Kundenrezensionen

44
3,1 von 5 Sternen
Die Schattenfrau: Der zweite Fall für Erik Winter (Ein Erik-Winter-Krimi, Band 2)
Format: TaschenbuchÄndern
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2003
Erik Winter kommt mir vor wie ein alter Bekannter, was vielleicht daran liegt, daß der Erzählstil von Edwardson dem Mankells ähnelt. Beide Autoren verpacken geschickt ihre Gesellschaftskritik und die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft in ihren Geschichten. Die Hauptfiguren haben jedoch nur zwei Dinge miteinander gemeinsam: die Probleme in ihrem Privatleben und die Zeichen der Erschöpfung angesichts ihres Berufes. Erik Winter ist jünger als Wallander und trägt (meist) Designer-Anzüge. Noch mehr Aufschluß über seine Person erhält man sicherlich im ersten Band.
Effekthascherei wird in diesem Buch nicht betrieben: Edwardson kommt im Gegensatz zu anderen Autoren mit nur einer Leiche aus, deren Ermordung wir nicht beiwohnen (müssen). Viel wichtiger sind die Entwicklung der Personen und die Hintergründe der Geschichte. Die Sprache des Romans ist knapp und nicht blumig, dennoch kann sich der Autor auch einmal eine halbe Seite bei der Beschreibung eines Traumes oder der Landschaft aufhalten.
Åke Edwardson hat ein Gespür für Dramatik, denn bis zur Mitte des Buches plätschert die Geschichte dahin, bis dahin wechselt er auch immer wieder die Erzählebenen mittels kleiner Einschübe, verbleibt jedoch zu 95% bei seinem Protagonisten und dessen Sicht der Dinge. Es vergeht doch allerhand Zeit, bis die Ermittlungen richtig in Gang kommen. Seine Beschreibung kam mir zunächst sogar ein bißchen langweilig vor, aber dann kam in der Mitte des Buches der Knall. Ich begriff! Leider oder gottseidank nur soviel, daß jetzt die Spannung rapide zunimmt.
Fazit: 4 Sterne für Åke Edwardsons netten Kommissar, der sicherlich noch mehr kann, wir müssen ihn vielleicht auch erst noch näher kennenlernen (und ich bin schon gespannt darauf).
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2003
Nachdem ich die Rezensionen der anderen beiden Audiobooks von Ake Edwardson gelesen hatte, bin ich doch eher mit sehr niedrigen Erwartungen an dieses Audiobook gegangen. Und war zunächst positiv überrascht. Das Hörbuch war über fünf Stunden hinweg durchgehend spannend, stellenweise so sehr, daß ich es nicht über mich brachte, die Pause-Taste zu drücken, um zur Toilette zu gehen. Trotz allem blieb am Ende ein schales Gefühl. Die Auflösung des Falles war unbefriedigend, die Motivation der Handelnden kaum nachvollziehbar und das Ganze doch etwas konstruiert. Insgesamt würde ich es trotzdem empfehlen, da es wirklich spannend ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2003
Gekannt habe ich ihn verher noch nicht, den Erik Winter, geschenkt habe ich ihn bekommen müssen.
Und den Herrn Ake Edwardson kannte ich ebenfalls nicht. Dass hat sich nun (nachhaltig) geändert.
Edwardson versteht es, sich in die handelnden Personen einzufühlen. Dies wird neben der Schilderung der Protagonisten vor allem deutlich, wenn er im ersten Teil des Buches Szenen aus der Sicht des einsamen Mädchens, dessen Mutter so plötzlich verschwand, schildert. Beklemmend und aufwühlend aber fazinierend realistisch merkt man wie sich das äußerst kluge, aufgeweckte Mädchen einerseits ihrer Situation voll bewußt ist, sie andererseits schon dort verschiedene Schutzmechanismen in Gang setzt um nicht schier zu verzweifeln. Durch diese Schilderungen werden die Handlungen der Personen nachfühlbar plausibel.
Desweiteren ist lobenswert zu erwähnen wie realistisch Edwardson die Spurensuche der Polizei gestaltet. Nicht jede zunächst wichtig scheinende Spur führt zu etwas, oder findet auch nur eine Erklärung, vieles bleibt ungeklärt, weil es im nachhinein für den Fall keinerlei Relevanz, die Polizei andere wichtigere Spuren zu verfolgen hat. Sind anfänglich noch verschiedene wilde Spekulationen und Theorien möglich so verdichten sich erst allmählich die Anzeichen für die wahren Hintergründe. Soviel Realismus wäre manch anderem Krimiautor zu wünschen. Edwardson schafft es die Zähigkeit der Ermittlungen eindringend zu verdeutlichen ohne jedoch die Spannung abreißen zu lassen.
Dies alles nicht ohne Humor und manchmal nötiger Distanz. So ist die Schattenfrau mit Sicherheit erst der Anfang vieler Winter-Krimis die ich genüßlich verschlingen werde.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2003
Mein erster Edwadson-Krimi. Als Leser begleitet man den Kommissar unmittelbar ohne Wissensvorsprung und mit vielen Fragen. Eingeblendete kurze Sequenzen aus einer anderen Perspektive lassen den Leser erahnen, dass es hier im Hintergrund noch um ein anderes Schicksal geht.
Aber um welches ? Die Identität der Frauenleiche bleibt lange ungeklärt, nur langsam füge sich Mosaiksteichen kleinster Größe mühsam zusammen. Auch ich als Leser versuche diese Steinchen immer wieder zu einem möglichen Bild zu verbinden.
Das garantiert eine Spannung bis endlich das Bild paßt, d.h. bis
zum Schluß.
Der Leser erfährt viel vom Polizeileben und den diversen Kollegen des Kommissars in Göteborg. Aber auch der Protagonist hat neben seiner Arbeit ein Privatleben, in dass wir reinriechen dürfen.
Eigentlich nicht nur Krimi sondern auch Roman. Kein Wunder bei
fast 530 Seiten.Macht Lust auf mehr, vor allem im Urlaub !!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2001
Wer schwedische Kriminalromane à la Mankell liebt, dem wird auch "Die Schattenfrau" gefallen. Kommissar Winter ist als smarter Yuppie zwar das Gegenteil zum schnodderigen Wallander, dennoch identifiziert man sich gern mit ihm. Die Geschichte um den rätselhaften Mord und die lange nicht identifizierbare Leiche ist spannend und einfühlsam erzählt - nur der Schluß ist meiner Meinung nach aus zu vielen unrealistischen Zufällen konstruiert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2003
Vor ein paar Monaten hatte ich Tanz mit dem Engel gelesen und hatte das Buch zwar gut gefunden aber es war mir nicht wirklich als etwas besonderes in Erinnerung geblieben. Das ich wieder zu Ake Edwardson zurueckkehrte,lag eher daran, dass ich zwischenzeitlich Mankell "entdeckt" hatte. Tja, und was soll ich sagen, ich habe Die Schattenfrau mit Begeisterung verschlungen und seitdem auch Das vertauschte Gesicht vom gleichen Autor gelesen und In alle Ewigkeit befindet sich bereits bei mir zu Hause damit ich das Leben und Arbeiten Erik Winters weiter verfolgen kann. Dieser Kommissar ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit allen Vorzuegen... und allen Schwaechen. Und ich muss feststellen, das ich Edwardson Mankell vorziehe. Vielleicht weil mir Winter noch sympathischer als Wallander ist. Aber die Entscheidung bleibt jedem selbst ueberlassen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2001
Bei der Geschichte um Kommissar Winter und die "Schattenfrau" fällt der Vergleich mit seinem Kollegen Wallander sofort ins Auge. Man fragt sich, ob Mankell nicht einfach mal einen Jazz hörenden, gut aussehenden und den Frauen nicht abgeneigten Detektiv erfinden wollte. Vorausgesetzt natürlich man hat dessen Bücher vorher gelesen, verliert Edwardsons Roman durch die unterschwellige Präsenz Wallanders an Wirkung: man fühlt sich "zu Hause" und doch wiederum nicht. Auch sprachlich ist dieses Buch ein (manchmal bedauerlicher) Schritt auf Mankells konventionelleren Erzählstil zu. Daß Edwardson es anspruchsvoller und besser kann, hat er im Vorgänger "Tanz mit dem Engel" eindrucksvoll bewiesen. Schade, denn die Geschichte der "Schattenfrau" hat sehr gute, spannende Passagen. Die Entwicklung der Hauptfigur Erik Winter und seiner Kollegen jedoch geht seit dem Vorgängerroman sehr sprunghaft und mitunter nicht nachvollziehbar vor sich. Zum plötzlichen, einerseits vorhersehbaren, andererseits sehr konstruierten Ende hin läßt der Roman dann auch insgesamt nach. Trotzdem kann man die "Schattenfrau" als recht kurzweilige Kriminalunterhaltung empfehlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Januar 2003
Ich habe wirklich jede Seite dieses Krimis mit Genuss gelesen - ein sympathischer Komissar, ein äusserst angenehmer, weil schlichter und klarer Sprachstil, den Fall fand ich ungheuer spannend und war dementsprechend begierig, des Rätsels Lösung zu erfahren. Und genau da lag auch das (meiner Meinung nach einzige) Manko der Geschichte: Dem Ende fehlte der Knalleffekt, es wird einem eine relativ unspektakuläre Erklärung präsentiert, die zudem noch einige Fragen offen lässt. Ich habe das Buch mit so einem "Ja, aber...!"-Gefühl zugemacht, und das war nach den hohen Erwartungen, die die ersten zwei Drittel der Geschichte bei mir geweckt hatten, doch ziemlich enttäuschend.
Wie in einigen anderen Kritiken schon erwähnt, hätte der Autor auf ein paar Nebenschauplätze und -handlungsstränge durchaus verzichten können ohne dass dadurch die eigentliche Story gelitten hätte. Ich fand diese Abschweifungen aber eigentlich gar nicht mal besonders störend oder unpassend, sie machten die Geschichte irgendwie "rund".
Alles in allem ein langer Krimi, den ich durchweg als wahren Lesegenuss empfunden habe - mit einem spannenderen und detaillierteren Ende (für das man vielleicht die ein oder andere Seite in der Mitte hätte sparen können...) wäre er perfekt gewesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2012
Eines vorweg: ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen.

Durch die für meinen Geschmack äußerst unkomfortable Erzählweise und die wirklich lahme Story bin ich einfach nicht in die Geschichte hineingekommen und habe nach 100 Seiten das Handtuch geworfen.

Das, was ich gelesen habe, hat mich nicht überzeugt. Es dauert ewig, bis der Autor endlich das verbalisiert hat, was er mitteilen möchte. Mich hat das genervt, und ich fand z.B. die ausschweifende Beschreibung der Bekleidung des Kommissars sowie elend lange Darstellungen der Örtlichkeiten, Temperaturen und sonstiger Nebenschauplätze einfach blöd.

Gern hätte ich eine bessere Bewertung gegeben, doch ein Buch, was den Leser nicht innerhalb der ersten 100 Seiten "packt" ist für mich nicht empfehlenswert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2007
Das ist das erste (und wohl vorerst letzte) Buch von Edwardson, das ich gelesen habe. Leider liest sich das Buch streckenweise sehr quälend. Dabei war der Anfang gar nicht mal schlecht. Im weiteren Verlauf schweift der Autor aber immer wieder in belanglose Nebenhandlungen ab.

Der Kommissar stellt sich das halbe Buch über immer wieder dieselben Fragen, irgendwann nervt das einfach. Man ertappt sich irgendwann dabei, wie man ganze Anschnitte mehr oder weniger überspringt, entweder weil sie langweilig sind, oder die enthaltenen Dialoge mehr oder weniger aus vorangegangenen Passagen bekannt sind. Bei einigen Dialogen hat man zudem das Gefühl, als wären die Gesprächspartner völlig begriffsstutzig. Das nervt! Viele der oberflächlichen Dialoge und vor allem die Zeugenbefragungen wirken zudem völlig belanglos. Fast keines der langweiligen Gespräche in dem Buch treibt die Geschichte irgendwie voran. Zu allem Überfluss befragt die Polizei fast alle Personen zweimal oder öfter, immer ohne Ergebnis, immer mit den gleichen langweiligen Dialogen. Das ist vor allem deshalb enttäuschend, weil sich so ein Abschnitt inklusive der blumigen, aber immer wieder gleichen Beschreibung der Anfahrt und der Gedanken des Kommissars schon mal einige Seiten lang hinzieht. Allein die völlig uninteressante, da überhaupt nichts zur Geschichte Beitragende Überfahrt von Schweden nach Dänemark wird auf 8 Seiten ausgekaut. Man wird den Eindruck nicht los, dass der Autor oft einfach nur Seiten füllen wollte, weil ihm nichts wirklich sinnvolles zur Geschichte einfällt.

Die Hauptgeschichte zieht sich ewig hin, ohne dass wirklich etwas passiert oder dass etwas Neues für den Leser bekannt wird. Erst etwa ab Seite 350 (von 525) wird es etwas bewegter. Richtige Spannung will aber auch da nicht aufkommen. Letztendlich quält man sich bis zum Schluss durch, weil man die ganze Zeit darauf hofft, dass da noch etwas kommt. Leider wird man einfach enttäuscht. Das Ende ist das ganze Buch nicht wert. Es kommt abrupt, lieblos und vor allem unglaubwürdig daher. Es passt so gar nicht in die Welt des Buches, das einen immer wieder an eine langweilige trostlose Realität erinnern will, statt den Leser in einer spannenden Geschichte versinken zu lassen.

Besonders nervig an dem Buch sind auch die vielen Privatgeschichten, die von der Hauptstory nur ablenken. Dabei stören nicht die Geschichten an sich, sondern dass sie am Ende des Buchs keinerlei Belang mehr haben und einfach irgendwann fallen gelassen wurden. Da ist zum Beispiel die gestresste Beziehung zwischen dem überarbeiten Kommissar und seiner nach "mehr" verlangenden Partnerin. Die Probleme der beiden werden lang und breit dargelegt. Man erfährt aber bis zum Ende nicht was da nun daraus wird. Dasselbe gilt für die Beziehung des Kommissars zu seinen Eltern, welche in Spanien wohnen. Zu diesen hat er ein, aus unbekannten Gründen, gespanntes Verhältnis gibt. Völlig belanglos und zufällig ruft die Mutter ungefähr vier oder fünf Mal im Buch den Kommissar an und hält einen kurzen Monolog. Der Sohnemann hat aber nie Zeit für seine Eltern und antwortet daher immer nur einsilbig. Das wars! Mehr erfährt man dazu nicht. Noch schlimmer ist aber das merkwürdige Verhältnis zwischen dem Polizist Frederik Halders und der Kollegin Aneta Djanali. Ersterer wird am Anfang des Buchs als Rasist dargestellt und Djanali ist ausländischer Abstammung. Nachdem Djanali zu Beginn des Buches zusammengeschlagen wird (von diesem Fall erfährt man dann nie wieder etwas!) scheint sich zwischen beiden eine Art Hassliebe zu entwickeln. An sich riecht das nach einer interessanten Nebengeschichte, wenn der Autor sie nicht einfach auf halber Strecke hätte fallen lassen! Ab dem Moment wo es zwischen den beiden spannend wird, erfährt man nie wieder etwas davon.

Der Schreibstil ist ebenfalls nicht mein Fall. Oft wechseln die Schauplätze ganz plötzlich und willkürlich. Vor allem aber erscheinen die Kapitelübergänge oft völlig willkürlich. Die meisten Kapitel haben nur etwa 8 Seiten Länge. Der Übergang zum nächsten Kapitel ist dabei inhaltlicher meist nicht erkennbar. Lediglich die plötzlich zwischen zwei Absätzen auftauchende Kapitelnummer weißt darauf hin. Da passiert es oft, dass der erste Abschnitt des folgenden Kapitels nahtlos am Schauplatz und den Geschehnissen des vorherigen anknüpft. Eine Seite später hingegen wird in einem neuen Absatz eine völlig andere Situation eingeleitet. An dieser Stelle wäre dann eine Kapiteltrennung sinnvoll gewesen.

Und zu guter Letzt stören mich die vielen schwedischen Ortsbezeichnungen. Klar, die Orte heißen nun mal so, aber ohne eine kurze Erläuterung kann ich, als nicht schwedisch sprechender Leser, mir unter den Namen nichts vorstellen. Aus vielen Bezeichnungen kann man nicht einmal herleiten, ob es sich um einen Ort, Ortsteil, Straße, Platz, Landschaft, Fluss oder sonstwas handelt. Das macht es recht schwer sich in die Situationen hinein zu versetzen oder sich vor seinem geistigen Auge ein Bild der Szenarien zu machen.

Insgesamt ist das Buch für mich ein große Enttäuschung und ich bereue es sogar, es bis zu Ende gelesen zu haben.
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