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5.0 von 5 Sternen Tolle Anregungen
Dieses Buch beschreibt auf höchst unterhaltsame Weise, warum sich Chefs und Mitarbeiter so oft in den Haaren liegen und missverstehen. Besonders hat mir das Kapitel über die Kommunikation ("Nix verstehen, Chef!?") gefallen. Hier ist dem Urteil der "Welt am Sonntag", die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, nichts hinzuzufügen:
"Ähnlich wie in...
Am 8. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wissen allein verändert wenig
Die Lektüre von „Geheime Tricks für mehr Gehalt" und „Die Geheimnisse der Chefs" weckten beim mir freudige Erwartungen auf das neue Buch der ehemaligen Journalisten und heutigen Kommunikationstrainers Martin Wehrle. Unterstützt wurde die Vorfreude vom Klappentext, der mir einen humorvollen und hellsichtigen Report versprach, der plötzlich...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2005 von Fuchs Werner Dr


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Anregungen, 8. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Dieses Buch beschreibt auf höchst unterhaltsame Weise, warum sich Chefs und Mitarbeiter so oft in den Haaren liegen und missverstehen. Besonders hat mir das Kapitel über die Kommunikation ("Nix verstehen, Chef!?") gefallen. Hier ist dem Urteil der "Welt am Sonntag", die mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat, nichts hinzuzufügen:
"Ähnlich wie in den zahlreichen Bestsellern, warum Frauen und Männer sich nicht verstehen, werden hier die Kommunikationsknoten zwischen Chef und Mitarbeiter aufgezeigt. Bittet der Chef, etwas ausnahmsweise noch heute zu erledigen, kommt das beim Mitarbeiter als Kritik an, als habe er es sonst immer zu langsam getan. Chef-Deutsch versus Deutsch - da fehlt nur noch das passende Lexikon dazu. Die Folge ist eindeutig: sinkende Motivation."
In den übrigen Kapiteln geht es um all die Zankäpfel des Alltags, die jeder aus seiner eigenen Firma kennt: zum Beispiel um Überstunden, Blaumachen, Mobbing und schwierige Verhandlungen ums Gehalt oder um eine Beförderung (hier gibt's auch praktische Tipps!). Der letzte Teil des Buches weist den Weg aus dem Dilemma am Beispiel von Firmen, wo Chefs und Mitarbeiter schon heute Hand in Hand arbeiten. Zum Beispiel habe ich nicht gewusst, dass bei der Drogeriekette dm die Mitarbeiter ihr Gehalt und ihre Vorgesetzten selbst bestimmen.
Ein anregendes, unterhaltsames und rundum lesenswertes Buch.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Vorgänger vom Irrenhaus, 15. Juli 2011
Inhalt:

Martin Wehrles Ziel ist, zwischen Mitarbeitern und Chefs zu vermitteln. Denn beide reden ständig aneinander vorbei statt miteinander. Das Buch will das Verständnis für den jeweils anderen Streithahn verbessern.

Dazu beschreibt er in drei Teilen typische Bürosituationen wie sie wohl jeder kennt. Teil I "'Verdachtsmomente"', Teil II '"Wer führt wen?"', Teil III '"Verhandlungen und andere Krisen"'.

In Teil IV "'In einem Boot"' beschreibt Wehrle gut funktionierende Gegenmodelle zu den Konfliktmodellen, die er in den ersten vier Teilen beschrieben hat.

Bewertung:

Martin Wehrle hat ein Buch geschrieben, das viele Hintergründe liefert und den Büroalltag verständlicher macht. Er beschreibt zum Beispiel die geheimen Mechanismen der Beförderung und bringt Klarheit in das Thema Kündigungsmöglichkeiten.

Sehr schön fand ich auch die Stelle, an der Wehrle auf Motivationsstrategien von Führungskräften eingeht und es mit 'Wer gibt einem Erpresser schon Trinkgeld?' zusammenfasst.

Im Vergleich mit Wehrles Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag' ist "Der Feind in meinem Büro" tiefer und differenzierter. Das Irrenhaus ist dafür pointierter und unterhaltsamer.

Fazit:

Dieses Buch ist ein gutes Sachbuch zum Alltag in deutschen Firmen. Ich gebe Martin Wehrle 4 Sterne.

Sternvergabe für:
- gute Darstellung der Mechanismen zwischen Chefs und Mitarbeitern
- Einmischung von Geschichten aus dem Büroalltag
- Lockere Schreibweise

Sternabzug,
- weil ich finde, dass Wehrle sein Ziel zwischen Chefs und Mitarbeitern zu vermitteln nicht wirklich gelingt. Die Zielgruppe sind Mitarbeiter und nicht Mitarbeiter und Chefs. Aber für Mitarbeiter ist das Buch wirklich gelungen.
- Das Buch ist aus dem Jahr 2005. Damals waren wir in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit, heute spricht jeder von Fachkräftemangel. Das Buch steckt noch in der Stimmung von 2005, was nicht an allen Stellen in das heute passen möchte.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Entspannungspolitik!, 11. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Dieses Buch betreibt "Entspannungspolitik" zwischen Chefs und Mitarbeitern, und das auf höchst amüsante Weise! Im ersten Schritt, gewissermaßen zur Abschreckung, stellt es die typischen Unarten beider Seiten dar. Da werden z.B. Chefs vorgeführt, die weltfremde Entscheidungen fällen, ohne einen Mitarbeiter zu fragen – sich dann aber wundern, dass genau diese Mitarbeiter nicht mitziehen wollen! Aber auch törichte Arbeitnehmer, die eine Gehaltserhöhung wollen, aber nie danach fragen, bekommen ihr Fett ab.
Im zweiten Schritt klärt das Buch die typischen Irrtümer zwischen Chefs und Mitarbeitern auf, ob im Alltag, bei der Fortbildung oder bei Verhandlungen. Eindrucksvolle Beispiele aus deutschen Unternehmen, wo Chefs und Mitarbeiter echte Teams bilden, untermauern die Botschaft: Frust muss nicht sein, Arbeitsfreude ist möglich!
Das Buch ist mit spitzer Feder geschrieben, ich habe oft beim Lesen gelacht. Zum Beispiel heißt es in dem vorzüglichen Kapitel über die Vorstellungsgespräche: Chefs stellen "ihr Unternehmen als expandierend dar, auch wenn das einzige, was sich noch ausdehnt, die Schulden sind." Aber die Bewerber sind auch nicht besser! Zitat: "Jede Erfahrung, die einer nach dem Frühstück sammelt, gilt noch vor dem Abendessen als jahrelange Erfahrung."
"Der Feind in meinem Büro" hat mir in mancher Hinsicht die Augen geöffnet. Sicher werde ich das Buch noch einmal lesen.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 11. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Ein großartiges Buch!
Dem Autor Martin Wehrle ist es sehr eindrucksvoll gelungen, die Stimmungslage an deutschen Arbeitsplätzen zu beschreiben: Warum gehen so viele Menschen (egal ob Chef oder Mitarbeiter) jeden Morgen mit gesenkten Köpfen zur Arbeit? Warum ist die Arbeitsmotivation in vielen Unternehmen längst am Gefrierpunkt angelangt? Warum greifen oft gut gemeinte Maßnahmen, wie z.B. Mitarbeitergepräche, ins Leere?
Die zentrale Frage, die sich wie ein roter Faden durchs ganze Buch zieht - Warum wird die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten oft von so vielen Irrtümern und Missverständnissen begleitet?
Liegt es etwa an den "bösen" Chefs? An den "faulen" Mitarbeitern?
Die Stärke des Buches liegt meiner Meinung nach darin, dass sowohl den Chefs als auch den Mitarbeitern der Spiegel vorgehalten wird. Am Ende der Lektüre ist wirklich jedem klar, dass natürlich beide Seiten ihren Anteil daran haben, wie "gut zusammengearbeitet" wird.
Zum weiteren gibt der Autor konkrete Empfehlungen, wie man sich in schwierigen Situationen konstruktiv verhalten kann (z.B. regelmäßige Rückmeldungen bei Vorgesetzten einholen).
Das es auch anders geht, erfährt der Leser im letzten Teil des Buches: Darin werden Unternehmen vorgestellt, die heute schon "verrückte" Ideen (die Mitarbeiter wählen sich ihren Vorgesetzten selber) umsetzen und sehr gute Erfahrungen damit machen.
Die anschaulichen Beispiele und der humorvolle Schreibstil, machen die Lektüre zudem zu einem kurzweiligen Lesevergnügen.
Ich bin mir sicher, daß sich jeder (egal ob Chef oder Mitarbeiter) in diesem Buch wieder findet.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der alltägliche Arbeitswahn, 28. Oktober 2005
Von Ein Kunde
bislang habe ich noch kein wirtschaftsbuch gelesen, das so treffsicher mit dem alltäglichen arbeitswahn abrechnet. martin wehrle berichtet über alleingänge von chefs, über ungerechte kritik, unsinnige beförderungen und weltfremde manager-entscheidungen. das alles kommt Ihnen bekannt vor? mir auch! hier geht es ans eingemachte: was reitet die chefs, so zu führen? was reitet die mitarbeiter, sich so führen zu lassen? die antworten sind spannend, die tipps praxisnah, die eingestreuten gerichtsurteile kurios.
ich habe viel für meine tägliche arbeit als industriekaufmann und auch für den umgang mit meinem chef gelernt! ich bin froh, dass mich ein freund auf das buch und den vorabdruck im "manager magazin" aufmerksam gemacht hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nearly best in class, 23. Februar 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schon beim "reinlesen" war es ein deja vue.
Ich habe meinen Job vom Sachbearbeiter bis zum Manager, also von der Pike auf, (kennen)gelernt. Somit kenne ich alle Facetten und weiß sehr gut was heute wichtig ist und wie sich Kollegen untereinander geben.
Auch wenn ich ein überzeugter Fish-Leser bin, so ist dieses Buch unangefochten sehr empfehlenswert. Meine Freunde haben mirallesamt das Buch aus der Hand gerissen. Keiner fand das Buch schlecht. Im Gegenteil die Meisten wollte sich selbst oder für ihren Chef eines kaufen.
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28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wissen allein verändert wenig, 6. Oktober 2005
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die Lektüre von „Geheime Tricks für mehr Gehalt" und „Die Geheimnisse der Chefs" weckten beim mir freudige Erwartungen auf das neue Buch der ehemaligen Journalisten und heutigen Kommunikationstrainers Martin Wehrle. Unterstützt wurde die Vorfreude vom Klappentext, der mir einen humorvollen und hellsichtigen Report versprach, der plötzlich echte Wege erkennbar macht, wo vorher nur Sackgassen waren. Wenn das keine Gründe sind, sofort in das schwarz-weisse Blättermeer einzutauchen?
Nach 242 Seiten, von denen eine für Seminarwerbung sowie drei Zeilen Pressestimmen und zwei Seiten Literatur weggehen, kam ich nach drei Anläufen wieder hoch - und war erschöpft. Aber es war nicht diese Erschöpfung, die mich nach anstrengenden, aber lustvollen Erlebnisse überkommt. Es war eher dieses Gefühl, das mich nach dem Besuch einem avantgardistisch inszenierten Lehrstück in einem subventionierten Theater befällt. Viel gehört, aber wenig ausgelöst. Wobei das nicht am Text liegt. Der ist durchaus verständlich, manchmal sogar lustig, wenn er gerade keine Meinungsfragen zitiert oder Allerweltsweisheiten wiederkäut. Energie verbrauchte das Orten des Podiums, hinter dem der Erzähler spricht. Mal ist es mit „Alltagspsychologe" beschriftet, mal mit „Reporter", dann mit „Tagebuchschreiber". Oder es sind Geschichten vom ganz normalen Leben, Berichte eines Kommunikationstrainer, Briefkastenonkels, Wissenschaftsjournalisten und Seminarverkäufers. Ich mag solche ständigen Wechsel nicht besonders, weil sie einer Beliebigkeit Vorschub leisten, die allen Recht gibt und letzlich niemandem Weh tun. Am Schluss sitzen Chefs und Angestellte zufrieden in einem Boot, diskutieren über das Rudern, um dann doch der Strömung die Aufgabe des Fortbewegens zu überlassen.
88 Prozent aller Mitarbeiter halten ihren (Ex-)Chef für schwierig. Jeder Fünfte gibt an, ihn zu hassen. Mit dieser Schreckensbotschaft wird der Leser empfangen. Wenn eine solch düstere Geschichte noch zu einem guten Ende kommen soll, braucht es einen starken Helden. Menschen wie Martin Wehrle. Sorry, jetzt werde ich fies. Aber ich bezweifle einfach, dass Einsichten zu Verhaltensänderungen führen. Doch für Martin Wehrle sind Leidensdruck, starke emotionale Erschütterungen und lange Märsche unangenehme Themen, die seine Leserschaft nur unnötig vergraulen.
Gäbe es nicht so viele Bücher, auch viele gute, dann könnte ich ja Wehrles neues Werk einfach als Büroerzählungen mit Lehrcharakter empfehlen. Das mache ich gerne für all die, welche an das Veränderungsmodell von Martin Wehrle glauben. Die Ungläubigen sollen ihre rare und wertvolle Zeit lieber einem guten Roman zugute kommen lassen. Einem, in dem es darum geht, wie man mit seiner eigenen Geschichte umgehen kann, wie man mit Illusionen spielt, wie man Chef und Angestellter zugleich ist und wie man ein guter Beobachter wird.
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3.0 von 5 Sternen Lustige Anekdoten und glasklares Wissen..., 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Feind in meinem Büro: Die großen und kleinen Irrtümer zwischen Chef und Mitarbeiter (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt so gut wie alle Situationen im Berufsleben mit lustigen Anekdoten und glasklarem Wissen. Als interessante Lektüre für zwischendurch bestens geeignet. Auch kann man feststellen, ob der Chef gut oder eher schlecht führt und was man in manchen Fällen selbst dagegen tun kann.

Ich für meinen Teil kann, nachdem ich das Buch gelesen habe, sagen, dass ich es mit meinem Arbeitgeber und Chef echt prima getroffen habe. Was will man mehr?

Martin Wehrles Schreibstil ist schön verständlich, die Beispiele, die er bringt, sind leicht nachzuvollziehen und man kann sich voll und ganz in diverse Situation hineinversetzen.
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3.0 von 5 Sternen Chef nervt, wir auch, 19. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Erkenntnis, dass man sich "in die Haut des anderen versetzen" soll, ist nicht neu und auch nicht besonders originell. Es ist aber schon gut, dass der Autor uns daran erinnert, dass nicht nur die Chefs (und Chefinnen?!?) einem das Arbeitsleben schwer machen können, sondern dass es für Vorgesetzte eben auch nicht immer einfach ist. Es ist halt ein ganz nettes Buch, wenn man gerade Stress auf der Arbeit hat. Man kann sich nach der Lektüre wieder versichern: Es geht auch anderen so! Ich fand das tröstlich....
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste seit "Mythos Motivation"!, 19. August 2005
Dieses Buch ist so gut, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören konnte! Geist- und kenntnisreich nimmt der Kommunikationstrainer Martin Wehrle das schwierige Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter aufs Korn. Sein Schreibstil verlockt immer wieder zum Lachen, auch wenn die Fakten des Buches zum Heulen sind:
- Jeder fünfte Mitarbeiter hasst seinen Chef.
- Ein durchschnittlicher Mitarbeiter lästert jede Woche 4 Std. über seinen Chef.
- Von zehn Mitarbeitern bezeichnet sich nur einer als "engagiert" im Job.
Darf es da wundern, dass es in den Büros pausenlos kracht (auch in meiner Firma!)? Darf es wundern, dass viele Mitarbeiter die Köpfe hängen lassen und viele Chefs über ihre "faule" Belegschaft schimpfen?
Mir gefällt besonders, dass der Autor die Verantwortung beider Seiten aufzeigt. Zum einen macht er deutlich: Viele Chefs haben zu wenig Vertrauen in ihre Mitarbeiter. Sie regieren immer noch nach dem Motto: Oben wird gedacht, unten wird gedacht. Das führt zu weltfremden Entscheidungen, kostet Motivation.
Doch auch die Mitarbeiter sollten nicht nur über ihre Chefs jammern, sondern sich vielmehr fragen: "Was ist mein Anteil an der Situation? Was kann ich tun, um ein besseres Verhältnis zum Chef und mehr Freude an der Arbeit zu haben?" Das Buch stellt eine nützliche Methode vor, wie man als Mitarbeiter vom passiven Lästern zum aktiven Wünschen gelangt.
In meinen Augen ist dieses Buch die beste und mit Abstand witzigste Bestandsaufnahme der deutschen Arbeitswelt seit "Mythos Motivation". Es steckt voller Anregungen, voller sprachlicher Bilder ("Ein Chef, der seinen Mitarbeitern Zunder gibt, macht sie zu Brandstiftern!") und motiviert Mitarbeiter und Chefs, vom Gegen- zum Miteinander zu finden.
Sicher wird "Der Feind in meinem Büro" auch unter den Chefs begeisterte Leser finden (ich als Abteilungsleiter bin auch einer von dieser Sorte!). Lediglich autoritäre Vorgesetzte und grundsätzlich jammernde Mitarbeiter könnten vor ihrem eigenen Spiegelbild erschrecken!
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