Kundenrezensionen

52
2,5 von 5 Sternen
Tanz mit dem Engel: Der erste Fall für Erik Winter (Ein Erik-Winter-Krimi, Band 1)
Format: TaschenbuchÄndern
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2001
Wenn sogar der Spiegel (Nr. 40/2000) zur Auffassung kommt, daß der Schwede Ake Edwardson dem anderen Schweden Henning Mankell Konkurrenz macht, dann müßte daran etwas dran sein - könnte man meinen. Tatsächlich kann man die beiden nicht unmittelbar vergleichen: Edwardsons Winter ermittelt in der Großstadt Göteborg, Mankells Wallander auf dem Lande; Edwardsons Stil ist abrupter mit filmschnittartigen Szenen, Mankells Stil ist wie ein dahinfließender Strom; und: Edwardson kann nicht die Spannung bringen, die Mankells Büchern innewohnt. Nichtsdestoweniger ist Edwardsons erstes Buch mit Kommissar Erik Winter "Tanz mit dem Engel" (Ullstein 25221 - "Dans met en Ängel", 1997) ein durchaus interessanter Kriminalroman. Winter ermittelt in einem Fall, bei dem ein junger Mann auf sadistische Weise - offenbar einem bestimmten Ritual folgend - ermordet wurde. In einem nahezu identen Fall ermittelt sein Londoner Kollege McDonald. Beide Kommissare arbeiten - nachdem die Tatidentität festgestellt werden konnte - gemeinsam an der Aufklärung der grausamen Verbrechen. Die Lösung ist jedoch psychologisch nicht unbedingt realistisch.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2002
Anfangs war ich häufig verwirrt: Ein neuer Absatz, schon ist man woanders, mit anderen Personen, zu einer anderen Zeit. Wer ist "er"? Der Autor scheint dem Leser ein wenig Ermittlungsarbeit aufdrücken zu wollen. Es gibt mehr Personen und mehr Informationen als für die Auflösung und sogar für die Handlung an sich notwendig. Für meinen Eindruck gelungene falsche Fährten für den Leser: Die Fäden laufen eben nicht einfach zusammen. Gerade dies aber könnte einige Leser stören.
Fazit: Spannend und anspruchsvoll, nicht jedermanns Geschmack.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2007
Viele Rezensionen liegen richtig: die Übersetzung ist so ziemlich das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Als hätte man einer 15-jährigen Realschülerin einen Ferienjob angeboten: Buchübersetzung mittels Wörterbuch. Das ergibt als Quintessenz nur eines: ein absolut unlesbares Werk mit jeder Menge an Sätzen, denen jegliche inhaltliche Logik abgeht. Wer sich das bis zum Ende antut, hat sonst nix anderes mehr im Regal stehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2001
Natürlich hält Ake Edwardson den Vergleich zu Mankell nicht stand. Anfangs wird der Leser durch kurze, aneinander gereihte Szenen verwirrt, die erst in dem Hauptteil der Story entschlüsselt werden. Trotzdem gelingt eine bildhafte Vorstellung der Tat- und Ermittlungsschauplätze. Komissar Erik Winter hebt sich durch seine finanzielle Unabhängigkeit und Attraktivität hervor(erinnert an E.Georges Inspector Lynley).Ihm fehlt aber leider(noch)psychologischer Tiefgang, der kurzzeitig angerissen wird in der Story verloren scheint. Alles in allem kann man das Buch als "spannend" weiterempfehlen, außerdem kann(und soll)ja nicht jeder ein Mankell sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2009
In Göteborg werden junge Männer bestialisch ermordet. Bald schon ergibt sich ein Zusammenhang zu ähnlichen Verbrechen in Großbritannien.
Dem Erstlingswerk von Åke Edwardson merkt man leider in jeder Sekunde an, dass es ein Erstlingswerk ist. Dieses Buch unterscheidet sich ganz enorm von den andern der Winter-Reihe. Die Handlung kriecht dahin ohne jegliche Höhepunkte. Die Dialoge sind in ihrer Gedankenschwere und philosophischen Ausschweifung einfach nur unrealistisch und langweilig noch dazu. Statt Ermittlungsarbeit gibt es nur Gefasel und grandiose Aussagen wie: "Sie roch nach Äpfeln und Baumwolle.".
Die ganze Geschichte hätte so spannend sein können, doch irgendwie scheint der Autor es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, sämtliche mögliche Spannung durch pseudotiefschürfendes Geschwurbel zu zerstören. Beispielsweise weiß Winter schon, wer der Täter ist, tut aber nix außer Grübeln.
Das Ende ist dann waaaahnsinnig langatmig und die Auflösung einfach nur schwachsinnig.
Bei der Hörbuchfassung trägt der furchtbare Sprecher (, der unter anderem auch Edwardsons "Himmel auf Erden" eingesprochen hat) ein gutes Stück zur negativen Bewertung bei. Er liest sehr schnell, hastig und atemlos und dazu noch oft mit unpassender Betonung. Sämtliche Charaktere im Buch scheinen immer und stets und ständig wütend zu sein.
Alles in Allem finde ich das Buch einfach nur schweinelangweilig und verwirrend. Wäre dieses mein erstes Åke Edwardson-Buch gewesen, hätte ich kein weiteres von ihm gelesen.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2001
Die Skandinavier haben das Krimi-Schreiben anscheinend raus. Neben der schon kultigen Wallander-Reihe von Mankell, oder Kommissar van Veeteren von Hakan Nesser, scheint ein neuer Stern am schwedischen Krimi-Himmel aufzugehen. Die Hauptfigur Erik Winter ist das genaue Gegenteil von Wallander. Er trägt Designer-Anzüge, raucht Zigarillos, hört Jazz und ist auch dem weiblichen Geschlecht sehr zugetan. Stilistisch ist der Roman zunächst gewöhnungsbedürftig, wirkt er an manchen Stellen doch wie eine Collage, in der die Handlung aneinander gereiht wird, ohne (zunächst) den rechten Fluss zu finden. Die gewinnt jedoch immer mehr an Fahrt, je weiter man in die bizarren Mordfälle an Jugendlichen in Göteborg und London vordringt. Die Opfer wurden während des Mordes anscheinend gefilmt und dabei von dem Mörder "umtanzt". Der Autor verzichtet dabei jedoch wohltuend auf detaillierte Beschreibungen, sondern deutet vieles nur an. Nach Ermittlungen mit seinem Londoner Kollegen in der Hardcore-Szene, scheint sich der Täter schließlich sogar aus dem unmittelbaren Bekanntenkreis des Kommissars zu rekrutieren. Mehr soll nicht verraten werden, am Ende gibt es noch zwei dicke Überraschungen. Äußerst gelungen !
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2002
Edwardson schildert in einer intensiven, fast schon obszön realitätsnahen, dann aber wieder auch in einer feinsinnigen Art und Weise die Wege des Kommissar Winter auf dem Weg zur überraschenden Lösung seines Falles. Es ist wohl der beste Krimi den ich bisher gelesen habe. Sprachlich auf höchstem Niveau! Die Zeichnung der Protagonisten in einer wie ich meine noch nie dagewesenen Weise! Und spannend bis zum Schluß! Henning Mankell muß sich bei solch einer Konkurrenz aus dem eigenen Lande "warm anziehen"!
Kurzum, ein für Krimiliebhaber und solche die es werden wollen rundum empfehlenswertes Buch.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Oktober 2003
Ich habe schon viel von Ake Edwardson und seinem Kom. Winter gehört. Deshalb habe ich mir als alter Mankell und Nesser Fan gleich das Buch "Tanz mit dem Engel" gekauft. Prinzipiell finde ich die Story gut (gleichzeitige Morde in Schweden und England mit gleichem Hergang und scheinbaren Zusammenhang). Auch der Hergang der Tat und das Ende sind grandios. Was an diesem Fall leider sehr negativ ausfällt, ist, daß Erdwardson laufend beim SChreiben die Perspektiven zwischen den Personen wechselt und das leider in einer Art, daß man manchmal 2 Seiten braucht, um erst wieder erkennen zu können, aus elcher Sicht er jetzt schreibt. Das bremst das ganze Buch ziemlich. Deshalb auch nur die 3 Sterne. Trotzdem finde ich, das Buch sollte gelesen werden und freue mich auch schon auf seinen nächsten Fall, den ich mir anschaffen werde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2001
Die düster-nihilistische Atmosphäre ist mir auch von anderen schwedischen Autoren bekannt, aber während z. B. Henning Mankell spannend zu erzählen weiß, habe ich die Lektüre dieses Buches als ärgerlich empfunden. Wenn sich der Autor eines klassischen Erzählstils befleißigt hätte, wäre es vielleicht noch gegangen, doch der von Edwardson gepflegte filmschnittartige Stil ist übertrieben und hat die Lektüre für mich eher langweilig gemacht. Die Geschichte ist ähnlich von anderen Autoren weit besser erzählt worden.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2002
Anfänglich sehr interessiert, zunehmend aber eher gelangweilt, habe ich das Erstlingswerk von Ake Edwardson gelesen. Die Story hält längst nicht das, was sie am Anfang verspricht; der Klappentext ist wesentlich spannender als das gesamte Buch. Die Auflösung des Falles ist in meinen Augen an den Haaren herbeigezogen. Wirklich ärgerlich ist aber die Sprache des Romans; im Klappentext als knapp und schnörkellos beschrieben, ist sie für mich, vielleicht auch durch eine schlechte Übersetzung, an vielen Stellen im Roman so reduziert, dass mir manchmal tatsächlich der Sinn des Gelesenen verloren gegangen ist.
Gesamturteil: Enttäuschend und auf keinen Fall mit einem Mankell Krimi vergleichbar.
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