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Kundenrezensionen

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am 4. November 2013
Ich bin vielleicht auch mit einer anderen Erwartung an das Buch rangegangen. Die beiden bisherigen Bücher waren amüsant, interessant und kurzweilig. Jetzt merkt man, dass wohl so langsam die Themen ausgehen bzw nichts neues, aufregendes in der Schule passiert. Der Leser erfährt viel über Frau Freitags Privatleben. Ich persönlich möchte aber nicht unbedingt wissen, dass Leitungen im Badezimmer verstopft sind, dass und wie eine Zahn-OP aussah und wie die Terminfindung zum Fädenziehen funktioniert. Die Trilogie ist nun komplett, das Cover sieht hübsch aus und zwischendurch gibt es auch mal heitere Kurzgeschichten. Wenn man es aber nicht liest, verpasst man auch nichts.
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In diesem Schuljahr ist es wirklich easy für Frau Freitag. Ihre neue siebte Klasse ist lieb. Die Schülerinnen und Schüler machen (fast alle) gut mit, benehmen sich ordentlich und sind – lieb. Zu lieb. Denn Frau Freitag wird es schon fast langweilig mit ihnen.
Aber da gibt es ja noch die doofe Achte und das nicht immer einfache Privatleben.

Ich habe die ersten beiden Bücher der Reihe sehr gern gelesen, dieser Band fällt jedoch gegenüber seinen Vorgängern etwas ab. Ja doch, es ist wieder unterhaltsam zu lesen, und man kann nur den Kopf darüber schütteln, was Schülern so einfallen kann, aber allmählich nutzen sich diese Anekdoten ab.

Ich weiß, dass Frau Freitag in Berlin unterrichtet, und ich kenne die vielfältigen Probleme mit den Rahmenbedingungen, unter denen hier der Unterricht stattfinden muss. Die Auseinandersetzung mit den politischen und gesellschaftlichen Missständen im Bereich Schule fehlt mir in den Büchern von Frau Freitag.

Bei den ersten beiden Bänden habe ich noch darüber hinweggesehen, aber in diesem dritten Buch, in dem die Anekdoten eigentlich schon ausgeschöpft sind, wäre Raum dafür gewesen.

Denn zum Schulalltag gehören eben nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch marode Schulgebäude, fehlende Sporthallen, unsägliche Toiletten, schlechtes Schulessen, unzureichende Reinigung und unsinnige Reformen.
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am 6. Oktober 2013
"Ihr ist fast ein bisschen langweilig", heißt es auf dem Klappentext. Und mir als Leser war es das leider auch bei dem ‚allerneusten’ aus dem Schulalltag von Frau Freitag, dem dritten Buch der ‚Frau Freitag’-Reihe. Unter eben diesem Pseudonym berichtet eine Lehrerin mittleren Alters aus ihrem Schulalltag.

Das Buch hat 287 Seiten, die in 4 Abschnitte zu je etwa 60-70 Seiten unterteilt sind. In diesen Abschnitten werden auf 2-8 Seiten kurze Anekdoten wiedergegeben, versehen mit Überschriften. Der Titel des Buches, „Echt Easy, Frau Freitag“, bleibt der Serie treu und gibt das Pseudonym der Erzählerin sowie den diesmal thematisierten Slangausdruck ihrer Schüler wieder. Wieder auf dem Titel zu sehen ist ‚der kleine Spast’, der im ersten Buch seinen Auftritt hat. Das Cover ist also so humorvoll, wie man es sich von dieser Art Buch wünscht. Schön gemacht!

Die Sprache des Buches ist sehr einfach gehalten, immer etwas humorvoll, teilweise ironisch bis sarkastisch. Allerdings verfällt die Autorin sehr häufig in den Slang, über den sie sich bei ihren Schülern zu amüsieren scheint – „voll“, „echt“, „über-„, „abartig“, „krass“ etc. – und die simple Sprache wird dann bisweilen etwas entnervend. Allerdings ist das Geschmackssache und vielleicht der Tatsache geschuldet, dass dieses Buch wohl ein Buch für Eltern, Lehrer, Schüler und eigentlich Jedermann darstellen soll. Erzählt wird das Buch aus der Ich-Perspektive der Lehrerin Frau Freitag, die sich mit ihren Erlebnissen direkt an den Leser richtet und ihn anspricht. Dabei wird weniger Wert auf Beschreibung gelegt, als darauf die Gedanken möglichst ‚unzensiert’ wieder zu geben. Lesen lässt sich das Buch also im Grunde sehr flüssig.

Hauptcharakter ist Frau Freitag, Nebencharaktere ihre diversen Klassen (von der ‚braven Siebten’ zur ‚vollböden Achten’, „der Freund“ (immer mit Artikel) und ihre Kolleginnen, deren Namen wohl auch immer etwas mit ihrem Charakter zu tun haben. Frau Freitag erweist sich als vielseitiger Charakter, die wie jeder andere ihren Beruf teilweise hasst und teilweise liebt, die ihre Marotten hat und ihre schlechten Tage. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit ihr beim lesen nicht so ganz warm wurde und nicht unbedingt Sympathie für die Figur empfand.

Was den Inhalt betrifft, so hat Frau Freitag hat dieses Jahr eine sehr nette Klasse und ist davon schon fast gelangweilt. Das scheint das zentrale Thema des Buches, darum herum sind dann steckenweise Probleme mit einzelnen (pubertierenden und nicht-pubertierenden) Jungs und (schwänzenden) Mädchen, mit den Kollegen, mit der Wohnung und dem eigenen Leben. Eine wirkliche Handlung (oder einen Spannungsbogen) gibt es nicht, die Ereignisse werden chronologisch mit Zeitsprüngen erzählt. Aber einen roten Faden bilden die Bemühungen der Autorin die im Prolog aufgestellten Klischees zu widerlegen. Was ja an und für sich löblich ist und ihr auch geling; Frau Freitag erscheint sehr menschlich, aber dadurch nicht immer auch pädagogisch. Vielmehr scheint sie mir manchmal zu sehr betonen zu wollen wie nicht-perfekt sie ist und verpasst dabei leider dem Buch oder dem Charakter den Charme zu geben, den ich mir erhofft hatte. So wirkt sie nur wie eine chronisch eher unzufriedene und gestresste Lehrerin, bei der man sich an einigen Stellen doch fragt, warum sie diesen Beruf für sich gewählt hat; und bei der man fast schon Überrascht sein muss, dass der letzte Abschnitt dann doch den Titel ‚Der schönste Beruf der Welt’ hat.

Mir persönlich haben Sprache und Charaktere nicht zugesagt und mir fehlte eine wirkliche Handlung oder wenigstens ein echter Zusammenhang. Daher habe ich beim Lesen auch oft das Interesse verloren, das Buch weggelegt und ein anderes angefangen und musste mich eher zum Lesen anhalten. Wenn man es dann liest ist es jedoch leichte Kost und hin und wieder durchaus belustigend und geht dann schnell von der Hand. Als Zweitbuch oder ein Buch für Bus- und Zugfahrten also ideal.
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am 11. Oktober 2013
Der Roman „Echt easy, Frau Freitag“ ist eine Erzählung über den Alltag von Frau Freitag, einer Lehrerin aus Berlin. Es ist eine Ansammlung vieler kleiner Geschichten aus ihrem schulischen Alltag, die zwar in gewisser Weise einen Zusammenhang besitzen, jedoch keine zusammenhängende Handlung im Sinne eines „normalen“ Romans umfassen. Es sind viel mehr einzelne kleine Episoden, die dem Leser einen bestimmten Umstand beschreiben sollen.
Der Roman, der in die Kategorie „Humor“ fällt lebt von der Unwissenheit von Frau Freitags Schülern, die jeden Tag aufs Neue mit skurrilen Vorschlägen und Fragen kommen. Frau Freitag beschreibt diese in einer Art, wie sie auch Komiker verwenden. Der Leser wird somit in sofern unterhalten, als dass er sich über die Schüler von Frau Freitag lustig macht. Ich fand die Art, in der Frau Freitag erzählt, zunächst sehr ansprechend und fand es an einigen Stellen wirklich sehr amüsant. Nach einigen Kapiteln jedoch, fand ich das Halbdeutsch und die Unwissenheit der Schüler, die mich vorher noch unterhalten hatten, nicht mehr lustig, sondern eher anstrengend. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Unterhaltungswert vom Anfang des Buches zum Ende hin abnimmt. Frau Freitag berichtet zwar immer noch von ihren Schülern, jedoch fehlen hier die komischen Aspekte. Natürlich treten immer noch „Probleme“ mit den Schülern auf, diese werden jedoch in pädagogischer Art und Weise gelöst und bieten dem Leser, meiner Meinung nach, keine Unterhaltung mehr.

Die Unterteilung des Buches in viele kleine einzelne Kapitel, finde ich sehr gelungen. Es entstehen so kleine in sich abgeschlossene Episoden. Diese unterstreichen den Inhalt und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Buch nicht eine zusammenhängende Handlung umfasst, sondern viele, kleine, zum Teil unabhängige Teile.

Die Sprache, die in dem Roman verwendet wird, passt zum Inhalt des Buches. Das Halbdeutsch, das Frau Freitags Schüler sprechen, unterstreicht den komischen Aspekt, jedoch nur zu Beginn. Im Laufe des Buches beginnt Frau Freitag den Sprachstil ihrer Schüler zu adaptieren und ab diesem Moment, fand ich es nicht mehr passend und eher anstrengend zu lesen. Zu Frau Freitag passt dieser Sprachstil meiner Meinung nach nicht, da die Komik des Buches vom Gegensatz von Frau Freitag und ihren Schülern lebt.

Das Cover des Buches fand ich sehr ansprechend. Es passt optisch in die Reihe der Romane von Frau Freitag. Hätte ich das Buch in der Buchhandlung liegen sehen, hätte ich es mir aufgrund des Covers auf jeden Fall angeschaut.

Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von Frau Freitags neuem Buch. Ich hatte mir aufgrund der Leseprobe mehr versprochen. Gerade zum Ende des Buches hin, fand ich es nicht mehr unterhaltsam, zum einen aufgrund der Handlung und aufgrund der Sprache. Sehr gelungen hingegen finde ich den Aufbau und das Cover des Buches.
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am 29. Juni 2014
Dies ist der dritte Band der Frau Freitag Bücher.
Frau Freitag ist Lehrerin für Englisch und Kunst an einer Gesamtschule mit viel Migrationshintergrund. Ihre letzte Klasse hat die Schule verlassen und kämpft sich durch die Arbeitsagentur oder das Oberstufenzentrum und wird von Frau Freitag per Facebook weiter verfolgt. Die neue 7. Klasse ist fast zu brav für Frau Freitag. Noch keine Pupertät und fast keine Probleme. Natürlich gibt es wieder chronische Schwänzer und drei Neue, die in die Klasse kommen. Außerdem hat Frau Freitag privat Probleme mit einem Implantat und einer tropfenden Leitung in der Wohnung. Heidepark und schlechtes Deutsch gibt es auch wieder.

Diese Buch hat mich bisher am meisten genervt. Es ist zwar wieder in schöne kleine Geschichten gegliedert und auch in vier Hauptkapitel (von Ferien zu Ferien), aber Frau Freitag schreibt zwischendurch im Deutsch ihrer Schüler und an sich passiert nichts Neues. Dieselben Überlegungen und Unwissenheiten nur von anderen Schülern.

Wieder kommt bei mir die Frage auf: Sind unsere Schüler wirklich so? Und diese Schüler sollen eine Arbeit bekommen und unsere Rente bezahlen?
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am 31. Oktober 2013
"Echt easy, Frau Freitag" ist die Fortsetzung zu den beiden anderen Werken von Frau Freitag. Dementsprechend beschreibt sie wieder alltägliche Episoden aus ihrem Alltag an einer deutschen Gesamtschule. Zwar sind die Schüler andere, doch kommen einem die Situationen bekannt vor. Allerdings es gibt auch viel Neues. Dieses Schuljahr ist Frau Freitag die Klassenlehrerin einer lieben siebten Klasse. Doch auch die kann anders. Daher wird es nie langweilig. Und auch die ehemaligen Schüler und Schülerinnen halten die Lehrerin weiterhin auf Trab. Mit Interesse verfolgt sie deren Werdegang. Einige trifft sich zufällig in der Stadt, andere nur virtuell über Facebook und wieder andere besuchen sie sogar in der Schule. So kommt Emre in ihren Englischunterricht, um dort vorzurappen, was alle begeistert.
Frau Freitag schreibt im gewohnt kurzweiligen Stil und berichtet amüsante Episoden aus ihrem Alltag. Ein tolles Buch für den Urlaub!
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am 29. September 2013
Was in "Chill mal, Frau Freitag'" und "Voll Streng, Frau Freitag" noch gut für mich funktionierte und mich Tränen lachen lies, war diesmal leider nicht vorhanden. Einige Kapitel aus Frau Freitags Schulalltag waren trotzdem lustig, aber die neue 7.Klasse von Frau Freitag ist für einen Roman einfach zu brav. In den letzten beiden Büchern passierte einfach mehr, hier erfährt man dafür mehr über Frau Freitags Alltag und der besteht zum größten Teil aus chillen und rauchen. Ab der Mitte ging meine Lesemotivation daher etwas nach unten, weil einfach nicht viel passierte.
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am 1. Juni 2014
Berlin, nach den Sommerferien. Frau Freitag bekommt eine neue siebte Klasse und dennoch ist sie einfach nicht zufrieden. Ihre neue Klasse ist lieb, nett und fast schon zu brav.

Natürlich hat sie auch ein paar Ausnahmen, aber dennoch fühlt sie sich so manches Mal einfach nur gelangweilt und das will schon was heissen. Was also bleibt Frau Freitag anderes übrig, als sich über Facebook über ihre Schüler zu informieren oder sich sogar mit ihnen auszutauschen, immerhin erfährt man da so einige Weisheiten, sie selbst im harten Schulalltag ihre Anwendung finden könnten.

Frau Freitag beschreibt in ihrem Buch den Alltag, wie sie ihn an ihrer Berliner Schule sieht und ich - die ein schulpflichtiges Kind hat - hat sich oder den Sohn sogar in manchen Situationen wieder finden können, obwohl er noch lange nicht die 7. Klasse besucht.

Der Schreibstil war angenehm erfrischenden Schreibstil, welcher nicht nur einmal dafür gesorgt hat, dass ich ein Schmunzeln auf den Lippen hatte.

Innerhalb kürzester Zeit habe ich das Buch heute nachmittag verschwunden und kann dieses Anekdoten des Schulalltags nur wärmstens empfehlen.

Zu ernst sollte man dieses Buch allerdings auch nicht nehmen, denn Frau Freitag nimmt nicht nur sich selbst als Lehrer - und vielleicht sogar Vorbildfigur auf die Schippe, sondern auch einige der Schüler, wie sie in der heutigen Schulzeit vermutlich recht oft vorkommen.

Gerade die Art und Weise der Sprachausdrücke, wie sie Frau Freitag in ihrem Buch verwendet, kommt selbst uns - der "früheren" Generation bekannt vor, wird man doch täglich damit in Verbindung gebracht.

Aber nicht nur der Schulalltag wird auf die Schippe genommen, viel mehr klärt Frau Freitag auch darüber auf, was ein Lehrer denn eigentlich so nach der Schule tut. Faul rumsitzen ist da manchmal so gar nicht der Fall. Wie übersteht ein Lehrer die vielen Schulstunden, ohne völlig durchzudrehen oder am Ende an Tinnitus zu leiden?

Lest dieses Buch am besten selbst und lasst euch von der lustigen, lockeren und leichten Art und Weise von Frau Freitag anstecken.

Amüsant und mit Empfehlung hat mir dieses Buch den Sonntag - Nachmittag auf dem Balkon versüßt und ich werde mir die ersten beiden Teile auch noch zulegen.
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am 11. April 2014
Für mich war es das erste Buch von Frau Freitag - wohl habe ich schon eines ihrer Kollegin und Freundin Frl. Krise gelesen, das mir sehr gut gefallen hatte und irgendwie auch sehr ähnlich anmutet.

Um es vorweg zu sagen: Das Buch ist unterhaltsame Lektüre und durch seine kurzen Kapitel hervorragend für Zwischendurch geeignet - Busfahrten, Wartezimmer oder einfach als Klobuch. Was mir jedoch etwas den Spaß getrübt hat, ist der Handlungsstrang des Buches. Erwartet hatte ich ein Buch, das sich um die schulischen Begebenheiten ihrer Klasse dreht. Allerdings steht bei diesem Buch nicht ihre Schulklasse, sondern sie selbst im Zentrum des Geschehens. Es liest sich etwas wie das Tagebuch einer Frau, die rein zufällig auch Lehrerin ist.

Bis zur Hälfte des Buches empfand ich das sogar als ausgesprochen störend - frei nach dem Motto "Thema verfehlt - setzen!". Immer wieder ein Stöhnen, dass sie wieder in die "doofe Achte" musste - was sie für Pläne machte, um diese doofe Achte "loszuwerden". Wie einfach es letzten Endes war, sie nach diesem Jahr endlich nicht mehr unterrichten zu müssen. Oder der neue Schüler... "Der muss weg!" Auch hier fast schon intrigantes Pläneschmieden, um einen Schüler von der Schule oder zumindest aus der von ihr zu unterrichtenden Klasse zu bekommen. Wenige Kapitel weiter dann das große Erstaunen: "So schlimm ist er ja gar nicht...".

Ein wenig ist natürlich immer nachvollziehbar, wo sie der Schuh drückt. Aber es war mir oft ein wenig viel Kreisen um sich selbst. Nach etwa der Hälfte konnte ich ein wenig Frieden mit ihr schließen, denn zumindest ansatzweise schimmerte durch, dass sie diesen Job nicht nur wegen der vielen Ferien gewählt hat. Obwohl sie dies immer wieder - sogar im letzten Kapitel des Buches - betont hat. Frei nach dem Tenor: Gibt es einen schöneren Beruf als meinen? So viele Ferien und das wunderbare Gefühl am letzten Schultag!

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber ich war enttäuscht vom Inhalt - nicht von ihrem Schreibstil, der prima zu lesen ist. Auch geschmunzelt habe ich viel und 2 oder 3mal sogar laut lachen müssen. Aber mir fehlte hier das Gefühl, das bei Frl. Krise so deutlich rüber kam: Die Liebe zum Beruf und nicht zuletzt auch zu den Kindern ihrer Schule. Bei Frau Freitag hatte ich ständig das Gefühl, es handele sich um lauter kleine Hindernisse auf dem Weg zum nächsten Wochenende. Eigentlich sehr schade!

Als Mutter 3er Kinder musste ich beim Kapitel über das neue Englisch-Workbook grinsen. Wie erbost sie doch war, dass dort Kleinigkeiten geändert wurden im Buch und sie alle seit Jahren verwendeten Arbeitsblätter umschreiben musste, statt einfach wie jedes Jahr kopieren zu können. Genau solche Lehrkräfte waren auch überwiegend in unserer Schule, die seit zig Jahren die gleichen Arbeitsblätter verteilten und etwaige Änderungen mit TippEx handschriftlich vornahmen. Da habe ich mich beim lesen, ehrlich gesagt, ein bisschen über die Notwendigkeit neuer Arbeitsblätter gefreut.

Sehr seltsam mutete das Kapitel an, in dem sie etwas mitgehen lässt. Doch zum Glück hat sie damit noch aufgeräumt - 2 Kapitel später.
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am 5. Oktober 2013
Worum geht es:

Frau Freitag hat eine neue Klasse, eine siebte Klasse. Um genau zu sein, eine zuckersüße, brave Klasse, mit lieben fleißigen Mädchen, kaum pubertierenden Jungs und so gut wie keinen Problemschülern. Schlussfolgerung: Frau Freitag langweilt sich zu Tode. Gott sei Dank gibt es den einen oder anderen Jungen in den anderen Klassen, die sie unterrichtet, der sie in den Wahnsinn treibt und natürlich ist da auch noch ihr Privatleben, dass irgendwie mit dem Job unter einen Hut gebracht werden muss.

Alles in allem steht Frau Freitag also wieder ein chaotisches Schuljahr bevor, ganz nach dem Motto: Chill mal dein Leben, Frau Freitag!

Meine Meinung:

Ich hatte ja so ein bisschen die Befürchtung, dass jetzt nach bereits zwei veröffentlichten Büchern von ihr, bei diesem dritten hier die Luft raus ist, und sämtliche Stories nur noch Wiederholungen der vorherigen Jahre sind. Aber weit gefehlt, denn ihre neue Klasse, diese süßen unschuldigen Siebtklässler, sind sowas von verschieden zu ihrer vorherigen 10. Klasse, sind lieb, brav und anständig - und gerade deshalb manchmal ziemlich witzig.

Allerdings beinhaltet dieses Buch wesentlich mehr Anekdoten aus ihrem Privatleben als die vorherigen Bücher, was vielen nicht gefallen hat, mich jetzt auch nicht unbedingt vom Stuhl gerissen, aber mir doch auch nicht missfallen hat. Es ist einfach super amüsant, wie sie schreibt, oft nicht was sie schreibt.

Inzwischen ist auch klar, dass sich die Schule in Berlin befinden muss - was in den anderen beiden Büchern ja nicht unbedingt deutlich wurde.

Mir, als angehende Lehrerin, gefiel dieser neue Einblick in den Schulalltag mal wieder sehr gut. Haha, klar ist es irgendwie erschreckend, aber auch so real und einfach zuckersüß!
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