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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moskau, Moskau, Russland ist ein schönes Land...
Vor allem aber ist Russland für den neurasthenischen Durchschnittsdeutschen ein hartes Land, wie ich vor fünf Jahren im Rahmen eines mehrwöchigen Aufenthalts im Baikalgebiet am eigenen Leib erfahren konnte. Spätestens als irgendein spitzer Gegenstand uns am Tag vor dem Rückflug mitten in der sibirischen Taiga den Tank vom Bus riss und unser...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von Norma Schlecker

versus
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3.0 von 5 Sternen Interessant
Teilweise extrem aber wenn es dort so zugeht muss es ja so sein.Ganz gut geschrieben wer sich für Russland interessiert sollte es lesen.
Vor 8 Monaten von Uwe veröffentlicht


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moskau, Moskau, Russland ist ein schönes Land..., 13. Mai 2009
Von 
Norma Schlecker - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Vor allem aber ist Russland für den neurasthenischen Durchschnittsdeutschen ein hartes Land, wie ich vor fünf Jahren im Rahmen eines mehrwöchigen Aufenthalts im Baikalgebiet am eigenen Leib erfahren konnte. Spätestens als irgendein spitzer Gegenstand uns am Tag vor dem Rückflug mitten in der sibirischen Taiga den Tank vom Bus riss und unser russischer Busfahrer kurzerhand aus einem Kanister und einigen Schläuchen Ersatz bastelte. Da wusste ich: Russland ist ein ganz besonderes Land und Russen müssen ganz besondere Menschen sein... Seit meinem Aufenthalt in Russland hege ich starke Gefühle für dieses Land - auch wenn ich mich nicht so recht entscheiden kann, ob eher Angst im Vordergrund steht, oder tiefste Bewunderung.
Deshalb war ich auch sehr gespannt auf Boris Reitschusters Ausführungen. Mit einigen Russlandbüchern neueren Datums konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Zu klischeehaft und unreflektiert erschienen mir die Aufzeichnungen. Doch dieses Buch hat mich rundum begeistert. Es ist unglaublich unterhaltsam, interessant und doch auch kritisch. Der "gelernte Russe" Reitschuster berichtet von den Unwägbarkeiten des russischen Alltags, wie dies auch ein Russe aus der Distanz tun könnte.
Reitschuster arbeitet die Mentalitätsunterschiede sehr schön heraus, wenn er z.B. von der verrückten Bürokratie in Russland berichtet, um aber gleich hinzuzufügen, dass die Russen selbst das nicht zu ernst nähmen. Darüber würde jeder Deutsche schon x-mal verrückt werden (z.B. wenn es um die Beschaffung unzähliger Stempel geht, die ein Deutscher freilich gewissenhaft sammeln möchte, während der Russe irgenwann drauf pfeift).
Der Leser bekommt hier vielfältige und interessante Einblicke in den russischen Alltag. Vom verrückten Fahrverhalten, dem Erwerb des Führerscheins, über das Frauenbild und den berühmt-berüchtigten russischen Service - Reitschuster hat stets eine Geschichte samt typischen Sprichwörtern und Witzen parat. Mein Lieblingssprichwort ist jetzt übrigens: "Wenn etwas verboten ist, man es aber trotzdem unbedingt möchte, dann darf man es auch." (S. 221)
Fazit: Eine überaus interessante Sammlung unterhaltsamer Texte (ursprünglich als wöchentliche Kolumnen auf focus.de und bunte.de erschienen), die ich mit großem Vergnügen an einem Tag gelesen habe. Sehr zu empfehlen!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine bessere Beschreibung hat auch Gerd Ruge nie geliefert, 16. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
"Wieder ein Buch darüber wie Russland angeblich sein soll!", dachte ich als ich "Russki extrem" in Händen hielt und wollte es schon den vielen anderen mal mehr und mal weniger lustigen Werken mit den gängigen Vorurteilen zuordnen, die über diese wunderbare, wenn auch besondere Land und seine beeindruckenden Menschen geschrieben wurde.
Ich selbst habe lange in Russland sowohl in der Hauptstadt Moskau als auch in der tiefen russischen Provinz gelebt und gearbeitet, habe die Sprache gelernt und durfte abseits der touristischen Pfade, die Ausländer sonst von Russland mitbekommen, mit echten Russen zusammen sein, die mir eine wirkliche Liebesbeziehung zu diesem widersprüchlichen Land ermöglicht haben. In den meisten Alltagssituationen gelingt es mir sogar, nicht als Ausländer aufzufallen.
Weil ich aber gerade die immer wieder niedergeschriebenen Vorurteile nicht mehr lesen konnte, die mir in so oft präsentiert wurden und von denen ich den Eindruck hatte, die Menschen, die sie veröffentlicht haben, hätten lange keinen Fuss mehr auf russischen Boden gesetzt oder nie das wirkliche Russland kennengelernt, habe ich lange kein Buch über dieses Land mehr in die Hand genommen.
Nichtsdestotrotz habe ich begonnen Reitschuster, dessen sonstige Bücher über die politische und soziale Situation in Russland nur als außerordentlich zu bezeichnen sind, und seine Alltagserfahrungen zu lesen und wurde auf keiner Seite enttäuscht. Sicher wird deutlich, dass der Focus-Korrespondent seinen Lebensmittelpunkt in Moskau hat, das nun nicht wirklich als das typische Russland gelten kann, aber dennoch konnte ich mich in fast allen seinen Erzählungen in der heutigen Situation dort wiederfinden und die echten, aktuellen Eindrücke, die ein Westeuropäer, ja vielleicht auch besonders ein Deutscher, vom postkommunistischen Russland bekommt, nur bestätigen. Einige Abstriche sind vielleicht zu machen, denn mir ist zum Beispiel die Verwirrung um das russische "Du" oder "Sie" so nie aufgefallen; das mag aber auch einer anderen Region oder Lebenssituation geschuldet sein.
Boris Reitschuster schafft es meiner Meinung nach ganz außerordentlich, die Situation darzustellen, der ich mich auch so oft gegenüber fühle, nämlich an den Besonderheiten des Landes, seinen Macken und für Außenstehende manchmal unverständlichen Regeln zu verzweifeln und das Land sowie seine Menschen, ja vielleicht sogar diese gehassten Macken, aber dennoch zutiefst zu lieben, machen sie das Leben in Russland doch so besonders. Dabei ist er, auch wenn andere Rezensenten das anders sehen, meiner Ansicht nach nie abwertend oder respektlos, sondern stellt wirklich objektiv da, was ein Westeuropäer wundern und bewegen wird, wenn er sich entschließt, eine Zeit in Russland zu verbringen. "Russki extrem" ist kein objektives Sachbuch über die Situation in Russland (solche hat Reitschuster auch geschrieben), es sind unterhaltsame Episoden, die sich fürs zwischendurch Lesen eignen und vielleicht einen Einstieg zu vermitteln mögen, warum man sagt, dass man Russland entweder liebt oder hasst. Meiner Meinung nach hat er damit ein Buch geschrieben, dass es schafft dem Leser Russland so nahe zu bringen, wie Gerd Ruge, den ich dadurch aber keinesfalls abwerten will, es bei mir zumindest nie vermocht hat.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moskau hassen - oder lieben!, 19. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
Wahrscheinlich ist dieses Buch vor allem ein Knaller für alle, die selbst in Russland gelebt haben, die meisten aller beschriebenen Erfahrungen teilen und sie nur nicht so pointiert und so heiter niederschreiben können.
Wer selbst einige Zeit in Moskau gelebt hat und hier nicht nur zu Besuch oder auf Geschäftsreisen war, wird viele, viele der Episoden wiedererkennen. Für Leute die nicht da waren ist es ein gutes Buch, um sich zumindest theoretisch schon mal damit zu beschäftigen und zu verstehen, warum Leute, die in Moskau / Russland waren, die Stadt entweder hassen - oder lieben: Ein Mittelding gibt es nicht.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russkij extrem- die Liebe zu Russland ist geblieben, 24. Mai 2009
Boris Reitschuster, dem Leiter des Moskauer Focus-Büros ist mit seinem neuen Buch ein guter Wurf gelungen. Nachdem er während der letzten Jahre das politische Leben Moskaus und seiner Repräsentanten Putin und Medwedjew aus seiner Sicht beleuchtete, gibt er dem Leser jetzt eine z.T. heiter-ironische, aber auch nachdenklich stimmende Geschichtensammlung in die Hand , die den russsischen Alltag in all seiner Vielfalt beleuchtet und auch erkennen lässt, warum bei Reitschuster die Liebe zu Russland, die zwar Höhen und Tiefen erlebt hat, geblieben ist und hofffentlich auch noch lange bestehen bleibt.
Jeder, der in seiner privaten oder beruflichen Biographie einen längeren Russslandaufenthalt aufzuweisen hat, findet sich selbst und das von ihm Erlebte wieder und erinnert sich augenzwickernd und mitunter auch schmunzelnd an Dinge, die ihm so oder ähnlich auch passssiert sind, die man aber längst vergessen hat- ob es das Gebaren von Kellnern oder auch die Vormachtstellung der Taxifahrer ist.
Der heiter- ironische Ton lässt Reitschuster keinesfalls zum Nörgler werden- er sieht sich als einen Wanderer zwischen den Welten- der westeuropäischen und der russischen- die sich einander trotz der vielen und auch zu bewahrenden Eigenheiten aber immer mehr einander annähern.
So ist er zwar kritisch, behält aber durch soziokulturelle Erklärungen seine Authentizität und entwickelt beim Leser Verständnis für Handlungen unsd Situationen, die dem geübten Westeuropäer oft als nicht nachvollziehbar erscheinen.
Reitschusters thematisch geordnetet und von ihm erlebte Alltagsgeschichten sind also nicht nur für Russlandkenner zu empfehlen, um in Erinnerungen zu schwelgen, sondern sie sollten ins Reisegepäck derer gehören, die ihre Reise gen Osten noch vor sich haben und sich dabei auf Land und Leute wirklich einlassen wollen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade, schade,, 20. Juni 2011
Von 
Valerie (Köln, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
dass dieses Buch nicht länger ist.
Innerhalb von 2 Tagen waren keine Anekdoten mehr übrig um mich zum Lachen zu bringen, mir vor lauter Bestürzung die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen oder einfach nur den Kopf zu schütteln über soviel sympathischen Irrsinn. Schon nach den ersten zwei Kapiteln bekommt man so richtig Lust auf Abenteuer-urlaub im Dschungel von Moskau. Sich einmal selbst von den russischen "Fahrkünsten", der weitgerühmten Kundenfreundlichkeit und dem aberwitzigen, aber offensichtlich alltäglichen Wahnsinn zu überzeugen. Absolut lesenswert!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr interessantes Buch über ein faszinierendes Land und seine Bewohner, 2. Februar 2014
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
Ich war noch nie in Russland, aber die Faszination für dieses Land wurde von Boris Reitschuster geweckt. Niemals hätte ich gedacht, dass Russland so spannend, aufregend und anders ist. Das Lesen des Buches war ein absoluter Genuss, denn immer wieder war ich erstaunt über das Leben unter Bedingungen die man wirklich nur ‚Russki Extrem‘ nennen kann. Nach der Lektüre weiß man erst einmal wieder zu schätzen, welch Vorteil es ist in Deutschland zu wohnen. Denn wie Boris Reitschuster schon schreibt ‚was für Russen ein Wunschtraum ist, bedeutet für Deutsche eine Krise‘.
In wie weit der Autor vielleicht Situationen und Gegebenheiten überspitzt hat, vermag ich nicht zu sagen, aber ganz klarer Respekt für alle, die in Moskaus Fahrstühlen hängen bleiben und denen ohne Vorwarnung für Wochen das Wasser abgestellt wird.
Boris Reitschuster hat einen sehr amüsanten und guten Schreibstil. Sympathisch schafft er es dem Leser das Leben in Moskau nahe zu bringen. Er wird dabei zwar nie wirklich persönlich, aber das fällt beim Lesen kaum auf und es passt auch zu dem Buch. Russland bzw. Moskau ist der Hauptcharakter von ‚Russki Extrem‘.
Einziger Minuspunkt war, dass das Thema Korruption ein wenig zu Tode geritten wurde. Irgendwann sollte jedem klar gewesen sein, dass es sehr viel Korruption gibt. Dafür hätte ich lieber noch weitere Kapitel über das Familienleben, den Alltag, Freundschaften etc. gelesen.
Ganz klar will ich nun noch mehr über Russland erfahren.

Positiv:
- Man erfährt sehr viel über Russland
- Der Autor hat einen amüsanten und sehr guten Schreibstil
- Es wird eine absolute Faszination für Russland und das russische Leben aufgebaut

Neutral:
- Dieses Buch bezieht sich hauptsächlich auf Moskau

Negativ:
- Das Thema Korruption wurde ein bisschen zu sehr ausgereizt
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Flug- und Zugreisen, 10. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
Amüsant, spritzig, kritisch, aber nicht verletzend, sehr wirklichkeitsnah, wie ich mit 18 Jahren Russlanderfahrung sagen darf... Übrigens sind gerade die Geschichten wahr, bei denen man an haarsträubende Übertreibungen denken mag, etwa die Mietforderung für einen Satellitenbefestigungsplatz an der Hauswand oder die Story über den Brand des Fernsehturms Ostankino. Ein lesenswertes Vergnügen in kurzen Abschnitten, die ideale Pendlerlektüre für Bahn, Bus und Tram.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russki extrem, 27. Juli 2009
Von 
Auch zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Kommunismus ist das Leben in Russland extrem. Doch als langjähriger Moskau-Korrespondent hat Boris Reitschuster das «russische Savoir vivre» verinnerlicht: Er grüßt seine Nachbarn nicht mehr, weil er nicht wie ein Alien angeschaut werden will. Er flucht wie Wladimir Putin und bremst nicht mehr für Fußgänger. Er hat gelernt, Unmengen von Wodka zu trinken, in der Sauna seine Badehose anzulassen, auch die Hochzeit von Wildfremden gebührend zu feiern, sein Auto mit einer Politur aus Hühnerblut gegen Diebstahl zu schützen und für eine schöne Operationsnaht ein paar Rubel extra springen zu lassen: Kurz, er ist kein deutsches Weichei mehr. Eine dringend notwendige Gebrauchsanweisung für das (Über-)Leben in Russland und eine liebevolle Hommage an seine wunderbaren Menschen.

Boris Reitschuster ist Leiter des Moskauer Focus-Büros. Mit seinem Buch beleuchtet er während der letzten Jahre das politische Leben Moskaus und seiner Repräsentanten Putin und Medwedjew. Er gibt er dem Leser jetzt eine heiter-ironische, aber auch nachdenklich stimmende Geschichtensammlung in die Hand , die den russsischen Alltag in all seiner Vielfalt beleuchtet und auch erkennen lässt, warum bei Reitschuster die Liebe zu Russland, die zwar Höhen und Tiefen erlebt hat, geblieben ist und hofffentlich auch noch lange bestehen bleibt.
Der fast schon satirische Unterton lässt Reitschuster jedoch keinesfalls zum Nörgler werden: er sieht sich vielmehr als einen Wanderer zwischen den Welten- der westeuropäischen und der russischen. So ist er zwar kritisch, behält aber durch soziokulturelle Erklärungen seine Authentizität und entwickelt beim Leser Verständnis für Handlungen und Situationen, die dem geübten Westeuropäer oft als nicht nachvollziehbar erscheinen.
Diese erlebten Alltagsgeschichten hat der Autor thematisch geordnet und sind somit nicht nur für Russlandkenner zu empfehlen sondern sie sollten ins Reisegepäck derer gehören, die ihre Reise gen Osten noch vor sich haben und sich dabei auf Land und Leute wirklich einlassen wollen
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirkliche Liebe??, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
Na, gut geschrieben ist das Buch schon und auch oft zum vor-sich-hin-Lachen....aber ich kann bei all dem Erzählten nicht nachempfinden, dass es Liebe zu diesem Land ist, dazu ist wirklich zu viel an Extremem geschildert, was unserer Mentalität wirklich nicht entspricht. Dennoch: spannend zu lesen, interessant und zum Staunen, wie anders andere Länder sich mit Umwelt, Politik und Unlänglichkeiten arrangieren.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben (Taschenbuch)
Teilweise extrem aber wenn es dort so zugeht muss es ja so sein.Ganz gut geschrieben wer sich für Russland interessiert sollte es lesen.
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Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben
Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben von Boris Reitschuster (Taschenbuch - 14. Juli 2010)
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