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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die indochinesische Tragödie
Peter Scholl-Latour führt den Leser nicht nur durch den Vietnamkrieg der Amerikaner, sondern zeigt wann dieser Konflikt wirklich begann und wo er nach dreißig Jahren endete. Denn nicht die USA begannen den Krieg, sondern die Franzosen. Und warum? Sie träumten von der guten alten Zeit, als Indochina noch eine Kolonie war und Frankreich wahre...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2009 von fredthe_king

versus
26 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer sind den hier eigentlich die Verbrecher?
Nachdem ich das Buch auf dem Flohmarkt erstanden habe und der Name Scholl-Latour für mich eigentlich einen seriösen Namen hat, war ich schockiert über das was in dem Buch untergründig vermittelt wird. Da wird der Kampf der Vietnamesen nicht etwa als Freiheitskampf dargestellt und die fremden Mächte gleich ob Franzosen oder Amerikaner nicht als die...
Veröffentlicht am 28. August 2012 von hazet


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die indochinesische Tragödie, 11. Dezember 2009
Peter Scholl-Latour führt den Leser nicht nur durch den Vietnamkrieg der Amerikaner, sondern zeigt wann dieser Konflikt wirklich begann und wo er nach dreißig Jahren endete. Denn nicht die USA begannen den Krieg, sondern die Franzosen. Und warum? Sie träumten von der guten alten Zeit, als Indochina noch eine Kolonie war und Frankreich wahre Größe hatte. Die Amerikaner führten diesen Krieg nur weiter, mit anderen Methoden und blutiger und sie dehnten den Krieg von Vietnam aus, auf die Nachbarstaaten aus. Und beendet wurden die 30 Jahre Krieg durch die Vietnamesen und Chinesen. Alle drei Kriege besuchte Peter Scholl-Latour und berichtete über sie. Aber er tat dies nicht nur auf der Seite des Stärkeren, sondern besuchte so zum Beispiel beim 2. Indochinakrieg auch den `bösen und unterentwickelten` Vietkong. Auch reiste er im 1. Indochinakrieg hinter die feindlichen Linien um von dort zu berichten.
Dieses Buch ist ein deutliches Denkmal dafür, wo uns kolonialdenken und die Einmischung in innere Angelegenheiten von anderen Ländern führen kann. Dieses Buch ist ein Muss für jeden der etwas über alle Indochinakriege wissen möchte, und dies aus der Sicht eines Unparteiischen erfahren möchte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 30 Jahre Tod im Reisfeld, 30. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina (Taschenbuch)
Peter Scholl-Latour ist – was Fernsehreportagen aus aller Herren Länder und besonders Indochina anbetrifft – legendär. So ist auch das Anfang der 1980ziger Jahre in Deutschland erschienene Buch „Der Tod im Reisfeld“ heute ein echter Klassiker. Ich kann mich an die Zeit erinnern, als nahezu täglich der Tagesschau-Sprecher Karl-Heinz Köpcke Meldungen von „Kämpfen im zentralen Hochland zwischen nord- und südvietnamesischen Truppen“ verlas und der Vietnamkrieg in den damaligen Nachrichten nahezu allgegenwärtig war. Folgerichtig musste man das Buch damals bei Erscheinen der ersten gebundenen Ausgabe gelesen haben und auch jetzt – über 30 Jahre später - liest sich die neue Taschenbuchausgabe immer noch wie ein großes Abenteuerbuch.
Wenn vom Berichtsstil her Scholl-Latour auch an einigen Stellen den europäischen Herrenmenschen herauskehrt, liest sich das Buch immer noch hochspannend. Und aus der Tatsache heraus , dass er nahezu von Beginn an dabei war als nach der Niederlage der Japaner in Asien die einzelnen Staaten begannen, sich aus der Kolonialherrschaft zu befreien, bekommt man einen umfassenden Überblick über das Zeitgeschehen und die Brutalität, mit der alle Mächte versucht haben, entweder den Status quo ante wieder herzustellen oder eine geographische Ordnung nach der jeweiligen Vorstellung der eigenen Großmachtrolle aufzubauen. Die schiere Anzahl der Personen, denen Scholl-Latour begegnet, die er interviewt, die ihn als Mittelsmänner über Grenzen schleusen, ihm für Interviews zur Verfügung stehen oder ihn gefangen nehmen sind Legion. Umso erstaunlicher ist es, dass er alles aus der Erinnerung verfasst. Der Stil ist wie gesagt manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, da Scholl-Latour – obwohl nach eigener Aussage seine große Liebe Indochina gilt - nie ganz den frankophilen, an kolonial geprägte Privilegien gewöhnten europäischen Beobachter ablegen kann. Auch glaube ich, dass nicht alle seiner Schlüsse und Interpretationen vor Hintergrund der Erkenntnisse neuerer Geschichtsforschung aufrechtgehalten werden können.
Nichts desto trotz liest sich seine Reportage über 30 Jahre Krieg in Indochina aber nach wie vor spannend und bleibt daher empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Politik, 19. April 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Anerkanntermaßen ist dieses Buch die vielleicht beste, politische Analyse der Zeitgeschichte eines anderen Landes in deutscher Sprache. Besser kann man den Vietnamkonflikt wirklich kaum erzählen. Es beginnt in den 50er Jahren, man erlebt den moralischen, dann den faktischen Zusammenbruch der europäischen Kolonialreiche im Nachgang des zweiten Weltkrieges. Zum ersten Mal wird transparent, welche weltweiten Folgen der Krieg auch bis in die letzten Winkel der Welt hatte. Was dann folgte, waren die Amerikaner mit einer gewissen Naivität und allen Neurosen des kalten Krieges. Man sieht, wie sich die Parameter der Politik langsam verändern. Scholl-Latour zeigt hervorragend, welche Folgen die große Politik auf die kleinen Leute hat. Wenn es heißt, eine gewisse Bevölkerungsgruppe würde die eine oder die andere Seite unterstützen, fährt der Autor einfach mal in die Region und sieht sich die Tatsachen vor Ort wirklich an. Und meist entsteht dann ein Bericht, in dem die großen Linien der Weltpolitik dann deutlich relativiert werden müssen. Und auch der direkte Kontakt mit vielen der handelnden Politiker hilft bei der Klarheit der Analyse der Ereignisse. Es sind eben doch Menschen, die Politik machen und nicht nur Systeme. Ich würde mir wünschen, dass man auch für die Politik heute aus diesem Buch seine Lehren ziehen würde.

Seltener wird bemerkt, dass das Buch auch in der Gattung Reiseberichte in deutscher Sprache einzigartig, man muss wohl sagen herausragend ist. Als junger Mann war der Autor als Soldat der französischen Fremdenlegion zum ersten Mal in diesem wunderschönen Land, und es hat ihn seitdem nicht wieder losgelassen. Man liest aus den Beschreibungen von Land und Leuten seine Begeisterung heraus. Das ganze ist dabei auch noch unterhaltsam und stellenweise witzig geschrieben. Mich erinnert es an Reisebeschreibungen, wie ich sie eher von den klassischen, englischsprachigen Reiseautoren kenne. Insbesondere seine Personenbeschreibungen sind herrlich zu lesen.

So mag der Konflikt, der hier beschrieben wird, heute nicht mehr aktuell sein. Das Buch allerdings ist ein Klassiker. Und die haben die Eigenschaft, immer aktuell zu bleiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Analyse des Altmeisters, 14. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina (Taschenbuch)
Scholl-Latour ist immer lesenswert - egal, über welche Weltgegend er referiert. Leider wird er im Österreichischen Fernsehen weitgehend ignoriert, sodaß man nicht jede seiner sachlichen Beiträge mitbekommt. Man würde sich wünschen, daß dieser Mann nochmals ein Leben vor sich hätte, in dem er gegen den herrschenden Meinungsjournalismus antreten könnte.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und absolut lesenswert, 6. August 2003
Von 
M. G. Herold (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Für jeden, der am Vietnamkrieg und der Situation in Indochina während des kalten Kriegs interessiert ist, ist dieses Buch von Scholl Latour - eines seiner besten - als Standardwerk und "Einstiegsdroge" zu empfehlen. Spannend, informativ, an Objektivität und Fakten-orientiert. Es vermittelt Hintergründe und läßt die damalige Zeit plastisch auferstehen. Wohltuend un-amerikanisch. Mehr ist dazu nicht zu sagen, ausser-lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Hervorragender Bericht eines Zeitzeugens, 25. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn die vielen, für unsere Sprachgewohnheit fremd und ähnlich klingenden, Ortsbezeichnungen und Namen verwirren, so ist doch in ausgezeichneter Sprache und angenehm sachlicher Form eines der dunkelsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit den Augen eines Zeitzeugen beschrieben worden. Der Autor versteht es, Hintergründe und Zusammenhänge des gesamten Indochina-Konflikts darzustellen und nicht nur isoliert den Vietnam-Krieg heraus zu greifen. Man merkt, dass er lange in Indochina gelebt hat und dass er Land und Leute liebt.
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 23. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina (Taschenbuch)
Für mich ist PSL ein Klassiker, da er abseits des Medien-Mainstreams Hintergründe für den politikinteressierten Laien anschaulich darstellen kann.-Durch das Lesen seiner Bücher kann man dazu seine Geschichtskenntnisse auffrischen und sich mit Hintergrundinformationen versorgen.-Es ist manchmal frappierend und auch beängstigend, wie sich seine Vorhersagen im Laufe der Jahre und Jahrzehnte bewahrheitet haben.
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5.0 von 5 Sternen Subjektiver Einblick in 30 Jahre Krieg in Indochina, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Anhand von eigenen Erlebnissen zeichnet Peter Scholl-Latour ein an Absurditäten reiches Bild dieses so von unglaublichen Fehleinschätzungen geprägten Konfliktes. Bei seinen Reportagen nahm der Autor seinerzeit keine Rücksicht auf die „gängige Meinung“ wie sie in Ost und West vorherrschte. Im Mittelpunkt seiner Reportagen stehen und standen immer handelnde reale Menschen aller Gesellschaftsschichten. Die subjektive Betrachtungsweise des Autors ermöglicht einen differenzierten Blick auf das Geschehen. Als Beispiel nur die Parteinahme für Minderheiten und ein an das untergehende Saigon gewidmete „ Indochina mon amour“. Auch ein Zitat über die Arbeit mancher Journalisten in der damals im Brennpunkt der Weltpolitik liegenden Region die "durch eine Vielzahl von Wichtigtuern, Halbgebildeten und Trunkenbolden gestraft ist, darf nicht fehlen. Schade und zynisch ist nur die pessimistische Sicht des alten französischen Kolonial-Soldaten Scholl–Latour auf die Zukunft dieser Region. Trotz Hegemonialanspruch Vietnams, man sollte nicht vergessen, das ganze Leid dieses Krieges wurde von ausländischen Mächten verursacht.
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5.0 von 5 Sternen Ein echter Scholl-Latour, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein absolutes Muss für Menschen die die Hintergründe dieses Konflikts kennen lernen wollen. Peter Scholl-Latour beschreibt klar und verständlich die Zusammenhänge, die zu diesem Konflikt geführt haben.
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5.0 von 5 Sternen Der Tod im Reisfeld, 21. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina (Taschenbuch)
Sehr informativ, mit viel Hintergrundinformation des Autors. Um den Krieg in Indochina besser zu verstehen, sollte man dieses Buch gelesen haben.
MfG R. Schulz
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Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina
Der Tod im Reisfeld: Dreißig Jahre Krieg in Indochina von Peter Scholl-Latour (Taschenbuch - 13. September 2013)
EUR 9,99
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