmiedete, der sei mit Gunnart Deckers Benn Biographie zweifellos besser bedient.
Doch wer sich zwei bis drei Funken Leidenschaft für die Worte und die Last der Worte und die Träume und Bilder, die jene Worte umschließen, bewahrte, dem rate ich: Lesen Sie dieses Buch, erfreuen Sie sich daran wie Raddatz seine Feder an der Benns wetzt, abwetzt und dennoch zum Ende und Anfang, wie es sich für einen Dandy und Ästheten seines Schlags gehört: den Hut vor Benn und dessen Kunst zieht. Das, liebe Leute, tut ein Herr Raddatz nicht für jeden. Und - zu Recht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Dichter ist nicht tot: Gelungene Biografie über einen Arztdichter in Uniform, 11. August 2014
Von 
Marc S. Huf - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie (Taschenbuch)
Man greift wieder zu Benns Gedichten, wenn auch nicht gern zu seinen Prosatexten, wenn man diese Biografie gelesen hat. Benn war kein NS-Dichter, aber ein Faschist war er doch, meint der Autor. Benn erinnert an den Doktor Céline, der ebenfalls Literatur geschaffen, aber die Schrecken der NS-Zeit einfach nicht wahrgenommen hat. Arzt und Poet dazu, ein "Doppelleben" (Benn). Und Benn war in zwei Weltkriegen Arztdichter in Uniform. Arztdichter verfügen offenbar über ein Sensorium, um das zu beschreiben, was ihnen in der Medizin und Literatur nahe geht. Dieses Sensorium besitzt auch Raddatz insofern, als er das kranke Leben des Gottfried Benn und dessen Lyrik analysiert. Und der Dichter ist nicht tot. Raddatz überzeugt vom schönen Gegenteil dieses akademischen Irrtums.
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4.0 von 5 Sternen Neues zu Benn, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie (Taschenbuch)
Auch nach längerer Beschäftigung mit Gottfried Benn habe ich in Raddatz'Buch
interessante neue Aspekte entdeckt.
Dazu kommt, dass Raddatz eben ein Meister des geschriebenen Wortes ist, was
die Lektüre zum Vergnügen macht.
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Einsteiger, 3. Juli 2004
Von 
Peter Buettner "Peter Büttner" (Frankfurt, Hessen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie (Taschenbuch)
Wer Benn näher kennenlernen möchte, sollte dieses Buch erst einaml zur Seite legen, denn es ist für Einsteiger - die sich über den Dichter Gottfried Benn informieren möchten - nicht geeignet; zu viel setzt Raddatz an biographischen und geschichtlichen Wissen voraus. Wer ungern mit Fremdworten operiert ist auch hier nicht an die "richtige Lektüre" geraten. Das Buch selbst: interessant und informativ. Für Benn-Kenner geeignet und durchaus ein Lesevergnügen.
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Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie
Gottfried Benn: Leben - niederer Wahn. Eine Biographie von Fritz J. Raddatz (Taschenbuch - 1. Mai 2003)
EUR 9,95
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