Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug b2s Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
4
3,3 von 5 Sternen
Preis:11,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. März 2014
Vielleicht sollte man das Buch als Zeitdokument aus den Jahren des Weltkrieges auffassen. Sonst zeigen sich erhebliche Widersprüche in der Darstellung auf. Wie kann jemand, der angeblich umfangreiches Partiturstudium wagnerscher Opern betrieben hat, permant "Parzifal" schreiben. In der Beschreibung der Begegnungen mit Persönlichkeiten (man zähle mal Hitler, Göriing usw. dazu) überwiegt das Oberflächliche, Simple (Hitlers Fingernägel, seine Vorliebe für Nudelsuppe usw.). Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass eine Dame, die in diesen Kreisen verkehrt, ihre Erlebnisse so flach reflektiert.
Meine Frage ist nur : vielleicht wollte der englischsprachige Leser dieser Zeit das so lesen ? Vielleicht war es im Krieg von Vorteil, alles in schwarz und weiss darzustellen ?
Interessant allerdings auch, dass einige ihrer Erlebnisse, so nicht stattgefunden haben können : sie beschreibt zum Beispiel eine Vorstellung der "Zauberflöte" am 01.04.1933, bekanntlich Tag des ersten Judenvboykotts.Sie beschreibt eine faktische Kundgebung des Publikums für die jüdischen Künstler auf der Bühne. Schönheitsfehler : an diesem Abend wurde keine Zauberflöte gegeben, auch in den Tagen davor/danach nicht. Dass der berühmte "Vertilgungs"-Dialog mit Winifried in der Schweiz sehr mit dem anschließenden Verhältnis der beiden kollidiert, sei hier erwähnt.
Will man sich also ein paar Rosinen beim Blick durchs Schlüsselloch picken, ist dieses Buch in Ordnung, viele Fragen bleiben aber offen !
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. August 2009
Das Buch ist sehr interessant, ich habe es regelrecht verschlungen.
Friedelind Wagner steht als eine der wenigen Familienmitglieder dem Nationalsozialismus kritisch gegenüber, wandert sogar aus. Ihr musikalisches Talent bleibt (in der Familie und in Deutschland)unbeachtet, man tut gerdezu so, als habe es sie nicht gegeben.
Verleugnung, das können die Wagners. Alerdings ist Friedelind, sosehr sie auch ihre Mutter Winifred wegen ihrer engen Bindung zu Hitler verteufelt, recht unkritisch ihrem Vater Siegfried gegenüber. Seine Verwicklungen mit dem Nationalsozialismus verneint sie, die Homosexualität wird gar nicht zur Sprache gebracht.
Ansonsten bietet die Familie Wagner alles und mehr, was man für eine Familiesaga oder Soap braucht: Sex and Crime, Liebe, Hass, Macht und Geld, Intrigen ... ach ja, und Musik soll auch eine Rolle spielen.
Friedelind, das "schwarze Schaf", die Verstossene, das "Gewissen der Familie, würde man vielleicht heute meinen. Die Familie Wagner täte gut daran sie wenigstens posthum zu würdigen und die eigene NS-Geschichte öffentlich aufzuarbeiten. Es bleibt sonst für den Musikinteressierten Wagnerianer ein arg schlechter Beigeschmack.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. September 2008
Das Buch liest sich leicht und ergreifend. Man stellt sich vor am Tisch im Eßzimmer der Reichskanzlei bei Hitler am Tisch zu sitzen oder in der Villa Wahnfried neben Cosima zu horchen wie Sie ihren letzten Tage mit ihrer Enkeltochter verbringt. Eine hervorragende Erzählung.Nacht über BayreuthNacht über Bayreuth: Die Geschichte der Enkelin Richard WagnersNacht über Bayreuth. Die Geschichte der Enkelin Richard Wagners.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2010
Wer sich viel langweiliges Geschreibsel ersparen will, sollte lediglich das Nachwort von Eva Weissweiler lesen. Hier werden die Fakten und wichtigsten Daten interessant dargestellt. Die 319 Seiten vorher kann man sich getrost sparen. Sehr altbacken, großbürgerlich und naiv schreibt Friedelind über die ersten 26 Jahre ihres Lebens. Von den anderen Wagnerianern als Schundschrift betitelt, kann ich mich diesem Urteil nur anschliessen(wenn auch wohl aus anderen Gründen).

Für mich ist dieses Buch eine Enttäuschung.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden