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am 6. September 2009
Rembrandts berühmte "Nachtwache" wechselte Anfang des 17. Jahrhunderts für 1.600 Gulden den Besitzer. Das Jahreseinkommen eines Kaufmanns, der im Handel mit Gewürzen und Seide aus Asien tätig war, konnte bis zu 5.000 Gulden betragen. Ein gelernter Handwerker brachte es immerhin auf ein Einkommen von 160 Gulden im Jahr. Und in diesem Umfeld, in einem Europa, in dem das Inferno des Dreissigjährigen Krieges tobte, wurde 1637 für eine einzige Tulpenzwiebel die Summe von 6.000 Gulden bezahlt.

Mike Dash schildert farbig, kenntnis- und detailreich den Weg der Tulpe vom den Bergen Nepals über das Reich der Osmanen bis sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Holland ankam, wo ihr unglaublicher Siegeszug begann. Hier erst entstanden die Farbvariationen, die immer begehrter wurden und immer höhere Preise erzielten. Und - damals wie heute - stiegen kurz bevor die Hausse ihren absoluten Höhepunkt erreichte, immer mehr Menschen in den Tulpenhandel ein ohne viel davon zu verstehen, getrieben von der Hoffnung auf das schnelle, große Geld.

Gleichzeitig entstehen Instrumente, von denen man gemeinhin glaubt, sie wären erst in den Ideenküchen der Investmentbanken unserer Tage enstanden; da gab es Optionsscheine, Besitzzertifikate, Termingeschäfte und Leerverkäufe, die auch von denen eingesetzt werden, die sie weder verstehen, noch ihren Verpflichtungen nachkommen können, als dann plötzlich innerhalb weniger Tage der Markt vollkommen zusammanbricht.

Das klingt ganz nach den Schlagzeilen aus unseren Tagen. Und ist doch fast 400 Jahre her. Geschichte wiederholt sich doch!

Ein Buch, das nicht nur jedem Banker zu empfehlen ist, sondern auch viel zu erzählen hat von der menschlichen Natur; und ganz nebenbei noch einen Einblick gibt in die Kulturgeschichte des Gartenbaus. Sehr empfehlenswert.
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Die Tulpe stammt ursprünglich aus Zentralasien und kommt dann über die Türkei (und Persien) nach Europa. 1559 blüht die erste Tulpe in einem deutschen Garten. Als die ersten Tulpenzwiebel 1562 in Amsterdam auftauchen, geht es ihnen fast an den Kragen - der Großteil von ihnen wird verspeist. Die wenigen, die in die Erde kommen, entfalten aber eine bisher nicht gesehene Farbenpracht (wobei diese auf dén "Mosaikvirus" zurückzuführen war).
Die Tulpe wird in den reichen Niederlanden - wo der Boden für die Zucht besonders geeignet ist - zum Symbol für Reichtum und guten Geschmack. Damit beginnt der "Tulpenwahn". Die Preise steigen im Laufe weniger Jahre auf bis zu 5 200 Gulden/Zwiebel (Rembrandt bekam zu dieser Zeit für seine "Nachtwache" 1 600 Gulden!) Wie bei vielen (Börsen-)Spekulationen folgt die Reaktion prompt - die Preise stürzen ins Bodenlose. Es gibt ganz viele Verlierer...
Der britische Historîker Mike DASH hat ein interessantes und vergnügliches Buch über die verrückteste Spekulation in der Geschichte geschrieben, wobei die Faktenfülle die Lesbarkeit keineswegs beeinträchtigt. Interessant, welche Quellen er (und ein Kollege) aufgetrieben haben: Im Gemeindearchiv von Harlem und in Amsterdam etwa die Sterberegister; unveröffentlichte Akten im Zusammenhang mit der Tulpenmanie aus den Notariarsarchiven von Alkmaar und Leiden usw.
Ein Buch, dessen Lektüre (Investement-)Bankern und Börsianern dringend empfohlen sei!
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Während zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges in breiten Teilen Mitteleuropas die Apokalyptischen Reiter dafür sorgten, dass das Land in eine Brache verwandelt wurde, blühten unweit davon - in den Niederlanden - "Semper Augustus", "Viceroy" und "Admiral van der Eijck", wunderschöne Tulpen also und erfreuten dort nicht bloß das Botanikerauge.

Diese gärtnerische Neuheit- Blumenliebhaber hatten die Tulpenzwiebel jüngst aus der Türkei mitgebracht- wollten alle besitzen; doch sie war damals noch eine Rarität! Deshalb wurde die Tulpe binnen kurzer Zeit zum Statussymbol gehobener Gesellschaftsschichten. Im Orient war sie dies, nicht nur in den Gärten der Sultane, schon lange.

Ihr Marktwert stieg, kletterte ins Absurde und die Preise stiegen weiter...
Aus dem Liebhaberobjekt wurde geradezu blitzartig ein Handelsobjekt. Der Tulpenmarkt allerdings war instabil, von daher fehlte ihm die Vorhersehbarkeit und deshalb wohl kam es alsbald zum Crash. Über dies und vieles mehr, wie etwa die ungewisse Vermehrung und komplizierte Aufzucht der Sorten, der Stellenwert der ersten Blumenkataloge als Kaufanreiz, etc. schreibt Mike Dash in seinem höchst interessanten Sachbuch, das nicht zu Unrecht den Untertitel " Die verrückteste Spekulation der Geschichte" trägt.
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am 13. April 2013
von wegen, "Geschichte wiederholt sich nicht", sie kommt nur in einem anderen
Kleid daher. Tulpenblase- Technikblase- Immobilienblase- Goldblase-Euroblase-
Tulpenblase- Technikblase...usw.
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am 14. November 2015
Ein sehr interessantes Thema, dessen Grundlage bis heute immer noch Gültigkeit hat: Spekulation, Finanz-Hype und darauf folgender großer Kapital - Crash.
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am 14. November 2013
Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben und besonders interessant vor dem Hintergrund der Finanzkrise, da sich spannende Parallelen zeigen.
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am 3. März 2014
Die Geschichte der Tulpenzwiebel zurückzuverfolgen ist spannend zu lesen und man profritiert von einer sehr guten Recherche des Autors .
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am 16. April 2013
Ich war sowohl mit Lieferschnelligkeit als auch mit dem ersten Eindruck des Produktes sehr zufrieden, Kontakt hatte ich direkt nicht mit dem Händler, aber es lief alles bestens.
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