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4.0 von 5 Sternen Kein ganz leichter Stoff
... aber das ist der Herr der Ringe ja auch nicht. Neben Zusammenfassungen des Hobbits und der Trilogie bietet dieses Buch viele Hinweise zur Einordnung des Herrn der Ringe in die Welt der (nordischen) Mythen und Sagen, z.B. zur Herkunft einiger Namen der von Tolkien erschaffenen Figuren und zu Parallelen in anderen Sagen.
Da auch die Geschichte der Fantasy im Lauf...
Am 18. November 2002 veröffentlicht

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fettnäpfchen
Lin Carter, Herausgeber der legendären Reihe Adult Fantasy und Verfasser zahlreicher Conan-Romane, versuchte sich hier an einer literaturhistorischen und mythologischen Einordnung des "Herrn der Ringe".
Die Originalausgabe des Buches erschien in den Sechzigern. Man bedenke also die Situation des Autors: Es gab noch kein "Silmarillion", keine "Nachrichten aus...
Veröffentlicht am 17. Januar 2004 von rasta490


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fettnäpfchen, 17. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe (Taschenbuch)
Lin Carter, Herausgeber der legendären Reihe Adult Fantasy und Verfasser zahlreicher Conan-Romane, versuchte sich hier an einer literaturhistorischen und mythologischen Einordnung des "Herrn der Ringe".
Die Originalausgabe des Buches erschien in den Sechzigern. Man bedenke also die Situation des Autors: Es gab noch kein "Silmarillion", keine "Nachrichten aus Mittelerde" und keine "History of Middle-Earth". Carter verfügte lediglich über den "Herrn" und den "Hobbit" mit all ihren faszinierenden, dunklen Anspielungen aus der Altvorderenzeit.
Tapfer wie Don Quixote de la Mancha machte sich der Autor dennoch auf, JRRTs Werk zu erklären und nach seinen mythologischen Wurzeln zu suchen. Dabei trat er in so ziemlich jedes Fettnäpfchen, dass sein verschlungener Weg für ihn bereithielt. Amüsant sind vor dem Hintergrund des veröffentlichen Werks sind die Vermutungen, die Carter über den Inhalt des "Silmarillion" anstellte; ebenso wie die völlig verplante Gleichsetzung Gandalfs mit Odin und die Herleitung des Namens Denethor von Thor. Richtig lachen musste ich bei dem hilflosen Versuch des literarischen Recken, Querverbindungen zwischen dem HdR und Wagners "Ring der Nibelungen" zu ziehen.
Warum also stehen im Bewertungsfeld dennoch drei Sterne? Nun, Carter vollzieht die Entwicklung phantastistischer und heroischer Literatur vom klassischen Epos über das Chanson de Geste und die Romanze des Mittelalters zu den Anfängen der Fantasy nach; und das in einer Form, die Einsteigern in die Materie sehr gelegen kommen dürfte. Der Leser wird mit Homer und Vergil ebenso bekannt gemacht wie mit "Amadis von Gallien" und Ariost. Gewürdigt werden auch die ganz Großen unter den Begründern der Fantasy: William Morris, Lord Dunsany, E.R. Eddison, Robert E. Howard, Mervyn Peake und James Branch Cabell.
Wer aber eine eingehende und fundierte Studie über die Hintergründe von Tolkiens Werk lesen möchte, dem sei Tom A. Shippeys "J.R.R. Tolkien. Autor des Jahrhunderts" ans Herz gelegt.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein ganz leichter Stoff, 18. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe (Taschenbuch)
... aber das ist der Herr der Ringe ja auch nicht. Neben Zusammenfassungen des Hobbits und der Trilogie bietet dieses Buch viele Hinweise zur Einordnung des Herrn der Ringe in die Welt der (nordischen) Mythen und Sagen, z.B. zur Herkunft einiger Namen der von Tolkien erschaffenen Figuren und zu Parallelen in anderen Sagen.
Da auch die Geschichte der Fantasy im Lauf der Jahrhunderte behandelt wird, findet man durchaus den einen oder anderen Lesetipp zu anderen Sagen und ihren Autoren. Gut ist auch die Übersetzung, da diese vorsichtig neuere Informationen einbindet, die Lin Carter noch nicht kannte (bzw. nicht kennen konnte). Wer Interesse am Hintergrund des Herrn der Ringe hat und sich nicht von vielen Fußnoten schrecken lässt (die trotz ihres Informationsgehalts oft den Lesefluss hemmen - aber es handelt sich eben eher um eine "wissenschaftliche" Arbeit), kann in diesem Buch viel Neues finden.
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3.0 von 5 Sternen Unterhaltsames über den Herrn der Ringe, 20. Oktober 2009
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe (Taschenbuch)
Der große Vorteil dieses Buches ist, dass es sich wirklich unterhaltsam liest. Um die Ursprünge des Herrn der Ringe von Tolkien geht es hier. Und um die Arbeitsweise des Autors, der sich bei der Schaffung der unglaublich umfangreichen Welt von Mittelerde durchaus häufig auf bestehende Mythen und Literatur bezog. Der Leser bekommt neben einer Zusammenfassung des Herrn der Ringe einen kleinen Ausflug durch die Geschichte der europäischen Sagenwelt, von Homer über die Edda bis zu den brittischen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts, und kurioserweise darf hier selbst Wagner nicht fehlen. Das alles liest sich schlüssig und oft lustig, man merkt, dass der Autor selbst als Schriftsteller aktiv gewesen ist.

Leider muss man jedoch sagen, dass inzwischen über Tolkien deutlich mehr an Material vorliegt, als es zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes der Fall war. So stößt hier zum Beispiel die Spekulation über den Hintergrund der Figur des Gandalfs etwas auf. Und auch das Kapitel über die Geographie Mittelerdes erscheint reichlich naiv, da Tolkien hier weit mehr im Kopf hatte, als der Autor hier vermutet. Erklären mag das die Tatsache, dass das vorliegende Buch eines der ersten Werke der Sekundärliteratur war, die sich mit dem Herrn der Ringe beschäftigten - und das zu einem Zeitpunkt, als das Simarilion noch nicht einmal erschienen war.

Die wirklich große Schwäche des Buches scheint mir jedoch zu sein, dass einige zentrale Themen hier kaum diskutiert werden. Der Herr der Ringe ist trotz des guten Ausgangs des Kampfes von Gut gegen Böse ein melankolisches Buch. Denn es verschwinden nicht nur die Elben aus der Welt, sondern auch die Magie, die wunderbaren Wälder und ihre zauberhaften Gestalten mit ihnen. Denkt man sich das Ende des Herrn der Ringe konsequent weiter, dann landet man nicht in der nordischen Mythologie sondern in unserer eigenen Welt. Will man den Herrn der Ringe und seine Intentionen und Hintergründe wirklich verstehen, muss man auch diese in die Betrachtung mit einbeziehen. In diesem Buch erfolgt dies leider nicht.
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Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe
Tolkiens Universum: Die mythische Welt des Herrn der Ringe von Lin Carter (Taschenbuch - 1. Oktober 2002)
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